DE4218587C1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines endabmessungsnahen metallbandes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines endabmessungsnahen metallbandesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
endabmessungsnahen Metallbandes nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Zum Angießen nach dem Hauptpatent (DE 41 32 189 C1) soll ein Druckstoß verwendet
werden, durch den in kurzer Zeit die Luft aus dem
Saugheber und der Gießdüse vertrieben werden muß.
Das hat insbesondere bei der Inbetriebnahme den Nachteil,
daß alle Parameter, wie maximaler Vordruck, Rampe des
Druckanstiegs und -abfalls und Ablaufzeiten, sofort exakt
eingehalten werden müssen, um einerseits die sichere Verdrängung
der Luft und andererseits einen minimalen Anfahrschwall
zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Angießphase
nach dem Hauptpatent günstiger zu gestalten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum
Angießen - bei gegenüber der Metallschmelze geschlossenem
Einlauf der Gießdüse - der ein Ventil aufweisende
Saugheber bei geöffnetem Ventil zumindest teilweise gefüllt
wird (Füllstand B′), und daß anschließend nach dem
teilweisen Öffnen des Einlaufs der Gießdüse und Ausbildung
eines Schmelzepools auf dem Transportband durch kontinuierliches,
weiteres Öffnen des Einlaufs der Gießdüse bei
geschlossenem Ventil im Saugheber ein Unterdruck aufgebaut
wird und die Luft in der Gießdüse nach oben verdrängt
wird, bis der Füllstand (C) des Betriebszustands erreicht
ist.
Nach besonderen Ausführungsformen der Erfindung wird damit
der Unterdruck entweder bei konstantem Druck in der Druckkammer
oder durch Entlüftung der Druckkammer aufgebaut.
Insbesondere zur Verfahrenskontrolle empfiehlt es sich,
daß der im Saugheber aufgebaute Unterdruck überwacht wird.
Um ein Einfrieren von Saugheber und Gießdüse während der
Angießphase zu vermeiden, werden diese Teile vor dem Angießen
vorzugsweise vorgewärmt. Dabei erfolgt die Erwärmung
der Gießdüse vorteilhafterweise mittels eines in den
belüfteten Saugheber eingeführten Brenners, während zum
Erwärmen des Saughebers - bei gegenüber der Metallschmelze
geschlossenem Einlauf der Gießdüse - der Saugheber bei geöffnetem
Ventil vorzugsweise durch Variation des Gasdrucks
in der Druckkammer ein- oder mehrmals mit Metallschmelze
gefüllt wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Gießvorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die folgende
Elemente aufweist:
einen Schmelzeverteiler, bestehend aus einer Eingießkammer, einer gasdichten Druckkammer und einer Angießkammer, an die über einen Saugheber eine Gießdüse angeschlossen ist, die oberhalb eines umlaufenden, gekühlten Transportbandes mündet, und eine Banddickenmeßeinrichtung, die über eine regelbare Gasquelle mit der Druckkammer verbunden ist. Diese Gießvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Saugheber als Vorherd ausgebildet ist, in dessen Boden die Gießdüse eingelassen ist, daß die Gießdüse durch einen oder mehrere Stopfen verschließbar ist, und daß der Saugheber ein Ventil aufweist.
einen Schmelzeverteiler, bestehend aus einer Eingießkammer, einer gasdichten Druckkammer und einer Angießkammer, an die über einen Saugheber eine Gießdüse angeschlossen ist, die oberhalb eines umlaufenden, gekühlten Transportbandes mündet, und eine Banddickenmeßeinrichtung, die über eine regelbare Gasquelle mit der Druckkammer verbunden ist. Diese Gießvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Saugheber als Vorherd ausgebildet ist, in dessen Boden die Gießdüse eingelassen ist, daß die Gießdüse durch einen oder mehrere Stopfen verschließbar ist, und daß der Saugheber ein Ventil aufweist.
Um den Saugheber für Reinigungszwecke zugänglich zu machen,
ist es von Vorteil, wenn dieser einen abnehmbaren
Deckel aufweist. Dieser Deckel kann erfindungsgemäß folgendermaßen
gestaltet sein: Der bzw. die Stopfen sind in
ihm gasdicht geführt; der Deckel weist eine Öffnung und
eine Führung für einen Brenner auf, und in ihm kann das
Ventil vorgesehen sein, wobei insbes. Brenner und Ventil
an derselben Stelle auswechselbar angeordnet werden können.
Die Erfindung wird anhand des folgenden Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße
Gießvorrichtung und
Fig. 2 im vergrößerten Maßstab den Saugheber mit integrierter
Gießdüse.
Fig. 1 zeigt eine Gießvorrichtung zum kontinuierlichen
Herstellen von endabmessungsnahem Metallband 1, bestehend
aus einem gekühlten Transportband 2, das über Transportrollen
3, 4 (4 nicht dargestellt) umläuft, und einem
Schmelzverteiler 5 für Metallschmelze 6 in Form eines
induktionsbeheizten Rinnenofens (mit Induktionsspule 5′).
Der Schmelzeverteiler 5 weist eine Eingießkammer 9 (Querschnittsfläche
FE), eine Druckkammer 10 (Querschnittsfläche
FD) und eine Ausgießkammer 11 auf. Die Druckkammer
10 ist durch einen Deckel 10′ gasdicht verschlossen.
In dem Deckel 10′ ist ein Gasanschluß 12 vorgesehen, der
mit einer regelbaren Gasquelle 13 verbunden ist. An die
Ausgießkammer 11 ist ein als Vorherd ausgebildeter Saugheber
14 angeschlossen, in dessen Boden 24 eine Gießdüse
15 eingelassen ist, die oberhalb der Transportbandebene
E mündet. Die Ausgießkammer 11 hat einen kreisförmigen
Querschnitt (Querschnittsfläche FA), der Saugheber
14 (Querschnittsfläche FS) und die Gießdüse 15
(Querschnittsfläche FG) haben einen rechteckigen Querschnitt.
Um den Saugheber 14 für Reinigungszwecke zugänglich zu
machen, weist dieser einen abnehmbaren Deckel 25 auf. Die
Gießdüse 15 ist durch einen (bzw. mehrere) Stopfen 26 verschließbar,
der im Deckel 25 gasdicht geführt ist.
Zum Angießen wird die Vorrichtung über die Eingießkammer 9
aus einem (schematisch dargestellten) Tundish 7 mit Metallschmelze
6 gefüllt. Dabei darf der mit A gekennzeichnete
Füllstand, welcher im vorliegenden Fall der Transportbandebene
E entspricht, nicht überschritten werden.
Um das Einfrieren von Saugheber 14 und Gießdüse 15 beim
Angießen zu vermeiden, werden beide Teile vorgewärmt. Bei
angehobenem Stopfen 26 wird die Gießdüse 15 mittels eines
Gasbrenners 27 erwärmt, für den im bzw. am Deckel 25 eine
Öffnung 28 bzw. eine Führung 29 vorgesehen ist. Anschließend
wird der Einlauf der Gießdüse 15 wieder durch den
Stopfen 26 verschlossen, und der Saugheber 14 wird durch
Variation des Gasdrucks in der Druckkammer 10 mit Metallschmelze
6 gefüllt und nach kurzer Zeit wieder entleert.
Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Der notwendige
Druckausgleich erfolgt durch ein Ventil 30 im Deckel 25,
das auch anstelle des Gasbrenners 27 angeordnet werden
kann.
Zum Angießen wird der gesamte Bereich des Saughebers 14
bis zum Deckel 25 mit Metallschmelze 6 gefüllt (Füllstand
B′). Danach muß das Ventil 30 geschlossen werden.
Der Stopfen 26 wird nur teilweise geöffnet und die Metallschmelze
6 fließt in die Gießdüse 15 und bildet auf dem
Transportband einen "Schmelzpool". Danach baut sich im
Saugheber 14 ein Unterdruck auf. Bei genügend großer Öffnung
des Stopfens 26 kann die Luft nach oben steigen und
sich unter dem Deckel 25 des Saughebers 14 sammeln. Nach
Heben des Stopfens 26 sinkt bei konstantem Druck in der
Druckkammer 10 der Metallspiegel in der Eingießkammer 9
durch Ausfließen der Metallschmelze 6. Mit sinkendem Metallspiegel
in der Eingießkammer 9 würde die Ausflußrate
sinken, wenn dies nicht durch kontinuierliches Heben des
Stopfens 26 ausgeglichen würde, bis der gewünschte Gießdruck
erreicht ist, d. h. der Füllstand C in der Eingießkammer
9, der einige Millimeter über dem Flüssigmetallspiegel
D auf dem Transportband 2 eingestellt wird. Erst
dann wird auf die Feinregelung umgeschaltet, die über die
regelbare Gasquelle 13 durch die Banddickenmeßeinrichtung
16 die gewünschte Produktdicke d einstellt. Damit
lassen sich die bereits im Hauptpatent beschriebenen Vorteile
erreichen: Aufgrund des wirksamen Saugheberprinzips
verringert sich die Ausflußgeschwindigkeit, da der wirksame
Druck nur durch die metallostatische Höhendifferenz
zwischen dem Füllstand C in der Eingießkammer 9 und dem
Flüssigmetallspiegel D bestimmt wird. Diese Differenz läßt
sich beliebig klein einstellen, unabhängig von der konstruktiv
bedingten Fallhöhe h in der Gießdüse 15.
Der im Saugheber 14 aufgebaute Unterdruck kann im übrigen
zur Kontrolle eines sicheren Verfahrensablaufs mittels
eines nicht dargestellten Meßgeräts überwacht werden.
Gegenüber der Ausführung des Hauptpatents ist diese
Variante weniger anfällig gegen durch eventuelle Undichtigkeiten
eindringendes Gas (Luft). Das Saugheberprinzip
funktioniert auch noch, wenn der gesamte Saugheber 14 und
sogar ein Teil der Gießdüse 15 mit Luft gefüllt ist. Dieser
Zustand kann mittels Druckmeßgerät am Saugheber 14 erkannt
werden. In diesem Fall muß entweder der Guß unterbrochen
oder der Unterdruck neu aufgebaut werden. Letzteres
kann ohne Unterbrechung des Gießvorgangs geschehen.
Dazu wird der Stopfen 26 soweit geschlossen und gleichzeitig
der Druck in der Druckkammer 10 erhöht sowie das
Ventil 30 geöffnet, ohne daß sich der Durchfluß merklich
ändert. Das Saugheberprinzip arbeitet jetzt nur noch zwischen
Stopfen 26 und Auslauf der Gießdüse 15. In dieser
Zeit kann der Saugheber 14 wieder gefüllt werden. Nach
Schließen des Ventils 30 kann nun der Unterdruck - wie
oben beschrieben - aufgebaut und der Stopfen 26 wieder
entsprechend gehoben werden. Durch diese periodische Umschaltung
von Druck- auf Stopfenregelung und umgekehrt
läßt sich der Gießvorgang beliebig lange aufrecht erhalten.
Claims (13)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eine endabmessungsnahen
Metallbandes (1),
bei dem Metallschmelze (6) aus einem Schmelzeverteiler
(5), bestehend aus einer Eingießkammer (9), einer gasdichten
Druckkammer (10) und einer Ausgießkammer (11),
über einem Saugheber (14) und eine Gießdüse (15) auf
ein umlaufendes, gekühltes Transportband (2) gegeben
und zur Erstarrung gebracht wird und bei dem im Betriebszustand
der Schmelzespiegel im Schmelzeverteiler
(5) als Funktion der gewünschten Banddicke d des Metallbandes
(1) geregelt wird,
wobei im Schmelzeverteiler (5) anfänglich ein Füllstand (A) eingestellt wird, der maximal der Transportbandebene (E) entspricht,
wobei zum Angießen der Füllstand varriert wird, wobei im Betriebszustand der Füllstand (C) einige Millimeter oberhalb des Flüssigmetallspiegels (D) auf dem Transportband (2) geregelt wird, so daß die Schmelze (6) nach dem Saugheberprinzip aus der Gießdüse (15) ausfließt, nach Patent 41 32 189, dadurch gekennzeichnet, daß zum Angießen - bei gegenüber der Metallschmelze (6) geschlossenem Einlauf der Gießdüse (15) - der ein Ventil (30) aufweisende Saugheber (14) bei geöffnetem Ventil (30) zumindest teilweise gefüllt wird (Füllstand B′), und daß anschließend nach dem teilweisen Öffnen des Einlaufs der Gießdüse (15) und Ausbildung eines Schmelzepools auf dem Transportband (2) durch kontinuierliches, weiteres Öffnen des Einlaufs der Gießdüse (15) bei geschlossenem Ventil (30) im Saugheber (14) ein Unterdruck aufgebaut wird und die Luft in die Gießdüse (15) nach oben verdrängt wird, bis der Füllstand (C) des Betriebszustands erreicht ist.
wobei im Schmelzeverteiler (5) anfänglich ein Füllstand (A) eingestellt wird, der maximal der Transportbandebene (E) entspricht,
wobei zum Angießen der Füllstand varriert wird, wobei im Betriebszustand der Füllstand (C) einige Millimeter oberhalb des Flüssigmetallspiegels (D) auf dem Transportband (2) geregelt wird, so daß die Schmelze (6) nach dem Saugheberprinzip aus der Gießdüse (15) ausfließt, nach Patent 41 32 189, dadurch gekennzeichnet, daß zum Angießen - bei gegenüber der Metallschmelze (6) geschlossenem Einlauf der Gießdüse (15) - der ein Ventil (30) aufweisende Saugheber (14) bei geöffnetem Ventil (30) zumindest teilweise gefüllt wird (Füllstand B′), und daß anschließend nach dem teilweisen Öffnen des Einlaufs der Gießdüse (15) und Ausbildung eines Schmelzepools auf dem Transportband (2) durch kontinuierliches, weiteres Öffnen des Einlaufs der Gießdüse (15) bei geschlossenem Ventil (30) im Saugheber (14) ein Unterdruck aufgebaut wird und die Luft in die Gießdüse (15) nach oben verdrängt wird, bis der Füllstand (C) des Betriebszustands erreicht ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruck bei konstantem Druck in der Druckkammer
(10) aufgebaut wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruck durch Entlüftung der Druckkammer
(10) aufgebaut wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Saugheber (14) aufgebaute Unterdruck zur
Verfahrenskontrolle überwacht wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Gießdüse (15) und Saugheber (14) vor dem Angießen
vorgewärmt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gießdüse (15) mittels eines in den belüfteten
Saugheber (14) eingeführten Brenners (27)
erwärmt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugheber (14) bei geöffnetem Ventil
(30) - bei gegenüber der Metallschmelze (6) geschlossenem
Einlauf der Gießdüse (15) - durch Variation des
Gasdrucks in der Druckkammer (10) ein- oder mehrmals
mit Metallschmelze (6) gefüllt wird.
8. Gießvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
den Ansprüchen 1 bis 7, die folgende Elemente aufweist:
einen Schmelzeverteiler (5), bestehend aus einer Eingießkammer (9), einer gasdichten Druckkammer (10) und einer Ausgießkammer (11), an die über einen Saugheber (14) eine Gießdüse (15) angeschlossen ist, die oberhalb eines umlaufenden, gekühlten Transportbandes (2) mündet, und
eine Banddickenmeßeinrichtung (16), die über eine regelbare Gasquelle (13) mit der Druckkammer (10) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugheber (14) als Vorherd ausgebildet ist, in dessen Boden (24) die Gießdüse (15) eingelassen ist, daß die Gießdüse (15) durch einen oder mehrere Stopfen (26) verschließbar ist und
daß der Saugheber (14) ein Ventil (30) aufweist.
einen Schmelzeverteiler (5), bestehend aus einer Eingießkammer (9), einer gasdichten Druckkammer (10) und einer Ausgießkammer (11), an die über einen Saugheber (14) eine Gießdüse (15) angeschlossen ist, die oberhalb eines umlaufenden, gekühlten Transportbandes (2) mündet, und
eine Banddickenmeßeinrichtung (16), die über eine regelbare Gasquelle (13) mit der Druckkammer (10) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugheber (14) als Vorherd ausgebildet ist, in dessen Boden (24) die Gießdüse (15) eingelassen ist, daß die Gießdüse (15) durch einen oder mehrere Stopfen (26) verschließbar ist und
daß der Saugheber (14) ein Ventil (30) aufweist.
9. Gießvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugheber (14) einen abnehmbaren Deckel (25)
aufweist.
10. Gießvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die Stopfen (26) im Deckel (25) gasdicht
geführt sind.
11. Gießvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (25) eine Öffnung (28) und eine Führung
(29) für einen Brenner (27) aufweist.
12. Gießvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (30) im Deckel (25) vorgesehen ist.
13. Gießvorrichtung nach Anspruch 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brenner (27) und das Ventil (30) an derselben
Stelle auswechselbar angeordnet sind.
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