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DE4204051C2 - Amboßschere für chirurgische Zwecke - Google Patents

Amboßschere für chirurgische Zwecke

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DE4204051C2
DE4204051C2 DE4204051A DE4204051A DE4204051C2 DE 4204051 C2 DE4204051 C2 DE 4204051C2 DE 4204051 A DE4204051 A DE 4204051A DE 4204051 A DE4204051 A DE 4204051A DE 4204051 C2 DE4204051 C2 DE 4204051C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Amboßschere für chirurgische Zwecke, insbesondere für laparoskopische Operationen, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der modernen minimalinvasiven Chirurgie werden die für den Eingriff erforderlichen Instrumente durch Trokarhülsen in das Körperinnere, beispielsweise in die Bauchhöhle, eingeführt und unter Kontrolle eines ebenfalls eingebrachten Endoskops oder unter Röntgenbeobachtung geführt und zu den einzelnen Opera­ tionsschritten betätigt. Derartige Operationstechniken werden beispielsweise in der laparoskopischen Cholecystektomie und Apendektomie und in der orthopädischen Chirurgie angewendet, beispielsweise Operationen am Kniegelenk. Dabei werden u. a. durch Trokarhülsen einführbare Scheren zur Durchtrennung von Gefäßen, Faserbündeln und Sehnen verwendet. Insbesondere bei der Durchtrennung von hartem und faserigem Gewebe ist eine optimale Schneidwirkung erforderlich, damit die Durchtrennung möglichst mit einer Klingenschließbewegung, in einem Schnitt erfolgt, da mehrfache Klingenbewegungen und Bewegungen des Instruments Trau­ matisierungen des umliegenden Gewebes bewirken können.
In der Schrift DE 89 00 376 U1 ist eine Schere aufgezeigt, bei welcher sich die Schließkraft während des Schnittes erhöht, so daß bei geschlossener Schere die höchste Schließkraft vorhanden ist.
Wichtig für eine optimale Schneidwirkung ist neben der Schließ­ kraft das Anschneiden des zu durchtrennenden Gewebes. Die Deut­ sche Patentschrift Nr. 2 45 402 und die österreichische Patent­ schrift Nr. 50053 zeigen scherenartige Instrumente mit ziehender Schneidkantenbewegung, bei welchem das eine Scherenblatt relativ zum anderen abhängig von der Stellung des Scherengriffes nach hinten in Längsrichtung bewegt wird. Nachteilig bei dieser Lö­ sung ist, daß trotz des verbesserten Schneidens durch die zie­ hende Bewegung der Schneidkanten das Schneidgut aus der Schere herausrutschen kann, insbesondere dann, wenn es sich um hartes und faseriges Gewebematerial handelt.
Ferner ist die Ausführung eines präzisen Schnittes unter endos­ kopischen Bedingungen kompliziert, wenn bei einem hartnäckigen Schneidgut die Schere mehrfach geschlossen werden muß. Ein mehr­ faches Ansetzen der Schere an der gleichen Schnittstelle bedeu­ tet aufgrund der eingeschränkten Beobachtungsbedingungen, die endoskopisch nur eine zweidimensionale Wahrnehmung des Operati­ onsgebiets zulassen, für den Chirurgen ein kompliziertes, zeit­ aufwendiges Arbeiten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Amboßschere für chirurgische Zwecke, insbesondere laparoskopische Operati- onen derart weiterzubilden, daß sie unabhängig vom zu schneidenden Material ein verbessertes Schneidverhalten ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Amboßschere erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen aufgeführt.
Erfindungsgemäß ist die gegen den feststehenden Amboß schwenkba­ re Klinge in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert, so daß neben der Schwenkbewegung eine schneidende Längsbewegung der Klinge bewirkt werden kann. Die Klinge ist dazu mit einer vor­ spannenden Kraft beaufschlagt, die zumindest eine Komponente hat, die die Klinge nach vorne, in die maximal distal vorgescho­ bene Stellung drückt. Da die Schwenkbewegung zum Schließen der Klinge durch eine in Längsrichtung der Schere, über eine Betäti­ gungsstange übertragene Kraft ausgeführt wird, wirkt auf das Lager der Klinge eine entsprechende Kraft, die der vorspannenden Kraft entgegengesetzt ist. Dadurch verschiebt sich die Klinge soweit, bis die zum Schließen mit der Betätigungstange ausge­ übte Kraft von der vorspannenden Kraft, die mit zunehmendem Verschiebeweg ansteigt, ausgeglichen wird. Beim Schließen der Klinge wird somit, abhängig vom Widerstand des zwischen Klinge und Amboß liegenden Schneidgutes, zusätzlich eine Längsbewegung der Klinge verursacht, wodurch eine über das Schneidgut ziehende Bewegung der Klinge mit verbesserter Schneidwirkung ausgeführt wird.
In einer Ausführungsform ist die Klinge mit einem am Amboß befestigten Gelenkbolzen, welcher durch ein Langloch in der Klinge geführt ist, das sich in deren Längsrichtung er­ streckt, am Amboß angebracht. Die Vorspannung der Klinge in die distal vorgeschobene Stellung wird dadurch bewirkt, daß rückwärtig an der Klinge ein Schiebeelement anliegt, das in Längsrichtung der Schere im Amboß verschiebbar geführt und mit einer Federspannung beaufschlagt ist, so daß die Federkraft auf die Klinge übertragen wird. Die Klinge liegt mit einer rückwär­ tigen Rundung gleitfähig an einer Lagerfläche, die durch die Frontfläche des Schiebeelements gebildet wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Amboß zu beiden Seiten der Schnittfläche mit einer Wellung oder Zahnung versehen. Diese Gestaltung hat den Vorteil, daß das Schneidgut auf der Schnittfläche sicher gehalten wird und sich nicht mit der Klinge in Längsrichtung bewegen kann oder gar aus der Schere herausgleitet.
Die Schnittfläche am Amboß, gegen die die Schneide der Klinge schneidet, ist vorteilhaft mit einem Materialeinsatz versehen, der weicher als das Material der Klinge ist, wie z. B. Polytetrafluoräthylen.
Die erfindungsgemäße Schere ist vorteilhaft als Hakenschere ausgestaltet, die einen vom distalen Ende des Amboß ausgehenden Haken aufweist.
Es ist durchaus auch möglich, Amboß und Klinge mit Hochfrequenz­ strom zu beaufschlagen, um die Koagulation von Gefäßen im Opera­ tionsgebiet durchzuführen.
Die Schneide der Klinge kann aus Stahl oder Keramikmaterial her­ gestellt sein. Die Schneide kann dabei entweder glatt oder ge­ zahnt ausgeführt sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei­ spiels in den Zeichnungen erläutert; es zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht des vorderen, distalen Teils einer erfin­ dungsgemäßen Amboßschere in teilweisem Schnitt; und
Fig. 2 Schnitt durch den Amboß entlang der Linie 2 aus Fig. 1.
Die in Fig. 1 mit ihrem distalen Ende dargestellte Schere weist ein längliches Schaftrohr 20 auf, mit dem der Amboß 10 fest ver­ bunden ist. Die Klinge 40 ist am Amboß 10 schwenkbar an einem Ge­ lenkbolzen 12 gehalten. Die Betätigungsstange 30 ist im Schaft­ rohr 20 in Längsrichtung verschiebbar geführt und über eine Dich­ tung 22 aus dem Schaftrohr herausgeführt. Die um den Gelenkbol­ zen 12 schwenkbare Klinge 40 wird durch die Betätigungsstange 30 geschlossen, die gegenüber der Schwenkachse versetzt an der Klinge 40 ansetzt. Klinge 40 und Betätigungsstange 30 sind mit einer drehbaren Verbindung gekoppelt, die durch einen Bolzen 32 gebildet wird. Die Betätigungsstange 30 wird mittels gegenein­ ander beweglicher Griffteile (nicht gezeigt) am proximalen Ende der Schere betätigt. Beim Zusammendrücken der Griffteile wird eine Zugkraft über die Betätigungsstange 30 auf die Klinge 40 ausgeübt, die durch ihren gegen die Schwenkachse versetzten An­ griff ein Drehmoment bewirkt und die Klinge 40 gegen den fest­ stehenden Amboß 10 schließt.
Um neben der Schwenkbarkeit der Klinge 40 eine Verschiebung in ihrer Längsrichtung zu ermöglichen, ist ein Langloch 42 in der Klinge 40 vorgesehen, durch das der Gelenkbolzen 12 geführt ist. Das Langloch 42 erstreckt sich in Längsrichtung der Klinge 40, so daß die Klinge in Richtung des Pfeils 41 gegen den Amboß 10 verschiebbar ist.
Wie erwähnt, wird die Klinge 40 durch die versetzt gegen den Drehpunkt an der Klinge ansetzende Zugkraft der Betätigungsstan­ ge 30 geschlossen. Um diese in Längsrichtung der Schere, gegen das Schaftrohr 20 gerichtete Kraft auf die Klinge 40 aufzunehmen, muß neben der Führung im Langloch 42 eine weitere Klingenlagerung vorgesehen sein. Eine Gegenlagerfläche wird hierbei durch eine Lagerfläche 52 gebildet, die rückwärtig an einer an der Klinge vorgesehenen Rundung 44 anliegt. Die Run­ dung 44 hat näherungsweise Halbkreisform mit einem Zentrum des Krümmungskreises am rückwärtigen Ende des Langloches 42. Die La­ gerfläche 52, auf der die Rundung 44 beim Schwenken der Klinge 40 gleitet, wird durch die Vorderfläche eines Schiebeelementes 50 gebildet. Das Schiebeelement 50 ist in einer Führung am Amboß 10 in Längsrichtung der Schere verschiebbar gehalten. Das Schiebeelement 50 wird durch eine Feder 54 mit einer Federkraft beaufschlagt. Die in Längsrichtung der Schere wirkende Feder­ kraft überträgt sich über das Schiebeelement 50 auf die Klinge 40, die somit mit einer Vorspannung in ihrer maximal distal vor­ geschobenen Stellung gehalten wird.
Trifft die Klinge 40 bei ihrer Schließbewegung auf ein Schneid­ gut, welches der weiteren Schwenkbewegung einen Widerstand ent­ gegensetzt, so muß die mit der Betätigungsstange 30 zum Schließen der Klinge 40 ausgeübte Kraft erhöht werden. Diese Zugkraft auf die Klinge 40 ist der Federkraft auf die rückwärtige Lager­ fläche 52 der Klinge entgegengerichtet, so daß das Schiebeele­ ment 50 entgegen der Federkraft verschoben wird und sich dadurch eine Verschiebung der Klinge in ihrer Längsrichtung entlang ihrer Führung im Langloch 42 ergibt. Mithin wird die zur Drehung der Klinge 40 an dieser ansetzende Kraft durch eine entgegenge­ setzt gerichtete elastische Lagerkraft aufgefangen, so daß ab­ hängig von der zur Schließung der Klinge 40 notwendigen Kraft die Lagerfläche nachgiebig zurückweicht und eine Längsbewegung der Klinge 40 ermöglicht. Die Lagerfläche 52 weicht dabei soweit zu­ rück bis die mit zunehmender Verschiebung anwachsende Feder­ kraft die Zugkraft auf die Klinge 40 ausgleicht. Dadurch ist die schneidende Längsbewegung der Klinge 40 - der ziehende Schnitt - um so stärker, je mehr Widerstand das Schneidgut dem Schließen der Klinge 40 entgegensetzt, d. h. eine Längsbewegung mit weitem Hub wird auf hartem, schwer schneidbarem Schneidgut ausgeführt und so die Schneidwirkung verbessert.
Schließt sich die Klinge 40 gegen ein Schneidgut, welches der Schließbewegung Widerstand entgegensetzt, so bewegt sich die Klinge in Richtung des Pfeils 41 und führt dabei eine schneiden­ de und ziehende Längsbewegung auf dem Schneidgut aus. Wird jetzt der Handgriff geringfügig gerade soweit entlastet, daß die Klin­ ge 40 wieder in ihre vordere Position durch die Feder 54 verscho­ ben wird entgegen der Pfeilrichtung 41 und danach der Handgriff wieder stärker gedrückt, so entsteht eine Klingenbewegung in bei­ de Richtungen, wobei die Klinge 40 sich maximal um die Länge des Langloches 42 hin und her bewegen kann. Es entsteht somit ein ziehender Schnitt in beiden Richtungen. Durch das mehrfache stär­ kere Drücken und leichte Loslassen des Handgriffes kann, ohne daß das Schnittgut losgelassen wird, ein sägender Schnitt durch­ geführt werden, welcher insbesondere durch das Hin- und Herbewe­ gen der Klinge 40 auf dem Schneidgut einen besseren Anschnitt und somit eine bessere Schneidwirkung mit sich bringt. Dieser sägende Schnitt erweist sich besonders vorteilhaft beim Durch­ trennen von hartem und faserigem Gewebe. Nahe der geschlossenen Stellung, wenn sich die Schneide der Klinge 40 unmittelbar über der Schnittfläche 14 des Amboß 10 befindet, kann die Klinge 40 dann die durch die gestrichelte Linie angedeutete Stellung ein­ nehmen. Wird die Schere wieder entlastet und geöffnet, nimmt die Klinge 40 durch die vorspannende Federkraft wieder die mit durch­ gezogener Linie dargestellte, vorgeschobene Stellung ein.
Es ist ohne weiteres erkennbar, daß abweichende Ausführungen der Lagerung der Klinge 40 möglich sind. Beispielsweise können anstelle von Schiebeelementen 50 und Feder 54 Federelemente vor­ gesehen sein, die zwischen dem Gelenkbolzen 12 und einem davor liegenden Gegenpunkt an der Klinge 40, wie etwa am gegenüberlie­ genden Ende des Langloches 42 ansetzen, um beide auseinander­ zudrücken und die Klinge 40 dadurch elastisch vorgestellt zu halten. Ebenso sind von einem Langloch abweichende Führungen der Klinge an dem Amboß möglich.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Schere als Haken­ schere ausgeführt und das distale Ende des Amboß 10 mit einem Haken 18 versehen. Ferner ist der Amboß 10 mit einer Wellung 11 ausgestattet, um aufliegendes Schneidgut zu halten und gegen eine Längsverschiebung auf dem Amboß 10 festzuhalten. Dadurch ist sichergestellt, daß das Schneidgut gegen die schneidende Längsbewegung der Klinge 40 festliegt. Die Wellung 11 ist je­ weils seitlich der Schnittfläche des Amboß 10, gegen die die Klinge 40 schneidet, geformt, wie in der Schnittdarstellung von Fig. 2 zu erkennen ist. Zwischen den außen liegenden Wellen 11 liegt eine ebene Schnittfläche 14, die an einem Materialeinsatz 16 im Amboß 10 angebracht ist. Ein bevorzugtes Material für den Materialeinsatz 16 ist Polytetrafluoräthylen. Ebenso wie die Wellung 11 ist der Haken 18 zweiteilig zu beiden Seiten der Schnittfläche ausgeführt, damit sich die Klinge 40 ungestört durch den Haken 18 auf die Schnittfläche 14 bewegen kann.

Claims (7)

1. Amboßschere für chirurgische Zwecke, insbesondere für lapa­ roskopische Operationen, mit einem Amboß (10), der fest mit dem distalen Ende eines Schaftrohres (20) verbunden ist und einer Klinge (40), die um einen Bolzen (12) am Amboß (10) schwenkbar und entlang eines Langloches (42) in der Klinge (40) längsver­ schiebbar am Amboß (10) gelagert ist, wobei die Klinge (40) mittels einer im Schaftrohr (20) längsverschiebbaren Betäti­ gungsstange (30) gegen den Amboß (10) schwenkbar ist und mit gegeneinander beweglichen Griffteilen, deren Schließbewegung mittels der Betätigungsstange (30) auf die Klinge (40) über­ tragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (40) eine rückseitige Rundung (44) hat, die gleitfähig an einer Lager­ fläche (52) auf einem von einer Feder (54) vorgespannten Schie­ beelement (50) anliegt und dabei der Bolzen (12) in einem Endbereich des Langloches (42) der Klinge (40) anliegt, die Klinge (40) beim Schließen um diesen Endbereich zunächst ver­ schwenkt wird, beim Überschreiten der von der Feder (54) ausgeübten Federkraft durch eine weitere Verschiebung der Be­ tätigungsstange (30) die Klinge (40) in den ziehenden Schnitt übergeht und dabei der andere Endbereich des Langloches (42) der Klinge (40) auf den Bolzen (12) zubewegt wird.
2. Amboßschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (10) seitlich der Schnittfläche (14) mit einer Wellung (11) versehen ist.
3. Amboßschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittfläche (14) auf dem Amboß (10) mit einem Materialeinsatz (16) aus einem Material versehen ist, das weicher als das Ma­ terial der Klinge (40) ist.
4. Amboßschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (10) an seinem distalen Ende einen Haken (18) aufweist.
5. Amboßschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide der Klinge (40) aus Stahl be­ steht.
6. Amboßschere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide der Klinge (40) aus Keramikma­ terial besteht.
7. Amboßschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide der Klinge (40) mit einer Zah­ nung versehen ist.
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