DE4228899A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Kommutierung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur KommutierungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des ersten Sachanspruchs.
Es ist allgemein bekannt, daß Elektromotoren mit mehreren
Strängen derart bestromt werden, daß in Abhängigkeit von der
Drehposition einer oder mehrere dieser Stränge mit einem
Motor-Ansteuersignal angesteuert werden, was allgemein als
Kommutierung bezeichnet wird. Es ist ebenfalls bekannt, daß
für die Kommutierung ein oder mehrere Sensoren vorgesehen
sind, die die Position des Motors erfassen. Aufgrund dieser
Sensorsignale werden Ansteuersignale für den Motor bestimmt.
Es ist weiterhin bekannt, für eine genaue Regelung der Drehge
schwindigkeit, auch Drehzahl genannt, eines Motors einen
weiteren Sensor vorzusehen, dessen Auflösung wesentlich
höher ist, als die des Kommutierungs-Sensors.
Für die Optimierung eines Systems, bestehend aus einem Motor
und entsprechenden Ansteuerstufen, bezüglich der Kommutierung
ist ein entsprechender Abgleich erforderlich. Dabei werden
unter anderem Verzögerungen, wie sie beispielsweise innerhalb
der Ansteuerstufen oder durch eine ungenaue Sensormontage
entstehen, dadurch kompensiert, daß die Ansteuersignale zur
Bestromung des Motors vorzeitig erzeugt werden. Es hat sich
inzwischen herausgestellt, daß ein derartiger, in der Regel
einmaliger, Abgleich nicht ausreichend ist für eine gute
Kommutierung eines Elektromotors.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
verbesserte Kommutierung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß dem Haupt
anspruch und durch eine Vorrichtung gemäß dem ersten Sachan
spruch.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die
Unteransprüche angegeben.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Zeitpunkt der Erzeu
gung der Steuersignale zu bestimmen aufgrund von Sensorsigna
len, die ein Maß sind für die Drehposition des Motors und
aufgrund von Korrekturwerten, die ein Maß darstellen für
zeitliche und/oder drehwinkelabhängige Verschiebungen der
Sensorsignale. Diese Korrekturwerte können erfindungsgemäß
bestimmt werden beispielsweise während eines Fertigungsprozes
ses, einer Wartung oder dergleichen, oder aber durch Optimie
rung von Betriebsgrößen, wie beispielsweise der Minimierung
des Stroms, mit dem der Motor angesteuert wird.
Bei einigen heute bekannten Systemen stehen mehrere Arten von
Sensorsignalen zum Betrieb des Motors zur Verfügung. So die
nen bei diesen bekannten Systemen beispielsweise Signale von
einem Sensor oder mehreren Sensoren einer ersten Gruppe, die
eine relativ grobe Auflösung aufweisen bezüglich der Drehposi
tion, zur Erzeugung der Motor-Kommutierung. Signale von einem
oder mehreren Signalen von Sensoren einer zweiten Gruppe, die
eine wesentlich feinere Auflösung aufweisen als die Sensoren
der ersten Gruppe, dienen zur Bestimmung der Drehzahl bzw.
des Drehwinkels.
Die Signale der zweiten Sensorgruppe können bei einer Ausge
staltung der Erfindung dafür verwendet werden, den Zeitpunkt
zur Erzeugung der Steuersignale zu korrigieren.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
werden in den folgenden Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel zur zeitlichen Kor
rektur;
Fig. 2 Diagramme von Signalverläufen gemäß dem Ausführungs
beispiel der Fig. 1;
Fig. 3 das Flußdiagramm eines bevorzugten Verfahrens gemäß
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1;
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel zur drehwinkelabhän
gigen Korrektur.
Bevor auf die Beschreibung der Ausführungsbeispiele näher
eingegangen wird, sei darauf hingewiesen, daß die in den
Figuren einzeln dargestellten Blöcke lediglich zum besseren
Verständnis der Erfindung dienen. Üblicherweise sind einzelne
oder mehrere dieser Blöcke zu Einheiten zusammengefaßt. Diese
können in integrierter oder Hybridtechnik oder als programmge
steuerter Mikrorechner, bzw. als Teil eines zu seiner Steue
rung geeigneten Programmes realisiert sein.
Die in den einzelnen Stufen enthaltenen Elemente können je
doch auch getrennt ausgeführt werden.
Fig. 1 zeigt einen Motor 10, der mechanisch verbunden ist
mit einem Drehrad 11. Dieses weist eine erste Gruppe von
Marken 12 und eine zweite Gruppe von Marken 13 auf. Aufgrund
der ersten Gruppe von Marken 12 wird durch einen ersten Sen
sor 14 ein erstes Sensorsignal S1 erzeugt und aufgrund der
zweiten Gruppe von Marken 13 wird durch einen zweiten Sensor
15 ein Sensorsignal S2 erzeugt.
Die Sensorsignale S1, S2 werden an ein Steuergerät 16 gelei
tet, dem als weitere Eingabegröße ein Wert für die gewünschte
Drehrichtung DR eingegeben werden kann. Das Ausgangssignal SP
des Steuergerätes 16 führt zu einem Verstärker 17, der den
Motor 10 mittels des Ansteuersignals A bestromt.
Die Marken 12, 13 können beispielsweise als optische, elektri
sche und/oder magnetische Marken ausgebildet sein.
Die Form des Ansteuersignals A ist abhängig von der Gestal
tung des Motors 10. Für einen dreisträngigen Motor sind geeig
nete Sensorsignale S1 und geeignete Ansteuersignale A in
Fig. 2 dargestellt.
Wie in Fig. 2 angegeben, erzeugt der erste Sensor 14 ein
Sensorsignal S1, das periodisch nach jeweils 15° einen Span
nungsimpuls liefert. Durch diese Spannungsimpulse sind Zeit
takte t1, t2, . . . definiert. In Fig. 2a sind drei Spannungsim
pulse herausgehoben und mit B, D, E bezeichnet. Diese Impulse
werden durch diejenigen Marken 12 erzeugt, die in Fig. 1
entsprechend bezeichnet wurden. Darauf wird in der weiteren
Beschreibung noch eingegangen.
Das Motor-Ansteuersignal A besteht aus drei Ansteuersignalen
A1, A2, A3 für die einzelnen Motorstränge. Die Signale A1,
A2, A3 haben in diesem Ausführungsbeispiel den in den Fig.
2b, c, d dargestellten Verlauf. So wird ein erster Motor-
Strang mittels des Ansteuersignales A1
- i) während der ersten beiden Zeittakte t1, t2 positiv best romt,
- ii) während des Zeittaktes t3 hochohmig geschaltet,
- iii) während der Zeittakte t4 und t5 negativ bestromt und
- iv) während des Zeittaktes t6 hochohmig geschaltet.
Die Bestromung der beiden anderen Motorstränge erfolgt wie in
Fig. 2c und d dargestellt. Auf diese an sich bekannte An
steuerung soll hier nur insoweit eingegangen werden, wie es
für das Verständnis der vorliegenden Erfindung notwendig ist.
Damit beispielsweise das Ansteuersignal A1 für den ersten
Motorstrang den gewünschten Verlauf aufweist, ist es zum
Ausgleich von internen Verzögerungen erforderlich, daß das
Steuergerät 16 vor dem Auftreten eines Spannungsimpulses des
Sensorsignales S1 einen Steuerimpuls erzeugt, der zur Umschal
tung des Motor-Ansteuersignals von einem ersten in einen
anderen der Zustände i-iv (siehe Tabelle) führt.
Beispielhaft für einen derartigen von dem Steuergerät 16
erzeugten Steuerimpuls sei beispielsweise das Signal SP ange
sehen, das an den Verstärker 17 weitergeleitet wird. Damit
sind in diesem Ausführungsbeispiel diejenigen Verzögerungen
zu kompensieren, die durch den Verstärker 17 und durch Signal
laufzeiten hinter dem Verstärker 17 auftreten.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß in Abhängigkeit von der
Gestaltung des Steuergerätes 16 auch dort entsprechende Verzö
gerungen auftreten können, die wie im folgenden beschrieben,
kompensiert werden können.
In diesem Ausführungsbeispiel dient nicht derjenige Spannungs
impuls von Signal S1 zur Umschaltung des Motor-Ansteuersignals
A, der in Fig. 2 jeweils am Anfang eines entsprechenden
Zeittaktes auftritt (Impuls B für Flanke C), sondern derjeni
ge Spannungsimpuls, der zuvor auftritt, also beispielsweise
bei einer Drehung im Uhrzeigersinn der Impuls D für Flanke C.
Dadurch wird unter Umständen erforderlich, daß eine Verzöge
rung zwischen dem Impuls D und dem Umschalten des Signals SP
bewirkt wird.
Der Wert dieser Verzögerung ist bei einer ersten Ausführung
als Sollwert fest vorgebbar, und wird ermittelt beispielswei
se während eines Fertigungsprozesses oder bei einem Reparatur
fall. Dieser Sollwert wird verglichen mit dem Sensorsignal S2
und daraufhin wird das Steuersignal SP derart umgeschaltet,
daß beispielsweise die Flanke C des Ansteuersignals A1 genau
zu Beginn des Zeittaktes t3 auftritt.
Dreht der Motor 10 das Drehrad 11 entgegen dem Uhrzeigersinn,
was dem Steuergerät 16 durch das Signal DR von außen vorgeb
bar ist, so tritt der Impuls E vor dem Impuls B auf (siehe
auch Fig. 1) Hierbei kann für eine optimale Kommutierung
eine andere Verzögerung erforderlich werden als bei der Dreh
richtung im Uhrzeigersinn. Daher ist auch ein zweiter Soll
wert auszuwerten.
Das entsprechende Verfahren ist in Fig. 3 dargestellt. Nach
dem Start in Schritt 100 wird eine der gewünschten Drehrich
tungen DR1, beispielsweise im Uhrzeigersinn, oder DR2, bei
spielsweise entgegen dem Uhrzeigersinn, im Schritt 101 einge
geben. In Schritt 102 erfolgt eine Abfrage, welche der beiden
Drehrichtungen vorliegen. Handelt es sich um die Drehrichtung
DR1, so läuft das Verfahren bei Schritt 103 fort, wo bewirkt
wird, daß das Steuersignal SP zeitlich um einen Zeitraum dt1
vorverlegt wird.
Wird in Schritt 102 jedoch festgestellt, daß es sich um die
Drehrichtung DR2 handelt, so wird das Steuersignal SP im
Schritt 104 um einen zeitlichen Wert dt2 vorverlegt.
Hierzu sei angemerkt, daß die zeitliche Versetzung des Steuer
signals SP erfolgen kann, wie es im Zusammenhang mit der
Beschreibung der Fig. 1, 2 erwähnt wurde. Denkbar ist
jedoch beispielsweise auch, daß das Signal S1 abgespeichert
wird und die Steuersignale SP grundsätzlich um einen bestimm
ten Wert T zeitlich verzögert ausgegeben werden. Die Korrek
tur von systembedingten Verzögerungen, und bei Bedarf auch in
Abhängigkeit von der Drehrichtung, würde in diesem Fall durch
eine zeitliche Versetzung bezüglich der Verzögerung T erfol
gen. Diese Variante ist auch denkbar, wenn nur eine Drehrich
tung für den Motor 10 vorgesehen ist.
Sowohl nach Schritt 103 als auch nach Schritt 104 fährt das
Verfahren mit Schritt 105 fort, wo der Motor 10 durch das
zeitlich korrigierte Ansteuersignal A bestromt wird. Nach
Ende des Betriebs des Motors 10 endet das Verfahren mit
Schritt 106.
Bei einer Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1
ist vorgesehen, den Strom mit dem der Motor 10 bestromt wird,
durch einen Stromsensor 18 zu erfassen, der in Fig. 1 gestri
chelt eingezeichnet ist, und dem Steuergerät 16 ein entspre
chendes Signal S3 zuzuführen.
Das Sensorsignal S3 wird von dem Steuergerät 16 derart ausge
wertet, daß der Wert des Stromes, dem der Motor 10 zugeführt
wird, durch Variation der Zeiten dt1, dt2 auf ein Minimum
eingeregelt wird bei gleicher Belastung des Motors 10. Da
durch wird also der Wirkungsgrad auf ein Maximum geregelt,
was einer optimalen Kommutierung entspricht.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Der wesentli
che Unterschied gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1
liegt darin, daß die Korrektur des Kommutierungssignals hier
in Abhängigkeit von dem Drehwinkel erfolgt, und nicht in
Abhängigkeit von der Zeit, wie bei dem vorigen Ausführungsbei
spiel. Das stellt insbesondere bei einer nicht-konstanten
Drehgeschwindigkeit des Motors 10 einen wesentlichen Unter
schied dar. Durch dieses Ausführungsbeispiel werden insbeson
dere Fehler, die durch einen Versatz des Sensors 14 entste
hen, korrigiert.
Mittel und Signale, die die gleiche Bedeutung haben, sind in
Fig. 4 mit den gleichen Referenzzeichen bezeichnet wie in
Fig. 1 und auf sie wird nur insoweit eingegangen, wie es für
das Verständnis notwendig ist.
In Fig. 4 weist das Steuergerät 16 einen Zähler 20 auf, dem
die Sensorsignale S1, S2 und ein Korrektursignal K aus einem
Speicher 21 zugeführt werden. Das Ausgangssignal ZS des Zäh
lers 20 und auch das Korrektursignal K werden zu einem
Dekoder 22 geleitet, der das Steuersignal SP erzeugt.
Der Zähler 20 ist derart ausgebildet, daß er von 0 bis m
zählt. Dabei ist m die Anzahl von Impulsen durch die Marken
13 während eines vollständigen Arbeitszyklus (t1-t6; siehe
Fig. 2). Bei Erreichen des Wertes m fängt der Zähler 20 er
neut von Null an zu zählen und es wird ein Zählersignal ZS
erzeugt, wodurch der Dekoder 22 ein Steuersignal SP generiert
und ein entsprechendes Motor-Ansteuersignal A an den Motor 10
abgegeben wird.
Der in dem Speicher 21 abgespeicherte Korrekturwert wird
ermittelt beispielsweise während eines Fertigungsprozesses
oder einer Wartung oder aber automatisch bestimmt durch Opti
mierung von Betriebsgrößen, wie beispielsweise Minimierung
des Ansteuerstromes.
Wird eine der Marken 12, beispielsweise B, durch den Sensor
14 detektiert, so fängt der Zähler 20 ausgehend von einem
Korrekturwert K an zu zählen. Für die folgende Erläuterung
wird davon ausgegangen, daß sich das Rad 11 im Uhrzeigersinn
dreht.
Ist K gleich Null, so werden alle m Impulse detektiert und
gezählt und gleichzeitig mit der Detektion einer weiteren
Marke 12 (E) wird der Zählerwert Null erreicht und das Zähler
signal ZS erzeugt.
Ist K größer als Null, so zählt der Zähler 20 nur m-K Impulse
bis der Wert Null erreicht wird und das Signal ZS erzeugt
wird. Damit liegt der entsprechende Zeitpunkt zur Erzeugung
eines Steuersignales für die Marke E vor deren Detektion.
Ist K kleiner als Null, so entspricht der Zeitpunkt, zu dem
der Wert Null gezählt wird, dem Zeitpunkt, zu dem die Ansteue
rung für die Marke B erfolgt.
Das heißt, der Detektor 22 muß berücksichtigen, ob K größer
oder kleiner als Null ist und entsprechend das Ansteuersignal
für eine folgende (E) der Marken 12 oder für eine vorangegan
gene (B) der Marken 12 erzeugen.
Bei der entgegengesetzten Drehrichtung, in diesem Ausführungs
beispiel entgegen dem Uhrzeigersinn, fängt der Zähler 20
nicht mit dem Wert K an zu zählen, sondern mit dessen negati
vem Wert -K. Sowohl der Zähler 20 als auch der Detektor 22
muß also die Drehrichtung DR bei der entsprechenden Signaler
zeugung berücksichtigen.
Die Art der Korrektur dieses Ausführungsbeispiels kann auch
mit derjenigen des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bzw. Fig. 3
kombiniert werden.
Versionen der genannten Ausführungsbeispiele können minde
stens eine der folgenden Variationen aufweisen:
- - Auch wenn nur eine Drehung vorgesehen ist, so kann die optimale Kommutierung in Abhängigkeit von einer Betriebs größe, wie beispielsweise dem Ansteuerstrom bestimmt werden;
- - auch wenn anstelle der beiden Sensoren 14, 15 nur ein Sensor vom Typ Sensor 15 verwendet wird, kann eine Mo tor-Kommutierung mit einer entsprechenden Korrektur erfolgen.
Claims (10)
1. Verfahren zur Kommutierung eines Elektromotors mit einem
oder mehreren Motorsträngen, wobei Sensorsignale eines
oder mehrerer Sensoren, die die Drehzahl und/oder Drehpo
sition des Motors erfassen, ausgewertet werden und dar
aufhin der jeweilige Zeitpunkt bestimmt wird, zu dem
Steuersignale (SP) erzeugt werden, die zur Bildung von
Motor-Ansteuersignalen (A) dienen, dadurch gekennzeich
net, daß der jeweilige Zeitpunkt der Erzeugung der Steu
ersignale (SP) korrigiert wird aufgrund von einer oder
mehreren Korrekturgrößen, die ein Maß darstellen für
zeitliche und/oder drehwinkelabhängige Verschiebungen
der Sensorsignale.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein erstes Sensorsignal (S1) mit einer groben Auflösung
bezüglich der Drehposition und ein zweites Sensorsignal
(S2) mit einer feinen Auflösung bezüglich der Drehpositi
on vorhanden sind, wobei das erste Sensorsignal (S1)
verwendet wird zur Bestimmung, welcher Motorstrang auf
welche Weise bestromt wird, und das zweite Sensorsignal
(S2) zur zeitlichen und/oder drehwinkelabhängigen Korrek
tur dient.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Wert der Korrekturgröße abhängig ist von
der Drehrichtung des Motors.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wert der Korrekturgröße fest
vorgebbar ist und/oder bestimmt wird aufgrund der Rege
lung einer Betriebsgröße.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betriebsgröße der Wert des Stromes ist, mit dem der
Motor bestromt wird und daß dieser derart eingestellt
wird, daß es dem Maximalwert des Wirkungsgrades ent
spricht.
6. Vorrichtung zur Kommutierung eines Elektromotors (10)
mit einem oder mehreren Motorsträngen, wobei die Vorrich
tung folgende Mittel aufweist:
- - einen oder mehrere Sensoren (14, 15), die die Dreh zahl und/oder Drehposition des Motors erfassen, und
- - ein Steuermittel (16), das aufgrund der Sensorsigna le der Sensoren (14, 15) den jeweilige Zeitpunkt bestimmt, zu dem Steuersignale (SP) erzeugt werden, die zur Bildung von Motor-Ansteuersignalen (A) dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (16) den jeweiligen Zeitpunkt der Erzeugung der Steuersignale (SP) korrigieren in Abhängigkeit von einer oder mehreren Korrekturgrößen (K), die ein Maß darstellen für zeitli che und/oder drehwinkelabhängige Verschiebungen der Sensorsignale.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
ein erster Sensor (14) ein erstes Sensorsignal (S1) mit
einer groben Auflösung bezüglich der Drehposition er
zeugt, daß ein zweiter Sensor (15) ein zweites Sensorsi
gnal (S2) mit einer feinen Auflösung bezüglich der Dreh
position erzeugt, und daß das Steuermittel (16) aufgrund
des ersten Sensorsignals (S1) bestimmt, welcher Motor
strang auf welche Weise bestromt wird, und aufgrund des
zweiten Sensorsignals (S2) zeitliche und/oder drehwinkel
abhängige Korrekturen durchführt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Wert der Korrekturgröße abhängig ist von
der Drehrichtung des Motors.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Speichermittel (21) vorgesehen
ist, in dem ein zuvor bestimmter Wert der Korrekturgröße
abspeicherbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Betriebsgrößensensor (18) vorge
sehen ist, der eine Betriebsgröße des Motors (10) erfaßt
und daß Mittel vorgesehen sind, die die Betriebsgröße
regeln und dadurch den Wert der Korrekturgröße bestimmen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4228899A DE4228899A1 (de) | 1992-08-29 | 1992-08-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Kommutierung |
| PCT/EP1993/001083 WO1993023911A1 (de) | 1992-05-15 | 1993-05-04 | Verfahren und vorrichtung zur motorregelung |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE4228899A DE4228899A1 (de) | 1992-08-29 | 1992-08-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Kommutierung |
Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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