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DE4203265A1 - Druck- oder kopiergeraet mit beidseitig eines aufzeichnungstraeger-transportkanals angeordneten zwischentraegern fuer ein- oder mehrfarbigen simplex- oder duplexdruck - Google Patents

Druck- oder kopiergeraet mit beidseitig eines aufzeichnungstraeger-transportkanals angeordneten zwischentraegern fuer ein- oder mehrfarbigen simplex- oder duplexdruck

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Publication number
DE4203265A1
DE4203265A1 DE19924203265 DE4203265A DE4203265A1 DE 4203265 A1 DE4203265 A1 DE 4203265A1 DE 19924203265 DE19924203265 DE 19924203265 DE 4203265 A DE4203265 A DE 4203265A DE 4203265 A1 DE4203265 A1 DE 4203265A1
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DE
Germany
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transfer
printing
carrier
toner image
toner images
Prior art date
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Application number
DE19924203265
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English (en)
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DE4203265C2 (de
Inventor
Hans Manzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Production Printing Germany GmbH and Co KG
Original Assignee
Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Nixdorf Informationssysteme AG filed Critical Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
Publication of DE4203265A1 publication Critical patent/DE4203265A1/de
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Publication of DE4203265C2 publication Critical patent/DE4203265C2/de
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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G2215/00924Special copy medium handling apparatus two or more parallel feed paths

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Description

Die Erfindung betrifft ein Druck- oder Kopiergerät mit beidsei­ tig eines Aufzeichnungsträger-Transportkanales angeordneten Zwischenträgern für ein- oder mehrfarbigen Simplex- oder Duplexdruck sowie ein Verfahren zum Betrieb eines derartigen Druck- oder Kopiergerätes.
Druck- oder Kopiergeräte für Simplex- oder Duplexdruck sind z. B. aus der US-A-44 77 176 und US-A-45 37 493 bekannt. Dabei handelt es sich um elektrofotografische Druckeinrichtungen mit einem Fotoleiter, auf dem mindestens zwei Ladungsbilder hinter­ einander angeordnet werden können und die eine Umdruckstation mit zugehöriger Einzelblatt-Positioniereinrichtung (Wendeein­ richtung) aufweisen, die es ermöglicht, die elektrofotografi­ sche Druckeinrichtung in zwei Betriebsarten zu betreiben und zwar in einer ersten Betriebsart, bei der die auf dem Ladungs­ bildträger hintereinander angeordneten eingefärbten Tonerbilder übereinander oder nebeneinander auf einer Seite des Einzelblat­ tes angeordnet werden und in einer zweiten Betriebsart, bei der die Folge der auf dem Ladungsbildträger befindlichen Tonerbil­ der auf der Vorder- und Rückseite des Einzelblattes angeordnet wird. Die Fixierung der Tonerbilder auf den Einzelblättern er­ folgt mit Hilfe einer Walzenfixierstation unter Anwendung von Druck und hohen Temperaturen.
In der Betriebsart Duplexdruck, bei der auf jeder Seite des Einzelblattes ein Tonerbild angeordnet ist, erfolgt die Fixie­ rung der Vorder- und Rückseite gleichzeitig. Hierzu muß das einseitig bedruckte Einzelblatt gewendet und erneut auf der anderen Seite bedruckt werden und anschließend wird es berüh­ rungslos zur Walzenfixierstation, z. B. über ein Luftkissen, befördert.
Dies erfordert einen sehr hohen mechanischen Aufwand, wenn bei großem Bedruckstoffspektrum eine hohe Betriebssicherheit ge­ währleistet werden soll.
Es sind weiterhin aus der US-A-29 90 278 oder der GB-A-20 40 226 elektrofotografische Druckeinrichtungen bekannt, bei denen mit Hilfe einer Belichtungseinrichtung auf einem Fo­ toleiter zeichenabhängige Ladungsbilder erzeugt und einer Ent­ wicklerstation zugeführt werden. Das entwickelte Ladungsbild wird dann mit Hilfe eines bandförmigen Transferelementes durch Druck mechanisch von dem Fotoleiter abgehoben und auf einen Aufzeichnungsträger übertragen. Um das Tonerbild auf dem Auf­ zeichnungsträger fixieren zu können, wird das Tonerbild auf dem bandförmigen Transferelement mit Hilfe einer Heizeinrichtung erhitzt und das erhitzte Tonerbild über eine Walzenanordnung durch Druck und Wärme auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht. Nach dem Umdruck des Tonerbildes auf den Aufzeichnungsträger wird der Zwischenträger in einer Reinigungsstation von anhaf­ tendem Toner gereinigt.
Ähnliche Druckeinrichtungen, bei denen die Übertragung der To­ nerbilder vom Fotoleiter auf das Transferelement elektrosta­ tisch erfolgt, sind aus der WO-A-87/02 792 der DE-A-39 40 217 und der US-A-36 97 170 bekannt.
Bei bekannten elektrofotografischen Druckeinrichtungen für Ein­ zelblätter ist es weiterhin üblich, aufeinanderfolgende Einzel­ blätter jeweils nacheinander zu transportieren und zu be­ drucken. Hierdurch werden Gerätekomponenten nicht optimal ge­ nutzt, wenn kleine Bogenformate bedruckt werden. Beispielsweise muß der elektrofotografische Prozeß relativ schnell ablaufen, um eine bestimmte üblicherweise auf Format A4 bezogene Druck­ leistung zu bewerkstelligen. Gleichzeitig aber ist das Druck­ werk für den Druck von Großformaten ausgelegt und deshalb nur zum Teil ausgenutzt. Unnötig hohe Ablaufgeschwindigkeiten, ein­ seitige Beanspruchung und erhebliche Verminderung der erreich­ baren Lebensdauer der einzelnen Komponenten der elektrofotogra­ fischen Druckeinrichtung sind die Folge.
Üblicherweise wird in derartigen elektrofotografischen Schnell­ druckeinrichtungen in der zugehörigen Ablegevorrichtung das be­ druckte Blatt "face down" abgelegt. Dies bedeutet, die erste bedruckte Seite liegt unten und die zuletzt bedruckte Seite liegt oben. Die Papierentnahme bei dieser Ablageweise ist nicht ohne Unterbrechung möglich. Zur Gewährleistung eines unterbre­ chungsfreien Handlings können deshalb bei bekannten Geräten zwei oder mehr unabhängige Ausgabeeinheiten mit automatischer Umschaltung angeordnet sein. Es verbleibt jedoch das Problem, daß die Bedienperson nicht zu jedem Zeitpunkt die Einzelblätter folgerichtig entnehmen kann, sondern nur relativ große und un­ handliche Stapel angeboten bekommt, welche sie meist auch noch umdrehen muß.
Allgemein ist das Design des Papierweges bei elektrofotografi­ schen Druckeinrichtungen ein entscheidendes Kriterium für die sichere Verarbeitung von Aufzeichnungsträgern unterschiedlich­ ster Art. Dies können Aufzeichnungsträger unterschiedlichster Gewichtsklassen, unterschiedlichster Formate, Sonderpapiere, vorbedruckte Aufzeichnungsträger, perforierte oder gelochte Aufzeichnungsträger usw. sein. Weiterhin werden die Geräte­ standfestigkeit, die Gerätekosten, die Diagnose- und Service­ freundlichkeit sowie das Handling im Falle eines Papierstaues ebenfalls stark beeinflußt von der Art und der Führung des Pa­ pierweges.
Ziel der Erfindung ist es deshalb, ein Druck- oder Kopiergerät mit optimierter Führung des Aufzeichnungsträgers bereitzustel­ len, das einfach und betriebssicher aufgebaut ist, eine hohe Druckqualität garantiert und Simplex- und Duplexdruck ermög­ licht.
Das Druck- oder Kopiergerät soll weiterhin so ausgestaltet sein, daß es die Nutzung von herkömmlichen bekannten Entwick­ lungsverfahren ermöglicht, bei denen im entwickelten Druckbild der Toner in mehreren Schichten angeordnet sein kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Druck- oder Kopiergerät der ein­ gangs genannten Art gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen gekennzeichnet.
Bei der Erfindung ist auf jeder Seite eines geraden Transport­ kanales für den Aufzeichnungsträger je ein Zwischenträger ange­ ordnet. Einem ersten Zwischenträger ist eine Aufzeichnungs- und Entwicklerstation für ein- oder mehrfarbige Tonerbilder zuge­ ordnet, die auf dem Zwischenträger Tonerbilder für die Front- und die Rückseite eines Aufzeichnungsträgers erzeugt. Der Zwi­ schenträger bedruckt die Frontseite des Aufzeichnungsträgers in einem Frontseiten-Transferbereich. Der andere, zweite Zwischen­ träger dient zum Bedrucken der Rückseite des Aufzeichnungsträ­ gers in einem Rückseiten-Transferbereich. Zu diesem Zwecke übernimmt er von dem ersten Zwischenträger die der Rückseite zugeordneten Tonerbilder in der Art eines mechanischen Zwi­ schenspeichers vor der Durchführung des Aufzeichnungsträgers durch den Transportkanal. Zum gleichzeitigen Bedrucken der Vor­ der- und Rückseite des Aufzeichnungsträgers wird dann der Auf­ zeichnungsträger durch die Transferbereiche der Zwischenträger hindurchgeführt und dabei gleichzeitig auf die Vorder- und Rückseite des Aufzeichnungsträgers ein Tonerbild über die Zwi­ schenträger aufgebracht. Danach erfolgt eine gleichzeitige Fi­ xierung dieser Tonerbilder beim Durchlauf durch eine Fixiersta­ tion. Sowohl der Transfer der Tonerbilder von einem zum anderen Zwischenträger als auch der Transfer von den Zwischenträgern auf den Aufzeichnungsträger erfolgt über elektrostatische Über­ tragungsmittel. Damit ist die Verwendung von herkömmlichen be­ kannten Entwicklungsverfahren möglich, bei denen im entwickel­ ten Druckbild der Toner in mehreren Schichten angeordnet sein kann. Das Entwicklergemisch kann in üblicherweise aus einem Ge­ misch aus ferromagnetischen Trägerteilchen und Tonerteilchen bestehen.
Das Druck- oder Kopiergerät weist einen sehr kurzen geraden Pa­ pierweg auf und es ist das gleichzeitige Bedrucken und Verar­ beiten von mehreren nebeneinander angeordneten Einzelblättern möglich. Das gleichzeitige Bedrucken der Vorder- und Rückseite des Aufzeichnungsträgers ohne die Verwendung von Überhol- und Warteschleifen ermöglicht eine optimale Druckqualität und eine hohe Druckleistung.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung enthält das Druck- oder Kopiergerät eine Ablegevorrichtung für die Ein­ zelblätter zum Aufbau eines Stapels aus Einzelblättern, die derart ausgestaltet ist, daß der Stapel von unten her aufgebaut wird. Der Ablegevorrichtung ist eine Wendeeinrichtung für die Einzelblätter vorgeschaltet.
Damit ist es möglich, die bedruckten Einzelblätter oder Druck­ bögen mit der ersten bedruckten Seite obenliegend so abzusta­ peln, daß der Stapel von unten nach oben wächst und zu jedem Zeitpunkt ohne Unterbrechung des Druckbetriebes die Einzelblät­ ter oder Bogenpakete aus Einzelblättern entnommen werden kön­ nen.
Bei dem erfindungsgemäßen Druck- oder Kopiergerät durchläuft der Aufzeichnungsträger sowohl bei einseitigem als auch bei doppelseitigem Bedrucken die notwendigen Stationen - Vereinze­ lung - Ausrichten - Umdrucken - Fixieren - Ablegen nur einmal auf dem kürzesten möglichen Wege mit einem Minimum an Umlen­ kungen und ohne jegliche Überhol-, Warte- und Wendezonen. Dies führt insbesondere in Anbetracht der ständig wechselnden und hohen Anforderungen an den Aufzeichnungsträgertransport (Recy­ cling, Sonderbedruckstoffe, Mailinganwendungen, unklimatisierte Papiere, besonders verwölbte Papiere usw.) zu einer optimalen Grundvoraussetzung für eine hohe Betriebssicherheit ohne Pa­ pierlaufstörungen.
Weiterhin ist aufgrund des einfachen, geraden und kontinuier­ lichen Papierweges lediglich ein Minimum an mechanischen und elektromechanischem Aufwand notwendig, was zu einer kostengün­ stigen Gerätekonzeption sowie zu einem sehr stabilen Betriebs­ verhalten führt. Der einfache und klare Funktionsablauf begün­ stigt eine rasche und richtige Diagnose im Fehlerfall und wirkt sich günstig auf die Wartbarkeit des Gerätes aus.
Das Druck- oder Kopiergerät kann in vorteilhafter Weise auch als mehrfarbig druckendes Gerät ausgestaltet sein. Hierzu ist es z. B. möglich, an einem Zwischenträger einzeln aktivierbare Entwicklerstationen zuzuordnen, die jeweils andersfarbigen To­ ner enthalten. Im Falle eines mehrfarbigen Druckes einer Seite werden dann die einzelnen Farbauszüge unmittelbar hinterein­ ander auf dem ersten Zwischenträger erzeugt und dann nachein­ ander auf den zweiten Zwischenträger deckungsgleich übertragen. Die nun auf dem zweiten Zwischenträger komplett vorhandene mehrfarbige Druckinformation wird in Form eines mehr farbigen Tonerbildes als ganzes auf den Aufzeichnungsträger umgedruckt. Diese Vorgehensweise stellt die bei Mehrfarbendruck geforderte hohe Positionssicherheit und Konturenschärfe sicher.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung darge­ stellt und wird im folgenden beispielsweise näher beschrieben.
Die Figur zeigt eine schematische perspektivische Darstellung des Aufbaues einer elektrofotografischen Einzelblatt-Druckein­ richtung mit zwei Zwischenträgern.
Die dargestellte elektrofotografische Einzelblatt-Druckeinrich­ tung zum ein- oder mehrfarbigen Bedrucken von Einzelblättern im Simplex- oder Duplexbetrieb gliedert sich in einen eigentlichen elektrofotografischen Prozeß und Fixierbereich P, einen Vor­ rats- und Zuführbereich für die Einzelblätter V sowie einen Ab­ lege- und Abstapelbereich A.
Der elektrofotografische Prozeß- und Fixierbereich enthält ei­ nen ersten Zwischenträger 10 in Form eines bandförmigen Foto­ leiters, z. B. eines OPC-Bandes, der über Führungsrollen 11 elektromotorisch angetrieben geführt ist. Anstelle des bandför­ migen Zwischenträgers läßt sich jedoch auch eine Fotoleiter­ trommel anordnen. Um den ersten Zwischenträger 10 gruppiert, sind die verschiedenen Aggregate für den elektrofotografischen Prozeß. Diese sind im wesentlichen: eine Ladeeinrichtung LE in Form eines Ladekorotrons zum Aufladen des Zwischenträgers; ein Zeichengenerator ZG mit einem Leuchtdiodenkamm zum zeichenab­ hängigen Belichten des Zwischenträgers 10; Entwicklerstationen EV, EM, EC und EB zum Einfärben des zeichenabhängig entladenen Ladungsbildes auf dem Zwischenträger 10 mit Hilfe von farbigem Toner. Dabei enthält die Entwicklerstation EV gelben Toner, die Entwicklerstation EM Toner mit der Farbe Magenta, die Entwick­ lerstation EC Toner der Farbe Cyan und die Entwicklerstation EB schwarzen Toner. Zum Entfernen des Resttoners nach der Entwick­ lung und dem Umdruck ist eine Reinigungsstation RS vorgesehen mit darin integrierter Reinigungsbürste 13 mit zugehöriger Ab­ saugeinrichtung sowie eine hier nicht dargestellte Entladeein­ richtung. Die Entwicklerstationen EV, EM, EC und EB sind aus­ wechselbar ausgestaltet und können z. B. über Gleitführungen aus dem Gerät herausgezogen und in das Gerät eingeschoben wer­ den. Sie sind in üblicherweise aufgebaut und enthalten Ent­ wicklerwalzen 14 zum Einfärben des Ladungsbildes sowie an- und abschwenkbare Führungsrollen 11/1 bis 11/4 zum An- und Ab­ schwenken des Zwischenträgers 10 an die Entwicklerwalzen 14 über elektromagnetische Schwenkeinrichtungen 15. Die Schwenk­ einrichtungen 15 können dabei z. B. als Tauchermagnete oder z. B. als Schwenkmagnete ausgebildet sein. Sie dienen dazu, die Entwicklerstationen EV, EM, EC und EB gesteuert von einer Steuerung des Gerätes einzeln mit dem Zwischenträger 10 zu koppeln, um so mehrfarbige und einfarbige Tonerbilder auf dem Zwischenträger 10 zu erzeugen.
In Bewegungsrichtung des Zwischenträgers 10 den Entwicklersta­ tionen nachgeordnet, ist eine Belichtungsstation B, die dazu dient, das entwickelte Tonerbild vor dem Umdruck zu lockern. Der erste Zwischenträger 10 begrenzt, durch Führungsrollen 11 geführt, einen Transportkanal T zur Aufnahme und Führung eines Aufzeichnungsträgers, in diesem Falle von zu bedruckenden Ein­ zelblättern 16. Dem ersten Zwischenträger 10 und dem Transport­ kanal T zugeordnet, ist ein Frontseiten-Transferbereich FT mit einem Transferkorotron 17 zur Übertragung eines auf dem ersten Zwischenträger 10 erzeugten Tonerbildes auf einen durch den Frontseiten-Transferbereich FT geführten Aufzeichnungsträger.
Auf der anderen Seite des Transportkanales T, dem ersten Zwi­ schenträger 10 gegenüberliegend angeordnet, ist ein zweiter Zwischenträger 18, der aus einem geeigneten Kunststoffband mit dielektrischen Eigenschaften besteht. Er kann jedoch auch als thermoadhäsives Transferband ausgebildet sein mit einem tempe­ raturbeständigen Trägergewebe mit einer darauf angeordneten elastischen Deckschicht aus Elastomer oder auch als ein übli­ ches OPC-Band. Der bandförmige zweite Zwischenträger 18 ist dabei so über Führungselemente 19 geführt, daß die elastische Deckschicht dem ersten Zwischenträger 10 zugewandt ist und die­ sen leicht berührt. Er ist außerdem so elastisch geführt, daß zwischen dem ersten Zwischenträger 10 und dem zweiten Zwischen­ träger 18 im Transportkanal T ein Aufzeichnungsträger hindurch­ geführt werden kann, wobei der Aufzeichnungsträger beim Durch­ führen sicher an den Zwischenträgern anliegt.
Dem zweiten Zwischenträger 18 zugeordnet, ist ein Transferkoro­ tron 20, das durch den zweiten Zwischenträger 18 hindurch auf den ersten Zwischenträger 10 wirkt und das in diesem Bereich einen Rückseitentransferbereich RT bildet. Er dient dazu, ein auf dem ersten Zwischenträger 10 befindliches Tonerbild, das der Rückseite eines zu bedruckenden Einzelblattes 16 zugeordnet ist, auf den zweiten Zwischenträger zu übertragen. Zur Reini­ gung des zweiten Zwischenträgerbandes 18 ist eine Reinigungs­ walze 21 angeordnet. Sie ist über eine elektromotorische An­ triebseinrichtung an- und abschwenkbar ausgestaltet und dient dazu, das zweite Transferband von Resttoner zu reinigen.
Der elektrofotografische Prozeß- und Fixierbereich P enthält weiterhin ein dem Transportkanal T zugeordnetes, dem zweiten Zwischenträger 18 gegenüberliegendes Transferkorotron 22, mit dem die Übertragung des auf dem zweiten Zwischenträger 18 be­ findlichen Tonerbildes auf die Rückseite des zu bedruckenden Einzelblattes 16 erfolgt, sowie ein dem Transferkorotron 22 in Prozeßrichtung nachgeordnetes Entladekorotron 23, das das be­ druckte Einzelblatt elektrostatisch neutralisiert. Fixiert wer­ den die Tonerbilder auf den Einzelblättern 16 mit Hilfe einer Fixierstation 24. Sie besteht aus einer üblicherweise aufge­ bauten Fixierwalzenanordnung aus zwei beheizten Fixierwalzen 25 mit darin angeordneter Strahlerheizung 26. Zum berührungsfreien Transport des Aufzeichnungsträgers zwischen den Transferberei­ chen und der Fixierstation ist dem Transportkanal T zugeordnet eine Luftkissen erzeugende Einrichtung 27. Sie enthält ein Ge­ bläse mit zugehöriger Verteilereinrichtung in Form einer Ver­ teilerplatte auf der sich im Betriebszustand ein Luftkissen aus­ bildet, das den Aufzeichnungsträger berührungsfrei trägt. Die Luftströmung ist dabei innerhalb dieser Einrichtung so opti­ miert, daß die lose auf dem Aufzeichnungsträger befindlichen Tonerbilder nicht mechanisch abgetragen oder verwischt werden.
Dem elektrofotografischen Prozeß- und Fixierbereich P vorge­ schaltet, ist ein Vorrats- und Zuführbereich V. Er enthält meh­ rere Vorratsbehälter 28/1 bis 28/3 zur Aufnahme von Vorrats­ stapeln aus Einzelblätter verschiedener Formate. Dem Vorrats­ behälter 28/1 sind dabei zwei Stapel von Einzelblätter im For­ mat A4 zugeordnet, die parallel verarbeitet werden, dem Vor­ ratsbehälter 28/2 ein Stapel von Einzelblättern des Formates A3 und dem Vorratsbehälter 28/3 ein Stapel aus Einzelblättern des Großformates A2. Die Einzelblätter des Formats A2 werden dabei in Längsrichtung dem Transportkanal T zugeführt, die Einzel­ blätter des Formats A3 quer und die Einzelblätter des Formats A4 wiederum in Längsrichtung, wobei jedoch eine gleichzeitige Zuführung von zwei A4-Einzelblättern und ein gleichzeitiges Be­ drucken dieser Einzelblätter vorgesehen ist. Den Vorratsbehäl­ tern zugeordnet, sind übliche Abzugseinrichtungen in Form von Abzugswalzen oder dergleichen, weiterhin enthält der Papierfüh­ rungskanal 29, der als Zuführungskanal zu dem eigentlichen Transportkanal T dient, in üblicherweise eine Vielzahl von Pa­ piertransportwalzen, die aus Übersichtlichkeitsgründen hier nicht dargestellt sind. Zwischen den Vorratsbehältern 28/1 bis 28/3 und dem eigentlichen elektrofotografischen Prozeß- und Fi­ xierbereich P befindet sich dem Transportkanal T vorgelagert, eine Ausrichteinheit 30. Sie dient dazu, die von den Stapeln 28/1 abgezogenen parallelen A4-Einzelblättern an entsprechenden Anschlägen 31 auszurichten und so lagegenau dem elektrofotogra­ fischen Prozeß- und Fixierbereich P zuzuführen. Derartige Aus­ richteinheiten sind in der papierverarbeitenden Industrie allge­ mein bekannt.
Dem elektrofotografischen Prozeß- und Fixierbereich P in Pro­ zeßrichtung nachgeordnet, ist ein Ablege- und Abstapelbereich A. Er enthält einen Papiertransportkanal 32 mit zwei parallelen Sub-Papiertransportkanälen 33/1 und 33/2, die über eine hier nur schematisch dargestellte Weiche 34 einzeln ansteuerbar sind. Dem Papiertransportkanal 32 zugeordnet, ist eine Wende­ einrichtung 35, deren Funktion später erläutert wird, sowie Ablagebehälter 36 zur Ablage der bedruckten Einzelblätter ent­ sprechend den verschiedenen Formaten. Weiterhin führt ein Sub-Papiertransportkanal 33/3 zu einer Einzelblatt-Ablegevorrich­ tung ST mit zugehöriger Stapelvorrichtung zum Aufbau eines job­ versetzten Einzelblattstapels und zwar von unten nach oben. Die Einzelblatt-Ablegevorrichtung ist in der am gleichen Tag einge­ reichten europäischen Patentanmeldung "Einzelblatt-Ablegevor­ richtung für Druckeinrichtungen zum Aufbau eines Stapels aus Einzelblättern" näher beschrieben. Der Inhalt dieser parallelen europäischen Patentanmeldung ist Bestandteil der Offenbarung dieser Anmeldung. Die Einzelblatt-Ablegevorrichtung ST enthält zwei in Form von Rollenkäfigen ausgebildete Transportsysteme 1/1, 1/2 für Einzelblätter, die achsenparallel nebeneinander angeordnet sind. Jeder der Rollenkäfige 1/1, 1/2 weist auf sei­ nem Umfang sich in Axialrichtung der Rollenkäfige 1/1, 1/2 er­ streckende rollenförmige Transportelemente 3 auf, die durch Lücken beabstandet sind. Sie umschlingen einzeln separate Teil­ ablageflächen 7/1, 7/2 einer gemeinsamen, die beiden Rollen­ käfige durchschneidenden innenliegenden Ablegefläche zur Auf­ nahme der abzulegenden Einzelblätter 16. Die Rollenkäfige sind in Kulissen geführt und weisen jeweils eine die einzelnen Transportrollen 3 verbindende, elektromotorisch angetriebene Kette auf. Durch gegensinnige Bewegung der Rollenkäfige 1/1, 1/2 entsprechend der dargestellten Pfeilrichtung erfassen die Rollenkäfige die abzustapelnden Einzelblätter 16 mittig und transportieren sie in eine oberhalb der Rollenkäfige angeordne­ te Ablageposition. Dabei wälzen sich die als Transportrollen ausgebildeten Transportelemente 3 an den Einzelblättern 16 oder an Bogenpaketen aus Einzelblättern ab. Die Ablegevorrichtung ist damit in der Lage einen Stapel 2 von unten her aufzubauen, so daß, wie dargestellt, die erste bedruckte Seite D einer Fol­ ge von bedruckten und abgestapelten Einzelblätter oben auf dem Stapel 2 zu liegen kommt.
Zwischen der Ablegevorrichtung mit den Rollenkäfigen 1/1 und 1/2 und dem Sub-Papiertransportkanal 33/2 ist eine Wendeein­ richtung H angeordnet, die ebenfalls in der am gleichen Tag eingereichten europäischen Patentanmeldung "Einzelblatt-Ablege­ vorrichtung für Druckeinrichtungen zum Aufbau eines Stapels aus Einzelblatt" beschrieben ist. Diese Wendeeinrichtung W enthält ein relativ steil gestelltes Ablagefach 40 in Form eines Zwi­ schenfaches zur Aufnahme von in Pfeilrichtung von oben her zu­ geführten Einzelblättern. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Druckeinrichtung die Einzelblätter mit der bedruckten Seite nach unten (face down) zuführt. Das erste Blatt eines Jobs wird deshalb mit der Druckseite D nach unten in dem schräggestellten Zwischenfach 40 abgelegt. Die Ablage der Folge der Einzelblät­ ter des gleichen Jobs erfolgt dann aufbauend auf dem ersten Platz, ebenfalls mit der Druckseite D nach unten auf diesem er­ sten Blatt. Damit bildet sich ein erster Job 41 in jobversetz­ ter seitenverschobener Lage. Dem Ablagefach 40 ist dabei eine entsprechende Einrichtung - die hier aus Übersichtlichkeits­ gründen nicht dargestellt ist - in Form eines Schiebers oder in Form von Anschlägen zugeordnet. Es ist jedoch auch möglich, eine Einrichtung wie sie in der WO-89/08 599 beschrieben ist, zu verwenden. Nach der Ablage des ersten Jobs 41 erfolgt in dem Ablagefach 40 eine entsprechende seitenversetzte Ablage eines nächsten Jobs 42. Je nach Auslegung der Kapazität des Ablage­ faches 40 bilden sich damit mehrere übereinander angeordnete Jobs 41, 42, bei denen die bedruckten Seiten D der Einzelbögen nach unten weisen. Damit nun mit der Ablagevorrichtung ein Sta­ pel gebildet werden kann, bei dem die Bögen "face up", d. h. mit der ersten Seite oben liegend im Stapel angeordnet sind, ist es notwendig, das so gebildete Bogenpaket entsprechend der Pfeilrichtung zu drehen und auf der hier nur schematisch ange­ deuteten Zuführeinrichtung 43 abzulegen. Die Zuführeinrichtung 43 kann aus einem angetriebenen Band bestehen, das die Bogenpa­ kete 41, 42 den Teilablageflächen 7/1 und 7/2 der Rollenkäfige 1/1 und 1/2 zuführt. Zum Wenden enthält die Wendeeinrichtung ein motorisch betriebenes Greifsystem, wie es üblicherweise in der Drucktechnik verwendet wird, mit seitlichen Greifelementen die in den Führungen geführt sind und die das Bogenpaket im Ab­ lagefach 40 erfassen und mit den bedruckten Seiten D nach oben auf den Bändern der Zuführeinrichtung 43 ablegen. Das so gewen­ dete Bogenpaket wird nun der Ablegevorrichtung zugeführt und in der beschriebenen Weise über die Rollenkäfige 1/1 und 1/2 nach oben abgestapelt und so ein Stapel 2 gebildet, bei dem die er­ ste bedruckte Seite einer Folge-von Einzelblättern oben liegt. Ebenso sind die einzelnen Jobs entsprechend ihrer Druckreihen­ folge von oben her im Stapel positioniert. Damit ist es mög­ lich, zu jedem Zeitpunkt und ohne Unterbrechung des Druckbe­ triebes die Bogenpakete bzw. die Jobs im beliebigen Maß von dem aufgebauten Stapel 2 abzutragen bzw. zu entnehmen. Während des Wendens der Bogenpakete über die Mechanik der Wendeeinrichtung kann das Ablagefach 40 erneut mit Einzelblättern in der be­ schriebenen Weise gefüllt werden. Damit ist ein kontinuierli­ ches Wenden und Zuführen der jobweise versetzten Bogenpakete zur Ablegevorrichtung gewährleistet und damit ein kontinuierli­ cher Ablege- und Druckbetrieb.
Funktion der elektrofotografischen Druckeinrichtung: Soll ein Einzelblatt, z. B. des Formates A3 oder sollen zwei Einzelblätter des Formates A4 einseitig und einfarbig bedruckt werden, so wird z. B. mit Hilfe der Entwicklerstation EB ein Tonerbild auf dem ersten Zwischenträger 10 erzeugt. Die zu be­ druckenden Einzelblätter 16 werden dann über den Papierfüh­ rungskanal 29 aus dem Vorratsbereich V dem Transportkanal T zu­ geführt und in der Ausrichtzone 30 ausgerichtet, so daß sie paßgenau mit dem auf dem ersten Zwischenträger 10 befindlichen Tonerbild zusammentreffen. Eine Übertragung des Tonerbildes auf die Einzelblätter 16 erfolgt durch das Transferkorotron 17. Die Einzelblätter werden dann mittels Luftkissen 27 in die Fixier­ station 25 geführt. Nach der Fixierung werden die Einzelblätter in einem geraden, die Fortsetzung des Transportkanales T bilden­ den Transportkanalabschnitt 44 abgekühlt und so die Verwölbung so gering wie möglich gehalten. Anschließend werden sie in den Ablege- und Abstapelbereich A befördert und dort in der be­ schriebenen Weise abgelegt.
Ist ein Einzelblatt oder sind zwei parallele Einzelblätter dop­ pelseitig zu -bedrucken, so wird zunächst die zweite, d. h. die Rückseite elektrofotografisch in Form eines Tonerbildes auf dem ersten Zwischenträger 10 erzeugt. Dieses Rückseiten-Tonerbild wird jedoch zunächst nicht auf das Einzelblatt übertragen, son­ dern mittels des Transferkorotrons 20 auf den zweiten Zwischen­ träger 18. Unmittelbar auf das rückseitige Tonerbild folgend wird auf dem ersten Zwischenträger 10 dann ein Tonerbild er­ zeugt, das der Vorderseite des zu bedruckenden Einzelblattes zugeordnet ist. Dieses Tonerbild muß hierbei gegenüber dem rückseitigen Tonerbild mit bekannten elektronischen Mitteln ge­ spiegelt dargestellt bzw. erzeugt werden.
Das zu bedruckende Einzelblatt oder die parallelen zu be­ druckenden Einzelblätter sind im Transportkanal so geführt, daß das der Frontseite zugeordnete Tonerbild paßgenau mittels Transferkorotron 17 übertragen werden kann. Unmittelbar nach Verlassen des Frontseiten-Transferbereiches FT treffen die Ein­ zelblätter mit dem zunächst auf den zweiten Zwischenträger 18 umgedruckten Tonerbild der Rückseiten paßgenau zusammen. Die Übertragung des rückseitigen Tonerbildes auf die Einzelblätter erfolgt mittels Transferkorotron 22. Die nun beidseitig be­ druckten Einzelblätter werden daraufhin mit Hilfe des Entlade­ korotrons 23 elektrostatisch neutralisiert, auf einem Luftkis­ sen der Fixierstation zugeführt, fixiert und anschließend abge­ legt.
Auf diese Art und Weise wird der Aufzeichnungsträger praktisch gleichzeitig von beiden Seiten bedruckt, ohne gewendet werden zu müssen. Anschließend erfolgt ein gemeinsames Fixieren beider Seiten.
Soll mit dem elektrofotografischen Druckgerät eine Seite eines Einzelblattes oder zweier parallel zugeführter Einzelblätter mehrfarbig bedruckt werden, so werden die einzelnen Farbauszüge mittels der mit farbigem Toner beladenen Entwicklerstationen EY, EM, EC und EB unmittelbar hintereinander auf dem Zwischen­ träger 10 elektrofotografisch erzeugt und zwar in Form einer Folge von einzelnen Farbauszügen zugeordneten Tonerbildern. Diese Tonerbilder werden nacheinander zunächst wiederum auf den zweiten Zwischenträger 18 mit Hilfe des Transferkorotrons 20 deckungsgleich übertragen, so daß sie dort positionsgenau über­ einander angeordnet sind. Das nun auf dem zweiten Zwischenträ­ ger 18 komplett vorhandene mehrfarbige Tonerbild wird dann als Ganzes in der vorher beschriebenen Weise mit Hilfe des Trans­ ferkorotrons 22 auf das dem Transportkanal T zugeführte Einzel­ blatt oder die Einzelblätter übertragen.
Soll die so bedruckte mehrfarbige Seite die Vorderseite des Einzelblattes sein, so muß dieses so bedruckte Einzelblatt in der Wendestation 35 noch einmal gewendet werden, um folgerich­ tig in der Ablegeeinrichtung A abgelegt werden zu können. Die Wendestation 35 kann dabei in bekannter Weise als Anschlag­ wendestation ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, ei­ nen z. B. über die Weiche 34 gesondert ansteuerbaren Papier­ führungskanal unmittelbar zu der Zuführeinrichtung 43 für die Rollenkäfige 1/1, 1/2 vorzusehen.
Es ist auch möglich, ein Einzelblatt oder mehrere nebeneinander angeordnete Einzelblätter beidseitig zu bedrucken. Hierzu ist es notwendig einen - hier nicht dargestellten - Rückführungs­ kanal vorzusehen. Der Rückführungskanal führt das einseitig be­ druckte und fixierte Einzelblatt erneut im gewendeten Zustand dem elektrofotografischen Prozeß- und Fixierbereich P zu. Der Rückführungskanal enthält bei der beschriebenen Ausführungs­ form eine Wendeeinrichtung und verbindet den Transportkanalab­ schnitt 44 mit der Ausrichtzone 30.
Da der elektrofotografische Prozeß- und Fixierbereich P sowie der Vorrats- und Zuführbereich V und der Ablage- und Abstapel­ bereich für Großformate ausgelegt ist (A3 quer, A2), ist durch gleichzeitigen Transport von Kleinformaten (A4) nebeneinander eine bessere Nutzung des Geräts erreichbar. (Die Leistungs­ fähigkeit einer elektrofotografischen Schnelldruckeinrichtung wird in der Regel bezogen auf das Druckvolumen von Kleinforma­ ten (A4) je Zeiteinheit.) Der Transport bzw. das Bedrucken von zwei Kleinformaten gleichzeitig ist günstig. Sie führt zu einer relativ niederen Prozeßgeschwindigkeit im elektrofotografischen Druckwerk mit unmittelbarer positiver Auswirkung auf die Le­ bensdauer des Fotoleiters, die Belichtungsanforderung des Zei­ chengenerators, die Ozonbildung und die Leistung an den Koro­ troneinrichtungen und sie führt zu günstigen konstruktiven Be­ dingungen für die Entwicklerstation und die Reinigungsstation. Die relativ niedrige Papiertransportgeschwindigkeit hat außer­ dem günstige Auswirkungen auf die Fehlerrate beim Papiertrans­ port, die Paßgenauigkeit und die mechanische Beanspruchung der Konstruktionselemente. Weiterhin führt das Bedrucken von zwei Kleinformaten zu einer günstigen symmetrischen mechanischen Be­ lastung bzw. einer optimalen Nutzung der Fixierwalzenoberfläche bei gleichzeitig relativ kleinen Durchlaufgeschwindigkeiten der Einzelblätter und somit günstiger Temperaturübertragung. Hier­ durch wird die Fixierwalzenlebensdauer bezogen auf die Druck­ leistung sehr günstig beeinflußt.
Um eine folgerichtige Ablage sicherzustellen, muß bei der Er­ stellung des elektrofotografischen Druckbildes durch den Zei­ chengenerator ZG die richtige Seitenfolge beachtet werden (z. B. in Duplexdruck Seite 1 plus 3 und danach Seite 2 plus 4 usw.). Nach der Fixierung können die beiden parallel laufenden Einzelblätter mittels eines geeignet geführten Subpapierfüh­ rungskanales 33/4 zusammengeführt und miteinander in den Ab­ lage- und Abstapelbereich A geführt werden. Der Subpapierfüh­ rungskanal 33/4 lenkt dabei das Einzelblatt des Kanales 33/1 seitlich aus und führt damit die ursprünglich parallel laufen­ den Einzelblätter übereinander.
Die Erfindung wurde anhand eines Ausführungsbeispieles be­ schrieben, das als elektrofotografische Einzelblattdruckein­ richtung ausgebildet ist. Sie kann jedoch auch als Kopiergerät ausgebildet sein. In diesem Fall ist es allein notwendig, den Zeichengenerator ZG durch eine bei Kopiergeräten übliche bild­ erzeugende Einrichtung zu ersetzen. Bei digitalen Kopiergeräten ist üblicherweise eine Abtasteinrichtung für die Bildvorlage vorhanden, deren Abtastsignale zur Kopieerzeugung dem Zeichen­ generator ZG zugeführt werden.

Claims (8)

1. Druck- oder Kopiergerät mit
  • a) einem ersten, angetriebenen Zwischenträger (10) mit zugeord­ neter Aufzeichnungs- und Entwicklerstation (ZG, EV, EM, EC, EB) zur Erzeugung von Tonerbildern auf dem ersten Zwischen­ träger (10) und mit elektrostatischen Mitteln (17) zur Über­ tragung von Tonerbildern auf eine Frontseite eines Aufzeich­ nungsträgers (16) in einem Frontseitentransferbereich (FT);
  • b) einem zweiten, angetriebenen Zwischenträger (18) mit zuge­ ordneten elektrostatischen Mitteln (20, 22) zur Übernahme von Tonerbildern von dem ersten Zwischenträger (10) in einem Übernahmebereich (20) und zur Übertragung der übernommenen Tonerbilder auf eine Rückseite eines Aufzeichnungsträgers (16) in einem Rückseitentransferbereich (22);
  • c) einem Transportkanal (T) zum Transport des Aufzeichnungsträ­ gers (16) durch die entlang des Transportkanales (T) ange­ ordneten Transfer- und Übertragungsbereiche (17, 20, 22), wobei die Zwischenträger (10, 18) beidseitig des Transport­ kanales (T) einander gegenüberliegend angeordnet sind;
  • e) einer in Fortsetzung des Transportkanales (T) den Transfer­ bereichen (22, 17, 20) nachgeordneten Fixierstation (26) zum Fixieren der Tonerbilder auf dem Aufzeichnungsträger (16) und
  • f) mit einer Ablagevorrichtung (A) zum Aufbau eines Stapels aus Einzelblättern, wobei die Ablagevorrichtung (A) Mittel (1/1, 1/2) aufweist, um den Stapel (ST) von unten her aufzubauen.
2. Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 1, mit einer Mehrzahl von entlang von dem ersten Zwischenträger (10) angeordneten einzeln aktivierbaren Entwicklerstationen (EV, EM, EC, EB) zur Erzeugung von ein- oder mehr farbigen Tonerbildern.
3. Druck- oder Kopiergerät nach einem der Ansprüche l oder 2, mit einer Fixierstation mit zwei Fixierwalzen (26) zwischen de­ nen der Aufzeichnungsträger hindurchgeführt wird und von denen mindestens eine beheizt ist.
4. Druck- oder Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem Transportkanal (T) mit zugeordneten Transfer- und Übertragungsbereichen (22, 17, 20), der zum gleichzeitigen Transport und zum Bedrucken von mehreren nebeneinander angeord­ neten Aufzeichnungsträgern (16) ausgelegt ist.
5. Druck- oder Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Transportkanal (T), der sich geradlinig durch die Transfer- und Übertragungsbereiche (17, 20, 22) erstreckt.
6. Druck- oder Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einer den Mitteln (1/1, 1/2) vorgeschalteten Wendeeinrich­ tung (W) für die der Ablagevorrichtung (A) zugeführten Einzel­ blätter (16).
7. Verfahren zum beidseitigen Bedrucken von Aufzeichnungsträ­ gern (16) mit einem Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 1 mit folgenden Merkmalen:
  • a) Erzeugen einer Folge von Tonerbildern auf dem ersten Zwi­ schenträger (10), wobei ein erstes Tonerbild der Folge einer Rückseite des zu bedruckenden Aufzeichnungsträgers (16) und ein zweites, nach folgendes Tonerbild der Folge einer Front­ seite des zu bedruckenden Aufzeichnungsträgers (16) zugeord­ net ist;
  • b) Übernahme des ersten Tonerbildes auf den zweiten Zwischen­ träger (18);
  • c) Transfer des zweiten Tonerbildes auf die Frontseite des Auf­ zeichnungsträgers (16) im Frontseitentransferbereich (FT);
  • d) Transfer des ersten Tonerbildes auf die Rückseite des Auf­ zeichnungsträgers (16) im Rückseitentransferbereich (22);
  • e) gleichzeitiges Fixieren beider Tonerbilder auf dem Auf­ zeichnungsträger (16) in der Fixierstation (26);
  • f) Ablage des Aufzeichnungsträgers (16) in einer Ablagevorrich­ tung (A), die Mittel (1/1, 1/2) aufweist, um einen Stapel (ST) aus Einzelblättern von unten her aufzubauen.
8. Verfahren zum farbigen Bedrucken von Aufzeichnungsträgern mit einem Druck- oder Kopiergerät nach Anspruch 2,
  • a) Erzeugen einer Folge von Tonerbildern auf dem ersten Auf­ zeichnungsträger (10), wobei jedes Tonerbild ein Farbaus­ zug-Teilbild eines abzudruckenden farbigen Gesamtbildes repräsentiert;
  • b) deckungsgleiche überlagerte Übertragung der Farbauszug-Teil­ bilder auf den zweiten Zwischenträger (18) zur Erzeu­ gung eines Gesamt-Tonerbildes;
  • c) Transfer des farbigen Gesamt-Tonerbildes von dem zweiten Zwischenträger (18) auf den Aufzeichnungsträger (16);
  • d) Fixieren des Aufzeichnungsträgers (16) in der Fixierstation (25).
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