DE4231672C2 - Vorrichtung zur Walzeneinstellung in Druckmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Walzeneinstellung in DruckmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Eine Einrichtung dieser Art ist aus der
DE-AS 12 50 451 bekannt.
In Offsetdruckmaschinen sind sowohl im Farbwerk als auch im Feucht
werk eine Vielzahl von Walzen eingebaut, die zur Erzeugung eines
guten Druckproduktes exakt zueinander einzustellen sind. Hierbei
werden die Einstellwerte von Walze zu Walze unterschiedlich sein, da
die Durchmesser verschieden sind und auch die Oberfläche der Walzen
hart oder weich sein kann. Weitere Einflüsse auf die Beistellung der
Walzen zueinander kommen aus dem Maschinenbetrieb. Hier spielt eine
besondere Rolle, ob die Walzen exakt rund sind bzw. wie stark beim
Abrollen von Druckmaschinenzylindern auf die Walzen von Farbwerk und
Feuchtwerk zurückwirkende Schwingungen übertragen werden können. In
diesem Zusammenhang ist besonders der sogenannte Kanalstoß von Be
deutung. Wenn in einem Plattenzylinder ein sogenannter Zylinderkanal
zum Einspannen einer auf dem Plattenzylinder gehalterten Druckplatte
vorhanden ist, fällt während des Abrollens von entsprechend zugeor
dneten Farbauftragwalzen und Feuchtauftragwalzen im Bereich des
Zylinderkanals der Gegendruck weg und kann Bewegungen in der Walzen
lagerung erzeugen. Zur Vereinfachung der Walzenlagerung ist bisher
immer eine elastische Beistellung dadurch erzeugt worden, daß die
Walzen jeweils mit einstellbarer Federkraft gegen eine Nachbarwalze
angestellt wurden. Die für die Anstellung verwendete Feder kann aber
nicht ein Schwingen bzw. Springen von Walzen verhindern. Wenn man
sehr steife Federn wählt, ist das Springen unwahrscheinlich, die
Walzen können aber auch nicht mehr optimal feinfühlig zueinander
eingestellt werden.
Es sind von sogenannten Durchbiegungseinstellwalzen z. B. nach der DE-OS
39 10 827 Mechanismen zur linear geführten Anstellung von Walzen
gegenüber anderen Walzen bekannt. Die Anstellkraft wird durch hydrau
lische Elemente fortdauernd aufgebracht oder zeitweilig weggenommen.
Weiterhin ist eine Einrichtung an Farbwerken von Druckmaschinen zum
Einstellen, sowie An- und Abstellen der Verreib- und Auftragwalzen
nach der DE-AS 12 50 451 bekannt, die diese Nachteile vermeidet. In
dieser Einrichtung ist die Walzenlagerung in einer verschiebbaren
Halterung aufgenommen. Die Halterung ist mit einer schwalbenschwanz
artigen Führung an einem Support aufgenommen, der wiederum gestell
fest gehaltert ist. Am Support ist ein Druckmittelkolben vorgesehen,
der über einen Winkelhebel mit einem Keilstück innerhalb der Führung
verbunden ist. Zwischen Keilstück und verschiebbarer Halterung sind
Klemmrollen vorgesehen. Durch Betätigung des Druckmittelkolbens kann
mit Hilfe von Keilstück und Klemmrollen die Halterung gegenüber dem
Support geklemmt werden. Damit wird die Lage der Walze festgelegt und
gegen unerlaubte Bewegungen gesichert. Zum Lösen der Klemmung wird
der Druck am Druckmittelkolben aufgehoben, wobei eine Rückstellfeder
das Keilstück in die Lösestellung schiebt. Die Einrichtung ist ziem
lich kompliziert aufgebaut und wird durch Bewegungsbegrenzungen,
Rückstellfedern, Umlenkhebel, Zwischenlagen und sehr komplexe
Führungselemente sehr teuer. Vor allem kann aber nicht sichergestellt
werden, daß die Verschiebbarkeit der Halterung ohne Hemmungen von
statten geht was notwendig wäre, um eine feinfühlige Einstellung der
Walzen zu erreichen. Außerdem ist die Konzeption durch ihren großen
Querschnitt nicht für die eng zusammenliegende Bauweise eines Farb
werkes mit vielen Walzen geeignet. Außerdem ist die Zustellein
richtung der Walzen offensichtlich auf die vorgegebene Verschiebe
richtung der Halterung beschränkt, was die Einsatzfähigkeit der
Einrichtung erheblich mindert. Schließlich ist eine definierte
Zustellung ohne Manipulation am Plattenzylinder nicht möglich. Viel
mehr muß sogar eine spezielle Justierplatte zum Einstellen der
Auftragwalze eingelegt werden.
Die Zielstellung der Erfindung ist darin zu sehen, daß Walzen in
Farbwerken oder Feuchtwerken von Druckmaschinen sowohl optimal fein
fühlig einstellbar und durch Blockierung auch gegen Schwingungen
geschützt sind, wobei der Einbauraum klein sein muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung für eine
gattungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, die bei kompakter Bauweise die
sichere Ausführung auch kleiner Nachstellbewegungen erlaubt und eine
Anpassung der Zustellrichtung ermöglicht.
Die Erfindung wird zusammen mit dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1
gelöst.
Als besonders vorteilhaft an der Erfindung zeigt sich, daß die Lage
rung den gleichen Durchmesser aufweist wie die normale Walzen
lagerung. Die Einstellung kann auf einfache Weise den Betriebsbe
dingungen angepaßt werden, wobei die Lagerung auch kleinsten Zustell
bewegungen infolge geringer Änderung der Druckkräfte im Walzenspalt
folgt. Da die Einrichtung fernsteuerbar ist, vereinfacht sich die
Bedienung erheblich. Außerdem ist die Anpassung der Walzenbeistellung
an dynamische Vorgänge möglich. Rückwirkungen aus dem Maschinen
betrieb auf die Berührung von Walzen miteinander werden minimiert.
Außerdem sind die Richtung und unabhängig davon auch die Zustellkraft
unabhängig einstellbar. Der Einfluß der Kräfte aus der Walzenbei
stellung und der dazu kommenden Kräfte aus der Walkarbeit beim
Maschinenlauf haben keine Auswirkung auf die Anstellung bzw. die
benötigte Anstellkraft.
Ein Ausführungsbeispiel zu der Erfindung wird im folgenden anhand von
zeichnerischen Darstellungen erläutert.
Die Figuren enthalten im einzelnen
Fig. 1 die Anordnung von Walzenlagerungen nach der
Erfindung, in
Fig. 2 die detaillierte Darstellung einer Walzenlagerung
nach der Erfindung, in
Fig. 3 einen um 90° gedrehten Längsschnitt zu Fig. 2, in
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Klemmeinrichtung und in
Fig. 5 eine Variante des Druckmittelantriebes aus Fig. 2.
In Fig. 1 ist die Ansicht auf eine Walze 1 mit Walzenschlössern 2,
2′ und Klemmeinrichtungen 3, 3′ gezeigt. Die Walze 1 ist in üblicher
Weise in den Walzenschlössern 2, 2′ aufgenommen. Die Walzenschlösser
2, 2′ selbst sind aber nicht direkt am Maschinengestell 4, sondern an
den Klemmeinrichtungen 3, 3′ angebracht. Erst diese sind am
Maschinengestell 4 befestigt. Die Befestigung ist lösbar, um die
Klemmeinrichtungen 3, 3′ um ihre Längsachse drehen zu können und wird
später noch genauer beschrieben. Am gestellseitigen Ende der Klemm
einrichtungen 3, 3′ sind jeweils Druckmittelantriebe 5, 5′ vorge
sehen, mit denen die Klemmeinrichtungen 3, 3′ betrieben werden. Im
Normalfall werden Hydraulik- oder Pneumatikzylinder verwendet.
In den Fig. 2 und 3 ist eine Klemmeinrichtung 3 in ihrem
Längsschnitt dargestellt.
Zur Klemmeinrichtung 3 gehört ein Gehäuse 6, das mit Klemmstücken 7
am Maschinengestell 4 befestigt ist. Im Gehäuse 6 ist in radialer
Richtung gleitend ein Walzenhalter 8 angeordnet. Er trägt an seinem
einen Ende das Walzenschloß 2 und ist am anderen Ende mit je einer
Kugelbüchse 9, 9′ auf zwei Führungsbolzen 10, 10′ geführt. In axialer
Richtung zwischen Walzenschloß 2 und Kugelbüchse 9 ist eine Walzen
federung angeordnet. Sie besteht aus einer Spannschraube 11, die den
Walzenhalter 8 durchgreift und im Gehäuse 6 verstellbar verankert
ist, und einem Federpaket 12, das sich zwischen der Spannschraube 11
und dem Walzenhalter 8 abstützt. Zwischen Walzenhalter 8 und Feder
paket 12 ist zur Führung der Spannschraube 11 eine Distanzscheibe 13
eingesetzt. Die Vorspannung des Federpaketes 12 bewirkt eine radiale
Belastung der Walze 1. Damit der in der Aufgabenstellung gewünschte
Effekt der Blockierung der Radialbewegung der Walze 1 erreicht wird,
ist als Klemmelement eine Gabel 14 vorgesehen. Sie besteht aus zwei
Gabelfortsätzen 15 und einer Verbindung 27, die die Gabelfortsätze 15
an einem Ende koppelt und dabei beiderseits etwas überragt. Sie
erstreckt sich zwischen dem Walzenhalter 8 und der Innenseite des
Gehäuses 6 mit den Gabelfortsätzen 15 und umgreift dabei den Walzen
halter 8 in Führungsnuten 16. Die Verbindung 27 der Gabel 14 zwischen
den Gabelfortsätzen 15 ragt mit ihren seitlichen Verlängerungen bis
in Ausnehmungen 17 im Gehäuse 6 und stützt sich dort ab. Die Außen
flächen der Gabelfortsätze 15 korrespondieren mit Führungsflächen 18
im Gehäuse 6. Diese sind entweder dort angearbeitet oder, um das
Gehäuse 6 aus einfacherem Rohr fertigen zu können, als Stützelemente
19 eingesetzt, wie in Fig. 4 dargestellt. Zwischen den Gabelfort
sätzen 15 und den Führungsflächen 18 ist im entspannten Zustand
geringes Spiel vorhanden. Die Führungsnuten 16 und die Führungs
flächen 18 sowie die Gegenflächen an den Gabelfortsätzen 15 können
radial zur Klemmeinrichtung einander entsprechend leicht geneigt
sein, so daß die Gabelfortsätze 15 zum Ende hin etwas dünner werden.
Dies ist zeichnerisch nicht dargestellt, da die Funktion auch ohne
konische Ausformung der Gabelfortsätze 15 erfüllt werden kann.
Zentrisch zur Gabel 15 ist ein Klemmkolben 20 des Druckmittelantriebs
5 angeordnet. Dieser ist zum Aufbringen der Klemmkraft in einem
Zylinder 21 gegen die Kraft einer Feder 22 durch Zufuhr von Druck
mittel in den Druckraum 23 ausfahrbar. Die Klemmkraft wird also in
axialer Richtung zur Klemmeinrichtung aufgebracht und verbiegt dabei
die Gabel 14 im mittleren Bereich der Verbindung 27, weil diese mit
ihren seitlichen Verlängerungen in den Ausnehmungen 17 am Gehäuse 6
anliegt. Dabei werden die Gabelfortsätze 15 zwischen Walzenhalter 8
und Führungsflächen 18 leicht eingeschoben. So kann durch Belasten
der Verbindung 27 in der Art einer Blattfeder entweder durch die
Konizität der Gabelfortsätze 15 oder infolge des Ausbiegens der
Gabelfortsätze 15 der Walzenhalter 8 in seiner Position innerhalb des
Gehäuses 6 verklemmt werden. Damit ist auch die Walze 1 in der einge
stellten Position gegenüber Radialbewegungen blockiert. Bei Wegnahme
des Drucks im Druckraum 23 zieht sich der Klemmkolben 20 wegen der
Kraft der Feder 22 zurück. Dadurch biegt sich wegen ihrer Feder
wirkung auch die Gabel 14 zurück und zieht die Gabelfortsätze 15
unter Abstützung an den seitlichen Verlängerungen am Gehäuse 8 aus
der Klemmstellung zurück, so daß der Walzenhalter 8 und damit die
Walze 1 auf den Kugelbüchsen 9, 9′ wieder radial frei beweglich sind.
Zur Funktion der Anordnung:
Die zu verstellende Walze 1 ist also auf ihren beiden Enden in
(verriegelbaren) Klemmeinrichtungen 3, 3′ gelagert. Das synchrone
Entriegeln bei den Klemmeinrichtungen 3, 3′ bewirkt eine federnde
Anstellung der Walze 1 zu ihrem nicht dargestellten Walzenpartner mit
einer definierten vorgewählten Anpreßkraft. Die Wirkrichtung dieser
Anpreßkraft kann durch das Verdrehen der Klemmeinrichtungen 3, 3′
variiert werden. Auf den Walzenhalter 8 mit der Walze 1 wirkt nach
Lösen der Klemmung die veränderbare Kraft des Federpakets 12 in
radialer Richtung zum Walzenpartner hin. In der Praxis würde man je
nach Bedarf die Beistellkraft zum Walzenpartner an der Spannschraube
11 einstellen und dann den Walzenhalter 8 klemmen. Es kann aber auch
mit Rücksicht auf dynamische Einflüsse im Langsamlauf der Walzen ein
Ausgleich der Walkkräfte abgewartet und dann vor dem Hochfahren auf
die Betriebsgeschwindigkeit während des Maschinenlaufs geklemmt
werden. Die Walzenklemmung kann in diesem Fall automatisch erfolgen.
Dafür ist eine Art Kennlinie anzulegen, in der abhängig von der Art
des Farb-/Feuchtwerkes, der Art der Walzenbezüge und der Höhe der
Druckbeistellkräfte bestimmte Drehzahlen festgelegt sind, bei denen
die Walzenlager geklemmt werden.
In Fig. 5 ist eine Variante zur Ausführung des Druckmittelantriebs 5
dargestellt. Die Klemmkraft wird in diesem Fall über ein Federpaket
24, das hier als Tellerfederpaket ausgebildet ist, und ein Druckstück
25 zur Gabel 14 geleitet. Zum Lösen der Klemmung wird ein Druckkolben
26 hydraulisch gegen die Kraft des Federpakets 24 gelüftet. Diese
Version hat den Vorteil, daß für den Zustand des Dauerbetriebs nicht
der Druck im Druckmittelantrieb permanent aufrechterhalten werden
muß. Dies ist nur für das Entriegeln notwendig. Andererseits wird
die Klemmkraft allein durch die Federn des Federpaketes bestimmt.
Daher ist die Lage des Klemmkolbens 20 bzw. des Druckmittelantriebes
mit seinem Federpaket relativ zum Walzenhalter als einstellbar
vorzusehen.
Schließlich kann der Druckmittelantrieb auch indirekt vorgesehen
werden. Dazu ragt ein Kolben eines Hydraulikzylinders in den
Druckraum (23) des Klemmkolbens (20). Der Druckraum (23) ist mit
einer plastischen oder wenig elastischen Masse wie z. B. Weich-PVC
gefüllt. Durch Verschieben des Kolbens des Hydraulikzylinders wird
die Masse im Druckraum (23) verdrängt und der Klemmkolben (20)
bewegt. Da der Kolben des Hydraulikzylinders einen kleineren Durch
messer haben sollte als der Klemmkolben (20), kann eine sehr große
Kraftübersetzung erreicht werden.
Bezugszeichenliste
1 Walze
2, 2′ Walzenschloß
3, 3′ Klemmeinrichtung
4 Maschinengestell
5, 5′ Druckmittelantrieb
6 Gehäuse
7 Klemmstück
8 Walzenhalter
9, 9′ Kugelbüchse
10, 10′ Führungsbolzen
11 Spannschrauben
12 Federpaket
13 Distanzscheibe
14 Gabel
15 Gabelfortsatz
16 Führungsnut
17 Ausnehmung
18 Führungsfläche
19 Stützelement
20 Klemmkolben
21 Zylinder
22 Feder
23 Druckraum
24 Federpaket
25 Druckstück
26 Druckkolben
27 Verbindungsstück
2, 2′ Walzenschloß
3, 3′ Klemmeinrichtung
4 Maschinengestell
5, 5′ Druckmittelantrieb
6 Gehäuse
7 Klemmstück
8 Walzenhalter
9, 9′ Kugelbüchse
10, 10′ Führungsbolzen
11 Spannschrauben
12 Federpaket
13 Distanzscheibe
14 Gabel
15 Gabelfortsatz
16 Führungsnut
17 Ausnehmung
18 Führungsfläche
19 Stützelement
20 Klemmkolben
21 Zylinder
22 Feder
23 Druckraum
24 Federpaket
25 Druckstück
26 Druckkolben
27 Verbindungsstück
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Einstellung einer Walze in einem Farb-
oder Feuchtwerk einer Offsetdruckmaschine, bei der ein
beiderseitig am Walzenende mit einem Walzenschloß ange
ordneter Walzenhalter gegenüber einem Gehäuse in einer
Linearführung quer zur Walzenachse verschiebbar und die
Walze in ihrer Einstellage mittels einer Klemmeinrich
tung, die durch einen axial beaufschlagten und wirkenden
Druckmittelantrieb betätigbar ist, festklemm- und lösbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Linearführung des Walzenhalters (8) gegenüber dem Gehäuse (6) durch eine Wälzführung (9, 10; 9′, 10′) gebildet ist, wobei der Walzenhalter (8) gegenüber dem Gehäuse (6) in Richtung der Linearführung vorgespannt gehalten und anhand einer Stelleinrichtung (11) wegmäßig verstellbar ist,
und daß die Klemmeinrichtung ein Klemmelement (14, 15, 27) aufweist, das unter der Wirkung des Druckmittelantriebs (5, 5′) im Zwischenraum zwischen dem Walzenhalter (8) und dem Gehäuse (6) einklemmbar und selbsttätig lösbar ist.
daß die Linearführung des Walzenhalters (8) gegenüber dem Gehäuse (6) durch eine Wälzführung (9, 10; 9′, 10′) gebildet ist, wobei der Walzenhalter (8) gegenüber dem Gehäuse (6) in Richtung der Linearführung vorgespannt gehalten und anhand einer Stelleinrichtung (11) wegmäßig verstellbar ist,
und daß die Klemmeinrichtung ein Klemmelement (14, 15, 27) aufweist, das unter der Wirkung des Druckmittelantriebs (5, 5′) im Zwischenraum zwischen dem Walzenhalter (8) und dem Gehäuse (6) einklemmbar und selbsttätig lösbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Stelleinrichtung eine einstellbare Spannschraube (11)
angeordnet ist, die parallel zur Linearführung
liegt und den Walzenhalter (8) durchgreift, und daß
zwischen dem Walzenhalter (8) und der Spannschraube (11)
wenigstens ein Federpaket (12) vorgesehen ist, an dem der
Walzenhalter (8) in seiner durch die Walzenanstellung
vorgegebenen Endlage anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Klemmelement eine Gabel (14) vorgesehen ist, die
aus zwei Gabelfortsätzen (15) und einer diese beiderseits
seitlich überragenden Verbindung (27) besteht, daß
die Verbindung (27) sich stirnseitig am Gehäuse (6)
abstützt und die Gabelfortsätze (15) in gelöstem Zustand
mit geringem Spiel in den seitlichen Zwischenraum zwischen dem
Walzenhalter (8) und dem Gehäuse (6) ragen, und daß
der Druckmittelantrieb (5, 5′)
auf die Verbindung (27) zwischen den Gabelfortsätzen (15)
wirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gabelfortsätze (15) in Führungsnuten (16) am
Walzenhalter (8) geführt sind und ihre Außenflächen
parallel zu Führungsflächen (18) an der Innenseite des
Gehäuses (6) liegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außen- und Innenflächen jedes Gabelfortsatzes (15)
untereinander und zu den Führungsflächen (18) an der
Innenseite des Gehäuses (6) sowie am Walzenhalter (8)
planparallel sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außen- und Innenflächen jedes Gabelfortsatzes (15)
zueinander in geringem Maße konisch verlaufen und zu den
Führungsflächen (18) an der Innenseite des Gehäuses (6)
sowie am Walzenhalter (8) planparallel sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung (27) beim Klammern durch Federn (22)
belastet ist und der
Druckmittelantrieb (5, 5′) gegen die
Kraft der Federn (22) wirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckmittelantrieb (5, 5′) mit einer leicht
verformbaren plastischen oder wenig elastischen Masse
gefüllt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (6) drehbar lösbar derart im Maschinengestell (4)
befestigt ist, daß es in verschiedenen Winkelstellungen
des Walzenhalters (8) bezüglich der Walzenachse
festklemmbar ist.
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| US5967043A (en) * | 1997-05-07 | 1999-10-19 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Bearing assembly for a roller of an inking or wetting device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE4231672A1 (de) | 1994-03-24 |
| ATE142945T1 (de) | 1996-10-15 |
| EP0589192A1 (de) | 1994-03-30 |
| EP0589192B1 (de) | 1996-09-18 |
| DE59303847D1 (de) | 1996-10-24 |
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