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DE4224056A1 - Externer speicher fuer eine elektronisch gesteuerte naehmaschine und elektronisch gesteuerte naehmaschine - Google Patents

Externer speicher fuer eine elektronisch gesteuerte naehmaschine und elektronisch gesteuerte naehmaschine

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Publication number
DE4224056A1
DE4224056A1 DE4224056A DE4224056A DE4224056A1 DE 4224056 A1 DE4224056 A1 DE 4224056A1 DE 4224056 A DE4224056 A DE 4224056A DE 4224056 A DE4224056 A DE 4224056A DE 4224056 A1 DE4224056 A1 DE 4224056A1
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DE
Germany
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data
sewing machine
external memory
stitch
display
Prior art date
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Application number
DE4224056A
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English (en)
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DE4224056C2 (de
Inventor
Shintaro Hirabayashi
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Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
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Publication date
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Publication of DE4224056C2 publication Critical patent/DE4224056C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/408Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by data handling or data format, e.g. reading, buffering or conversion of data
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
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    • D05B19/06Physical exchange of memory

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen externen Speicher für eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine sowie auf eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine. Sie bezieht sich ins­ besondere auf einen externen Speicher zum Umwandeln komprimier­ ter Stichdaten für Stichmuster in Ansteuerdaten für einen An­ steuermotor, der in der Nähmaschine vorgesehen ist, und zum Ausgeben der Ansteuerdaten an die Nähmaschine oder zum Umwan­ deln komprimierter Anzeigedaten, die für die Musteranzeige ver­ wendet werden sollen, in Punktdaten, die auf einem Display an­ gezeigt werden, und zum Ausgeben der Punktdaten an die Nähma­ schine.
Bei einer herkömmlichen elektronisch gesteuerten Nähmaschine werden Stichdaten für eine Mehrzahl von Stichmustern, etwa Zeichen-Mustern und Figuren-Mustern, entsprechend Codenummern der Stichmuster vorübergehend in einem nichtflüchtigen Speicher - etwa einem ROM - in einer Steuereinrichtung gespeichert, und ein durch Betätigung einer Musterwahltaste - etwa einer Zehner­ tastatur - ausgewähltes gewünschtes Stichmuster wird auf ein Nähgut genäht.
In Verbindung mit einer seit jüngstem angewandten elektronisch gesteuerten Nähmaschine wird beispielsweise eine ROM-Karte (Musterkarte) dazu verwendet, Stichdaten für viele Stichmuster jedes Mustertyps zu speichern, um viele Stichmuster unter­ schiedlicher Typen zu nähen. Die ROM-Karte, die ein gewünschtes Stichmuster speichert, ist dazu vorgesehen, am Nähmaschinenkör­ per angebracht bzw. in diesen eingesetzt zu werden. Das gewün­ schte Stichmuster auf der ROM-Karte wird ausgewählt, um die Stichdaten für dieses Stichmuster zu lesen, und das Stichmuster wird auf ein Nähgut genäht. In diesem Falle speichert die ROM- Karte vorübergehend nur Stichdaten, und ein Steuerprogramm zum Lesen der Stichdaten wird in einem ROM gespeichert, der in einer Steuereinrichtung der Nähmaschine angeordnet ist.
Im US-Patent Nr. 43 88 883 wurde vorgeschlagen, daß ein Stich­ muster in viele Blöcke aufgeteilt wird und die Stichdaten des Stichmusters in komprimiertem Zustand von Positionsdaten der Scheitelpunkte der Blöcke und Stichzahlen in den Blöcken ge­ speichert werden. Dementsprechend ist davon auszugehen, daß die Stichdaten in der ROM-Karte in durch verschiedene Kompressions­ techniken verdichtetem Zustand gespeichert werden können, um viele Stichmuster zu speichern.
In dem Falle, daß die Stichdaten der Stichmuster in verdichte­ tem Zustand auf der ROM-Karte gespeichert werden, und daß das Steuerprogramm zum Lesen der Stichdaten im ROM der Steuerein­ richtung in der Nähmaschine gespeichert wird, ist es erforder­ lich, die Datenstruktur der Stichdaten der im ROM der Steuer­ einrichtung gespeicherten Stichmuster gegenüber der Daten­ struktur der Stichdaten der in der ROM-Karte gespeicherten Stichmuster zu identifizieren. Daher ist die Kompression (Ver­ dichtung) der Stichdaten der in der ROM-Karte gespeicherten Stichmuster oder eine Veränderung der Verdichtungsbedingungen bezüglich der ROM-Karte durch die Datenstruktur der in dem ROM der Steuereinrichtung gespeicherten Stichdaten begrenzt, das heißt durch das Datenlesesteuerprogramm, das im ROM der Steuer­ einrichtung gespeichert ist. Weiterhin ist es, wenn die Daten­ struktur der im ROM der Steuereinrichtung gespeicherten Stich­ daten in der Nähmaschine verändert wird, erforderlich, die Da­ tenstruktur der auf der ROM-Karte gespeicherten Stichdaten zu ändern.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen exter­ nen Speicher zum Gebrauch mit einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine bereitzustellen, bei dem die Speicherkapazität und Einsatzflexibilität beim zeitweiligen Speichern verdichteter Stichdaten oder verdichteter Displaydaten erhöht ist und zeit­ weilig ein Datenlese- und -umwandlungssteuerprogramm zum Lesen der verdichteten Stichdaten und Umwandeln derselben in Ansteu­ erdaten zum Ansteuern der Nähmaschine oder ein Datenlese- und -umwandlungssteuerprogramm zum Lesen der verdichteten Display­ daten und Umwandeln derselben in Ansteuerdaten zur Ansteuerung eines Displays vorläufig gespeichert sind.
Entsprechend einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein externer Speicher zum Gebrauch mit einer elektronisch ge­ steuerten Nähmaschine mit einem ersten Schrittmotor zum Antrieb einer Nadel in x-Richtung in einer Ebene, die die Nadelachse schneidet, einem zweiten Schrittmotor zum Vorschub eines Näh­ gutes in y-Richtung senkrecht zur x-Richtung unabhängig von der Nadel zur Erzeugung einer Relativbewegung des Nähgutes bezüg­ lich der Nadel, einer Steuereinrichtung zum Steuern des ersten und zweiten Schrittmotors entsprechend den Antriebs- bzw. Vor­ schubdaten der Relativbewegungen in x- und y-Richtung und einem Verbinder zum entfernbaren Verbinden des externen Speichers vorgesehen,wobei die Verbesserung dadurch gekennzeichnet ist, daß der externe Speicher vorläufig die Stichdaten mindestens eines Stichmusters und auch ein Datenlese- und -umwandlungs­ steuerprogramm zum Lesen der Stichdaten des Stichmusters unter der Bedingung, daß der externe Speicher mit dem Verbinder ver­ bunden ist, zum Umwandeln der gelesenen Stichdaten in die An­ steuerdaten und zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuerein­ richtung speichert.
Mit dieser Konstruktion speichert der externe Speicher vorläu­ fig Stichdaten mindestens eines Stichmusters und auch ein Da­ tenlese- und -umwandlungssteuerprogramm zum Lesen der Stich­ daten des vorgewählten Stichmusters unter der Bedingung, daß der externe Speicher mit dem Verbinder verbunden ist, zum Um­ wandeln der gelesenen Stichdaten in die Ansteuerdaten und zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuereinrichtung.
Dementsprechend können, unabhängig von der Art und Weise der Verdichtung der Stichdaten, die verdichteten Stichdaten in die zur Stichbildung verwendeten Ansteuerdaten umgewandelt werden, und die Ansteuerdaten können an die Steuereinrichtung geliefert werden. Es ist unnötig, die Datenstruktur der in einem internen Speicher, der in der Nähmaschine vorgesehen ist, gespeicherten Stichdaten bezüglich der Datenstruktur der im externen Speicher gespeicherten Stichdaten zu kennzeichnen bzw. identifizieren. Weiterhin ist es auch dann, wenn die Datenstruktur der im in­ ternen Speicher gespeicherten Stichdaten geändert wird, unnö­ tig, die Datenstruktur der im externen Speicher gespeicherten Stichdaten zu ändern. Damit können die Freiheitsgrade beim Ent­ wurf und der Herstellung des externen Speichers und die Flexi­ bilität des externen Speichers vergrößert werden. Weiterhin können die Ansteuerdaten Ansteuer-Impulszug-Daten zum Ansteu­ ern der Schrittmotoren oder Positionsdaten, die jede Stichpo­ sition durch eine absolute Position oder eine relative Posi­ tion kennzeichnen, sein.
Entsprechend einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein externer Speicher zum Gebrauch mit einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine vorgesehen, die eine Anzeigeeinrich­ tung mit einem Flüssigkristalldisplay, eine Steuereinrichtung zum Steuern der Anzeigeeinrichtung entsprechend den Ansteu­ erdaten, die sich auf ein Anzeigemuster des Flüssigkristall­ displays beziehen, und einen Verbinder zum entfernbaren Ver­ binden des externen Speichers aufweist, wobei die Verbesserung dadurch gekennzeichnet ist, daß der externe Speicher vorläufig eine Mehrzahl von Displaydaten für die Anzeigemuster auf dem Flüssigkristalldisplay und außerdem ein Datenlese- und -um­ wandlungssteuerprogramm zum Lesen der Displaydaten unter der Bedingung, daß der externe Speicher mit dem Verbinder verbun­ den ist, zum Umwandeln der gelesenen Displaydaten in die An­ steuerdaten und zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuer­ einrichtung speichert.
Mit dieser Konstruktion speichert der externe Speicher vorläu­ fig eine Mehrzahl von Displaydaten für die Anzeigemuster auf dem Flüssigkristalldisplay und außerdem ein Datenlese- und -um­ wandlungssteuerprogramm zum Lesen der Displaydaten unter der Bedingung, daß der externe Speicher mit dem Verbinder verbun­ den ist, zum Umwandeln der gelesenen Displaydaten in die An­ steuerdaten und zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuer­ einrichtung. Weiterhin können, unabhängig von der Art und Weise der Verdichtung (Kompression) der Displaydaten die verdichte­ ten Displaydaten in die Ansteuerdaten zur Ansteuerung des Dis­ plays umgewandelt werden, und die Ansteuerdaten können an die Steuereinrichtung geliefert werden. Es ist unnötig, die Daten­ struktur der im internen Speicher gespeicherten Displaydaten bezüglich der Datenstruktur der im externen Speicher gespei­ cherten Displaydaten zu kennzeichnen bzw. zu identifizieren. Darüber hinaus ist es auch dann, wenn die Datenstruktur der im internen Speicher gespeicherten Displaydaten verändert wird, nicht erforderlich, die Datenstruktur der im externen Speicher gespeicherten Displaydaten zu verändern. Damit wird der Spiel­ raum beim Entwurf und der Herstellung des externen Speichers und die Flexibilität des externen Speichers vergrößert.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine, auf die die vorliegende Erfindung anwendbar ist,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer mechani­ schen Konstruktion zum Zuführen bzw. Vorschieben eines Nähgutes,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Steuersystems in der elektronisch gesteuerten Nähmaschine,
Fig. 4 eine vergrößerte Detaildarstellung, die einen wesentlichen Teil des Steuersystems nach Fig. 3 unter der Bedingung zeigt, daß eine ROM-Karte an der Nähmaschine befestigt ist,
Fig. 5 eine Darstellung der Datenstruktur in einer ROM- Karte,
Fig. 6 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Daten-ROM- Festlegungs/Änderungs-Steuerung darstellt,
Fig. 7 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Stichmu­ steranzeigesteuerung darstellt,
Fig. 8 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Datenlese- und -umwandlungssteuerung für in einem internen Daten-ROM gespeicherte Displaydaten darstellt,
Fig. 9 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Datenlese- und -umwandlungssteuerung für in einem externen Daten-ROM gespeicherte Displaydaten darstellt,
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Stichda­ tenlesesteuerung darstellt, und
Fig. 11 ein Flußdiagramm, das eine Routine der Datenlese- und -umwandlungssteuerung für im internen Daten- ROM gespeicherte Stichdaten darstellt.
Wie Fig. 1 zeigt, bezeichnet das Bezugszeichen M allgemein eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine. Der Maschinenkörper der Nähmaschine M weist ein Bett 1, einen Ständer 2, einen Arm 3 und einen Kopf 4 auf. Der Kopf 4 ist mit einer Drückerstange 7, die einen Drückerfuß hat, und mit einer Nadelstange 5 mit einer Nadel 6 versehen. Das Bett 1 ist mit einem Vorschubgrei­ fer 28 (siehe Fig. 2) versehen. Wie bei einer herkömmlichen elektronisch gesteuerten Nähmaschine enthält der Maschinenkör­ per der Nähmaschine M einen Nadelstangen-Anhebemechanismus zum vertikalen Bewegen der Nadelstange 5, einen Vorschubgreifer- Anhebemechanismus zum vertikalen Bewegen des Vorschubgreifers 28, einen Nadelstangenschwenkmechanismus zum Schwenken der Na­ delstange 5 nach rechts und links, einen Vorschubgreifer- Schwenkmechanismus zum Schwenken des Vorschubgreifers 28 nach vorn und hinten, einen Maschinenmotor 20 zum Antreiben des Na­ delstangen-Anhebemechanismus und des Vorschubgreifer-Anhebe­ mechanismus, einen Schrittmotor 47 zum Antreiben des Nadel­ stangenschwenkmechanismus, einen Schrittmotor 48 zum Antreiben des Vorschubgreifer-Schwenkmechanismus und eine Steuereinrichtung C (siehe Fig. 3).
Ein großes Flüssigkristalldisplay 10 ist auf der Vorderseite des Armes 3 angeordnet. Das Display 10 kann in drei Zeilen - beispielsweise durch Punktmuster - 20 Zeichen anzeigen. Außerdem kann das Display 10 auch eine Mehrzahl von Stichmu­ stern, etwa Figuren und Symbole, anzeigen. Das Display 10 ist mit aus 30 transparenten Elektroden gebildeten Sensortasten 11 zum Zwecke der Musterauswahl und des Anweisens der Signaleingabe versehen, so daß ein gewünschtes der angezeigten Stichmuster durch Niederdrücken einer der Tasten 11 ausgewählt werden kann.
In der Nähe des Kopfes 4 ist der Arm 3 mit einer Mehrzahl von Schaltern, darunter ein Start-Stop-Schalter 13, ein Fadenab­ schneideschalter 14, ein Nadelpositionsänderungsschalter 15 und ein Rückwärts-Nähen-Schalter 16, versehen. Der Ständer 2 ist mit einem Karteneingabeschlitz versehen, in den eine ROM-Karte (ex­ terner Speicher) 50, der Stichdaten für viele Stichmuster für das Zeichen-Nähen und Muster-Nähen speichert, einzuführen ist. Die ROM-Karte 50 ist so ausgebildet, daß sie mit einem Karten­ verbinder 40, der im Maschinenkörper der Nähmaschine M ange­ ordnet ist, verbunden werden kann. Eine Bedienungstafel 9 ist auf der Vorderseite des Ständers 2 in dessen oberem Endab­ schnitt vorgesehen. Die Bedienungstafel 9 ist mit neun Funktionstasten (der Taste für praktisches Nähen 91, der Taste für Zeichen-Nähen 92, der Taste für Muster-Nähen 93, der Wahl­ taste für den internen Speicher 94 zur Auswahl von in einem ROM im Maschinenkörper der Nähmaschine M gespeicherten Stichmustern, der Wahltaste für den externen Speicher 95 zur Auswahl von in der ROM-Karte bzw. Musterkarte 50 gespeicherten Stichmustern, einer Nähen-Taste, einer Nähverfahrenstaste, einer Erklären-Taste und einer Anwendungsverfahrenstaste) versehen. Die Bezugsziffer 8 bezeichnet einen Geschwindigkeits- Schieberegler zum Einstellen der Nähgeschwindigkeit.
Nachfolgend wird der mechanische Aufbau zur Handhabung des Näh­ gutes, der im Maschinenkörper der Nähmaschine M angeordnet ist, beschrieben.
Wie Fig. 2 zeigt, wird das Drehmoment des Maschinenmotors 20 durch ein Antriebsritzel 21 und eine Übertragungswelle 22 auf eine Hauptwelle 23 übertragen. Das Drehmoment wird auch über einen Zahnriemen 25, der zwischen dem Antriebsritzel 21 und einem Drehhaken-Wellenrad 24 angeordnet ist, auf einen Dreh­ haken 26 übertragen. Der Vorschubgreifer 28 wird durch die An­ triebskraft des Maschinenmotors 20 über eine Vorschubgreifer Hebegruppe, die mit dem Antriebsritzel 21 verbunden ist, verti­ kal bewegt. Ein Verbindungsmechanismus 29 ist mit dem Vorschub­ greifer 28 verbunden, um denselben in der Nähgutvorschubrich­ tung (nach vorn und hinten) hin und her zu bewegen. Der Ver­ bindungsmechanismus 29 ist an seinem einen Ende mit einem Zahnsegment 30 verbunden. Das Zahnsegment 30 wird durch Vor­ wärts- und Rückwärts-Rotation des Schrittmotors 48 hin- und herbewegt, um dadurch den Vorschubgreifer 28 in der Nähgutvor­ schubrichtung hin und her anzutreiben. Das heißt, der Vor­ schubgreifer 28 wird in der Nähgutvorschubrichtung in zeitli­ cher Abstimmung mit der vertikalen Bewegung durch den Maschinenmotor 20 hin und her bewegt, wodurch ein Vorwärts- oder Rückwärts-Vorschub eines Nähgutes bewirkt wird. Wie bei einer gewöhnlichen Nähmaschine ist die Hauptwelle 23 mit der Nadelstange 5 verbunden, so daß die Nadelstange 5 durch den Antrieb der Hauptwelle 23 vertikal hin und her bewegt wird, wo­ durch das Nähgut genäht wird.
In Fig. 3 ist schematisch ein Steuersystem der Nähmaschine M dargestellt.
Wie Fig. 3 zeigt, weist die Steuereinrichtung C einen eine CPU 35, ROMs 36 und 37, einen RAM 38, eine Eingangsschnittstelle 33 und eine Ausgangs-Schnittstelle 39, die beide über einen Bus 34 - etwa einen Datenbus - mit der CPU 35 verbunden sind, um­ fassenden Mikrocomputer auf. Der Start/Stop-Schalter 13, die Bedienungstafel 9, die Tasten 11 des Displays 10 und ein Takt­ signalgenerator 12 sind mit der Eingangs-Schnittstelle 33 ver­ bunden. Weiterhin werden Signale von den anderen Tasten und Schaltern an die Eingangs-Schnittstelle 33 angelegt. Von der Ausgangs-Schnittstelle 39 werden Ansteuerströme und Ansteuer­ impulssignale an den Maschinenmotor 20, den Schrittmotor 47 zum Schwenken der Nadelstange 5, den Schrittmotor 48 zum Antrieb des Vorschubgreifers 28 und eine Displaysteuerung 32 zur Ansteuerung des Displays 10 geliefert. Der Taktsignalgenerator 12 steht in Verbindung mit der Hauptwelle 23, um die Drehphase der Hauptwelle 23 zu ermitteln. Der Kartenverbinder 40 ist mit dem Bus 34 verbunden.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist der Eingangs-Port P1 der Eingangsschnittstelle 33 über eine Verbindungsleitung L1 beispielswei­ se mit einem ersten Anschluß des Kartenverbinders 40 verbunden. Die Verbindungsleitung L1 wird mit + 5 V versorgt, und der Eingangs-Port P1 wird in einem Hochziehzustand oder ersten Zu­ stand - etwa auf hohem bzw. "H"-Pegel - gehalten.
Der interne Daten-ROM 36 des Mikrocomputers speichert vorläufig bzw. zeitweilig Stichdaten vieler Stichmuster, die jeweils dem praktischen Nähen, dem Zeichen-Nähen und dem Muster-Nähen zuzu­ ordnen sind, Musterdisplaydaten zum Anzeigen jedes dieser Stichmusters und Mustergruppen-Displaydaten zum kollektiven An­ zeigen aller sechs dieser Stichmuster als eine Gruppe (bei einer aktuellen Anzeige) zum Zwecke der leichten Auswahl des gewünschten Stichmusters.
Die Stichdaten jedes Musters werden in Form eines Paares von Nadelschwenkdaten zum Schwenken der Nadel 6 nach rechts und links (in y-Richtung) und Vorschubdaten zum Vorschieben eines Nähgutes in der Nähgutvorschubrichtung (x-Richtung) um die An­ zahl von Stichen gespeichert. Die Stichdaten werden in einem auf vorbestimmte Weise verdichteten Zustand gespeichert, so daß eine große Anzahl von Stichdaten gespeichert werden kann.
Der ROM 37 speichert vorläufig bzw. zeitweilig ein Antriebs­ steuerprogramm zur Ansteuerung des Maschinenmotors 20 und zur Ansteuerung der Schrittmotoren 47 und 48 entsprechend den im folgenden zu beschreibenden Ansteuerdaten, ein Displaysteuer­ programm zur Lieferung von Punktdaten an die Displaysteuerung 32 und zur Anzeige eines Stichmusters auf dem Display 10, ein Steuerprogramm zur Auswahl eines Stichmusters, ein Steuer­ programm für die Daten-ROM-Festlegungs/Änderungs-Steuerung, ein Steuerprogramm für die Stichmusteranzeigesteuerung und ein Steuerprogramm für die Stichdatenlesesteuerung, wobei die letzten drei Steuerprogramme für die vorliegende Erfindung charakteristisch sind und im folgenden beschrieben werden. Der RAM 38 weist eine Mehrzahl von Puffern zum zeitweiligen Speichern der Ansteuerdaten zum Nähen und der Punktdaten für die Anzeige auf und hat auch verschiedene Speicher zum zeit­ weiligen Speichern der Ergebnisse der durch die CPU 35 durch­ geführten Rechnungen.
Die ROM-Karte 50 ist zur Speicherung jeder Art von Stichmustern - etwa Zeichen-Mustern - vorgesehen. Die ROM-Karte 50 kann lös­ bar mit dem Verbinder 40 verbunden werden. Wie in Fig. 4 schematisch gezeigt, ist, wenn die ROM-Karte 50 mit dem Maschi­ nenkörper der Nähmaschine M verbunden ist, der erste Anschluß des Verbinders 40 auf Masse gelegt, und das "H"-Signal am Eingangs-Port P1 wird zwingend in den zweiten Zustand, hier konkret auf "L"-Pegel, gebracht.
Wie in Fig. 5 gezeigt, speichert ein in der ROM-Karte 50 vor­ handener externer Daten-ROM 51 die Stichdaten vieler (n) Stich­ muster, die sowohl dem Zeichen-Nähen als auch dem Muster-Nähen zugeordnet sein können, Musteranzeigedaten zum Anzeigen jedes dieser Stichmuster und Mustergruppen-Anzeigedaten zum kollek­ tiven Anzeigen aller sechs dieser Stichmuster als eine Gruppe (bei einer aktuellen Anzeige) aus einer Mehrzahl (i) von Grup­ pen für den Zweck des leichten Auswählens eines gewünschten Stichmusters. Die Stichdaten werden in einem auf vorbestimmte Weise verdichteten Zustand gespeichert, so daß eine große Menge von Stichdaten gespeichert werden kann. Ähnlich werden die Mu­ steranzeigedaten und die Mustergruppen-Anzeigedaten in einem auf vorbestimmte Weise verdichteten Zustand gespeichert. Die Datenkompression (-verdichtung) kann durch Bilden von Umriß­ liniendaten, die durch eine Bezier-Kurve repräsentiert werden und aus einem Startpunkt, einem Endpunkt und einem Steuerpunkt bestehen, und durch Umwandeln der Umrißliniendaten in Punkt­ musterdaten erfolgen.
Darüber hinaus speichert der externe Daten-ROM 51 zeitweilig ein Displaydatenlese- und -umwandlungssteuerprogramm zum Ent­ wickeln der verdichteten Displaydaten und Umwandeln der ent­ wickelten Displaydaten in Punktdaten, die auf dem Display 10 angezeigt werden können, und ein stichdatenlese- und -umwand­ lungssteuerprogramm zum Entwickeln der verdichteten Stichdaten und Umwandeln der entwickelten Stichdaten in Ansteuerdaten zur Ansteuerung des Schrittmotors 47 und in Ansteuerdaten zur An­ steuerung des Schrittmotors 48. Die Komprimierungsbedingungen bzw. der Verdichtungszustand der verdichteten Stichdaten und der verdichteten Displaydaten, die im externen Daten-ROM 51 gespeichert sind, unterscheidet sich jedoch von den Komprimie­ rungsbedingungen bzw. dem Verdichtungszustand der verdichteten Stichdaten und der verdichteten Displaydaten, die im internen Daten-ROM 36 gespeichert sind.
Wie im US-Patent Nr. 43 88 883 beschrieben, sind beispielsweise die im internen Daten-ROM 36 gespeicherten verdichteten Stich­ daten aus Scheitelpunktdaten jedes Blockes, der durch Teilung eines Musters in eine Mehrzahl von rechteckigen oder dreiecki­ gen Blöcken gebildet wird, und Stichdichtendaten zum Besticken des Inneren des Blockes zusammengesetzt. Die Nadelstellungen auf den gegenüberliegenden Seiten des Blockes werden aus den Scheitelpunktdaten und den Stichdichtendaten berechnet. Auf der anderen Seite sind - wie in der japanischen Patent-Offen­ legungsschrift Nr. Hei 3-11 40 187 beschrieben - die im externen Daten-ROM 51 gespeicherten verdichteten Stichdaten aus Umriß­ liniendaten, die eine geschlossene Gesamtfläche eines zu be­ stickenden Musters mit einer einzelnen, zusammenhängenden Um­ rißlinie darstellen, gebildet. Die geschlossene Gesamtfläche wird entsprechend den Umrißliniendaten vereinfacht in geschlos­ sene Teilgebiete geteilt, und die Nadelstellung wird durch automatische Berechnung der Reihenfolge der Nadelstellungen ermittelt.
Nachfolgend wird die Daten-ROM-Einstellungs/Veränderungssteu­ erung, die Stichmusteranzeigesteuerung und die Stichdatenlese­ steuerung unter Bezugnahme auf die in den Fig. 6 bis 12 ge­ zeigten Flußdiagramme beschrieben, wobei die Bezugszeichen Si (i = 10, 11, 12 . . .) Schritte bezeichnen. Wenn die Wahltaste 95 für den externen Speicher betätigt wird, wird durch eine (nicht gezeigte) externe Steuerung eine externe Flag OF gesetzt, während, wenn die Wahltaste 94 für den internen Spei­ cher betätigt wird, die externe Flag OF durch die externe Steuerung rückgesetzt wird.
Zuerst wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 die Daten-ROM-Einstel­ lungs/Veränderungs-Steuerung, die durch Interrupt-Verarbeitung für jede kleine Zeitspanne einer Hauptroutine ausgeführt wird, beschrieben. Zu Beginn dieses Steuervorganges wird zuerst das Port-Signal am Eingangs-Port P1 gelesen. Wenn das Port-Signal auf "L"-Pegel ist, das heißt wenn die ROM-Karte 50 am Maschi­ nenkörper angebracht ist (S11: ja) und wenn die externe Flag OF gesetzt ist (S12: ja), wird eine Externer-Speicher-Flag OMF gesetzt (S13). Dann wird diese Steuerung beendet und zur Haupt­ routine zurückgekehrt. Wenn andererseits das gelesene Port- Signal auf "H"-Pegel ist, das heißt wenn die ROM-Karte 50 nicht am bzw. im Maschinenkörper angebracht ist (S11: nein) oder wenn die ROM-Karte angebracht ist, aber die externe Flag OF rückge­ setzt ist (S11: ja; S12: nein), wird die Externer-Speicher-Flag OMF rückgesetzt (S14).
In dem Falle, daß die Auswahltaste 94 für den internen Speicher betätigt wird, um den internen Daten-ROM 36 zu bestimmen, wird durch Betätigen einer nächsten oder einer vorigen Taste eine gewünschte der Stichmustergruppen-Displaydaten, die im ROM 36 gespeichert sind, ausgewählt und in auf dem Display 10 darzu­ stellende Punktdaten umgewandelt. Wenn in der ausgewählten Mu­ stergruppe ein gewünschtes Stichmuster durch Betätigung der Taste 11 ausgewählt wird, wird die Stichmusterdisplaysteuerung (siehe Fig. 7) ausgeführt. Zu Beginn dieses Steuervorganges wird, da die Externer-Speicher-Flag OMF rückgesetzt wurde (S30: nein), die Lese- und Umwandlungssteuerung für die Displaydaten aus dem internen Daten-ROM 36 (siehe Fig. 8) ausgeführt (S31). Zu Beginn dieser Steuerung wird eine erste Adresse der verdichteten Displaydaten, die einem im internen Daten-ROM 36 ausgewählten Mustercode entsprechen, entsprechend den ange­ zeigten Mustergruppen-Displaydaten und einem Tastensignal von der Taste 11 festgelegt (S40). Dann werden diese verdichteten Displaydaten durch das Displaydatenlesen und -umwandlungs­ steuerprogramm, das im ROM 37 gespeichert ist, gelesen und in unverdichtete Punktdaten umgewandelt (S41). Dann wird dieser Steuervorgang abgeschlossen und zurückgekehrt. Die Punktdaten werden an die Displaysteuerung 32 geliefert und in einem aus­ gewählten Muster-Displaygebiet 10e, wie in Fig. 1 gezeigt, an­ gezeigt (S32).
Auf der anderen Seite werden im Falle, daß die Wahltaste 95 für den externen Speicher betätigt wird, um den externen Daten-ROM 51 anzuwählen, eine gewünschte der Stichmustergruppen-Display­ daten, die im ROM 51 gespeichert sind, z. B. durch Betätigen einer nächsten oder einer vorigen Taste ausgewählt und in auf dem Display 10 darzustellende Punktdaten umgewandelt. Wenn durch Betätigen der Taste 11 ein gewünschtes Stichmuster aus der gewählten Mustergruppe ausgewählt wird, wird die Stichmu­ sterdisplaysteuerung (siehe Fig. 7) ausgeführt. Zu Beginn dieser Steuerung wird, da die Externer-Speicher-Flag OMF ge­ setzt wurde (S30: ja), der externe Daten-ROM 51 angewiesen, die Displaydatenlese- und -umwandlungssteuerung (siehe Fig. 9) auszuführen (S33). Nach Empfang dieses Befehls wird das im ex­ ternen Daten-ROM 51 gespeicherte Displaydatenlese- und -umwand­ lungssteuerprogramm gestartet. Beim Start bzw. Beginn dieses Steuervorganges wird eine erste Adresse der verdichteten Dis­ playdaten, die einem im externen Daten-ROM 51 ausgewählten Mu­ stercode entsprechen, entsprechend den angezeigten Mustergrup­ pen-Displaydaten und einem Tastensignal von der Taste 11 fest­ gelegt (S50). Dann werden diese verdichteten Displaydaten durch das Displaydatenlese- und -umwandlungssteuerprogramm, das im ROM 51 gespeichert ist, ausgelesen und in unverdichtete Punkt­ daten umgewandelt (S51). Die Punktdaten werden in den Puffer des RAM 38 in der Steuereinrichtung C übertragen (S52). Nach Beendigung der Übertragung der Punktdaten (S34: ja) werden die Punktdaten an die Displaysteuerung 32 geliefert und auf dem ausgewählten Muster-Displaygebiet 10e, wie in Fig. 1 gezeigt, dargestellt (S32).
Danach wird die Stichdatenlesesteuerung (siehe Fig. 10) zum Lesen der Stichdaten des ausgewählten Stichmusters und zum Entwickeln derselben gestartet. Beim Start dieses Steuervor­ ganges wird, da die Externer-Speicher-Flag OMF rückgestellt ist (S60: nein), die Lese- und Umwandlungssteuerung (siehe Fig. 11) der Stichdaten vom internen Daten-ROM 36 ausgeführt (S61). Beim Start dieser Steuerung wird eine erste Adresse der ver­ dichteten Stichdaten, die einem im internen Daten-ROM 36 aus­ gewählten Mustercode entsprechen, festgelegt (S70). Dann werden durch das Stichdatenlese- und -umwandlungssteuerprogramm, das im ROM 36 gespeichert ist, alle sich auf das einzelne ausge­ wählte Stichmuster beziehenden Stichdaten gelesen und ent­ wickelt. Die damit entwickelten Stichdaten werden in Ansteu­ erdaten zur Ansteuerung des Schrittmotors 47 zum Schwenken der Nadelstange und in Ansteuerdaten zur Ansteuerung des Schritt­ motors 48 zum Antrieb des Vorschubgreifers durch das Stichda­ tenlese- und -umwandlungssteuerprogramm umgewandelt, und diese Ansteuerdaten werden in den Puffer des RAM 38 übertragen (S71). Dann wird dieser Steuervorgang beendet und zur Hauptroutine zu­ rückgekehrt. Auf der anderen Seite ist zu Beginn der Stichda­ tenlesesteuerung, wenn die Externer-Speicher-Flag OMF gesetzt ist (S60: ja), der externe Daten-ROM 51 angewiesen, die Stich­ datenlese- und -umwandlungssteuerung (siehe Fig. 9) auszu­ führen (S62). Auf den Empfang dieses Befehls hin wird das im externen Daten-ROM 51 gespeicherte Stichdatenlese- und -umwandlungssteuerprogramm gestartet. Beim Start dieser Steu­ erung wird eine erste Adresse verdichteter Stichdaten, die einem im externen Daten-ROM 51 gespeicherten Mustercode ent­ spricht, festgelegt bzw. vorgegeben (S80). Dann werden alle sich auf das einzelne ausgewählte Stichmuster beziehenden Stichdaten ausgelesen und durch das im ROM 51 gespeicherte Stichdatenlese- und -umwandlungssteuerprogramm entwickelt. Die so entwickelten Stichdaten werden in Ansteuerdaten zur Ansteu­ erung des Schrittmotors 47 zum Schwenken der Nadelstange und in Ansteuerdaten zur Ansteuerung des Schrittmotors 48 zum Betrieb des Vorschubgreifers durch das Stichdatenlese- und -umwand­ lungssteuerprogramm umgewandelt (S81), und diese Ansteuerdaten werden in den Puffer des RAM 38 übertragen (S82).
Danach wird, wenn der Start/Stop-Schalter 13 betätigt wird, entsprechend den, wie oben erwähnt, im Puffer gespeicherten Da­ ten das Nähen ausgeführt.
Wie oben beschrieben, sind die verdichteten Displaydaten und die verdichteten Stichdaten einer Mehrzahl von Stichmustern in der ROM-Karte 50 gespeichert, und auch das Steuerprogramm für das Lesen der verdichteten Displaydaten und das Steuerprogramm für das Lesen der verdichteten Stichdaten sind in der ROM-Karte 50 gespeichert. Die verdichteten Displaydaten eines ausgewähl­ ten Stichmusters werden in Punktdaten umgewandelt, und die Punktdaten werden dem RAM 38 in der Steuereinrichtung C zuge­ führt, während die verdichteten Stichdaten eines ausgewählten Stichmusters in Ansteuerdaten zur Ansteuerung der Schrittmoto­ ren 47 und 48 umgewandelt werden und die Ansteuerdaten dem RAM 38 in der Steuereinrichtung 10 zugeführt werden. Damit kann, unabhängig von Unterschieden zwischen dem Verdichtungszustand (dem Komprimierungsbedingungen) der verdichteten Stichdaten und der verdichteten Displaydaten im externen Daten-ROM 51 und dem Verdichtungszustand (den Komprimierungsbedingungen) der ver­ dichteten Stichdaten und der verdichteten Displaydaten im internen Daten-ROM 36 auf dem Display 10 das ausgewählte Stich­ muster angezeigt werden, und ein Nähen kann unter Verwendung der Ansteuerdaten ausgeführt werden. Dementsprechend ist es nicht erforderlich, die Datenstruktur der Displaydaten und der Stichdaten im ROM 36 bezüglich der Datenstruktur der Display­ daten und der Stichdaten im ROM 51 zu identifizieren. Weiter­ hin ist es auch dann nicht erforderlich, die Datenstruktur im ROM 51 zu verändern, wenn die Datenstruktur im ROM 36 verändert wird. Damit kann ein größerer Spielraum beim Entwurf und der Herstellung des ROM 51 und eine größere Flexibilität des ROM 51 erreicht werden.
Die vorliegende Erfindung kann auf eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine, die mit einer Stickeinrichtung zum Nähen eines Stickmusters ausgestattet ist, angewandt werden. In diesem Falle kann die Stickeinrichtung mit einem ersten Schrittmotor und einem zweiten Schrittmotor zum unabhängigen Antreiben der Nadel 6 und des Nähgutes relativ zueinander in x-Richtung bzw. y-Richtung unter Verwendung der Antriebsdaten, die von der ROM- Karte 50 geliefert werden, versehen sein.

Claims (17)

1. Externer Speicher (50) für eine elektronisch gesteuerte Näh­ maschine (M) mit
einer Speichereinrichtung (51) zum Speichern verdichteter Daten,
einer Umwandlungseinrichtung zum Umwandeln der verdichteten Daten in Daten, die direkt von der Nähmaschine verwendet werden können, und
einer Übertragungseinrichtung zum Übertragen der umgewandelten Daten an die Nähmaschine.
2. Externer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (51) zum Speichern verdichteter Daten ver­ dichtete Stichdaten mindestens eines Stichmusters speichert.
3. Externer Speicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einrichtung zum Speichern verdichteter Daten verdichtete Displaydaten eines Display-Musters für ein Display (10) an der Nähmaschine (M) speichert.
4. Externer Speicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlungseinrichtung ein Lese- und Umwandlungssteuerprogramm zum Lesen der verdichteten Daten, Umwandeln der gelesenen Daten in Ansteuerdaten zum Ansteuern der Nähmaschine (M) und Liefern der umgewandelten Daten an eine Steuereinrichtung (C) in der Nähmaschine ist.
5. Externer Speicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn­ zeichnet durch eine ROM-Karte (50).
6. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine (M) und externer Speicher (50), dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine auf­ weist:
eine Antriebseinrichtung (47, 48) zum Erzeugen einer Relativbe­ wegung einer Nadel (6) und eines Nähgutes in x-Richtung und
einer zur x-Richtung senkrechten y-Richtung in einer die Längs­ achse der Nadel (6) schneidenden Ebene,
eine Steuereinrichtung (C) zum Steuern der Antriebseinrichtung (47, 48) und
einen Verbinder (40) zum lösbaren Anschließen des externen Speichers (50),
und daß der externe Speicher (50) aufweist:
eine Speichereinrichtung (51) zum Speichern von Stichdaten min­ destens eines Stichmusters und zum Speichern eines Lese- und Umwandlungssteuerprogramms zum Lesen der gespeicherten Stichdaten,
eine Umwandlungseinrichtung zum Umwandeln der gelesenen Stich­ daten in Ansteuerdaten und
eine Ausgabeeinrichtung zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuereinrichtung (C) der Nähmaschine (M) zum Ansteuern der An­ triebseinrichtung (47, 48) zur Erzeugung der Relativbewegung in x- und y-Richtung.
7. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Auswahleinrichtung (95) zum Auswählen von Daten aus dem externen Speicher.
8. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der exter­ ne Speicher eine ROM-Karte (50) ist.
9. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (51) zum Speichern von Stichdaten ver­ dichtete Stichdaten speichert.
10. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine (H) weiter aufweist:
eine interne Speichereinrichtung (36) zum Speichern von Stich­ daten mindestens eines Stichmusters und zum Speichern eines Steuerprogramms, wobei das Steuerprogramm die gespeicherten Stichdaten liest und die gelesenen Stichdaten in Steuerdaten für die Steuereinrichtung (C) umwandelt, und
eine Auswahleinrichtung (11) zum Auswählen eines durch die Nähmaschine zu nähenden Stichmusters aus den in der Speicher­ einrichtung (51) des externen Speichers (50) und der internen Speichereinrichtung (36) der Nähmaschine (M) gespeicherten Stichdaten.
11. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Auswahl-Flag (OF), die gesetzt ist, wenn die Auswahleinrichtung (11) das in der Speichereinrichtung (51, 36) gespeicherte Stichmuster auswählt.
12. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Extern-Flag (OMF), die gesetzt ist, wenn der externe Speicher (50) an den Verbin­ der (40) angeschlossen und die Auswahl-Flag (OF) gesetzt ist, wobei die Umwandlungseinrichtung des externen Speichers die ge­ lesenen Stichdaten umwandelt und die Ausgabeeinrichtung die An­ steuerdaten liefert, wenn die Extern-Flag gesetzt ist.
13. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung aufweist:
einen ersten Schrittmotor (47) zum Antrieb der Nadel (6) in x- Richtung und
einen zweiten Schrittmotor (48) zum Antrieb des Nähgutes in y- Richtung, wobei der erste und zweite Motor (47, 48), die die Nadel (6) und das Nähgut antreiben, voneinander unabhängig sind.
14. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine (M) und externer Speicher (50), dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine auf­ weist:
eine Anzeigeeinrichtung mit einem Flüssigkristalldisplay (10), eine Steuereinrichtung (32) zur Steuerung der Anzeigeeinrich­ tung und
einen Verbinder (40) zum lösbaren Anschließen des externen Speichers (50),
und daß der externe Speicher aufweist:
eine Speichereinrichtung (51) zum Speichern einer Mehrzahl von Displaydaten für ein Display-Muster auf dem Flüssigkristalldis­ play und zum Speichern eines Lese- und Umwandlungssteuerpro­ gramms zum Lesen der Displaydaten,
eine Umwandlungseinrichtung zum Umwandeln der gelesenen Displaydaten in Ansteuerdaten, die sich auf das Display-Muster auf dem Flüssigkristalldisplay (10) beziehen, und
eine Übertragungseinrichtung zum Liefern der Ansteuerdaten an die Steuereinrichtung (32).
15. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Auswahleinrichtung (95) zum Auswählen von Daten aus dem externen Speicher.
16. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine und externer Speicher nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der ex­ terne Speicher eine ROM-Karte (50) ist.
17. Elektronisch gesteuerte Nähmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher­ einrichtung (51) verdichtete Displaydaten für ein Display-Mu­ ster auf einem Display (10) auf der Nähmaschine (M) speichert.
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