DE2031974C3 - Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne Vorschneidstufe - Google Patents
Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne VorschneidstufeInfo
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Description
zweier mit ihren Grundflächen aneinander stoßenden Kcgelstumpfe gebildet sein.
ao Durch die nach dem Auslauf des Anschnitts erfolgte Kürzung der Gewindeprofilhöhe auf den ungefähren Flankendurchmesser in jeweils verschiedener
Gestaltung wird erreicht, daß etwaig angestautes Restspanmaterial einen Druckausweg in die geschnit-
as tenen rnd nicht mehr vom Bohrergewinde ausgefüllten Gewindegänge des Werkstücks findet, und damit
die Belastung der nach dem Anschnitt liegenden
lih hb
g g
„ _ , .„ . , ι Rnhrereewindezähne wesentlich herabgesetzt wird.
Die vorhegende Erfindung betrifft einen kurzspiraU *™g%£" eine feste Gewindeflankenführung im
genuteten Gewindebohrer ohne Vorschneidrtufe. mit ^^gl des Bohrers gewährleistet, so daß der
hinter dem Anschn.tt gekürzter Hohe des Gewinde- 3o ^™*^^^^^ seiner Gewindesteigung
profils. . . , . . . ♦ ■· Ui- u vordrineen kann, und ein Verschneiden des zu er-
Derartig« Gewindebohrer werden !""Ρ·?«* "* ^„goSdes auf Grand mangelnder Führung
zum Schneiden eines Gewindes in verhältnismäßig zeugenden ycwii; u
Uefc Sacklödicr als Einschniubohrer angewendet. nicht o™""U«J™· ,. Ertindun. dureh ,:„.„
Dihci isl es ertorderlidi. daß das anfallende Span- M In Jer Z«^"™« 's' °*J„ p. S1T S
material - soweit der M bearWende Werkstoff "%"**Ζ££>££ΐ£*
geworden, die durch den starken Rechtsdrall beim
Ichneiden von Rechtsgewinden und den Linksdrall ^^IS^SSiSSr^SS^ Gewiidt
beim Schneiden von Linksgewinden das Spanmatenal ja"1 aes ΛΙ?"""1" f"' v.ni„her Form mit einer
nach oben abführen. Bei den Gewindebohrern ver- 45 Flankendurchmesser in *9"Isg5' J0™ ™* *'^r
zähnen oder zum völligen Bruch des Bohrers führen. 5<
> flächen aneinanderstoßenden Kegelstumpfe geb.ldet Diesem Übelstand suchte man durch andere bekannt- istv . . . . , -„„c^i,-:,t j,,-,,», λ,<>
a-u-,, h«
gewordene Gewindebohrer zu begegnen, deren Nuten Abb. 4 einen Lantech"'« durch dm Achse de
nach dem Auslauf des Anschnitts eine erhebliche Gewmdebohrers nach Abb. 1 mit einem Schnitt des
Verbreiterung erfuhrer., wobei dessen Gewindeprofil- fertigen Sacklochgewindes.
höhe bis auf etwa den Mutterkerndurchmesser des 55 Bei den A b b. 1 bis 3 ,st ^J«^
zu schneidenden Gewindes gekürzt sein kann (deut- die Gewindeprofilkürzung so dargestellt als^v
sches Gebrauchsmuster Nr. 1 715 110). Auch durch sie in geraden Nuten. Die KurzspiraTnuten sind nur
axial gerichtete Einstiche an der Zahnbrust der Kurz- andeutungsweise gezeichnet „„,„:„ 71im
spiralnutcn sollte das Ausbrechen von Gewindezäh- Der Kurzspiralgewindebohrer ist vorzugsweise zum
nen bzw. den Bruch des Bohrers aufgehalten werden 6o Schneiden von Gewinden in Sacklocher bestimmt
(deutsche Patent Nr. 1189 830). Wohl dämmten der durch seinen Nutendrall von 20 bis 60 zur
beide Gewindebohrerarten die Gefahr des Zähneaus- Bohrerachse anfallendes Spanmatenal mit biegsamen
brechens und den Bohrerbruch in bestimmten Gren- Eigenschaften in Spanlocken nach oben herausbeforzen ein, jedoch ließen sich die Beschädigungen des dem soll. Hierbei ist beim Schneiden von Rechte-Werkzeugs dann nicht immer vermeiden, wenn die 65 gewinden ein Rechtsdrall, und beim Schneiden von
Gewinde in überdurchschnittlich tiefe Sacklöcher zu Linksgewinden ein Linksdrall der Nuten erforderlich,
schneiden waren. Hinzu kommt, daß bei einer nach Der Kurzspiralgewindebohrer hat einen Ansclui'ttdem Anschnitt vorgesehenen Kürzung des Gewinde- teil α und den Führungstell b. Gemäß der brtinaung
3 ' 4
ist im Führungsteil b nach dem Auslauf des An- raumd durch etwaige Stauung eindringende Restschnitts
die Gewindeprofilhöhe auf den Stand c des spanmaterial in die Bohrernuten zurück,
ungefähren Gewinde-Flankendurchmeisers in koni- Selbstverständlich kann eine radial höher liegende
ungefähren Gewinde-Flankendurchmeisers in koni- Selbstverständlich kann eine radial höher liegende
scher Form gekürzt. Ein völliges Ausfallen des gan- Schneidkante an den abgellachten Gewindezähnen
zen Gewindeprofils nach dem An^hnitt ist insofern 5 auch durch ein Hinterarbeiten, vornehmlich durch
schädlich, daß alsdann auch keine sichere Führung ein Hinterschleifen, erzielt werden, was aber die Eindes
Bohrers mehr gegeben ist, und ein Verschneiden schaltung eines mehr Zeit erforderlichen besonderen
der erzeugten Gewinde mit auftretenden Sterlings- Verfahrens bei der Herstellung des Bohrers bedeuten
differenzerj eintreten kann. würde.
Die im Durchschnitt auf dem ungefähren Flanken- lo In A bb. 3 ist die konische Gewindeprofilkürzung,
durchmesser des Bohrers liegende Profilkürzung c deren Verjüngung sowohl in Richtung des Anschnitts
kann sich über den ganzen Führungsteil b erstrecken. wie auch in Richtung des Schafts verläuft, in vereinig-Im
Anschluß an den Auslauf des Anschnitts sind ter Form gezeigt Die so gebildeten Kegel/ stoßen
wegen des normalen Verschleißes der noch im An- mit ihrer gedachten Grundfläche aneinander. Daschnitteil
α als letzter Bestandteil liegenden Profil- »5 durch ist einerseits der größere Spielraum d zwischen
spitze, vorteilhaft bis zu einem oder zwei im Füh- Bohrer- und Arbeitsstück hinter dem Anschnitt gerungsteil
b sich befindenden Gewindepänge in ihrer schaffen und andererseits die radial höher liegende
vollen Profilhöhe erhalten. Schneidkante gegeben.
Das in Abb. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel Durch die Kürzung des Gewindeprofils in mehrzeigt
im Führungsteil des Bohrers die Kürzung der a° fächer Gestaltung im Führungsteil des Gcwindeboh-Gewindeprofilhöhe
auf den Stand c des ungefähren rers in konischer Form auf den ungefähren Gewinde-Gewinde-Flankendurchmessers,
wobei die konische Flankendurchmesser wird erreicht, daß zwischen dem Gestaltung nach dem Anschnitt zu verjüngt ist. Da- Gewinde des Arbeitsstücks und dem Gewinde des
mit wird zweckentsprechend kurz hinter dem An- Bohrers ein Spielraum d entsteht, in welchem etwaig
schnitt der Spielraum d zwischen dem Bohrer- und 25 angestautes Restspanmaterial eine Auswegmöglich-Arbeitsstückgewinde
vergrößert, womit etwaig nach keit findet, oder von der erzeugten Schneidkante in
dem Anschnitt angestautes Restspanmaterial einen die Bohrernuten abgeschoben wird. Damit ist die
größtmöglichen Ausweg findet. Der freie Spielraum d übermäßige Spanstauung beseitigt und entfällt soist
in der A b b. 4 besonders verdeutlicht. wohl die Überbeanspruchung der Bohrergewinde-
Nun kann die konische Form bei einer Kürzung 3° zähne wie auch der auf Spanstauung zurückfühder
Gewindeprofilhöhe auf den Stand c des ungefäh- rende Bruch des Bohrers. Die nur auf den Stand c
ren Flankendurchmessers auch in entgegengesetzter des ungefähren Gewindeflankendurchmessers durchRichtung
verlaufen, indem die Verjüngung nach dem geführte Kürzung der Gewindeprofilhöhe gibt dem
Bohrerschaft zu gebildet ist, wie es die Abb. 2 dar- Bohrer eine feste Flankenführving, die ein Verschneistellt.
In dieser Ausführungsart ist der Vorteil einer 35 den des zu erzeugenden Gewindes durch einen aban
der Zahnbrust radial höher liegenden Schneid- weichenden Vorschub des Gewindebohrers im Verkante
gegenüber dem Zahnrücken gegeben. Die hältnis zu seiner Gewindesteigung nicht aufkommen
Schneidkanten drängen schneidend das in den Spiel- läßt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne vo G|windes gegeben sind.
Vorschneidstufe mit hinter dem Anschnitt ge- a «*s^ Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch
kürzter Höhe des Gewindeproßb, dadurch tiefere Sacklöcher mit dem Kurzspiralgewindegekennzeichnet, daß nach dem Auslauf toIirerdas Gewinde schneiden zu können, ohne dabei
des Anschnitts die Gewindeprofilkürzung (c) aut ^Lhgfflgungen des Werkzeugs durch im Sackloch
den uagefähren Flankendurchraesser m konischer ^X^^andene Restspäne oder verschnittene GeForm vorgesehen is^. IO ^~; hinnehmen zu müssen.
2. Kurzspiralgenutejer Gewindebohrer nach "H^·^ Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach ewradebohrer gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
dem Auslauf des Anschnitts die Gewindeprom- ^^ dem AusIauf des Anschnitts, die Gewindekürzung (c) in Form zweier mit ihren Grund- fflhSbe auf den ungefähren Flankendurchmesser
flächen aneinander stoßenden Kegelstampfe (f) »5 J^ Bohrers in tonischer Form gekürzt ist Fernerhin
gebildet ist. kann ^ j^gjzung der Gewindeprofilhöhe in Form
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2031974A DE2031974C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne Vorschneidstufe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2031974A DE2031974C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne Vorschneidstufe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2031974A1 DE2031974A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE2031974B2 DE2031974B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE2031974C3 true DE2031974C3 (de) | 1975-09-04 |
Family
ID=5775196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2031974A Expired DE2031974C3 (de) | 1970-06-29 | 1970-06-29 | Kurzspiralgenuteter Gewindebohrer ohne Vorschneidstufe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2031974C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3246663A1 (de) * | 1982-12-16 | 1984-06-20 | Kurt Bass KG, 6994 Niederstetten | Kombinationswerkzeug zur herstellung einer gewindebohrung |
| DE4003257A1 (de) * | 1990-02-03 | 1991-08-08 | Fette Wilhelm Gmbh | Maschinenwerkzeug, insbesondere maschinengewindebohrer |
| DE9006846U1 (de) * | 1990-06-19 | 1990-08-23 | Wilhelm Fette Gmbh, 2053 Schwarzenbek | Schaftförmiges Maschinenwerkzeug, insbesondere Maschinengewindebohrer |
-
1970
- 1970-06-29 DE DE2031974A patent/DE2031974C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2031974B2 (de) | 1973-06-14 |
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