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DE1261049B - Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschliessen der Kordelverschnuerung von Packstuecken - Google Patents

Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschliessen der Kordelverschnuerung von Packstuecken

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Publication number
DE1261049B
DE1261049B DEB76402A DEB0076402A DE1261049B DE 1261049 B DE1261049 B DE 1261049B DE B76402 A DEB76402 A DE B76402A DE B0076402 A DEB0076402 A DE B0076402A DE 1261049 B DE1261049 B DE 1261049B
Authority
DE
Germany
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pinion
pawl
knotter
beak
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB76402A
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English (en)
Inventor
Benjamin Leo Lurie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUNN CO B
BH Bunn Co
Original Assignee
BUNN CO B
BH Bunn Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUNN CO B, BH Bunn Co filed Critical BUNN CO B
Publication of DE1261049B publication Critical patent/DE1261049B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/26Securing ends of binding material by knotting
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
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    • A01D59/04Knotters
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    • A01F15/08Details
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    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschließen der Kordelverschnürung von Packstücken Die Erfindung bezieht sich auf Bindemaschinen und insbesondere auf eine Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschließen der Kordelverschnürung von Packstücken.
  • In bekannten Bindemaschinen enthält die Knotenvorrichtung einen Garnhalteschnabel, der auf einer drehbaren Welle montiert ist, die von einem Teilzahnrad durch ein Zwischenkegelgetriebe angetrieben wird. Eine Blattfeder, die sich gegen eine Nockenfläche an einem Hebel in dauernder Berührung mit dem Schnabel abstützt, ist so aufgehängt, um den Schnabel in einer vorherbestimmten Stellung relativ zu dem übrigen Teil der Bindemaschine während der Zeiten zu halten, in denen der Schnabel nicht in Betrieb ist. Während einer Bindeoperation kann es geschehen, daß der Knoten nicht zu dem Zeitpunkt freigegeben wird, wo es erwartet wird, um den Schnabel zu befreien und die Bedienung, die nicht beachtet hat, daß es erforderlich ist, eine Sekunde länger zu warten, damit die Freigabe stattfindet, kann das gebundene Bündel anrucken, um es von der Maschine freizuzerren.
  • Das unabgetrennte Garn übt dabei einen harten Zug auf den Schnabel aus und dreht ihn aus der durch die Blattfeder und den Nocken bestimmten Stellung. Infolge der Konstruktion des Nockens kann der Schnabel in dieser gedrehten Stellung verbleiben und befindet sich bei der nachfolgenden Operation der Maschine etwa 450 außer Phase mit seinem Antriebszahnrad. Daraus folgt eine Mißfunktion der Maschine und eine mögliche Zerstörung des Antriebes für die Knotenvorrichtung.
  • Es ist bereits eine Sperrvorrichtung für die Knotenvorrichtung einer Bindemaschine bekannt, mit einem Rahmen, einer an dem Rahmen angebrachten Welle, einem von der Welle angetriebenen Knoterschnabel, einem an der Welle angebrachten Ritzel und einem zum Antrieb des Ritzels geeigneten Teilzahnrad.
  • Bei der bekannten Bindemaschine dient als Sperrvorrichtung eine an einem Zahnrad vorhandene ebene Fläche, die mit einer an einem Antriebszahnrad vorhandenen Gegenfläche zeitweise zusammenwirkt. Bei der bekannten Einrichtung ist, je weiter das Zahnrad von der erstgenannten Fläche entfernt ist, desto mehr Spiel zwischen dem Zahnrad und der Gegenfläche vorhanden, und desto größer ist der Winkel, um welchen der Schnabel gedreht werden kann, während der Schnabel auf den nächsten Bindezyklus wartet. In der bekannten Vorrichtung ist die Stellung des Zahnrades relativ zu der Gegenfläche auch abhängig von der Form eines Fühlers und von irgendeiner Abnut- zung, die in einer Nockennut, der Oberfläche des Fühlers, der Welle, auf welcher sich der Fühler dreht und in den Lagern für die Welle vorhanden ist. Daher ist die bekannte Sperrvorrichtung ungenau und störanfällig, wenn die Teile sich abnutzen.
  • Die Erfindung geht einen neuen Weg, der darin besteht, daß bei einer Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschließen der Kordelverschnürung von Packstücken, wobei die beiden Enden der Kordel von dem Knoterschnabel erfaßt und durch eine vollständige Umdrehung desselben zu einem Knoten miteinander verschlungen werden und wobei der Antrieb des Knoterschnabels über ein Ritzel erfolgt, sich erfindungsgemäß an dem den Knoterschnabel tragenden Teil oder Rahmen des Knoters eine in die Verzahnung des Ritzels eingreifende und durch den Antrieb des Ritzels steuerbare Verriegelung befindet.
  • Vorzugsweise ist die Verriegelung eine Klinkeneinrichtung mit einer schwenkbar an dem Rahmen angebrachten Klinke mit einem zum Eingriff zwischen ein Paar Zähne des Ritzels geeigneten Zahn, wobei eine Feder so zwischen dem Rahmen und der Klinke angeordnet ist, daß sie den Zahn an der Klinke zum Eingriff zwischen die Ritzelzähne zu drücken sucht, und wobei eine an dem Teilzahnrad ausgebildete Oberfläche mit Nockenflächen an der Klinke so zusammenwirkt, daß die Klinke abhängig von der Stellung des Ritzels gegen die Wirkung der Feder von dem Ritzel gelöst und zum Eingriff zwischen die Zähne des Ritzels unter Federwirkung freigegeben wird.
  • Die Klinkeneinrichtung kann eine starr an dem Rahmen befestigte Konsole sowie einen Drehzapfen an der Konsole enthalten, wobei die Klinke auf dem Drehzapfen angebracht und im Abstand von der Konsole angeordnet ist, ferner Lappen an der Konsole und an der Klinke, wobei die Feder zusammengedrückt zwischen den Lappen angeordnet ist und dieselben auseinanderdrängt.
  • Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist eine vorherbestimmte Phasenbeziehung zwischen dem Schnabel und seiner zugeordneten Vorrichtung in einer Bindemaschine der vorher beschriebenen Gattung derart gesichert, daß der Schnabel durch Kräfte außerhalb jener, die zu seinem Antrieb benutzt werden, unbeeinflußt bleibt.
  • Nachfolgend ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben und in den Zeichnungen gezeigt; in diesen ist F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Knotenvorrichtung der früheren Art und eines Teilzahnrades, durch welches die Vorrichtung angetrieben wird, F i g. 2 eine F i g. 1 entsprechende, teilweise perspektivische Ansicht, welche die Knotenverriegelung nach der Erfindung an der früheren Knotenvorrichtung zeigt, F i g. 3 eine vergrößerte, auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der Verriegelungsvorrichtung, F i g. 4 eine Seiten aufriß ansicht der Verriegelungsvorrichtung im Begriff durch einen Teil des Zahnrades befreit zu werden, welches die Knotenvorrichtung angreift, F i g. 5 eine F i g. 4 entsprechende Seitenaufrißansicht, welche die Verriegelungsvorrichtung gelöst zeigt, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Verriegelungsvorrichtung und Fig.7 eine Endaufrißansicht der Verriegelungsvorrichtung nach F i g. 6.
  • In Fig. 1 ist der Teil einer wohlbekannten Bindemaschine gezeigt, der die Knotenvorrichtung sowie den Antrieb dafür enthält. Die Knotenvorrichtung besteht aus einem Rahmen, der ein bearbeitetes Gußteil sein kann, welches ein Lager 11 aufweist, das einen feststehenden Drehzapfen 12 ansprechend auf die hin- und hergehende Bewegung schwingen kann, die dem Ende 13 eines Armes 14 durch einen geeigneten nicht gezeigten Nockenmechanismus erteilt wird, der ein Teil dieser bekannten Bindemaschine bildet. Der Rahmen 10 trägt eine Welle 15, die um eine Achse drehbar ist, welche im allgemeinen quer zu der Achse des Drehzapfens 12 steht und die durch ein Ritzel 16 angetrieben wird, das an einem Ende dieser Welle 15 befestigt ist. An dem entgegengesetzten Ende der Welle 15 5 befindet sich ein Kegelzahnrad 17, welches mit einem anderen Kegelzahnrad 18 im Eingriff steht, das an einer Welle 19 befestigt ist, die um eine Achse, im allgemeinen senkrecht zu den Achsen der Welle 15 und des Drehzapfens 12, dreh- bar ist und ebenfalls für diese Drehung in dem Rahmen 10 gehalten wird.
  • Die Welle 19 treibt eine Knotenvorrichtung an, die allgemein mit 20 bezeichnet ist, wobei die Knotenvorrichtung einen Schnabel 21 enthält, der bei der Bildungsoperation eines Knotens einen Garnabschnitt 22 halten und manipulieren kann. Die Drehbewegung des Schnabels 21 ist durch einen Hebel 23 gehemmt, der bei 24 an dem Rahmen 10 drehbar gelagert und mit einem Nockenteil 25 versehen ist, der den Schaft 26 des Schnabels 21 berühren kann, sowie mit einem zweiten Nocken 27, der dauernd durch eine Blattfeder 28 berührt wird, die bei 29 an dem Rahmen 10 befestigt ist. Der Hebel 23 wird normalerweise durch die Blattfeder 28 in einer Stellung gehalten, um den Schnabel 21 in der in F i g. 1 gezeigten gestrichelten Stellung zu halten. In dieser Stellung befindet sich der Schnabel 21 am Beginn eines Betriebszyklus, und es ist wichtig, daß der Betriebszyklus mit dem Schnabel in dieser Lage beginnt, um eine richtige Phasenbeziehung zwischen dem Schnabel und dem übrigen Teil des Bindemechanismus der Maschine zu gewährleisten.
  • Der Antrieb für das Ritzel 16 ist ein intermittierender und ist durch ein Zeilzahnrad 30 vorgesehen, das an einem Arm 31 befestigt ist, der während eines Teiles des Knotenbindezyklus um eine Achse 32 drehbar ist. Auf diese Weise sind verlängerte Intervalle vorhanden, während welchen das Ritzel 16 nicht mit dem Teilzahnrad 30 in Berührung steht und daher das Ritzel 16 und die Welle 15, die Kegelzahnräder 17 und 18, die Wellel9 und der Schnabel 21 frei sind sich zu drehen, außer bei einer solchen Hemmung, wie sie bei der Drehung des Schnabels 21 durch den Hebel 23 auferlegt wird. Es ist ersichtlich, daß der plötzliche Eingriff des Teilzahnrades 30 mit dem Ritzel 16 eine genaue Orientierung des Ritzels 16 relativ zu den Zähnen des Teilzahnrades 30 erfordert, so daß der erste Zahn des Teilzahnrades 30 nicht das Ende eines Zahnes angreift, sondern zwischen zwei benachbarte Zähne eintritt. Eine geringe Mißorientierung ist dadurch ermöglicht, daß man einen der Zähne mit einer Aussparung 33 ausbildet, so daß der erste Zahn des Teilzahnrades 30 durch eine Zone hindurchgehen kann, die sonst durch ein Teil eines Zahnes des Ritzels 16 eingenommen wäre und in den Kontakt mit dem Zahn angrenzend an den einen, der eine Aussparung hat, wodurch ein richtiger Eingriff zwischen dem Ritzel 16 und dem Teilzahnrad 30 gesichert ist. Es ist daher wichtig, daß das Ritzel 16 immer mit Bezug auf das Teilzahnrad 30 in einer Weise orientiert ist, um dem ersten Zahn des Teilzahnrades 30 den vergrößerten durch die Aussparung bei 33 geschaffenen Zwischenraum zu bieten.
  • Während einer Knotenbindeoperation ist ein vorherbestimmtes Zeitintervall zwischen der Einleitung der Operation und ihrer Beendigung erforderlich. Die Bewegung der Knotenvorrichtung und des Schnabels 21 sind der Bedienung nicht sichtbar, so daß sie den Zeitpunkt falsch beurteilen kann, an welchem der Bindezyklus vollendet ist und das gebundene Garn von dem Rest der Maschine getrennt wird. Wenn die Bedienung versuchen sollte, das Bündel aus der Bindemaschine vor der Vollendung der Bindung des Knotens zu entfernen, wird ein plötzlicher Zug auf das Garn 22 ausgeübt, der versucht, den Schnabel 21 um seine Welle 19 gegen die Hemmwirkung der Blattfeder 28 auf den Hebel 23 zu drehen, mit der Folge, daß der Schnabel in seiner gedrehten Lage verbleibt.
  • Die Drehung des Schnabels 21 ist von einer ähnlichen Drehung der Welle 19, der Kegelzahnräder 17 und 18, der Welle 15 und des Ritzels 16 begleitet, so daß der Zahn, der die Aussparung 33 hat, aus seiner richtigen Orientierung relativ zu dem Teilzahnrad 30 gedreht wird. Die ganze Knotenvorrichtung befindet sich auf diese Weise außer Phase mit dem übrigen Teil der Maschine, und dies kann eine schwere Beschädigung der Maschine zur Folge haben.
  • Die Art und Weise, in welcher das vorher beschriebene Problem durch die Erfindung gelöst wird, ist in den F i g. 2 bis 6 einschließlich gezeigt. Im allgemeinen ist eine Klinke vorgesehen, die automatisch zu den richtigen Zeiten betätigbar ist, um mit einem Zahn des Ritzels 16 in Eingriff zu treten, um dieses Ritzel und die ganze Kette von Mechanismen von dem Ritzel bis an den und einschließlich des Schnabels 21 gegen Drehung relativ zu dem Rahmen 10 zu halten. Die Klinke wird automatisch durch einen Teil des Antriebszahnrades für das Ritzel gerade vor dem Eingriff des Ritzels durch das Zahnrad gelöst. Das richtige Inphasebringen der Wirkung der Klinke sichert das Halten des Schnabels 21 in seiner gewünschten Ausgangsstellung nach jeder Knotenbindeoperation, ungeachtet irgendwelcher ungewisser äußerer Kräfte, die auf das Garn 22 ausgeübt werden können, nachdem das Ritzel 16 von dem Teilzahnrad 30 gelöst ist. Das Ritzelhaltemittel ist deutlicher in den F i g. 2 und 3 gezeigt, worauf nunmehr Bezug genommen wird.
  • Die Ritzelhalteeinrichtung besteht im allgemeinen aus einer Klinke 34, die schwenkbar an einer Konsole 35 montiert ist, welche an dem Rahmen 10 in einer Weise befestigt ist, daß sie nicht mit der Funktion irgendeines der restlichen Mechanismen der Knotenvorrichtung in Kollision kommt. In der früheren Bindemaschinengattung ist das Teilzahnrad als ein getrennter Zahnradsektor gebildet, der dann in geeigneter Weise an einem drehbaren Arm 31 befestigt ist, der mit einer Oberfläche 36 versehen ist, die eine kreisförmige Kontur aufweist, die in der Nähe und unter oder radial innerhalb der Zähne des Teilzahnrades 30 angeordnet ist. Es ist der drehbare Arm der bekannten Bindemaschine, der dafür benutzt wird, die Wirkung der Klinke so zu steuern, daß sie gelöst wird, wenn das Teilzahnrad 30 das Ritzel 36 angreift, und sofort angelegt wird, wenn das Teilzahnrad 30 sich von dem Ritzel 16 auslöst.
  • Die Klinke 34 besteht aus einem Arm 37, an welchem ein Nocken 38 gebildet ist, der eine erste Nockenfläche 39 und eine zweite Nockenfläche 40 aufweist, die winklig mit Bezug auf die Nockenfläche 39 angeordnet ist und die am Ende derselben gebildet ist. Ein Ende des Armes 37 ist rechtwinklig zu der Hauptebene des Armes gebogen, um eine Klaue 41 zu bilden, die einen Zahn 42 aufweist, der zwischen benachbarten Zähnen des Ritzels 16 aufgenommen werden kann. Die Klinke 37 ist bei 43 auf einem Stift 44 drehbar gelagert, der bei 45 an der Konsole 35 befestigt ist.
  • Die Konsole35 hat eine Reihe daran gebildeter Lappen, von denen der erste 46 mit einer Öffnung 47 versehen ist, durch welche eine Schraube 48 hindurchgeht, mittels deren die Konsole an dem Rahmen 10 befestigt ist. Ein zweiter Lappen 49 ist in ähnlicher Weise mit einer Öffnung 50 versehen, dadurch welche eine Schraube 51 hindurchgeht, mittels deren der Lappen 49 an einer anderen Oberfläche am Rahmen 10 befestigt ist. Die beiden Stützpunkte, nämlich die Schrauben 48 und 51 bilden zusätzlich ein Mittel, um die Konsole35 an der Drehung relativ zum Rahmen 10 zu hindern.
  • Es ist beabsichtigt, daß die Klinke 34 in der Ausrichtung in gleicher Ebene mit dem Arm 31 angeordnet ist und daß die Konsole 35 neben dem Teilzahnrad 30 angeordnet ist, wodurch es daher notwendig wird, die Klinke 34 im Abstand von der Konsole 35 anzuordnen. Der richtige Zwischenraum ist durch eine Buchse 52 vorgesehen, die auf dem Stift 44 zwischen der Klinke 34 und der Konsole 35 angeordnet ist. Die Klinke 34 wird auf dem Stift 44 durch einen Schnappring 53 zurückgehalten.
  • Es ist beabsichtigt, daß die Klinke 34 fortlaufend in eine Richtung gedrängt wird, um den Zahn 42 derselben zu veranlassen, zwischen zwei benachbarte Zähne an dem Ritzel 16 einzutreten. Diese Beeinflussung ist durch eine Feder 54 vorgesehen, die zwischen einem Lappen 55, der sich seitlich von der Klinke 34 erstreckt, und dem dritten Lappen 56 an der Konsole 35 zurückgehalten wird, der sich seitlich über den Lappen 55 erstreckt und der mit einem Stift 57 versehen ist, um die Feder 54 daran zurückzuhalten.
  • An Hand der F i g. 4 und 5 wird nunmehr die Wirkung der Klinke beschrieben. In Fig.4 ist zu sehen, daß die Klinke 34 sich in ihrer unteren Stellung befindet, in welcher der Zahn 42 zwischen zwei benachbarten Zähnen des Ritzels 16 angeordnet ist, um das Ritzel gegen Drehung zu halten.
  • Der Zahn, der eine Aussparung33 hat, befindet sich unmittelbar angrenzend an dem Teilzahnrad 30 und der erste Zahn 58 dieses Zahnrades 30 steht im Begriff, den Zahn 59, der an den einen mit der Aussparung 33 angrenzt, anzugreifen. Der Arm 31 dreht sich in Uhrzeigergegenrichtung, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, und seine Fläche 36, wie Fig. 4 zeigt, berührt gerade die Nockenfläche 39 an der Klinke 34.
  • Diese Fläche 39 ist so unter einem Winkel mit Bezug zu der Fläche 36 angeordnet, daß die fortgesetzte Drehung des Armes 31 die Klinke 34 veranlaßt, in Uhrzeigergegenrichtung um ihren Drehzapfen 43 gedreht zu werden, wodurch der Zahn 42 aus dem Ritzel 16 angehoben und dieser Zahn aus den Zähnen des Ritzels gelöst wird.
  • In F i g. 5 ist die Klinke 34 in ihrer angehobenen Stellung gezeigt, wobei die Nockenfläche 40 derselben auf der Fläche 36 läuft, um die Klinke in ihrer angehobenen Stellung zu halten. In dieser Stellung ist das Ritzel 16 frei, sich zu drehen, wenn es durch das Teilzahnrad 30 angetrieben wird, und auf diese Weise können die normalen Knotenbindefunktionen der Knotenvorrichtung 24 ausgeführt werden. Wenn die Fläche 36 vollständig unter der Nockenfläche 40 hindurchgegangen ist, wird die Feder 54, welche die Klinke 34 nach unten gehalten hat, und die Nockenfläche 40 in die Berührung mit der Fläche 36 drängt, die Klinke 34 veranlassen, herunterzufallen und das Ritzel 16 anzugreifen, wodurch dieses Ritzel gegen weitere Drehung festgehalten wird. Die Anordnung der Fläche 40 relativ zu der Fläche 36 ist der Art, daß die Klinke 34 herunterfallen wird, so daß der Zahn 42 das Ritzell6 angreift, wenn das Teilzahnrad 30 sich selbst von dem Ritzel 16 gelöst hat. In dieser Stellung wird der Zahn, der die Aussparung 33 hat, in der Lage orientiert sein, wie in F i g. 4 gezeigt ist, und die Knotenvorrichtung wird sich in dem Zustand befinden, um die nächste Knotoperation zu beginnen. Wenn irgendeine Kraft auf das Garn 22 ausgeübt wird, nachdem der Zahn 42 mit dem Ritzel 16 im Eingriff steht, kann diese Kraft keine Wirkung auf den Schnabel 21 haben noch auf irgendeinen seiner zugeordneten Antriebsmechanismen, um den Schnabel oder seinen Antriebsmechanismus außer Phase mit dem Rest der Bindemaschine zu werfen.
  • Die Konsole 35 und die Klinke 34 sind vorzugsweise als Stanzteile hergestellt, um ein Minimum an Bearbeitungsarbeit notwendig zu machen. Die einzige zusätzliche Bearbeitungsarbeit, die an der Knotenbindevorrichtung erforderlich ist, um die Klinke 34 anzupassen, ist die Bearbeitung der Fläche 36, die normalerweise unvollendet sein wird, da sie vorher keine nützliche Funktion auszuführen hatte. Es wird auch notwendig sein, die Öffnungen in den Rahmen 10 zu bohren und mit Gewinde zu versehen, um die Schrauben 48 und 51 aufzunehmen, durch welche die Konsole 35 an dem Rahmen befestigt wird. Der durch die Konsole und die Klinke eingenommene Raum ist bei den vorhandenen Maschinen verfügbar und erfordert keine Änderung von irgendwelchen der zugeordneten oder angrenzenden Mechanismus für ihre Vorsehung. Dies trifft in allen Betriebsphasen der Konsole 10 zu, einschließlich jener, wo sie um den Drehzapfen 12 bei der weiteren Operation der Knotmaschine geschwungen wird.
  • Die vorhergehende Beschreibung bezieht sich nur auf eine erläuternde und bevorzugte Ausführung der Erfindung, worauf die letztere nicht beschränkt sein soll.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschließen der Kordelverschnürung von Packstücken, wobei die beiden Enden der Kordel von dem Knoterschnabel erfaßt und durch eine vollständige Umdrehung desselben zu einem Knoten miteinander verschlungen werden, wobei der Antrieb des Knoterschnabels über ein Ritzel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem den Knoterschnabel (21) tragenden Teil oder Rahmen (10) des Knoters eine in die Verzahnung des Ritzels (16) eingreifende und durch den Antrieb (30, 31) des Ritzels (16) steuerbare Verriegelung (34, 42) befindet.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung eine Klinkeneinrichtung mit einer schwenkbar an dem Rahmen (10) angebrachten Klinke (34) mit einem zum Eingriff zwischen ein Paar Zähne (59) des Ritzels (16) geeigneten Zahn (42) ist, wobei eine Feder (54) so zwischen dem Rahmen und der Klinke angeordnet ist, daß sie den Zahn (42) an der Klinke (34) zum Eingriff zwischen die Ritzelzähne zu drücken sucht, und wobei eine an dem Teilzahnrad (30, 31) ausgebildete Oberfläche (36) mit Nockenflächen (39, 40) an der Klinke (34) so zusammenwirkt, daß die Klinke (34) abhängig von der Stellung des Ritzels (16) gegen die Wirkung der Feder (54) von dem Ritzel (16) gelöst und zum Eingriff zwischen -die Zähne(59) des Ritzels (16) unter Federwirkung freigegeben wird.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkeneinrichtung eine starr an dem Rahmen befestigte Konsole (35) sowie einen Drehzapfen (44) an der Konsole enthält, wobei die Klinke (34) auf dem Drehzapfen angebracht und im Abstand von der Konsole angeordnet ist, ferner Lappen (56, 55) an der Konsole (35) und an der Klinke (34), wobei die Feder (54) zusammengedrückt zwischen den Lappen angeordnet ist und dieselben auseinander drängt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 935 259; USA.-Patentschrift Nr. 2374900.
DEB76402A 1963-10-02 1964-04-18 Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschliessen der Kordelverschnuerung von Packstuecken Pending DE1261049B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Family

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DEB76402A Pending DE1261049B (de) 1963-10-02 1964-04-18 Sperrvorrichtung zur Sicherung der genauen Ausgangsstellung des Knoterschnabels eines Knoters zum Verschliessen der Kordelverschnuerung von Packstuecken

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