DE4219080A1 - Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip mit getrennten Einrichtungen für Kompression und Expansion sowie Wärmetauschern zur Verringerung der Verluste - Google Patents
Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip mit getrennten Einrichtungen für Kompression und Expansion sowie Wärmetauschern zur Verringerung der VerlusteInfo
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Description
Wärmekraftmaschinen nach dem Verdrängungsprinzip, wie z. B. Die
selmotoren oder Wankelmotoren sind seit langem bekannt. Diese
Motoren haben den Nachteil, daß eine verlustarme Kompression
nicht möglich ist. Denn hierfür müßte der Kompressionsraum, der
gleichzeitig als Expansionsraum dient, sehr stark gekühlt werden.
Dies brächte jedoch für die Expansion große Nachteile.
Auch ist eine Nutzung der Verlustwärme über Wärmetauscher nicht
möglich und eine gesteuerte Ladung nur unter größten Umständen zu
erreichen.
Bei der im folgenden beschriebenen Wärmekraftmaschine sind diese Nachteile wie
folgt behoben:
Für die Kompression wird ein geeigneter Verdichter, z. B. ein
Schraubenverdichter verwendet, der durch geeignete Vorrichtungen
so stark gekühlt wird, daß eine annähernd isotherme Verdichtung
erreicht wird. Dadurch reduziert sich einerseits der Energieauf
wand für die Verdichtung wesentlich und andererseits ist in dem
nachfolgenden Wärmetauscher ein ausreichendes Temperaturgefälle
vorhanden. Die Übertragung der Energie aus den heißen Abgasen auf
die komprimierte Luft ist somit möglich.
Für die Expansion wird eine getrennte Hubkolben- oder Drehkolben
maschine verwendet. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß dieser
Maschinenteil bei geeigneter Wahl des Materials nicht gekühlt
werden muß und daß der Expansionsraum variabel gefüllt werden
kann. Das variable Füllen erfolgt durch eine Steuerung der
Ventile oder anderer Vorrichtungen in Abhängigkeit des Druckes
und der Temperatur im bzw. vor dem Expansionsraum.
Dadurch wird eine verlustarme, annähernd isentrope Expansion er
reicht.
Der große Vorteil dieser Anordnung gegenüber herkömmlichen Wärmekraftmaschine
liegt darin, daß jeder Hub- und Senktakt ein Arbeitstakt ist.
Durch den guten Wirkungsgrad, der sich durch oben beschriebene
Punkte ergibt, ist diese Wärmekraftmaschine sehr gut zur Kraft-Wärme-Kälte
kopplung mit Hilfe einer Wärmepumpe für kleine und mittlere An
lagen geeignet, da verhältnismäßig wenig thermische Energie an
fällt, die in den Sommermonaten ohnehin ungenutzt an die Umwelt
abgegeben werden müßte.
Bei höherem thermischen Energiebedarf, z. B. für die Winterheizung
von Gebäuden, kann diese Energie der Umwelt entzogen werden.
Der Kältekreislauf der Wärmepumpe ist außerdem sehr gut zur
Kühlung der Verdichteranlage geeignet. Hierdurch kann der Wir
kungsgrad der Anlage zusätzlich verbessert werden.
In Ausführungsbeispiel 1 wird eine derartige Anlage beschrieben:
Die Verdichteranlage 1 (in diesem Beispiel handelt es sich um
einen zweistufigen Schraubenverdichter mit Vor- und Zwischen
kühlung) saugt Luft durch den Luftfilter 3 an und verdichtet
diese bedingt durch die intensive Kühlung annähernd isotherm.
Dadurch wird ein sehr guter Wirkungsgrad erreicht.
Die verdichtete Luft gelangt zunächst in den Druckausgleichsbe
hälter 4, von dem mehrere Zylinder versorgt werden können, und
von hieraus durch das Rückschlagventil 5 in den Wärmetauscher 6.
In dem Wärmetauscher 6 steigt der Druck der Luft durch die Auf
nahme der Restwärme aus den Abgasen der Expansionsmaschine 11.
Das Rückschlagventil 5 verhindert eine Rückwirkung in den Druck
ausgleichsbehälter 4. Durch ein weiteres Rückschlagventil 7 ge
langt die vorgewärmte Luft in den Wärmetauscher 8 und wird durch
das heiße Verbrennungsgas, das in der Brennkammer 9 unter Zu
satz von flüssigem, gasförmigem oder staubförmigem Brennstoff
erzeugt wird, auf ein hohes Temperaturniveau erhitzt.
Die nun unter hohem Druck stehende Luft wird durch das Einlaß
ventil 10 in den Zylinder 11 der Expansionsmaschine geleitet.
Das Einlaßventil 10 ist hier als ein elektromagnetisches Ventil
dargestellt. Zur Kühlung der Magnetspule des elektromagnetischen
Ventils kann ebenfalls der Kältekreislauf der Wärmepumpe heran
gezogen werden. Es sind aber auch Ventile mit hydraulischem oder
pneumatischen Antrieb, die durch elektromagnetische Ventile vor
gesteuert werden, einsetzbar. Der Vorteil der pneumatischen
Variante liegt darin, daß ohnehin schon Druckluft in der Anlage
vorhanden ist.
Das Einlaßventil 10 wird elektronisch gesteuert. Die dafür er
forderlichen Steuerdaten werden z. B. über
- - die geforderte Leistung
- - die Temperatur und den Druck vor der Expansionskraft maschine
- - die Temperatur und den Druck am unteren Totpunkt des Kolbens 12 ermittelt.
Dadurch wird die Füllung des Zylinders 11 der Expansionsmaschine
nach optimalen Bedingungen gesteuert, so daß eine verlustarme,
annähernd isentrope Expansion ermöglicht wird.
Am unteren Totpunkt des Kolbens 12 wird das Auslaßventil 13 ge
öffnet. Der Unterdruck, der durch das Kühlen der, beim vorher
gehenden Arbeitstakt in den Wärmetauscher 6 eingeströmte Luft
entstanden ist, saugt den Kolben 12 nach oben.
Sobald der Unterdruck abgebaut ist, erzeugt der Kolben 12 in der
Aufwärtsbewegung einen Überdruck und schiebt die im Wärme
tauscher 6 abgekühlte Luft durch das Rückschlagventil 14, daß
bei der Erzeugung des Unterdruckes in dem Wärmetauscher 6 mit
wirkt, in den Druckausgleichsbehälter 15.
Aus diesem Druckausgleichsbehälter 15 wird ein Teil der Luft
durch den Wärmetauscher 16 und die in Abhängigkeit vom Druck in
diesem Druckausgleichsbehälter gesteuerte Drosselklappe 17 an
die Außenluft abgegeben.
Der andere Teil der Luft wird dem unter geringen Überdruck
stehenden Druckausgleichsbehälter entnommen und über die, vom
Leistungsbedarf abhängig geregelte Drosselklappe 18 der Brenn
kammer 9 als Verbrennungsluft zugeführt.
Auf dem Weg dorthin passiert die Luft den Wärmetauscher 19 und
wird vorgewärmt.
Der Brennstoff 20, dessen Menge ebenfalls in Abhängigkeit vom
Leistungsbedarf gesteuert wird, passiert falls es sich um flüs
sigen oder gasförmigen Brennstoff handelt, den zweiten Kreis des
Wärmetauschers 19. Der Brennstoff wird hier vorgewärmt bevor er
in die Brennkammer 9 gelangt und dort verbrennt.
Das heiße Rauchgas aus der Brennkammer 9 gibt beim Passieren des
Wärmetauschers 8 den größten Teil seiner thermischen Energie an
das Arbeitsgas ab.
Danach gelangt es in den Katalysator 21, in den Wärmetauscher 19
und anschließend in den zweiten Kreis des Wärmetauschers 16 be
vor es die Anlage verläßt.
Der Wärmetauscher 16 führt den Rest der wirtschaftlich verwert
baren thermischen Energie der Wärmepumpe 2 zu. Diese entzieht
jedoch den größten Teil der erforderlichen thermischen Energie
anderen Quellen wie z. B. der Außenluft.
Das bedeutet aber auch, daß die Anlage zum Kühlen bzw. zum Er
wärmen von Gebäuden oder Anlagen verwendet werden kann.
Hinweis zur Verdichteranlage 1:
Die Verdichteranlage 1 besteht aus dem Vorkühler 22, dem
Schraubenverdichter 23 der ersten Stufe, dem Zwischenkühler 24
und dem Schraubenverdichter 25 der zweiten Stufe.
Die Rotationskörper der Schraubenverdichter werden zusätzlich
zu der Kühlung, die sich durch das gekühlte Schmieröl ergibt
durch Hohlwellen mit gekühltem Öl versorgt. Durch die große
Oberfläche der Rotationskörper der Schraubenverdichter ist eine
sehr gute Wärmeabfuhr möglich.
Zusätzlich zu der beschriebenen inneren Kühlung werden die Ge
häuse der Schraubenverdichter durch den Kältekreislauf der Wärme
pumpe gekühlt.
Durch die Wärmepumpe werden auch der Vorkühler 22, der Zwischen
kühler 24 und die Ölkühler für die Schraubenverdichter 23 und 25
gekühlt.
Infolge der intensiven Kühlung der Verdichteranlage 1 wird eine
annähernd isotherme Verdichtung erreicht.
Die Verdichteranlage 1 und die Wärmepumpe 2 können über stufen
lose Getriebe direkt von der Wärmekraftmaschine oder Elektromotoren, die von
einem von der Wärmekraftmaschine angetriebenen Generator gespeist werden, an
getrieben werden.
Die zweite Möglichkeit würde sich anbieten, wenn die Wärmekraftmaschine zum An
trieb eines Generators zur Versorgung mit elektrischer Energie
eingesetzt wird, weil dann ein elektrischer Energiespeicher vor
handen sein müßte; der gleichzeitig zum Anlassen der Anlage
dienen könnte.
In Zylinder 11 erfolgt keine Verbrennung. Somit ist bei diesen
Wärmekraftmaschinen mit nur geringen Verschleiß und einfacherer Wartung gegen
über den herkömmlichen Wärmekraftmaschine zu rechnen.
Im Ausführungsbeispiel 2 ist eine Anlage zur ausschließlichen
Gewinnung von mechanischer Energie dargestellt:
Der Verdichter 1 ist ebenfalls wie im Ausführungsbeispiel 1
mehrstufig mit Vor- und Zwischenkühlung aufgebaut.
Im Unterschied dazu erfolgt die Kühlung hier jedoch durch die
Umgebungsluft oder durch Wasser.
Dieser saugt durch den Luftfilter 2 Luft an und fördert die an
nähernd isotherme und damit energiesparend verdichtete Luft in
den Druckausgleichsbehälter 3, der zur Versorgung mehrerer
Zylinder dienen kann.
Von hieraus gelangt die Luft über das Rückschlagventil 4 in den
Wärmetauscher 5, wo ein Teil der im Abgas enthaltenen Energie
der Verbrennungsluft zugeführt wird. Das Rückschlagventil 4 ver
hindert, daß durch den Druckanstieg im Wärmetauscher 5 Luft
zurück in den Druckausgleichsbehälter 3 strömt.
Durch das Einlaßventil 6 gelangt die Verbrennungsluft in den
Zylinder 7 der Expansionsmaschine. Nachdem für die Verbrennung
genügend Luft in den Zylinder 7 geströmt ist und der Kolben 8
durch die Druckluft getrieben sich in der Abwärtsbewegung be
findet, schließt das Einlaßventil 6. Der gasförmige oder flüssige
Brennstoff 9 wird durch das Einspritzventil 10 in den Zylinder 7
eingespritzt und gezündet.
Falls Kraftstoff verwendet wird bei dem eine Selbstzündung nicht
zu befürchten ist, können Kraftstoff und Luft gleichzeitig in
den Zylinder geleitet werden.
Nachdem der Kolben 8 den unteren Totpunkt erreicht hat, öffnet
das Auslaßventil 11 und der Kolben 8 wird durch den Unterdruck,
der durch das Abkühlen der Verbrennungsgase des vorhergehenden
Taktes in den Wärmetauschern 5 und 13 entstanden ist, nach oben
gesaugt.
Nachdem der Unterdruck abgebaut ist, schiebt der Kolben 8 das
restliche Abgas durch den Katalysator 12 in den Wärmetauscher 5,
wo ein Teil der thermischen Energie an die zugeführte Verbren
nungsluft abgegeben wird.
Durch den Wärmetauscher 13, der zum Vorwärmen des Brennstoffes 9
dient, und das Rückschlagventil 14, das mit den Wärmetauschern
5 und 13 zur Erzeugung des Unterdrucks dient, verläßt das Abgas
die Anlage.
Die Ventile 6, 10 und 11 werden von einer elektronischen
Steuerung in Abhängigkeit von der Temperatur und dem Druck im
Zylinder 7 im oberen und unteren Totpunkt und dem Leistungsbe
darf so gesteuert, daß sich eine annähernd isentrope Expansion
im Zylinder 7 und damit ein guter Wirkungsgrad ergibt.
Der Druck am unteren Totpunkt des Kolbens soll soweit abgebaut
sein, daß der verbleibende Druck nur noch zum Durchströmen der
nachgeschalteten Anlagenteile ausreicht. Das bedeutet aber auch,
daß der Zylinder infolge der verhältnismäßig niedrigen mittleren
Temperatur nicht gekühlt werden muß, falls geeignete Werkstoffe
verwendet werden.
In dem Ausführungsbeispiel 2 sind die Ventile 6 und 11 als
elektromagnetisch gesteuerte Ventile dargestellt. Es ist aber
auch möglich Ventile mit hydraulischem oder pneumatischen An
trieb zu verwenden, die durch elektromagnetische Ventile vorge
steuert werden.
Claims (10)
1. Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip dadurch ge
kennzeichnet, daß für die Kompression und Expansion getrennte
besonders geeignete Maschinen verwendet werden, wobei ein
Verdichter mehrere Zylinder bzw. anders geformte Expansions
räume versorgen kann.
2. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kom
pression ein Schraubenverdichter verwendet wird, dessen
Rotationskörper zusätzlich von innen durch Hohlwellen mit
einer gekühlten Flüssigkeit gekühlt werden. Dadurch wird eine
gute Kühlung der zu verdichtenden Luft erreicht, so daß eine
annähernd isotherme Verdichtung ermöglicht wird.
3. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nutzung
der in dem Abgas enthaltenen Energie Wärmetauscher eingesetzt
werden, die diese Energie der komprimierten Luft zwischen dem
Verdichter und der Expansionsmaschine wieder zuführen.
4. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter
den Wärmetauschern in der Abgasleitung Rückschlagventile ein
gesetzt sind, die in Verbindung mit dem Wärmetausch in den
Wärmetauschern einen Unterdruck erzeugen, der auch zur Erzeug
ung von mechanischer Energie genutzt wird.
5. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor den
Wärmetauscher in der Leitung zwischen Verdichter und Expan
sionsmaschine Rückschlagventile eingebaut sind, die für eine
Druckerhöhung bedingt durch die Temperaturerhöhung im Wärme
tauscher ohne Rückwirkung auf den Verdichter sorgen.
6. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladung
der Expansionsmaschine in Abhängigkeit vom Druck und der
Temperatur vor und nach der Expansion sowie der geforderten
Leistung von einer elektronischen Regelung bzw. Steuerung
so geregelt bzw. gesteuert wird, daß sich in der Expansions
maschine eine annähernd isentrope Expansion einstellt.
7. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Maschine bei der Verwendung zur Kraft-Wärmekopplung eine
Wärmepumpe antreibt, die unter anderem dazu dient, die Ver
dichteranlage intensiv zu kühlen und mittels Wärmetauschern
die restliche Energie aus dem Abgas zu gewinnen.
8. Wärmekraftmaschine nach dem Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
insbesonders bei der Verwendung zur Kraft-Wärmekopplung die
Verbrennung nicht im Expansionsraum, sondern außerhalb davon
in einem Wärmetauscher erfolgt, wodurch die Möglichkeit be
steht fest, flüssige oder gasförmige Brennstoffe zu verwenden
und die Maschine leicht zu warten ist und eine lange Lebens
dauer hat.
9. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der
Luft (Arbeitsgas) hinter der Expansionsmaschine entnommen
wird und als Verbrennungsluft dient.
10. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ins
besonders bei mobilen Wärmekraftmaschinen die Verbrennung nicht wie bei An
spruch 8 in einem Wärmetauscher, sondern direkt im Expansions
raum erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924219080 DE4219080A1 (de) | 1992-06-11 | 1992-06-11 | Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip mit getrennten Einrichtungen für Kompression und Expansion sowie Wärmetauschern zur Verringerung der Verluste |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19924219080 DE4219080A1 (de) | 1992-06-11 | 1992-06-11 | Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip mit getrennten Einrichtungen für Kompression und Expansion sowie Wärmetauschern zur Verringerung der Verluste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4219080A1 true DE4219080A1 (de) | 1993-12-16 |
Family
ID=6460769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924219080 Withdrawn DE4219080A1 (de) | 1992-06-11 | 1992-06-11 | Wärmekraftmaschine nach dem Verdrängungsprinzip mit getrennten Einrichtungen für Kompression und Expansion sowie Wärmetauschern zur Verringerung der Verluste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4219080A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19624978A1 (de) * | 1996-06-22 | 1998-01-02 | Manfred Max Rapp | Brennkraftmaschine für Kraftfahrzeuge |
| WO2003021103A1 (en) * | 2001-08-14 | 2003-03-13 | Timo Tapani Janhunen | A method of increasing the part load efficiency of the combustion engine |
| DE102009025401A1 (de) * | 2009-06-16 | 2010-12-23 | Michael Krupka | Thermische Antriebsvorrichtung und thermodynamische Verbundmaschine |
-
1992
- 1992-06-11 DE DE19924219080 patent/DE4219080A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19624978A1 (de) * | 1996-06-22 | 1998-01-02 | Manfred Max Rapp | Brennkraftmaschine für Kraftfahrzeuge |
| WO2003021103A1 (en) * | 2001-08-14 | 2003-03-13 | Timo Tapani Janhunen | A method of increasing the part load efficiency of the combustion engine |
| DE102009025401A1 (de) * | 2009-06-16 | 2010-12-23 | Michael Krupka | Thermische Antriebsvorrichtung und thermodynamische Verbundmaschine |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |