DE4231334A1 - Whirlpool-wanne - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Whirlpool-Wanne, mit
einem an den Wannenkörper angeschlossenen Rohrleitungssystem,
mit einer Umwälzpumpe, welche über Rohre des Leitungssystems an
den Wannenkörper angeschlossen ist, und mit einem Gebläse, das
über Rohre des Leitungssystems an den Wannenkörper anschließ
bar ist.
Wannen dieser Gattung sind bekannt. Bei den meisten Wannen die
ser Gattung arbeitet die Reinigungseinrichtung mit einer chemi
schen Substanz, welche die Reinigung des Rohrleitungssystems
ermöglicht. Nachdem die Reinigung des Rohrleitungssystems mit
Hilfe der chemischen Substanz durchgeführt worden ist, wird das
Rohrleitungssystem mit frischem Wasser ausgespült und nach Be
endigung dieser Spülung bleibt Wasser im Rohrleitungssystem
stehen. Dies führt nach einer gewissen Zeit dazu, daß sich Ab
lagerungen im Rohrleitungssystem bilden. Diese Ablagerungen ge
langen bei der Füllung der Wanne mit Wasser, um diese benützen
zu können, mit dem zugeführten Wasser in den Wanneninnenraum.
Solche im eingefüllten Wasser schwebenden Ablagerungen wirken
auf den Betrachter recht unschön.
Es ist auch eine Wanne der genannten Gattung bekannt, bei der
das die verwendete chemische Substanz enthaltende Wasser im
Rohrleitungssystem stehen gelassen wird, um die Bildung von
Ablagerungen im Rohrleitungssystem zu verhindern. In diesem
Fall gelangt dann die chemische Substanz in die Wanne, wenn
diese zur Benützung derselben mit Wasser gefüllt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Whirlpool-
Wanne anzugeben, bei welcher die genannten Nachteile nicht
vorkommen.
Diese Aufgabe wird bei der Whirlpool-Wanne der eingangs genann
ten Gattung erfindungsgemäß so gelöst, wie dies im kennzeich
nenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfin
dung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 schematisch eine Whirlpool-Wanne mit an den Körper der
selben angeschlossenen Bestandteilen,
Fig. 2 in einer Seitenansicht ein Entkeimungsgerät, welches
einen der Bestandteile der Whirlpool-Wanne darstellt und
Fig. 3 in einer Frontansicht jenen Abschnitt des Entkeimungs
gerätes, welcher eine entkeimende Strahlung erzeugen kann.
Die vorliegende Whirlpool-Wanne (Fig. 1) weist einen Wannenkör
per 1 auf, an welchen ein Rohrleitungssystem 2 angeschlossen
ist. Zur Whirlpool-Wanne gehören auch eine Umwälz- bzw. Förder
pumpe 3 für das Wannenwasser sowie ein Gebläse 4, mit dessen
Hilfe Luftblasen im Wanneninneren gebildet werden können.
Der dargestellte Wannenkörper 1 hat einen im wesentlichen vier
eckigen Grundriß. Es versteht sich, daß der Wannenkörper auch
einen anderen Grundriß aufweisen kann. Dem Wannenkörper 1 ist
eine sogenannte Jet-Vorrichtung zugeordnet, welche Wasserströme
bzw. -strahlen im Wannenwasser erzeugen kann. Diese Vorrichtung
umfaßt Düsen samt entsprechenden Zuleitungen sowie die Umwälz
pumpe, wobei die Düsen in den Wänden des Wannenkörprs 1 einge
lassen sind. In den längeren Seitenwänden 11 und 12 des darge
stellten Wannenkörpers 1 sind Düsen 13 und 14 eingebaut, durch
welche Wasser in das Wanneninnere hinein strömen kann. Von die
sen Düsen ist in Fig. 1 jeweils nur ein Paar in einer der Sei
tenwände 11 bzw. 12 des Wannenkörpers 1 dargestellt. Es ver
steht sich, daß die Anzahl der Düsen den jeweils gegebenen Um
ständen angepaßt werden kann. Die Mündungen der Düsen 13 und
14 sind nur so hoch über dem Wannenboden 15 angeordnet, daß
die Mündungen derselben sich während des Betriebes der Whirl
pool-Wanne mit Sicherheit unterhalb des Wasserspiegels im Wan
nenkörper 1 befinden.
Zumindest durch eine der Seitenwände 11 des Wannenkörpers 1
geht ein Ansaugstutzen 16 hindurch. Durch diesen Stutzen 16
kann das zur Speisung der Düsen 13 und 14 erfordeliche Wasser
dem Wanneninneren entnommen und zur Umwälzpumpe 3 geleitet wer
den. Dieser Ansaugstutzen 16 befindet sich ebenfalls unterhalb
des vorgesehenen Wasserspiegels im Wannenkörper 1. Die Außen
seite des Ansaugstutzens 16 ist an eine Rohrleitung 17 ange
schlossen, welche andernends an die Saugseite der Förder- bzw.
Umwälzpumpe 3 angeschlossen ist. An die Druckseite der Förder
pumpe 3 ist eine zweite Rohrleitung 18 angeschlossen, welche
andernends an eine Verteilleitung 19 angeschlossen ist. Diese
Verteilleitung 19 erstreckt sich entlang zumindest einem Teil
des Umfanges des Wannenkörpers 1 und sie verbindet die rückwär
tigen Seiten der Düsen 13 und 14 strömungsmäßig untereinander.
Durch die zweite Rohrleitung 18, die Verteilleitung 19 und die
Düsen 13 und 14 gelangt das Umwälzwasser unter Druck und in
Form von Strahlen wieder in den Wannenkörper 1 zurück.
Im Boden 15 des Wannenkörpers 1 sind Öffnungen 20 ausgeführt,
durch welche Luft ins Wannenwasser geblasen werden kann und
welche Bestandteile eines sogenannten Whirl-Systems darstellen.
Im dargestellten Fall bilden die Öffnungen 20 zwei parallel
zueinander verlaufende und sich in einem Abstand voneinander
befindliche Reihen, wobei diese Reihen außerdem auch praktisch
parallel zu den längeren Wannenseitenwänden 11 und 12 verlau
fen. Die Öffnungen 20 können auch so ausgeführt sein, daß sie
Düsen aufweisen. In den Öffnungen bzw. Düsen 20 können sich
Rückschlagventile (nicht dargestellt) befinden, welche das Ein
dringen von Wasser in die Öffnungen 20 verhindern.
Die sich an der Außenwand des Wannenkörpers 1 befindliche Sei
te der Öffnungen 20 ist strömungsmäßig an eine Verbindungs
leitung 21 angeschlossen, welche im dargestellten Fall die Form
von U hat. Die Öffnungen bzw. Düsen 20 sind an die praktisch
geradlinig verlaufenden Schenkel 22 bzw. 23 der U-förmigen Ver
bindungsleitung 20 strömungsmäßig angeschlossen. An einen sich
zwischen den einen Enden der Leitungsschenkel 22 und 23 er
streckenden Steg 24 schließt sich eine Rohrleitung 25 an,
durch welche Luft in das Innere des Wannenkörpers 1 geführt
werden kann. Am anderen Ende dieser Luft-Speiseleitung 25 ist
das Gebläse 4 angeschlossen. Die Öffnungen 20 führen Sprudel
luft, welche vom Gebläse 4 geliefert wird, in das Innere des
Wannenkörpers 1 ein.
In der Luft-Speiseleitung bzw. Luft-Zuführleitung 25 zu den
Öffungen 20 ist ein Gerät 30 zwischengeschaltet, in welchem
die durch die Leitung 25 und durch dieses Gerät 30 strömende
Luft entkeimt werden kann. Ein erster Abschnitt 26 der Luft-
Zuführleitung 25 erstreckt sich zwischen der Druckseite des
Gebläses 4 und der Eintrittspartie des Gerätes 30. An die Aus
trittspartie des Entkeimungsgerätes 30 ist ein zweiter Ab
schnitt 27 der Luft-Zuführleitung 25 einerends angeschlossen.
Im Gerät 30 ist eine Vorrichtung 40 zur Erzeugung von Strahlen
untergebracht, welche Keime töten können. Diese Vorrichtung 40
ist derart ausgeführt, daß die erzeugten Strahlen auf die
durchströmende Luft einwirken können.
Am anderen Ende des zweiten Abschnittes 27 der Luft-Zuführ
leitung 25 ist ein Wegeventil 10 über seine Eintrittspartie an
geschlossen. Im dargestellten Fall ist dieses Wegeventil 10 ein
Drei-Weg-Schieber. Der erste Ausgang dieses Ventils 10 ist an
einen dritten Abschnitt 28 der Luft-Zuführleitung 25 ange
schlossen, wobei die andere Endpartie dieses Leitungsabschnit
tes 28 an den Steg 24 des Verbindungsrohres 21 strömungsmäßig
angeschlossen ist. Der zweite Ausgang des Wegeventils 10 ist
über ein Überbrückungsrohr 29 des Rohrleitungssystems 2 an die
von der Förderpumpe 3 zu den Wasserdüsen 13 und 14 führende
Rohrleitung 18 angeschlossen.
Es ist eine Steuervorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen,
welche die Zusammenarbeit der einzelnen Bestandteile der Whirl
pool-Wanne steuert. An der Steuervorrichtung kann man die je
weils gewünschte Arbeitsweise der Whirlpool-Wanne eingeben und
die Steuervorrichtung veranlaßt dann automatisch die hierzu
erforderlichen Funktionen der einzelnen Bestandteile der Whirl
pool-Wanne.
Das Entkeimungsgerät 30 (Fig. 2) weist ein praktisch zylinder
förmiges Gehäuse 31 auf, welches vorteilhaft aus einem Kunst
stoff ist. Dieses Gehäuse 31 hat einen mittleren und praktisch
zylinderförmigen Abschnitt 32, dessen Durchmesser beispielswei
se 120 mm betragen kann. Die Öffnungen in den Endpartien die
ses Mittelabschnittes 32 sind mit Hilfe von Deckeln 33 und 34
verschlossen, welche etwa hülsenförmig sind. Etwa in der Mitte
des Bodens des jeweiligen Deckels 33 bzw. 34 ist eine Durch
gangsöffnung ausgeführt und der jeweiligen Öffnung ist ein
Stutzen 35 bzw. 36 zugeordnet. Dieser Stutzen 35 bzw. 36 ist an
der Außenseite des Bodens angebracht. An den ersten dieser
Stutzen 35 ist der erste Abschnitt 26 der Luft-Zuführleitung 25
(Fig. 1) angeschlossen, so daß die zu entkeimende Luft durch
diesen Stutzen 35 in das Gerät 30 gelangt. An den zweiten Stut
zen 36 ist das eine Ende des zweiten Abschnittes 27 der Luft-
Zuführleitung 25 angeschlossen. Die Längsachsen der Stutzen 33
und 35 fluchten vorteilhaft miteinander. Da die Rohrstutzen 35
und 36 am Boden der Deckel 33 und 34 enden, kann die das Gerät
30 durchströmende Luft den Innenraum des Gehäuses 31 ausfüllen.
Der Durchmesser des Austrittsstutzens 36 ist kleiner als der
Durchmesser des Eintritsstutzens 35. Diese Maßnahme erhöht die
Geschwindigkeit der aus dem Gerät 30 austretenden Luft. Die Art
und Weise, wie dieser Effekt ausgenützt wird, ist im Nachste
henden beschrieben.
Der zylinderförmige Mittelabschnitt 32 des Gehäuses 31 ist
durch eine Grundplatte 41 in zwei Teilräume bzw. Kammern 37 und
38 unterteilt. Die Kontur des äußeren Randes der Grundplatte
41 entspricht der Form des Querschnittes des Mittelabschnittes
32. Wenn dieser Abschnitt 32 zylinderförmig ist, dann hat die
Außenkante der Grundplatte 41 die Form eines Kreises. Der
Durchmesser der Grundplatte 41 ist dabei so bemessen, daß der
äußere Rand derselben im Mantel 32 des Gehäuses 31 festsitzt.
Zu diesem Zweck können umlaufende Wulste in jenem Bereich des
Zylindermantels 32 ausgeführt sein, wo sich die Grundplatte 41
befinden soll. Diese Wulste stehen von der Innenseite des Zy
linders 32 ab und sie verlaufen praktisch parallel zueinander
und in einem Abstand voneinander. Dieser Abstand entspricht der
Dicke der Grundplatte 41. Zwischen diesen Wulsten befindet sich
die Randpartie der Grundplatte 41 und dadurch ist die Grund
platte 41 an Ort und Stelle sowie in einer vorgegebenen Lage
gehalten. Die Grundplatte 41 steht senkrecht zur Längsachse des
Zylindergehäuses 41.
Die Grundplatte 41 bildet einen der Bestandteile der Quelle 40
einer Entkeimungsstrahlung. An einer der Seiten der Grundplatte
41 und somit in einer der Kammern 37 des Gehäuse-Mittelab
schnittes 32 ist eine im wesentlichen U-förmige Röhre 43 ange
ordnet, welche die eigentliche Quelle der keimtötenden Strah
lung darstellt. Bei dieser Strahlung kann es sich vorteilhaft
um eine ultraviolette Strahlung handeln, welche durch die Röhre
43 erzeugt wird. Die Röhre 43 ist an jener Seite der Grundplat
te 41 angebracht, welche dem Eingangsstutzen 35 zugewandt ist.
Die Röhre 43 ist somit in der ersten Kammer 37 des Zylinderge
häuses 32 untergebracht. Die Innenseite der Wand dieser Ein
gangskammer 37 ist mit einem Belag 39 aus einem Metall verse
hen. Dieser Metallbelag schützt den Kunststoff, aus dem das Ge
häuse 31 ist, vor Hitze sowie vor der Wirkung der UV-Strahlung.
In der Mitte der Grundplatte 41 ist eine durchgehende Öffnung
42 ausgeführt, deren Durchmesser dem Durchmesser des Austritts
stutzens 36 entspricht. Die Mitte dieser Öffnung 42 liegt vor
teilhaft auf jener Achse, welche durch die Rohrstutzen 35 und
36 hindurchgeht. Die Röhre 43 ist derart plaziert, daß die
Durchgangsöffnung 42 zwischen den Schenkeln 44 und 45 der Röh
re 43 liegt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. An der Grund
platte 41 sind ferner Schaltungselemente 46 und 47 angebracht,
welche für den Betrieb der UV-Röhre 43 erforderlich sind. Über
Anschlüsse 48 und 49 ist die Röhre an das Steuergerät und dann
an die Netzspannung anschließbar.
Es sind zwei Arten von Betrieb der Whirlpool-Wanne vorgesehen,
nämlich ein Badebetrieb und die Entkeimung und Reinigung der
Whirlpool-Wanne.
Nachdem man "Baden" am Steuergerät gewählt hat, wird Wasser aus
einer äußeren Quelle (nicht dargestellt) in die Wanne 1 ge
führt, welches die gewünschte Temperatur aufweist. Der Schieber
10 in der Luft-Zuführleitung 25 befindet sich dabei in seiner
ersten Stellung. In dieser Stellung ist die Austrittspartie 36
und 38 des Entkeimungsgerätes 30 über die Leitungen 27, 28 und
21 an die Whirl-Öffnugen 20 im Boden 15 des Wannenkörpers an
geschlossen. Wenn das Innere des Wannenkörpers zumindest teil
weise mit Wasser gefüllt ist, wird das Gebläse 4 sowie die
Strahlungsquelle 40 im Entkeimungsgerät 30 während einer be
stimmten Zeitspanne eingeschaltet. Die vom Gebläse 4 ankommende
Luft wird im Entkeimungsgerät 30 an der UV-Röhre 43 vorbeige
führt. In der Umgebung der Röhre 43 und somit auch in der vor
beiströmenden Luft wird Ozon durch die Röhre 43 erzeugt, wel
ches bekanntlich desinfizierende Wirkung hat.
Die durch Ozon entkeimte und mit diesem angereicherte Luft ver
läßt das Entkeimungsgerät 30 durch den Ausgangsstutzen 36
desselben und sie gelangt durch die Whirl-Öffungen 20 in das
Badewannenwasser. Indem diese Luft durch das Badewasser spru
delt, geht Ozon in das Wannenwasser über und entkeimt dieses.
Nach einer vorbestimmten Zeitspanne, welche zur Entkeimung der
sich im Wannenkörper 1 befindlichen Wassermenge ausreicht, wird
die Strahlungsquelle 40 abgeschaltet.
Während des Badebetriebes kann das Jet-System in Betrieb sein,
d. h. daß das Wannenwasser mit Hilfe der Förderpumpe 3 umge
wälzt wird und daß die umgewälzte Wassermenge aus den Düsen 13
und 14 in Form von Strahlen in das Wannenwasser eingeleitet
wird. Es ist möglich, das Gebläse 4 weiter laufen zu lassen, so
daß Luft weiterhin durch die Whirl-Öffnungen 20 in das Wan
nenwasser strömt. Diese Luft enthält nur wenig oder kein Ozon.
Oder es kann auch das Gebläse 4 abgestellt werden und dann kann
man ein normales Bad nehmen.
Nach einem Badebetrieb kann die Whirlpool-Wanne entkeimt und
gereinigt werden. Nachdem diese zweite Betriebsart am Steuer
gerät gewählt worden ist, wird Wasser aus dem Inneren des Wan
nenkörpers 1 durch eine Ausflußöffnung 9 ausgelassen. Das We
geventil bzw. Schieber 10 wird in seine zweite Stellung ge
bracht, so daß die Austrittskammer 38 des Entkeimungsgerätes
30 bzw. der Austrittsstutzen 36 desselben mittels der Über
brückungsleitung 29 an die Rückführleitung 18 der Jet-Vorrich
tung 3, 13, 14, 16, 17, 18 und 19 angeschlossen ist. Bei dieser
Stellung des Schiebers 10 ist die Leitung 28 zu den Whirl-Öff
nungen 20 geschlossen.
Das Gebläse 4 und das Entkeimungsgerät 30 werden während einer
geeigneten Zeitspanne in Betrieb genommen, so daß die mit Ozon
angereicherte Luft in die Jet-Vorrichtung eindringt. Wie be
reits erwähnt worden ist, weist der Ausgangsstutzen 36 einen
kleineren Durchmesser als der Eingangsstutzen 35 am Entkei
mungsgerät 30 auf. Die Folge davon ist, daß die aus dem Entkei
mungsgerät 30 austretende Luft eine erhöhte Geschwindigleit
aufweist. Diese so schnell strömende Luft bläst Restwasser aus
den Rohren 17, 18 und 19 sowie aus der Umwälzpumpe 3 der Jet-
Vorrichtung aus. Dieses Wasser tritt durch die Düsen 13 und 14
sowie durch den Ansaugstutzen 16 aus der Jet-Vorrichtung in die
Wanne 1 aus und verläßt dann diese durch den Abfluß 9. Wenn
die Hohlräume der Jet-Vorrichtung von Wasser befreit sind, dann
strömt die Ozon enthaltende Luft noch weiter durch diese, so
daß Ozon diese Hohlräume desinfizieren kann. Nach Beendigung
dieses Verfahrens, sind die Rohre leer, d. h. frei von Wasser,
und desinfiziert.
Bei einer solchen Whirlpool-Wanne fällt die Verwendung von gif
tigen Chemikalien weg. Es ist kein zusätzlicher Verbrauch an
Wasser zur Spülung der Rohre erforderlich. Auch bei längerem
Nicht-Gebrauch der Wanne gibt es keine Reste bzw. Verschmut
zungen im Rohrleitungssystem bzw. in den Hohlräumen der Whirl
pool-Wanne, weil die Rohre leer, d. h. frei vom Wasser sind. Die
Lebensdauer dieser Whirlpool-Wanne ist lang, weil der empfind
lichste Bestandteil dieser, nämlich die UV-Röhre 43, eine ex
trem lange Lebensdauer aufweist.
Der eine spiegelglatte und im wesentlichen zylinderförmige
Oberfläche aufweisende Metallbelag 39 an der Innenseite des Ge
häuses 31 reflektiert die von der Röhre 43 abgegebenen Strahlen
in das Innere des Zylinders 39 zurück. Der jeweilige Strahl
wird im Zylinder 39 mehrmals reflektiert, bis seine Energie
verbraucht wird. Dadurch wird die Wirkungsweise bzw. der Wir
kungsgrad der Röhre 43 wesentlich intensiviert.
Claims (10)
1. Whirlpool-Wanne, mit einem an den Wannenkörper (1) ange
schlossenen Rohrleitungssystem (2), mit einer Umwälzpumpe (3),
welche über Rohre (17, 18, 19) des Leitungssystems an den Wannen
körper angeschlossen ist, und mit einem Gebläse (4), das über
Rohre (21, 25) des Leitungssystems an den Wannenkörper an
schließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gerät (30) in
Luft-Zuführleitung (25) derart zwischengeschaltet ist, daß die
vom Gebläse zum Wannenkörper geführte Luft durch dieses Gerät
strömen kann, daß in diesem Gerät eine Vorrichtung (40) zur
Erzeugung von Strahlen untergebracht ist, welche Keime töten
können, und daß diese Vorrichtung derart ausgeführt ist, daß
die Strahlen auf die durch das Gerät (30) durchströmende Luft
einwirken können.
2. Wanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein We
geventil (10) vorgesehen ist, daß die Eintrittspartie dieses
Ventils an die Austrittspartie (36) des Entkeimungsgerätes (30)
angeschlossen ist, daß der erste Ausgang dieses Ventils (10)
an jenen Abschnitt (28) der Luft-Zuführleitung (25) angeschlos
sen ist, welcher zum Wannenkörper (1) führt, und daß der zwei
te Ausgang des Ventils (10) an eines der Rohre (18) des Lei
tungssystems angeschlossen ist, welches sich zwischen dem Wan
nenkörper (1) und der Umwälzpumpe (3) erstreckt.
3. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Jet-Vorrichtung vorgesehen ist, welche Wasserströme im Wannen
wasser erzeugen kann, daß diese Vorrichtung Düsen (13, 14) um
faßt, welche durch die Wände des Wannenkörpers (1) hindurch
gehen, daß zumindest durch eine der Wände (11) des Wannenkör
pers (1) ein Ansaugstutzen (16) hindurchgeht, daß an die Auß
enseite des Ansaugstutzens (16) eine Rohrleitung (17) ange
schlossen ist, welche andernends an die Saugseite der Förder-
bzw. Umwälzpumpe (3) angeschlossen ist, und daß an die Druck
seite der Förderpumpe (3) eine zweite Rohrleitung (18) ange
schlossen ist, welche andernends mit den Düsen (13, 14) verbun
den ist.
4. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden
(15) des Wannenkörpers (1) Whirl-Öffnungen (20) ausgeführt
sind, daß die sich an der Außenwand des Wannenkörpers (1) be
findliche Seite der Öffnungen (20) an eine Verbindungsleitung
(21) angeschlossen ist, und daß diese Leitung (21) über die
Luft-Speiseleitung (25) an das Gebläse (4) angeschlossen ist,
wobei die Öffnungen (20) als Düsen ausgeführt sein können
oder/und daß sie Rückschlagventile enthalten können.
5. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ent
keimungsgerät (30) ein Gehäuse (31) aufweist, daß dieses Ge
häuse (31) mit einem Eintrittsstutzen (35) und mit einem Aus
trittsstutzen (36) versehen ist, daß eine Grundplatte (41) im
Gehäuse (31) untergebracht ist, welche sich zwischen den zwei
Stutzen (35, 36) befindet, und daß an dieser Grundplatte eine
Röhre (43) angeordnet ist, welche die eigentliche Quelle der
keimtötenden Strahlung darstellt.
6. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (41) praktisch senkrecht zur die Stutzen (35, 36)
verbindenden Achse steht, so daß die Grundplatte (41) den
Innenraum des Gehäuses (41) in zwei Kammern (37, 38) unterteilt,
daß eine durchgehende Öffnung (42) in der Grundplatte (41)
ausgeführt ist, daß der Durchmesser dieser Öffnung (42) dem
Durchmesser des Austrittsstutzens (36) gleichen kann oder etwas
größer als dieser ist, und daß die im wesentlichen U-förmige
Röhre (43) derart plaziert ist, daß zumindest ein Teil der
Durchgangsöffnung (42) zwischen den Schenkeln (44, 45) der
Röhre (43) liegt.
7. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Austrittsstutzens (36) kleiner ist als der
Durchmesser des Eintritsstutzens (35).
8. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Röh
re (43) an jener Seite der Grundplatte (41) angebracht ist,
welche dem Eingangsstutzen (35) zugewandt ist, so daß die Röh
re (43) sich somit in der ersten Kammer (37) des Gehäuses (32)
befindet, und daß die Innenseite der Wand dieser Eingangskam
mer (37) mit einem Belag (39) aus einem Metall versehen ist.
9. Wanne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in
den Wänden des Wannenkörpers (1) eingebauten Düsen (13, 14)
Reihen bilden, welche sich vorteilhaft parallel zum oberen Rand
des Wannenkörpers (1) erstrecken, daß zumindest eine Verteil
leitung (19) vorgesehen ist, welche sich entlang zumindest
einem Abschnitt des Umfanges des Wannenkörpers (1) ertreckt,
daß diese Verteilleitung an die rückwärtigen Enden der Düsen
(13, 14) angeschlossen ist und daß diese Verteilleitung (19)
über die Rückführleitung (18) an die Umwälzpumpe (3) ange
schlossen ist.
10. Wanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnungen (20) parallel zueinander verlaufende und sich in
einem Abstand voneinander befindliche Reihen bilden, daß die
Verbindungsleitung (21) U-förmig ist und zwei praktisch gerad
linig verlaufende Schenkel (22, 23) aufweist, daß der Abstand
zwischen den Schenkeln (22, 23) dem Abstand zwischen den zwei
Reihen von Öffnungen (20) gleicht, daß die Außenweite der
Öffnungen (20) an die Schenkel (22, 23) der U-förmigen Ver
bindungsleitung (20) angeschlossen sind, daß an einen sich
zwischen den einen Enden der Leitungsschenkel (22, 23) er
streckenden Steg (24) sich die Luftzuführleitung (25) an
schließt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH277191A CH684306A5 (de) | 1991-09-19 | 1991-09-19 | Sprudelbadewanne. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4231334A1 true DE4231334A1 (de) | 1993-04-22 |
Family
ID=4241243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924231334 Withdrawn DE4231334A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-09-18 | Whirlpool-wanne |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH684306A5 (de) |
| DE (1) | DE4231334A1 (de) |
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- 1992-09-18 DE DE19924231334 patent/DE4231334A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH684306A5 (de) | 1994-08-31 |
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