DE4143019A1 - Liegestuhl - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/02—Reclining or easy chairs
- A47C1/031—Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts
- A47C1/034—Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts the parts including a leg-rest or foot-rest
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Description
Bekannt sind Liegestühle unterschiedlicher Bauart. Das für
diese Liegen notwendige Zubehör ist die Beinauflage; auch
Fußstütze genannt. Diese Auflage wird üblicherweise in der
Art eines speziellen Hockers vor die Liege gestellt oder
als flache Platte mit einseitiger Stütze in die vorderen
Holme des Liegestuhls eingehängt. Andere Beinauflagen sind
unterhalb des Sitzes in einem Schubkasten oder in einer
Führungsschiene zum Ausziehen angeordnet. Außerdem gibt es
Liegestühle, deren Beinauflage sich ebenfalls unterhalb
des Sitzes befindet und mittels eines aufwendigen Gestänges
zur Schräglage nach vorne geschwenkt wird.
Der Nachteil dieser bekannten Liegestühle liegt entweder
in der zum Teil sehr aufwendigen Anordnung ihrer Beinauflage
und deren unbequemen Fixierung oder darin, daß die
Beinauflage als ein loses Zubehör ausgebildet und somit
sehr umständlich zu handhaben ist.
Der vorliegenden Anmeldung liegt das Problem zugrunde,
einen Liegestuhl zu schaffen, dessen Beinauflage in einfacher
Weise in das Gestell des Stuhls mit integriert ist,
damit es nur eines einfachen Handgriffes bedarf, um diese
Beinauflage in ihre Position zu bringen und mit den anderen
Bauteilen des Stuhl so zu koordinieren, daß im gleichen
Bewegungsablauf auch die Sitz- und Liegefläche mit einbezogen
ist.
Dieses Problem wird mit den Maßnahmen gemäß vorliegender
Schutzanmeldung gelöst, so daß die aufeinander abgestimmten
Konstruktionsmerkmale die folgenden variablen Anwendungsmöglichkeiten
ergeben:
Das wesentliche Bauteil dieser Neuerung ist die Beinauflage,
welche als eine Art Wippe ausgebildet ist. Diese Wippe besteht
vorzugsweise aus zwei unterschiedlich langen Schenkel
und ist mittels ihrer Achse in den beiden seitlichen Holmen
an der Vorderkante des Liegestuhls schwenkbar gelagert,
derart, daß der längere und nach vorn gerichtete Schenkel
dieser Wippe die Funktion als Beinlagerung übernimmt und
der rückwärtige, kürzere Teil unmittelbar an der längs
verschiebbaren Sitzfläche des Stuhls angelenkt ist, so daß
sich beim Hochklappen und Umschlagen des als Beinauflage
ausgebildeten Schenkels die am kürzeren Schenkel angelenkte
Sitzfläche unterhalb der Schwenkachse um etwa die doppelte
Länge dieses kurzen Schenkels so weit nach vorne
verschiebt, bis die als größerer Schenkel ausgebildete
Beinauflage entweder auf dem Gestell des Stuhls oder
unmittelbar auf dessen Sitzfläche aufliegt, derart, daß
die in jetziger Stellung nach oben gerichtete Rückseite
der Beinauflage nunmehr die Funktion als Stuhlsitz übernimmt.
Da andererseits der eigentliche Stuhlsitz sowohl mit der
Wippe wie auch mit der Rückenlehne des Liegestuhls beweglich
verbunden ist, ermöglicht der vorgenannte Bewegungsablauf
eine Koordinierung zwischen der Beinauflage, Sitz
und Rückenlehne; mit dem Vorteil, daß dieser Liegestuhl
durch die spezielle Ausbildung seiner Beinauflage als Wippe
aus der üblichen Schräglage z. B. allein durch das bloße
Umklappen dieser Beinauflage in einen Stuhl mit etwa waagerechtem
Sitz und hochgestellter Rückenlehne verwandelbar ist.
Einige Beispiele und die Funktion einzelner Bauteile sind
aus der Zeichnung ersichtlich. Und zwar zeigt
Fig. 1a Wippe 1 mit Achslagerung am Seitenholm 5 eines einfachen
Liegestuhls mit durchhängendem Spanntuch 4.
Langer Schenkel der Wippe 1 ist zur Beinlagerung
ausgeschwenkt. Tuch 4 ist am kurzen Schenkel der
Wippe angelenkt.
Fig. 1b die gemäß Fig. 1a in Pfeilrichtung eingeklappte Wippe 1
liegt auf dem um etwa die doppelte Länge R des kurzen
Schenkels nach vorn vorgezogenen Spanntuches 4 auf.
Fig. 2 Draufsicht auf Vorderteil des Liegestuhls mit fixierter
Wippe 1.
Fig. 3 einfacher Liegestuhl im Längsschnitt mit Rohrgestell
und in Pfeilrichtung eingeklappter Wippe 1.
Fig. 4 Längsschnitt einer eingeklappten Wippe 1 mit angelenkter
und mit nach außen in Pfeilrichtung umgelegter
Doppelwand 18.
Fig. 5 Abschnitt eines seitlichen Holms 5/15 mit Beispielen
von Halterungen 17/22.
Fig. 6 Holm 15 der Rückenlehne mit einem über die Querachse
16 geführten Spanntuch 4 und dazwischen eingespanntem
losen Kopfpolster 23.
Fig. 7 Wippe 1 im Schnitt mit seitlicher Lochplatte 24.
Spanntuch 4 an Achse 12 angelenkt.
Fig. 8 Wippe 1 wie in Fig. 7, Spanntuch 4 jedoch am kurzen
Schenkel angelenkt.
Fig. 9 doppelte Wippe 1/26, angelenkt an einen bekannten
und sehr einfachen Liegestuhl aus Holz mit einem
über den oberen Querholm 16 geführten Spanntuch 4.
Fig. 10 Doppelwippe wie Fig. 9 mit Liegestuhl aus Rohr und
steifer Rückenlehne 29.
Fig. 11 Liegestuhl wie Fig. 10 in Sitzposition mit aufgerichteter
Rückenlehne 29.
In Fig. 1a/b ist die Wippe 1 im Längsschnitt dargestellt.
Sie besteht aus einem langen und einem relativ kurzen Schenkel,
welche vorzugsweise einen stumpfen Winkel bilden und
im Bereich ihres Scheitels eine Achslagerung 2/12 aufweisen,
womit die Wippe 1 an den beiden Seitenholmen 5 eines Liegestuhls
schwenkbar angeordnet ist. Die Achslagerung besteht
in diesem Beispiel aus der Bohrung 2 und dem Querholm 12,
welcher als Achse ausgebildet ist und die beiden Holme 5
miteinander verbindet.
Der in Fig. 1a nach vorn weisende lange Schenkel der Wippe 1
ist als Beinauflage ausgebildet, dessen Seitenränder 7 zur
besseren Lagerung der Beine leicht nach oben gebördelt sind,
wogegen die Vorderkante dieser Auflage vorzugsweise abgerundet
ist und leicht abwärts zeigt. Der schräg nach unten
geneigte kurze Schenkel der Wippe 1 besitzt an seiner rückwärtigen
Kante eine etwas abgesetzte, quer verlaufende
Achse 3, an der das durchhängende Tuch 4 eines einfachen
Liegestuhls angelenkt ist. Diese Achse 3 hat mindestens
einen seitlich überstehenden Bolzen, der in der dargestellten
Position an der Unterseite des Holms 5 anliegt
und somit als Anschlag dient.
Wird das zwischen dem (nicht gezeichneten) oberen Querholm
des Liegestuhls und der Achse 3 durchhängende Tuch 4 durch
das Körpergewicht gespannt, so entstehen - je nach der persönlichen
Liegeposition - mehr oder weniger starke Zug- und
Druckkräfte, die sich auf die Wippe 1 und somit auf die
Stellung der Beinlagerung auswirken; das heißt, daß der
im Stuhl liegende durch seine gewählte Liegeposition die
Beinlagerung variieren kann.
Die am Holm 5 zusätzlich angeordnete Bohrung 6 dient zum
Einrasten des an Achse 3 seitlich überstehenden Bolzens,
sofern eine Fixierung der Wippe 1 resp. der Beinauflage
erwünscht ist. Die gekrümmte Fläche 8 unterhalb der Wippe 1
- zwischen der Stirnkante des langen Schenkels und der Achse
3 des kurzen Schenkels - ist in diesem Beispiel ausgepolstert.
Wird nun die Wippe 1 mit ihrer Beinauflage lt. Fig. 1a in
Pfeilrichtung um die Achslagerung 2/12 nach oben geschwenkt,
so wird das am kurzen Schenkel angelenkte Tuch 4 um etwa
den doppelten Radius R über den vorderen Querholm bzw. über
die Achse 12 hinaus so weit nach vorn gezogen, bis die Beinauflage
mit der gesamten Oberfläche der Wippe 1 auf dem
total gespannten Tuch 4 satt aufliegt, was in Fig. 1b dargestellt
ist. Dadurch ergibt sich eine gepolsterte Sitzfläche
8 mit gestraffter Rückenlehne 4, derart, daß Sitzhöhe
und Schrägstellung von Sitz- und Rückenlage durch
Verstellen der rückwärtigen, hier jedoch nicht gezeichneten
Stütze 13 (s. Fig. 3) noch zusätzlich variiert werden können.
Des weiteren wird vorgeschlagen, das in Fig. 1b straff gezogene
Spanntuch 4 ab dem angepfeilten Punkt G aufwärts bis
zum oberen Querholm der Liege als eine stabile Rückenlehne
mit bespanntem Kunststoff od. dgl. auszubilden.
In Fig. 2 ist die Wippe 1 mit Beinauflage einschließlich
eines Teilstücks des Liegestuhls mit den Seitenholmen 5
und des am kurzen Schenkel angelenkten Spanntuches 4 in
Draufsicht dargestellt. Der nach vorn überstehende lange
Schenkel der Wippe 1 weist vorzugsweise ab den Vorderkanten
der Holme 5 seitliche Einbuchtungen 11 auf, die zum
Einstellen der Beine vorgesehen sind, damit beim Einsteigen
in den Liegestuhl - wie auch beim Aufstehen - die Beine
nicht so sehr gespreizt werden müssen. Bei genügender
Stabilität der Beinauflage kann zu diesem Zweck eine etwas
tiefere Einbuchtung 11 an nur einer Seite ausreichen, mit
dem Vorteil, daß die Beine beim Ein- und Aussteigen nicht
mehr zu spreizen sind.
Die Achslagerung der Wippe 1 mit Bohrung 1 erfolgt mittels
der Achse 12, welche beide Holme 5 fest verbindet. Auf der
Achse 12 ist eine Druckfeder 10 einseitig angeordnet,
welche die drehbar gelagerte Wippe 1 gegen den gegenüber
liegenden Holm 5 drückt, derart, daß der über die Achse 3
hinausragende Stift bzw. Bolzen 9 in der am Holm 5 angebrachten
Bohrung 6 einrastet. Zum Ausrasten der so fixierten
Wippe 1 genügt ein seitlicher Gegendruck mit gleichzeitiger
Auf- oder Abwärtsbewegung der Wippe resp. Beinauflage, so daß
die Position der Auflage wahlweise abgesenkt oder hochgeschwenkt
werden kann. Aus der Liegestellung heraus kann
das Ausrasten auch durch seitliches Gegendrücken der aufgelegten
Beine erfolgen, etwa unterstützt durch die seitliche
Randbördelung 7, welche vorzugsweise auch am gewölbten
Übergang zum kurzen Schenkel - also seitlich der Kniekehlen
bei aufgelegten Beinen - anzuordnen ist.
Bei der einfachsten Ausführung, z B. an einem Klappliegestuhl
mit einem Spanntuch 4 genügt an sich die dargestellte Wippe 1
ohne Druckfeder 10 und lediglich mit dem Anschlag unterhalb
beider Holme 5 allein durch zwei seitlich überstehende
Bolzen 9 bzw. 25 (s. auch Fig. 3). Am langen Schenkel der
Wippe 1 kann außerdem eine zweite Bohrung 2 angebracht
werden, so daß eine Verschiebung der Achslagerung und damit
ein etwas größerer Radius R erzielbar ist.
In Fig. 3 ist ein Klappliegestuhl aus Rohrgestell samt
Wippe 1 im Längsschnitt dargestellt. Die Wippe 1 mit gestrichelter
Beinauflage ist in Pfeilrichtung umgelegt,
so daß sich die Position wie in Fig. 1b ergibt. Die Schräglage
mit Liege- und Sitzstellung erfolgt durch die rückwärtige
Stütze 13, an der vorzugsweise eine Armlehne 14
angewinkelt ist. Diese Armlehne 14 macht es allerdings
erforderlich, die an den abwärts gerichteten Holmen 5 angeordneten
Halterungen 17/19 so auszubilden, daß die
Stütze 13 sowohl beim Wegtragen des Stuhls wie auch besonders
beim Auflegen der Arme auf diese Lehne 14 fest
fixiert bleibt.
Neuartig an diesem Liegestuhl ist u. a. auch die Befestigung
des Spanntuches 4 am oberen Querholm 16 (mit rundem Querschnitt).
Das Tuch 4 wird hierbei entweder über den bloßen
Holm 16 geführt oder über die dort zusätzlich angeordnete
Rolle 21 und dann unterhalb dieses Holms befestigt, und
zwar entweder unmittelbar, jederzeit lösbar, am vorderen und
aufsteigenden Teil des gleichen Tuchs 4 oder an einer Halterung
17, die in beliebiger Anzahl an den Holmen 15 angeordnet
sind, derart, daß die Verstellung der Sitzhöhe
speziell über diese Tuchführung möglich ist. Wird z. B. eine
etwa waagerechte Sitzhöhe bis zur angepfeilten Strichelung
gewünscht, erfolgt der Höhenausgleich S durch Nachziehen
des Tuches 4 über den Holm 16 um diese Strecke S bis zur
Halterung 17 an der Rückseite des Holms 15. Im übrigen ist
die Wippe 1 in dieser Fig. 3 keilförmig ausgebildet, so daß
sich beim Umklappen der Wippe eine relativ glatte Stirnfläche
ohne notwendige Polsterung ergibt.
In Fig. 4 ist an der Unterseite der Wippe 1 im Bereich des
kurzen Schenkels statt der Polsterung 8 (lt. Fig. 1) eine
zusätzliche Platte 18 angelenkt, mit dem Vorzug, daß diese
Platte 18 in der dargestellten Sitzposition der Wippe 1 um
ihren Drehpunkt auszuschwenken ist, um dann in dieser Lage
die Funktion als Beinauflage zu übernehmen, derart, daß
sich dadurch eine Sesselliege mit einem festen und bequemen
Sitz plus Beinlagerung ergibt.
Beim Ausschwenken der Wippe 1 samt angelenkter Platte 18
bleibt diese Platte 18 mit ihrer Vorderkante in einer
Raste 27 unterhalb des langen Schenkels fixiert; ebenso
wie auch eine Fixierung z. B. an den Seitenkanten der Platte
möglich ist.
In Fig. 5 sind auf einem Abschnitt eines Holms 5/15 unter
a und b zwei annähernd gleiche und vorzugsweise aus Federstahl
hergestellte Halterungen 17 angebracht, in welche
die Querstege der Stütze 13 mit rundem Profil von oben
her einzudrücken sind, so daß sich eine satte Rastung ergibt,
die nur durch Gegendruck entlang der Holme wieder
lösbar ist. Der Verlauf der Feder zur relativ engen Öffnung
dieser Halterung ermöglicht zugleich eine ausreichende
Belastung durch die an der Stütze 13 angewinkelte Armlehne
14; ebenso wie der Stuhl - ohne daß sich die Rastung löst -
auch wegzuheben ist. Die unter Buchstabe c) mit 22 bezeichnete
Raste dient speziell für eckige Profile.
In Fig. 6 ist die gespannte Rückenpartie des Tuches 4 von
der Rückseite des Holms 15 her über die obere Querachse 16
nach vorne geführt und in der rückseitigen Halterung 17 so
fixiert, daß der Zwischenraum zwischen den beiden Holmen 15
mit einem losen Kopfpolster 23 ausfüllbar ist.
In Fig. 7 ist eine relativ dünnwandige Wippe 1 mit seitlicher
Lochplatte 24 im Längsschnitt dargestellt. Beide Lochplatten
24 haben vorzugsweise drei im Winkel angeordnete Bohrungen 2.
In diesem Ausführungsbeispiel verläuft der Verbindungsholm
resp. die Querachse 12 beidseits durch die mittlere der
drei Bohrungen 2, derart, daß zwischen beiden Seitenplatten
24 auf gleicher Achse 12 das Spanntuch 4 mit angelenkt ist.
Beim Einklappen der Wippe 1 wird das durchhängende Tuch 4
von der Stirnseite des kurzen Schenkels mitgeführt und in
der Sitzstellung - wie zuvor beschrieben - über den Rücken
der Wippe 1 gespannt. Der kurze Schenkel besitzt außerdem
zwei seitliche Anschlagbolzen 25.
In Fig. 8 hat die gezeichnete Wippe 1 im wesentlichen die
gleichen Merkmale mit den seitlichen Platten 24. In diesem
Beispiel ist die Wippe 1 über die angepfeilte Lochung 2
mittels seitlicher Achsbolzen 25 an den beiden Holmen 5
drehbar angelenkt, wogegen das Tuch 4 an der Stirnseite
des kurzen Schenkels an Achse 3 (mit ebenfalls zwei seitlichen
Anschlagbolzen) befestigt ist.
Die Achslagerung am vorderen angepfeilten Loch 2 bewirkt
- gegenüber der Darstellung in Fig. 7 - eine Vergrößerung des
Abstands K ab Achslagerung bis zur Wölbung der Wippe 1.
Dies hat erfindungsgemäß den Vorteil, daß die Kniekehle
während der Beinlagerung bereits weiter innen aufliegt,
so daß auf diese Weise eine günstige Gewichtsverlagerung
erfolgt, derart, daß das Hauptgewicht der Beine über der
Achslagerung aufliegt. Wird dagegen die dritte Lochung 2
direkt unterhalb des kurzen Schenkels als Achslagerung benutzt,
so erhöht sich die Beinlagerung insbesondere für
Personen mit etwas längeren Beinen.
In Fig. 9 ist ein sehr einfacher Klappstuhl aus Holz dargestellt.
Buchstabe a) dieses Beispiels zeigt eine Wippe 1
in eingeklappter Sitzposition. Auch hier erfolgt die Achslagerung
über zwei seitliche Lochplatten 2/24. Die weitergehende
Verbesserung liegt darin, daß anstelle des unter
der Wippe 1 liegende und dort angespannten Tuches 4 ein
Formteil 26 gleicher Oberfläche deckungsgleich angelenkt
ist. Es ist dies die Oberfläche der Wippe 1 ab Gelenk 3
bis zur Stirnkante des als Beinauflage dienenden langen
Schenkels mit der Kennzeichnung G (s. hierzu die Fig.
1b, 3 und 4). Wird nun die Beinauflage über den Drehpunkt 3
in Pfeilrichtung ausgeklappt, so ergibt sich die Darstellung
lt. Fig. 9b, wobei das Formteil 26 zur Sitzstellung einschwenkt.
An der Stirnseite 28 dieses Formteils 26 ist andererseits das
verbliebene Spanntuch 4 angelenkt, welches über den oberen
Querholm 16 geführt und dort fixiert nunmehr die bespannte
Rückenlehne darstellt. Veränderung von Sitzstellung und
Schräglage der Liege erfolgt dann wahlweise über die Stütze
13 und/oder durch die Verschiebung des Spanntuches 4 über
dem Querholm 16 in Verbindung mit den am Holm 15 angeordneten
Rasten 17.
Andererseits bieten die seitlich angebrachten Lochplatten 24
die Möglichkeit, die relativ glatten und von keiner Achse
unterbrochenen Innenflächen in den Sitzpositionen a) und b)
mit einem losen Sitzkissen zu kombinieren.
In den Fig. 10 und 11 besteht der gezeichnete Klappstuhl aus
Metallrohr mit einer Doppelwippe 1/26 in der Art wie in
Fig. 9 dargestellt. An diesen Beispielen ist die Rückenlehne
29 ab Schwenkachse 28 stabil ausgebildet. Diese Lehne 29
teilt sich ab der Achse 28 abwärts in eine Gabelung 30,
deren Enden am rückwärtigen Holm 5 mit Drehpunkt 31 angelenkt
sind. In der gezeichneten Schräglage lt. Fig. 10 liegt
die Lehne 29 der besseren Stabilität wegen auf dem Querholm
16 auf. Die Halterungen 33 am unteren Holm 5 sind hier hakenförmig
ausgebildet.
In Fig. 11 ist die Wippe 1 mit Beinauflage nach innen umgelegt
und liegt damit unmittelbar auf dem Formteil 26 auf.
Durch diesen Schwenkvorgang wird das als ausgesprochenes
Sitzelement ausgebildete Formteil 26 - gegenüber der Position
in Fig. 10 - um die doppelte Länge R (=2×R) nach vorne gezogen.
Dabei wird die an Punkt 28 angelenkte Rückenlehne 29
mitgenommen, was - durch die Hebelwirkung bedingt - die Lehne
29 aufrichtet. Dieser so erzielbare Stuhl kann in seiner
Höhe und Sitzlage sowohl mittels der Stütze 13 variiert werden,
wie auch über die Achslagerung 31, welche durch die
Gabelung 32 leicht zu verstellen ist. Die Fixierung der
Bauteile 1/26 an den seitlichen Holmen 5 geschieht durch
Anschlagbolzen oder Zapfen 9/25 evtl. in Verbindung mit der
Druckfeder 10 - wie schon beschrieben - in Fig. 9 bis 11 jedoch
nicht extra gezeichnet; ebenso wie auch andere bekannte
Riegel oder Sperren anwendbar sind.
Für die wirtschaftliche Verwertung dieser Neuerung sind
sowohl die dargestellten und sehr einfachen Klappstühle,
wie auch andere Stuhl- und Sesselarten mit stabileren Gestellen
geeignet; u. a. auch solche aus Kunststoff. Dabei
ist die Wippe sowohl aus Holz, aus Metall oder als ein Formteil
herstellbar; ebenso aus einem Rahmengestell mit stabiler
Kunststoffbespannung.
Claims (15)
1. Liegestuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinauflage
im Stuhlgestell integriert und als Wippe (1) ausgebildet
ist, welche vorzugsweise aus zwei unterschiedlich langen
Schenkel besteht und mittels ihrer Achse (12) in den beiden
seitlichen Holmen (5) an der Vorderkante des Stuhlgestells
schwenkbar gelagert ist;
derart, daß der nach vorn gerichtete längere Schenkel dieser Wippe (1) die Funktion als Beinlagerung besitzt und der rückwärtige kürzere Teil der Wippe (1) unmittelbar an der längsverschiebbaren Sitzfläche des Stuhls angelenkt ist;
in der Weise, daß sich beim Hochklappen und Umschlagen des als Beinauflage ausgebildeten längeren Schenkels die am kürzeren Schenkel angelenkte Sitzfläche unterhalb der Schwenkachse (12) um etwa die doppelte Länge R dieses kurzen Schenkels so weit nach vorne verschiebt, bis der etwa im Halbkreis eingeschwenkte und als Beinauflage konzipierte längere Schenkel der Wippe (1) entweder auf dem Gestell des Stuhls oder unmittelbar auf dessen Sitzfläche aufliegt;
sowie derart, daß die jetzt nach oben gerichtete Rückseite der Beinauflage nunmehr die Funktion als Stuhlsitz übernimmt;
wie auch derart, daß die vorgenannte Sitzfläche von einem längs verschiebbaren Stuhlsitz gebildet wird, welcher mit seiner Vorderkante am kurzen Schenkel der Wippe (1) und mittels seiner rückwärtigen Seite an der verstellbaren Rückenlehne schwenkbar gelagert ist,
derart, daß diese drei Bauteile zur Bestimmung der Neigung und Sitzlage des Liegestuhls miteinander koordiniert sind
und/oder derart, daß Sitz und Rückenlehne aus einem flexiblen und somit in sich beweglichen Bauteil z. B. aus einem Spanntuch (4) bestehen.
derart, daß der nach vorn gerichtete längere Schenkel dieser Wippe (1) die Funktion als Beinlagerung besitzt und der rückwärtige kürzere Teil der Wippe (1) unmittelbar an der längsverschiebbaren Sitzfläche des Stuhls angelenkt ist;
in der Weise, daß sich beim Hochklappen und Umschlagen des als Beinauflage ausgebildeten längeren Schenkels die am kürzeren Schenkel angelenkte Sitzfläche unterhalb der Schwenkachse (12) um etwa die doppelte Länge R dieses kurzen Schenkels so weit nach vorne verschiebt, bis der etwa im Halbkreis eingeschwenkte und als Beinauflage konzipierte längere Schenkel der Wippe (1) entweder auf dem Gestell des Stuhls oder unmittelbar auf dessen Sitzfläche aufliegt;
sowie derart, daß die jetzt nach oben gerichtete Rückseite der Beinauflage nunmehr die Funktion als Stuhlsitz übernimmt;
wie auch derart, daß die vorgenannte Sitzfläche von einem längs verschiebbaren Stuhlsitz gebildet wird, welcher mit seiner Vorderkante am kurzen Schenkel der Wippe (1) und mittels seiner rückwärtigen Seite an der verstellbaren Rückenlehne schwenkbar gelagert ist,
derart, daß diese drei Bauteile zur Bestimmung der Neigung und Sitzlage des Liegestuhls miteinander koordiniert sind
und/oder derart, daß Sitz und Rückenlehne aus einem flexiblen und somit in sich beweglichen Bauteil z. B. aus einem Spanntuch (4) bestehen.
2. Liegestuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Schenkel der Wippe (1) vorzugsweise einen stumpfen
Winkel bilden und daß die im Bereich ihres Scheitels befindliche
Bohrung (2) mit einer quer durchlaufenden Achse
(12) versehen ist, welche in ihrer gleichzeitigen Funktion
als Querholm die beiden seitlichen Holme (5) des
Liegestuhls fest miteinander verbindet;
sowie derart, daß der kurze Schenkel der Wippe (1) bei einer weitgehend waagerechten Beinlagerung vorzugsweise im Winkel von ca. 120 Grad nach innen neigt und an seiner rückwärtigen Kante mit einer etwas abgesetzten, quer verlaufenden Achse (3) versehen ist, die seitlich entweder in zwei überstehende Anschlagbolzen (25) übergeht, oder an deren Stelle mindestens einen einseitig überstehenden Stift (9) aufweist, der durch eine gegenüber auf dem Achslager (2/12) angeordneten Druckfeder (10) in der, dem Stift (9) zugeordneten Bohrung (6) des betreffenden Seitenholms (5) einrastet.
sowie derart, daß der kurze Schenkel der Wippe (1) bei einer weitgehend waagerechten Beinlagerung vorzugsweise im Winkel von ca. 120 Grad nach innen neigt und an seiner rückwärtigen Kante mit einer etwas abgesetzten, quer verlaufenden Achse (3) versehen ist, die seitlich entweder in zwei überstehende Anschlagbolzen (25) übergeht, oder an deren Stelle mindestens einen einseitig überstehenden Stift (9) aufweist, der durch eine gegenüber auf dem Achslager (2/12) angeordneten Druckfeder (10) in der, dem Stift (9) zugeordneten Bohrung (6) des betreffenden Seitenholms (5) einrastet.
3. Liegestuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Liegestuhl als Klappstuhl ausgebildet ist, dessen
Sitz nebst Rückenlehne von einem durchhängenden Tuch (4)
gebildet wird, welches erfindungsgemäß direkt an der
Querachse (3) des kurzen Schenkels der Wippe (1) angelenkt
ist;
derart, daß das Tuch (4) beim Umlegen der Beinauflage - durch die Hebelwirkung des kurzen Schenkels bedingt - mittels der Achse (3) um etwa den doppelten Radius R so weit nach vorn gezogen wird, bis dieses Tuch (4) auf der Oberfläche der voll umgelegten Wippe (1) - von Achse (3) bis zur Stirnkante der Beinauflage an Punkt G - satt spannend aufliegt;
derart, daß das zum oberen Querholm (16) der Seitenholme (15) führende restliche Tuch (4) eine straff gespannte Rückenlehne bildet.
derart, daß das Tuch (4) beim Umlegen der Beinauflage - durch die Hebelwirkung des kurzen Schenkels bedingt - mittels der Achse (3) um etwa den doppelten Radius R so weit nach vorn gezogen wird, bis dieses Tuch (4) auf der Oberfläche der voll umgelegten Wippe (1) - von Achse (3) bis zur Stirnkante der Beinauflage an Punkt G - satt spannend aufliegt;
derart, daß das zum oberen Querholm (16) der Seitenholme (15) führende restliche Tuch (4) eine straff gespannte Rückenlehne bildet.
4. Liegestuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wippe (1) unter Beibehaltung des stumpfen Winkels
beider Schenkel einschließlich ihrer Achslagerung (2/12)
samt Achse (3/25) einen Keil mit ebener Unterseite bildet,
welche ihrerseits bei umgelegter Wippe (1) die
Sitzfläche darstellt;
derart, daß das unter der keilförmigen Wippe (1) an Achse (3) angelenkte Spanntuch (4) ab der Stirnkante G als eine gestraffte Rückenlehne nach oben über die - die beiden Holme (15) miteinander verbindende - Querachse (16) verläuft, wo das Ende des Spanntuches (4) in Haken (17) einrastet, welche an den Seitenholmen (15) angeordnet sind;
sowie derart, daß - bedingt durch das Umlegen der Wippe (1) - eine evtl. nach hinten geneigte Sitzfläche bis zur etwa waagerechten Sitzhöhe allein durch Nachziehen des Spanntuches (4) um die erforderliche Höhendifferenz S erzielt wird.
derart, daß das unter der keilförmigen Wippe (1) an Achse (3) angelenkte Spanntuch (4) ab der Stirnkante G als eine gestraffte Rückenlehne nach oben über die - die beiden Holme (15) miteinander verbindende - Querachse (16) verläuft, wo das Ende des Spanntuches (4) in Haken (17) einrastet, welche an den Seitenholmen (15) angeordnet sind;
sowie derart, daß - bedingt durch das Umlegen der Wippe (1) - eine evtl. nach hinten geneigte Sitzfläche bis zur etwa waagerechten Sitzhöhe allein durch Nachziehen des Spanntuches (4) um die erforderliche Höhendifferenz S erzielt wird.
5. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise im Bereich des kurzen
Schenkels an der Unterseite einer Wippe (1) eine etwa
formgleiche, stabile Doppelwand (18) angelenkt ist,
welche durch eine Raste (27) unterhalb des langen Schenkels
fixiert bleibt,
derart, daß diese Doppelwand (18) bei umgelegter Wippe (1) oben aufliegt und aus dieser Position um ihre Achse (34) nach vorne ausschwenkbar ist, wo sie mit Anschlag am kurzen Schenkel der Wippe (1) die Funktion als Beinauflage übernimmt.
derart, daß diese Doppelwand (18) bei umgelegter Wippe (1) oben aufliegt und aus dieser Position um ihre Achse (34) nach vorne ausschwenkbar ist, wo sie mit Anschlag am kurzen Schenkel der Wippe (1) die Funktion als Beinauflage übernimmt.
6. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wippe (1) mit einer relativ geringen
Wandstärke im Bereich des stumpfen Winkels zwei seitliche
Lochplatten (24/2) aufweist, welche beide Schenkel
der Wippe miteinander verbinden und mit bis zu je drei
im Winkel zueinander angeordneten Bohrungen (2) versehen
sind;
derart, daß jede dieser Bohrungen (2) zur Achslagerung geeignet ist, so daß insgesamt drei unterschiedlich hohe resp. tiefe Beinlagerungen mit entsprechender Gewichtsverlagerung der aufgelegten Beine erzielbar sind;
sowie derart, daß die Achslagerung durch die Bohrungen (2) mittels einer quer verlaufenden Achse (12) erfolgt oder mittels zwei an den Seitenholmen (5) angeordneten Bolzen (25);
wie auch derart, daß das durchhängende Spanntuch (4) wahlweise an der Achse (12) oder an der Querachse (3) des kurzen Schenkels angeordnet ist und daß die Querachse (3) zusätzlich mit seitlichen Anschlagbolzen (25) kombiniert ist.
derart, daß jede dieser Bohrungen (2) zur Achslagerung geeignet ist, so daß insgesamt drei unterschiedlich hohe resp. tiefe Beinlagerungen mit entsprechender Gewichtsverlagerung der aufgelegten Beine erzielbar sind;
sowie derart, daß die Achslagerung durch die Bohrungen (2) mittels einer quer verlaufenden Achse (12) erfolgt oder mittels zwei an den Seitenholmen (5) angeordneten Bolzen (25);
wie auch derart, daß das durchhängende Spanntuch (4) wahlweise an der Achse (12) oder an der Querachse (3) des kurzen Schenkels angeordnet ist und daß die Querachse (3) zusätzlich mit seitlichen Anschlagbolzen (25) kombiniert ist.
7. Liegestuhl nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Querachse (3) des kurzen
Schenkels einer relativ dünnwandigen und vorzugsweise
mit seitlichen Lochplatten (2/24) ausgerüsteten Wippe
(1) ein über der Wippe (1) verlaufendes und annähernd
gleiches Formteil (26) mit deckungsgleicher Oberfläche
angeordnet ist, welches an seiner rückwärtigen Stirnkante
eine Querachse (28) besitzt,
derart, daß an dieser Querachse (28) entweder die aus einem Spanntuch (4) bestehende Rückenlehne oder ein stabiles Rückenteil (29) angelenkt ist.
derart, daß an dieser Querachse (28) entweder die aus einem Spanntuch (4) bestehende Rückenlehne oder ein stabiles Rückenteil (29) angelenkt ist.
8. Liegestuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das an der Wippe (1) angelenkte Formteil (26) als Stuhlsitz
ausgebildet ist, wogegen die ausgeschwenkte Wippe
(1) als Beinlagerung dient;
sowie derart, daß die eingeklappte Wippe (1) auf dem Formteil (26) deckungsgleich aufliegt.
sowie derart, daß die eingeklappte Wippe (1) auf dem Formteil (26) deckungsgleich aufliegt.
9. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die stabile Rückenlehne (29) als
ein schwenkbares Bauteil ausgebildet ist, welches am
unteren Ende mittels einer Achslagerung (31) auf den
rückwärtigen Seitenholmen (5) freischwingend angeordnet
und etwa im unteren Drittel seiner Wandung über die
Achse (28) am längs verschiebbaren und als Stuhlsitz
ausgebildeten Formteil (26) angelenkt ist;
derart, daß das ab Achslagerung (28) nach oben verlaufende Bauteil die eigentliche Rückenlehne (29) bildet, und durch das bloße Einschwenken der Wippe (1) zur annähernd senkrechten Sitzlage aufgerichtet wird;
dadurch bedingt, daß das als Sitz ausgebildete Formteil (26) beim Einschwenken der Wippe (1) um etwa die doppelte Länge des kurzen Schenkels (=2×R) nach vorne gleitet und dabei die an Achse (28) hebelartig angelenkte Rückenlehne (29) mitnimmt;
wie auch derart, daß das ab Achslagerung (28) nach unten verlaufende Teilstück des Bauteils (29) als Gabel (30) ausgebildet ist, deren beide Enden mittels je einer relativ engen Gabelung (32) in Zapfen (31) verstellbar gelagert sind;
sowie derart, daß die zwischen den seitlichen Holmen (5/15) verlaufende Stütze (13) mittels ihrem unteren Querholm in - an den Seitenholmen (5) angeordneten - Haken (33) verstellbar gelagert und im oberen Teil mit einer angewinkelten Armlehne (14) versehen ist.
derart, daß das ab Achslagerung (28) nach oben verlaufende Bauteil die eigentliche Rückenlehne (29) bildet, und durch das bloße Einschwenken der Wippe (1) zur annähernd senkrechten Sitzlage aufgerichtet wird;
dadurch bedingt, daß das als Sitz ausgebildete Formteil (26) beim Einschwenken der Wippe (1) um etwa die doppelte Länge des kurzen Schenkels (=2×R) nach vorne gleitet und dabei die an Achse (28) hebelartig angelenkte Rückenlehne (29) mitnimmt;
wie auch derart, daß das ab Achslagerung (28) nach unten verlaufende Teilstück des Bauteils (29) als Gabel (30) ausgebildet ist, deren beide Enden mittels je einer relativ engen Gabelung (32) in Zapfen (31) verstellbar gelagert sind;
sowie derart, daß die zwischen den seitlichen Holmen (5/15) verlaufende Stütze (13) mittels ihrem unteren Querholm in - an den Seitenholmen (5) angeordneten - Haken (33) verstellbar gelagert und im oberen Teil mit einer angewinkelten Armlehne (14) versehen ist.
10. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Seitenkanten der als Beinlagerung
ausgebildeten Wippe (1) eine Bördelung (7) aufweisen
und daß der lange Schenkel der Wippe (1) wie auch
die Platte (18) und die Doppelwippe (1/26) unmittelbar
vor ihrer Achslagerung erfindungsgemäß mit zwei seitlichen
Einbuchtungen (11) versehen sind;
sowie derart, daß eine etwa doppelt so tiefe Einbuchtung (11) an nur einer Seite der Beinauflage angeordnet ist.
sowie derart, daß eine etwa doppelt so tiefe Einbuchtung (11) an nur einer Seite der Beinauflage angeordnet ist.
11. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite der stumpfwinklig ausgebildeten
Wippe (1) mit einer Aufpolsterung (8) versehen
ist.
12. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die zur Fixierung der Stütze (13)
und des Spanntuches (4) an den Holmen (5/15) angeordneten
Rasten (17/22) als Federklammern ausgebildet sind.
13. Liegestuhl nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß im Zwischenraum des über den oberen
Querholm (16) beider Seitenholme (15) umgelegten und in
den Rasten (17) fixierten Spanntuchs (4) ein loses Kopfpolster
(23) selbsthaltend eingespannt ist.
14. Liegestuhl nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Endstück des über den oberen
Querholm (16) und/oder über die dort angeordnete Rolle
(21) geführten Spanntuchs (4) unmittelbar am aufsteigenden
Teil dieses Tuches (4) z. B. mittels Haken und
Ösen leicht verstellbar befestigt ist.
15. Liegestuhl nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die als Beinlagerung ausgebildete
Wippe (1) aus einem langen und kurzen Schenkel besteht,
welche sowohl im Winkel zueinander wie auch in einer
Ebene miteinander verbunden sind;
wie auch derart, daß diese Wippe (1) - samt ihrer diversen Bauteile gemäß vorgenannter Ansprüche - sowohl mit Klappstühlen, wie auch mit anderen Stuhl- und Sesselarten kombinierbar ist und daß die Wippe (1) vorzugsweise aus einem Formteil oder aus einem Rahmengestell mit stabiler Stoff- oder Kunststoffbespannung besteht.
wie auch derart, daß diese Wippe (1) - samt ihrer diversen Bauteile gemäß vorgenannter Ansprüche - sowohl mit Klappstühlen, wie auch mit anderen Stuhl- und Sesselarten kombinierbar ist und daß die Wippe (1) vorzugsweise aus einem Formteil oder aus einem Rahmengestell mit stabiler Stoff- oder Kunststoffbespannung besteht.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4143019A DE4143019A1 (de) | 1991-12-24 | 1991-12-24 | Liegestuhl |
| DE4202533A DE4202533A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-01-30 | Liegestuhl mit beinauflage |
| DE9203687U DE9203687U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-03-19 | Liege mit Beinauflage |
| DE4208810A DE4208810A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-03-19 | Liege mit Beinauflage |
| DE9217785U DE9217785U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
| DE4244412A DE4244412A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4143019A DE4143019A1 (de) | 1991-12-24 | 1991-12-24 | Liegestuhl |
| DE9217785U DE9217785U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4143019A1 true DE4143019A1 (de) | 1993-07-01 |
Family
ID=42799580
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4143019A Withdrawn DE4143019A1 (de) | 1991-12-24 | 1991-12-24 | Liegestuhl |
| DE9217785U Expired - Lifetime DE9217785U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
| DE4244412A Withdrawn DE4244412A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9217785U Expired - Lifetime DE9217785U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
| DE4244412A Withdrawn DE4244412A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-12-29 | Liege mit schwenkbarer Beinauflage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE4143019A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105751805A (zh) * | 2016-03-16 | 2016-07-13 | 中国科学院武汉植物园 | 植物悬浮山的制作方法 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29800216U1 (de) * | 1998-01-09 | 1998-11-05 | Sieger GmbH & Co., 77837 Lichtenau | Verstellbare Liege |
-
1991
- 1991-12-24 DE DE4143019A patent/DE4143019A1/de not_active Withdrawn
-
1992
- 1992-12-29 DE DE9217785U patent/DE9217785U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1992-12-29 DE DE4244412A patent/DE4244412A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105751805A (zh) * | 2016-03-16 | 2016-07-13 | 中国科学院武汉植物园 | 植物悬浮山的制作方法 |
| CN105751805B (zh) * | 2016-03-16 | 2018-10-19 | 中国科学院武汉植物园 | 植物悬浮山的制作方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4244412A1 (de) | 1994-06-30 |
| DE9217785U1 (de) | 1994-05-05 |
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