DE4209675C1 - - Google Patents
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/06—Foundation trenches ditches or narrow shafts
- E02D17/08—Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
- E02D17/083—Shoring struts
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Verbindungsanordnung dieser Art ist aus der DE 39 09 110 A1
bekannt. Bei dieser Verbindungsanordnung kommt es vor, daß
infolge der starken Druckkraft, die der die Verbauplatten in
den Boden drückende Bagger ausübt, die jeweils belastete
Druckfedereinheit zu schwach ist und die Federverbindung
aufgehoben wird. Der Baggerführer merkt of nicht, daß die Feder
überlastet ist. Dabei kann es zu unerwünschten Verformungen,
Verspannungen und Störungen kommen.
Die bekannte Ausführung bietet keine weiteren wirksamen
Möglichkeiten, die Druckfedereinheiten zu verstärken und sieht
bei einer Überbelastung der Druckfedereinheit einen starren
Anschlag der Seitenwangen am Führungsprofil vor. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, daß die Haltebolzen, die zur Verbindung
des Stützschuhes mit dem Führungsprofil erforderlich sind,
relativ teuer in der Herstellung und Montage sind und häufig im
Erdboden verloren gehen. Sie sind überdies stark korro
sionsgefährdet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei der
bekannten Verbindungsanordnung die an der Stützplatte wirkende
Federkraft ohne wesentliche bauliche Vergrößerung des Stütz
schuhes zu verstärken und das Ausschwenken des Stützschuhes
soweit wie möglich im elastischen Bereich zu ermöglichen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer gattungsgemäßen Verbin
dungsanordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen im Anspruch 1
gelöst.
Diese Ausführung sieht keine Bolzenlagerung des Stützschuhes
mehr am Führungsprofil vor, sondern verwendet eine kastenförmi
ge Tasche zur Aufnahme des Stützschuhes. Damit werden über die
Innenfläche des Verbauelements vorragende Führungsprofile und
Haltebolzen sowie komplizierte Ausnehmungen zum Einsetzen der
Haltebolzen bei solchen Verbauelementen vermieden, bei denen
das Führungsprofil bereits im Verbauelementenkörper integriert
ist.
Der wesentliche Vorteil besteht jedoch darin, daß bei Belastung
des Stützschuhes jeweils zwei diagonal zueinander auf Druck
belastbare Druckfedereinheiten über entsprechende Hebelarme der
Stützplatte wirksam sind, die die Stützplattenbewegung aus
schließlich elastisch aufnehmen und eine erhebliche Federkraft
ermöglichen. Anders als bei der bekannten Vorrichtung dienen
hier die Seitenwangen des Stützprofiles nur noch zum seitlichen
Halten der Druckfedereinheiten und nicht mehr als Anschlag. Ein
starrer Anschlag ist nicht mehr vorgesehen.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der
Vorrichtung nach Anspruch 1.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Verbindungsanordnung nach
der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1.
Bei einem Grabenverbau stehen sich jeweils zwei Verbauelemente 1
gegenüber und werden durch Spreizen 4 auf Abstand gehalten.
Die Verbauelemente 1 werden mittels eines Baggerlöffels
abwechselnd in den Erdboden gedrückt. Dabei nehmen die Spreizen
eine vom rechten Winkel abweichende schräge Winkellage zum
Verbauelement ein. Diese darf ein bestimmtes Maß, z. B. 7° nicht
überschreiten, da sonst die Verbaugeometrie verändert wird.
In der Zeichnung ist ein Verbauelement 1 , z. B. eine Verbauplat
te oder eine Stütze, dargestellt, in das ein U-förmiges
Führungsprofil 2 integriert ist, das lotrecht zur vorgesehenen
Grabensohle angeordnet ist. In dem Führungsprofil 2 ist ein
Stützschuh 3 gehalten, der am jeweiligen Ende einer Spreize 4
befestigt ist. Das Führungsprofil 2 steht nicht über die innere
Oberfläche 5 des Verbauelements 1 vor. Mittels eines oberen und
eines unteren, senkrecht auf dem Steg 8 und quer zu den
Flanschen 9 des Führungsprofiles 2 stehenden Wandpaares 6, 7 aus
Wänden, die zwischen sich einen geringen Abstand haben, ist
eine kastenförmige Tasche 10 gebildet, die zur Aufnahme des
Stützschuhes 3 dient. Auf der senkrechten Mittelebene quer zur
Tasche 10 ist eine Lagerschale 11 am Steg 8 des Führungsprofils
2 befestigt.
Der Stützschuh 3 besteht im wesentlichen aus einem im
Querschnitt H-förmigen Stützprofil 12, dessen Steg eine
Stützplatte 13 und dessen Flanschen obere und untere Seitenwan
genteile 14 bzw. 15 bilden. Die Außenabmessungen des Stützpro
fils 12 sind so gewählt, daß die unteren Seitenwangenteile 15
mit Spiel in das Führungsprofil 2 eingreifen können.
An der Unterseite 16 der Stützplatte 13 ist quer zu ihrer
Längsrichtung ein Zylinderstück 17 (z. B. ein Rohr) befestigt,
das mit der Lagerschale 11 korrespondiert und in dieser
aufgenommen ist. Diese erfordert keine besondere Oberflächenbe
handlung.
An der Oberseite 18 der Stützplatte 13 ist eine Aufnahmeein
richtung 19 in der Form einer Hülse für das freie Ende der
Spreize 4 befestigt. Diese ist mittels eines Haltebolzens 20
oder dgl. an der Aufnahmeeinrichtung 19 festgelegt.
Mit Abstand beiderseits der durch die Achse des Zylinderstückes
17 gehenden Längsmittelebene der Spreize 4 ist an der
Unterseite 14 der Stützplatte jeweils eine untere Druckfeder
einheit 21 befestigt, die sich am Steg 8 des Führungsprofiles 2
abstützt.
Mit diesen unteren Druckfedereinheiten 21 fluchtend sind an der
Oberseite 18 der Stützplatte 13 je eine weitere, obere
Druckfedereinheit 22 befestigt. Diese stützen sich jeweils am
einen Schenkel 23 eines Haltewinkels 24 ab, dessen anderer
Schenkel 25 zwischen den Wänden der Wandpaare 6 bzw. 7
eingesetzt und mittels eines Bolzens 26 oder dgl. mit diesen
lösbar verbunden ist. Jede Druckfedereinheit 21 oder 22 besteht
aus konzentrisch ineinander angeordneten, vorzugsweise gegen
läufig gewundenen Schraubendruckfedern, von denen jeweils die
innere Druckfeder 27 eine äußere Druckfeder 28 trägt. Dabei ist
die jeweils innere Druckfeder 27 kürzer als die sie umgebende,
jeweils äußere Druckfeder 28, wobei sie aber länger ist, als
die Höhe des jeweils von der Stützplatte 13 wegweisenden
Seitenwangenteiles 14 bzw. 15 des Stützprofiles 12.
Der an der Stützplatte 13 anliegende oberste Gang der jeweils
äußeren Druckfeder 28 ist in den vom Innendurchmesser dieser
Druckfeder 28 begrenzten lichten Raum eingezogen.
Der jeweils oberste Gang der innersten Druckfeder 27 ist an dem
an der Stützplatte 13 anliegenden Ende um 90° in die
Längsmittelebene dieser Druckfeder 27 als Bügel 30 gebogen und
ragt durch einen (nicht gezeichneten) Schlitz in der Stützplat
te 13 und ist an dieser mittels eines Klemmsplintes 31 oder
dgl. lösbar befestigt.
Im praktischen Einsatz werden die Haltewinkel 24 gelöst und der
Stützschuh 3 in die Tasche 10 so eingesetzt, daß das
Zylinderstück 17 von der Lagerschale 11 aufgenommen wird. Dann
werden die Haltewinkel 24 gegen die Kraft der oberen Druckfe
dereinheiten 22 eingesteckt und verriegelt.
Beim wechselseitigen Eindrücken der Verbauelemente 1 schwenkt
der Stützschuh 3 um die Achse seines Zylinderstückes 17.
Gleichzeitig stützt sich die Stützplatte 13 über die eine
untere Druckfedereinheit 21 und über die hierzu diagonal
angeordnete obere Druckfedereinheit 22 (über den Haltewinkel
24) am Führungsprofil 2 ab. Die doppelte Anordnung von sich
gleichzeitig abstützenden Druckfedereinheiten 21,22 bewirkt
eine sehr weitgehende, der Eindrückkraft des Baggers entgegen
wirkende, ausschließlich elastische Widerstandskraft, die auch
vom Baggerführer bemerkbar ist.
Die neue Verbindungsanordnung erfordert keine hochwertigen
Toleranzen und Oberflächenbearbeitungen. Alle Befestigungsmit
tel können leicht angebracht und gelöst, sowie an den
Verbauteilen mittels Ketten oder dgl. so gesichert werden, daß
sie nicht im Erdboden verloren gehen. Die einfache Lagerung der
Stützplatte ersetzt die aufwendige bisherige Lagerung mit im
Führungsprofil einsetzbaren Lagerbolzen und ist robuster.
Claims (4)
1. Verbindungsanordnung zwischen einem im Querschnitt U-förmi
gen Führungsprofil (2) eines Verbauelements (1) (Stütze oder
Verbauplatte) und einer mittels eines Stützschuhes (3) im
Führungsprofil (2) gelenkig gehaltenen Spreize (4),
wobei der Stützschuh (3) aus einem länglichen; mit seiner
Längsachse parallel zur Längsachse des Führungsprofiles (2)
angeordneten und in das Führungsprofil (2) hineinragenden,
im Querschnitt H-förmigen Stützprofil (12) besteht, bei
welchem der H-Steg eine Stützplatte (13) bildet, welche auf
ihrer der Spreize (4) zugewandten Oberseite (18) eine
Aufnahmeeinrichtung (19) für das freie Ende der Spreize (4)
und an ihrer dem Führungsprofil (2) zugewandten Unterseite
(16) beiderseits der die Längsachse der Stützplatte (13)
senkrecht kreuzenden Längsmittelebene der Spreize (4)
jeweils eine sich am Steg (8) des Führungsprofiles (2)
abstützende untere Druckfedereinheit (21) trägt, wobei die
Länge der unteren Druckfedereinheiten (31) größer ist, als
die Höhe der von der Unterseite (16) der Stützplatte (13)
ausgehenden, von den H-Flanschen des Stützprofiles (12)
gebildeten unteren Seitenwangenteile (15) des H-förmigen
Stützprofiles (12) und wobei die unteren Seitenwangenteile
(15) mit Spiel in das Führungsprofil (2) eingreifen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsprofil (2) durch ein oberes und ein unteres, jeweils aus zwei mit geringem Abstand voneinander senkrecht auf dem Steg (8) und den Flanschen (9) des Führungsprofiles (2) stehenden Wänden gebildetes Wandpaar (6, 7) eine kasten förmige Tasche (10) zur Aufnahme des Stützschuhes (3) bildet,
daß das Führungsprofil (2) auf seinem Steg (8) in der zur Längs achse der Tasche (10) senkrechten Mittelebene der Tasche (10) eine mit dem Steg (8) fest verbundene Lagerschale (11) auf weist, deren Längsachse senkrecht zur Längsachse des Führungsprofiles (2) gerichtet ist, wobei die Lagerschale (11) ein an der Unterseite (16) der Stützplatte (13) des Stützprofiles (12) in die Lagerschale (11) eingreifendes Zylinderstück (17) aufnimmt,
daß auf der Oberseite (18) der Stützplatte (13) mit den unteren Druckfedereinheiten (21) fluchtend je untere Druck federeinheit (21) eine weitere, obere Druckfedereinheit (22) befestigt ist, deren Länge größer ist als die Höhe der von der Oberseite (18) der Stützplatte (13) ausgehenden, von den H-Flanschen des Stützprofils (12) gebildeten oberen Seiten wangenteile (14) des Stützprofils (12),
und daß in den Abstand zwischen den Wänden jedes Wandpaares (6, 7) des Führungsprofiles (2) jeweils ein mit dem jeweili gen Wandpaar (6, 7) lösbar verbundener Schenkel (25) eines Haltewinkels (24) eingreift, dessen anderer Schenkel (23) als Widerlager die jeweilige obere Druckfedereinheit (22) an der Oberseite (18) der Stützplatte (13) übergreift.
daß das Führungsprofil (2) durch ein oberes und ein unteres, jeweils aus zwei mit geringem Abstand voneinander senkrecht auf dem Steg (8) und den Flanschen (9) des Führungsprofiles (2) stehenden Wänden gebildetes Wandpaar (6, 7) eine kasten förmige Tasche (10) zur Aufnahme des Stützschuhes (3) bildet,
daß das Führungsprofil (2) auf seinem Steg (8) in der zur Längs achse der Tasche (10) senkrechten Mittelebene der Tasche (10) eine mit dem Steg (8) fest verbundene Lagerschale (11) auf weist, deren Längsachse senkrecht zur Längsachse des Führungsprofiles (2) gerichtet ist, wobei die Lagerschale (11) ein an der Unterseite (16) der Stützplatte (13) des Stützprofiles (12) in die Lagerschale (11) eingreifendes Zylinderstück (17) aufnimmt,
daß auf der Oberseite (18) der Stützplatte (13) mit den unteren Druckfedereinheiten (21) fluchtend je untere Druck federeinheit (21) eine weitere, obere Druckfedereinheit (22) befestigt ist, deren Länge größer ist als die Höhe der von der Oberseite (18) der Stützplatte (13) ausgehenden, von den H-Flanschen des Stützprofils (12) gebildeten oberen Seiten wangenteile (14) des Stützprofils (12),
und daß in den Abstand zwischen den Wänden jedes Wandpaares (6, 7) des Führungsprofiles (2) jeweils ein mit dem jeweili gen Wandpaar (6, 7) lösbar verbundener Schenkel (25) eines Haltewinkels (24) eingreift, dessen anderer Schenkel (23) als Widerlager die jeweilige obere Druckfedereinheit (22) an der Oberseite (18) der Stützplatte (13) übergreift.
2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeich
net, daß jede Druckfedereinheit (21, 22) aus konzentrisch
ineinander angeordneten Schraubendruckfedern besteht, von
denen jeweils die innere Druckfeder (27) eine jeweils äußere
Druckfeder (28) trägt,
daß die jeweils innere Druckfeder (27) kürzer ist, als die sie umgebende jeweils äußere Druckfeder (28), wobei sie aber länger ist, als die Höhe des jeweils von der Stützplatte (13) wegweisenden Seitenwangenteiles (14 oder 15) des Stützprofiles (12),
daß der an der Stützplatte (13) anliegende oberste Gang der jeweils äußeren Druckfeder (28) in den vom Innendurchmesser dieser Druckfeder begrenzten lichten Raum (29) eingezogen ist und
daß der oberste Gang der innersten Druckfeder (27) an dem an der Stützplatte (13) anliegenden Ende um 90° in die Längsmittelebene dieser Druckfeder als Bügel (30) gebogen ist, der durch einen Schlitz in der Stützplatte (13) ragt und an dieser mittels eines Klemmsplintes (31) oder dgl. lösbar befestigt ist.
daß die jeweils innere Druckfeder (27) kürzer ist, als die sie umgebende jeweils äußere Druckfeder (28), wobei sie aber länger ist, als die Höhe des jeweils von der Stützplatte (13) wegweisenden Seitenwangenteiles (14 oder 15) des Stützprofiles (12),
daß der an der Stützplatte (13) anliegende oberste Gang der jeweils äußeren Druckfeder (28) in den vom Innendurchmesser dieser Druckfeder begrenzten lichten Raum (29) eingezogen ist und
daß der oberste Gang der innersten Druckfeder (27) an dem an der Stützplatte (13) anliegenden Ende um 90° in die Längsmittelebene dieser Druckfeder als Bügel (30) gebogen ist, der durch einen Schlitz in der Stützplatte (13) ragt und an dieser mittels eines Klemmsplintes (31) oder dgl. lösbar befestigt ist.
3. Verbindungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckfedern einer jeden Druckfedereinheit
(21, 22) jeweils gegenläufig gewunden sind.
4. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltewinkel (24) jeweils
mittels Steckbolzen (26), Splint oder dgl. mit den Wandpaa
ren (6, 7) des Führungsprofiles (2) lösbar verbunden ist.
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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