DE420332C - Vorrichtung zum Bekleiden von Uferboeschungen mit Beton - Google Patents
Vorrichtung zum Bekleiden von Uferboeschungen mit BetonInfo
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- DE420332C DE420332C DEK79018D DEK0079018D DE420332C DE 420332 C DE420332 C DE 420332C DE K79018 D DEK79018 D DE K79018D DE K0079018 D DEK0079018 D DE K0079018D DE 420332 C DE420332 C DE 420332C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/48—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ
- E01C19/4806—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ with solely rollers for consolidating or finishing
- E01C19/4826—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ with solely rollers for consolidating or finishing the materials being aggregate mixed with binders
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Description
- Vorrichtung zum Bekleiden von Uferböschungen mit Beton. Um hohe Uferböschungen mit einem Belag von Beton zu versehen, wird erfindungsgemäß ein an sich bekannter, mit Schüttrichter, Aus. laufschlitz, Streichbrett und Walze ausgerüsteter Wagen zu beiden Seiten des Schüttfeldes auf Schienen geführt und mit einer seitlich verschiebbaren Zugvorrichtung verbunden, So daß das Schüttgut nach- Öffnen des Auslaufschlitzes beim Aufwärtsziehen des Wagens von unten nach oben auf die ganze Breite des Schüttfeldes in geringer Schütthöhe entleert, eben gestrichen und unter dem Gewicht des Wagens, der Walze und der Füllung festgewalzt wird. Hierbei wird unter der Betonrutsche zur Zuführung des Mischgutes eine Mischvorrichtung angebracht, unter welche der entleerte Böschungswagen zum Zwecke seiner Füllung geführt wird, so daß das Mischgut möglichst unentmischt in den Schütttrichter des Böschungswagens gelangt. Die miteinander verbundenen Führungsschienen für den Schüttwagen werden hebbar am Zug- oder 2#Iasrhinen«#a-en angeordnet, so daß die Schienen bei der seitlichen Verschiebung des letzteren von der Böschung abgehoben und gleichzeitig mit dem Maschinenwagen seitlich verschoben werden. Die die Seitenschalung des Schüttfeldes bildenden Leerhölzer können dabei gleichzeitig die Unterlage für die Schienen des Böschungswagengleises bilden.
- In beiliegender Darstellung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung schematisch wiedergegeben, und nvar in Abb. r im Querschnitt. Abb. z zeigt in etwas größerem Maßstabe den Böschungswagen im Querschnitt. Abb. 3 ist ein Grundriß und Abb. q. eine Seitenansicht der Vorrichtung.
- Der mit einer Führungsrolle i (Abb. a) in zwei parallelen Schienen k von U-förmigem Querschnitt laufende Böschungswagen besteht aus einem Fahrgestell, das an einem über die Rollen s' und s2 geführten Seil hängt. Letzteres zieht den 'Vagen auf, während er durch sein eigenes Gewicht niedergeht. Auf dem Böschungswagen ruht der Schütttrichter, dessen Boden a schräg nach rückwärts abfällt und dessen hintere 'fand oben um zwei Zapfen so drehbar ist, daß man im Boden einen etwa 2o cm breiten Spalt d öffnen kann, aus dein das gleichmäßig über die ganze Breite vert ei ilte Schüttgut Z, austritt. In Abb. 2 ist die geschlossene Stellung der Wand mit b und die geöffnete Stellung mit c bezeichnet. Das unmittelbar hinter der geöffneten Wand c befindliche, der Höhe nach verstellbare Streichbrett e schiebt bei der Aufwärtsbewegung des Böschungswagens das Schüttgut vor sich her und streift es glättend nieder, während die weiter dahinter befindliche, in Lagern des Böschungswagens drehende, entsprechend schwere Walze g unter teilweiser Mitwirkung des Gewichtes des Böschungswagens das Schüttgut eianalzt. In Abb. 2 ist mit lt eine durch das Streichbrett e geschaffene Betonüberhöhung bezeichnet, welche durch die 'Walze g eingeebnet wird. Der am Böschungswagen angelenkte Abstreifer j für die\@.'alzeg und der Schütttrichter sind so breit wie das Schüttfeld gebaut. Die Schienen k, welche oben und unten durch Quereisen verbunden sind und so einen Rahmen bilden, liegen auf Holzschwellen 1, die gleichzeitig die Seitenschalung des Schüttfeldes bilden.
- Der Maschinenwagen in läuft auf zwei in der Böschungssohle liegenden Gleisen n. Er trägt den Motor o, die Seilrolle s° und den Auslegerrahmen 1,7, an dessen freiem Ende die Seilrollen s1 befestigt sind. Der Motorv dient zum Antrieb des Wagens in und der Seilrolle s2. In den Rahmen j des Auslegers ist ferner die Betonrutsche g eingebaut, durch welche der oben eingeworfene Beton m eine Mischtrommel r gelangt, um von hier in den Schütttrichter des Böschungswagens ausgeworfen zu werden, wenn der letztere seine untere Stellung einnimmt. Die Zwischenschaltung dieser NITischtrommel bezweckt, das Entmischen des Schüttgutes bei der vorhandenen großen Fallhöhe zu verhindern. Die Rollwagengleise t sind teils .auf der Böschungskrone und teils auf dem Eisengestell j sowie dem Ausleger p angebracht und dienen zur Förderung des Mischgutes nach dem Einlauf der Betonrutsche g (Abb. i, 3 und q.). Die im Eisengestell j gelagerten Schrauben u greifen an den Schienen k an und sind drehbar mit ihnen verbunden.
- Beim Betriebe wird der Böschungswagen mittels des über die Seilrollen s1 und s-' ge. führten Seiles so weit heruntergelassen, daß der vorerst noch geschlossene Schütttrichter unter die Mischtrommel r zu stehen kommt. Hierauf wird durch die Betonrutsche g das Schüttgut in die Mischtrommel r eingeführt und gelangt von da in den Schütttrichter, der bis oben gefüllt wird. Nun öffnet man die Rückwand des Schütttrichters und beginnt gleichzeitig mit der Bewegung des Böschungswagens nach oben, indem man vom Motor o die Seilrolle s2 in der dementsprechenden Richtung antreibt. Dabei läuft das Schüttgut durch die öffnung d auf die Böschung aus, wird durch das Streichbrett e ebengestrichen und durch die Walze g auf die Böschung aufgewalzt. Nach Entleeren des Schütttrichters schließt man seine Rückwand und führt ihn wieder nach unten zur weiteren Füllung. Hierauf fährt man den Böschungswagen wieder nach oben bis zu jener Stelle, bis zu welcher vorher Beton aufgetragen und eingewalzt wurde, öffnet sodann die Rückwand wieder und beginnt gleichzeitig den Z@'agen weiter hochzuziehen. Ist das ganze Feld auf diese Weise hergestellt, so hebt man unter Anziehen der Schrauben u das Gleis k des Böschungswagens samt letzterem von der Balken>unterlage L ab und verfährt sodann den Maschinenwagen in auf den Schienen jt in den Bereich des nächsten Schüttfeldes. Dieses wird durch Balkenunterlagen L beiderseitig wieder abgegrenzt, und auf diese läßt man nun unter Nachlassen der Schrauben u die Schienen k nieder. Der Arbeitsvorgang beginnt sodann von neuem.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Bekleiden von Uferböschungen mit Beton, gekennzeichnet durch ,einen Böschungs- und einen Maschinenwagen, von denen der erstere mit dem Schütttrichter (a) nebst Auslaufschlitz (d), dem Streichbrett (e) und der ZValze (g) ausgerüstet ist und beiderseits des Schüttfeldes auf letzteres begrenzenden Schienen (k) läuft, während der Maschinenwagen die Betonrutsche (g) nebst Mischer (r) behufs Zuführung des Betons zum Böschungswagen sowie den Ausleger (p) für den Seilantrieb (s, s', s2) des Böschungswagens trägt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unten und oben miteinander verbundenen Schienen des Führungsgleises für den Böschungswagen hebbar am Maschinenwagen angeordnet sind, so daß das Gleis bei der seitlichen Verschiebung des Maschinenwagens von der Böschung abgehoben und gleichzeitig mit dem Maschinenwagen seitlich verschoben werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79018D DE420332C (de) | 1921-09-03 | 1921-09-03 | Vorrichtung zum Bekleiden von Uferboeschungen mit Beton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79018D DE420332C (de) | 1921-09-03 | 1921-09-03 | Vorrichtung zum Bekleiden von Uferboeschungen mit Beton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420332C true DE420332C (de) | 1925-10-21 |
Family
ID=7233439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK79018D Expired DE420332C (de) | 1921-09-03 | 1921-09-03 | Vorrichtung zum Bekleiden von Uferboeschungen mit Beton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420332C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2447571A (en) * | 1945-01-20 | 1948-08-24 | Southwest Paving Company | Ditch paving machine |
-
1921
- 1921-09-03 DE DEK79018D patent/DE420332C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2447571A (en) * | 1945-01-20 | 1948-08-24 | Southwest Paving Company | Ditch paving machine |
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