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DE4214030A1 - Vorrichtung zum dosierten ausgeben von schuettfaehiger, span- oder faserfoermiger pressmasse - Google Patents

Vorrichtung zum dosierten ausgeben von schuettfaehiger, span- oder faserfoermiger pressmasse

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Publication number
DE4214030A1
DE4214030A1 DE19924214030 DE4214030A DE4214030A1 DE 4214030 A1 DE4214030 A1 DE 4214030A1 DE 19924214030 DE19924214030 DE 19924214030 DE 4214030 A DE4214030 A DE 4214030A DE 4214030 A1 DE4214030 A1 DE 4214030A1
Authority
DE
Germany
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chambers
container
output
filling
grids
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19924214030
Other languages
English (en)
Inventor
Valentin Schollmayer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE4214030A1 publication Critical patent/DE4214030A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/04Rotational or centrifugal casting, i.e. coating the inside of a mould by rotating the mould
    • B29C41/042Rotational or centrifugal casting, i.e. coating the inside of a mould by rotating the mould by rotating a mould around its axis of symmetry

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dosierten Ausgeben von schüttfähiger, span- oder faserförmiger Preßmasse aus einem Vorratsbehälter in einen Füllbehälter oder eine Preßform.
Aus der DE 30 35 909 A1 ist eine Vorrichtung zum dosierten Füllen stationärer Preßformen mit einer schüttfähigen span- oder faserförmigen Preßmasse bekannt. Die Vorrichtung besteht aus einem Füllwagen, der unterhalb eines Vorratsbehälters und oberhalb einer Preßform auf horizontalen Leitschienen läuft, wobei der Füllwagen aus der Position unterhalb des Vorrats­ behälters in eine Position oberhalb der Preßform horizontal verfahrbar ist. Bei einer solchen Vorrichtung wird die Preßform damit nicht direkt aus dem Preßmasse in Form von mit Bindemittel versetzter Holzfaser und/oder -späne aufnehmenden Vorrats­ behälter gefüllt, sondern es füllt zunächst der Vorratsbehälter den Füllwagen mit einer genau volumenmäßig dosierbaren Menge an Füllgut, worauf der Füllwagen dann in eine Position oberhalb der Preßform vorfährt und dort in die Preßform entleert wird. Nachdem der Füllwagen von der Preßform weggefahren ist, kann das Formteil gepreßt werden und wird ausgehärtet. Es erfolgt dann das erneute Befüllen des Füllwagens über den Vorratsbehälter. Es besteht damit mittels der beschriebenen Vorrichtung nur die Möglichkeit, einschichtige Formteile aus gleichem Füllmaterial, das heißt gleicher Preßmasse herzustellen.
Es ist demgegenüber Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der genannten Art so weiter zu bilden, daß mit dieser ein Befüllen des Füllbehälters oder der Preßform mit unterschiedlichen Füllmaterialien, das heißt unterschiedlichen Preßmassen und/oder unterschiedlichen Füllhöhen möglich ist.
Gelöst wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung der genannten Art dadurch, daß der Vorratsbehälter in mehrere Ausgabekammern unterteilt ist, wobei jede Ausgabekammer unten mit einer Ausgabeöffnung versehen ist, die mindestens ein Gitter aufweist. Aufgrund der erfindungsgemäßen Gestaltung der Vorrichtung kann damit der Füllbehälter oder die Preßform entsprechend der gewünschten Materialplazierung, sei es unter dem Aspekt der Materialart, das heißt der Art der Preßmasse, und/oder der Füllhöhe des zu pressenden Materials beschickt werden. Diese unterschiedliche Beschickung ist beispielsweise angezeigt, um Bauteile entsprechend deren kräftemäßigen Beanspruchung zu erzeugen. Eine größere Füllhöhe bedingt eine größere Material­ stärke, die Form der Späne bzw. Fasern hat Einfluß auf die Festigkeitseigenschaften des zu pressenden Bauteiles. Zum Beispiel ist große dünnwandige Späne dort im Bauteil anzuordnen, wo es auf hohe Biegefestigkeit ankommt. Kleine, dünnwandige Späne läßt sich wesentlich besser verformen, jedoch nimmt im Bereich dieser Späne die Biegefestigkeit des Bauteiles ab, so daß diese Späne vorteilhaft in einem Bauteilbereich anzuordnen ist, der nur geringen Biegekräften unterworfen ist.
Als bevorzugtes Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Vor­ richtung wird die Herstellung von Palettenrohlingen, insbesonde­ re Palettenkufen von Europaletten angesehen. Jede Palettenkufe weist drei in einer Linie angeordnete Stempel auf, wobei benachbarte Stempel mittels eines Steges miteinander verbunden sind. Im erfindungsgemäßen Sinne ist es für die Erzeugung einer solchen Palettenkufe nur erforderlich, den Vorratsbehälter in seiner Breite in fünf Vorratskammern zu unterteilen, die sich über dessen gesamte Tiefe erstrecken, wobei die beiden äußeren und die mittlere Vorratskammern gleich ausgebildet sind-und eine hohe, relativ feine Preßmassenschüttung ausgeben, während die beiden zwischen der mittleren und den äußeren Vorratskammern angeordneten Vorratskammern ebenfalls gleich ausgebildet sind, allerdings nur eine relativ niedrige, relativ grobe Schüttung in den Füllbehälter oder die Preßform ausgeben, wobei im ersteren Fall der Füllbehälter des von diesem aufgenommene Material dann der Preßform zum Pressen der Palettenkufe zuführt.
Die Ausgabekammern des Vorratsbehälters können unterschiedlich gestaltet sein. So kann, wie zuvor beschrieben, vorgesehen sein, daß der Vorratsbehälter in seiner Breite in die Ausgabekammern unterteilt ist, die sich über die gesamte Tiefe des Vorrats­ behälters erstrecken. Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist in dessen Einfachheit zu sehen, allerdings ist eine Modifizierung des in der Preßform herzustellenden Formteiles nicht über dessen Tiefe möglich. Solches ist allerdings dann gegeben, wenn der Vorratsbehälter in seiner Breite und Tiefe in die Ausgabekammern unterteilt ist. In diesem Fall erstrecken sich auch mehrere Ausgabekammern über die Tiefe des Vorratsbehälters. Wie zuvor beschrieben, können die Ausgabekammern der Ausgabe unterschied­ licher Füllhöhen und/oder unterschiedlicher Preßmassenmateria­ lien dienen. Die Gestaltung des Vorratsbehälters, mit mehreren Ausgabekammern in Breiten- und Tiefenerstreckung des Vorrats­ behälters, dient nicht nur dem Zweck, über das Befüllen des Füllbehälters oder der Preßform Einfluß auf die dreidimensionale Gestaltung eines später in der Preßform zu pressenden Formteiles nehmen zu können, sondern ferner dem Zweck, gleichzeitig mehrere Bauteile produzieren zu können. Gedacht ist beispielsweise an die Herstellung von drei Palettenkufen in einer Preßform, das heißt es werden mittels der Preßform alle für eine Europalette benötigten Palettenkufen in einem Preßvorgang hergestellt und als Vorstufe hierzu der Füllbehälter oder die Preßform in einem Vorgang befüllt.
Grundsätzlich würde es ausreichen, wenn jede Ausgabekammer mit einem Gitter versehen ist, das die Ausgabeöffnung der jeweiligen Ausgabekammer abdeckt. Die Maschenweite ist dabei jeweils im Hinblick auf die in der Ausgabekammer befindliche Preßmasse zu bemessen. So ist sicherzustellen, daß bei in Ruhe befindlichem Vorratsbehälter, somit in Ruhe befindlicher Ausgabekammer, die span- oder faserförmige Preßmasse vom Gitter gerade zurückgehal­ ten wird, hingegen bei Einleiten einer Vibrationsbewegung auf den Vorratsbehälter bzw. die Ausgabekammer die span- oder faserförmige Preßmasse durch das Gitter hindurchtreten kann. Unter Gitter soll dabei grundsätzlich jedes Bauteil verstanden werden, das ein Hindurchtreten der Preßmasse sicherstellt, das heißt, es soll das Gitter keine Siebeigenschaft aufweisen, was zu einem Trennen der Preßmasse in unterschiedlich große Bestand­ teile führen würde. - Die Verwendung eines Gitters an der Unterseite einer in Vibrationsbewegung versetzbaren Ausgabekam­ mer wird insbesondere dann als ausreichend angesehen, wenn Späne oder Fasern Verwendung finden, die Kaltklebrigkeitseigenschaften aufweisen. Sind die Späne oder Fasern allerdings ölig beleimt, ist vorzuziehen, wenn jede Ausgabekammer zwei relativ zueinander bewegliche Gitter aufweist, wobei durch eine Bewegung der beiden Gitter zueinander der Durchlaßquerschnitt des so gebildeten Gitterpaares veränderbar ist. Ein relativ großer Durchlaßquer­ schnitt ermöglicht es, die Preßmasse auszugeben, ein relativ kleiner Durchlaßquerschnitt verhindert, daß die Preßmasse durch das Gitterpaar durchtreten kann. Auch bei Verwendung eines Gitterpaares kann zusätzlich vorgesehen sein, daß der Vorrats­ behälter oder die jeweilige Ausgabekammer in eine Vibrations­ bewegung versetzbar ist; dies erhöht den Durchsatz der durch das Gitterpaar durchtretenden Preßmasse. Grundsätzlich kann jeder Ausgabeöffnung ein eigenes Gitterpaar oder Gitter zugeordnet sein.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung ist vorgesehen, daß die den Vorratskammern zugeordneten Gitter bzw. Gitterpaare auf gleichem oder unterschiedlichem Niveau angeordnet sind. Hierdurch lassen sich unterschiedliche Füllhöhen aus den Ausgabekammern ausgeben, wenn man davon ausgeht, daß der Ausgebevorgang der jeweiligen Ausgabekammer erst dann beendet sein soll, wenn die jeweilige span- oder faserförmige Preßmasse so weit in den Füllbehälter oder die Preßform eingefüllt ist, daß sie vom Gitter bzw. unteren Gitter des Gitterpaares am weiteren Steigen gehindert wird. Zusätzlich kann vorgesehen sein, daß die Vorratskammern Kammerschächte aufweisen, die unten im wesentlichen auf gleicher Höhe enden, wobei das der jeweiligen Vorratskammer zugeordnete Gitter bzw. Gitterpaar oberhalb der Kammerschachtunterkante angeordnet ist. Eine solche Gestaltung eignet sich insbesondere beim direkten Füllen der Preßform aus den Ausgabekammern des Vorratsbehälters; die Schächte stellen dabei sicher, daß sich die unterschiedli­ chen Preßmassenmaterialien in der Preßform nicht mischen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Füllbehälter als Füllwagen ausgebildet ist, der ent­ sprechend der Unterteilung des Vorratsbehälters in Ausgabekam­ mern in Aufnahmekammern unterteilt ist, die oben offen und unten mit einem Gitter oder einem im Durchlaßquerschnitt veränder­ lichen Gitterpaar versehen sind. Die entsprechende Unterteilung des Füllwagens stellt sicher, daß bei der Übergabe der Preßmas­ sen von den Ausgabekammern des Vorratsbehälters in die Auf­ nahmekammern des Füllwagens keine Vermischung der Preßmassen im Füllwagen stattfindet und die Preßmassen damit vom Füllwagen so an die Preßform weitergegeben werden können, wie dies bei einem unmittelbaren Befüllen der Preßform aus dem Füllbehälter geschehen würde. Auch der Füllwagen sollte in eine Vibrations­ bewegung versetzbar sein, im übrigen dessen Gitter bzw. Gitter­ paar entsprechend demjenigen der jeweiligen Ausgabekammer gestaltet und gegebenenfalls bewegbar sein.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Figurenbeschreibung und den Figuren dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungs­ wesentlich sind.
In den Figuren ist die Erfindung anhand einer grundsätzlichen Ausführungsform verdeutlicht, ohne auf diese beschränkt zu sein. Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zum Beschicken einer stationären Preßform mittels eines Füllwagens, der seinerseits mittels eines Vorrats­ behälters beschickbar ist,
Fig. 2 ein abgewandelte Gestaltung eines Vorratsbehälters, gezeigt in einem Horizontalschnitt und
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines bei der Vorrich­ tung Verwendung findenden Gitterpaares.
Der Darstellung der Fig. 1 ist zu entnehmen, daß ein kastenför­ miger Füllwagen 1 auf zwei horizontal verlaufenden Leitschienen 2 in Richtung des Doppelpfeiles A verfahrbar ist. Er ist mittels eines oberhalb des Füllwagens 1 angeordneten Vorratsbehälters 3 befüllbar. Unterhalb der Leitschienen 2 befindet sich die Preßform 4 eines Werkzeuges, die ihrerseits mittels des Füll­ wagens 1 befüllbar ist. Der mit der Preßform 4 zusammenwirkende Preßstempel ist in der Zeichnung nicht gezeigt.
Der Vorratsbehälter 3 ist in seiner Länge in fünf, vertikal orientierte Ausgabekammern 5a, 5b, 5c, 5d und 5e unterteilt. Die Ausgabekammern 5a bis 5e erstrecken sich über die gesamte Tiefe des Vorratsbehälters. Unten weisen die Ausgabekammern 5a bis 5e jeweils ein durch zwei Gitter 6a und 6b gebildetes Gitterpaar 6 auf; das jeweilige Gitter 6a ist fest mit der zugeordneten Ausgabekammer verbunden und das darüber befindliche jeweilige Gitter 6b relativ verschieblich zum Gitter 6a gelagert.
Der Vorratsbehälter 3 dient dem Beschicken des Füllwagens 1, der seinerseits dem Beschicken der Preßform 4 dient, in der eine Palettenkufe einer Europalette erzeugt wird. Entsprechend der grundsätzlichen Erstreckung, der in der Preßform 4 gezeigten, gepreßten Palette 7 in deren Breitenerstreckung, ist der Vorratsbehälter 3 in die genannten Ausgabekammern 5a bis 5e unterteilt, Entsprechendes gilt für die Tiefenerstreckung (senkrecht zur Blattebene). Des weiteren befinden sich Gitter­ paare 6 der Ausgabekammern 5b und 5d, denen das Befüllen des Stegbereiches der Palette 7 zukommt, auf einem tieferen Niveau als die Gitterpaare 6 der Ausgabekammern 5a, 5c und 5e, denen die Aufgabe zukommt, den Fußbereich der Palette 7 zu befüllen. Dies selbstverständlich mittelbar betrachtet, da zwischen dem Vorratsbehälter 3 und der Preßform 4 der Füllwagen 1 angeordnet ist. Die Ausgabekammern 5a, 5c und 5e sind mit relativ feiner Späne befüllt, hingegen die Ausgabekammern 5b und 5d mit relativ grober Späne.
Der Vorratsbehälter 3 ist über nicht näher dargestellte Hilfs­ mittel in Richtung des Doppelpfeiles B absenkbar und anhebbar. Der Vorratsbehälter 3 läßt sich so weit absenken, daß er bei unter diesem befindlichem Füllwagen in diesen teilweise ein­ taucht und die Gitterpaare 6 in definiertem Abstand zu dem an der Unterseite des Füllwagens 1 angeordneten Gitterpaar 8 positioniert sind, wobei das Gitterpaar 8 entsprechend den Gitterpaaren 6 aus einem stationär im Füllwagen 1 angeordneten Gitter 8a und einem relativ zu diesem beweglichen Gitter 8b besteht. Unter definiertem Abstand wird dabei derjenige Abstand verstanden, der der Einfüllhöhe der Preßmasse in den Füllwagen 1 entspricht, die notwendig ist, um nach Übergabe der Preßmasse in die Preßform 4 nach dem Pressen die Palettenkufe 7 in der gewünschten Stärke zu erzielen. Konkret bedeutet dies, daß die Unterseite der Gitter 6a der Ausgabekammern 5b und 5d bis auf das Niveau X in den Füllwagen 1 abgesenkt werden und damit die Gitter 6a der Ausgabekammern 5a, 5c und 5e bis auf das Niveau Y in den Füllwagen 1. Ausgegeben werden kann die span- oder faserförmige Preßmasse, indem, wie in der Darstellung der Fig. 1 veranschaulicht, das bewegliche Gitter 6b relativ zum statio­ nären Gitter 6a in Richtung des Pfeiles C bewegt wird. Es bildet sich dabei ein größerer Maschenquerschnitt, der es der bis dahin zurückgehaltenen span- oder faserförmigen Preßmasse erlaubt, durch das Gitterpaar 6 zu gelangen. Veranschaulicht ist dies für einen schraffiert gezeigten Maschenquerschnitt. Das Gitter 6a ist durch die Quergitterstäbe 60a und die Längsgitterstäbe 61a gebildet, mit Verbindungspunkten 62a der Stäbe 60a und 61a, entsprechend weist das Gitter 6b Stäbe 60b und 61b sowie Ver­ bindungspunkte 62b auf. Fig. 3 zeigt die Stellung mit geringem Durchlaßquerschnitt zwischen den beiden Gittern 6a und 6b, in diesem Fall liegen die Verbindungspunkte 62b im Schnittpunkt der Diagonalen durch die Verbindungspunkte 62a. Eine Bewegung des Gitters 6b in Richtung des Pfeiles C bewirkt, daß sich der Durchlaßquerschnitt des Gitterpaares vergrößert, was anhand der einen gezeichneten schraffierten Fläche einfach nachzuvollziehen ist. Bei vergrößertem Durchlaßquerschnitt können die in den Ausgabekammern 5a bis 5d befindlichen Preßmassen durch die Gitterpaare 6 in den Füllwagen gelangen, wobei der Vorrats­ behälter 3 eine überlagerte Vibrationsbewegung in Richtung des Doppelpfeiles 5b vollführen kann, um den Übertritt der Preßmas­ sen zu beschleunigen. Sobald der Füllwagen 1 soweit gefüllt ist, daß die Preßmassen bis zu den Unterseiten der Gitter 6a der jeweiligen Ausgabekammern 5a bis 5e angehangt sind, werden die Gitter 6a und 6b der Gitterpaare 6 wieder zueinander im Sinne einer Verringerung des Durchlaßquerschnittes bewegt, so daß keine weitere span- oder faserförmige Preßmasse aus dem Vorrats­ behälter 3 austreten kann. Um zu verhindern, daß nach dem Anheben des Vorratsbehälters aus dem Füllwagen 1 sich die unterschiedlich hoch eingefüllten Preßmassen egalisieren, ist der Füllwagen entsprechend der Anordnung der Ausgabekammern 5a bis 5e mit Trennblechen 9 versehen, die sich über die Tiefe des Füllwagens 1 erstrecken und damit diesen in fünf Kammern 10a, 10b, 10c, 10d und 10e unterteilen, die oben offen und unten mittels des Gitterpaares 8 verschlossen sind. - Fig. 1 zeigt den Einfüllwagen 1 nach dem Befüllen der einzelnen Kammern 10a bis 10e, bei angehobenem Vorratsbehälter 3.
Nach dem Befüllen des Füllwagens 1 wird dieser über die Preßform 4 gefahren und dann, wie zur Wirkungsweise der Gitterpaare 6 beschrieben, die Gitter 8a und 8b des Gitterpaares 8 im Sinne der Vergrößerung des Durchlaßquerschnittes relativ zueinander bewegt, so daß die span- oder faserförmige Preßmasse in die Preßform 4 übertritt. Gegebenenfalls kann vor dem Befüllen der Preßform 4 der Füllwagen 1 abgesenkt werden, so daß das untere Gitter 8a des Füllwagens 1 auf Höhe des Niveaus Z positioniert ist, im übrigen kann auch die Möglichkeit bestehen, den Füll­ wagen 1 in eine Vibrationsbewegung zu versetzen, um das Füllen der Preßform 4 zu beschleunigen. Nachdem die Preßform 4 gefüllt ist, werden die Gitter 8a und 8b des Füllwagens 1 wieder im Sinne der Verringerung des Durchlaßquerschnittes bewegt und nach gegebenenfalls erforderlichem Anheben des Füllwagens 1 dieser wieder unter den Vorratsbehälter 3 zum nächsten Füllen ver­ fahren. In der Fig. 1 ist die in der Preßform 4 befindliche, gepreßte Palettenkufe 7 gezeigt.
Fig. 2 verdeutlicht, daß in einem Arbeitsgang, bei entsprechen­ der Unterteilung des Vorratsbehälters 3 in Tiefenrichtung in mehrere Ausgabekammern und in der Folge entsprechende Unter­ teilung des Füllwagens 1 in eine entsprechende Anzahl von Kammern sowie eine entsprechende Ausbildung der Preßform 4, mehrere - gemäß der Darstellung nach Fig. 2 drei - Palettenkufen 7 gleichzeitig hergestellt werden können. In Fig. 2 ist mit dem Buchstaben W derjenige Bereich gezeigt, der für den Vorrats­ behälter 3, den Füllwagen 1 und die Preßform nur notwendig wäre, um nur eine Palettenkufe 7 gleichzeitig zu fabrizieren.

Claims (13)

1. Vorrichtung zum dosierten Ausgeben von schüttfähiger span- oder faserförmiger Preßmasse aus einem Vorratsbehälter (3) in einen Füllbehälter (1) oder eine Preßform (4), dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) in mehrere Ausgabekammern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) unterteilt ist, wobei jede Ausgabekammer (5a bis 5e) unten mit einer Ausgabeöff­ nung versehen ist, die mindestens ein Gitter (6) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabekammern (5a bis 5e) der Aufnahme der gleichen oder unterschiedlicher Preßmassen dienen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) in seiner Breite in die Ausgabekammern (5a bis 5e) unterteilt ist, die sich über die gesamte Tiefe des Vorratsbehälters (3) erstrecken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) in seiner Breite und Tiefe in Ausgabekammern (5a bis 5e, 5a bis 5e, 5a bis 5e) unterteilt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausgabekammer (5a bis 5e) zwei relativ zueinander bewegliche Gitter (6a, 6b) aufweist, wobei durch eine Bewegung der beiden Gitter (6a, 6b) zueinander der Durchlaßquerschnitt des so gebildeten Gitterpaares (6) veränderbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausgabeöffnung ein eigenes Gitterpaar (6) oder Gitter (6a) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) insgesamt oder die Ausgabekammern (5a bis 5e) einzeln absenkbar und anhebbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) insgesamt oder die Ausgabekammern (5a bis 5e) einzeln in eine Vibrations­ bewegung versetzbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabekammern (5a bis 5e) Kammer­ schächte aufweisen, die unten im wesentlichen auf gleicher Höhe enden, wobei das der jeweiligen Ausgabekammer (5a bis 5e) zugewandte Gitter (6a) bzw. Gitterpaar (6) oberhalb der Kammerschachtunterkante angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ausgabekammern (5a bis 5e) zugeordneten Gitter (6b) bzw. Gitterpaare (6) auf gleichem oder auf unterschiedlichem Niveau angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) in seiner Breite in fünf Ausgabekammern (5a bis 5e) unterteilt ist, die sich über dessen gesamte Tiefe erstrecken, wobei die beiden äußeren und die mittlere Ausgabekammer (5a, 5c, 5e) gleich sowie die beiden zwischen der mittleren und den äußeren Ausgabekammern (5a, 5c, 5e) angeordneten Aus­ gabekammern (5b, 5d) gleich ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllbehälter (1) als Füllwagen ausgebildet ist, der entsprechend der Unterteilung des Vorratsbehälters (3) in Ausgabekammern (5a bis 5e) in Aufnahmekammern (10a, 10b, 10c, 10d, 10e) unterteilt ist, die oben offen und unten mit einem Gitter (8b) oder einem im Durchlaßquerschnitt veränderlichen Gitterpaar (8) versehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllwagen anheb- und absenkbar und/oder in eine Vibrationsbewegung versetzbar ist.
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