DE4209879A1 - Vordere karosseriestruktur eines fahrzeugs - Google Patents
Vordere karosseriestruktur eines fahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine vordere Karosseriestruktur
eines Fahrzeugs und insbesondere eine vordere Karosserie
struktur eines solchen Fahrzeugtyps, bei dem die Karosserie
auf ein Chassis bzw. ein Fahrgestell montiert ist.
Es ist eine Fahrzeugkarosserie einer Chassis-Rahmenstruktur
mit einem Chassis und einer an dem Chassis montierten
Karosserie bekannt. Bei einer solchen Fahrzeugkarosserie
werden die Hauptkräfte des Fahrzeugs im wesentlichen durch
das Chassis aufgenommen und häufig ist ein Paar von durch
das Chassis getragenen Montageabschnitten vor und hinter
jedem vorderen Radlauf vorgesehen. Mit den Montageabschnit
ten verbundene bzw. diesen zugeordnete Karosserieseiten
elemente sind ein Verkleidungsblech, welches mit dem vorde
ren Abschnitt des Radlaufes verbunden ist und einen Seiten
abschnitt des vorderen Abschnittes der Fahrzeugkarosserie
bildet, eine Pendel- bzw. A-Säule, die jeweils mit der hin
teren Seite des Radlaufes verbunden ist, ein Seitenschwel
ler und dergleichen zusätzlich zu dem Radlauf.
Es ist Verkleidungsblech bekannt, welches ein Grundblech,
ein oberes Element auf dem oberen Abschnitt des Grund
bleches, ein an dem inneren Seitenkantenabschnitt des
Grundbleches vorgesehenes Seitenelement und dergleichen
aufweist. Der Radlauf ist generell mit einer
Radlaufversteifung versehen, die sich in Längsrichtung der
Fahrzeugkarosserie erstreckt.
Wenn das Fahrzeug eine unwegsame Strecke befährt, wirken
vertikale Vibrationen zwischen den Montageabschnitten in
der Karosserie an dem Chassis und es ist demgemäß erforder
lich, daß die Karosserie selbst eine hinreichende Steifig
keit hat. Um die Steifigkeit der Karosserie an sich zu
erhöhen, muß die Steifigkeit jenes Abschnittes um den vor
deren Radlauf erhöht werden. Wenn jedoch das Verkleidungs
blech und/oder der Radlauf einfach mit einer zusätzlichen
Versteifung versehen werden, wird eine zufriedenstellende
Wirkung wegen der Zunahme im Fahrzeugkarosseriegewicht
nicht erzielt. Insbesondere für den Fall einer Fahrzeug
karosserie der Chassis-Rahmenstruktur ist es nicht von Vor
teil, wenn zusätzliche Versteifungen mit hohem Gewicht vor
gesehen werden, da das Chassis selbst schwer ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine vordere
Karosseriestruktur eines Fahrzeugs mit einem Chassis
anzugeben, mit der die Steifigkeit jenes Abschnittes um den
vorderen Radlauf erhöht werden kann, ohne das Gesamtgewicht
der Fahrzeugkarosserie stark zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch eine vordere Karosseriestruktur
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
In diesem Zusammenhang soll der Ausdruck
"Karosseriefestigkeitselement" ein Element bzw. eine Ein
richtung bezeichnen, die den Montageabschnitt tragen bzw.
lagern kann, und zwar wie eine A-Säule oder ein Seiten
schweller mit geschlossenem Querschnitt oder ein Boden
blech.
Durch den Rahmen sind die Montageabschnitte sowohl auf der
Karosserieseite durch den Rahmen und das
Karosserieverstärkungselement als auch durch das Chassis
verbunden.
Eine bevorzugte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 2.
Da sich bei dieser Ausführungsform der Rahmen entlang dem
äußeren Seitenkantenabschnitt des Verkleidungsbleches
erstreckt, kann die Festigkeit des Verkleidungsbleches, des
Radlaufes und des Karosserieverstärkungselementes gegen
vertikale Vibrationen zwischen dem ersten und dem zweiten
Montageabschnitt wirksam erhöht werden.
Der vordere Abschnitt des Rahmens kann einstückig mit einem
Querelement ausgebildet sein, welches sich von dem ersten
Montageabschnitt in Querrichtung der Fahrzeugkarosserie
erstreckt. Bei dieser Anordnung kann die Zahl der Elemente
des Rahmens vermindert und demgemäß die Festigkeit des
Teils um den vorderen Radlauf wirksam erhöht werden, ohne
das Gesamtgewicht der Fahrzeugkarosserie wesentlich zu
erhöhen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das
Karosserieverstärkungselement eine A-Säule aufweisen, die
sich in vertikaler Richtung erstreckt, und einen Seiten
schweller, der sich in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie
erstreckt und mit der A-Säule an seinem vorderen Abschnitt
verbunden ist, wobei der hintere Endabschnitt des Rahmens
mit einem Abschnitt in der Nähe der Verbindung der A-Säule
mit dem Seitenschweller verbunden sein kann. Bei dieser
Anordnung kann die Steifigkeit der Fahrzeugkarosserie wei
ter wirksam erhöht werden, da der hintere Endabschnitt des
Rahmens mit einem Abschnitt in der Nähe der Verbindung der
zwei Karosseriefestigkeitselemente, nämlich der A-Säule und
dem Seitenschweller, verbunden ist, die eine sehr hohe
Steifigkeit haben.
Vorzugsweise ist der Rahmen einstückig mit der Radlaufver
steifung ausgebildet. Dies vermindert weiter die Zahl der
notwendigen Teile. Der Rahmen kann jedoch auch getrennt von
der Radlaufversteifung ausgebildet sein.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische perspektivische
Ansicht, die eine vordere Karosseriestruk
tur gemäß einer Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des
Hauptteiles der vorderen Karosseriestruk
tur;
Fig. 3A bis 3G sind perspektivische Ansichten der Haupt
elemente der vorderen Karosseriestruktur;
Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der
Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der
Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht entlang der
Linie VI-VI in Fig. 2; und
Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der
Linie VII-VII in Fig. 2.
Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, hat eine vordere Karosserie
struktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, welches eine Struktur für eine Fahrzeugkarosse
rie mit einem Chassis ist, einen Radlauf 1, ein Verklei
dungsblech 2, welches mit dem vorderen Abschnitt des Rad
laufes 1 verbunden ist und einen Seitenabschnitt des
vorderen Abschnittes der Fahrzeugkarosserie bildet, eine
A-Säule 3, die mit den hinteren Seiten des Radlaufes 1 ver
bunden ist, und einen Seitenschweller 4, der sich von dem
unteren Ende der A-Säule nach hinten erstreckt. Die A-Säule
3 und der Seitenschweller 4 sind die Karosserieverstär
kungselemente.
Das Verkleidungsblech 2 umfaßt ein Grundblech 5, ein oberes
Blech 6 und ein Seitenelement 7, wie in den Fig. 3F, 3D und
3E gezeigt. Das Grundblech 5 hat einen Flansch 5a, welcher
an einer Seitenfläche 7a des Seitenelementes angeschweißt
ist. Das obere Element 6 hat einen Flansch 6a an seiner
Stirnseite, der an dem oberen Ende des Seitenelementes 7
angeschweißt ist.
Wie es in Fig. 3A gezeigt ist, ist der Radlauf 1 aus einer
Stahlplatte gebildet und hat drei Flansche 1a, 1b und 1c an
seinem vorderen Ende und einen Flansch 1d an seinem hinte
ren Ende. Die vorderen Flansche 1a, 1b und 1c sind an der
hinteren Fläche des Grundbleches 5 angeschweißt, und der
hintere Flansch 1d ist an der A-Säule 3 angeschweißt. Wie
es in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt die A-Säule 3 ein äußeres
und ein inneres Blech 3a und 3b, die unter Ausbildung eines
geschlossenen Querschnittes zusammengeschweißt sind. Auf
ähnliche Weise umfaßt der Seitenschweller 4 ein äußeres und
ein inneres Blech 4a und 4b, die unter Ausbildung eines
geschlossenen Querschnittes zusammengeschweißt sind. Bei
dieser besonderen Ausführungsform sind die äußeren Bleche
3a und 4a der A-Säule 3 bzw. des Seitenschwellers 4 ein
stückig miteinander ausgebildet.
Wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist ein erster Mon
tageabschnitt 8 an dem unteren Abschnitt des Verkleidungs
bleches 2 und ein zweiter Montageabschnitt 9 an der inneren
Seite des Seitenschwellers 4 vorgesehen. Wie es deutlich in
Fig. 4 gezeigt ist, sind der Radlauf 1 und das Verklei
dungsblech 2 an dem Chassis C (Fig. 1) an dem ersten
Montageabschnitt 8 befestigt durch einen Montageträger 10,
der an seiner oberen Fläche 10a an die untere Fläche des
Radlaufes 1 angeschweißt ist und an seiner Seitenfläche 10b
an die hintere Fläche des Grundbleches 5 des Verkleidungs
bleches 2 angeschweißt ist, durch eine Gummistütze 11 und
einen Chassisträger 12, der an einem Ende mit dem Chassis C
verbunden ist. Der zweite Montageabschnitt 9 ist im wesent
lichen von derselben Struktur wie der erste Montage
abschnitt 8.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ist an dem Radlauf 1 eine
Radlaufversteifung 13 vorgesehen, die an ihrem vorderen
Endabschnitt 13a mit dem Verkleidungsblech 2 verbunden und
an ihrem hinteren Endabschnitt 13b mit der A-Säule 3 ver
bunden ist. Die Radlaufversteifung 13 ist aus einem ersten
Blech 14, welches im Querschnitt L-förmig ist, wie es in
Fig. 3B gezeigt ist, und einem zweiten Blech 15 gebildet,
welches einen vorderen Abschnitt mit L-förmigem Querschnitt
und einen hinteren Abschnitt mit kanalförmigem Querschnitt
hat, wie es in Fig. 3C gezeigt ist. Das erste Blech 14 ist
unter Ausbildung eines geschlossenen Querschnittes an den
Radlauf 1 geschweißt, wie es aus Fig. 2 zu sehen ist. Das
hintere Ende 14a des ersten Bleches 14 ist an die A-Säule 3
geschweißt und das vordere Ende 14b des ersten Bleches 14
ist an einen mittleren Abschnitt des zweiten Bleches 15
geschweißt. Wie es in den Fig. 6 und 7 zu sehen ist, ist
das zweite Blech 15 unter Ausbildung eines geschlossenen
Querschnittes an den Radlauf 1 und weiterhin an seinem vor
deren und seinem hinteren Endabschnitt 15a und 15b an das
Verkleidungsblech 2 bzw. die A-Säule 3 geschweißt. In den
Fig. und 7 ist weiterhin ein vorderer Kotflügel 18 zu
sehen.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ist mit der vorderen Fläche
des Verkleidungsbleches 2 ein Querelement 16 verbunden,
welches im Querschnitt kanalförmig ist und an einem bzw.
jedem Endabschnitt 16a gebogen ist, wie es in Fig. 3G
gezeigt ist (siehe auch Fig. 1). Der Endabschnitt 16a des
Querelementes 16 erstreckt sich entlang dem äußeren Kanten
abschnitt 5b des Grundbleches 5 des Verkleidungsbleches 2
und ist unter Ausbildung eines geschlossenen Querschnittes
an das Grundblech 5 geschweißt. Das äußere Ende 16c des
Endabschnittes 16a erstreckt sich zu der Verbindung des
Grundbleches 5 des Verkleidungsbleches 2 und des vorderen
Endabschnittes der Radlaufversteifung 13 (siehe auch Fig.
5). Der gerade Teil 16b des Querelementes 16 erstreckt sich
entlang der unteren Seite des Verkleidungsbleches 2 in
Querrichtung der Fahrzeugkarosserie.
Somit erstreckt sich in dieser Ausführungsform ein Rahmen
17 von dem ersten Montageabschnitt 8 zu dem Seitenschweller
4 entlang dem äußeren Kantenabschnitt 5b des Grundbleches 5
des Verkleidungsbleches 2 und durch bzw. über die Verbin
dung des Verkleidungsbleches 2 und der Radlaufversteifung
13. Durch diesen Rahmen 17 kann die Steifigkeit der Fahr
zeugkarosserie wirksam erhöht werden. Da der Rahmen 17 bei
dieser besonderen Ausführungsform einstückig mit dem Quer
element 16, der Radlaufversteifung 13 usw. ausgebildet ist,
ist die Zahl der Elemente und das Gewicht der Fahrzeug
karosserie minimiert.
Die obige Beschreibung der linken Hälfte der Fahrzeugkaros
serie ist gleichermaßen auf die rechte Hälfte anzuwenden.
Obwohl bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der
Rahmen 17 einstückig mit einem Teil von Querelement 16 und
Radlaufversteifung 13 ausgebildet ist, können diese Ele
mente getrennt voneinander ausgebildet sein. Der Rahmen
kann auch ein einzelnes Element sein.
In der oben beschriebenen Ausführungsform ist der hintere
Endabschnitt des Rahmens 17 mit der A-Säule 3 verbunden. Er
kann jedoch auch mit anderen Karosseriefestigkeitselementen
verbunden sein.
Weiterhin können die Art und Weise der Verbindung des Ver
kleidungsbleches und der Radlaufversteifung und deren For
men in Abhängigkeit von der Fahrzeugkarosserie abgeändert
werden.
Claims (5)
1. Vordere Karosseriestruktur einer über mindestens je
einen Montageabschnitt (8, 9) vor und hinter jedem vor
deren Radlauf (1) auf ein Chassis (C) montierbaren
Karosserie,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Struktur ein Rahmen (17) ausgebildet ist, der
mit zumindest einem Karosseriefestigkeitselement (8, 9)
derart verbunden ist, so daß die Montageabschnitte (8,
9) auch durch die Karosserie starr verbunden sind.
2. Karosseriestruktur nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
ein Verkleidungsblech (2), welches einen Seitenabschnitt
des vorderen Abschnittes der Karosserie bildet, durch
einen Radlauf (1) der an seinem vorderen Abschnitt mit
dem Verkleidungsblech (2) verbunden ist, durch ein
Karosseriefestigkeitselement (3, 4), das mit einem hin
teren Abschnitt des Radlaufes (1) verbunden ist, durch
eine Radlaufversteifung (13), die sich in Längsrichtung
der Fahrzeugkarosserie erstreckt und an einem vorderen
Abschnitt mit dem Verkleidungsblech (2) und an einem
hinteren Abschnitt mit dem Karosseriefestigkeitselement
(3, 4) verbunden ist, durch einen ersten Montage
abschnitt (8) in dem unteren Abschnitt des Verkleidungs
bleches (2) und einen zweiten Montageabschnitt (9) in
der Nähe der Verbindung des Karosseriefestigkeitselemen
tes (3, 4) mit dem Radlauf (1), wobei sich der Rahmen
(17) entlang einem äußeren Seitenkantenabschnitt (5b)
des Verkleidungsbleches (2) zu dem Karosseriefestig
keitselement (3, 4) erstreckt und mit der Verbindung des
Verkleidungsbleches (2) und der Radlaufversteifung (13)
an einem mittleren Abschnitt hiervon verbunden ist.
3. Karosseriestruktur nach Anspruch 1 oder 2, in der der
vordere Abschnitt des Rahmens (17) einstückig mit einem
Querelement (16) ausgebildet ist, welches sich von dem
ersten Montageabschnitt (8) in Querrichtung zu der Fahr
zeugkarosserie erstreckt.
4. Karosseriestruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Karosseriefestigkeits
element eine A-Säule (3), die sich in Vertikalrichtung
erstreckt, und einen Seitenschweller (4) umfaßt, der
sich in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie erstreckt
und mit der A-Säule (3) an dem vorderen Abschnitt ver
bunden ist, wobei der hintere Endabschnitt des Rahmens
(17) mit einem Abschnitt in der Nähe der Verbindung der
A-Säule (3) mit dem Seitenschweller (4) verbunden ist.
5. Karosseriestruktur nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (17) einstückig
mit der Radlaufversteifung (13) ausgebildet ist.
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- 1993-06-25 US US08/082,521 patent/US5303973A/en not_active Expired - Fee Related
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