DE19521395B4 - Bürstenbrücke für einen Kollektormotor mit einem zylinderförmigen Gehäuse - Google Patents
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Abstract
Bürstenbrücke für einen
Kollektormotor (1) mit einem zylinderförmigen Motorgehäuse (3),
in dem über
Lager (13, 15) die den Rotor (17) und den Kollektor (19) aufnehmende
Motorwelle (21) drehbar gelagert ist und an dessen Innenseite (23)
Permanentmagnete (25, 27) im Bereich des Blechpaketes (29) des Rotors
(17) angeordnet sind, wobei auf dem Kollektor (19) schleifende Kohlebürsten (35,
37) in Halterungen einer Trägerplatte
(127) geführt
gelagert sind, welche aus einem elektrisch isolierenden Material
besteht, topfförmig
ausgebildet ist und mit ihrer zylindrischen Umfangsfläche in das
zylindrische Motorgehäuse
(19) begrenzt einschiebbar gelagert ist und auf der inneren Bodenfläche der
Bodenplatte Halterungselemente für
elektrische Bauteile wie Drosseln, Kondensator, Widerstände sowie
für Festkontakte
aufweist, wobei auf der Trägerplatte
(127) ein Widerstand (125) angeordnet ist, der die Form eines Teiles
eines Hohlzylinders hat, dessen Krümmungsradius dem Krümmungsradius
des Mantelgehäuses
(4) des Motorgehäuses
(3) entspricht und der durch mindestens eine Feder derart beaufschlagt
wird, daß die Außenfläche...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bürstenbrücke für einen Kollektormotor mit einem zylinderförmigen Gehäuse der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Art.
- Durch die
EP 0 520 191 A2 ist eine als Trägerplatte ausgebildete Bürstenbrücke für einen Permanentmagnetmotor bekannt, die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht und auf der inneren Bodenfläche Halterungselemente für elektrische Bauteile wie Drosseln, Kondensator, Widerstände sowie von Festkontakten aufweist. Um eine gute Wärmeableitung von dem Widerstand auf das metallische Mantelteil des Motorgehäuses zu ermöglichen, hat der Widerstand die Form eines Hohlzylinders. Dieser Widerstand wird durch Federn derart beaufschlagt, daß dessen Außenoberfläche an der Umfangsfläche des Metallgehäuses satt anliegt. - Aus der
DE 41 21 202 A1 (nächstliegender Stand der Technik) ist eine Bürstenbrücke der gattungsbildenden Art zu entnehmen, wobei die den Widerstand beaufschlagende Feder aus einem gesonderten Bauteil besteht, das auch getrennt zu montieren ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Bürstenbrücke für einen Kollektormotor mit einem zylinderförmigen Gehäuse zu schaffen, bei der eine Wärmeableitung der auf ihr angeordneten, wärmeerzeugenden elektrischen bzw. elektronischen Bauelemente noch weiter verbessert wird. Dieses soll insbesondere durch preisgünstig zu fertigende bzw. zu montierende Einzelteile der Bürstenbrücke gewährleistet werden.
- Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
- Vorteilhaft Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Durch die Erfindung wird eine preisgünstig fertigbare und eine einfach handhabbare Bürstenbrücke hoher Funktionstüchtigkeit bei guter Wärmeableitung geschaffen. In vorteilhafter Ausgestaltung bestehen die Festkontakte aus gestanzten Federblechteilen, welche so ausgebildet sind, dass sie den aus einem Hohlzylinder bestehenden Widerstand gegen die Mantelfläche des Motorgehäuses federnd drücken.
- Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine schaubildliche Darstellung eines fertig montierten Kollektormotors, -
2 eine schaubildliche Darstellung der wesentlichen Einzelteile nach1 , -
3 das B-seitige Lagerschild im Schnitt, -
4 das A-seitige Lagerschild im Schnitt, -
5 die Festkontakte in schaubildlicher Darstellung und -
6 eine Draufsicht von innen auf die Bürstenbrücke. - Die
1 zeigt einen Kollektormotor1 in geschlossener Bauart mit einem zylinderförmigen Motorgehäuse3 aus Metall, dessen offene Stirnseiten5 ,7 durch je ein Lagerschild9 ,11 verschließbar sind und in dem über Lager13 ,15 die den Rotor17 und den Kollektor19 aufnehmende Rotorwelle21 drehbar gelagert ist. Die Innenseite23 des Motorgehäuses3 weist festangeordnete Permanentmagnete25 ,27 auf, welche das Blechpaket29 des Rotors17 umgeben. Die in Bürstenführungen31 ,33 gehalterten und mit Anschlußleitungen kontaktierten Kohlebürsten35 ,37 schleifen auf dem Kollektor19 . - Die Lagerschilde
9 ,11 , von denen das Lagerschild9 B-seitig und das Lagerschild11 A-seitig angeordnet sind, sind topfförmig ausgebildet und weisen je ein einen einseitig offenen, ringförmigen Einsteckschlitz39 ,41 bildendes doppelwandiges Mantelteil43 ,44 auf. Diese Lagerschilde9 ,11 sind mit dem Einsteckschlitz39 ,41 auf die freien Enden45 ,46 des Motorgehäuses3 aufschiebbar und in einer Raststellung durch Rastmittel mit dem Motorgehäuse3 fest verbindbar. Die doppelwandigen Mantelteile43 ,44 haben je eine zylinderförmige Innenwand47 ,49 , deren Außenflächen51 ,53 mit der Innenseite55 des Motorgehäuses3 in Lagerberührung stehen, siehe3 und4 . Die Lagerschilde9 ,11 weisen zur Bildung der Einsteckschlitze39 ,41 zu den Innenwänden47 ,49 konzentrisch angeordnete, zylinderförmige Außenwände57 ,59 auf, welche die festen Enden45 ,46 des Motorgehäuses3 übergreifen. - Die feste Verbindung der Lagerschilde
9 ,11 mit dem Motorgehäuse3 wird auf einfache Weise dadurch erzielt, dass von den Innenwänden47 ,49 der doppelwandigen Mantelteile43 ,44 in die ringförmigen Einsteckschlitze39 ,41 hineinragende, federnde Rastklinken61 ,63 ,65 ,67 ,69 ,71 ,73 ,74 ,75 vorgesehen sind, welche in Rastausnehmungen77 ,79 ,81 ,83 ,85 an den Enden45 ,46 des Motorgehäuses3 einrastbar sind. Die Innenwände47 ,49 weisen hierbei je drei um je 2 × 130 Grad bzw. 2 × 115 Grad versetzt zueinander angeordnete Rastklinken61 ,63 ,65 ,67 ,69 ,71 ,73 ,74 ,75 auf. In vorteilhafter Ausgestaltung sind die Rastklinken61 ,63 ,65 ,67 ,69 ,71 ,73 ,74 ,75 an den Innenseiten87 ,89 der Böden88 ,90 der Lagerschilde9 ,11 angespritzt angeordnet, wobei deren freie Enden91 mit Rasthaken93 in Ausnehmungen95 der Innenwände49 ,51 der Lagerschilde9 ,11 hineinragen. Das Verbinden der beiden Lagerschilde9 ,11 mit dem Motorgehäuse3 wird dadurch vereinfacht, daß die Rastklinken61 ,63 ,65 ,67 ,69 ,71 ,73 ,74 ,75 an ihren freien Kopfenden Schrägflächen97 aufweisen, welche beim Einschieben des Motorgehäuses3 in die Einstteckschlitze39 ,41 durch die Stirnflächen5 ,7 des Motorgehäuses3 zum federnden Zurückstellen der Rastklinken61 bis75 aus den Bereichen der Einstellschlitze39 ,41 beaufschlagbar sind. In der Raststellung greifen die Rastklinken61 bis75 mit Ratshaken93 hinter Rastkanten in den Rastausnehmungen77 ,79 ,81 ,83 ,85 ein. - Da die Rastklinken
61 bis75 verdeckt angeordnet sind, können die verrasteten Lagerschilde9 ,11 nicht ungewollt von dem Motorgehäuse3 gelöst werden. Ein bewußtes Entrasten wird dadurch ermöglicht, daß die Böden88 ,90 der Lagerschilde9 ,11 Durchtrittsöffnungen99 ,101 ,103 ,105 ,107 ,109 ,111 ,113 zum Durchstecken von Entriegelungselementen zum Entrasten der Rastklinken61 –75 aufweisen. In vorteilhafter Weise werden die Rastklinken61 –75 an einem Lagerschild9 ,11 gleichzeitig durch ein Entriegelungselement entriegelt. - Bei einem Kollektormotor für eine Lüfteranordnung zur Kühlung einer Brennkraftmaschine besteht das B-seitige Lagerschild
9 aus einem elektrisch isolierendem Material, wobei auf der Innenseite87 des Bodens88 die Bürstenführungen35 ,37 für die Kohlebürsten31 ,33 und Halterungselemente für eine gleichmäßige Verteilung von Wärme erzeugenden, elektrischen Bauteilen wie Drosseln, Widerstände, Kondensator sowie von Festkontakten vorgesehen sind. Das ebenfalls aus einem Kunststoffspritzteil bestehende A-seitige Lagerschild11 weist integriert angeordnete Befestigungslaschen117 ,119 zur Befestigung an einem Tragstern der Lüfteranordnung auf. Hierbei sind die Befestigungslaschen117 ,119 an Enden von rippenartigen Stegen123 ,121 senkrecht zu der Manteloberfläche4 des Motorgehäuses3 angeordnet. Die Stege123 ,121 sind hierbei in Verlängerung der Außenwand59 des doppelwandigen Mantelteiles43 des A-seitigen Lagerschildes11 annähernd bis zu der Mitte des Motorgehäuses3 ausgerichtet und umgeben das Motorgehäuse3 konzentrisch mit einem kleinen Luftspalt. - Ein Widerstand
125 ist zusammen mit den Kohlebürstenführungen31 ,33 und den weiteren elektrischen Bauelementen auf der als Trägerplatte127 dienenden Innenseite87 des Lagerschildes9 angeordnet, der die Form eines Teiles eines Hohlzylinders hat. Der Krümmungsradius dieses Hohlzylinders entspricht dem Krümmungsradius des Mantelhäuses4 des Motorgehäuses3 . Der Widerstand125 wird durch eine Feder derart beaufschlagt, daß die Außenfläche129 des Widerstandes125 mit der Innenumpfangsfläche55 des Motorgehäuses3 zwecks Wärmeableitung im eingebauten Zustand in guter Kontaktberührung steht. - Kontaktanschlüsse mit Festkontakten
131 ,133 ,135 zu den elektrischen Bauteilen sind auf der Trägerplatte127 auf der Innenseite des Widerstandes125 angeordnet, von denen mindestesten ein Festkontakt133 als Kühlbleche ausgebildete federnde Arme139 ,141 aufweist. Der Widerstand125 ist durch diese federnden Arme138 ,141 derart beaufschlagbar, dass seine Außenfläche143 gegen die Innnenoberfläche55 des Motorgehäuses3 preßbar ist. - Die drei Festkontakte
131 ,133 ,135 bestehen vorzugweise aus Stanzteilen aus Federstahlblech, siehe5 . Hierdurch wird die Montage und die Fertigung der Trägerplatte127 vereinfacht. Die Festkontakte131 ,133 ,135 lagern mit Auflageflächen151 ,153 ,155 auf der Trägerplatte127 , wobei die Auflageflächen151 ,153 ,155 an ihren einen Enden senkrecht nach oben angeordnete Kontaktarme157 ,159 ,161 und an ihren anderen Enden senkrecht nach unten ausgebildete Befestigungslappen163 ,165 ,167 aufweisen. Diese Befestigungslappen163 ,165 ,267 sind mit seitlichen Sägeverzahnungen165 /171 ,173 /175 ,177 /179 in durchgehenden Befestigungsschlitzen der Trägerplatte127 auf einfachste Weise befestigbar. - Die Wärmeableitung von den Festkontakten
131 ,133 ,135 wird dadurch verbessert, daß die Kontaktarme157 ,159 ,161 mit seitlich angeordneten Kühlblechen181 ,183 ,139 ,141 versehen sind. - In vorteilhafter Ausgestaltung bildet die Trägerplatte
127 das B-seitige Lagerschild9 , welches topfförmig ausgebildet und auf ein freies Ende des zylinderförmigen Motorgehäuses3 aufschiebbar gelagert ist. Die Trägerplatte127 weist auf ihrer Außenseite gleichzeitig ein einstückig angeformtes und nach außen geöffnetes Steckergehäuses185 auf.
Claims (6)
- Bürstenbrücke für einen Kollektormotor (
1 ) mit einem zylinderförmigen Motorgehäuse (3 ), in dem über Lager (13 ,15 ) die den Rotor (17 ) und den Kollektor (19 ) aufnehmende Motorwelle (21 ) drehbar gelagert ist und an dessen Innenseite (23 ) Permanentmagnete (25 ,27 ) im Bereich des Blechpaketes (29 ) des Rotors (17 ) angeordnet sind, wobei auf dem Kollektor (19 ) schleifende Kohlebürsten (35 ,37 ) in Halterungen einer Trägerplatte (127 ) geführt gelagert sind, welche aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, topfförmig ausgebildet ist und mit ihrer zylindrischen Umfangsfläche in das zylindrische Motorgehäuse (19 ) begrenzt einschiebbar gelagert ist und auf der inneren Bodenfläche der Bodenplatte Halterungselemente für elektrische Bauteile wie Drosseln, Kondensator, Widerstände sowie für Festkontakte aufweist, wobei auf der Trägerplatte (127 ) ein Widerstand (125 ) angeordnet ist, der die Form eines Teiles eines Hohlzylinders hat, dessen Krümmungsradius dem Krümmungsradius des Mantelgehäuses (4 ) des Motorgehäuses (3 ) entspricht und der durch mindestens eine Feder derart beaufschlagt wird, daß die Außenfläche (129 ) des Widerstandes (125 ) mit der Innenumfangsfläche (55 ) des Motorgehäuses (3 ) zwecks Wärmeableitung im eingebauten Zustand in Kontaktberührung steht, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktanschlüsse mit Festkontakten (131 ,133 ,135 ) zu den elektrischen Bauteilen, bei der Innenseite (137 ) des Widerstandes (125 ) auf der Trägerplatte (127 ) angeordnet sind und daß mindestens ein Festkontakt (133 ) als Kühlbleche ausgebildete federnde Arme (139 ,141 ) aufweist, durch welche der Widerstand (125 ) mit seiner Außenfläche (129 ) gegen die Innenoberfläche (55 ) des Motorgehäuses (3 ) preßbar ist. - Bürstenbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festkontakte (
131 ,133 ,135 ) aus Stanzteilen (145 ,147 ,149 ) aus Federstahlblech bestehen. - Bürstenbrücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Festkontakte (
131 ,133 ,135 ) mit Auflageflächen (151 ,153 ,155 ) auf der Trägerplatte (127 ) lagerbar sind und dass die Auflageflächen (151 ,153 ,155 } an ihren einen Enden senkrecht nach oben angeordnete Kontaktarme (157 ,159 ,161 ) und an ihren anderen Enden senkrecht nach unten ausgebildete Befestigungslappen (163 ,165 ,167 ) für durchgehende Befestigungsschlitze in der Trägerplatte (127 ) auweisen. - Bürstenbrücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Festkontakte (
131 ,135 ) an ihren Kontaktarmen (157 ,161 ) mit seitlich nach außen gerichteten Kühlblechen (181 ,183 ) versehen sind. - Bürstenbrücke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslappen (
163 ,165 ,167 ) der Festkontakte (131 ,133 ,135 ) an ihren Längsseiten mit Sägeverzahnungen (169 /171 ,173 /175 ,177 /179 ) versehen sind. - Bürstenbrücke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (
127 ) das B-seitige Lagerschild (9 ) bildet, welches topfförmig ausgebildet ist und auf ein freies Ende des zylinderförmigen Motorgehäuses (3 ) aufschiebbbar gelagert ist und auf seiner Außenseite ein einstückig angeformtes, nach außen geöffnetes Steckergehäuses (185 ) aufweist.
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