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DE4209461A1 - Kolbenpumpe, insbesondere Axialkolbenpumpe - Google Patents

Kolbenpumpe, insbesondere Axialkolbenpumpe

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DE4209461A1
DE4209461A1 DE19924209461 DE4209461A DE4209461A1 DE 4209461 A1 DE4209461 A1 DE 4209461A1 DE 19924209461 DE19924209461 DE 19924209461 DE 4209461 A DE4209461 A DE 4209461A DE 4209461 A1 DE4209461 A1 DE 4209461A1
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receptacle
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Lothar Hartmann
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Elektra Beckum Lubitz and Co
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe, insbesondere eine Axialkolbenpumpe, und zwar insbesondere eine solche, die für Wasser-Hochdruckreiniger bestimmt und geeignet ist, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Eine Kolbenpumpe in Form einer Axialkolbenpumpe für alle möglichen Anwen­ dungsfälle der Hydraulik, also auch der Wasserhydraulik, ist aus der DE-PS 13 00 830 bekannt. In einem einseitig offenen, topfartigen Außengehäuse ist mittig am Boden eine Antriebswelle abgedichtet gelagert, die eine auf Wälz­ lagern geführte Taumelscheibe trägt. Das topfartige Außengehäuse ist auf der offenen Seite durch einen einteiligen, als Gußteil ausgeführten Pumpenkopf geschlossen, der in der Mitte ebenfalls ein Lager für die Antriebswelle bil­ det. Der Pumpenkopf ist mit dem topfartigen Außengehäuse fest verschraubt, im Pumpenkopf befinden sich insgesamt zehn zueinander parallel in Richtung der Mittelachse verlaufende Aufnahmen, die alle zu beiden Stirnseiten hin offen sind. Die Aufnahmen sind kreisförmig angeordnet. In jeder der Aufnah­ men befindet sich eine insgesamt auswechselbare Einheit (Cartridge), die eine im wesentlichen die volle Länge der Aufnahme ausfüllende Außenhülse, einen in der Außenhülse verschiebbar geführten Pumpenkolben und ein am Ende der Außenhülse eingebautes Druckventil aufweist. Die Außenhülse bildet ei­ nerseits eine Kolbenführung für den Pumpenkolben, andererseits einen mit dem Pumpende des Pumpenkolbens ein Arbeitsvolumen begrenzenden Zylinder. Die Antriebsenden der Pumpenkolben liegen an der Taumelscheibe an, so daß die Pumpenkolben durch Drehung der Taumelscheibe in axialer Richtung in den Außenhülsen vor und zurück bewegt werden. Das Saugventil, das notwendiger­ weise zu jeder Cartridge gehört, ist jeweils in den Pumpenkolben integriert. In jedem Pumpenkolben befindet sich ein axial verlaufender, am Pumpende mündender Ansaugkanal, in dem das Saugventil angeordnet ist.
Jede Cartridge ist in der entsprechenden Aufnahme fixiert, und zwar einer­ seits durch einen radial in die Aufnahme eingeschraubten Fixierbolzen, an­ dererseits durch einen vom der Taumelscheibe gegenüberliegenden offenen Ende der Aufnahme in die Aufnahme eingesetzten, mit dem offenen Ende der Cart­ ridge verschraubten Verschlußstopfen.
Auf der von der Taumelscheibe abgewandten Seite der Druckventile befinden sich in einer quer zur Achse liegenden Ebene in allen Außenhülsen radiale Durchtrittsöffnungen, die in einen im Pumpenkopf hier ausgebildeten, in der Ebene verlaufenden Ringraum münden. Der Ringraum ist über einen zentralen, radial zum Außenumfang des Pumpenkopfes geführten Anschlußstutzen an einen äußeren druckseitigen Anschluß anschließbar.
Wie die zuvor gegebene Beschreibung deutlich macht, ist die bekannte Axial­ kolbenpumpe herstellungstechnisch aufwendig, da der Pumpenkopf mit den axial und parallel zueinander verlaufenden Aufnahmen, dem mittigen Lager für die Antriebswelle der Taumelscheibe, den radial verlaufenden Gewindebohrungen für die Fixierbolzen, dem im Pumpenkopf ausgebildeten druckseitigen Ringraum und dem radial verlaufenden, eine Gewindefassung aufweisenden, druckseitigen Anschlußstutzen praktisch nur als Metall-Gußteil mit einem komplizierten Werkzeug herstellbar ist. Entsprechendes gilt bei Ausführung in Kunststoff bei geringeren Drücken. Damit ist eine solche Axialkolbenpumpe nur in großen Serien wirtschaftlich herstellbar.
Ähnlich aufgebaute Kolbenpumpe, die ebenfalls für Wasser-Hochdruckreiniger geeignet sind, bei denen aber die Aufnahmen und die Pumpenkolben in Reihe hintereinander angeordnet sind und von einer gemeinsamen Kurbelwelle her an­ getrieben werden, sind gleichfalls bekannt (US-A 48 24 342). Hier hat man einen Pumpenblock mit darin gelagerter Kurbelwelle, an der über Pleuelstangen die Pumpenkolben angebracht sind. Auf den Pumpenblock ist der auch hier als einteiliges Gußstück ausgeführte Pumpenkopf aufgesetzt. Je Pumpenkolben be­ findet sich im Pumpenkopf eine Aufnahme, alle Aufnahmen sind zueinander pa­ rallel in einer Reihe hintereinander angeordnet. Die Wandungen der Aufnah­ men im Pumpenkopf bilden gleichzeitig die mit den Pumpenden die Arbeitsvolumina bildenden Zylinder. Jeder Aufnahme sind in Querbohrungen mit Innengewinde eingesetzte Saugventile und Druckventile zugeordnet. Zusätzliche Schrägboh­ rungen und in Richtung der Längsachse der Reihenanordnung verlaufende Sam­ melaufnahmen sind vorhanden. Auch diese Kolbenpumpe ist herstellungstechnisch sehr aufwendig, insbesondere ist auch hier der Pumpenkopf wegen der Viel­ zahl in unterschiedlicher Richtung verlaufender Aufnahmen und Kanäle praktisch nur als Gußteil ausführbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte, eingangs erläuter­ te Kolbenpumpe, insbesondere in Form einer Axialkolbenpumpe, so auszugestal­ ten, daß sie kostengünstig herstellbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Jedem Pumpenkolben ist erfindungsgemäß eine zweite Aufnahme parallel zur ersten Aufnahme zugeordnet und die zweite Auf­ nahme ist mit der ersten Aufnahme in Querrichtung durch Querkanäle, die mittels Ausfräsungen aus den Aufnahmen heraus hergestellt werden können, verbunden. Der Pumpenkopf kann hier also im Grundsatz ausschließlich mit in axialer Richtung verlaufenden Bohrvorgängen und einigen Fräsvorgänger her­ gestellt werden, eine Herstellung als Gußstück ist schon nicht mehr erfor­ derlich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kol­ benpumpe sind Gegenstand der nachgeordneten Ansprüche.
Im übrigen werden Vorteile der Erfindung und bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 im Schnitt den Kopfbereich einer erfindungsgemäßen, als Axialkol­ benpumpe ausgeführten Kolbenpumpe,
Fig. 2 im Schnitt den Pumpenkopf aus Fig. 1 ohne Pumpenkolben und Ventile,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Pumpenkopf aus Fig. 2 entlang der Linie III-III und
Fig. 4 einen Schnitt durch den Pumpenkopf aus Fig. 2 entlang der Linie IV-IV.
In Fig. 1 ist eine Kolbenpumpe in Form einer Axialkolbenpumpe gezeigt, im Grundsatz könnte es sich auch um eine Kolbenpumpe mit linear hintereinander in einer Reihe angeordneten Pumpenkolben handeln. Zu erkennen ist in Fig. 1 links angedeutet das Außengehäuse 1, in dem eine Taumelscheibe 2 auf einer Antriebswelle 3 angeordnet ist. Die hier beschriebene Kolbenpumpe ist ins­ besondere für Wasser-Hochdruckreiniger mit hohem Druck von 200 bar und mehr bestimmt und geeignet.
Mehrere Pumpenkolben 4 sind vorgesehen, ebenso mehrere, die Pumpenden 5 der Pumpenkolben 4 aufnehmende, mit den Pumpenden 5 jeweils ein Arbeitsvolumen 6 begrenzende Zylinder 7. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Pum­ penkolben 4 in Kolbenführungen 8 geführt, die am Außengehäuse 1, und zwar in einem deckelartigen Zwischenstück 9 ausgebildet sind. Mit dem Außenge­ häuse 1 und dem Zwischenstück 9 verschraubt ist ein einteiliger Pumpenkopf 10, der in Fig. 2 nochmals herausgezeichnet ist. Aufgrund der Lage des Schnittes erkennt man in den Fig. 1 und 2 eine Befestigungsschraube und eine Durchsteck­ bohrung im Pumpenkopf 10, in der Darstellung aus Fig. 3 erkennt man, daß tat­ sächlich im dargestellten Ausführungsbeispiel drei Befestigungsschrauben und Durchstecköffnungen vorgesehen sind.
Der Pumpenkopf 10 weist mehrere zueinander parallel in Richtung einer Achse verlaufende Aufnahmen 11 auf. In der aus dem Stand der Technik bekannten Cartridge-Technik könnten auch im vorliegenden Fall die Zylinder 7 in die Aufnahmen 11 ganz oder zum Teil eingesetzt sein. Im vorliegenden sind aber, wie gleichfalls aus dem Stand der Technik bekannt, die Zylinder 7 in den Pumpenkopf 10 integriert, sind nämlich die Pumpenden 5 der Pumpenkolben 4 in den Aufnahmen 11 über Führungselemente 12 und Dichtungspackungen 13 direkt geführt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß auch eine Cartridge­ Technik im Rahmen der Lehre der Erfindung einsetzbar wäre.
In den Aufnahmen 11 sind Saugventile 14 und Druckventile 15 angeordnet, die­ se befinden sich also nicht etwa in den Pumpenkolben 4, was den Aufbau im Grundsatz schon in einem ersten Schritt einfach macht.
Bekannt sind im Stand der Technik kombinierte Saug-/Druck-Ventile. Diese werden hier aber nicht eingesetzt. Es werden vielmehr getrennte Saugventile 14 und Druckventile 15 verwendet. Um das realisieren zu können ist nun er­ findungsgemäß vorgesehen, daß zu jedem Pumpenkolben 10 eine zweite Aufnahme 11′ vorgesehen und parallel neben der den Pumpenkolben 10 aufnehmenden Auf­ nahme 11 angeordnet ist, daß in der einen Aufnahme 11 bzw. 11′ das Saugven­ til 14 und in der anderen Aufnahme 11′ bzw. 11 das Druckventil 15 angeordnet ist, daß die jeweils einem Pumpenkolben 10 zugeordneten, benachbarten Auf­ nahmen 11, 11′ über quer zur Achse verlaufende, von den Aufnahmen 11, 11′ radial abgehende Querkanäle 16 miteinander verbunden sind und daß alle Quer­ kanäle 16 zwischen Pumpenkolben 4 und Ventilen 14, 15 und vorzugsweise in ein und derselben, quer zur Achse liegende Ebene liegen. Man erkennt diese Lage der Querkanäle 16 besonders gut bei einer Zusammenschau von Fig. 2 und Fig. 3. Durch die Querkanäle 16, die mit einfachen spanenden Verfahren, ins­ besondere durch Frästechnik, herstellbar sind, wird die Verbindung der zu­ einander gehörenden Aufnahmen 11, 11′ eines Pumpenkolbens 10 in einer Ebene hergestellt, der Arbeitsraum eines Pumpenkolbens 4 also aus der eigentlichen aufnehmenden Aufnahme 11 hinüber in die benachbarte Aufnahme 11′ erweitert. Auf komplizierte, kombinierte Saug-/Druck-Ventile kann folglich ebenso ver­ zichtet werden wie auf eine Anordnung des Saugventils im Pumpenkolben. Die Anordnung der Aufnahmen 11, 11′ parallel zueinander beläßt es bei der er­ findungsgemäß wesentlichen Herstellungstechnik mit lediglich in axialer Rich­ tung verlaufenden Bohrungen.
Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Aufbau bei einer Axialkolbenpumpe mit drei in Kreisform angeordneten Pumpenkolben 10 und entsprechenden Aufnahmen 11, 11′. Das gleiche System könnte auch bei einer normalen Kolbenpumpe in Rei­ henanordnung eingesetzt werden.
Die Saugseite der Saugventile 14 bzw. die Druckseite der Druckventile 15 ist regelmäßig mit einer Sammelleitung verbunden, daß ist im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, der Ringraum im Pumpenkopf. Um auch insoweit eine Möglichkeit zu haben, es bei axial verlaufenden Aufnahmen zu belassen und die Herstellungstechnik nicht zu komplizieren, ist erfindungsgemäß die Lösung realisiert, daß mindestens jeweils zwei benachbarten, aber unter­ schiedlichen Pumpenkolben 4 zugeordneten Aufnahmen 11′ eine ebenfalls pa­ rallel dazu in Richtung der Achse verlaufende Sammelaufnahme 17 zugeordnet ist, daß die Aufnahmen 11′ über quer zur Achse verlaufende, von den Aufnah­ men 11′ radial abgehende Verbindungskanäle 18 mit der zugeordneten Sammel­ aufnahme 17 verbunden sind und daß alle Verbindungskanäle 18 auf der von den Pumpenkolben 4 abgewandten Seite der jeweiligen Ventile 15 bzw. 14 und vorzugsweise in ein und derselben quer zur Achse liegenden Ebene liegen. Im dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel findet sich eine gemeinsame Sammelaufnahme 17 druckseitig.
Die zuvor gewählte Beschreibung trägt der Tatsache Rechnung, daß bei einer Reihenanordnung der Pumpenkolben 4 mindestens jeweils zwei benachbarte Auf­ nahmen 11′ mit einer Sammelaufnahme 17 verbunden sind, in diesem Fall könn­ ten mehrere Sammelaufnahmen vorgesehen sein, die dann wiederum ausgangsseitig zusammengeführt werden. Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt nun aber eine Axialkolbenpumpe mit in Kreisform angeordneten Aufnahmen 11′, so daß alle entsprechenden unterschiedlichen Pumpenkolben 4 zugeordneten Aufnahmen 11′ mit einer einzigen Sammelaufnahme 17 verbunden sind. Im Grundsatz könnte man auch vorsehen, daß beide Gruppen von Aufnahmen 11 bzw. 11′ an jeweils eine Sammelaufnahme in entsprechender Weise angeschlossen sind, wenn sich die beiden Sammelaufnahmen zwar beide mittig, jedoch in unterschiedlichen Richtungen erstrecken würden und die Verbindungskanäle der einen Gruppe in einer anderen Ebene als die Verbindungskanäle der anderen Gruppe lägen. Eine entsprechende Konstruktion könnte man sich auch bei einer Reihenanordnung mit einer Mehrzahl von Sammelaufnahmen je Gruppe vorstellen.
Zuvor ist schon ausgeführt worden, daß im Grundsatz die Querkanäle 16 und Verbindungskanäle 18 durch Ausfräsungen gebildet werden können. Das darge­ stellte Ausführungsbeispiel zeigt dazu nun die bevorzugte Ausführung, wonach die Querkanäle 16 und ggf. auch die Verbindungskanäle 18 von von den zugeord­ neten Aufnahmen 11, 11′ abgehenden, sichelförmigen, ineinander übergehenden Ausnehmungen 19 gebildet sind. Diese mit Bogenfräsern typisch auszubildenden Ausnehmungen realisieren letztlich dann die gewünschten Querkanäle 16 bzw. Verbindungskanäle 18 auf einfache Weise.
Im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, sind die Aufnahmen an beiden Stirnseiten offen. Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, daß mit der erfindungsgemäßen Technik die Möglichkeit besteht, daß die die Pum­ penkolben 4 nicht aufnehmenden zweiten Aufnahmen 11′ und ggf. auch die ersten Aufnahmen 11 an einem Ende geschlossen sind. Im dargestellten Ausführungs­ beispiel sind allerdings die ersten Aufnahmen 11 am der Einsteckseite der Pumpenkolben 4 gegenüberliegenden Ende doch mit einer Durchtrittsbohrung versehen, diese Durchtrittsbohrung wirkt als Saugkanal, da saugseitig in diesem Ausführungsbeispiel eine zentrale Sammelaufnahme nicht vorgesehen ist. Es gilt hier vielmehr, daß die ersten Aufnahmen 11 (oder die zweiten Aufnah­ men 11′) in Achsrichtung in einen quer zur Achse liegenden, den Aufnahmen 11′ gemeinsamen, großflächigen Saugraum 20 münden. Das dargestellte Ausführungs­ beispiel zeigt diese Konzeption insbesondere in Fig. 1. Dort ist erkenn­ bar, daß am Pumpenkopf 10 eine Endkappe 21 gesondert anbringbar ist, und zwar wiederum durch Befestigungsschrauben. Die Endkappe 21 enthält den zum Pumpenkopf 10 hin offenen Saugraum 20. Gleichzeitig enthält die Endkappe 21 aber auch einen in die Sammelaufnahme 17 im Pumpenkopf 10 eintauchenden Druckstutzen 22, der in der Endkappe 21 mit einer Druckleitung 23 in Ver­ bindung steht. Die Außenanschlüsse werden also über die Endkappe 21 im dar­ gestellten Ausführungsbeispiel realisiert. Die Endkappe hat den weiteren Vor­ teil, daß der großflächige Saugraum (20) durch ein Filterelement 24 großflächig geteilt ist. Ein solches großflächiges Filterelement 24 hat eine gute Filter­ wirkung bei geringem Druckabfall und ist in die erfindungsgemäße Konstruktion besonders einfach und zweckmäßig zu integrieren.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt in Fig. 1 in besonders deutlicher Weise, daß die Endkappe 21 hier auch noch für einen weiteren Nebeneffekt genutzt wird. Es gilt nämlich, daß am Pumpenkopf 10 eine Endkappe 21 an­ bringbar ist und daß die Endkappe 21 eine Fixierung für in den Aufnahmen 11′ von der offenen Seite nur eingesteckte Ventile 15 bzw. 14 bildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ventile die Druckventile 15, die von der Endkappe 21 gehalten werden und gleichzeitig das zur Stirnseite hin offene Ende der Aufnahme 11′ schließen. Die Aufnahme 11′ ist also im dargestellten Ausführungsbeispiel ausschließlich über einen Querkanal 16 und einen Verbindungskanal 18 strömungstechnisch "erschlossen", an der offenen Seite jedoch durch den Träger des Druckventils 15, der seinerseits durch die Endkappe 21 in seiner Position in der Aufnahme 11′ fixiert ist, geschlossen. Das ist herstellungstechnisch sehr einfach und zweckmäßig und macht die Kon­ struktion nochmals kostengünstig.
Insbesondere Fig. 2 und Fig. 3 machen eine weitere zweckmäßige konstruktive Lösung deutlich, die dadurch gekennzeichnet ist, daß im Pumpenkopf 10 von der den Pumpenkolben 4 zugewandten zu der gegenüberliegenden Stirnseite ein in Achsrichtung verlaufender Leckagekanal 25 ausgebildet ist und, vorzugs­ weise, in den Saugraum 20 mündet. Der Leckagekanal führt als zentraler Sam­ melkanal hinter den Dichtungspackungen 13 auftretendes Leckagewasser zurück in den Saugraum 20. Auch hier ist wieder die Axial-Kanaltechnik realisiert.

Claims (11)

1. Kolbenpumpe, insbesondere Axialkolbenpumpe, insbesondere für Wasser-Hoch­ druckreiniger, mit mehreren Pumpenkolben (4), mehreren die Pumpenden (5) der Pumpenkolben (4) aufnehmenden, mit den Pumpenden (5) jeweils ein Arbeits­ volumen (6) begrenzenden Zylinder (7) und einem einteiligen Pumpenkopf (10) mit mehreren zueinander parallel in Richtung einer Achse verlaufenden Auf­ nahmen (11), wobei die Zylinder (7) in die Aufnahmen (11) ganz oder zum Teil eingesetzt oder in den Pumpenkopf (10) integriert und die Pumpenden (5) der Pumpenkolben (4) in den Aufnahmen (11) direkt geführt sind und wobei in den Aufnahmen (11) Saugventile (14) und Druckventile (15) angeordnet sind, da­ durch gekennzeichnet, daß zu jedem Pumpenkolben (10) eine zweite Aufnahme (11′) vorgesehen und parallel neben der den Pumpenkolben (10) aufnehmenden Aufnahme (11) angeordnet ist, daß in der einen Aufnahme (11 bzw. 11′) das Saugventil (14) und in der anderen Aufnahme (11′ bzw. 11) das Druckventil (15) angeordnet ist, daß die jeweils einem Pumpenkolben (10) zugeordneten, benachbarten Aufnahmen (11, 11′) über quer zur Achse verlaufende, von den Aufnahmen (11, 11′) radial abgehende Querkanäle (16) miteinander verbunden sind und daß alle Querkanäle (16) zwischen Pumpenkolben (4) und Ventilen (14, 15) und vorzugsweise in ein und derselben, quer zur Achse liegende Ebene liegen.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je­ weils zwei benachbarten, aber unterschiedlichen Pumpenkolben (4) zugeordne­ ten Aufnahmen (11′) eine ebenfalls parallel dazu in Richtung der Achse ver­ laufende Sammelaufnahme (17) zugeordnet ist, daß die Aufnahmen (11′) über quer zur Achse verlaufende, von den Aufnahmen (11′) radial abgehende Ver­ bindungskanäle (18) mit der zugeordneten Sammelaufnahme (17) verbunden sind und daß alle Verbindungskanäle (18) auf der von den Pumpenkolben (4) abge­ wandten Seite der jeweiligen Ventile (15 bzw. 14) und vorzugsweise in ein und derselben quer zur Achse liegenden Ebene liegen.
3. Kolbenpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle entspre­ chenden unterschiedlichen Pumpenkolben (4) zugeordneten Aufnahmen (11′) mit einer einzigen Sammelaufnahme (17) verbunden sind.
4. Kolbenpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (11′) kreisförmig mit der Sammelaufnahme (17) in der Mitte angeordnet sind.
5. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querkanäle (16) und ggf. auch die Verbindungskanäle (18) von von den zugeordneten Aufnahmen (11, 11′) abgehenden, sichelförmigen, ineinander übergehenden Ausnehmungen (19) gebildet sind.
6. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Pumpenkolben (4) nicht aufnehmenden zweiten Aufnahmen (11′) und ggf. auch die ersten Aufnahmen (11) an einem Ende geschlossen sind.
7. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Aufnahmen (11) (oder die zweiten Aufnahmen 11′) in Achsrich­ tung in einen quer zur Achse liegenden, den Aufnahmen (11′) gemeinsamen, großflächigen Saugraum (20) münden.
8. Kolbenpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum (20) in einer gesonderten, an dem Pumpenkopf (10) anbringbaren Endkappe (21) ausgebildet ist.
9. Kolbenpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum (20) großflächig durch ein Filterelement (24), insbesondere eine Filterge­ webematte, unterteilt ist.
10. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Pumpenkopf (10) eine Endkappe (21) anbringbar ist und daß die End­ kappe (21) eine Fixierung für in den Aufnahmen (11′) von der offenen Seite nur eingesteckte Ventile (15 bzw. 14) bildet.
11. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Pumpenkopf (10) von der den Pumpenkolben (4) zugewandten zu der gegen­ überliegenden Stirnseite ein in Achsrichtung verlaufender Leckagekanal (25) ausgebildet ist und, vorzugsweise, in den Saugraum (20) mündet.
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