[go: up one dir, main page]

DE422858C - Maschine zur Herstellung von Buersten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Buersten

Info

Publication number
DE422858C
DE422858C DEK82054D DEK0082054D DE422858C DE 422858 C DE422858 C DE 422858C DE K82054 D DEK82054 D DE K82054D DE K0082054 D DEK0082054 D DE K0082054D DE 422858 C DE422858 C DE 422858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
bristles
bundle
machine according
bristle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK82054D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kent Owens Machine Co
Original Assignee
Kent Owens Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kent Owens Machine Co filed Critical Kent Owens Machine Co
Priority to DEK82054D priority Critical patent/DE422858C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE422858C publication Critical patent/DE422858C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Faschine zur Herstellung von Bürsten. Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Bürsten und bezieht sich insonderheit auf die Einrichtungen zum Zuführen der Borsten und Zusammenstellen der Borstenbündel. Zur Herstellung von Bürsten sind bekanntlich eine ganze Reihe von Arbeitsgängen notwendig, z. B. das Zuführen der Borsten, das Zusammenstellen der Borstenbündel, das Bohren der Bürstenrücken, das Zuführen von Draht zum Bilden des Stapels sowie das Reinigen von Stapel mit Borstenbündel und Einsetzen in den Bürstenrücken. Die Erfindung kommt null für Maschinen in Frage, die alle. diese Arbeitsgänge allein ausführen. Das Neue an derartigen Maschinen besteht darin, daß die Borsten in einem besonderen Behälter zuerst durch einen zum Vorschub der Borsten schräg gelegten und hin und her bewegten Teil des Behälters bis zu einem gewissen Grad vorgepreßt und an der Einführungsstelle der das Borstenbündel abtrennenden Nadeln nochmals mittels eines besonderen Druckstiftes ganz fest zusammengedrückt wenden, worauf die eine Nadel relativ zu der zweiten, noch feststehenden und mit einem Haken unter die Borsten greifenden Nadel zum Abtrennen eines Borstenbündels vorgestoßen wird, das sie dann aber gemeinsam mit der Hakennadel der- Borstenbündel-Einsetzvorrichtung zuführt. In der Zeichnung zeigt: Abb. i die Maschine von der Seite gesehen und teilweise im Schnitt, Abb. ? dieselbe Maschine von der anderen Seite, Abb. 3 die Maschine von oben und teilweise im Schnitt, Abb.4 das Bors tenmagazin mit der Vorrichtung zum Abtrennen der Borstenbündel, Abb. 5 einen nach Linie 5-5 der Abb. q. geführten Schnitt, Abb.6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. q., Abb. 7 einen Schnitt. nach Linie 7-7 der Abb. 5.
  • Abb.8, g und io stellen die das Borstenbündel abtrennenden und an die Einsetzvorrichtung überführenden Nadeln in verschiedenen Arbeitsstellungen dar.
  • Abb. i i zeigt den Antrieb des von unten her in das Borstenmagazin einzuschiebenden Druckstiftes 64.
  • Abb. 12 und 13 zeigen den Druckstift 64 und dessen Antrieb in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Abb. 14 zeigt das Borstenmagazin (Abb.4) von oben gesehen.
  • Abb. 15, 16 und 17 stellen die Nadelführung in verschiedenen Schnitten dar.
  • Abb. i8 bringt einen nach Linie 18-r8 der Abb. 14 geführten Schnitt.
  • Die Welle 2 besitzt zwei Kurbeln oder Exzenter 7 und 9 mit verschieden großem Hube. Diese sind etwas, und zwar zumeist um einen Winkel von ungefähr i2,5°, zueinander versetzt, und der Hub der Kurbel 9 ist geringer als der der Kurbel 7. In der Mitte der Welle 2 (Abb. 3) befindet sich ein Getriebe, mittels welchem die VA.Terkstückhalter 169 entsprechend den übrigen Teilen der Maschine angetrieben werden. Die hierfür vorgesehene Schnecke 12 ist eingängig. Der Schneckengang verläuft nur im mittleren Abschnitt 13 mit der erforderlichen Steigung, während Anfang und Ende 14 bzw. 15 selbst ohne Jede Steigung parallel zueinander um den Schnekkenkörper verlaufen. Die Schnecke 12 kämmt mit einem Stiftenrad 16, das auf einer schräg nach unten führenden Welle 17 befestigt ist. Am anderen Ende der Welle 17 sitzt eine Schnecke 18 zum Antrieb des Schneckenrades 19 und der Welle 2o. Von Welle 2o geht der Antrieb schließlich über Kurvenscheiben 22, 23 auf die Werkstückhalter. Solange die Gewindeabschnitte 14, 15 der Schnecke 12 mit dem Rade 16 kämmen, kann keine Bewegung der Welle 17 stattfinden. Die Werkstückhalter befinden sich dann in einer Ruhelage, während welcher das Einsetzen eines Borstenbündels geschehen kann. Danach v eranIaßt der Gewindeabschnitt 13 die Drehung der Welle 17. Die Werkstückhalter werden dadurch für das Einsetzen des nächsten Borstenbündels weitergeschaltet. Die auf der Welle 2 sitzende Kurvenscheibe 24 dient zum Vorschub der Bohrspindel.
  • Die einzelnen Teile der Maschine werden also relativ zueinander in den richtigen Zeiten von ein und derselben Stelle aus angetrieben. Dabei ist zu beachten, daß die von den Kurbeln 7 und 9 angetriebenen Teile, d. h. die Vorrichtung zum Zusammensetzen und die Vorrichtung zumEinsetzen der Borstenbündel, ungefähr zu den Zeiten tätig sind, wo sich die Kurbeln in Nähe ihrer Totlagen befinden. Zu den übrigen Zeiten, wo die Kurbeln die größeren Beschleunigungen hervorrufen, geht die Übertragung der Borstenbündel auf die Einsetzvorrichtung und das Einrichten der Bürstenrücken vor sich.
  • Mit 25 ist ein nach oben stehender Teil des Maschinengestelles bezeichnet (Abb.4), an dem sich zwei seitlich hervorspringende Zapfen 26 und 27 befinden. Auf diesen Zapfen wird das Borstenmagazin mit gewisser Schräglage befestigt. Es setzt sich zusammen aus dem oberen und unteren Teil 28, 29 sowie den parallelen Seitenteilen 30 und 31. An den Seitenteilen 30 und 31 befinden sich die mit Auge versehenen Ansätze 32, die über die Zapfen 26 und 27 gesteckt und in verschiedenartiger Einstellung durch Klemmschrauben 33 festgelegt werden können. Der Borstenbehälter erweitert sich von seinem oberen Ende in der Richtung nach dem unteren Ende. Die Seitenwände 30 und 31 sind auf verschiedene Borstenlängen einstellbar. Die Borsten werden von einer Druckplatte 34 nach vorn geschoben. Die Platte 34 sitzt auf einer Spindel 35, die durch ein Federgehäuse 36 hindurchgeführt und am Ende mit einem Handgriff 37 versehen ist. 38 bezeichnet eine über die Spindel gezogene Feder, die sich einerseits gegen das Federgehäuse und anderseits gegen die Platte 3.4 abstützt; somit wird immer ein nachgiebiger Druck auf Platte 34 ausgeübt. Soll der Borstenhalter gefüllt werden, so ist die Platte 34 am Handgriff 37 zurückzuziehen und mit der Klinke 39 zu verriegeln. Die Klinke 39, die zweckmäßig mit Handgriff zu versehen ist, greift in eine Nut der Spindel ein und hält die Platte 34 während der Füllung des Borstenhalters in ihrer äußersten Stellung zurück.
  • Um Zugang zum Behälter zu bekommen, wird ein Teil 4o der oberen Behälterwand mit Scharnieren 41 versehen. Der so entstandene Klappdeckel 40 wird mit einem Riegel 42 verschlossen. Die Bewegung des Riegels geschieht mittels des Handgriffes 43. Am unteren Ende des Behälters findet sich ein schrägliegender Teil 44 vor, welcher den Innenraum des Behälters nach vorn bis zu der Stelle, wo das Abtrennen der Borsten vor sich geht, allmählich schmäler werden läßt. Dieser Teil 44 wird fortwährend hin und her bewegt; bei seiner Vorwärtsbewegung ist den Borsten Gelegenheit gegeben, sich nach vorn und nach unten zu verschieben, während bei seiner Rückwärtsbewegung ein Zusammendrücken der Borsten in dem keilförmigen Raume stattfinden muß. Die Borsten werden dadurch in gleichmäßiger Dichte gelagert.
  • Vor r ichtungzumAbtrenneaund Übertragen der Borstenb.ü.ndel. An dem Teil 25 des MaschinengestelIes (Abb. 4) ist eine senkrechte Führung 45 befestigt, in der zwei hin und her bewegliche Schlitten 46, 47 lagern. Vom Schlitten 46 zweigt sich ein Zapfen 47a ab, der in einen Schlitz 48 des Winkelhebels 49 eingreift. Der Arm 5o dieses Winkelhebels führt nach unten, um mit einem Gelenkhebel 51 verbunden zu werden, der seinerseits wieder der von Kurbel 7 bewegten Schubstange 52 angeschlossen ist. Mit jedem Umlauf der Kurbelwelle :2 wird dem Winkelhebel 49 also eine gleichmäßige Hin- und Herbewegung gegeben. Der Winkelhebel bewegt seinerseits wieder den Schlitten 46. Der Schlitten 47 (Abb. 4, 5, 6, 7) wird indirekt vom Schlitten 46 bewegt, mit dem er nachgiebig und mit einem gewissen Leerlauf verbunden ist. Hierzu ist am Schlitten 47 ein Finger 53 angebracht, der in einen Schlitz des Schlittens 46 einzugreifen hat. In diesem Schlitz liegt eine auf den Kolben 55 drückende Feder 54, die jenen Kolben gegen den Finger 53 preßt. Die Aufwärtsbewegung des Schlittens 47 in seiner Führung 45, wird begrenzt durch den einstellbaren Anschlag 56, während die Bewegung des Schlittens 47 relativ zum Schlitten 46, während der Abwärtshewegung des letzteren, von dem verstellbaren Anschlag 57 begrenzt wird, welcher am Schlitten 46 befestigt ist. Der Schlitten 46 wird also zuerst die Aufwärtsbewegung antreten, während der Schlitten 47 noch fest gegen den Anschlag 56 gehalten wird. Berührt der Anschlag 57 jedoch den Finger 53, sch werden sich nunmehr beide Schlitten gemeinsam nach unten bewegen.
  • Das Abtrennen des Borstenbündels wird von zwei Nadeln vorgenommen, von denen je eine an einem der Schlitten 46 bzw. 47 sitzt. Besonders wichtig ist für diesen Arbeitsgang, daß immer gleichmäßige Borstenbündel geliefert werden und daß die einzelnen Bündel von der Bozsten.inasse abgelöst und auf die Einsetzvorrichtung ohne Beschädigung der Borten übertragen werden.
  • Eine weitere Schwierigkeit liegt im Bilden der Borstenbündel in gleichmäßiger Dichte und Stärke. Die Hin- und Herbewegung des schrägen Teiles 44 bedingt zwar eine Kompression der Borstenmasse; allein führt sie jedoch zu keiner gleichmäßigen Dichte der Borsten an der Austrittsöffnung, d. h. .dort, wo sich die das Abtrennen der Dorstenbündel vornehmenden Nadeln bewegen. Es sind daher weitere Mittel vorzusehen, welche die Borsten vor Abtrennung eines Bündels zusammendrücken.
  • Wie in Abb. 8, 9 und 1o dargestellt, ist der Boden29 des Borstenbehälters mit einem kurzen, horizontal liegenden Teil 58 versehen, der in eine senkrechte Nadelführung 59 übergeht. Parallel dieser Führung liegt eine verstellbare, am Maschinengestell befestigte Führung 6o. Der Teil 44 ist mit einem horizontal, also zu 58 parallel liegenden Teile versehen, der auf einer in senkrechter Richtung einstellbaren Führung 81 verschiebbar lagert. Zur senkrechten Einstellung der Führung 8i dient hier z. B. die Schraube 82 und die Klemmutter 83. Die Führungen 59 und 6o sind in senkrechter Richtung für den Durchlaß der Nadeln 62, 63 geschlitzt. Die Nadeln sitzen, wie schon erwähnt wurde, an den Schlitten 46, 47. Der Teil 58 ist in der Mitte geschlitzt, um in diesem Schlitze einen Druckstift 64 aufzunehmen, der an einem hin und her gehenden und unterhalb des Borstenbehälters angebrachten Teil 65 sitzt. Bewegt sich der Druckstift 64 nach vorn, so werden in dem zwischen den Teilen 44, 58 und der Rundung 84 der Führung 8i gebildeten Raum die Borsten noch stärker zusammengedrückt, womit die verlangte Dichte erzielt ist und die niedergehenden, das Abtrennen vornehmenden Nadeln ein Bündel von ganz bestimmter Größe ablösen können.
  • Die Nadeln 62, 63 sind so ausgebildet, daß sie das abgetrennte Bündel während der Übertragung, d. h. während der Fortbewegung zwischen den Führungen 59, 6o, allseitig umschließen. Zu diesem Zwecke ist die Nadel 63 mit einem Haken 67 versehen, der mit dem Teil 58 (v g1. Abb. 8) in gleicher Höhe liegt, wenn sich der Schlitten 47 in seiner obersten Lage befindet. Der Schaft dieser Nadel ist bei 68 drehbar am Schlitten 47 festgelegt. 69 bezeichnet den Arm oder Finger, der sich oberhalb des Drehpunktes 68 seitlich an den Nadelschaft ansetzt. 7o bezeichnet eine vom Schlitten 47 getragene Schraube, die als einstellbarer Anschlag für jene Fin-,per 69 vorgesehen ist. 71 ist eine Feder, die gegen den Nadelschaft drückt, um ihn nachgiebig gegen den Anschlag 70 zu halten. An der Führung 45 befindet sich eine Schrägfläche 72, mit welcher der Finger 69 in Berührung tritt, sobald sich die Nadel der untersten Lage nähert. Die Schrägfläche läßt die Nadeln um ihren Drehpunkt ausschwingen, wodurch der Haken 67 seitlich zurückgezogen wird. Die Nadel 62 sitzt fest am anderen Schlitten 46 und ist am unteren Ende zu einer Spitze 73 mit Schulter 74 ausgebildet. Die Spitze 73 liegt mit der Führung 59 in ein und derselben Richtung. Allein nur zum Ablösen eines Borstenbü ndels wird die -Nadel 62 fortgeschoben, während die Nadel 63 noch festgehalten wird. Es wurde schon mitgeteilt, daß der Teil 44 hin und her bewegt wird, damit die Borsten einerseits vorgeschoben werden können und anderseits einen zusätzlichen Druck erhalten. Diese Hin- und Herbewegung wird bewirkt, indem man Teil 44 mit dem Winkelhebel 49 in Verbindung bringt. Diese Verbindung (vgl. Abb..I) wird hergestellt durch den mit Schlitz versehenen Gelenkhebel 75, in dessen Schlitz ein an j enem Hebel sitzender - Zapfen 76 eingreift. Das andere Ende des Hebels 75 ist dem Hebel 77 drehbar angeschlossen, welch letzterer wieder mit seinem noch frei bleibenden Ende dem Teil 44 drehbar angeschlossen ist. Ist der Hebel 77 von dem Lenker 75 in die eine Totlage gebracht, so verharrt er im Stillstande, bis der umkehrende Zapfen 76 mit dem anderen Ende des Schlittens in Berührung tritt. Der Teil 44 wird also gewisse Zeit im Stillstand verharren; er muß diesen Stillstand bekommeü, damit die Kompression der Borsten mit Hilfe des Druckstiftes 64. möglich ist.
  • Der Druckstift 6.4 wird von dem hin und her gehenden Teil 65 getragen. Die hin und her gehende Bewegung erteilt ein Schlitten 86 (Abb. 4, Il, 18), der in Führungen 87 am' Rahmengestell 25 gelagert ist. Der Schlitten 86 wird seinerseits wieder durch einen unter ihm angeordneten Schlitten 88 bewegt; letzterer wird über einen Zapfen 89 angetrieben, der gleichzeitig die Schubstange 52 mit dem Gelenkhebel 51 verbindet. Schlitten 88 wird also eine hin und her gehende Bewegung gleich der Bewegung der Schubstange ausführen. Schlitten 86 wird jedoch nur dann bewegt, wenn sich der Schlitten 88 seinen beiden Endlagen nähert, da er tnit diesem Schlitten in besonderer Weise verbunden ist. Die Verbindung stellt ein Finger 9o her, der vom Schlitten 86 'nach unten ragt und zwischen federnden Puffern 9i und 95 des Schlittens 88 liegt (Abb. i i). Die Federn der Puffer 9i und 95 sind mit 94 bezeichnet; sie finden ihre Widerlage an Stiftschrauben 96. Jedesmal bei Hubende der Schubstange 52 und des Schlittens 88 wird also mit Hilfe der Puffer und des Fingers 9o eine Bewegung auf Schlitten 86 übertragen. Am Schlitten 86 sitzt nun die den Druckstift 64 tragende Stange 65. Da es notwendig ist, den Druckstift 64 zu heben d. h. in die Borst; nmasse zu drücken, bevor sein Vorschub einsetzt, und ihn dann wieder aus der Borstenmasse zurückzuziehen, bevor die Rückbewegung des Schlittens 86 einsetzt, wird die Stange 65 mit einem besonderen Hebel 98 (Abb. io) bei 97 drehbar am Schlitten 86 angebracht. Am Schlitten 88 ist nun eine Daumenfläche 99 vorgesehen und so ausgebildet, daß der Arm 98 und damit der Druckstift 64 zu den soeben angegebenen Zeiten gehoben und gesenkt wird.
  • Vorrichtung zum Einsetzen des Borstenbündels.
  • Die Vorrichtung zum Einsetzen des Bor->tenbündels besteht aus der Düse l23 mit Schlitz 125, durch welchen das Borstenbündel hindurch und in den Borstenrücken getrieben wird. Die Düse sitzt an einem von der Kurbel 9 angetriebenen Schlitten, wobei nochmals zu erwähnen wäre, daß der Hub der Kurbel 9 geringer ist als der der Kurbel 7. Zur Einsetzv orrichtung gehört weiter die den Stapel bildende Vorrichtung, welche aus dem Amboß i 16 und dem Former i 15 besteht. Der den fertigen Stapel durch die Stapelführungen 126 und mit dem Borstenbündel in den Borstenrücken treibende Teil ist nicht mit dargestellt (er würde im Former 115 liegen). Zur Einsetzvorrichtung gehört schließlich noch der sogenannte Deflektor i27, welcher ein zuvor eingesetztes Borstenbündel bei Einführung des nächsten Borstenbündels beiseite zu drücken hat.
  • Soll die Maschine in Betrieb genommen werden, so ist zunächst die Breite des Borstenbehälters der Borstenlänge anzupassen. Die Einstellung geschieht durehVerschiebung Gier Seitenwände 30, 31 auf den Zapfen 26 und 27. Der Deckel 40 wird gehoben und ermöglicht alsdann das Einlegen der Borsten, wobei der Kolben 34 zuvor zurückzuziehen und einstweilen mit der Klinke 39 zu verriegeln ist. Die Größe des Borstenbündels wird bestimmt durch die Einstellung der Anschläge 56 und 57 und der Schraube 82, 83, welche den Teil 44 bzw. dessen Gleitlager 81 hebt oder senkt. Die Welle :2 wird durch den Riemen 5 über Scheibe 3 vom Motor .4 in Umlauf gesetzt. Um die Maschine am Ende des Arbeitsganges (Fertigstellung einer Bürste) sofort zum Stillstand zu bringen, ist eine Bremse 194 vorgesehen, die mit der Scheibe 3 in unmittelbarer Berührung steht. Die Bremse igd. wird im vorliegenden Falle elektrisch gesteuert.
  • Ist der Motor angelassen, so gerät Welle 2 in Umlauf und läßt mit jedem Umlauf einen kleinen Arbeitsgang ausführen, der folgende Vorgänge umfaßt. Die Borsten werden zunächst im Borstenhalter nach unten verschoben und in dem keilförmigen Raum in Nähe der das Abtrennen des Borstenbündels vornehmenden Nadeln auf gleichmäßige Dichte zusammengedrückt. Die Nadeln stoßen dann ein Borstenbündel bestimter Größe ab und bringen es zwischen den Führungen 59 und 6o nach unten in den Schlitz 125 der Düse 123.
  • Die das Borstenbündel abtrennenden Nadeln befinden sich also in ihrer tiefsten Stellung, während der Druckstift sich in einer rückwärtigen Lage außer Eingriff mit den Borsten und der Teile 44 in seiner vorderen 'Stellung befindet. Die beiden Kurbeln liegen ungefähr im Totpunkte. Zur Zeit, wo die -"'7adeln angehoben werden, wird der Druckstift nach oben in die Borstenmasse hineingedrückt.
  • Um eine Beschädigung der Borsten durch Überpressung zu vermeiden, wird, nachdem der Stift 64 die Borsten in die Bewegungsbahn der Nadeln geschoben hat, jeder Überdruck dieses Teiles durch die unter Federdruck stehenden Puffer 92 aufgehoben. Reibungen werden nach Möglichkeit vermieden, indem der Schlitten 36 auf Kugeln 85 gelagert wurde.

Claims (7)

  1. PATEI`iT-ANSPRÜCHE i. Maschine zur Herstellung von Bürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten in ihrem Behälter erstmalig durch einen zum Vorschub der Borsten schräg gelegten und hin und her bewegten Teil (44) des Behälters vorgepreßt und schließlich an der Einführungsstelle der das Borstenbündel ablösenden Nadeln (62, 63) nochmals mittels besonderen Druckstiftes (64) noch fester zusammengedrückt werden, worauf die eine Nadel (62) relativ zu der noch feststehenden und mit einem Haken (67) unter die Borsten greifenden Nadel (63) zum Abtrennen eines Borstenbündels vorgestoßen wird, um dasselbe dann aber gemeinsam mit der Hakennadel (63) auf die Borstenbündel-Einsetzvorrichtung zu übertragen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstift (64) durch einen zweckmäßig auf Kugeln zu lagernden Schlitten (86) bewegt wirä.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (86) für den Druckstift (64) über einen hin und her gehenden Schlitten (65) von der Hauptantriebswelle (2) bewegt wird und daß beide Schlitten mit einem gewissen Leerlauf derart gekuppelt sind, daß eine Bewegung des ersten nur dann stattfindet, wenn sich der zweite seiner Endlage (rechts oder links) nähert.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstift (64) kurz vor Beginn seines Vorschubes in die Borsten hineingedrückt und ebenfalls kurz vor seiner Zurückbewegung wieder aus den Borsten herausgezogen wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nadeln ( 62, 63) gemeinsam bewegt werden, sobald die Ablösung des Borstenbündels vor sich gegangen ist und das Borstenbündel an die Einsetzvorrichtung übertragen werden sollen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nadel (63) schwenkbar zur anderen Nadel gelagert ist und einen Daumen (69) o. dgl. trägt, der mit einer am Maschinengestell vorgesehenen Daumenfläche (72) zur Schwenkung der Nadel (63) in Berührung tritt, sobald die Nadelbewegung zu Ende geht und das Borstenbündel endgültig an die Einsetzvorrichtung abzugeben ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nadel (6ä) relativ zu der anderen, noch feststehenden Nadel (63) be-,vegt wird, solange die Hauptantriebswelle (2) bzw. deren Kurbel (7) kleinere Beschleunigungen liefert (Drehung der Welle bzw. Kurbel bis zu -to') . B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Borstenbündel zwischen einem Haken (67) der beim Abtrennen feststehenden Nadel (63) und einer Schulter (74) sowie der Spitze (73) der anderen Nadel (62) gehalten wird. 9. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (62) an einem Schlitten (46) sitzt, der durch einen von der Hauptantriebswelle (2) angetriebenen Hebel (49) bewegt wird, wobei ein zweiter Schlitten (47), welcher die andere Nadel (63) trägt, zur gegebenen Zeit vom ersten Schlitten (46) mitbewegt wird und beide Schlitten hierzu durch Stifte und Schlitze unter Zuhilfenahme von Federn usw. mit gewissem Leerlauf verbunden «-erden. io. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nadel einen Haken (67) und die andere Nadel neben ihrer Spitze (73) noch eine Schulter (74) zuiii allseitigen Umfassen des Borstenbündels trägt. i i. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Größe des Borstenvorratsbehälters als auch die-Lage des hin und her beweglichen Teiles (44) (letzterer mit Schrauben 82, 83) verstellbar ist.
DEK82054D 1922-05-21 1922-05-21 Maschine zur Herstellung von Buersten Expired DE422858C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK82054D DE422858C (de) 1922-05-21 1922-05-21 Maschine zur Herstellung von Buersten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK82054D DE422858C (de) 1922-05-21 1922-05-21 Maschine zur Herstellung von Buersten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE422858C true DE422858C (de) 1925-12-14

Family

ID=7234370

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK82054D Expired DE422858C (de) 1922-05-21 1922-05-21 Maschine zur Herstellung von Buersten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE422858C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951564C (de) * 1937-07-15 1956-10-31 Brosse & J Dupont Reunis Soc Selbsttaetige, absatzweise oder fortlaufend arbeitende Universalmaschine zur Herstellung von Buersten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951564C (de) * 1937-07-15 1956-10-31 Brosse & J Dupont Reunis Soc Selbsttaetige, absatzweise oder fortlaufend arbeitende Universalmaschine zur Herstellung von Buersten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2918687C2 (de)
DE2918724A1 (de) Vorrichtung zur hochgeschwindigkeitsproduktion identischer draht- bzw. kabellaengen
DE2403385C3 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Endbeschlags an ein Band aus lichtleitenden Fasern
DE69309672T2 (de) Klammerbefestigungsvorrichtung
DE2944058A1 (de) Maschine zum einfuehren von bauelementanschlussleitungen in schaltungsplattenloecher
DE1800620A1 (de) Vorrichtung zum Einfuehren von Blatteinlagen in Schachteln
DE2335484C3 (de) Maschine zum Anquetschen elektrischer Anschlußklemmen an Leiterenden
DE422858C (de) Maschine zur Herstellung von Buersten
DE2303659C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Zu- oder Abführen von Werkstucken zu bzw. aus Werkzeugmaschinen
DE672579C (de) Vorrichtung zum Befoerdern der Werkstuecke von einer Matrize zur naechsten an Maschinen zur Herstellung von Kopfbolzen aus von einer Werkstange abgeschnittenen Werkstuecken
AT110132B (de) Maschine zur Herstellung von Bürsten.
DE2440534C3 (de) Strangpresse mit einer Matrizenwechseleinrichtung
DE1457012C3 (de) Automatisch arbeitende Bürstenherstellungsmaschine
DE10018780A1 (de) Etikettenmagazin zur Aufnahme eines Etikettenstapels
DE1900985C3 (de) Verfahren und Gerät zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem Bauteil mit flexiblem durch eine Schraubenfeder hindurchgeführtem Anschlußdraht und einer Anschlußklemme
DE2240370A1 (de) Verzapfungsmaschine
DE321255C (de) Maschine zur Herstellung von Buescheln fuer Buersten
DE967822C (de) Maschine zum Herstellen von Broschueren
DE448734C (de) Vorschubvorrichtung fuer Maschinen zur Herstellung von Angelhaken
AT81846B (de) Maschine zum Herstellen von Kontaktplättchen und zMaschine zum Herstellen von Kontaktplättchen und zum Aufschweißen derselben auf Schaltteilen für eleum Aufschweißen derselben auf Schaltteilen für elektrische Apparate. ktrische Apparate.
DE285481C (de)
DE275298C (de)
DE394571C (de) Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln mit Schnureinalgen
DE602694C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschluessen
DE527424C (de) Maschine zum Schneiden laufenden Gutes