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DE4225899A1 - Zick-zack-naehmaschine - Google Patents

Zick-zack-naehmaschine

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Publication number
DE4225899A1
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DE
Germany
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cam
zigzag
sewing machine
cam follower
stop position
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DE4225899A
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English (en)
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DE4225899C2 (de
Inventor
Karl Ingvar Fredrik Rendahl
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VSM Group AB
Original Assignee
Husqvarna Sewing Machines AB
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Publication date
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Publication of DE4225899C2 publication Critical patent/DE4225899C2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zick-Zack-Nähmaschine zum Nähen von Mustern, umfassend einen Satz von Nockenscheiben, welche durch die Antriebswelle der Maschine drehbar sind, einen Nockenstößel, welcher durch Federmittel betätigt wird und durch Mittel einer Zick-Zack-Einstellung im Verhältnis zum Nockenscheibensatz einstellbar ist, so daß er mit den Nockenscheiben in Verbindung steht, und durch die Zick-Zack-Einstellmittel derart betätigte Hebemittel, daß der Nockenstößel in eine äußere Endposition mit einem Abstand ge­ genüber dem Nockenscheibensatz abhebbar ist. Derartige Nähma­ schinen sind für Heimzwecke ausgelegt, um Gebrauchs- und Dekorationsnäharbeiten durchzuführen.
Bekannte mechanische Musternähmaschinen weisen einen Satz von Nocken zur Steuerung der Nadel und der Zufuhrbewegungen auf, so daß die seitlichen Bewegungen der Nadel mittels einer einzelnen sich drehenden Nockenscheibe hervorgerufen wird und eine entsprechende Amplitude der Hin- und Herbewegung durch Einstellmittel eingestellt werden kann. Eine Maschine mit diesen Merkmalen ist im schwedischen Patent SE 87 02 192-9 of­ fenbart. Ein Bestandteil derartiger Maschinen ist der soge­ nannte Heber, welcher den Nockenstößel in eine Position außerhalb des Nockenscheibensatzes hebt, um eine Bewegung desselben zu ermöglichen, wenn zwischen verschiedenen Sticharten gewechselt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zick-Zack-Nähmaschine entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs anzugeben, die wenige Komponenten umfaßt, einfache und klare Steuermittel aufweist und eine größere Vielzahl an Wahlmög­ lichkeiten für Nähmuster ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch eine Zick-Zack-Nähmaschine mit den im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs enthaltenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Nähmaschine sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Vorteilhafterweise be­ sitzt die erfindungsgemäße Nähmaschine die oben erwähnte He­ beeinrichtung, die in diesem Fall die besondere Funktion hat, die Zick-Zack-Breite einzuschränken. Aufgrund der Tatsache, daß ein vorliegendes Bestandteil verwendet wird, können die Einstellmittel für die Zick-Zack-Bewegung als sehr einfache Anordnung für die Maschine gestaltet werden.
Die Verbindung mit der Hebeeinrichtung sorgt für die Rückkehr der Einstellmittel zu deren Ausgangsposition, immer dann, wenn die Hebeeinrichtung betätigt wird, d. h. wenn ein neues Nähmuster ausgewählt wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Nähmaschine mit einer Zick-Zack-Steuerung gemäß der vorliegenden Erfindung wird im fol­ genden anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht der Nähmaschine, wobei das Frontgehäuse abgenommen ist,
Fig. 2 eine Detailansicht der Zick-Zack-Steuerung in Frontansicht,
Fig. 3 eine horizontale Schnittdarstellung der Zick-Zack-Steuerungseinrichtung,
Fig. 4 ein Beispiel eines Saums, welcher die Stichbrei­ tensteuerung verdeutlicht, und
Fig. 5a, 5b und 5c Stichdarstellungen, welche vor und nach der Ein­ schränkung der Zick-Zack-Stichweite hergestellt wurden.
Die gezeigte Nähmaschine bezieht sich auf eine mechanische nockengesteuerte Ausführungsart und umfaßt eine Stoffdrücker­ stange und eine Nadelstangeneinheit 10, Umspul- und Zu­ fuhreinheit 11, Zick-Zack-Steuerungseinheit 12 und eine obere und eine untere Antriebswelle 13, 14.
Die Einstellung der Zick-Zack-Steuerung für die Auswahl der verschiedenen Sticharten wird durch einen Steuerknopf 20 aus­ geführt, welcher mittels einer Rohrwelle 23 auf einem Zapfen 21 des Maschinenkörpers 22 drehbar gelagert ist, deren in­ neres Ende in ein Umlaufgetriebe 24 eines Planetengetriebes eingreift, welches einen äußeren Zahnkranz 25 und ein Planetengetriebe 26 aufweist, welches im Nabenbereich 27 der Rohrwelle angeordnet ist. Wenn der Steuerknopf gedreht wird, dreht sich gleichzeitig der Nabenbereich in die gleiche Rich­ tung mit einer deutlich reduzierten Geschwindigkeit aufgrund des durch das Planetengetriebe bereitgestellten Übertragungs­ verhältnisses der Rotationsbewegung. Daher benötigt der Be­ diener weniger Kraft zur Drehung des Knopfes 20, als wenn kein Getriebe vorgesehen wäre. Die Drehung wird in Schritten von ungefähr 90° durchgeführt, welche durch eine Nocken­ scheibe 28, die mit der Rohrwelle verbunden ist, und einen Überstand 30 festgelegt sind, der an einem Gleitstück 31 angebracht ist. Die Scheibe hat vier Aussparungen 32 und das Gleitstück weist ein Langloch 33, welches die Gelenkwelle um­ gibt, und einen Schlitz 34 in einem Anbau 35 auf, wobei das Gleitstück in einer horizontalen Richtung beweglich ist. Die Bewegung wird durch die Nockenscheibe hervorgerufen, wenn diese gedreht wird, indem der Vorsprung 30 aus einer der Ein­ buchtungen herausbewegt wird, wobei das Gleitstück gegen die Wirkung einer Druckfeder nach links, gemäß Fig. 2, bewegt wird. Die Feder steht im Eingriff mit dem einen Ende des Schlitzes und einem Stift 37 im Gehäuse, und sie bewirkt, daß das Gleitstück in die gezeigte Stellung zurückkehrt, wenn eine neue Einbuchtung 32 sich gegenüber dem Vorsprung 30 öff­ net, sofern die Nockenscheibe um 90° gedreht wurde.
Eine weitere Möglichkeit, das Gleitstück zu bewegen, wird durch eine zusätzliche Nockenscheibe 38 mit einem Knopf 39 ermöglicht, welcher auf der Rohrwelle 23 innerhalb des Steu­ erknopfes 20 angeordnet ist. Die Scheibe 38 hat eine allmäh­ lich ansteigende Nocke 40, welche mit dem Nockenstößel 41 des Gleitstücks zusammenwirkt, wobei dieses nach links bewegt wird, wenn der Knopf 39 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Nockenscheibe hat eine Rückzugfeder 42, welche bei 43 gegen­ über dem Gehäuse und bei 44 im Radialbereich der Scheibe be­ festigt ist. Wenn die Scheibe auf einen bestimmten Winkel eingestellt ist, greift der Nockenstößel 41 unter Reibung in die Nocke ein, wodurch die Scheibe in der eingestellten Posi­ tion gehalten wird. Sobald der Knopf 20 gedreht wird, wird die Einstellung jedoch entlastet, wobei das Gleitstück und der Nockenstößel nach links bewegt werden, um die Nocken­ scheibe freizugeben, so daß die Feder 42 die Scheibe in ihre ursprüngliche Position (wie gezeigt) zurückbewegen kann, in welcher ein Finger 45 der Scheibe an dem Anschlag 46 anliegt. Wenn der Vorsprung 30 wieder in die Aussparung 32 eingreift, kann eine neue Einstellung durch den Knopf 39 erfolgen, wel­ cher dann in seiner Position aufgrund des erwähnten Reibungs­ eingriffes gehalten wird.
Der erwähnte Stift 37 bildet darüber hinaus einen Zapfen für einen Hebel 47, welcher eine Verbindung zwischen einem weite­ ren Hebel 48 und einem Zugglied 49 bildet. Diese Glieder übertragen die Einstellbewegungen von dem Nockenscheibensatz des Zick-Zack-Mechanismus auf die Nadelstangeneinheit. In der einen Richtung erfolgt die Einstellung durch eine erzwungene Bewegung der Nockenscheibe und in der anderen Richtung durch die zurückhaltende Wirkung einer Torsionsfeder 50. In der Richtung der erzwungenen Bewegung führt die Nadel immer eine volle Wendung in Übereinstimmung mit dem Profil der Nocken­ scheibe durch. In der entgegengesetzten Richtung, in welcher die Bewegung durch die Federmittel hervorgerufen wird, kann die Bewegung durch die Steuermittel beeinflußt werden, welche in dem Weg des Hebels vorgesehen sind. Ein derartiges Steuer­ mittel wird durch einen Finger 51 gebildet, welcher an dem Anbau 35 des Gleitstücks 31 vorgesehen ist.
Wie bereits in der Einführung beschrieben, hat die sogenannte Hebevorrichtung die Funktion, den Nockenstößel von dem Noc­ kenscheibensatz abzuheben, wenn das Nähmuster verändert wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Hebevorrichtung durch den Finger 51 und der Nockenstößel durch den Hebel 48 gebildet. Sobald der Knopf 20 gedreht wird, wird das Gleit­ stück und der Finger nach links bewegt (Fig. 2) und der letz­ tere greift in das Ende des Hebels 48 ein und rotiert den He­ bel, so daß dessen entgegengesetztes Ende vom Nockenscheiben­ satz freigegeben wird. Eine Einstellschraube 52 in einem Vor­ sprung 53 des Gleitstücks bildet einen Anschlag für den Fin­ ger bei rechtsgerichteter Bewegung.
Die Funktion des oben beschriebenen Steuerknopfes 39 besteht darin, daß der Finger 51 gemäß der Fig. 2 auch dann nach links bewegt wird, wenn dieser Knopf eingestellt wird. Die Stellung des Fingers im Verhältnis zum Nockenstößel wird durch die Nockenscheibe 38 gesteuert und die seitlichen Bewe­ gungen der Nadelstange werden teilweise eingeschränkt, wobei der Nähbereich in der Nadelstange beginnend von der linken Anschlagsposition eingeschränkt ist. Wenn der Knopf auf Maxi­ maleinstellung eingestellt ist, führt die Maschine einen ge­ raden Saum an der rechten Anschlagsposition durch, wobei jedoch mit stufenweise abnehmender Einstellung ein Zick-Zack-Saum mit ansteigender Breite von 0 bis zum Maximum (Fig. 4) hervorgerufen wird (durch die Zick-Zack-Nockenscheibe). Der gerade Saum ist eine Folge dessen, daß der Nockenstößel in seine linke Anschlagsposition durch die Nockenscheibe 38 be­ wegt wurde und in dieser Position die Zick-Zack-Nockenscheibe des Nockenscheibensatzes keinen Einfluß auf die seitliche Position der Nadel hat. Sofern die Einstellung der Nocken­ scheibe 38 zurückgenommen wird, übernimmt die Zick-Zack-Noc­ kenscheibe mehr und mehr die seitliche Bewegung der Nadel und sie wird deren Bewegungen völlig steuern, wenn die Nocken­ scheibe 38 völlig freigegeben ist. Dies ermöglicht einen win­ kelig geformten Saum, wie er in Fig. 4 dargestellt ist.
Der Steuerknopf 39 ermöglicht die Auswahl der Zick-Zack-Breite verschiedener Säume, wobei neue Verzierungsstiche her­ stellbar sind. In den Fig. 5a, 5b und 5c sind in den oberen Bereichen Säume gezeigt, welche bei voller Zick-Zack-Breite hergestellt wurden und in unteren Bereichen sind Zick-Zack-Weiten gezeigt, wie sie bei einer Einschränkung der Zick-Zack-Weite mittels des Kontrollknopfes 39 erhalten werden. Durch die Breiteneinschränkung zeigen einige der Säume ein völlig anderes Erscheinungsbild gegenüber dem Original und andere sind gegenüber dem Ausgangssaum nur wenig verschieden.

Claims (3)

1. Zick-Zack-Nähmaschine zum Nähen von Mustern, umfassend einen Satz von Nockenscheiben, welche durch die An­ triebswelle der Maschine drehbar sind, einen Nocken­ stößel (48), welcher durch Federmittel betätigt wird und mittels Zick-Zack-Steuermittel (20) im Verhältnis zu dem Satz der Nockenscheiben einstellbar ist, um in die Nockenscheiben einzugreifen, und Hebemittel, welche durch die Zick-Zack-Steuermittel betätigt werden, um den Nockenstößel in eine äußere Anschlagposition mit einem Abstand vom Nockenscheibensatz zu bewegen, ge­ kennzeichnet durch ein stufenlos verstellbares Einstellmittel (38, 39), welches über das Hebemittel und gegen die Wirkung von Federmitteln den Nockenstößel in eine voreingestellte Position einstellen, welche zwischen einer äußeren Anschlagposition und einer inne­ ren Anschlagposition im Eingriff mit dem Satz der Noc­ kenscheiben ist, um wahlweise die Stichweite zu be­ schränken, wobei die Einstellmittel so ausgelegt sind, daß sie automatisch zu ihrer inneren, in die Nocke ein­ greifenden Position zurückkehren, wenn ein neues Stich­ muster gewählt wird.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebemittel ein Gleitelement (31) umfaßt, wel­ ches ausgebildet ist, den Nockenstößel (48) in eine ge­ wünschte Entfernung gegenüber seiner inneren, in die Nocke eingreifende Anschlagsposition einzustellen, um eine einseitige Einschränkung der Stichweite zu erhal­ ten, wobei das Gleitelement durch die Zick-Zack-Steuer­ mittel (20) und die Einstellmittel (38, 39) separat einstellbar ist.
3. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zick-Zack-Steuermittel (20) und Einstellmittel (38, 39) drehbar auf einem Zapfen (21) gelagert sind.
DE4225899A 1991-08-09 1992-08-05 Nähmaschine Expired - Fee Related DE4225899C2 (de)

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