DE4230523A1 - Vorrichtung zum auftragen von thermoplastischen klebern auf teile fuer schuhwerk - Google Patents
Vorrichtung zum auftragen von thermoplastischen klebern auf teile fuer schuhwerkInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen
von thermoplastischen Klebern auf Teile für Schuhwerk.
Eine solche Vorrichtung dient insbesondere dazu, das Überziehen
oder Tränken von Teilen für Schuhwerk, z. B. Fersenversteifungen
oder anderen Zuschnitten, mit einer Flüssigkeit,
z. B. einem thermoplastischen Kleber, zu automatisieren,
worauf die genannten Teile dann mit anderen Teilen
von zu fertigenden Schuhen verleimt werden können. Die Vorrichtung
gemäß der Erfindung ermöglicht es, diesen Vorgang
vollständig zu automatisieren und damit mit dem durch vor-
und nachgeschaltete Vorrichtungen vorgegebenen Fertigungsrhythmus
zu synchronisieren.
Zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehören im wesentlichen
eine ein Kleberbad enthaltende Wanne, eine am oberen
Teil derselben drehbar gelagerte Welle, ein lotrecht an
dieser hervorstehender Arm, ein am freien Ende desselben
angebrachter Saugnapf für die Übernahme jeweils eines
Teils von einem an einer zur genannten Wele parallelen
Welle angebrachten Greifer, und eine die beiden Wellen bewegungsübertragend
miteinander verbindende Zahnstange. Die
Längsbewegung der Zahnstange bewirkt eine Verdrehung der
den Arm tragenden Welle, um das Schuhteil in den flüssigen
Kleber einzutauchen und es anschließend an eine Zange eines
Rundlaufförderers zu übergeben. Während dieser Drehung der
den Arm tragenden Welle wird die den Greifer tragende Welle
um den halben Winkelbetrag der genannten Drehung verdreht.
Das Tränken von Schuhwerkteilen mit thermoplastischen
Klebern geschieht bisher von Hand, wodurch eine gleichmäßige
Behandlung der Teile praktisch ausgeschlossen ist.
Darüber hinaus wird der gesamte Fertigungsvorgang durch das
Eintauchen der Schuhwerksteile in einen Kleberbehälter
nacheinander von Hand verlangsamt, da dieses Verfahren mehr
Zeit beansprucht als dies bei einer automatisch arbeitenden
Vorrichtung der Fall wäre. Schließlich führt dieses manuelle
Verfahren zu einer möglicherweise gesundheitsschädlichen
Verschmutzung der Hände der jeweiligen Arbeitskraft
mit dem thermoplastischen Kleber.
Insgesamt wird also der Fortgang des unter Verwendung von
verschiedenen Maschinen ablaufenden Fertigungsverfahrens
für Schuhwerk immer durch von Hand auszuführende Arbeitsgänge
bestimmt.
Zu einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Auftragen von
thermoplastischen Klebern auf Teile für Schuhwerk gehört
eine einen thermoplastischen Kleber enthaltende Wanne und
eine am oberen Rand derselben gelagerte Welle, welche einen
Greifer trägt und an einem Ende ein mit einer Zahnstange
kämmendes Ritzel aufweist, so daß eine Längsbewegung der
Zahnstange ein Verschwenken des Greifers bis an die Oberfläche
des in der Wanne enthaltenden Klebers bewirkt. Eine
parallel zur genannten Welle am oberen Teil der Wanne gelagerte
zweite Welle steht über ein zugeordnetes Ritzel ebenfalls
in Eingriff mit der Zahnstange. Ein lotrecht an der
zweiten Welle hervorstehender Arm hat an einem freien Ende
einen Saugnapf für die Übernahme eines Schuhwerksteils vom
Greifer in dessen waagerechter und auf den Arm ausgerichteter
Stellung. Die mittels eines Zylinders od. dergl. längsbewegliche
Zahnstange verbindet die beiden Wellen in der
Weise miteinander, daß der Greifer aus seiner senkrechten
Stellung in die waagerechte, auf den Saugnapf ausgerichtete
Stellung verschwenkt wird, während die andere Welle eine
Verdrehung um den doppelten Winkelbetrag, d. h. also um 180°
vollführt.
Der Greifer ist am Ausgang einer vorgeschalteten Maschine
angeordnet, welche die zu behandelnden Teile formt und
sie dann einzeln an den jeweils in der senkrechten Stellung
befindlichen Greifer übergibt.
Nach Übernahme jeweils eines Teils durch den Saugnapf wird
die den Arm tragende Welle um 180° verdreht, um das Teil
durch das Kleberbad hindurchzuziehen und es dann an eine
Zange des Umlaufförderers zu übergeben, an welchem der
Kleber abbinden kann. Gleichzeitig mit dieser Verdrehung
der zweiten Welle erfolgt die Verdrehung der ersten Welle,
um den Greifer für die Übernahme eines folgenden Teils aus
der waagerechten in die senkrechte Stellung zu bringen.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichung erläutert, deren einzige Figur eine
schematisierte Darstellung einer Vorrichtung zum Auftragen
von thermoplastischen Klebern auf Teile von Schuhwerk
in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist ein Greifer 1
an einer Welle 2 angebracht, welche auf dem Rand einer
einen flüssigen thermoplastischen Kleber enthaltenden
Wanne 3 gelagert ist. Ein an einem Ende der Welle 2 angebrachten
Ritzel 4 kämmt mit einer Zahnstange 5, durch deren
Längsbewegung der Greifer 1 in eine waagerechte Stellung
über dem Spiegel des in der Wanne 3 enthaltenden Klebers
schwenkbar ist. Dem Greifer 1 gegenüber steht ein Arm
6 radial an einer zur Welle 2 des Greifers 1 parallelen
Welle 7 hervor. Ein an der Welle 7 angebrachtes Ritzel 8
kämmt ebenfalls mit der Zahnstange 5, so daß deren Längsbewegung
auch ein Verschwenken des Arms 6 bewirkt. Dieser
trägt an seinem freien Ende einen Saugnapf 10 oder eine
ähnliche Halterung für ein zu behandelndes Teil 10. Bei
seinem Arbeitsschwenk taucht der Arm 6 das Teil in den
Kleber ein und hebt es an der gegenüberliegenden Seite aus
der Wanne 3 heraus, um es an eine Zange 11 eines Umlaufförderers
zu übergeben, an welchem der Kleber vor der
weiteren Bearbeitung des Teils abbinden kann.
Der Greifer 1 hat zwei schwenkbare Klauen 12 für den beidseitigen
Angriff an einem zu behandelnden Teil 10. Ein
zwischen den Klauen 12 angeordneter Bolzen 13 hält den
mittleren Bereich des zu behandelnden Teils 10 sicher fest
und dient gleichzeitig der Abstützung des Teils 10 bei dessen
Übernahme durch den Saugnapf 9 des radialen Arms 6.
Das Ritzel 4 hat doppelt soviele Zähne wie das Ritzel 8, so
daß der Greifer 1 eine Schwenkung um 90° aus der senkrechten
Stellung in eine über dem Kleberbad liegende waagerechte
Stellung vollführt, während der radiale Arm 6 durch
die Wanne 3 hindurch um 180° verschwenkt wird. Die das
Verschwenken des Greifers 1 und des radialen Arms 6 bewirkende
Längsbewegung der Zahnstange 5 ist ihrerseits durch
einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder 14 oder
einen entsprechenden Antrieb bewirkbar. Dabei ist der
Antrieb der Zahnstange in herkömmlicher Weise mit dem
des die Zangen 11 tragenden Umlaufförderers synchronisiert.
Nach Übernahme eines zu behandelnden Teils 10 durch den
Greifer 1 wird dieser in die waagerechte Stellung über dem
Spiegel des Kleberbads in der Wanne 3 verschwenkt. In
dieser Stellung wird das Teil 10 vom Saugnapf 9 des Radialarms
6 übernommen und gleichzeitig vom Greifer 1 freigegeben.
Bei der folgenden Rückwärtsbewegung der Zahnstange 5
wird der radiale Arm 6 derart verschwenkt, daß das Teil 10
durch das in der Wanne 3 enthaltende Kleberbad hindurchgezogen
wird. Gleichzeitig mit dieser Verschwenkung des
radialen Arms 6 wird der Greifer 1 aus der waagerechten in
die senkrechte Stellung gebracht, um ein nächstes Teil von
einer vorgeschalteten Formmaschine zu übernehmen. Am Ende
dieses Vorgangs wird das mit dem Kleber benetzte Teil
10 an eine Zange 11 des Umlaufförderers übergeben, an
welchem der Kleber abbinden kann, bis das Teil 10 an einer
dafür vorgesehenen Stelle des Umlaufs ausgeworfen wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Auftragen von thermoplastischen Klebern
auf Teile für Schuhwerk durch Eintauchen des jeweils zu
behandelnden Teils in ein Kleberbad,
gekennzeichnet durch einen am Ausgang einer Maschine für
die Formung der zu behandelnden Teile (10) angeordneten
Greifer (1), durch eine diesen tragende erste Welle (2),
welche am oberen Rand einer das Kleberbad enthaltenden
Wanne (3) gelagert ist und ein mit einer Zahnstange (5)
kämmendes Ritzel (4) aufweist, so daß der Greifer (1) durch
Längsbewegung der Zahnstange (5) in eine Stellung zunächst
dem Spiegel des in der Wanne (3) enthaltenen Kleberbads
verschwenkbar ist, durch einen dem Greifer (1) gegenüber
angeordneten radialen Arm (6) an einer zur ersten parallelen
zweiten Welle (7), welche ein mit derselben Zahnstange
(5) kämmendes Ritzel (8) aufweist, so daß der Arm
(6) ebenfalls durch Längsbewegung der Zahnstange (5) verschwenkbar
ist, und durch einen am freien Ende des radialen
Arms (6) angeordneten Saugnapf (9) od. dergl. zum Hindurchführen
des zu behandelnden Teils (10) durch das Kleberbad
bis zur gegenüberliegenden Seite der Wanne (3) und zur
Übergabe des Teils (10) an eine Zange (11) eines Umlaufförderers
für das Abbinden des Klebers vor dem Auswerfen
des Teils am Ende des Arbeitsspiels.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Greifer (1) zwei schwenkbare Klauen (12) für den
beidseitigen Angriff an einem zu behandelnden Teil (10)
aufweist, sowie einen zwischen den Klauen (12) angeordneten
Bolzen (13) zum Stabilisieren des mittleren Bereichs des zu
behandelnden Teils (10) und zum Abstützen desselben bei der
Übergabe des Teils (10) an den Saugnapf (9) des radialen
Arms (6)
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ritzel (4) der den Greifer (1) tragenden
Welle (2) doppelt soviele Zähne aufweist wie das Ritzel (8)
der den radialen Arm (6) tragenden Welle (7), so daß der
Greifer (1) um 90° aus der senkrechten Stellung in die
waagerechte Stellung über dem Spiegel des Klebebads verschwenkbar
ist, während der radiale Arm (6) gleichzeitig
durch das Innere der Wanne (3) hindurch um 180° schwenkbar
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkbewegungen des
Greifers (1) und des radialen Arms (6) bewirkenden Längsbewegungen
der Zahnstange (5) vorzugsweise mittels eines
hydraulischen oder pneumatischen Zylinders (14) oder eines
entsprechenden Antriebs bewirkbar und mit dem Antrieb des
die Zangen (11) tragenden Umlaufförderers synchronisiert
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES09102040A ES2046936B1 (es) | 1991-09-13 | 1991-09-13 | Perfeccionamientos en maquinas aplicadoras de adhesivos termoplasticos en piezas para el calzado. |
Publications (1)
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| DE4230523A1 true DE4230523A1 (de) | 1993-04-01 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4230523A Ceased DE4230523A1 (de) | 1991-09-13 | 1992-09-11 | Vorrichtung zum auftragen von thermoplastischen klebern auf teile fuer schuhwerk |
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| ES (1) | ES2046936B1 (de) |
| IT (1) | IT1257098B (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITTO920756A1 (it) | 1994-03-11 |
| IT1257098B (it) | 1996-01-05 |
| ES2046936A2 (es) | 1994-02-01 |
| ES2046936B1 (es) | 1995-11-01 |
| ITTO920756A0 (it) | 1992-09-11 |
| ES2046936R (de) | 1995-03-16 |
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