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DE4231334A1 - Whirlpool-wanne - Google Patents

Whirlpool-wanne

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Publication number
DE4231334A1
DE4231334A1 DE19924231334 DE4231334A DE4231334A1 DE 4231334 A1 DE4231334 A1 DE 4231334A1 DE 19924231334 DE19924231334 DE 19924231334 DE 4231334 A DE4231334 A DE 4231334A DE 4231334 A1 DE4231334 A1 DE 4231334A1
Authority
DE
Germany
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tub
line
tub body
air
openings
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19924231334
Other languages
English (en)
Inventor
Jakko Knechtle
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE4231334A1 publication Critical patent/DE4231334A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/60Components specifically designed for the therapeutic baths of groups A61H33/00
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H2033/0037Arrangement for cleaning the fluid during use
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/02Bathing devices for use with gas-containing liquid, or liquid in which gas is led or generated, e.g. carbon dioxide baths

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Whirlpool-Wanne, mit einem an den Wannenkörper angeschlossenen Rohrleitungssystem, mit einer Umwälzpumpe, welche über Rohre des Leitungssystems an den Wannenkörper angeschlossen ist, und mit einem Gebläse, das über Rohre des Leitungssystems an den Wannenkörper anschließ­ bar ist.
Wannen dieser Gattung sind bekannt. Bei den meisten Wannen die­ ser Gattung arbeitet die Reinigungseinrichtung mit einer chemi­ schen Substanz, welche die Reinigung des Rohrleitungssystems ermöglicht. Nachdem die Reinigung des Rohrleitungssystems mit Hilfe der chemischen Substanz durchgeführt worden ist, wird das Rohrleitungssystem mit frischem Wasser ausgespült und nach Be­ endigung dieser Spülung bleibt Wasser im Rohrleitungssystem stehen. Dies führt nach einer gewissen Zeit dazu, daß sich Ab­ lagerungen im Rohrleitungssystem bilden. Diese Ablagerungen ge­ langen bei der Füllung der Wanne mit Wasser, um diese benützen zu können, mit dem zugeführten Wasser in den Wanneninnenraum. Solche im eingefüllten Wasser schwebenden Ablagerungen wirken auf den Betrachter recht unschön.
Es ist auch eine Wanne der genannten Gattung bekannt, bei der das die verwendete chemische Substanz enthaltende Wasser im Rohrleitungssystem stehen gelassen wird, um die Bildung von Ablagerungen im Rohrleitungssystem zu verhindern. In diesem Fall gelangt dann die chemische Substanz in die Wanne, wenn diese zur Benützung derselben mit Wasser gefüllt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Whirlpool- Wanne anzugeben, bei welcher die genannten Nachteile nicht vorkommen.
Diese Aufgabe wird bei der Whirlpool-Wanne der eingangs genann­ ten Gattung erfindungsgemäß so gelöst, wie dies im kennzeich­ nenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfin­ dung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Whirlpool-Wanne mit an den Körper der­ selben angeschlossenen Bestandteilen,
Fig. 2 in einer Seitenansicht ein Entkeimungsgerät, welches einen der Bestandteile der Whirlpool-Wanne darstellt und
Fig. 3 in einer Frontansicht jenen Abschnitt des Entkeimungs­ gerätes, welcher eine entkeimende Strahlung erzeugen kann.
Die vorliegende Whirlpool-Wanne (Fig. 1) weist einen Wannenkör­ per 1 auf, an welchen ein Rohrleitungssystem 2 angeschlossen ist. Zur Whirlpool-Wanne gehören auch eine Umwälz- bzw. Förder­ pumpe 3 für das Wannenwasser sowie ein Gebläse 4, mit dessen Hilfe Luftblasen im Wanneninneren gebildet werden können.
Der dargestellte Wannenkörper 1 hat einen im wesentlichen vier­ eckigen Grundriß. Es versteht sich, daß der Wannenkörper auch einen anderen Grundriß aufweisen kann. Dem Wannenkörper 1 ist eine sogenannte Jet-Vorrichtung zugeordnet, welche Wasserströme bzw. -strahlen im Wannenwasser erzeugen kann. Diese Vorrichtung umfaßt Düsen samt entsprechenden Zuleitungen sowie die Umwälz­ pumpe, wobei die Düsen in den Wänden des Wannenkörprs 1 einge­ lassen sind. In den längeren Seitenwänden 11 und 12 des darge­ stellten Wannenkörpers 1 sind Düsen 13 und 14 eingebaut, durch welche Wasser in das Wanneninnere hinein strömen kann. Von die­ sen Düsen ist in Fig. 1 jeweils nur ein Paar in einer der Sei­ tenwände 11 bzw. 12 des Wannenkörpers 1 dargestellt. Es ver­ steht sich, daß die Anzahl der Düsen den jeweils gegebenen Um­ ständen angepaßt werden kann. Die Mündungen der Düsen 13 und 14 sind nur so hoch über dem Wannenboden 15 angeordnet, daß die Mündungen derselben sich während des Betriebes der Whirl­ pool-Wanne mit Sicherheit unterhalb des Wasserspiegels im Wan­ nenkörper 1 befinden.
Zumindest durch eine der Seitenwände 11 des Wannenkörpers 1 geht ein Ansaugstutzen 16 hindurch. Durch diesen Stutzen 16 kann das zur Speisung der Düsen 13 und 14 erfordeliche Wasser dem Wanneninneren entnommen und zur Umwälzpumpe 3 geleitet wer­ den. Dieser Ansaugstutzen 16 befindet sich ebenfalls unterhalb des vorgesehenen Wasserspiegels im Wannenkörper 1. Die Außen­ seite des Ansaugstutzens 16 ist an eine Rohrleitung 17 ange­ schlossen, welche andernends an die Saugseite der Förder- bzw. Umwälzpumpe 3 angeschlossen ist. An die Druckseite der Förder­ pumpe 3 ist eine zweite Rohrleitung 18 angeschlossen, welche andernends an eine Verteilleitung 19 angeschlossen ist. Diese Verteilleitung 19 erstreckt sich entlang zumindest einem Teil des Umfanges des Wannenkörpers 1 und sie verbindet die rückwär­ tigen Seiten der Düsen 13 und 14 strömungsmäßig untereinander. Durch die zweite Rohrleitung 18, die Verteilleitung 19 und die Düsen 13 und 14 gelangt das Umwälzwasser unter Druck und in Form von Strahlen wieder in den Wannenkörper 1 zurück.
Im Boden 15 des Wannenkörpers 1 sind Öffnungen 20 ausgeführt, durch welche Luft ins Wannenwasser geblasen werden kann und welche Bestandteile eines sogenannten Whirl-Systems darstellen. Im dargestellten Fall bilden die Öffnungen 20 zwei parallel zueinander verlaufende und sich in einem Abstand voneinander befindliche Reihen, wobei diese Reihen außerdem auch praktisch parallel zu den längeren Wannenseitenwänden 11 und 12 verlau­ fen. Die Öffnungen 20 können auch so ausgeführt sein, daß sie Düsen aufweisen. In den Öffnungen bzw. Düsen 20 können sich Rückschlagventile (nicht dargestellt) befinden, welche das Ein­ dringen von Wasser in die Öffnungen 20 verhindern.
Die sich an der Außenwand des Wannenkörpers 1 befindliche Sei­ te der Öffnungen 20 ist strömungsmäßig an eine Verbindungs­ leitung 21 angeschlossen, welche im dargestellten Fall die Form von U hat. Die Öffnungen bzw. Düsen 20 sind an die praktisch geradlinig verlaufenden Schenkel 22 bzw. 23 der U-förmigen Ver­ bindungsleitung 20 strömungsmäßig angeschlossen. An einen sich zwischen den einen Enden der Leitungsschenkel 22 und 23 er­ streckenden Steg 24 schließt sich eine Rohrleitung 25 an, durch welche Luft in das Innere des Wannenkörpers 1 geführt werden kann. Am anderen Ende dieser Luft-Speiseleitung 25 ist das Gebläse 4 angeschlossen. Die Öffnungen 20 führen Sprudel­ luft, welche vom Gebläse 4 geliefert wird, in das Innere des Wannenkörpers 1 ein.
In der Luft-Speiseleitung bzw. Luft-Zuführleitung 25 zu den Öffungen 20 ist ein Gerät 30 zwischengeschaltet, in welchem die durch die Leitung 25 und durch dieses Gerät 30 strömende Luft entkeimt werden kann. Ein erster Abschnitt 26 der Luft- Zuführleitung 25 erstreckt sich zwischen der Druckseite des Gebläses 4 und der Eintrittspartie des Gerätes 30. An die Aus­ trittspartie des Entkeimungsgerätes 30 ist ein zweiter Ab­ schnitt 27 der Luft-Zuführleitung 25 einerends angeschlossen.
Im Gerät 30 ist eine Vorrichtung 40 zur Erzeugung von Strahlen untergebracht, welche Keime töten können. Diese Vorrichtung 40 ist derart ausgeführt, daß die erzeugten Strahlen auf die durchströmende Luft einwirken können.
Am anderen Ende des zweiten Abschnittes 27 der Luft-Zuführ­ leitung 25 ist ein Wegeventil 10 über seine Eintrittspartie an­ geschlossen. Im dargestellten Fall ist dieses Wegeventil 10 ein Drei-Weg-Schieber. Der erste Ausgang dieses Ventils 10 ist an einen dritten Abschnitt 28 der Luft-Zuführleitung 25 ange­ schlossen, wobei die andere Endpartie dieses Leitungsabschnit­ tes 28 an den Steg 24 des Verbindungsrohres 21 strömungsmäßig angeschlossen ist. Der zweite Ausgang des Wegeventils 10 ist über ein Überbrückungsrohr 29 des Rohrleitungssystems 2 an die von der Förderpumpe 3 zu den Wasserdüsen 13 und 14 führende Rohrleitung 18 angeschlossen.
Es ist eine Steuervorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen, welche die Zusammenarbeit der einzelnen Bestandteile der Whirl­ pool-Wanne steuert. An der Steuervorrichtung kann man die je­ weils gewünschte Arbeitsweise der Whirlpool-Wanne eingeben und die Steuervorrichtung veranlaßt dann automatisch die hierzu erforderlichen Funktionen der einzelnen Bestandteile der Whirl­ pool-Wanne.
Das Entkeimungsgerät 30 (Fig. 2) weist ein praktisch zylinder­ förmiges Gehäuse 31 auf, welches vorteilhaft aus einem Kunst­ stoff ist. Dieses Gehäuse 31 hat einen mittleren und praktisch zylinderförmigen Abschnitt 32, dessen Durchmesser beispielswei­ se 120 mm betragen kann. Die Öffnungen in den Endpartien die­ ses Mittelabschnittes 32 sind mit Hilfe von Deckeln 33 und 34 verschlossen, welche etwa hülsenförmig sind. Etwa in der Mitte des Bodens des jeweiligen Deckels 33 bzw. 34 ist eine Durch­ gangsöffnung ausgeführt und der jeweiligen Öffnung ist ein Stutzen 35 bzw. 36 zugeordnet. Dieser Stutzen 35 bzw. 36 ist an der Außenseite des Bodens angebracht. An den ersten dieser Stutzen 35 ist der erste Abschnitt 26 der Luft-Zuführleitung 25 (Fig. 1) angeschlossen, so daß die zu entkeimende Luft durch diesen Stutzen 35 in das Gerät 30 gelangt. An den zweiten Stut­ zen 36 ist das eine Ende des zweiten Abschnittes 27 der Luft- Zuführleitung 25 angeschlossen. Die Längsachsen der Stutzen 33 und 35 fluchten vorteilhaft miteinander. Da die Rohrstutzen 35 und 36 am Boden der Deckel 33 und 34 enden, kann die das Gerät 30 durchströmende Luft den Innenraum des Gehäuses 31 ausfüllen. Der Durchmesser des Austrittsstutzens 36 ist kleiner als der Durchmesser des Eintritsstutzens 35. Diese Maßnahme erhöht die Geschwindigkeit der aus dem Gerät 30 austretenden Luft. Die Art und Weise, wie dieser Effekt ausgenützt wird, ist im Nachste­ henden beschrieben.
Der zylinderförmige Mittelabschnitt 32 des Gehäuses 31 ist durch eine Grundplatte 41 in zwei Teilräume bzw. Kammern 37 und 38 unterteilt. Die Kontur des äußeren Randes der Grundplatte 41 entspricht der Form des Querschnittes des Mittelabschnittes 32. Wenn dieser Abschnitt 32 zylinderförmig ist, dann hat die Außenkante der Grundplatte 41 die Form eines Kreises. Der Durchmesser der Grundplatte 41 ist dabei so bemessen, daß der äußere Rand derselben im Mantel 32 des Gehäuses 31 festsitzt. Zu diesem Zweck können umlaufende Wulste in jenem Bereich des Zylindermantels 32 ausgeführt sein, wo sich die Grundplatte 41 befinden soll. Diese Wulste stehen von der Innenseite des Zy­ linders 32 ab und sie verlaufen praktisch parallel zueinander und in einem Abstand voneinander. Dieser Abstand entspricht der Dicke der Grundplatte 41. Zwischen diesen Wulsten befindet sich die Randpartie der Grundplatte 41 und dadurch ist die Grund­ platte 41 an Ort und Stelle sowie in einer vorgegebenen Lage gehalten. Die Grundplatte 41 steht senkrecht zur Längsachse des Zylindergehäuses 41.
Die Grundplatte 41 bildet einen der Bestandteile der Quelle 40 einer Entkeimungsstrahlung. An einer der Seiten der Grundplatte 41 und somit in einer der Kammern 37 des Gehäuse-Mittelab­ schnittes 32 ist eine im wesentlichen U-förmige Röhre 43 ange­ ordnet, welche die eigentliche Quelle der keimtötenden Strah­ lung darstellt. Bei dieser Strahlung kann es sich vorteilhaft um eine ultraviolette Strahlung handeln, welche durch die Röhre 43 erzeugt wird. Die Röhre 43 ist an jener Seite der Grundplat­ te 41 angebracht, welche dem Eingangsstutzen 35 zugewandt ist. Die Röhre 43 ist somit in der ersten Kammer 37 des Zylinderge­ häuses 32 untergebracht. Die Innenseite der Wand dieser Ein­ gangskammer 37 ist mit einem Belag 39 aus einem Metall verse­ hen. Dieser Metallbelag schützt den Kunststoff, aus dem das Ge­ häuse 31 ist, vor Hitze sowie vor der Wirkung der UV-Strahlung.
In der Mitte der Grundplatte 41 ist eine durchgehende Öffnung 42 ausgeführt, deren Durchmesser dem Durchmesser des Austritts­ stutzens 36 entspricht. Die Mitte dieser Öffnung 42 liegt vor­ teilhaft auf jener Achse, welche durch die Rohrstutzen 35 und 36 hindurchgeht. Die Röhre 43 ist derart plaziert, daß die Durchgangsöffnung 42 zwischen den Schenkeln 44 und 45 der Röh­ re 43 liegt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. An der Grund­ platte 41 sind ferner Schaltungselemente 46 und 47 angebracht, welche für den Betrieb der UV-Röhre 43 erforderlich sind. Über Anschlüsse 48 und 49 ist die Röhre an das Steuergerät und dann an die Netzspannung anschließbar.
Es sind zwei Arten von Betrieb der Whirlpool-Wanne vorgesehen, nämlich ein Badebetrieb und die Entkeimung und Reinigung der Whirlpool-Wanne.
Nachdem man "Baden" am Steuergerät gewählt hat, wird Wasser aus einer äußeren Quelle (nicht dargestellt) in die Wanne 1 ge­ führt, welches die gewünschte Temperatur aufweist. Der Schieber 10 in der Luft-Zuführleitung 25 befindet sich dabei in seiner ersten Stellung. In dieser Stellung ist die Austrittspartie 36 und 38 des Entkeimungsgerätes 30 über die Leitungen 27, 28 und 21 an die Whirl-Öffnugen 20 im Boden 15 des Wannenkörpers an­ geschlossen. Wenn das Innere des Wannenkörpers zumindest teil­ weise mit Wasser gefüllt ist, wird das Gebläse 4 sowie die Strahlungsquelle 40 im Entkeimungsgerät 30 während einer be­ stimmten Zeitspanne eingeschaltet. Die vom Gebläse 4 ankommende Luft wird im Entkeimungsgerät 30 an der UV-Röhre 43 vorbeige­ führt. In der Umgebung der Röhre 43 und somit auch in der vor­ beiströmenden Luft wird Ozon durch die Röhre 43 erzeugt, wel­ ches bekanntlich desinfizierende Wirkung hat.
Die durch Ozon entkeimte und mit diesem angereicherte Luft ver­ läßt das Entkeimungsgerät 30 durch den Ausgangsstutzen 36 desselben und sie gelangt durch die Whirl-Öffungen 20 in das Badewannenwasser. Indem diese Luft durch das Badewasser spru­ delt, geht Ozon in das Wannenwasser über und entkeimt dieses. Nach einer vorbestimmten Zeitspanne, welche zur Entkeimung der sich im Wannenkörper 1 befindlichen Wassermenge ausreicht, wird die Strahlungsquelle 40 abgeschaltet.
Während des Badebetriebes kann das Jet-System in Betrieb sein, d. h. daß das Wannenwasser mit Hilfe der Förderpumpe 3 umge­ wälzt wird und daß die umgewälzte Wassermenge aus den Düsen 13 und 14 in Form von Strahlen in das Wannenwasser eingeleitet wird. Es ist möglich, das Gebläse 4 weiter laufen zu lassen, so daß Luft weiterhin durch die Whirl-Öffnungen 20 in das Wan­ nenwasser strömt. Diese Luft enthält nur wenig oder kein Ozon. Oder es kann auch das Gebläse 4 abgestellt werden und dann kann man ein normales Bad nehmen.
Nach einem Badebetrieb kann die Whirlpool-Wanne entkeimt und gereinigt werden. Nachdem diese zweite Betriebsart am Steuer­ gerät gewählt worden ist, wird Wasser aus dem Inneren des Wan­ nenkörpers 1 durch eine Ausflußöffnung 9 ausgelassen. Das We­ geventil bzw. Schieber 10 wird in seine zweite Stellung ge­ bracht, so daß die Austrittskammer 38 des Entkeimungsgerätes 30 bzw. der Austrittsstutzen 36 desselben mittels der Über­ brückungsleitung 29 an die Rückführleitung 18 der Jet-Vorrich­ tung 3, 13, 14, 16, 17, 18 und 19 angeschlossen ist. Bei dieser Stellung des Schiebers 10 ist die Leitung 28 zu den Whirl-Öff­ nungen 20 geschlossen.
Das Gebläse 4 und das Entkeimungsgerät 30 werden während einer geeigneten Zeitspanne in Betrieb genommen, so daß die mit Ozon angereicherte Luft in die Jet-Vorrichtung eindringt. Wie be­ reits erwähnt worden ist, weist der Ausgangsstutzen 36 einen kleineren Durchmesser als der Eingangsstutzen 35 am Entkei­ mungsgerät 30 auf. Die Folge davon ist, daß die aus dem Entkei­ mungsgerät 30 austretende Luft eine erhöhte Geschwindigleit aufweist. Diese so schnell strömende Luft bläst Restwasser aus den Rohren 17, 18 und 19 sowie aus der Umwälzpumpe 3 der Jet- Vorrichtung aus. Dieses Wasser tritt durch die Düsen 13 und 14 sowie durch den Ansaugstutzen 16 aus der Jet-Vorrichtung in die Wanne 1 aus und verläßt dann diese durch den Abfluß 9. Wenn die Hohlräume der Jet-Vorrichtung von Wasser befreit sind, dann strömt die Ozon enthaltende Luft noch weiter durch diese, so daß Ozon diese Hohlräume desinfizieren kann. Nach Beendigung dieses Verfahrens, sind die Rohre leer, d. h. frei von Wasser, und desinfiziert.
Bei einer solchen Whirlpool-Wanne fällt die Verwendung von gif­ tigen Chemikalien weg. Es ist kein zusätzlicher Verbrauch an Wasser zur Spülung der Rohre erforderlich. Auch bei längerem Nicht-Gebrauch der Wanne gibt es keine Reste bzw. Verschmut­ zungen im Rohrleitungssystem bzw. in den Hohlräumen der Whirl­ pool-Wanne, weil die Rohre leer, d. h. frei vom Wasser sind. Die Lebensdauer dieser Whirlpool-Wanne ist lang, weil der empfind­ lichste Bestandteil dieser, nämlich die UV-Röhre 43, eine ex­ trem lange Lebensdauer aufweist.
Der eine spiegelglatte und im wesentlichen zylinderförmige Oberfläche aufweisende Metallbelag 39 an der Innenseite des Ge­ häuses 31 reflektiert die von der Röhre 43 abgegebenen Strahlen in das Innere des Zylinders 39 zurück. Der jeweilige Strahl wird im Zylinder 39 mehrmals reflektiert, bis seine Energie verbraucht wird. Dadurch wird die Wirkungsweise bzw. der Wir­ kungsgrad der Röhre 43 wesentlich intensiviert.

Claims (10)

1. Whirlpool-Wanne, mit einem an den Wannenkörper (1) ange­ schlossenen Rohrleitungssystem (2), mit einer Umwälzpumpe (3), welche über Rohre (17, 18, 19) des Leitungssystems an den Wannen­ körper angeschlossen ist, und mit einem Gebläse (4), das über Rohre (21, 25) des Leitungssystems an den Wannenkörper an­ schließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gerät (30) in Luft-Zuführleitung (25) derart zwischengeschaltet ist, daß die vom Gebläse zum Wannenkörper geführte Luft durch dieses Gerät strömen kann, daß in diesem Gerät eine Vorrichtung (40) zur Erzeugung von Strahlen untergebracht ist, welche Keime töten können, und daß diese Vorrichtung derart ausgeführt ist, daß die Strahlen auf die durch das Gerät (30) durchströmende Luft einwirken können.
2. Wanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein We­ geventil (10) vorgesehen ist, daß die Eintrittspartie dieses Ventils an die Austrittspartie (36) des Entkeimungsgerätes (30) angeschlossen ist, daß der erste Ausgang dieses Ventils (10) an jenen Abschnitt (28) der Luft-Zuführleitung (25) angeschlos­ sen ist, welcher zum Wannenkörper (1) führt, und daß der zwei­ te Ausgang des Ventils (10) an eines der Rohre (18) des Lei­ tungssystems angeschlossen ist, welches sich zwischen dem Wan­ nenkörper (1) und der Umwälzpumpe (3) erstreckt.
3. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Jet-Vorrichtung vorgesehen ist, welche Wasserströme im Wannen­ wasser erzeugen kann, daß diese Vorrichtung Düsen (13, 14) um­ faßt, welche durch die Wände des Wannenkörpers (1) hindurch­ gehen, daß zumindest durch eine der Wände (11) des Wannenkör­ pers (1) ein Ansaugstutzen (16) hindurchgeht, daß an die Auß­ enseite des Ansaugstutzens (16) eine Rohrleitung (17) ange­ schlossen ist, welche andernends an die Saugseite der Förder- bzw. Umwälzpumpe (3) angeschlossen ist, und daß an die Druck­ seite der Förderpumpe (3) eine zweite Rohrleitung (18) ange­ schlossen ist, welche andernends mit den Düsen (13, 14) verbun­ den ist.
4. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (15) des Wannenkörpers (1) Whirl-Öffnungen (20) ausgeführt sind, daß die sich an der Außenwand des Wannenkörpers (1) be­ findliche Seite der Öffnungen (20) an eine Verbindungsleitung (21) angeschlossen ist, und daß diese Leitung (21) über die Luft-Speiseleitung (25) an das Gebläse (4) angeschlossen ist, wobei die Öffnungen (20) als Düsen ausgeführt sein können oder/und daß sie Rückschlagventile enthalten können.
5. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ent­ keimungsgerät (30) ein Gehäuse (31) aufweist, daß dieses Ge­ häuse (31) mit einem Eintrittsstutzen (35) und mit einem Aus­ trittsstutzen (36) versehen ist, daß eine Grundplatte (41) im Gehäuse (31) untergebracht ist, welche sich zwischen den zwei Stutzen (35, 36) befindet, und daß an dieser Grundplatte eine Röhre (43) angeordnet ist, welche die eigentliche Quelle der keimtötenden Strahlung darstellt.
6. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (41) praktisch senkrecht zur die Stutzen (35, 36) verbindenden Achse steht, so daß die Grundplatte (41) den Innenraum des Gehäuses (41) in zwei Kammern (37, 38) unterteilt, daß eine durchgehende Öffnung (42) in der Grundplatte (41) ausgeführt ist, daß der Durchmesser dieser Öffnung (42) dem Durchmesser des Austrittsstutzens (36) gleichen kann oder etwas größer als dieser ist, und daß die im wesentlichen U-förmige Röhre (43) derart plaziert ist, daß zumindest ein Teil der Durchgangsöffnung (42) zwischen den Schenkeln (44, 45) der Röhre (43) liegt.
7. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Austrittsstutzens (36) kleiner ist als der Durchmesser des Eintritsstutzens (35).
8. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Röh­ re (43) an jener Seite der Grundplatte (41) angebracht ist, welche dem Eingangsstutzen (35) zugewandt ist, so daß die Röh­ re (43) sich somit in der ersten Kammer (37) des Gehäuses (32) befindet, und daß die Innenseite der Wand dieser Eingangskam­ mer (37) mit einem Belag (39) aus einem Metall versehen ist.
9. Wanne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Wänden des Wannenkörpers (1) eingebauten Düsen (13, 14) Reihen bilden, welche sich vorteilhaft parallel zum oberen Rand des Wannenkörpers (1) erstrecken, daß zumindest eine Verteil­ leitung (19) vorgesehen ist, welche sich entlang zumindest einem Abschnitt des Umfanges des Wannenkörpers (1) ertreckt, daß diese Verteilleitung an die rückwärtigen Enden der Düsen (13, 14) angeschlossen ist und daß diese Verteilleitung (19) über die Rückführleitung (18) an die Umwälzpumpe (3) ange­ schlossen ist.
10. Wanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (20) parallel zueinander verlaufende und sich in einem Abstand voneinander befindliche Reihen bilden, daß die Verbindungsleitung (21) U-förmig ist und zwei praktisch gerad­ linig verlaufende Schenkel (22, 23) aufweist, daß der Abstand zwischen den Schenkeln (22, 23) dem Abstand zwischen den zwei Reihen von Öffnungen (20) gleicht, daß die Außenweite der Öffnungen (20) an die Schenkel (22, 23) der U-förmigen Ver­ bindungsleitung (20) angeschlossen sind, daß an einen sich zwischen den einen Enden der Leitungsschenkel (22, 23) er­ streckenden Steg (24) sich die Luftzuführleitung (25) an­ schließt.
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