DE19711116C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von dünnen Strängen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von dünnen SträngenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Gießen von dünnen Strängen, insbesondere
aus Stahl, mit einer Bandgießeinrichtung, bei der aus einem metallurgischen Gefäß
flüssiges Metall über eine Zuführeinrichtung einem Endlosband zugeführt wird und
eine entsprechende Bandgießeinrichtung dazu.
Aus Scholz, R. u. a. Theoretical modelling of an isokinetical steel feeding system in
Steel Research 64, 1993, No. 6, Seiten 300-306 sind verschiedene Untersuchungen
über das Bandgießen bekannt.
Beim Herstellen von Bändern nach dem Bandgießverfahren mit einseitig gekühlter
Bandoberfläche treten Schwierigkeiten auf, diese Bänder in engen Dickentoleranzen
herzustellen.
Nach DE 35 21 778 C2 ist es bekannt, Metallstränge in Form von Bändern
herzustellen, bei dem schmelzflüssiges Metall aus einer Düse auf die Kühlfläche mit
von einem an der Düse mit engem Spalt vorbeibewegten Kühlkörper aufgebracht
wird. Zum Herstellen von Bändern ist hier die Düse als Schlitzdüse ausgebildet. Die
auslaufseitige Düsenlippe ist dabei in ihrem Abstand von der Kühlfläche des
Kühlkörpers einstellbar. Die Weite der Düse (lichter Abstand) der stranganfang- und
strangauslaufseitigen Düsenlippe ist in einem der Länge der kaltförmigen
Erstarrungsfront des zu gießenden Bandes entsprechenden Abstand angeordnet.
Nach diesem Verfahren bzw. dieser Vorrichtung hergestellte Bänder haben keine
befriedigende Ergebnisse gebracht.
Die Erfindung hat sich das Ziel gesetzt, ein Verfahren mit entsprechender Vorrichtung
zum Gießen von dünnen Strängen zu schaffen, bei dem mit einfachen konstruktiven
Mitteln und sicherer Prozeßführung ein Endlosband eng toleriert in gewünschter
Banddicke herstellbar ist.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch die kennzeichnenden Merkmale des
Verfahrensanspruches 1 und des Vorrichtungsanspruchs 8.
Erfindungsgemäß wird die Zufuhrmenge des flüssigen Metalls im Bezug auf die
Abflußmenge des Fertigproduktes, also des von der Endlosbandanlage abgezogenen
gegossenen Bandes konstant gehalten. Vordem Auftreffendes flüssigen Metalls auf
das Endlosband wird die Strömungsgeschwindigkeit der Schmelze so weit gemindert,
daß sie mit einer der Bandabzugsgeschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeit
auf das Endlosband auftrifft und die Schmelze im Auftreffbereich einer der
gewünschten Strangdicke angepaßte Dicke aufweist. Der Pegel des Flüssigmetalls in
dem der Zufuhreinrichtung vorgeschalteten metallurgischen Gefäß wird dabei auf
einer Weise eingestellt, daß die geodätische Höhe sich verhält wie P < 10 × ds mit
P = Pegel und ds = Strangdicke. Als Leitgröße kann hierbei sowohl der Pegel P wie auch
die Strangdicke ds verwendet werden.
Zur exakten Einhaltung der Pegelhöhe sind Meßelemente zur Erfassung des Pegels
vorgesehen, z. B. Schwimmer oder eine Perleinrichtung, und zur Einhaltung der
Banddicke z. B. Distanzfühler, welche über eine Meß- und Regeleinrichtung auf einen
Aktuator wirken, der Absperrelemente zur Regelung der Zuflußmenge steuert. Diese
Absperrelemente können Schieber oder auch ein Stopfen sein.
Um die Geschwindigkeit der Schmelze sicher einzustellen, wird der Gießkanal in der
Weise ausgestaltet, daß der erste Gießkanalteil einen Widerstandskanalteil bildet.
Der zweite Gießkanalteil ist in seiner Mündung so ausgebildet, daß er die gleiche
Querschnittsfläche besitzt, wie das spätere Fertigprodukt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Widerstandskanalteil als Drossel
ausgebildet, erweist dabei eine Dicke auf, die kleiner als die spätere Strangdicke ist,
entsprechend dw = 0,5 bis 0,8 × ds, mit dW = Dicke des Widerstandskanalteils und
ds = Strangdicke.
Weiterhin besitzt der Gießkanal eine Form, bei der der erste als Widerstandskanal
ausgebildete Kanalteil länger ist als der zweite Kanalteil.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist im Widerstandskanal ein
Widerstandselement vorgesehen, das als Filter ausgebildet ist und dabei eine
Freifläche von 0,6 bis 0,8 × der Querschnittsfläche des Gießkanals besitzt. Die freie
Fläche dieses Filters kann dabei außen in einer Feuerfestplatte eingebrachten
Bohrung bestehen.
In einer Ausgestaltungsform wird die Schmelze im Bereich der Zufuhreinrichtung
beheizt. Hierzu wird vorgeschlagen, die Wand des Gießkanals aus elektrisch
leitfähigem Feuerfestmaterial aufzubauen und als Heizeinrichtung eine
Induktionsspule einzusetzen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, die Schmelze zu
bremsen. Hierzu wird alleine oder ergänzend zu der oben beschriebenen Drossel eine
Wirbelstrombremse vorgesehen, deren statisches magnetisches Feld die
Geschwindigkeit der Schmelze abbremst. In einer weiteren Ausgestaltung wird ein
Linearmotor vorgesehen, der durch Erzeugung eines entgegen der
Strömungsrichtung der Schmelze wandernden Feldes die Geschwindigkeit der
Schmelze abbremst.
In einer besonderen Ausgestaltung wird der erste Gießkanalteil als Rohr ausgestaltet.
Dieses Rohr kann im Boden des Aufnahmebehälters in vertikaler Richtung weisend
angeordnet sein. Die Mündung dieses Ausgießrohres ist bei dieser
Ausgestaltungsform mit einem zweiten Gießkanalteil verbunden, der als sich
öffnender Trichter ausgestaltet ist, wobei dessen Mündung Abmessungen aufweist,
die dem Fertigprodukt entsprechen. Dabei kann der zweite Kanalteil zur Erreichung
einer gleichmäßigen Ausströmgeschwindigkeit über die Strangbreite
Querschnittsflächen aufweisen, die in Strömungsrichtung der Schmelze im
Gießkanalteil kleiner werden.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargelegt. Dabei zeigen
die
Fig. 1 und 3 schematisch die komplette Bandgießeinrichtung zum Erzeugen
von dünnen Strängen.
Fig. 2 Widerstandselemente des Gießkanals.
Die Fig. 1 und 3 weisen ein mit Flüssigmetall M gefülltes metallurgisches Gefäß 21
auf, welches im Boden eine Bodenöffnung 22 besitzen. An dieser Bodenöffnung 22 ist
ein Tauchausguß 23 angeordnet, der in eine Schmelze M eintaucht, welche sich in
einem Aufnahmebehälter 12 befindet.
Die Bodenöffnung 22 des metallurgischen Gefäßes 21 ist in Fig. 1 durch einen
Schieber 25 und in Fig. 3 durch einen Stopfen 24 verschließbar. Durch Ansteuerung
über einen Aktuator 73 ist die aus dem metallurgischen Gefäß 21 abfließende Menge
flüssigen Metalls M stufenlos einstellbar.
Der Pegelstand des sich im Aufnahmebehälter 12 befindenden Flüssigmetalls M wird
über ein Pegelmeßelement 71 erfaßt, und zwar in der Fig. 1 durch einen Schwimmer
74 und in der Fig. 3 durch eine Perleinrichtung 75. Der Aktuator 73 und die
Pegelmeßeinrichtung 71 sind mit einem Meß- und Regelgerät 72 verbunden.
Unterhalb des Aufnahmebehälters 12 ist ein Endlosband 31 vorgesehen, welches eine
angetriebene Umlenkung 32 und eine lose Umlenkung 33 aufweist. Auf dem
Obertrumm 34 des Endlosbandes 32 wird das Flüssigmetall aufgegeben, wo es
erstarrt und als Fertigprodukt S abtransportiert wird.
In der Fig. 1 ist die Zuführeinrichtung 11 als Gießkanal ausgebildet, der einen ersten
Gießkanalteil 14 besitzt, welcher als Widerstandskanalteil ausgebildet ist. An diesem
ersten Gießkanalteil 14 schließt sich ein zweiter Gießkanalteil 15 an, welcher eine
Austrittsöffnung 16 besitzt.
Die Dicke dw des Widerstandskanalteils ist kleiner als die Strangdicke ds. Der
Widerstandskanalteil hat dabei eine Länge L14, die größer ist als die Länge des
zweiten Kanalteils L15.
Statt der geringen Dicke dw kann im ersten Gießkanalteil ein Widerstandselement
vorgesehen sein, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist. Es kann als eigenes
Widerstandselement mit Rechtecköffnung aufgebaut sein (Oberteil des Bildes) oder
auch als ein Filter 42 bestehen, der Bohrungen 43 besitzt (untere Hälfte des Bildes).
Die freie Fläche AF setzt sich dabei zusammen aus der Summe der Bohrungen 43 und
hat dabei eine Größe von 0,6 bis 0,8 × AK (Querschnittsfläche des Gießkanals).
In der Wand 17 ist im unteren Teil der Zuführeinrichtung 11 eine Heizeinrichtung
skizzenhaft dargestellt und im oberen Teil eine Induktionsspule 52.
In der Fig. 3 ist der erste Gießkanalteil 14 rohrförmig ausgestaltet, welchem sich ein
zweiter Gießkanalteil 15 der Zuführeinrichtung 11 anschließt. Der zweite Gießkanalteil
ist dabei als sich öffnender Trichter ausgestaltet, der zum Obertrumm 34 des
Endlosbandes 31 geneigt ist.
Zuführung
11Zuführeinrichtung
12Aufnahmebehälter
13Gießkanal
14Erster Gießkanalteil/Widerstandskanalteil
15Zweiter Gießkanalteil
16Austrittsöffnung
17Wand
12Aufnahmebehälter
13Gießkanal
14Erster Gießkanalteil/Widerstandskanalteil
15Zweiter Gießkanalteil
16Austrittsöffnung
17Wand
Gefäß
21Metallurgisches Gefäß
22Bodenöffnung
23Tauchausguß
24Stopfen
25Schieber
22Bodenöffnung
23Tauchausguß
24Stopfen
25Schieber
Band
31Endlosband
32Angetriebene Umlenkung
33Lose Umlenkung
34Obertrumm
32Angetriebene Umlenkung
33Lose Umlenkung
34Obertrumm
Widerstand
41Widerstandselement mit Rechtecköffnung
42Filter
43Bohrung
42Filter
43Bohrung
Heizen
51Heizeinrichtung
52Induktionsspule
52Induktionsspule
Bremse
61Wirbelstrombremse
62Linearmotor
62Linearmotor
Meß- und Regeleinrichtung
71Pegelmeßelement
72Meß- und Regelelement
73Aktuator
74Schwimmer
75Perleinrichtung
72Meß- und Regelelement
73Aktuator
74Schwimmer
75Perleinrichtung
Claims (18)
1. Verfahren zum Gießen von dünnen Strängen, insbesondere aus Stahl, mit einer
Bandgießeinrichtung, bei der aus einem metallurgischem Gefäß flüssiges Metall
über eine Zuführeinrichtung einem Endlosband zugeführt wird,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) das flüssige Metall wird von dem metallurgischen Gefäß in einen Aufnahmebehälter gegeben, an dem die in zwei Längenabschnitte geteilte Zuführrichtung angeschlossen ist,
- b) in dem ersten Längenabschnitt der Zuführeinrichtung wird vor dem Auftreffen des flüssigen Metalls auf das Endlosband der Schmelze ein Widerstand entgegengesetzt, der dessen Strömungsgeschwindigkeit soweit mindert, daß sie mit einer der Bandabzugsgeschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeit auf das Endlosband auftrifft und im Auftreffbereich eine der Strangdicke angepaßten Dicke aufweist,
- c) der Pegel des im Aufnahmebehälter befindlichen flüssigen Metalls und/oder die Dicke des auf dem Endlosband befindlichen Stranges wird gemessen und regeltechnisch auf einem konstanten Wert gehalten
- d) die aktuellen Meßwerte werden einem Aktuator zugeführt, der die Abflußmenge des flüssigen Metalls aus dem metallurgischen Gefäß steuert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im metallurgischen Gefäß die Zufuhrmenge des flüssigen Metalls in der
Weise eingestellt wird, daß die geodätische Höhe des Flüssigkeitspegels (P)
sich zur Strangdicke (ds) verhält wie
P < 10 × ds.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schmelze im Bereich der Zuführeinrichtung beheizt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Flüssigmetall auf einer Temperatur nahe seinem Schmelzpunkt
gehalten wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeit der Schmelze durch Drosselemente reduziert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeit der Schmelze gebremst wird und daß zur Abbremsung
der Geschwindigkeit der Schmelze ein statisches magnetisches Feld erzeugt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeit der Schmelze gebremst wird und zur Abbremsung der
Geschwindigkeit der Schmelze ein entgegen der Strömungsrichtung der
Schmelze gerichtetes magnetisches Feld erzeugt wird.
8. Bandgießeinrichtung zum Erzeugen von dünnen Strängen, insbesondere aus
Stahl, mit einem Endlosband, dem über eine einen Gießkanal aufweisende mit
einem metallurgischen Gefäß in Verbindung stehende Zuführeinrichtung
flüssiges Metall zugeführt wird, zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführeinrichtung (11) als Gießkanal (13) ausgestaltet ist, der einen ersten als Widerstandskanalteil (14) ausgebildeten ersten Gießkanalteil und
der einen zweiten in seiner Mündung (16) dem Endlosband (31) zugewandten und eine dem Fertigprodukt (S) in seiner Querschnittsfläche entsprechende Abmessung aufweisenden zweiten Gießkanalteil (15) besitzt und
daß die Zuführeinrichtung (11) an einem Aufnahmebehälter (12) angeschlossen ist, in den von einem metallurgischen Gefäß (21) Flüssigschmelze (M) zuführbar ist, und
daß Meßelemente (61) vorgesehen sind, mit denen der Pegel (P) der Flüssigschmelze (M) im Aufnahmebehälter (12) und/oder die Dicke (ds) des auf dem Endlosband (31) befindlichen Stranges (S) erfaßbar ist,
daß die Meßwerte über ein Meß- und Regelelement (7) mit einem Aktuator (73) in Verbindung stehen, der mit einem Element (24, 25) zur Einstellung der Ausflußmenge aus dem metallurgischen Gefäß (21) verbunden ist.
daß die Zuführeinrichtung (11) als Gießkanal (13) ausgestaltet ist, der einen ersten als Widerstandskanalteil (14) ausgebildeten ersten Gießkanalteil und
der einen zweiten in seiner Mündung (16) dem Endlosband (31) zugewandten und eine dem Fertigprodukt (S) in seiner Querschnittsfläche entsprechende Abmessung aufweisenden zweiten Gießkanalteil (15) besitzt und
daß die Zuführeinrichtung (11) an einem Aufnahmebehälter (12) angeschlossen ist, in den von einem metallurgischen Gefäß (21) Flüssigschmelze (M) zuführbar ist, und
daß Meßelemente (61) vorgesehen sind, mit denen der Pegel (P) der Flüssigschmelze (M) im Aufnahmebehälter (12) und/oder die Dicke (ds) des auf dem Endlosband (31) befindlichen Stranges (S) erfaßbar ist,
daß die Meßwerte über ein Meß- und Regelelement (7) mit einem Aktuator (73) in Verbindung stehen, der mit einem Element (24, 25) zur Einstellung der Ausflußmenge aus dem metallurgischen Gefäß (21) verbunden ist.
9. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandskanalteil (14) eine Dicke (dw) aufweist, entsprechend
dW = 0,5 bis 0,8 × ds mit ds = Strangdicke
10. Bandgießeinrichtung nach den Ansprüchen 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandskanalteil (14) eine Länge (L14) aufweist, wobei, L14 < L15 ist;
mit L15 = Länge des zweiten Kanalteils (15).
11. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Widerstandskanalteil (14) ein Widerstandselement (41) vorgesehen ist,
das als Filter (42) ausgestaltet ist, mit einer Freifläche (AF),
mit AF = 0,6 bis 0,8 × AK
mit AK = Querschnittsfläche des Gießkanals.
12. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freie Fläche (AF) des Filters (42) aus in einer Feuerfestplatte (44)
eingebrachten Bohrungen (43) besteht.
13. Bandgießeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Wand (17) des Gießkanals (13) eine Heizeinrichtung (51)
vorgesehen ist.
14. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wand (17) des Gießkanals (13) aus elektrisch leitfähigem
Feuerfestmaterial aufgebaut ist und
daß die Heizeinrichtung (51) eine Induktionsspule (52) ist.
15. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Wand (17) des Gießkanals (13) eine Wirbelstrombremse (61)
vorgesehen ist, die die Geschwindigkeit der Schmelze durch ein statisches
magnetisches Feld abbremst.
16. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Linearmotor (62) vorgesehen ist, der durch Erzeugung eines entgegen
der Strömungsrichtung der Schmelze wandernden Feldes die Geschwindigkeit
der Schmelze abbremst.
17. Bandgießeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Gießkanalteil (14) als Rohr ausgestaltet ist, dessen Querschnittsfläche an seinem Mündungsbereich als sich öffnender Trichter ausgestaltet ist, und
daß der zweite Kanalteil (15) im wesentlichen die gleiche Querschnittsfläche aufweist wie die des Stranges (S).
daß der erste Gießkanalteil (14) als Rohr ausgestaltet ist, dessen Querschnittsfläche an seinem Mündungsbereich als sich öffnender Trichter ausgestaltet ist, und
daß der zweite Kanalteil (15) im wesentlichen die gleiche Querschnittsfläche aufweist wie die des Stranges (S).
18. Bandgießeinrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erreichung einer gleichmäßigen Ausströmgeschwindigkeit des flüssigen
Metalls die Querschnittsflächen des Gießkanals (13) in Strömungsrichtung des
Metalls kleiner werden.
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