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DE4214689A1 - Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen - Google Patents

Ladeeinrichtung fuer die haufwerksverladung, insbesondere bei teilschnittmaschinen

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Publication number
DE4214689A1
DE4214689A1 DE19924214689 DE4214689A DE4214689A1 DE 4214689 A1 DE4214689 A1 DE 4214689A1 DE 19924214689 DE19924214689 DE 19924214689 DE 4214689 A DE4214689 A DE 4214689A DE 4214689 A1 DE4214689 A1 DE 4214689A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
arm
clearing
shovel
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924214689
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Stuckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH filed Critical Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH
Priority to DE19924214689 priority Critical patent/DE4214689A1/de
Publication of DE4214689A1 publication Critical patent/DE4214689A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • E21D9/126Loading devices or installations
    • E21D9/128Loader-conveyors with gathering arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung für die Hauf­ werksverladung in einen Förderer, insbesondere zur Verwen­ dung bei einer als Teilschnittmaschine ausgebildeten Abbau- oder Vortriebsmaschine, mit einer Ladeschaufel, mit minde­ stens einem mittels eines Ladearm-Antriebs über die Lade­ schaufel pendelnd hin- und herbewegten, das Haufwerk dem Förderer zuführenden Ladearm, der mit einer steilstehenden Haufwerksmitnehmerfläche und einer schräg nach hinten ab­ fallenden Rückenfläche versehen ist und mit einem das Hauf­ werk aus dem Außenbereich der Ladeschaufel in den Aufnahme­ bereich des Ladearmes befördernden, über die Ladeschaufel pendelnd hin- und herbewegten Räumarm.
Ladeeinrichtungen, die mit auf einer Ladeschaufel od. dgl. um eine ortsfeste Schwenkachse pendelbeweglich gelagerten Ladearmen mit etwa dreieckigem Querschnitt versehen sind, d. h. eine steilstehende Haufwerks-Mitnehmerfläche und eine nach hinten flach abfallende Rückenfläche aufweisen, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt (DE-OS 34 34 827, DE-PS 26 45 396). Die bekannten Ladeeinrichtungen werden zumeist angebaut an fahrbaren Teilschnittmaschinen oder zur Haufwerksverladung in Vortriebsschilden u. dgl. eingesetzt. Sie weisen für den Antrieb der Ladearme hydraulische Schub­ kolbengetriebe auf, die im allgemeinen verdeckt unter der Ladeschaufel angeordnet sind.
Um die vorgenannten Ladeeinrichtungen auch bei größeren La­ debreiten der Ladeschaufel einsetzen zu können, ist es be­ kannt, an der Ladeschaufel zu beiden Seiten des Aufgabeendes eines Mittelförderers zwei gleichgerichtet fördernde Ladear­ me der genannten Art anzuordnen, wobei zwischen diesen eine Stufe an der Ladeschaufel vorgesehen ist (DE-OS 35 46 192, DE-OS 37 42 439). Der äußere Ladearm bildet hierbei einen Räumarm, der das im äußeren Seitenbereich der Ladeschaufel befindliche Haufwerk über die Stufenübergabe hinweg in den Arbeitsbereich des innenliegenden Ladearmes befördert, so daß es von diesem seitlich in den Förderer geschoben werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ladeeinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sich auch bei größeren Ladebreiten der Ladeschaufel hohe Ladeleistungen erreichen lassen, ohne daß an der Ladeschaufel die genannten Stufen angeordnet zu werden brauchen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Räumarm am Fuß seines aufragenden Räumbalkens eine zum Lade­ arm hin vorspringende, unter dem Ladearm hindurchtauchende Ladescheibe aufweist.
Nach der Erfindung ist der Räumarm, der im Ladebetrieb das Haufwerk im Außenbereich der Ladeschaufel aufnimmt und es in Richtung auf den vorlaufenden bzw. innenliegenden Ladearm und über diesen hinweg in Richtung auf den Längsförderer befördert, mit einer Ladescheibe ausgestattet, die eine die Ladeschaufel überdeckende Auflager- und Transportplatte für das zu verla­ dende Haufwerk bildet, so daß das auf ihr liegende Haufwerk beim Ladehub des Räumarmes von der Ladescheibe getragen aus dem äußeren Seitenbereich der Ladeschaufel in Richtung auf den Ladearm und über diesen hinweg befördert wird. Damit ist es möglich, den ladetechnisch schwierig zu erfassenden seit­ lichen Außenbereich der Ladeschaufel auch bei starker Hauf­ werksbeladung derselben zuverlässig freizuräumen und das Haufwerk ohne Stufenübergabe an der Ladeschaufel über den innenliegenden Ladearm hinweg in dessen Arbeitsbereich zu befördern, so daß es vom Ladearm beim Ladehub in den Förde­ rer geschoben werden kann. In dieser Hinsicht vorteilhaft ist es, daß die plattenförmige Ladescheibe des Räumarmes den in Laderichtung vor ihm angeordneten Ladearm untergreift bzw. unter diesem durchtaucht. Damit kann sichergestellt wer­ den, daß das auf der Ladescheibe befindliche Haufwerk beim Ladehub des Räumarmes zuverlässig über die eine schräge Auf­ gleitrampe bildende Rückenfläche des Ladearmes hinweg in des­ sen Ladebereich befördert wird. Selbst bei starker Beladung der Ladeschaufel ist eine einwandfreie Haufwerksverladung mit hoher Ladeleistung gewährleistet.
Der über die Ebene der Ladescheibe auf ragende Räumbalken des Räumarmes wird zweckmäßig nach Art des Ladebalkens ausgebil­ det, d. h. er weist wie der Ladearm eine steilstehende Mitneh­ merfläche und eine von deren Scheitel zur Rückseite hin schräg abfallende Rückenfläche auf. Damit wird sichergestellt, daß beim Rückhub des Räumarmes etwaiges hinter ihm auf der Lade­ schaufel liegendes Haufwerk über die geneigte Rückenfläche des Räumbalkens hinweg auf die Ladescheibe gelangt, so daß es beim nachfolgenden Ladehub des Räumarmes in den Arbeitsbereich des Ladearmes befördert wird. Es versteht sich, daß die Ladeschau­ fel an ihrer Außenseite mit einer aufragenden Begrenzungswand versehen ist, die beim Rückhub des Räumarmes als Stauwand dient und sicherstellt, daß das hinter dem zurücklaufenden Räumbalken befindliche Haufwerk über diesen hinweg auf die La­ descheibe fließt.
Der Ladearm und der Räumarm werden zweckmäßig gegenläufig zu­ einander angetrieben, so daß der Räumarm beim Ladehub des La­ dearmes seinen Rückhub und beim Rückhub des Ladearmes seinen Ladehub ausführt. Für den pendelnden Antrieb des Ladearmes und des Räumarmes können, wie üblich, hydraulische Schubkolbenge­ triebe vorgesehen werden, die zweckmäßig verdeckt unterhalb der Ladeschaufel angeordnet werden.
Die Anordnung wird vorteilhafterweise so getroffen, daß die La­ descheibe des Räumarmes den Ladearm auf dem gesamten Schwenk­ bereich, also unabhängig von der jeweiligen Schwenkposition von Räumarm und Ladearm, untergreift. Die Ladescheibe des Räumarmes überdeckt die Ladeschaufel großflächig und liegt zweckmäßig gleitend auf der Ladeschaufel auf. Vorzugsweise wird die Anord­ nung so getroffen, daß die Ladescheibe am Ende des Ladehubes des Räumarmes mit ihrer vorlaufenden Stirnkante sich an oder in Nähe der Übergabestelle zum Förderer bzw. dessen Aufgabeen­ de befindet. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Anordnung so getroffen wird, daß der Räumbalken des Räumarmes am Ende seines Ladehubes dicht zu dem in der Rückhubposition befindli­ chen Ladearm liegt. Damit ist bei jedem Ladehub des Räumarmes ein praktisch vollständiges Freiräumen seiner Ladescheibe mög­ lich. Der Ladearm und der Räumbalken werden zweckmäßig gleich­ sinnig zueinander etwa winkel- oder bogenförmig ausgebildet.
Der Ladearm und der Räumarm sind jeweils in einem ortsfesten Gelenk an der Ladeschaufel pendelbeweglich gelagert. Dabei wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die beiden Gelenke in Seitenrichtung der Ladeschaufel in deren rückwär­ tigem Bereich gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die La­ descheibe wird vorteilhafterweise großflächig so ausgebildet, daß sie in der Rückhubposition des Räumarmes den Flächenbe­ reich der Ladeschaufel zwischen Räumbalken und dem an Ende seines Ladehubes befindlichen Ladearm weitgehend oder zumin­ dest zum weitaus überwiegenden Teil abdeckt.
Im allgemeinen wird die Ladeeinrichtung so ausgebildet, daß sie das Haufwerk in einen Mittelförderer, z. B. einen Ketten­ kratzförderer, verlädt, wobei dieser mit seinem Aufgabeende in die Ladeschaufel eintaucht. Bei dieser Ausgestaltungsform der Ladeeinrichtung wird zweckmäßig zu beiden Seiten des Aufgabe­ endes des Förderers jeweils ein Ladearm mit zugeordnetem Räum­ arm der genannten Art vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei die Zeichnung eine erfindungsgemäße Ladeeinrichtung in Drauf­ sicht zeigt.
Die dargestellte Ladeeinrichtung 1 dient zum Verladen des beim bergmännischen Abbau oder beim Vortrieb von untertägigen bzw. unterirdischen Bauwerken, z. B. beim Strecken- oder Tunnelvor­ trieb anfallenden Haufwerks in einen Förderer 2, der zweckmä­ ßig als Kettenkratzförderer ausgebildet ist. Die Ladeeinrich­ tung 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel Bestandteil einer an sich bekannten fahrbaren Abbau- oder Vortriebsmaschine in Gestalt einer Teilschnittmaschine, die mit einem horizontal und vertikal schwenkbaren, die Ladeeinrichtung übergreifenden Schneidarm ausgerüstet ist, von dem in der Zeichnung ledig­ lich der als Querschneidekopf ausgebildete Schneidkopf 3 so­ wie das Raupenfahrwerk 4 angedeutet ist. Der Förderer 2 ist dabei, wie bekannt, in der Längsachse der Teilschnittmaschine verlegt, wobei er sich von der abbaustoßseitig an der Maschi­ ne unterhalb des Schneidarmes angeordneten Ladeeinrichtung 1 zur Maschinenrückseite hin erstreckt, wo das Haufwerk z. B. einem nachgeschalteten Fördermittel übergeben wird. Die För­ derrichtung des Förderers 2 ist durch den Pfeil 5 angegeben.
Die Ladeeinrichtung 1 ist zur Längsachse des mittig angeord­ neten Förderers 2 symmetrisch ausgebildet. Sie weist einen Ladetisch bzw. eine Ladeschaufel 6 auf, die zumeist zur Soh­ le geneigt ist und mit ihrer vorderen Stirnkante 7 auf oder dicht über der Streckensohle liegt. Der Förderer 2 taucht mit seinem Aufgabeende 8 mittig in die Ladeschaufel 6 ein, die eine geneigte Laderampe bildet, auf der das Haufwerk in den Förderer 2 verladen wird. Zu beiden Seiten des Aufgabeendes 8 des Förderers 2 sind in symmetrischer Anordnung zueinander an der Ladeschaufel jeweils ein Ladearm 9 und ein Räumarm 10 angeordnet. Die beiden Ladearme 9 sind jeweils in einem orts­ festen Gelenk 11 mit senkrecht zu der Ladeebene der Ladeschau­ fel 6 verlaufender Gelenkachse schwenkbar an der Ladeschaufel 6 gelagert. Entsprechend sind die beiden Räumarme 10 jeweils in einem Gelenk 12 mit senkrecht auf der Ladeschaufel 6 ste­ hender Gelenkachse schwenkbeweglich an der Ladeschaufel gela­ gert. Die beiden Ladearme 11 sind von bekannter Ausbildung. Sie weisen einen etwa dreieckigen Querschnitt, d. h. eine steilstehende Haufwerks-Mitnehmerfläche 13 und eine vom Scheitel der Mitnehmerfläche 13 nach hinten schräg abfallende Rückenfläche 14 auf, wie dies bei den Ladeeinrichtungen der gattungsgemäßen Bauart bekannt ist.
Der Antrieb der Ladearme 9 erfolgt in bekannter Weise z. B. mittels eines hydraulischen Schubkolbenzylinderantriebs, der verdeckt unterhalb der Ladeschaufel 6 angeordnet sein kann und so ausgebildet ist, daß er den Ladearmen 9 eine hin- und hergehende Pendelbewegung um ihre Gelenke 11 erteilt. In der Zeichnung ist rechts im Bild der Ladearm am oder im Endbe­ reich seines Ladehubes gezeigt, bei dem er das vor ihm auf der Ladeschaufel 6 liegende Haufwerk in Pfeilrichtung 15 seit­ lich in das Aufgabeende 8 des Förderers 2 schiebt. Links im Bild ist der Ladearm 9 in einer Schwenkposition gezeigt, die seiner äußersten Rückhubstellung entspricht. Im Ladebetrieb führen demgemäß die beiden Ladearme 9 in ihren endseitigen Gelenken 11 Pendelbewegungen zwischen den beiden rechts und links in der Zeichnung gezeigten Schwenkpositionen aus.
Die Gelenke 11 und 12 der Lade- und Räumarme befinden sich im rückwärtigen Bereich der Ladeschaufel 6 jeweils im Seitenab­ stand zueinander. Die Räumarme 10 bestehen jeweils aus einem im zugeordneten Gelenk 12 an der Ladeschaufel 6 gelenkig bzw. pendelbeweglich angeschlossenen aufragenden Räumbalken 16 und einer an seinem Fuß fest angeordneten, zum zugeordneten Ladearm 9 hin vorspringenden Platte, die eine Ladescheibe 17 bildet, welche die Ladeschaufel 6 überdeckt und zweckmäßig auf der Ladeschaufel gleitend aufliegt. Der Schwenkantrieb der im Ladebetrieb pendelnd über die Ladeschaufel 6 bewegten Räumarme 10 kann in der gleichen Weise erfolgen wie der Antrieb der La­ dearme 9, vorzugsweise mittels eines unterhalb der Ladeschau­ fel angeordneten Schubkolbenzylinderantriebs.
Der Räumbalken 16 der beiden Räumarme 10 ist, wie die Ladearme 9, im Querschnitt etwa dreieckförmig ausgebildet. Die Räumbal­ ken 16 weisen demgemäß wie die Ladearme eine steilstehende Haufwerks-Mitnehmerfläche 18 und eine geneigte Rückenfläche 19 auf, die vom Scheitel der Mitnehmerfläche 18 schräg zur Rück­ seite des Räumbalkens 16 hin abfällt. Die Ladeschaufel 6 ist an ihren außenliegenden Seitenbereichen und im rückwärtigen Bereich mit einer über ihrer Ladefläche aufragenden Begrenzungs­ wand 20 versehen, wie dies bekannt ist.
Die Zeichnung zeigt rechts im Bild den Räumarm 10 in seiner Rückhubposition und links im Bild den Räumarm 10 in seiner Schwenkposition am Ende seines Ladehubes. Es ist ersichtlich, daß die Ladescheiben 17 der beiden Räumarme 10 den zugeordneten Ladearm 9 unabhängig von der Schwenklage von Lade- und Räumarm untergreift, in der rechts im Bild gezeigten Schwenkposition des Lade- und Räumarmes örtlich bei 17′, in der links gezeig­ ten Schwenkposition den Ladearm 9 auf zumindest angenähert voller Länge. Die Ladescheiben 17 der beiden Räumarme 10 tau­ chen demgemäß unter dem jeweils zugeordneten Ladearm 9 hin­ durch. Außerdem zeigt die Zeichnung links im Bild, daß die Ladescheiben 17 so ausgebildet sind, daß sie am Ende des Lade­ hubes des Räumarmes 10 mit ihrer vorlaufenden Stirnkante 21 an oder in unmittelbarer Nähe der Übergabestelle zum Aufgabe­ ende 8 des Förderers 2 liegen. In dieser Schwenkposition befin­ det sich der Räumbalken 16 des Räumarmes 10 mit seiner Mitneh­ merfläche 18 an oder in dichtem Abstand zu der die geneigte Rückenfläche 14 des Ladearmes 9 an dessen Fuß begrenzenden Fuß kante. Der Ladearm 9 und der zugeordnete Räumbalken 16 sind zueinander gleichsinnig etwa winkel- oder bogenformig ausge­ bildet, wie insbesondere die links in der Zeichnung gezeigte Schwenkposition von Lade- und Räumarm erkennen läßt. Außerdem ist die Ladescheibe 17 der beiden Räumarme 10 großflächig so ausgebildet, daß sie in der rechts im Bild gezeigten Rückhub­ position des Räumarmes 10 den Flächenbereich der Ladeschaufel 6 zwischen dem Räumbalken 19 und dem am Ende seines Ladehubes befindlichen Ladearm 9 nahezu vollständig oder zum weitaus überwiegenden Teil abdeckt, wobei die Ladescheiben 17 aber in ihrer Konfiguration 50 gestaltet sind, daß sie bei den Schwenk­ bewegungen der Räumarme nicht über die Außenbegrenzung der La­ deschaufel 6 vorspringen.
Im Ladebetrieb werden die beiden Ladearme 9 und die zugeordne­ ten Räumarme 10 zweckmäßig gegenläufig zueinander angetrieben. Beim Ladehub der Ladearme 9 führen die Räumarme 10 demgemäß ihren Rückhub von der in der Zeichnung links im Bild gezeigten Schwenkposition in die rechts im Bild gezeigte Rückhubposition aus. Bei dieser Rückhub- bzw. Rückschwenkbewegung der Räumarme 10 fließt das in den Seitenbereichen 6′ auf der Ladeschaufel 6 befindliche Haufwerk über die zur Mitnehmerfläche 18 hin rampenartig ansteigende Rückenfläche 19 der Räumbalken 16 hin­ weg auf die Ladescheiben 17. Gleichzeitig führen die Ladearme 9 ihren Ladehub aus, bei der das vor ihrer Mitnehmerfläche 13 auf der Ladescheibe 17 bzw. der Ladeschaufel 16 liegende Hauf­ werk in Pfeilrichtung 15 in den Förderer 2 geschoben wird. Bei der Rückschwenkbewegung der Räumarme 10 von der rechts im Bild gezeigten Schwenkposition in die links im Bild gezeigte Schwenk­ position führen die Ladearme 9 ihre Rückhubbewegung von der rechts im Bild gezeigten Schwenkposition in die links im Bild gezeigte Schwenkposition aus. Hierbei wird das auf der jewei­ ligen Ladescheibe 17 liegende Haufwerk von dem Räumbalken 16 über die rampenartig ansteigende Rückenfläche 14 des Ladear­ mes 9 hinweg in den Ladebereich des Ladearmes 9 geschoben, so daß es von diesem beim nachfolgenden Ladehub in Pfeilrich­ tung 15 in den Förderer 2 eingetragen werden kann.
Es ist ersichtlich, daß mit Hilfe der pendelnd bewegten Räum­ arme 10 die äußeren Seitenbereiche der Ladeschaufel 6 zuverläs­ sig freigeräumt werden können und daß die Ladescheiben 17 Tragplatten für das Haufwerk bilden, das von den Räumarmen 10 in den Ladebereich der Ladearme 9 befördert wird.
Die beschriebene Ladeeinrichtung eignet sich auch für die ein­ seitige Beladung eines Förderers 2. In diesem Fall ist abwei­ chend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel nur auf der einen Seite des Aufgabeendes 8 des Förderers 2 eine Ladeschaufel mit Ladearm 9 und Räumarm 10 vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Ladeeinrichtung kann auch unabhängig von einer als Abbau- oder Vortriebsmaschine arbeitenden Teilschnitt­ maschine eingesetzt werden, z. B. zur Haufwerksverladung beim Schildvortrieb oder beim Streckenvortrieb.

Claims (12)

1. Ladeeinrichtung für die Haufwerksverladung in einen För­ derer, insbesondere zur Verwendung bei einer als Teil­ schnittmaschine ausgebildeten Abbau- oder Vortriebsma­ schine, mit einer Ladeschaufel, mit mindestens einem mittels eines Ladearm-Antriebs über die Ladeschaufel pendelnd hin- und herbewegten, das Haufwerk dem Förderer zuführenden Ladearm, der mit einer steilstehenden Hauf­ werks-Mitnehmerfläche und einer schräg nach hinten ab­ fallenden Rückenfläche versehen ist, und mit einem das Haufwerk aus dem Außenbereich der Ladeschaufel in den Aufnahmebereich des Ladearmes befördernden, über die La­ deschaufel pendelnd hin- und herbewegten Räumarm, da­ durch gekennzeichnet, daß der Räum­ arm (10) am Fuß seines aufragenden Räumbalkens (16) eine zum Ladearm (9) hin vorspringende, unter dem Ladearm hindurchtauchende Ladescheibe (17) aufweist.
2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Räumbalken (16) des Räumarmes (10) eine steilstehende Mitnehmerfläche (18) und eine von deren Scheitel zur Rückseite hin schräg ab­ fallende Rückenfläche (19) aufweist.
3. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschaufel (6) mit einer aufragenden Begrenzungswand (20) versehen ist.
4. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lade­ scheibe (17) des Räumarmes (10) den Ladearm (9) auf dem gesamten Schwenkbereich untergreift.
5. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lade­ scheibe (17) des Räumarmes (10) auf der Ladeschaufel (6) gleitend aufliegt.
6. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lade­ scheibe (17) so ausgebildet ist, daß sie am Ende des La­ dehubes des Räumarmes (10) mit ihrer vorlaufenden Stirn­ kante (21) im Bereich der Übergabestelle zum Förderer (2) liegt.
7. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Räum­ balken (16) des Räumarmes (10) am Ende seines Ladehubes dicht zu dem in der Rückhubposition befindlichen Ladearm (9) angeordnet ist.
8. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Lade­ arm (9) und der Räumbalken (16) gleichsinnig und in An­ passung zueinander winkel- oder bogenförmig ausgebildet sind.
9. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der Lade­ arm (9) und der Räumarm (10) in ortsfesten Gelenken (11, 12) pendelbeweglich gelagert sind, die in Seitenrichtung der Ladeschaufel (6) in derem rückwärtigen Bereich gegen­ einander versetzt angeordnet sind.
10. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lade­ scheibe (17) in der Rückhubposition des Räumarmes (10) den Flächenbereich der Ladeschaufel (6) zwischen Raum­ balken (16) und dem am Ende seines Ladehubes befindlichen Ladearm (9) zum überwiegenden Teil abdeckt.
11. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Lade­ arm (9) und der Räumarm (10) gegenläufig zueinander ange­ trieben sind.
12. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Aufgabeendes (8) des Förderers (2) jeweils ein Ladearm (9) mit zugeordnetem Räumarm (10) angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108547630A (zh) * 2018-06-08 2018-09-18 日照市上普重型装备股份有限公司 悬臂式掘进机
CN112576274A (zh) * 2020-12-02 2021-03-30 中国煤炭科工集团太原研究院有限公司 一种掘进机机载刮板机落料点调整装置及调整方法
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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DBT DEUTSCHE BERGBAU-TECHNIK GMBH, 45128 ESSEN, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee