DE4214689A1 - Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen - Google Patents
Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinenInfo
- Publication number
- DE4214689A1 DE4214689A1 DE19924214689 DE4214689A DE4214689A1 DE 4214689 A1 DE4214689 A1 DE 4214689A1 DE 19924214689 DE19924214689 DE 19924214689 DE 4214689 A DE4214689 A DE 4214689A DE 4214689 A1 DE4214689 A1 DE 4214689A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- loading
- arm
- clearing
- shovel
- conveyor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/12—Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
- E21D9/126—Loading devices or installations
- E21D9/128—Loader-conveyors with gathering arms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung für die Hauf
werksverladung in einen Förderer, insbesondere zur Verwen
dung bei einer als Teilschnittmaschine ausgebildeten Abbau- oder
Vortriebsmaschine, mit einer Ladeschaufel, mit minde
stens einem mittels eines Ladearm-Antriebs über die Lade
schaufel pendelnd hin- und herbewegten, das Haufwerk dem
Förderer zuführenden Ladearm, der mit einer steilstehenden
Haufwerksmitnehmerfläche und einer schräg nach hinten ab
fallenden Rückenfläche versehen ist und mit einem das Hauf
werk aus dem Außenbereich der Ladeschaufel in den Aufnahme
bereich des Ladearmes befördernden, über die Ladeschaufel
pendelnd hin- und herbewegten Räumarm.
Ladeeinrichtungen, die mit auf einer Ladeschaufel od. dgl.
um eine ortsfeste Schwenkachse pendelbeweglich gelagerten
Ladearmen mit etwa dreieckigem Querschnitt versehen sind,
d. h. eine steilstehende Haufwerks-Mitnehmerfläche und eine
nach hinten flach abfallende Rückenfläche aufweisen, sind
in verschiedenen Ausführungen bekannt (DE-OS 34 34 827,
DE-PS 26 45 396). Die bekannten Ladeeinrichtungen werden
zumeist angebaut an fahrbaren Teilschnittmaschinen oder zur
Haufwerksverladung in Vortriebsschilden u. dgl. eingesetzt.
Sie weisen für den Antrieb der Ladearme hydraulische Schub
kolbengetriebe auf, die im allgemeinen verdeckt unter der
Ladeschaufel angeordnet sind.
Um die vorgenannten Ladeeinrichtungen auch bei größeren La
debreiten der Ladeschaufel einsetzen zu können, ist es be
kannt, an der Ladeschaufel zu beiden Seiten des Aufgabeendes
eines Mittelförderers zwei gleichgerichtet fördernde Ladear
me der genannten Art anzuordnen, wobei zwischen diesen eine
Stufe an der Ladeschaufel vorgesehen ist (DE-OS 35 46 192,
DE-OS 37 42 439). Der äußere Ladearm bildet hierbei einen
Räumarm, der das im äußeren Seitenbereich der Ladeschaufel
befindliche Haufwerk über die Stufenübergabe hinweg in den
Arbeitsbereich des innenliegenden Ladearmes befördert, so
daß es von diesem seitlich in den Förderer geschoben werden
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ladeeinrichtung
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sich auch
bei größeren Ladebreiten der Ladeschaufel hohe Ladeleistungen
erreichen lassen, ohne daß an der Ladeschaufel die genannten
Stufen angeordnet zu werden brauchen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Räumarm am Fuß seines aufragenden Räumbalkens eine zum Lade
arm hin vorspringende, unter dem Ladearm hindurchtauchende
Ladescheibe aufweist.
Nach der Erfindung ist der Räumarm, der im Ladebetrieb das
Haufwerk im Außenbereich der Ladeschaufel aufnimmt und es in
Richtung auf den vorlaufenden bzw. innenliegenden Ladearm und
über diesen hinweg in Richtung auf den Längsförderer befördert,
mit einer Ladescheibe ausgestattet, die eine die Ladeschaufel
überdeckende Auflager- und Transportplatte für das zu verla
dende Haufwerk bildet, so daß das auf ihr liegende Haufwerk
beim Ladehub des Räumarmes von der Ladescheibe getragen aus
dem äußeren Seitenbereich der Ladeschaufel in Richtung auf
den Ladearm und über diesen hinweg befördert wird. Damit ist
es möglich, den ladetechnisch schwierig zu erfassenden seit
lichen Außenbereich der Ladeschaufel auch bei starker Hauf
werksbeladung derselben zuverlässig freizuräumen und das
Haufwerk ohne Stufenübergabe an der Ladeschaufel über den
innenliegenden Ladearm hinweg in dessen Arbeitsbereich zu
befördern, so daß es vom Ladearm beim Ladehub in den Förde
rer geschoben werden kann. In dieser Hinsicht vorteilhaft
ist es, daß die plattenförmige Ladescheibe des Räumarmes
den in Laderichtung vor ihm angeordneten Ladearm untergreift
bzw. unter diesem durchtaucht. Damit kann sichergestellt wer
den, daß das auf der Ladescheibe befindliche Haufwerk beim
Ladehub des Räumarmes zuverlässig über die eine schräge Auf
gleitrampe bildende Rückenfläche des Ladearmes hinweg in des
sen Ladebereich befördert wird. Selbst bei starker Beladung
der Ladeschaufel ist eine einwandfreie Haufwerksverladung mit
hoher Ladeleistung gewährleistet.
Der über die Ebene der Ladescheibe auf ragende Räumbalken des
Räumarmes wird zweckmäßig nach Art des Ladebalkens ausgebil
det, d. h. er weist wie der Ladearm eine steilstehende Mitneh
merfläche und eine von deren Scheitel zur Rückseite hin schräg
abfallende Rückenfläche auf. Damit wird sichergestellt, daß
beim Rückhub des Räumarmes etwaiges hinter ihm auf der Lade
schaufel liegendes Haufwerk über die geneigte Rückenfläche des
Räumbalkens hinweg auf die Ladescheibe gelangt, so daß es beim
nachfolgenden Ladehub des Räumarmes in den Arbeitsbereich des
Ladearmes befördert wird. Es versteht sich, daß die Ladeschau
fel an ihrer Außenseite mit einer aufragenden Begrenzungswand
versehen ist, die beim Rückhub des Räumarmes als Stauwand
dient und sicherstellt, daß das hinter dem zurücklaufenden
Räumbalken befindliche Haufwerk über diesen hinweg auf die La
descheibe fließt.
Der Ladearm und der Räumarm werden zweckmäßig gegenläufig zu
einander angetrieben, so daß der Räumarm beim Ladehub des La
dearmes seinen Rückhub und beim Rückhub des Ladearmes seinen
Ladehub ausführt. Für den pendelnden Antrieb des Ladearmes und
des Räumarmes können, wie üblich, hydraulische Schubkolbenge
triebe vorgesehen werden, die zweckmäßig verdeckt unterhalb
der Ladeschaufel angeordnet werden.
Die Anordnung wird vorteilhafterweise so getroffen, daß die La
descheibe des Räumarmes den Ladearm auf dem gesamten Schwenk
bereich, also unabhängig von der jeweiligen Schwenkposition von
Räumarm und Ladearm, untergreift. Die Ladescheibe des Räumarmes
überdeckt die Ladeschaufel großflächig und liegt zweckmäßig
gleitend auf der Ladeschaufel auf. Vorzugsweise wird die Anord
nung so getroffen, daß die Ladescheibe am Ende des Ladehubes
des Räumarmes mit ihrer vorlaufenden Stirnkante sich an oder
in Nähe der Übergabestelle zum Förderer bzw. dessen Aufgabeen
de befindet. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Anordnung
so getroffen wird, daß der Räumbalken des Räumarmes am Ende
seines Ladehubes dicht zu dem in der Rückhubposition befindli
chen Ladearm liegt. Damit ist bei jedem Ladehub des Räumarmes
ein praktisch vollständiges Freiräumen seiner Ladescheibe mög
lich. Der Ladearm und der Räumbalken werden zweckmäßig gleich
sinnig zueinander etwa winkel- oder bogenförmig ausgebildet.
Der Ladearm und der Räumarm sind jeweils in einem ortsfesten
Gelenk an der Ladeschaufel pendelbeweglich gelagert. Dabei
wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die beiden
Gelenke in Seitenrichtung der Ladeschaufel in deren rückwär
tigem Bereich gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die La
descheibe wird vorteilhafterweise großflächig so ausgebildet,
daß sie in der Rückhubposition des Räumarmes den Flächenbe
reich der Ladeschaufel zwischen Räumbalken und dem an Ende
seines Ladehubes befindlichen Ladearm weitgehend oder zumin
dest zum weitaus überwiegenden Teil abdeckt.
Im allgemeinen wird die Ladeeinrichtung so ausgebildet, daß
sie das Haufwerk in einen Mittelförderer, z. B. einen Ketten
kratzförderer, verlädt, wobei dieser mit seinem Aufgabeende in
die Ladeschaufel eintaucht. Bei dieser Ausgestaltungsform der
Ladeeinrichtung wird zweckmäßig zu beiden Seiten des Aufgabe
endes des Förderers jeweils ein Ladearm mit zugeordnetem Räum
arm der genannten Art vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der
Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei
die Zeichnung eine erfindungsgemäße Ladeeinrichtung in Drauf
sicht zeigt.
Die dargestellte Ladeeinrichtung 1 dient zum Verladen des beim
bergmännischen Abbau oder beim Vortrieb von untertägigen bzw.
unterirdischen Bauwerken, z. B. beim Strecken- oder Tunnelvor
trieb anfallenden Haufwerks in einen Förderer 2, der zweckmä
ßig als Kettenkratzförderer ausgebildet ist. Die Ladeeinrich
tung 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel Bestandteil einer
an sich bekannten fahrbaren Abbau- oder Vortriebsmaschine in
Gestalt einer Teilschnittmaschine, die mit einem horizontal
und vertikal schwenkbaren, die Ladeeinrichtung übergreifenden
Schneidarm ausgerüstet ist, von dem in der Zeichnung ledig
lich der als Querschneidekopf ausgebildete Schneidkopf 3 so
wie das Raupenfahrwerk 4 angedeutet ist. Der Förderer 2 ist
dabei, wie bekannt, in der Längsachse der Teilschnittmaschine
verlegt, wobei er sich von der abbaustoßseitig an der Maschi
ne unterhalb des Schneidarmes angeordneten Ladeeinrichtung 1
zur Maschinenrückseite hin erstreckt, wo das Haufwerk z. B.
einem nachgeschalteten Fördermittel übergeben wird. Die För
derrichtung des Förderers 2 ist durch den Pfeil 5 angegeben.
Die Ladeeinrichtung 1 ist zur Längsachse des mittig angeord
neten Förderers 2 symmetrisch ausgebildet. Sie weist einen
Ladetisch bzw. eine Ladeschaufel 6 auf, die zumeist zur Soh
le geneigt ist und mit ihrer vorderen Stirnkante 7 auf oder
dicht über der Streckensohle liegt. Der Förderer 2 taucht mit
seinem Aufgabeende 8 mittig in die Ladeschaufel 6 ein, die
eine geneigte Laderampe bildet, auf der das Haufwerk in den
Förderer 2 verladen wird. Zu beiden Seiten des Aufgabeendes
8 des Förderers 2 sind in symmetrischer Anordnung zueinander
an der Ladeschaufel jeweils ein Ladearm 9 und ein Räumarm 10
angeordnet. Die beiden Ladearme 9 sind jeweils in einem orts
festen Gelenk 11 mit senkrecht zu der Ladeebene der Ladeschau
fel 6 verlaufender Gelenkachse schwenkbar an der Ladeschaufel
6 gelagert. Entsprechend sind die beiden Räumarme 10 jeweils
in einem Gelenk 12 mit senkrecht auf der Ladeschaufel 6 ste
hender Gelenkachse schwenkbeweglich an der Ladeschaufel gela
gert. Die beiden Ladearme 11 sind von bekannter Ausbildung.
Sie weisen einen etwa dreieckigen Querschnitt, d. h. eine
steilstehende Haufwerks-Mitnehmerfläche 13 und eine vom
Scheitel der Mitnehmerfläche 13 nach hinten schräg abfallende
Rückenfläche 14 auf, wie dies bei den Ladeeinrichtungen der
gattungsgemäßen Bauart bekannt ist.
Der Antrieb der Ladearme 9 erfolgt in bekannter Weise z. B.
mittels eines hydraulischen Schubkolbenzylinderantriebs, der
verdeckt unterhalb der Ladeschaufel 6 angeordnet sein kann
und so ausgebildet ist, daß er den Ladearmen 9 eine hin- und
hergehende Pendelbewegung um ihre Gelenke 11 erteilt. In der
Zeichnung ist rechts im Bild der Ladearm am oder im Endbe
reich seines Ladehubes gezeigt, bei dem er das vor ihm auf
der Ladeschaufel 6 liegende Haufwerk in Pfeilrichtung 15 seit
lich in das Aufgabeende 8 des Förderers 2 schiebt. Links im
Bild ist der Ladearm 9 in einer Schwenkposition gezeigt, die
seiner äußersten Rückhubstellung entspricht. Im Ladebetrieb
führen demgemäß die beiden Ladearme 9 in ihren endseitigen
Gelenken 11 Pendelbewegungen zwischen den beiden rechts und
links in der Zeichnung gezeigten Schwenkpositionen aus.
Die Gelenke 11 und 12 der Lade- und Räumarme befinden sich im
rückwärtigen Bereich der Ladeschaufel 6 jeweils im Seitenab
stand zueinander. Die Räumarme 10 bestehen jeweils aus einem
im zugeordneten Gelenk 12 an der Ladeschaufel 6 gelenkig bzw.
pendelbeweglich angeschlossenen aufragenden Räumbalken 16
und einer an seinem Fuß fest angeordneten, zum zugeordneten
Ladearm 9 hin vorspringenden Platte, die eine Ladescheibe 17
bildet, welche die Ladeschaufel 6 überdeckt und zweckmäßig auf
der Ladeschaufel gleitend aufliegt. Der Schwenkantrieb der im
Ladebetrieb pendelnd über die Ladeschaufel 6 bewegten Räumarme
10 kann in der gleichen Weise erfolgen wie der Antrieb der La
dearme 9, vorzugsweise mittels eines unterhalb der Ladeschau
fel angeordneten Schubkolbenzylinderantriebs.
Der Räumbalken 16 der beiden Räumarme 10 ist, wie die Ladearme
9, im Querschnitt etwa dreieckförmig ausgebildet. Die Räumbal
ken 16 weisen demgemäß wie die Ladearme eine steilstehende
Haufwerks-Mitnehmerfläche 18 und eine geneigte Rückenfläche 19
auf, die vom Scheitel der Mitnehmerfläche 18 schräg zur Rück
seite des Räumbalkens 16 hin abfällt. Die Ladeschaufel 6 ist
an ihren außenliegenden Seitenbereichen und im rückwärtigen
Bereich mit einer über ihrer Ladefläche aufragenden Begrenzungs
wand 20 versehen, wie dies bekannt ist.
Die Zeichnung zeigt rechts im Bild den Räumarm 10 in seiner
Rückhubposition und links im Bild den Räumarm 10 in seiner
Schwenkposition am Ende seines Ladehubes. Es ist ersichtlich,
daß die Ladescheiben 17 der beiden Räumarme 10 den zugeordneten
Ladearm 9 unabhängig von der Schwenklage von Lade- und Räumarm
untergreift, in der rechts im Bild gezeigten Schwenkposition
des Lade- und Räumarmes örtlich bei 17′, in der links gezeig
ten Schwenkposition den Ladearm 9 auf zumindest angenähert
voller Länge. Die Ladescheiben 17 der beiden Räumarme 10 tau
chen demgemäß unter dem jeweils zugeordneten Ladearm 9 hin
durch. Außerdem zeigt die Zeichnung links im Bild, daß die
Ladescheiben 17 so ausgebildet sind, daß sie am Ende des Lade
hubes des Räumarmes 10 mit ihrer vorlaufenden Stirnkante 21
an oder in unmittelbarer Nähe der Übergabestelle zum Aufgabe
ende 8 des Förderers 2 liegen. In dieser Schwenkposition befin
det sich der Räumbalken 16 des Räumarmes 10 mit seiner Mitneh
merfläche 18 an oder in dichtem Abstand zu der die geneigte
Rückenfläche 14 des Ladearmes 9 an dessen Fuß begrenzenden Fuß
kante. Der Ladearm 9 und der zugeordnete Räumbalken 16 sind
zueinander gleichsinnig etwa winkel- oder bogenformig ausge
bildet, wie insbesondere die links in der Zeichnung gezeigte
Schwenkposition von Lade- und Räumarm erkennen läßt. Außerdem
ist die Ladescheibe 17 der beiden Räumarme 10 großflächig so
ausgebildet, daß sie in der rechts im Bild gezeigten Rückhub
position des Räumarmes 10 den Flächenbereich der Ladeschaufel
6 zwischen dem Räumbalken 19 und dem am Ende seines Ladehubes
befindlichen Ladearm 9 nahezu vollständig oder zum weitaus
überwiegenden Teil abdeckt, wobei die Ladescheiben 17 aber in
ihrer Konfiguration 50 gestaltet sind, daß sie bei den Schwenk
bewegungen der Räumarme nicht über die Außenbegrenzung der La
deschaufel 6 vorspringen.
Im Ladebetrieb werden die beiden Ladearme 9 und die zugeordne
ten Räumarme 10 zweckmäßig gegenläufig zueinander angetrieben.
Beim Ladehub der Ladearme 9 führen die Räumarme 10 demgemäß
ihren Rückhub von der in der Zeichnung links im Bild gezeigten
Schwenkposition in die rechts im Bild gezeigte Rückhubposition
aus. Bei dieser Rückhub- bzw. Rückschwenkbewegung der Räumarme
10 fließt das in den Seitenbereichen 6′ auf der Ladeschaufel
6 befindliche Haufwerk über die zur Mitnehmerfläche 18 hin
rampenartig ansteigende Rückenfläche 19 der Räumbalken 16 hin
weg auf die Ladescheiben 17. Gleichzeitig führen die Ladearme
9 ihren Ladehub aus, bei der das vor ihrer Mitnehmerfläche 13
auf der Ladescheibe 17 bzw. der Ladeschaufel 16 liegende Hauf
werk in Pfeilrichtung 15 in den Förderer 2 geschoben wird. Bei
der Rückschwenkbewegung der Räumarme 10 von der rechts im Bild
gezeigten Schwenkposition in die links im Bild gezeigte Schwenk
position führen die Ladearme 9 ihre Rückhubbewegung von der
rechts im Bild gezeigten Schwenkposition in die links im Bild
gezeigte Schwenkposition aus. Hierbei wird das auf der jewei
ligen Ladescheibe 17 liegende Haufwerk von dem Räumbalken 16
über die rampenartig ansteigende Rückenfläche 14 des Ladear
mes 9 hinweg in den Ladebereich des Ladearmes 9 geschoben,
so daß es von diesem beim nachfolgenden Ladehub in Pfeilrich
tung 15 in den Förderer 2 eingetragen werden kann.
Es ist ersichtlich, daß mit Hilfe der pendelnd bewegten Räum
arme 10 die äußeren Seitenbereiche der Ladeschaufel 6 zuverläs
sig freigeräumt werden können und daß die Ladescheiben 17
Tragplatten für das Haufwerk bilden, das von den Räumarmen
10 in den Ladebereich der Ladearme 9 befördert wird.
Die beschriebene Ladeeinrichtung eignet sich auch für die ein
seitige Beladung eines Förderers 2. In diesem Fall ist abwei
chend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel nur auf der einen
Seite des Aufgabeendes 8 des Förderers 2 eine Ladeschaufel mit
Ladearm 9 und Räumarm 10 vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Ladeeinrichtung kann auch unabhängig von
einer als Abbau- oder Vortriebsmaschine arbeitenden Teilschnitt
maschine eingesetzt werden, z. B. zur Haufwerksverladung beim
Schildvortrieb oder beim Streckenvortrieb.
Claims (12)
1. Ladeeinrichtung für die Haufwerksverladung in einen För
derer, insbesondere zur Verwendung bei einer als Teil
schnittmaschine ausgebildeten Abbau- oder Vortriebsma
schine, mit einer Ladeschaufel, mit mindestens einem
mittels eines Ladearm-Antriebs über die Ladeschaufel
pendelnd hin- und herbewegten, das Haufwerk dem Förderer
zuführenden Ladearm, der mit einer steilstehenden Hauf
werks-Mitnehmerfläche und einer schräg nach hinten ab
fallenden Rückenfläche versehen ist, und mit einem das
Haufwerk aus dem Außenbereich der Ladeschaufel in den
Aufnahmebereich des Ladearmes befördernden, über die La
deschaufel pendelnd hin- und herbewegten Räumarm, da
durch gekennzeichnet, daß der Räum
arm (10) am Fuß seines aufragenden Räumbalkens (16) eine
zum Ladearm (9) hin vorspringende, unter dem Ladearm
hindurchtauchende Ladescheibe (17) aufweist.
2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Räumbalken (16) des
Räumarmes (10) eine steilstehende Mitnehmerfläche (18)
und eine von deren Scheitel zur Rückseite hin schräg ab
fallende Rückenfläche (19) aufweist.
3. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ladeschaufel (6)
mit einer aufragenden Begrenzungswand (20) versehen ist.
4. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Lade
scheibe (17) des Räumarmes (10) den Ladearm (9) auf dem
gesamten Schwenkbereich untergreift.
5. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Lade
scheibe (17) des Räumarmes (10) auf der Ladeschaufel (6)
gleitend aufliegt.
6. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Lade
scheibe (17) so ausgebildet ist, daß sie am Ende des La
dehubes des Räumarmes (10) mit ihrer vorlaufenden Stirn
kante (21) im Bereich der Übergabestelle zum Förderer
(2) liegt.
7. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Räum
balken (16) des Räumarmes (10) am Ende seines Ladehubes
dicht zu dem in der Rückhubposition befindlichen Ladearm
(9) angeordnet ist.
8. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Lade
arm (9) und der Räumbalken (16) gleichsinnig und in An
passung zueinander winkel- oder bogenförmig ausgebildet
sind.
9. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Lade
arm (9) und der Räumarm (10) in ortsfesten Gelenken (11,
12) pendelbeweglich gelagert sind, die in Seitenrichtung
der Ladeschaufel (6) in derem rückwärtigen Bereich gegen
einander versetzt angeordnet sind.
10. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Lade
scheibe (17) in der Rückhubposition des Räumarmes (10)
den Flächenbereich der Ladeschaufel (6) zwischen Raum
balken (16) und dem am Ende seines Ladehubes befindlichen
Ladearm (9) zum überwiegenden Teil abdeckt.
11. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Lade
arm (9) und der Räumarm (10) gegenläufig zueinander ange
trieben sind.
12. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß zu beiden
Seiten des Aufgabeendes (8) des Förderers (2) jeweils ein
Ladearm (9) mit zugeordnetem Räumarm (10) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924214689 DE4214689A1 (de) | 1992-05-02 | 1992-05-02 | Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924214689 DE4214689A1 (de) | 1992-05-02 | 1992-05-02 | Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4214689A1 true DE4214689A1 (de) | 1993-11-04 |
Family
ID=6458115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924214689 Withdrawn DE4214689A1 (de) | 1992-05-02 | 1992-05-02 | Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4214689A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108547630A (zh) * | 2018-06-08 | 2018-09-18 | 日照市上普重型装备股份有限公司 | 悬臂式掘进机 |
| CN112576274A (zh) * | 2020-12-02 | 2021-03-30 | 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 | 一种掘进机机载刮板机落料点调整装置及调整方法 |
| CN116122366A (zh) * | 2023-01-04 | 2023-05-16 | 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 | 全宽装载机构液压控制系统及控制方法 |
-
1992
- 1992-05-02 DE DE19924214689 patent/DE4214689A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108547630A (zh) * | 2018-06-08 | 2018-09-18 | 日照市上普重型装备股份有限公司 | 悬臂式掘进机 |
| CN112576274A (zh) * | 2020-12-02 | 2021-03-30 | 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 | 一种掘进机机载刮板机落料点调整装置及调整方法 |
| CN112576274B (zh) * | 2020-12-02 | 2022-11-01 | 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 | 一种掘进机机载刮板机落料点调整装置及调整方法 |
| CN116122366A (zh) * | 2023-01-04 | 2023-05-16 | 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 | 全宽装载机构液压控制系统及控制方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1456657B1 (de) | Einrichtung zum Abtragen von Halden | |
| DE2500680C2 (de) | An einer Gleitführung geführter Hobel | |
| DE2659826C2 (de) | Maschine zum Laden und Fördern losen Materials | |
| DE2558884C2 (de) | ||
| DE4214689A1 (de) | Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen | |
| DE2757947C2 (de) | Brückenkratzer | |
| DE2846789C2 (de) | Entspeicherungsgerät für das Abräumen von Schüttguthalden | |
| DE2907966A1 (de) | Haldenraeumgeraet | |
| DE2846788A1 (de) | Entspeicherungskratzer, insbesondere brueckenkratzer | |
| DE3434827A1 (de) | Teilschnittmaschine mit einstellbarer ladeeinrichtung | |
| DE3207908A1 (de) | Mit einem arbeitsfahrzeug verbindbares grabenraeumgeraet | |
| DE1634722C3 (de) | Bagger zum Abtragen von Material von einer Böschung | |
| DE3546192A1 (de) | Ladeeinrichtung, insbesondere fuer teilschnittmaschinen | |
| DE2932663A1 (de) | Haufwerkaufnahme- und abfoerdervorrichtung fuer vortriebs- und lademaschinen | |
| DE2757328C2 (de) | Vorrichtung zum Laden von Schüttgut, insbesondere Rüben | |
| DE3416384C2 (de) | Maschine zur Förderung von Haufwerk | |
| DE2159268B2 (de) | Vortriebsmaschine | |
| DE2501700A1 (de) | Entspeicherungskratzer fuer schuettguthalden u.dgl. | |
| DE3543313C2 (de) | ||
| AT373938B (de) | Schneeraeumgeraet | |
| DE3717874A1 (de) | Kurzfrontmaschine, insbesondere streckensenkmaschine | |
| EP1187968B1 (de) | Walzenschrämlader | |
| DE2208330C3 (de) | Selbstfahrende Abbau- und Gewinnungsmaschine | |
| DE2109993C3 (de) | Grabenbagger | |
| DE2519825C3 (de) | Vortriebsmaschine für den Tunnelvortrieb u.dgl |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DBT DEUTSCHE BERGBAU-TECHNIK GMBH, 45128 ESSEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |