DE421437C - Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstaebe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern fuer elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen Rohren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstaebe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern fuer elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen RohrenInfo
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- DE421437C DE421437C DES63423D DES0063423D DE421437C DE 421437 C DE421437 C DE 421437C DE S63423 D DES63423 D DE S63423D DE S0063423 D DES0063423 D DE S0063423D DE 421437 C DE421437 C DE 421437C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/12—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
- H02K3/14—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors
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Description
- Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstäbe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern für elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen Rohren. Es ist bekannt, unterteilte Wicklungsstäbe mit gegeneinander isolierten verdrillten Teilleitern annähernd rechteckigen Querschnitts fürelektrische Maschinen in der Weise herzustellen, daß ein durch spiraliges Einfräsen im Teilleiter zerlegtes Rohr flachgedrückt wird. Bein Flachdrücken verbiegen- sich aber die Teilleiter in der Regel und berühren einander dann, was ein umständliches Nacharbeiten des Stabes erfordert. Es ist daher vorgeschlagen worden, das Rohr zunächst fiachzudrücken und dann erst in Schraubenlinien einzuschneiden. Hierbei sind ;aber die schräg über die Schmalseiten des Rohres verlaufenden Teile der Einschnitte nicht leicht herzustellen, da die Schnittflächen an diesen Stellen ungefähr als Schraubenflächen ausgebildet sein müßten.
- Erfindungsgemäß werden unter Verzicht auf die gleichbleibende Steigung der durch die Teilleiter gebildeten Schraubengänge die über die Schmalseiten des Rohres verlaufenden Teile der Einschnitte ungefähr senkrecht zur Rohrachse geführt.
- Damit werden wesentliche Vorteile- in der Herstellung solcher unterteilter Wicklungsstäbe erzielt. Einschräger Schnitt ist an und für sich schwieriger herzustellen als ein Schnitt senkrecht zur Breitseite des .als Ausgangsmaterial für den ZVicklungsstab benutzten flachgepreßten Rohres, da im letzteren Falle schon das Ansetzen des Werkzeuges senkrecht zu der Fläche viel leichter an der richtigen Stelle und in der richtigen Lage ,erfolgen kann. Außerdem ist bei schräger Schnittführung über die Schmalseiten des Rohres eine sichere Trennung in Teilleiter nur zu erreichen, wenn der Schnitt im Verhältnis zu den sonstigen Leiterabmessungen sehr breit gewählt wird, und zwar um so breiter, je größer die Steigung der Leiter angenomm-.n wird. Da nun die Steigung dieser Leiter gewöhnlich sehr groß bemessen werden muß, würde .auch die Breite der Trennfugen an den Schmalseiten so groß werden, daß eine starke Schwächung d:er Einzelleiter, großer Materialverlust und schwierigere Bearbeitung die Folge wäre. Wollte man überdies bei der schrägen Anordnung der Schnitte an den Schmalseiten noch :einen freien Auslauf für das Werkzeugerhalten, wie dies bei dem neuen Verfahren ohne Schwierigkeiten möglich ist, so müßten die Schnitte noch breiter gehalten, die örtliche- Schwächung der Einzelleiter und der Materialabfall also noch mehr gesteigert werden.
- Die Abb. i und a zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen Stab mit zu je vier hochkant übereinanderliegenden Teilleitern. Die Einschnitte a auf der im Bilde vorderen Flachsseite des Stabes sind mit den Einschnitten b auf der hinteren, Seite durch die auf den Schmalseiten senkrecht zur Rohrachse geführten geraden Einschnitte c verbunden. Die Einschnitte a, b sind nicht bis an die Rohrenden geführt, so daß an diesen die Teilleiter zusammenhängen. Der Stab kann. also auch bei größeren Teilleiterquerschnitten ausschließlich durch einfache Sägearbeit hergestellt werden..
- Es entstehen hierbei jedoch an den. Schmalseiten des Rohres an den mit d bezeichneten Stellen nutzlose Materialanhäufungen, und die seitlichen Schnitte ,a und b rriüssen für den Sägeauslauf an den Stellen ,a', b' unnötig verlängert werden. Zweckmäßig werden daher die Einschnitte c nach Abb. 3 oder q. vor dem. Einschneiden der Schnitte a und b in solcher Breite, etwa durch Fräsen., hergestellt, da.ß das aus den Schnitten a oder b austretende Werkzeug frei, auslaufen kann, ohne in die übergangsstege d zwischen den beiden Stabseiter einzuschneiden. Dieses Auslaufen ist für die Schnittrichtung a durch den Pfeil e angedeutet.
- Die tiefen. Einschnitte c erfordern .allerdings einen verhältnismäßig großen Arbeitsaufwand. Eine erhebliche Verbesserung des Verfahrens besteht daher in der Verwendung eines Rohres, dessen Wandstärke an den Schmalseiten geschwächt isst. Die! Abb. 5 und 6 zeigen ein solches Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Die Einschnitte c sind hierbei viel leichter herzustellen. Die Teilleiterhöhe h kann bei gleicher Gesamthöhe des Stabes größer gemacht werden, und die Querschnittsänderung der Teilleiter an den übergangsistellen von einer Stabseite zur anderen bleibt in mäßigen Grenzen.
- Hat das Rohreinen Gesamtquerschnitt nach Abb. 6, so ist jeder Teilleiter an der Stelle f im Querschnitt geschwächt, was z. B. bei den Ausführungsformen nach Abb. 3 oder q. wegen der Einschnürung g manchmal unerwünscht sein kann. Es -empfiehlt sich in diesem Falle die Anwendung -eins etwa nach Abb. 7 hergestellten Gesamtquerschnittes.
- Ein Werkzeug zur Herstellung des Stabes zeigt beispielsweise Abb. ß. Auf einer Spin-del i sind abwechselnd mit Zwischenlagen k eine Führungsscheibe l und ein oder mehrere Kreissägeblätter m angeordnet. Hierbei ist der Abstand zwischen der Führungsscheibe L und dem zunächätgelegenen Sägeblatt sowie der Abstand zwischen den Sägehlattern gleich der Teilleiterhöhe h bzw. k'. Die Führungsscheibe er'h'ält, um das Auslaufen. an den Enden, der seitlichen Schnitte. ,a und b zu erleichtern., eiaen kleineren Durchmesser als die Sägeblätter. Nach der Herstellung des ersten, Schnittes wird das Werkzeug mit der Scheibe f in diesen Schnitteingesetzt und darin: während des Einsägens der nächsten Schnittgruppe geführt. Der letzte Schnitt dieser Gruppe dient wieder als Führung für die Herstellung der nächsten Schnittgruppe. Man erhält auf diese Weise genau parallel verlaufende Einschnitte und daher ganz gleiche Teilliter, ohne ebne besondere Teilung verzeichnen zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstäbe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern für .elektrische Maschinen durch Eins,chneidtn von flachem. Rohren, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Einschnitte an den Schmalseiten des Rohres ungefähr senkrecht zur Rohrachse geführt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zuerst herzustellenden Einschnitte (c) an den Schmalseiten des Rohres so breit gemacht werden, daß das Wericzeug bei der darauffolgenden Herstellung der Einschnitte (a, b) an den Flachseiten frei auslaufen kann, ohne in -die übergangssstege (d) zwischen den. beiden Stabseiteneinzuschneiden. 3. Verfahren nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Rohres, dessen Wandstärke an den Schmalseiten geschwächt ist. q.. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, 2,oder 3, ge- kennzeichnet durch ein oder mehrere ,auf einem Träger (,1) parallel zu einem Führungsorgan (Z) derart angeordnete Schneide- oder Sägewerkzeuge (m), daß ,der Abstand des Führungsorgans von derer zunächstgelegenen Werkzeug (1n) und der Abstand benachbarter Werkzeuge gleich der Höhe (h bzw. 1t') der Teilleiter des Wicklungsstabes ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., gekennzeichnet durch eine oder mehrere auf einer Spindel paraUe,1 zu einer Führungsscheibe angcardnete Kreissägen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63423D DE421437C (de) | 1923-07-24 | 1923-07-24 | Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstaebe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern fuer elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63423D DE421437C (de) | 1923-07-24 | 1923-07-24 | Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstaebe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern fuer elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen Rohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE421437C true DE421437C (de) | 1925-11-14 |
Family
ID=7496372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63423D Expired DE421437C (de) | 1923-07-24 | 1923-07-24 | Verfahren zur Herstellung unterteilter Wicklungsstaebe mit verdrillten, gegeneinander isolierten Teilleitern fuer elektrische Maschinen durch Einschneiden von flachen Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE421437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026841B (de) * | 1953-12-02 | 1958-03-27 | Licentia Gmbh | Stabfoermiger unterteilter Leiter fuer hohen Beanspruchungen ausgesetzte Wechselstrommaschinen |
-
1923
- 1923-07-24 DE DES63423D patent/DE421437C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026841B (de) * | 1953-12-02 | 1958-03-27 | Licentia Gmbh | Stabfoermiger unterteilter Leiter fuer hohen Beanspruchungen ausgesetzte Wechselstrommaschinen |
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