DE4215215C1 - Paramagnetischer Gasdetektor mit drehbarer Küvette - Google Patents
Paramagnetischer Gasdetektor mit drehbarer KüvetteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Bestimmung des
Anteils von Stoffen mit paramagnetischen
Eigenschaften, insbesondere von Sauerstoff, in einem
Stoffgemisch, welches in einem Gerätegehäuse durch
eine mittels einer Antriebswelle drehbaren
Küvettenanordnung entlang einer geradzahlig vielfachen
Anordnung von Magnetfeldkernen vorbeiführbar ist,
deren durch eine Permanentmagnetfeldquelle erzeugtes
Magnetfeld die Küvettenanordnung durchdringt, und
denen jeweils eine Spulenanordnung zur Umwandlung der
in ihr durch den paramagnetischen Stoff verursachten
magnetischen Flußänderung in ein elektrisches
Meßsignal zugeordnet ist, wobei die
Magnetisierungspolung der Magnetfeldkerne mit der
Magnetisierungspolung der ihnen zugeordneten
Meßfeldspulen jeweils benachbarter Magnetfeldkerne und
Meßfeldspulen in sich abwechselnder Ausrichtung
zueinander kombiniert sind.
Ein derartiges Gerät ist in der DE 38 40 337 C1
beschrieben worden.
Bei dem bekannten Gerät dreht sich eine
scheibenförmige Küvette innerhalb des Gerätegehäuses
entlang den Stirnflächen von vier Eisenkernen, welche
ihrerseits mit den Meßfeldspulen umgeben sind und die
auf einem Permanentmagneten ruhen, der in ihnen das
erforderliche Magnetfeld erzeugt, welches die Küvette
durchdringt. Die Küvettenscheibe selbst ist mit
Durchbrüchen versehen, in welche z. B. Sauerstoff
eingefüllt ist, der durch die Drehbewegung entlang der
magnetisierten Eisenkerne geführt wird. Sobald die
Küvette den Sauerstoff an den Eisenkernen vorbeiführt,
verstärkt sich durch den Paramagnetismus des
Sauerstoffs der magnetische Fluß in den Kernen, welche
von den die Kerne umgebenden Spulen detektiert wird,
da die Flußänderung eine Spannung in den Spulen
induziert, welche von einem angeschlossenen
Auswertegerät als Meßsignal weiterverarbeitet werden
kann. Durch die Rotation der Küvette entsteht ein
wechselnder magnetischer Fluß in den Kernen und somit
eine Wechselspannung in den Spulen. Der Verlauf des
magnetischen Flusses geht aus von dem
Permanentmagneten, auf den die Eisenkerne aufgebracht
sind, durchdringt die Kerne und die Küvette, setzt
sich fort durch die Gehäusewände und endet schließlich
wiederum an dem Permanentmagneten. Wegen der für ein
empfindliches Meßsignal notwendigen starken
Magnetfelder kommt es wegen der einseitigen Anordnung
und Verbindung zwischen Permanentmagnet und
Eisenkernen zu einer Polarisierung der Kerne
einerseits und der sie umgebenden Gehäusewandung
andererseits. Zwischen den Gehäusewänden und den
magnetischen Bauteilen entstehen somit große, sich
nahestehende Flächen entgegengesetzter magnetischer
Polung, so daß ein großer Teil des magnetischen
Flusses durch Streufelder verlorengeht und nicht durch
die rotierende Küvette fließt. Dieser Streuanteil kann
bis zu 50% betragen.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe
zugrunde, ein Meßgerät der genannten Art so zu
verbessern, daß die Bildung von magnetischen
Streufeldern zwischen dem Gehäuse einerseits und dem
mit den Meßfeldspulen versehenen Magnetfeldkernen
andererseits verringert, und der Anteil des durch die
Küvette hindurchgreifenden meßwirksamen Magnetflusses
erhöht wird.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß die
Küvette in dem Gerätegehäuse derart aufgenommen ist,
daß ihre Drehebene den Innenraum des Gehäuses in
zwei Teilbereiche unterteilt, von denen lediglich
einer der Teilbereiche die als Permanentmagnet
ausgebildete Magnetfeldquelle enthält, die mit ihrer
einen magnetischen Polfläche im wesentlichen
vollständig der Drehfläche der Küvette gegenüberliegt,
und die mit ihrer anderen magnetischen Polfläche mit
dem Gehäuse verbunden ist, und daß in dem jeweiligen
anderen der Teilbereiche die Magnetfeldkerne mit den
ihnen zugeordneten Meßfeldspulen enthalten sind, die
einerseits in unmittelbarer magnetischer
Flußverbindung zu dem Gehäuse stehen und andererseits
durch Zwischenschaltung des Gehäuses von der
Magnetfeldquelle entkoppelt, bzw. mit ihr nur
mittelbar verbunden sind.
Der Vorteil der Erfindung liegt im wesentlichen darin,
daß wegen der magnetischen Entkopplung von
Magnetfeldquelle und den von den Meßfeldspulen
umgebenden Kernen der Flußlinienverlauf durch die
Küvettenanordnung konzentriert wird, und daß die
Streufelder zwischen dem Gerätegehäuse einerseits und
den Kernen andererseits reduziert werden. Die
Gehäuseteile und die Kerne haben magnetisch gesehen
die gleiche Polung, so daß zwischen ihnen die
Entstehung eines Streufeldes unterdrückt wird. Allein
durch die erfindungsgemäße Anordnung von
Magnetfeldquelle einerseits und Meßfeldspulen und
zugehörigen Kernen andererseits wird eine
Signalerhöhung um bis zu 30% erreicht. Wegen des
fehlenden Streufeldes ist es jetzt auch möglich, die
Kerne und die zugehörigen Meßfeldspulen soweit wie
erforderlich zu verlängern, um die
Signalempfindlichkeit zu erhöhen. Dies war bei dem
bekannten Gerät nicht möglich, da eine Verlängerung
der Meßfeldspulen und der Kerne auch zu einer Erhöhung
des unerwünschten Störeinflusses der Streufelder
führte. Wegen der guten Streufeldunterdrückung ist es
jetzt eher möglich, im Gegensatz zum bekannten
Meßgerät, auch mit lediglich zwei Meßfeldspulen und
ihnen zugeordneten Kernen auszukommen. Aus Gründen der
Symmetrie und der optimalen Ausnutzung des zur
Verfügung stehenden Platzes ist es aber auch hier
sinnvoll, jeweils vier oder eine höhergeradzahlige
Anzahl von Meßfeldspulen und ihnen zugehörigen Kernen
einzubauen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt
sich daraus, daß nicht mehr auf die magnetischen
Eigenschaften der übrigen Montageteile im Zusammenhang
mit der drehbaren Küvette Rücksicht genommen zu werden
braucht. So kann das Lager für die Drehküvette auch
trotz einer eigenen Magnetisierung ohne weitere
Schutzmaßnahmen eingebaut werden, ohne daß die
Meßfeldspulen durch das rotierende Magnetfeld gestört
würden.
Als Magnetfeldquelle ist in geeigneter Weise ein
ferromagnetischer Stoff von hoher Permeabilität
vorzusehen, welcher mittels einer elektrischen Spule
einem Magnetfeld ausgesetzt wird, wodurch die
magnetischen Feldlinien von der Magnetfeldquelle in
die jenseits der Küvette befindlichen
ferromagnetischen Kerne eindringen. Die
Magnetfeldquelle entspricht dabei in ihrer Ausdehnung
der Küvette, so daß die Feldlinien über alle
elektrischen Spulen bzw. Kerne gleichzeitig
eingreifen. Wenn während der Küvettendrehung ein
Wechselsignal in bezug auf den Magnetfluß bei einem
der Kerne erzeugt wird, ist wegen der gleichmäßigen
Ausbreitung der Feldlinien ebenfalls über alle anderen
Kerne eine entsprechende Feldlinienänderung erfaßbar.
Wählt man hingegen einen Permanentmagneten als
Magnetfeldquelle, wird auf dessen der Küvette
zugewandten Oberfläche eine Platte aus magnetisch gut
leitfähigem Material als Äquipotentialfläche
aufgelegt. Als geeignetes Material hierfür kann eine
hochpermeable Eisen-Kobalt-Legierung angesehen werden.
Eine besonders günstige Küvettenanordnung besteht aus
einer Kreisscheibe mit drehachsensymmetrischen
Ausschnitten, die von dem Stoffgemisch, wie z. B. dem
Sauerstoffgas, durchströmbar sind und die derart
ausgebildet sind, daß bei einer die Stirnfläche einer
der Kerne vollständig frei liegenden Position des einen
der Ausschnitte die jeweils benachbarte Stirnfläche
des zugehörigen Kernes von der Ausschnittskontur
ausgenommen bleibt, wobei die Summe der durch die
Ausschnittskonturen im Zuge der Drehbewegung nur
teilweise freigegebenen Querschnitte der Stirnflächen
im wesentlichen konstant bleibt. Eine derartige
Ausgestaltung der Küvettenanordnung zu einer
Blendenscheibe für die Steuerung des Magnetflusses
ermöglicht es, daß zu jedem Zeitpunkt der Drehbewegung
eine annähernd gleichbleibende Durchflutung der
Meßküvette erreicht wird. Wenn eine der Stirnflächen
der Kerne vollständig in dem Ausschnitt erscheint, ist
die jeweils benachbarte noch völlig verdeckt. Sobald
dann bei fortschreitender Drehbewegung der Küvette die
Stirnfläche des betrachteten Kerns abschnittsweise
überdeckt wird, wird ein entsprechender Abschnitt der
Stirnfläche des benachbarten Kerns von dem
fortschreitenden Ausschnitt freigelegt. Auf diese
Weise wirkt die Magnetplatte in Verbindung mit der
Äquipotentialplatte als Quelle konstanter magnetischer
Spannung, welches eine Voraussetzung für ein möglichst
großes und schwankungsfreies Meßsignal ist.
Eine besonders günstige Form der Ausschnittskontur
ergibt durch konzentrisch zur Drehachse verlaufende
Kreisringsegmente, welche so dimensioniert sind, daß
sie während der Drehbewegung der Küvette beim
Überstreichen der Stirnflächen der Kerne diese
zumindest zeitweise völlig freigeben.
Eine ebenso gute Ausschnittskontur ergibt sich durch
einen konzentrisch zur Drehachse verlaufenden
nierenförmigen Ausschnitt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der
schematischen Zeichnung dargestellt und ist im
folgenden näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 die Schnittdarstellung eines
paramagnetischen Meßgerätes
Fig. 2 die Draufsicht auf die Küvettenanordnung
bei abgenommener Antriebseinheit.
In Fig. 1 ist ein Gerätegehäuse (1) gezeigt, in
welchem eine Küvettenanordnung (2) in Form einer auf
einer Welle (13) drehbar gelagerten Scheibe aus
magnetisch möglichst inertem Material aufgenommen ist.
Die Küvette (2) unterteilt den Innenraum des
Gerätegehäuses (1) in zwei Teilbereiche (A, B), von
denen der eine (A) eine Permanentmagnetplatte (3)
enthält, welche mit einer Äquipotentialplatte (4)
bedeckt ist. Magnetplatte (3) und Potentialplatte (4)
erstrecken sich im Gehäuse (1) in ihrer Ausdehnung in
gleicher Richtung und gleichem Ausmaß wie die Küvette
(2). In dem Teilbereich (B) des Gehäuses (1) sind vier
Kerne (5), von denen lediglich zwei dargestellt sind,
mit der Innenwand des Gehäuses (1) derart verbunden,
daß ihre Stirnflächen (6) in Richtung auf die Küvette
(2) weisen und dieser möglichst nahe benachbart sind.
Jeder der Kerne (5) ist von einer Meßfeldspule (7)
umgeben, von der jeweils eine Signalleitung zu einem
nicht dargestellten Auswertegerät führt. Die Küvette
(2) besitzt drehachsensymmetrische Ausschnitte (8),
welche im dargestellten Zustand die Stirnflächen (6)
der Kerne (5) freigeben. Der Innenraum der Ausschnitte
(8) ist mit einem zu messenden Stoff von
paramagnetischen Eigenschaften, wie z. B. Sauerstoff,
gefüllt, der über eine Gaszuführung (9) in den
Innenraum des Gehäuses (1) eingeleitet wird, diesen
ausfüllt und bis in die als Meßraum (10) zu
betrachtende Umgebung der Ausschnitte (8) und der
Küvette (2) vordringt, und von dort über einen Auslaß
(11) an die Umgebung entweicht. Die Küvette (2) ist an
einem Wellenzapfen (12) befestigt, die an der Welle
(13) eines Antriebsmotors (14) befestigt und über ein
Wellenlager (15) geführt ist. Der Motor (14) und die
diesen umgebende Motorhalterung (16) sind mit dem
Gehäuseboden (18) verbunden. Der Gehäuseboden (18)
trägt zum einen die Magnetplatte (3) und zum anderen
besitzt er einen Durchbruch (19) für die Welle (13)
und den Wellenzapfen (12). Die Magnetisierungspolung
der Magnetplatte (3) ist durch Großbuchstaben N (Nord)
und S (Süd) dargestellt, und durch die besondere
Anordnung von Magnetplatte (3), Gehäuseboden (18) und
Gehäuse (1) ist erkennbar, daß die Magnetpolung S über
das Gehäuse (1) in die Kerne (5) bis zur Stirnfläche
(6) gleichbleibt. Somit sind die Feldspulen (7) und
die Kerne (5) von einem Gehäuse (1) gleicher
Magnetisierpolung S umgeben, wie sie die Kerne (5)
aufweisen.
In Fig. 2 ist die Draufsicht auf die Küvette (2)
dargestellt, wobei die Antriebseinheit, bestehend aus
Motor (14) und Motorhalterung (16) abgenommen sind,
und der Gehäuseboden (18) zusammen mit der auf ihm
befestigten Magnetplatte (3) und Potentialplatte (4)
entfernt sind. Die Küvette (2) ist über die Welle (13)
in dem Gehäuse (1) drehbar in Richtung des
Drehsinnpfeils (21) angeordnet. Die als
Scheibe ausgebildete Küvette (2) besitzt zwei sich
radial gegenüberliegende, annähernd nierenförmige
Ausschnitte (8), welche in der dargestellten Position
die Stirnflächen (6) der Kerne (5) vollständig
freigeben. Die entsprechenden benachbarten Kerne (22)
werden von der Kontur der jeweiligen Ausschnitte (8)
gerade berührt, geben diese aber noch nicht frei. Bei
Drehung der Küvette (2) in Richtung des Pfeiles (21)
werden die Kerne (6) in ihrem freien Durchtritt durch
die Ausschnitte (8) abnehmen, wobei die Stirnflächen
der benachbarten Kerne (22) in entsprechendem Maße in
die Ausschnitte (8) eintreten und somit die durch das
fortschreitende Abdecken der Kerne (6) abnehmende
Durchflutung der Magnetfelder durch die zunehmend
freiwerdenden Magnetfelder der Kerne (22)
weitestgehend kompensieren. Durch den abwechselnden
Wicklungssinn der Meßfeldspulen (7) bzw. (27) werden
die in den Spulen (7) erzeugten Flußabnahmen wegen der
verschwindenden Durchdringung der Magnetfelder in den
paramagnetischen Stoff eine positive Spannung
erzeugen, wobei wegen des umgekehrten Wicklungssinnes
in den Spulen (27) die dort erzeugte Flußzunahme wegen
der Vergrößerung des Flußdurchtrittes durch die
Ausschnitte (13) ebenfalls zu einer positiven Spannung
führt. Auf diese Weise erhält man durch die Meßsignale
der vier Einzelspulen (7, 27) wegen der gleichmäßig
bleibenden Durchflutung ein im wesentlichen
gleichbleibend konstantes Gesamtsignal.
Claims (6)
1. Gerät zur Bestimmung des Anteils von Stoffen mit
paramagnetischen Eigenschaften, insbesondere von
Sauerstoff, in einem Stoffgemisch, welches in
einem Gerätegehäuse durch eine mittels einer
Antriebswelle drehbaren Küvettenanordnung entlang
einer geradzahlig vielfachen Anordnung von
Magnetfeldkernen vorbeiführbar ist, deren durch
eine Permanentmagnetfeldquelle erzeugtes
Magnetfeld die Küvettenanordnung durchdringt, und
denen jeweils eine Spulenanordnung zur Umwandlung
der in ihr durch den paramagnetischen Stoff
verursachten magnetischen Flußänderung in ein
elektrisches Meßsignal zugeordnet ist, wobei die
Magnetisierungspolung der Magnetfeldkerne mit der
Magnetisierungspolung der ihnen zugeordneten
Meßfeldspulen jeweils benachbarter Magnetfeldkerne
und Meßfeldspulen in sich abwechselnder
Ausrichtung zueinander kombiniert sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Küvette (2) in dem
Gerätegehäuse (1) derart aufgenommen ist, daß ihre
Drehebene den Innenraumraum des Gehäuses (1) in
zwei Teilbereiche (A, B) unterteilt, von denen
lediglich einer der Teilbereiche (A, B) die als
Permanentmagnet ausgebildete Magnetfeldquelle (3)
enthält, die mit ihrer einen magnetischen
Polfläche im wesentlichen vollständig der
Drehfläche der Küvette (2) gegenüberliegt, und die
mit ihrer anderen magnetischen Polfläche mit dem
Gehäuse (1) verbunden ist, und daß in dem
jeweiligen anderen der Teilbereiche (A, B) die
Magnetfeldkerne (5) mit den ihnen zugeordneten
Meßfeldspulen (7) enthalten sind, die einerseits
in unmittelbarer
magnetischer Flußverbindung zu dem Gehäuse (1) stehen
und andererseits durch Zwischenschaltung des Gehäuses
(1) von der Magnetfeldquelle (3) entkoppelt, bzw. mit
ihr nur mittelbar verbunden sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Küvette (2) zugewandte Oberfläche der
Magnetfeldquelle (3) mit einer als
Äquipotentialfläche dienenden Platte (4) aus
magnetisch gut leitfähigem Material bedeckt ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Äquipotentialscheibe (4) aus einer
hochpermeablen Eisen-Kobalt-Legierung besteht.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Küvettenanordnung aus
einer Kreisscheibe (2) besteht, welche
drehachsensymmetrische Ausschnitte (8) aufweist,
die von dem zu untersuchenden Stoffgemisch
durchströmbar sind, und die derart ausgebildet
sind, daß bei einer die Stirnfläche (6) einer der
Kerne (5) vollständig frei liegenden Position der
Ausschnitte (8) die jeweils benachbarte
Stirnfläche (22) des zugehörigen Kernes (5) von
der Ausschnittskontur (8) ausgenommen bleibt,
wobei die Summe der durch die Ausschnittskonturen
(8) im Zuge der Drehbewegung (21) nur teilweise
freigegebenen Querschnitte der Stirnflächen (6,
22) im wesentlichen konstant bleibt.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausschnitte konzentrisch zur Drehachse
verlaufende Kreisringsegmente (8) sind.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausschnitte eine konzentrisch zur Drehachse
nierenförmig verlaufende Kontur (8) aufweisen.
Priority Applications (5)
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Family Applications (1)
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