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DE4224920A1 - Verfahren und Vorrichtung zum sauerstofffreien Verpacken von Ware - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum sauerstofffreien Verpacken von Ware

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Publication number
DE4224920A1
DE4224920A1 DE4224920A DE4224920A DE4224920A1 DE 4224920 A1 DE4224920 A1 DE 4224920A1 DE 4224920 A DE4224920 A DE 4224920A DE 4224920 A DE4224920 A DE 4224920A DE 4224920 A1 DE4224920 A1 DE 4224920A1
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DE
Germany
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container
gas
cover
edge
raised
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Withdrawn
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DE4224920A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Garnreiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
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Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
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Priority to EP93111311A priority patent/EP0581123B1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/04Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied
    • B65B31/043Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles acting horizontally between an upper and a lower part of the container or wrapper, e.g. between container and lid

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  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum sauerstofffreien Ver­ packen von Ware in einen oben offenen Behälter mit einem den Behälter nach oben begrenzenden Behälterrand und einem den Behälter nach unten begrenzenden Behälterboden, der in einem oder mehreren Bereichen des vom Behälterrand umfaßten Behälter­ innenraumes bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogen ist, wobei die Ware in den Behälter eingefüllt wird und der Be­ hälterinnenraum mit einem Gas gespült wird, bevor der Behälter mit einer Abdeckung gasdicht verschlossen wird, sowie eine Vor­ richtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei einigen Waren, insbesondere Lebensmittelprodukten, ist es vorteilhaft, sie unter Ausschluß von Sauerstoff aufzubewahren, um z. B. deren Qualität und Haltbarkeit sicherzustellen. Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um innerhalb einer Packung eine sauerstofffreie Atmosphäre zu schaffen.
Eine übliche Verpackungsmethode besteht z. B. darin, die Packung zu evakuieren und anschließend zu verschließen. Dies ist jedoch nur mit flexiblen Packungen durchführbar, da sonst durch aufgrund des Vakuums auftretende Kräfte eine Beschädigung der Verpackung leicht möglich ist. Außerdem ist diese Methode mit einem enormen apparativen Aufwand verbunden.
Es sind aufwendige Vakuumkammern und mindestens eine leistungs­ fähige Vakuumpumpe erforderlich. Überdies ergeben sich Probleme bei Produkten mit niedrig siedenden Aromastoffen, wie z. B. Kaffee, da diese dann aufgrund des Vakuums dem Produkt ver­ lorengehen.
Eine Weiterentwicklung der genannten Methode besteht darin, die evakuierte Packung mit inertem, sauerstofffreiem Gas rückzubegasen, und anschließend zu verschließen. Damit kann diese Methode dann auch zum Abpacken von Produkt in starren Behältern verwendet werden.
Es ist auch bekannt, eine sauerstofffreie Atmosphäre innerhalb der Packung durch Sauerstoffbindung in der Packung mit Chemika­ lien zu erreichen. Diese Methode ist jedoch bei Lebensmittel­ packungen z . B. aufgrund unsachgemäßer Verwendungsmöglichkeiten der Chemikalien durch Kinder bedenklich.
Schließlich ist es aus der DE-OS 36 25 081 bekannt, zum Kopf­ raumspülen von Behältnissen gasförmigen Stickstoff zu ver­ wenden, der aus eindosiertem flüssigem Stickstoff durch Ver­ dampfen entsteht. Wird dieses Verfahren beim Verpacken von mehrfächrigen Menüschalen eingesetzt, wie sie bei Lebensmittel­ fertigprodukten verwendet werden, so müssen bei unterschied­ lichen Fächervolumina in die Fächer unterschiedliche Flüssig­ stickstoffmengen eindosiert werden, damit entsprechend der zu verdrängenden Luftmenge ausreichend gasförmiger Stickstoff zur Verfügung steht. Dies erfordert eine aufwendige Flüssigstick­ stoffdosieranlage mit mehreren Dosierstellen. Außerdem sammelt sich der flüssige Stickstoff erfahrungsgemäß nicht in der dosierten Menge an einem bevorzugten Ort in der Schale, sondern verteilt sich an beliebiger Stelle zu ungleichmäßigen Mengen. Dies bringt erheblich schwankende Verdampfungszeiten für den flüssigen Stickstoff mit sich. Aus diesem Grund muß mit dem Verschließen der Schalen gewartet werden, bis zumindest in 99 von 100 Schalen der flüssige Stickstoff vollständig verdampft ist. Anderenfalls würden Reste an flüssigem Stickstoff in der verschlossenen Schale nach Verdampfen zu einem Überdruck in der Schale führen, der geringstenfalls ein unerwünschtes Auf­ wölben des Deckels oder sogar ein Aufplatzen der Verpackung zur Folge hat.
Gemäß dieser Druckschrift ist darüberhinaus vorgesehen, daß in die teilversiegelte Packung von der unversiegelten Seite her ein Gas eingeblasen wird, die Packung mit dem Gas gespült wird, das Gas auf der unversiegelten Seite wieder abgezogen wird und die Packung schließlich ganz versiegelt wird. Mit dieser Methode ist jedoch nicht gewährleistet, daß der Packungsinhalt vollständig sauerstofffrei gespült wird, da auf dem der unversiegelten Seite abgewandten Ende der Packung von der eingefüllten Ware verdeckte Bereiche unter Umständen nicht ausreichend von dem Spülgas erfaßt werden können. Außerdem ist diese Methode für das Spülen von mehrfächrigen Menüschalen ungeeignet, da jedes der Fächervolumina separat gespült werden müßte, was einen erheblichen Aufwand erfordern würde.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens so auszugestalten, daß eine sauerstofffreie Verpackung von Waren auf einfache und wirtschaftliche Weise erfolgt, ohne daß die genannten Nachteile der bisherigen Verfahren und Vorrichtungen auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckung während des Spülvorgangs in geringem Abstand über dem Behälterrand gehalten wird, das Gas durch mindestens eine in dem bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogenen Bereich des Behälterbodens vorgesehene Durchtrittsöffnung von unten auf die Abdeckung aufgeblasen wird, das Gas durch die Abdeckung in horizontale Richtung umgelenkt und radial in den Behälterinnenraum überführt wird, das Gas durch einen von dem Behälterrand und der Abdeckung gebildeten Spalt an die Atmosphäre abgegeben wird, nach dem Spülvorgang die Abdeckung auf dem Behälterrand befestigt und die Verbindung zwischen der Durchtrittsöffnung und dem Behälterinnenraum unterbrochen wird.
Der wesentliche Unterschied zum Stand der Technik besteht also darin, daß das Gas von einer vorzugsweise zentralen Stelle des Behälters aus in die einzelnen Behälterbereiche gleichmäßig verteilt wird, so daß der gesamte Behälterinnenraum von einer Stelle aus vollständig sauerstofffrei gespült werden kann. Bei achsensymmetrischer Ausbildung des Behälters befindet sich der hochgezogenen Bereich des Behälterbodens mit der Durchtritts­ öffnung für das Gas bevorzugt auf der gedachten Achse. Bei rechteckigen Behältern ist die Durchtrittsöffnung zweckmäßiger­ weise an dem gedachten Schnittpunkt der Diagonalen angeordnet. Da die Abdeckung nur in geringem Abstand, vorzugsweise 1 bis 30 mm, über dem Behälterrand gehalten wird, ist gewährleistet, daß aufgrund der damit verbundenen geringen Ausströmungsquer­ schnitte für das Gas aus dem Behälter ein ausreichender Gas­ druck im Behälter hergestellt werden kann, um die Luft aus dem gesamten Behältervolumen zu verdrängen. Durch Einstellung eines geringen Abstands zwischen der Abdeckung und dem hoch­ gezogenen Bereich des Behälterbodens wird erreicht, daß das eingeblasene Gas sofort in horizontaler Richtung umgelenkt wird und radial gleichmäßig verteilt in den Behälterinnenraum überführt wird.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem oben offenen, mit einer Abdeckung gas­ dicht verschließbaren Behälter mit einem den Behälter nach oben begrenzenden Behälterrand und einem den Behälter nach unten begrenzenden Behälterboden, der in einem oder mehreren Bereichen des vom Behälterrand umfaßten Behälterinnenraumes bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogen ist.
Erfindungsgemäß ist in dem bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogenen Bereich des Behälterbodens mindestens eine Gasdurchtrittsöffnung vorgesehen, eine auf den Behälterrand absenkbare Abdeckung über dem Behälterrand angeordnet, die im unverschlossenen Zustand des Behälters in geringem Abstand vom Behälterrand positioniert ist, während die Abdeckung im verschlossenen Zustand auf dem Behälterrand und dem hochgezogenen Bereich des Behälterbodens aufliegt.
Die Erfindung eignet sich ganz besonders zum sauerstofffreien Verpacken von mehrfächrigen Menüschalen, bei denen die einzelnen Fächer durch Fächertrennwände, die in einem zentralen Behälterbereich zusammenlaufen, voneinander getrennt sind. Erfindungsgemäß ist die Gasdurchtrittsöffnung in diesem Fall in dem Bereich angeordnet, wo die Fächertrennwände zu­ sammenlaufen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die einzelnen Fächervolumina von einer Stelle aus gleichmäßig mit dem Gas gespült werden können.
Damit der Behälter gasdicht verschlossen werden kann, ist üblicherweise auf dem Behälterrand eine Siegelfläche aufge­ bracht, auf der die Abdeckung befestigt wird. Außerdem wird der hochgezogene Bereich des Behälterbodens in radialer Richtung vorzugsweise durch eine Siegelfläche begrenzt, damit die Abdeckung am äußeren Rand des hochgezogenen Bereichs des Behälterbodens befestigt werden kann. Somit ist der gesamte Behälterinnenraum sowohl zum Behälterrand hin als auch zur Durchtrittsöffnung im Behälterboden hin gasdicht verschlossen.
Falls Lebensmittel verpackt werden sollen, so wird zweck­ mäßigerweise ein Inertgas, insbesondere gasförmiger Stickstoff, oder ein Mischgas, insbesondere ein N2/CO2-Mischgas oder ein N2/CO2/O2-Mischgas mit möglichen Anteilen von Argon, Helium oder Kohlenmonoxid eingesetzt. Der gasförmige Stick­ stoff verdrängt den Sauerstoff aus dem Behälter und bildet eine inerte Atmosphäre im Behälterinnenraum, wodurch die Haltbarkeit der Lebensmittel erhöht wird.
Die Erfindung ermöglicht eine gleichmäßige Gasspülung des Behälters von einer Stelle aus. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein sauerstofffreies Verpacken von Produkt in Behältern erreicht, ohne daß aufwendige Apparaturen, wie z. B. Vakuumpumpen und Vakuumkammern, erforderlich wären. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird innerhalb kurzer Zeit eine sauerstofffreie Atmosphäre in den Behältern geschaffen, die auch eine Verpackung und Aufbewahrung vom sauerstoffempfind­ lichen Produkten gewährleistet. Auf diese Weise können z. B. Lebensmittel vor Oxidationsprozessen dauerhaft geschützt werden, so daß ihre Haltbarkeit verbessert wird.
Die Erfindung eignet sich vor allem zum Verpacken von Lebens­ mittelfertigprodukten in ein- oder mehrfächrige Menüschalen.
Im folgenden soll die Erfindung anhand eines, in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Menüschale mit zugeordneter Siegelvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine mehrfächrige Menüschale.
In Fig. 1 ist ein als Menüschale ausgebildeter Behälter 6 dargestellt, wie er beispielsweise zum Verpacken von Lebens­ mittelfertigprodukten verwendet wird. Die Menüschale 6 weist einen Behälterboden 12 auf, der in der Mitte der Menüschale 6 bis zur Höhe des Behälterrandes 10 hochgezogen ist und einen Bereich 8 bildet. Erfindungsgemäß ist in diesem Bereich 8 eine Gasdurchtrittsöffnung 9 angeordnet. Die Durchtrittsöffnung 9 steht mit einer Gaszufuhrleitung 3 in Verbindung, über die gasförmiger Stickstoff der Gasdurchtrittsöffnung zugeführt und von unten auf die Abdeckung 2 aufgeblasen wird. Der Gasstrom wird durch die Abdeckung 2 in horizontale Richtung umgelenkt und radial gleichmäßig verteilt an den Behälterinnenraum ab­ gegeben. Die Abdeckung 2 wird in geringem Abstand, vorzugs­ weise 1 bis 30 mm, über dem Bereich 8 und dem Behälterrand 10 gehalten.
Der Bereich 5 des Behälterinnenraums wird durch die eingefüllte Ware, z. B. ein Lebensmittelfertigprodukt, ausgefüllt. Der darüber liegende Bereich 4 wird üblicherweise als Behälter­ kopfraum bezeichnet. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der gesamte Behälterinnenraum 4, 5 von einer zentralen Stelle aus sauerstofffrei gespült werden. Dabei wird nicht nur die Luft aus dem Behälterkopfraum 4, sondern auch aus den von der Ware im Bereich 5 gebildeten Zwischenräumen sauerstofffrei gespült.
Der Weg des Stickstoffgases ist in der Figur mit Pfeilen ver­ deutlicht. Nach dem Spülen des Behälterinnenraumes 4, 5 wird das Stickstoffgas über den vom Behälterrand 10 und der Ab­ deckung 2 gebildeten Spalt an die Atmosphäre abgegeben.
Ist die Menüschale 6 vollständig mit dem Stickstoffgas sauer­ stofffrei gespült, so wird die Abdeckung mittels der Siegelvor­ richtung 1 auf dem Behälterrand 10 und den Bereich 8 des Behälterbodens 12 abgesenkt. Die Menüschale 6 wird mittels Siegelflächen, die auf den Behälterrand 10 und den Bereich 8 aufgetragen sind, gasdicht versiegelt. Deshalb kann auch über die Gasdurchtrittsöffnung 9 kein Luftsauerstoff mehr in den Behälterinnenraum 4, 5 gelangen.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine mehrfächrige Menü­ schale, wobei die Fächertrennwände 11 in einem zentral gelegenen Bereich 8 der Menüschale zusammenlaufen. Im Bereich 8 ist der Behälterboden nach oben gezogen und bildet einen kleinen nach oben offenen Becher mit einem Becherrand, auf den eine Siegelfläche 7 aufgetragen ist. Das Stickstoffgas wird von unten in den Becher eingeblasen und tritt über den Becher­ rand radial gleichmäßig verteilt in die einzelnen Fächer­ volumina der Menüschale über. Das Stickstoffgas verdrängt den Luftsauerstoff aus den Fächervolumina und wird über den Be­ hälterrand 10 an die Atmosphäre abgegeben. Auf diese Weise kann das gesamte Behältervolumen von einer Begasungsstelle aus vollständig sauerstofffrei gespült werden. Der Weg des Stick­ stoffgases ist in der Figur wieder durch Pfeile verdeutlicht.
Nach dem Verschließen der Menüschale liegt die in der Figur nicht dargestellte Abdeckung auf den Siegelflächen 7 des hochgezogenen Bereichs 8 und des Behälterrandes 10 auf. Nach dem Versiegeln der Menüschale kann auch über die Gasdurch­ trittsöffnung in dem hochgezogenen Bereich 8 kein Luftsauer­ stoff mehr in die Menüschale gelangen, da die Gasdurchtritts­ öffnung durch die Abdeckung verschlossen ist.

Claims (4)

1. Verfahren zum sauerstofffreien Verpacken von Ware in einen oben offenen Behälter mit einem den Behälter nach oben begrenzenden Behälterrand und einem den Behälter nach unten begrenzenden Behälterboden, der in einem oder mehreren Bereichen des vom Behälterrand umfaßten Behälter­ innenraumes bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogen ist, wobei die Ware in den Behälter eingefüllt wird und der Behälterinnenraum mit einem Gas gespült wird, bevor der Behälter mit einer Abdeckung gasdicht verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) während des Spülvorgangs in geringem Abstand über dem Behälterrand (10) gehalten wird, das Gas durch mindestens eine in dem bis zur Höhe des Behälterrandes (10) hochgezogenen Bereich (8) des Behälterbodens (12) vorgesehene Durchtrittsöffnung (9) von unten auf die Abdeckung (2) aufgeblasen wird, das Gas durch die Abdeckung (2) in horizontale Richtung umgelenkt und radial in den Behälterinnenraum (4, 5) überführt wird, das Gas durch einen von dem Behälterrand (10) und der Abdeckung (2) gebildeten Spalt an die Atmosphäre abgegeben wird, und nach dem Spülvorgang die Abdeckung (2) auf dem Behälter­ rand (10) befestigt und die Verbindung zwischen der Durchtrittsöffnung (9) und dem Behälterinnenraum (4, 5) unterbrochen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem oben offenen mit einer Abdeckung gasdicht verschließbaren Behälter mit einem den Behälter nach oben begrenzenden Behälterrand und einem den Behälter nach unten begrenzenden Behälterboden, der in einem oder mehreren Bereichen des vom Behälterrand umfaßten Behälterinnenraumes bis zur Höhe des Behälterrandes hochgezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem bis zur Höhe des Behälterrandes (10) hochgezogenen Bereich (8) des Behälterbodens (12) mindestens eine Gasdurchtritts­ öffnung (9) vorgesehen ist, eine auf den Behälterrand (10) absenkbare Abdeckung (2) über dem Behälterrand (10) ange­ ordnet ist, die im unverschlossenen Zustand des Behälters (6) in geringem Abstand vom Behälterrand (10) positioniert ist, während die Abdeckung (2) im verschlossenen Zustand auf dem Behälterrand (10) und dem hochgezogenen Bereich (8) des Behälterbodens (12) aufliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Behälter als mehrfächrige Menüschale ausgebildet ist und die einzelnen Fächer durch Fächertrennwände, die in einem zentralen Behälterbereich zusammenlaufen, voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdurchtrittsöffnung (9) in dem Bereich angeordnet ist, wo die Fächertrennwände (11) zusammenlaufen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, wobei auf dem Behälterrand eine Siegelfläche zum Befestigen der Abdeckung aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hochgezogene Bereich (8) des Behälterbodens (12) in radialer Richtung durch eine Siegelfläche begrenzt ist.
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