DE4212165A1 - Vorrichtung zum Fördern von Kannen auf der Einlaufseite von Spinnereimaschinen, z. B. Strecken - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von Kannen auf der Einlaufseite von Spinnereimaschinen, z. B. StreckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Kannen
auf der Einlaufseite von Spinnereimaschinen, z. B. Strecken, die
auf der Einlaufseite Mittel zum Überführen voller Kannen aus einer
Bereitstellungsposition in eine Arbeitsposition und abgearbeiteter
leerer Kannen aus der Arbeitsposition in eine Abtransportposition
enthält, bei der die Kannen in der Arbeitsposition in mindestens einer
Reihe angeordnet sind, wobei aus den Kannen Faserbänder zu der
Spinnereimaschine überführt werden.
Bei einer Strecke mit einem Einlauftisch kann das Überführen der
Packungsträger (Kannen) von einer position zur anderen mit einer
aus der CH-PS 3 89 461 bekannten Vorrichtung durchgeführt werden.
Diese Vorrichtung sieht eine Querfördereinrichtung vor, die mehrere
in einer Reihe angeordnete Packungsträger gleichzeitig von der einen
Position in eine andere Position überführt. Weiterhin ist eine Längs
fördereinrichtung vorgesehen, die die Packungsträger in der
Längsachse des Einlauftisches versetzt. Das ist anlagenmäßig und
konstruktiv aufwendig. Außerdem stört, daß die Doublierung der
Faserbänder bei der bekannten Vorrichtung mit linearer Überführung
der Kannen durch die Reihenfolge der eingeschobenen Kannen
bestimmt bzw. festgelegt wird. Das ist nachteilig, weil diese
Reihenfolge bekannt sein und eingehalten werden muß.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die
genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere anlagenmäßig und
konstruktiv einfach ist und eine Verbesserung in bezug auf die
Doublierung der Faserbänder ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1.
Dadurch, daß die vollen und leeren Kannen auf derselben Seite in
bezug auf die Kannen in Arbeitsposition angeordnet sind, läßt sich
anlagenmäßig praktisch jede Gattervariante realisieren. Ein weiterer
Vorteil ergibt sich dadurch, daß der Zugang zu den vollen und leeren
Kannen von derselben Seite möglich ist, wodurch die
Transportautomatisierung der Kannen von und zu der Einlaufseite
der Strecke wesentlich erleichtert wird. Schließlich ist - im Gegensatz
zu der bekannten Vorrichtung - erfindungsgemäß nicht die
Reihenfolge der eingeschobenen Kannen zu beachten, weil für jeden
Kannenstellplatz ein direkter Zugriff möglich ist, wodurch jede
gewünschte Doublierung der Faserbänder realisierbar ist.
Zweckmäßig sind die Kannen in der Bereitstellungsposition und die
Kannen in der Abtransportposition in einer Reihe nebeneinander
angeordnet. Vorzugsweise ist eine Vorrichtung zum Zuführen und
Abtransportieren, z. B. Transportwagen, der vollen und leeren
Kannen zu und von der Fördervorrichtung vorhanden. Bevorzugt
sind die Reihen mit den Kannen in Arbeitsposition einerseits und
die Reihen mit den Kannen in der Bereitstellungs- und Abtransport
position andererseits parallel zueinander ausgerichtet. Mit Vorteil
sind die Kannen in Bereitsteliungs- und Abtransportposition
abwechselnd nebeneinander angeordnet. Zweckmäßig sind die Kannen
in Bereitstellungs-, Arbeits- und Abtransportposition in Richtung
der Längsachse des Einlauftisches, Einlaufgestells, Einlaufgatters
o. dgl. einer Strecke angeordnet. Vorzugsweise sind die Kannen
in Bereitstellungs-, Arbeits- und Abtransportposition in einem Winkel
zur Richtung der Längsachse des Einlauftisches angeordnet. Dadurch
werden die Abstände zwischen den Kannen in Arbeitsposition einer
seits und der Eingabeseite für die Faserbänder in die Strecke
andererseits angenähert. Bevorzugt sind die Kannen in
Arbeitsposition in einer Reihe angeordnet, die parallel zu der Reihe
der Kannen in Bereitstellungs- und Abtransportposition verläuft, wo
bei die Richtung der Parallelen einen Winkel zur Richtung der
Längsachse des Einlauftisches bildet. Mit Vorteil ist die Kanne in
Arbeitsposition versetzt in bezug auf die jeweils zugeordnete volle
und leere Kanne angeordnet. Zweckmäßig erfolgt die Überführung
(Kannenwechsel) von der Bereitsteliungsposition über die Arbeits
position in die Abtransportposition auf einer Kreisbahn. Vorzugsweise
sind der Einlaufseite zwei und mehr Rotationskannenwechsler
zugeordnet. Konstruktiv ist die drehende Förderung der Kannen
einfacher als die Linearförderung zu verwirklichen. Die
Drehbewegung des Antriebsmotors wird unmittelbar ohne Umlenkung
zum Antrieb des Drehkreuzes des Rotationskannenwechslers
herangezogen. Bevorzugt sind die dem Einlauftisch, Einlaufgestell,
Einlaufgatter o. dgl. zugeordneten Rotationskannenwechsler in
mindestens einer Reihe nebeneinander angeordnet. Mit Vorteil ist
jeder Bereitstellungsposition ein Einlaufpuffer für volle Kannen
vorgeordnet. Zweckmäßig ist jeder Abtransportposition ein
Auslaufpuffer für leere Kannen nachgeordnet. Nach einer weiteren
vorteilhaften Ausführungsform ist ein zweireihiges Einlaufgatter
vorhanden, wobei die beiden Reihen mit den Kannen in Arbeitsposition
innenliegend einander zugewandt und die beiden Kannen mit den
Kannen in Bereitschafts- und Abtransportposition außenliegend
angeordnet sind.
Erfindungsgemäß wird auf der Einlaufseite der Strecke durch Rotation
ein automatisierungsgerechtes Streckengatter realisiert. Bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die hintere Kanne nicht gefüllt,
sondern wird zur Strecke hin abgezogen. Durch Kombination mehrerer
Einzel-Rotationswechsler läßt sich jede gewünschte Doublierung und
praktisch jede Gattervariante realisieren. Der Antrieb der Einzel-
Rotationswechsler erfolgt durch einen Motor je Einzel-Rotations
wechsler. Zweckmäßig kann auch ein zentraler Antrieb mit
entsprechender mechanischer Kraftübertragung vorhanden sein.
Der Vorteil ist, daß jeder Übergabe-/Übernahmeplatz direkt
zugänglich ist. Damit kann jede gewünschte Mischung ohne
Berücksichtigung der Reihenfolge im Transportfahrzeug oder von
Zwischenpuffern direkt realisiert werden. Au ßerdem ist sowohl
Blockwechsel als auch freier ("wilder") Wechsel ohne maschinenbau
liche Änderung möglich. Des weiteren ist es möglich, unterschied
liche Kannenformate einzusetzen. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß jedem Platz ein Einlaufpuffer beliebiger Länge (Kapazität =
1 bis n Kannen) vorgeschaltet werden kann. Der Einlaufpuffer wiederum
kann durch entsprechende konstruktive Ausbildung im Sinne einer
Baukistenbildung auch als Durchlaufpuffer, ggf. mit der Möglichkeit
zur Änderung der Durchlaufrichtung, genutzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf Strecken
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
bei der die Strecken durch eine Trans
portvorrichtung mit Karden verbunden
sind,
Fig. 2a, 2b Draufsicht auf bzw. Seitenansicht auf
die Einrichtung zum Überführen (Wech
seln) der Kannen,
Fig. 3 perspektivisch die Vorrichtung an einem
einreihigen Streckengatter,
Fig. 4 die Vorrichtung an einem einreihigen
Streckengatter in Draufsicht,
Fig. 5 die Vorrichtung an einem zweireihigen
Streckengatter,
Fig. 6 die Vorrichtung an einer T-förmigen
Gatteranordnung,
Fig. 7 die Vorrichtung mit Ein- und Auslauf
puffern,
Fig. 8 die Vorrichtung an einer U-förmigen
Gatteranordnung und
Fig. 9 die Vorrichtung an einem zweireihigen
Streckengatter, wobei die Kannenreihen
einen Winkel zur Längsachse des Ein
lauftisches bilden.
In Fig. 1 sind schematisch mehrere in einer Reihe angeordnete Karden 1
gezeigt, die an ihrer Ausgabeseite mittels eines Lieferwerkes (Kannen
stock) Faserband in Packungsträger 2 liefern, sog. Kannen, die in
einer Arbeitsposition auf der Ausgabeseite der Karde einstehen. Die
Kannen 3 an den Karden 1 sind gemäß der Darstellung in Fig. 1 halb
gefüllt. Nach der vollständigen Füllung der Kannen 3, die dann als
volie Kannen das Bezugszeichen 4 tragen, werden diese an eine Trans
porteinrichtung 5 übergeben und mittels dieser von den Karden 1 zur
Einlaufseite 6 einer Strecke 7 transportiert.
Die Transporteinrichtung 5, z. B. ein führerloses Transportfahrzeug
in Gestalt eines Transportwagens besitzt eine Aufnahmefläche für eine
oder mehrere Kannen und ist längs einer Führungsbahn 8 verfahrbar.
Hierzu ist an der Transporteinrichtung 5 ein ansteuerbarer Antrieb
vorgesehen, der von einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Steuereinrichtung gesteuert ist. Die Transporteinrichtung 5 enthält
weiterhin eine Umsetzvorrichtung, die in der Zeichnung nicht
dargestellt ist und mit der die Kannen von und zu der
Transporteinrichtung 5 umgesetzt werden.
Zuerst müssen die vollen Kannen 4 aus der Arbeitsposition 10 an den
Karden 1 in eine Abtransportposition 11 versetzt werden. Dies kann
beispielsweise mit einer aus der DE-OS 29 48 078 bekannten, eine
Linearbewegung ausführenden Wechseleinrichtung erfolgen. Die vollen
Kannen 4 werden dann an den Übergabestellen 13 im Bereich der
Karden 1 mittels der Umsetzvorrichtung an den Transportwagen 5
übergeben. Anschließend fährt der Transportwagen 5 in den Bereich
der Einlaufseite 6 der Strecke 7, beispielsweise zur Übergabestelle 15.
Im Bereich der Einlaufseite 6 der Strecke 7 sind zwei Einlauftische
16, 17 (mit Einlaufgestell 16a, vgl. Fig. 3) angeordnet, an denen
jeweils eine Bereitstellungsposition 18 und 21, eine Arbeitsposition 19
und 22 und eine Abtransportposition 20 und 23 vorgesehen sind. In
der dargestellten Ausführungsform sind die Einlauftische 16, 17 zur
Aufnahme von jeweils drei in Reihe angeordneten Kannen 3 in
Arbeitsposition 19, 22 ausgebildet. Zwischen den Arbeitspositionen 19,
22 der Einlauftische 16, 17 ist ein Bediengang 24 angeordnet.
Um die Kannen beispielsweise des Einlauftisches 17 von der Bereit
stellungsposition 21 in die Arbeitsposition 22 gem. Pfeil A oder von
der Arbeitsposition 22 in die Abtransportposition 23 gem. Pfeil B über
führen zu können, ist eine Rotationstransporteinrichtung vorgesehen,
die in den Fig. 2a, 2b dargestellt ist.
An den Übergabestellen 14, 24 im Bereich der Einlauftische 16, 17
werden die leeren Kannen 2 aus den Abtransportpositionen 20, 23 auf
den Transportwagen 5 umgesetzt. Hierzu dient wieder die an dem
Transportwagen 5 vorgesehene Umsetzvorrichtung. Die leere Kanne
2 kann dann mittels des Transportwagens 5 beispielsweise einer an
den Karden 1 vorgesehenen Übergabestelle 12 zugestellt werden und
anschließend an die Bereitstellungsposition 9 übergeben werden.
Aus den in den Arbeitspositionen 19, 22 der Einlaufseite 6 stehenden
Kannen 3 läuft das Faserband in eine oder mehrere Strecken 7 ein,
die auf ihrer Ausgabeseite 26 das doublierte und verstreckte Faserband
in Kannen 27a, 27b ablegt, die in Arbeitspositionen bereitstehen.
Die Tätigkeit des Transportfahrzeugs 5 wird von einem Vorrangrech
ner gesteuert. Der Vorrangrechner erteilt der Steuereinrichtung des
Transportwagens 5 Befehle zum Ausführen entsprechender
Transportaufgaben, nämlich zum Zuführen von vollen oder leeren
Kannen 4 bzw. 2 in die Bereitstellungspositionen 9, 18, 21 oder zum
Abtransportieren der Kannen aus den Abtransportpositionen 11, 20,
23, die an den Karden 1 und der Strecke 7 vorgesehen sind.
Der Vorrangrechner ist mit einem an der Einlaufseite 6 der Strecke
7 angeordneten ersten Signalgeber verbunden, der mit einem Vorlauf
meldet, wann die auf der Einlaufseite 6 in den Arbeitspositionen 19,
22 befindlichen Kannen 3 abgearbeitet sind.
An den Bereitstellungspositionen 18, 21 und Abtransportpositionen 20,
23 der Einlaufseite 6 sind Sensoren vorgesehen, die das Vorhandensein
der Kannen 4, 2 erfassen. Auch die Sensoren sind mit dem Vorrang
rechner verbunden. Die Sensoren können Lichtschranken oder Kontakte
o. dgl. sein.
Im Bereich der Ausgabeseiten der Karden 1 sind weitere Signalgeber
vorgesehen, die mit Vorlauf anzeigen, wann die in Arbeitsposition 10
stehenden Kannen 3 gefüllt sein werden. Die Signalgeber der Karden
1 sind prinzipiell gleichartig wie die Signalgeber der Strecke 7
ausgebildet. Weiterhin sind den Bereitstellungspositionen 9 der Karden
1 Sensoren zugeordnet, die das Vorhandensein bereitgestellter Kannen
anzeigen. Die Sensoren können Lichtschranken oder Kontakte o. dgl.
sein. Die Signalgeber und die Sensoren der Karden 1 sind ebenfalls
mit dem Vorrangrechner verbunden.
Nach Fig. 2a, 2b ist bei der Einrichtung 28 zum Überführen der
Kannen ein angetriebenes Drehkreuz 29 mit drei Armen 29a, 29b, 29c
vorhanden, die jeweils eine Kanne 2, 3 bzw. 4 umfassen. Zum Zwecke
der Überführung der Kannen 2, 3, 4 wird das Drehkreuz 29 in der
durch den gebogenen Pfeil C gezeigten Richtung gedreht, wodurch
die Kannen 2, 3, 4 ebenfalls in der gleichen Richtung verlagert
werden.
In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung an einem einreihigen
Gatter (ein Einlauftisch) dargestellt. Es sind drei Rotationskannen
wechsler 28 in einer Reihe nebeneinander angeordnet. Mit 16a ist das
Einlaufgestell bezeichnet. Anstelle des Einlaufgestells kann auch ein
positiv angetriebener Zuführtisch verwendet werden.
Nach Fig. 4 (einreihiges Gatter) sind die vollen Kannen 4 in der
Bereitstellungsposition und die leeren Kannen 2 in der
Abtransportposition jeweils auf derselben Seite in bezug auf die Kannen
3 der Arbeitsposition angeordnet.
In Fig. 5 ist die Vorrichtung an einem zweireihigen Gatter gezeigt,
bei dem zwei Einlauftische 16, 17 parallel zueinander angeordnet sind,
denen eine sog. Zweikopfstrecke nachgeordnet sein kann. Die vollen
Kannen 4 in der Bereitstellungsposition 20, 23 und die leeren Kannen
2 in der Abtransportposition 18, 21 sind jeweils auf derselben Seite
in bezug auf die Kannen 3 in der Arbeitsposition 19, 22 angeordnet.
Die Kannen 2 und die Kannen 4 sind jeweils in einer Reihe
nebeneinander angeordnet. Die Pfeile D und E geben die Richtung an,
in der die Faserbänder aus den Kannen 3 zur Strecke 7 überführt
werden.
Nach Fig. 6 ist eine T-förmige Gatteranordnung vorgesehen. Die
Faserbänder werden aus den Kannen 3 zuerst senkrecht zur
Streckenrichtung gefördert (Pfeile F′, F′′), werden sodann um 90°
umgelenkt und dann in Richtung der Streckenrichtung (Pfeil G)
gefördert.
Entsprechend Fig. 7 ist jedem Rotationskannenwechsler 28 ein
Einlaufpuffer 30a für die vollen Kannen 4 vorgeordnet und ein
Auslaufpuffer 30b für die leeren Kannen 2 nachgeordnet.
Nach Fig. 8 ist eine U-förmige Anordnung der Rotationskannenwechsler
28 an einem zweireihigen Streckengatter vorgesehen, wobei an jedem
Kopfende jeder Gatterreihe eine Vorrichtung 28 um 90° gedreht
angeordnet ist.
Entsprechend Fig. 9 sind die Kannen 3 in Arbeitsposition in einer Reihe
angeordnet, die parallel zu der Reihe der Kannen 2, 4 in Bereitstel
lungs- und Abtransportposition verläuft, wobei die Richtung der beiden
Kannenreihen einen Winkel α zur Richtung der Längsachse des
Einlauftisches bilden.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Fördern von Kannen auf der Einlaufseite von
Spinnereimaschinen, z. B. Strecken, die auf der Einlaufseite
Mittel zum Überführen voller Kannen aus einer Bereitstellungsposi
tion in eine Arbeitsposition und abgearbeiteter leerer Kannen aus
der Arbeitsposition in eine Abtransportposition enthält, bei der
die Kannen in der Arbeitsposition in mindestens einer Reihe ange
ordnet sind, wobei aus den Kannen Faserbänder zu der Spinnerei
maschine überführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die vollen
Kannen (4) in der Bereitstellungsposition (18, 21) und die leeren
Kannen (2) in der Abtransportposition (20, 23) jeweils auf der
selben Seite in bezug auf die Kannen (3) in der Arbeitsposition
(19, 22) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kannen (4) in der Bereitstellungsposition (18, 21) und die Kannen
(2) in der abtransportposition (2O, 23) in einer Reihe
nebeneinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung zum Zuführen und Abtransportieren, z. B.
Transportwagen (5), der vollen Kannen (4) und leeren Kannen
(2) zu und von der Einlauf- und Fördervorrichtung vorhanden
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Reihe mit den Kannen (3) in Arbeitsposition
(19, 22) einerseits und die Reihe mit den Kannen (4 bzw. 2) in
der Bereitstellungs- und Abtransportposition (20, 23) andererseits
parallel zueinander ausgerichtet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kannen (4 bzw. 2) in Bereitstellungs- (18, 21)
und Abtransportposition (20, 23) abwechselnd nebeneinander
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kannen (2, 3, 4) in Bereitstellungs-, Arbeits-
und Abtransportposition in Richtung der Längsachse des Einlauf
tisches, Einlaufgestells, Einlaufgatters (16, 17) o. dgl. einer
Strecke (7) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kannen (2, 3, 4) in Bereitstellungs-, Arbeits-
und Abtransportposition in einem Winkel zur Richtung der Längs
achse des Einlauftisches (16, 17, 16a) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kannen (3) in Arbeitsposition (19, 22) in einer
Reihe angeordnet sind, die parallel zu der Reihe der Kannen (2
bzw. 4) in Bereitstellungs- (18, 21) und Abtransportposition (20,
23) verläuft, wobei die Richtung der Kannenreihe einen Winkel
zur Richtung der Längsachse des Einlauftisches (16, 17, 16a)
bilden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kanne (3) in Arbeitsposition versetzt in bezug
auf die jeweils zugeordnete volle und leere Kanne (2 bzw. 4) ange
ordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Überführung (Kannenwechsel) von der Bereit
stellungsposition (18, 21) über die Arbeitsposition (19, 22) in die
Abtransportposition (20, 23) auf einer Kreisbahn (A, B) erfolgt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einlaufseite (6) der Strecke (7) zwei und mehr
Rotationskannenwechsler (28) zugeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die dem Einlauftisch, Einlaufgestell, Einlaufgatter
(16, 17) o. dgl. zugeordneten Rotationskannenwechsler (28) in
mindestens einer Reihe nebeneinander angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Bereitstellungsposition (18, 21) ein Einlauf
puffer (30a) für volle Kannen (4) vorgeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Abtransportposition (20, 23) ein Auslauf
puffer (30b) für leere Kannen (2) nachgeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein zweireihiges Einlaufgatter (16, 17) vorhanden
ist, wobei die beiden Reihen mit den Kannen (3) in Arbeitsposition
(19, 22) innenliegend einander zugewandt und die beiden Reihen
mit den Kannen (4 bis 2) in Bereitstellungs- (18, 21) und Abtrans
portposition (20, 23) außenliegend angeordnet sind.
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Family
ID=6456606
Family Applications (1)
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| JP (1) | JPH0617328A (de) |
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