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DE4211993A1 - Membraneinheit fuer einen drucksensor - Google Patents

Membraneinheit fuer einen drucksensor

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Publication number
DE4211993A1
DE4211993A1 DE19924211993 DE4211993A DE4211993A1 DE 4211993 A1 DE4211993 A1 DE 4211993A1 DE 19924211993 DE19924211993 DE 19924211993 DE 4211993 A DE4211993 A DE 4211993A DE 4211993 A1 DE4211993 A1 DE 4211993A1
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DE
Germany
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membrane
hole
measuring
polymer
transducer element
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19924211993
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Merz
August Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electrowatt Technology Innovation AG
Original Assignee
Landis and Gyr Betriebs AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr Betriebs AG filed Critical Landis and Gyr Betriebs AG
Publication of DE4211993A1 publication Critical patent/DE4211993A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/14Dipping a core
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L9/00Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
    • G01L9/0041Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms
    • G01L9/0072Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in capacitance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2027/00Use of polyvinylhalogenides or derivatives thereof as moulding material
    • B29K2027/12Use of polyvinylhalogenides or derivatives thereof as moulding material containing fluorine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Membraneinheit für einen Drucksensor der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Solche Membraneinheiten werden vorteilhaft in Drucksensoren zur Messung des Druckes oder der mittleren Strömungsgeschwindigkeit in Flüssigkeiten und/oder Gasen in der Heizungs-, der Lüftungs- und der Klimatechnik verwendet.
Eine Membraneinheit der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art ist aus WO 88/01 049 bekannt. Die Membraneinheit besteht aus einem in seiner ursprünglichen Form rechtkantigen Block aus einem Halbleitermaterial, in dem durch Abtragen von Material eine Meßmembran ausgebildet ist, die von einem rahmenförmigen Membranträger eingefaßt wird.
Im weiteren ist eine Membraneinheit dieser Art bekannt (US-PS 36 18 390), welche eine metallene Meßmembran enthält, die in ein mehrteiliges Metallgehäuse eingespannt ist, und DE-OS 27 09 834 zeigt zwei komplementäre kugelige Schalenteilstücke aus Quarz, Glas oder Keramik, die zu einer Kapsel verschmolzen sind, welche unter Druck verformbar ist.
Es ist auch bekannt (DE-OS 37 34 110 A1 und US-PS 48 09 555), Abdeckmembranen aus Kunststoff zum Schutz von Drucksensoren vor aggressiven Druckmedien einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine präzise und empfindliche Membraneinheit für Drucksensoren so zu gestalten, daß sie einzeln oder paarweise in kostengünstigen Drucksensoren einsetzbar und mit gleichen Kenndaten in großer Stückzahl herstellbar ist.
Die Erfindung besteht in den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Membraneinheit,
Fig. 2 eine Variante einer Membraneinheit im Querschnitt,
Fig. 3 eine Variante eines Membranträgers im Querschnitt und
Fig. 4 zwei übereinander angeordnete Membraneinheiten, welche einen Hohlraum einschließen.
Gleiche Dezimalzahlen in den Bezugszeichen bedeuten gleiche Teile.
In der Fig. 1 bedeutet 1 einen festen Membranträger, der ein durchgehendes Loch 2 mit einer Zentrumsachse 3 aufweist, wobei das Loch 2 eine erste Deckfläche 4 und eine zweite Deckfläche 5 des Membranträgers 1 durchdringt. Eine im wesentlichen parallel zur Zentrumsachse 3 auslenkbare Meßmembran 6, die auf einer der beiden Seiten mindestens ein Wandlerelement 7 aufweist, ist im Loch 2 angeordnet und mit dem Membranträger 1 formschlüssig verbunden.
Eine Variante der Membraneinheit in der Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen in der Fig. 1 nur durch den Aufbau der Meßmembran 6′, welche aus einer ersten Membranschicht 8 und aus einer zweiten Membranschicht 9 besteht. Das Wandlerelement 7′ ist zwischen den beiden Membranschichten 8 und 9 angeordnet.
Der Membranträger 1 (Fig. 1) bzw. 1′ (Fig. 2) kann in einer in der Fig. 3 dargestellten Variante 1′′ ausgeführt sein, in welcher er aus einem zylindrischen Teil und einem kegelstumpfförmigen Teil besteht, so daß sich der äußere Durchmesser da des Membranträgers 1′′ gegen die erste Deckfläche 4′′ hin verkleinert.
Die äußere Mantelfläche des kegelstumpfförmigen Teils und die Deckfläche 4′′ schließen einen stumpfen Winkel a ein, der mit Vorteil 135° beträgt. Die Meßmembran 6′′ ist wenigstens annähernd bündig mit der Deckfläche 4′′ am freien Ende des kegelstumpfförmigen Teils. Der Durchmesser d des Lochs 2′′ nimmt gegen die Deckfläche 4′′ hin immer mehr ab. Das Loch 2′′ weist innerhalb des kegelstumpfförmigen Teils vorteilhaft einen kugelzonenförmigen Raumteil mit zwei parallelen Begrenzungs­ flächen unterschiedlicher Größe auf, von denen die kleinere mit einer Seite der Meßmembran 6′′ zusammenfällt. Durch die Gestalt des kegelstumpfförmigen Teils mit dem kugelzonenförmigen Teil des Lochs 2′′ wird erreicht, daß die Meßmembran 6′′ mit der ersten Deckfläche bündig und nicht zurückversetzt herstellbar ist.
Die Fig. 4 zeigt zwei gleiche Membraneinheiten, deren Membranträger 1a und 1b bündig übereinander angeordnet sind, so daß ihre Zentrumsachsen 3a und 3b zusammenfallen und ein Hohlraum 10 gebildet wird, welcher an die beiden Meßmembranen 6a und 6b grenzt. Der Hohlraum 10 ist gasdicht verschlossen oder über einen Einlaß 11, welcher mindestens in einem der beiden Membranträger 1a oder 1b ausgebildet ist, einem Druckmedium von außen zugänglich.
Die Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ bzw. 6a bzw. 6b besteht aus einem Polymer. Gut geeignet ist ein als AF-Polymer bezeichnetes Fluorpolymer, das aus einer ersten Gruppe mit einer Anzahl n Strukturen von
und einer zweiten Gruppe mit einer Anzahl m Strukturen von
aufgebaut ist und folgende Strukturformel aufweist:
AF-Polymer ist beispielsweise unter der Bezeichnung Teflon (geschützte Marke von Du Pont) AF in unterschiedlich löslichen Varianten auf dem Markt und beispielsweise in der Schrift "Teflon AF, Amorphous Fluoropolymer, A New Generation Of Teflon Fluorocarbon Resins For High Performance" der Firma Du Pont und im Fachartikel "Teflon AF, eine neue Generation von Fluor­ polymeren" von Dr. Paul Korinek (cav, Juni 1990, Seite 21 bis 23) beschrieben.
Dadurch, daß die Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ bzw. 6a bzw. 6b aus einem geeigneten Polymer ist, kann zu deren Herstellung mit Vorteil das im folgenden beschriebene Verfahren angewendet werden.
Das Polymer wird in einem geeigneten Lösemittel derart gelöst, daß eine blasenfreie Lösung mit einer bestimmten Konzentration entsteht. Der eingehend entfettete Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ wird bis zu einer bestimmten Eintauchtiefe in die Lösung getaucht und mit vorbestimmter Geschwindigkeit derart aus der Lösung herausgezogen, daß das Loch 2 bzw. 2′ bzw. 2′′ durch einen membranartigen Film, welcher mindestens eine erste Schicht der Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ ist, verschlossen wird. Die Dicke des Films und seine mechanischen Eigenschaften sind durch die Konzentration, die Eintauchtiefe und die Geschwindigkeit beim Herausziehen beeinflußbar.
Die auf diese Weise hergestellte Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ ist frei von Verspannungen und formschlüssig fest mit dem Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ verbunden. Es werden keine zusätzlichen Befestigungsmittel benötigt, welche die Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ nachträglich verspannen könnten oder welche die guten Elastizitätseigenschaften des Polymers am Rand der Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ verdecken würden.
Nach einem Trocknungsvorgang kann die Dicke des Films durch weitere Schichten wiederholt vergrößert werden, indem der Film erneut in die Lösung getaucht wird oder indem die Lösung auf den Film aufgetropft oder aufgesprüht wird. Eine besonders glatte Oberfläche des Films wird erreicht, wenn dieser abschließend in eine Polymer-Lösung geringer Konzentration, oder gar in reines Lösungsmittel getaucht wird.
Bevor das Wandlerelement 7 bzw. 7′ bzw. 7′′ angebracht wird, muß die Meßmembran genügend getrocknet sein.
Bei der Herstellung der Meßmembran 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ werden gute Resultate erreicht, wenn das Polymer Teflon AF 1600 ist, welches in einem Konzentrationsbereich von 1 bis 10 Gewichts­ prozenten im umweltverträglichen (für die Ozonschicht unschädlichen) Lösemittel Fluorinert FC-75 oder FC-77 gelöst ist. Der Trocknungsvorgang vor dem Vergrößern der Dicke des Films wird mit Vorteil in einer ersten Stufe bei Raumtemperatur und in einer zweiten Stufe etwa 40 K unter dem Siedepunkt des Lösungsmittels ausgeführt. Abschließend wird vorteilhaft in einem Vakuumofen bei einer Temperatur zwischen 50 °C und 150 °C und einem Druck zwischen 10 Pa und 100 Pa getrocknet.
Das Wandlerelement 7 bzw. 7′ bzw. 7′′ ist bekannterweise ein Dehnungsmeßstreifen, ein optischer Reflektor oder eine leitende Schicht, welche als eine der Platten eines Kondensators dient.
Ein optischer Reflektor oder eine leitende Schicht wird durch ein bekanntes Dünnfilmverfahren, beispielsweise durch Aufdampfen, galvanisches Abscheiden oder Sputtern von Aluminium, Gold, einem Platinmetall oder einem anderen geeigneten Metall angefertigt. Die Dicke der leitenden Schicht liegt mit Vorteil im Bereich von etwa 20 nm bis 200 nm.
Die zweite Membranschicht 9 (Fig. 2) wird nach dem Anbringen des Wandlerelements 7′ durch Tauchen in die Lösung oder durch Aufsprühen oder Auftropfen der Lösung aufgebracht.
Wenn das Wandlerelement 7 bzw. 7′ ein Dehnungsmeßstreifen ist, wird der Membranträger bevorzugt nach der Fig. 2 ausgeführt. Dabei wird der Dehnungsmeßstreifen auf die erste Membran­ schicht 8 gelegt und in seiner Lage durch Fixierung seiner elektrischen Anschlüsse festgehalten, worauf die zweite Membranschicht 9 so aufgebracht wird, daß der Dehnungs­ meßstreifen zwischen den beiden Membranschichten 8 und 9 liegt.
Auf Wunsch kann der Dehnungsmeßstreifen in einer bekannten Art, beispielsweise durch Ätzen eines fototechnisch angebrachten Musters in eine an der ersten Membranschicht 8 bzw. auf der Meßmembran 6 bzw. 6′′ aufgebrachten Metallschicht, direkt mit der Membraneinheit hergestellt werden.
Die Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ kann auch durch Gießen eines flüssigen Polymers - vorteilhaft durch Gießen des flüssigen AF-Polymers - hergestellt werden. Dabei wird mit Vorteil der Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ mindestens als ein Teil der Gießform benutzt, so daß zwischen der Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ und dem Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ eine formschlüssige Verbindung entsteht.
Bei der in der Fig. 1 bzw. in der Fig. 2 gezeigten Membran­ einheit wird die Meßmembran 6 bzw. 6′ in einem Drucksensor auf der einen Seite von einem ersten Druckmedium mit einem Druck p1 beaufschlagt, während auf der andern Seite der Meßmembran 6 bzw. 6′ ein Druck p2 eines zweiten Druckmediums wirkt. Eine Druckdifferenz p1-p2 verursacht in den Meßmembranen 6 bzw. 6′ eine Kraft, welche im Wandlerelement in bekannter Art einen von der Druckdifferenz p1-p2 abhängigen Signalhub bewirkt.
Die in der Fig. 4 gezeigte Membraneinheit ist besonders vorteilhaft, wenn die Membranträger 1a und 1b gemäß der in der Fig. 3 gezeigten Variante ausgebildet sind und wenn die Wandler­ elemente 7a und 7b leitende Schichten sind, welche zusammen einen Kondensator bilden, dessen Kapazität relativ hoch sein kann, da ein Abstand der beiden leitenden Schichten durch diese Bauweise auf Wunsch sehr klein gestaltet werden kann.
Ein erstes Druckmedium mit einem Druck p2 im Hohlraum 10 beaufschlagt die Meßmembran 6a bzw. 6b auf der einen Seite, während auf der anderen Seite der Meßmembran 6a bzw. 6b ein Druck p1 eines zweiten Druckmediums wirkt. Eine Druckdifferenz p1-p2 verursacht in den Meßmembranen 6a und 6b einander entgegengesetzte Kräfte, welche die Meßmembranen 6a und 6b gegengleich aus lenken und dadurch beim Kondensator eine große Kapazitätsänderung und damit einen von der Druckdifferenz p1-p2 abhängigen großen Signalhub bewirken.
Die äußere Form des Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ bzw. 1a bzw. 1b ist, ohne dessen Funktion zu beeinträchtigen, in weiten Grenzen an die besonderen Erfordernisse anpaßbar, welche sich beispielsweise durch Einbaumittel eines Gehäuses ergeben. Gut anpaßbar ist die Deckfläche 5 bzw. 5′ bzw. 5′′ bzw. 5a bzw. 5b.
Je nach den gewünschten Eigenschaften ist der Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ bzw. 1a bzw. 1b aus einem Metall oder aus einem Kunststoff.
Die beschriebene Membraneinheit läßt sich einzeln oder auch paarweise in unterschiedlich gestaltbaren Drucksensoren bei verschiedenen Wandlerprinzipien einsetzen. Durch die Wahl eines geeigneten Polymers für die Meßmembran 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ bzw. 6a bzw. 6b ist diese in vielen Druckmedien korrosionssicher einsetzbar. Im weiteren ist das Wandlerelement 7′ zwischen den beiden Membranschichten 8 und 9 gegenüber dem Druckmedium elektrisch isoliert und korrosionssicher angeordnet. Der Membranträger 1 bzw. 1′ bzw. 1′′ bzw. 1a bzw. 1b ist mit bekannten Verfahren wie beispielsweise Stanzen oder Prägen in großer Stückzahl kostengünstig herstellbar.
Es ist vorteilhaft auf einem Blechstreifen eine größere Anzahl a Löcher 2 bzw. 2′ bzw. 2′′ bzw. 2a bzw. 2b auszubilden, in mindestens einem Tauchvorgang oder durch Gießen die Anzahl a Meßmembranen 6 bzw. 6′ bzw. 6′′ bzw. 6a bzw. 6b gemeinsam in der beschriebenen Art auszubilden, die Wandlerelemente 7 bzw. 7′ bzw. 7a bzw. 7b anzuordnen und abschließend die Anzahl a Membraneinheiten auszustanzen. Werden die Membraneinheiten paarweise (Fig. 4) für einen kapazitiven Drucksensor eingesetzt, so wird die mittlere Kapazität durch die Dicke des Blech­ streifens bestimmt.

Claims (9)

1. Membraneinheit für einen Drucksensor, mit einer Meßmembran (6; 6′; 6′′), die mit einem elektrischen Wandlerelement (7; 7′; 7′′) versehen ist, und mit einem Membranträger (1; 1′; 1′′), der ein durchgehendes Loch (2; 2′; 2′′) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmembran (6; 6′; 6′′) aus einem Polymer besteht, im Loch (2; 2′; 2′′) des Membranträgers (1; 1′; 1′′) aufgespannt ist und mit diesem ohne zusätzliche Befestigungsmittel fest verbunden ist.
2. Membraneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmembran (6; 6′; 6′′) aus AF-Polymer ist.
3. Membraneinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandlerelement (7; 7′; 7′′) an einer Seite an die Meßmembran (6; 6′; 6′′) angebracht ist.
4. Membraneinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmembran (6′) aus zwei Membran­ schichten (8; 9) besteht und das Wandlerelement (7′) zwischen den beiden Membranschichten (8; 9) angeordnet ist.
5. Membraneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandlerelement (7; 7′; 7′′) ein Dehnungsmeßstreifen ist.
6. Membraneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandlerelement (7; 7′; 7′′) eine elektrisch leitende Schicht ist.
7. Membraneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmembran (6; 6′; 6′′) wenigstens annähernd bündig in eine erste von zwei vom Loch (2; 2′; 2′′) durchstoßenen Deckflächen (4; 4′; 4′′; 5; 5′; 5′′) des Membran­ trägers (1; 1′; 1′′) übergeht und daß sich der Durchmesser des Lochs (2; 2′; 2′′) und der äußere Durchmesser des Membran­ trägers (1; 1′; 1′′) gegen die erste Deckfläche (4; 4′; 4′′) hin verkleinern.
8. Verfahren zur Herstellung einer Membraneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Membran­ träger (1; 1′; 1′′) in flüssiges Polymer getaucht und mit vorbestimmter Geschwindigkeit derart wieder herausgezogen wird, daß sich die Meßmembran (6; 6′; 6′′) ausbildet.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Meßmembran (6; 6′; 6′′) durch mehrmaliges Tauchen in flüssiges Polymer vergrößert wird.
DE19924211993 1992-03-17 1992-04-09 Membraneinheit fuer einen drucksensor Withdrawn DE4211993A1 (de)

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