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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich allgemein auf eine doppelseitige Druckvorrichtung zum Drucken
auf jeder Seite eines Aufzeichnungsmediums und insbesondere auf
eine doppelseitige Druckvorrichtung zum Erleichtern eines einseitigen
Drucks.
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Eine Druckvorrichtung wurde verbreitet
als Ausgabevorrichtung eines Computers verwendet. Eine elektrophotographische
Vorrichtung, die auf einem gewöhnlichen
Blatt Papier drucken kann, wurde als Druckvorrichtung verwendet.
Als Antwort auf den Bedarf an der Einsparung natürlicher Ressourcen in den letzten
Jahren wurde eine doppelseitige Druckvorrichtung zum Drucken auf
beiden Seiten des Blatts erforderlich. Dann ist eine Vorrichtung,
die sowohl mit einem Mechanismus zum Drucken auf der rechten Seite
des Aufzeichnungsmediums als auch einem Mechanismus für einen
Druckmechanismus zum Drucken auf der Rückseite des Aufzeichnungsmediums
versehen ist, zur Erhöhung
der Druckgeschwindigkeit erforderlich.
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12 ist
eine erläuternde
Ansicht, die den Stand der Technik zeigt.
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Die doppelseitige Druckvorrichtung
enthält eine
Druckeinheit 9b zum Drucken auf einer Seite eines Blatts
Aufzeichnungspapier P (das hier im Nachstehenden einfach
als Blatt P bezeichnet wird) und eine Druckeinheit 9b zum
Drucken auf der anderen Seite (Rückseite)
des Blatts P. Das Blatt P wird als kontinuierliche
Bahn klassifiziert, die pro Seite perforiert ist. Die Druckeinheit 9a zum
Drucken auf der Rückseite
hat eine lichtempfindliche Trommel 90. Die lichtempfindliche
Trommel 90 wird durch einen nicht veranschaulichten Vorlader
geladen und danach mit einem Lichtbild durch eine Belichtungseinheit
(nicht gezeigt) belichtet. Ein elektrostatisches latentes Bild, das
dem Lichtbild entspricht, wird auf der lichtempfindlichen Trommel 90 abgebil det.
Das latente Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 90 wird
von einer Entwicklungseinheit (nicht gezeigt) entwickelt. Dann wird
das entwickelte Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 90 von
einer Transfereinheit 91 auf das Blatt P transferiert.
Somit wird das Bild auf der Rückseite
des Blatts P gedruckt.
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Das Drucken auf der ersten Seite
(rechte Seite) des Blatts P wird ähnlich vorgenommen. Spezifisch
ausgedrückt,
hat die Druckeinheit 9b zum Drucken auf der rechten Seite
eine lichtempfindliche Trommel 92. Die lichtempfindliche
Trommel 92 wird durch den nicht veranschaulichten Vorlader
geladen und danach mit einem Lichtbild durch die Belichtungseinheit
(nicht gezeigt) belichtet. Ein elektrostatisches latentes Bild,
das dem Lichtbild entspricht, wird auf der lichtempfindlichen Trommel 92 abgebildet. Das
latente Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 92 wird
von der Entwicklungseinheit entwickelt. Anschließend wird das entwickelte Bild
auf der lichtempfindlichen Trommel 92 von der Transfereinheit 93 auf das
Blatt P transferiert. Somit wird das Bild auf der rechten
Seite des Blatts P gedruckt.
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Tonerbilder werden von einer Fixiereinheit 94 auf
beide Seiten des Blatts P fixiert. Die so konstruierte
Vorrichtung zum Drucken auf der kontinuierlichen Bahn ist in der
Japanischen offengelegten Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 7-77851 und 8-211664
(die der EP-631 204-A bzw. US-5 848 323-A entsprechen) geoffenbart.
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Es kommt jedoch zu dem folgenden,
der Druckvorrichtung des Standes der Technik inhärenten Problem.
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Mit einer Diversifikation von Druckmodi
gibt es einen Modus für
ein einseitiges Bedrucken des Aufzeichnungsblatts. Aufgrund dieser
Anforderung ist es erforderlich, dass die Druckvorrichtung auf nur einer
Seite des Aufzeichnungsblatts druckt. In diesem Fall liegt das Problem
darin, dass die bekannte Druckvorrichtung keinen einseitigen Druckmodus
hat und daher der einseitige Druck schwer vorzunehmen ist.
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WO 98/27466 offenbart eine doppelseitige Druckvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des beigeschlossenen Anspruchs 1. Somit kann diese Druckvorrichtung
einen einseitigen Druck zusätzlich
zum doppelseitigen Druck ausführen.
Es werden jedoch keine Maßnahmen
in Bezug auf einen Rückwärts-Vorschub
des Aufzeichnungsmediums während
des einseitigen Drucks getroffen.
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JP-A-54-138445 offenbart eine Druckvorrichtung,
bei der ein Leerraum auf dem Papier minimiert wird, indem das Papier
am Start oder Ende des Druckens in der umgekehrten Richtung (Rückwärts-Vorschub)
bewegt wird. Dieses Dokument enthält jedoch keine Offenbarung über einen
doppelseitigen Druck.
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Die EP-0 866 379-A offenbart eine
doppelseitige Druckvorrichtung mit einer stromaufwärtigen und
einer stromabwärtigen
Abbildungseinheit. Indem beide Abbildungseinheiten vom Aufzeichnungsmedium
getrennt gehalten werden, wird ein Rückwärts-Vorschub des Aufzeichnungsmediums
so vorgenommen, dass ein Druck auf einem unbedruckten Teil des Aufzeichnungsmediums
ermöglicht
wird. Es gibt jedoch keine Offenbarung über das Vornehmen sowohl eines
einseitigen als auch doppelseitigen Drucks durch dieselbe Vorrichtung.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Druckvorrichtung vorzusehen, die einen einseitigen
Druck zusätzlich
zu einem doppelseitigen Druck ausführen kann.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Druckvorrichtung vorzusehen, die einen Leerraum
auf einem Aufzeichnungsmedium minimieren kann, auch wenn ein einseitiger
Druck bewirkt wird.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Druckvorrichtung vorzusehen, die konstruiert ist, um einen
Rückwärts-Vorschubbetrag während eines
einseitigen Drucks zu minimieren.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst eine Druckvorrichtung eine doppelseitige Druckvorrichtung
zum Drucken auf beiden Oberflächen
eines kontinuierlichen Aufzeichnungsmediums, mit: einer Vorschubeinheit
für den
Vorschub des Aufzeichnungsmediums vorwärts und rückwärts; einer ersten Abbildungseinheit,
die stromabwärts
in einer Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums angeordnet ist,
zum Abbilden eines Tonerbilds auf einer Oberfläche des Aufzeichnungsmediums;
einer zweiten Abbildungseinheit, die stromaufwärts in der Vorschubrichtung
des Aufzeichnungsmediums angeordnet ist, zum Abbilden des Tonerbilds
auf der anderen Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums; einer Fixiereinheit zum Fixieren der Tonerbilder
auf beiden Oberflächen
des Aufzeichnungsmediums; und einer Steuereinheit zum Steuern der
ersten und der zweiten Abbildungseinheit, um einen einseitigen oder
doppelseitigen Druck vorzunehmen; dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuereinheit, während
eines doppelseitigen Drucks, die erste und die zweite Abbildungseinheit
steuert, um einen Druck nach dem Vorschub der Druckstartseite des
Aufzeichnungsmediums zurück zur
zweiten Abbildungseinheit gemäß einer
doppelseitigen Druckinstruktion vorzunehmen; und dass die Steuereinheit,
während
eines einseitigen Drucks, die erste Abbildungseinheit steuert, die
stromabwärts
in der Vorschubrichtung angeordnet ist, damit die erste Abbildungseinheit
das Tonerbild auf einer Oberfläche des
Aufzeichnungsmediums nach dem Vorschub der Druckstartseite des Aufzeichnungsmediums
zurück zur
ersten Abbildungseinheit abbildet, und die zweite Abbildungseinheit
so steuert, dass ein Abbildungsbetrieb der zweiten Abbildungseinheit
gemäß einer
einseitigen Druckinstruktion gestoppt wird.
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Somit wird beim Gebrauch der vorliegenden Erfindung
zuerst ein einseitiger Druck unter Verwendung einer der beiden Abbildungseinheiten
durchgeführt.
Als Zweites wird in der Druckvorrichtung das Tonerbild auf der Abbildungseinheit
von der Fixiereinheit darauf fixiert. Daher ist eine letzte Seite
zum Drucken an der Fixiereinheit. Auf dem zwischen dieser Fixiereinheit
und der Abbildungseinheit positionierten Aufzeichnungsmedium wird
ein Leerbereich freigelassen, wenn der Druck gestartet wird. Daher
ist es erforderlich, dass diese verschwendete Raum minimiert wird.
Für diese
Anforderung wird beim Vornehmen des einseitigen Drucks der Druck
unter Verwendung der ersten Abbildungseinheit ausgeführt, die stromabwärts in der
Vorschubrichtung angeordnet ist.
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Die erste Abbildungseinheit ist näher bei
der Fixiereinheit als die zweite Abbildungseinheit, und daher ist
eine Distanz zwischen der Fixiereinheit und der ersten Abbildungseinheit
kurz. Mit dieser Ausbildung ist es durchführbar, die Anzahl von Seiten
des Aufzeichnungsmediums zwischen der Fixiereinheit und der Abbildungseinheit
während
eines einseitigen Drucks zu senken. Der verschwendete Leerraum kann
dadurch minimiert werden. Ferner kann beim Start eines einseitigen
Drucks, wenn die Steuerung der Positionierung der Druckstartseite
des Aufzeichnungsmediums an der ersten Abbildungseinheit durch den
Vorschub des Aufzeichnungsmediums zu dieser zurück vorgenommen wird, dieser
Rückwärts-Vorschubbetrag
reduziert werden. Demgemäß kann eine
Zeit, bis der einseitige Druck gestartet wird, reduziert werden.
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Zusätzlich steuert die Steuereinheit,
während
eines einseitigen Drucks, die erste Abbildungseinheit nach dem Vorschub
einer Druckstartseite des Aufzeichnungsmediums zurück zur ersten
Abbildungseinheit. Da die Druckstartseite rückwärts vorgeschoben wird, können, auch
wenn ein einseitiger Druck vorgenommen wird, die Seiten minimiert
werden, die sich als verschwendete Leerräume herausstellen.
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Vorzugsweise kann die Vorrichtung
ferner eine Führungsrolle
umfassen, die zwischen der ersten Abbildungseinheit und der Fixiereinheit
vorgesehen ist, um dem Aufzeichnungsmedium eine Spannung zu verleihen,
indem sie mit der anderen Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gelangt. Da die Führungsrolle
zwischen der ersten Abbildungseinheit und der Fixiereinheit vorgesehen
ist, kann dem Aufzeichnungsmedium die Spannung verliehen werden,
wodurch ein Stau beim Vorschub verhindert wird.
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Die Steuereinheit steuert, während eines doppelseitigen
Drucks, die erste und die zweite Abbildungseinheit nach dem Vorschub
der Druckstartseite des Aufzeichnungsmediums zurück zur zweiten Abbildungseinheit.
Während
eines doppelseitigen Drucks wird die Druckstartseite des Aufzeichnungsmediums
zur zweiten Abbildungseinheit zurück vorgeschoben, und daher
kann auch während
des doppelseitigen Drucks die Anzahl von Seiten minimiert werden,
die leer gelassen werden.
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Die Steuereinheit steuert, während eines einseitigen
Drucks, die zweite Abbildungseinheit so, dass ein Betrieb der zweiten
Abbildungseinheit gestoppt wird. Unter dieser Steuerung wird es
nicht zugelassen, dass die nicht in Verwendung stehende Abbildungseinheit
arbeitet, wodurch eine längere
Lebensdauer der Vorrichtung erzielt werden kann.
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Vorzugsweise ist die Fixiereinheit
aus einer ersten Fixiereinheit zum Fixieren des Bilds auf eine Oberfläche des
Aufzeichnungsmediums und einer zweiten Fixiereinheit konstruiert,
welche in einer Position vorgesehen ist, die in einer Distanz L4 von
der ersten Fixiereinheit beabstandet ist, um das Bild auf die andere
Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums zu fixieren, und die Distanz L4 ist
gleich einer oder kleiner als eine Distanz L3 zwischen
einer Abbildungsposition der ersten Abbildungseinheit und einer Abbildungsposition
der zweiten Abbildungseinheit einge stellt. Mit dieser Konstruktion
kann, wenn von einem einseitigen Druck zu einem doppelseitigen Druck
umgeschaltet wird, oder wenn ein doppelseitiger Druck wiederaufgenommen
wird, ein Rückwärts-Vorschubbetrag
reduziert werden, und die Druckgeschwindigkeit kann erhöht werden.
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Es wird bevorzugt, dass jede von
der ersten und der zweiten Abbildungseinheit aus einem aus einem
endlosen Bildträgerkörper, einer
Abbildungseinheit zum Abbilden eines latenten Bilds auf dem Bildträgerkörper, einer
Entwicklungseinheit zum Entwickeln des latenten Bilds auf dem Bildträgerkörper zu einem
Tonerbild und einer Transfereinheit zum Transferieren des entwickelten
Bilds auf dem Bildträgerkörper auf
eine Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums besteht.
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Insbesondere enthält die erste Abbildungseinheit
eine Rückholeinheit
zum Zurückziehen
der Transfereinheit vom Bildträgerkörper, und
die zweite Abbildungseinheit enthält eine Rückholeinheit zum Zurückziehen
der Transfereinheit vom Bildträgerkörper, und
die Steuereinheit zieht, wenn das Aufzeichnungsmedium rückwärts vorgeschoben
wird, die Transfereinheit von der ersten Abbildungseinheit und die
Transfereinheit der zweiten Abbildungseinheit zurück.
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Die Transfereinheit wird zurückgezogen,
und daher kann der Rückwärts-Vorschub
des Aufzeichnungsmediums problemlos ausgeführt werden. Zusätzlich zieht
die Steuereinheit, während
eines einseitigen Drucks, die Transfereinheit der zweiten Abbildungseinheit
zurück.
Die Transfereinheit der während
des einseitigen Drucks nicht in Verwendung stehenden Abbildungseinheit
wird zurückgezogen,
und daher wird keine zusätzliche
Belastung auf das Aufzeichnungsmedium ausgeübt. Daher wird so ermöglicht,
dass ein einseitiger Druck problemlos durchgeführt wird.
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Nun erfolgt eine detaillierte Beschreibung anhand bloßer Beispiele
mit Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in denen:
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1 eine
Ansicht ist, die eine Konstruktion einer Vorrichtung in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
erläuternde
Ansicht ist, die einen Betrieb während
eines doppelseitigen Drucks in der Konstruktion in 1 zeigt;
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3 eine
erläuternde
Ansicht ist, die einen Betrieb während
eines einseitigen Drucks in der Konstruktion in 1 zeigt;
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4 ein
Flussdiagramm ist, das einen einseitigen Druckschaltprozess in der
Konstruktion in 1 zeigt;
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5 eine
erläuternde
Ansicht ist, die einen Rückwärts-Vorschubbetrieb
während
eines einseitigen Drucks in 4 zeigt;
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6 ein
Flussdiagramm ist, das einen doppelseitigen Druckprozess in der
Konstruktion in 1 zeigt;
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7 eine
erläuternde
Ansicht ist, die den Rückwärts-Vorschub während eines
doppelseitigen Drucks in 6 zeigt;
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8 eine
erläuternde
Ansicht ist, die den Rückwärts-Vorschub in der Konstruktion
in 1 zeigt;
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9 eine
erläuternde
Ansicht ist, die ein Vergleichsbeispiel des Rückwärts-Vorschubbetriebs in 8 zeigt;
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10 eine
Ansicht ist, die eine Konstruktion eines Rückholmechanismus in 1 veranschaulicht;
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11 eine
erläuternde
Ansicht ist, die den Rückholmechanismus
in 10 zeigt; und
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12 eine
erläuternde
Ansicht ist, die den Stand der Technik zeigt.
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1 ist
eine Ansicht, die eine Konstruktion einer Druckvorrichtung in einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist
eine erläuternde
Darstellung, die zeigt, wie ein doppelseitiger Druckbetrieb in 1 durchgeführt wird. 3 ist eine erläuternde
Darstellung, die zeigt, wie ein einseitiger Druckbetrieb in 1 ausgeführt wird.
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1 veranschaulicht
eine Druckvorrichtung zum Drucken auf beiden Seiten einer kontinuierlichen
Papierbahn mit Vorschubperforationen. In einem Fach 1 ist
eine unbedruckte kontinuierliche Papierbahn P gestapelt.
Die kontinuierliche Bahn P ist pro Seite perforiert. Ein
Blattträgertraktor 2 gelangt
in Eingriff mit den Vorschubperforationen der kontinuierlichen Bahn P und
schieb somit die kontinuierliche Bahn P in einer Pfeilrichtung
vor. Ein Druckmechanismus für
die Rückseite
(eine zweite Abbildungseinheit) 3 ist aus einem elektrophotographischen
Druckmechanismus konstruiert, und bewirkt einen Druck auf der Rückseite
der kontinuierlichen Bahn P.
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Dieser Druckmechanismus 3 für die Rückseite
enthält
eine lichtempfindliche Trommel 37, eine Ladeeinheit 30 zum
Laden der lichtempfindlichen Trommel 37 mit Elektrizität und einen
LED-Kopf 31, damit die lichtempfindliche Trommel 37 mit
einem einzeiligen Lichtbild belichtet wird. Dieser LED-Kopf 31 besteht
aus einem LED-Array, in dem LEDs (lichtemittierende Dioden), deren
Anzahl einer Zeile entsprechend eingestellt ist, in einem Array
angeordnet sind.
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Eine Entwicklungseinheit 32 entwickelt
das latente Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 37. Eine
Transferladeein- heit 33 transferiert das entwickelte Bild
auf der lichtempfindlichen Trommel 37 auf die kontinuierliche
Bahn P. Eine Transferführungsrolle 34 presst
die kontinuierliche Bahn P gegen die lichtempfindliche
Trommel 37. Ein Rückholmechanis mus 38 zieht
die Transferführungsrolle 34 zurück, wenn
sie sich in einem Nicht-Transferprozess befindet, und verhindert
so, dass die kontinuierliche Bahn P mit der lichtempfindlichen
Trommel 37 in Kontakt gelangt. Ein Reiniger 35 sammelt
zurückbleibenden Toner
auf der lichtempfindlichen Trommel 37. Eine Entelektrisierungslampe 36 entfernt
ein Restpotential aus der lichtempfindlichen Trommel 37.
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Ein Druckmechanismus für die rechte
Seite (eine erste Abbildungseinheit) 4 besteht auch aus
einem elektrophotographischen Druckmechanismus und implementiert
das Drucken auf der rechten Seite der kontinuierlichen Bahn P.
Der Druckmechanismus 4 für die rechte Seite ist stromabwärts vom
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite
in einer Blattvorschubrichtung angeordnet.
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Dieser Druckmechanismus 4 für die rechte Seite
ist aus einer lichtempfindlichen Trommel 47, einer Ladeeinheit 40 zum
Laden der lichtempfindlichen Trommel 47 mit Elektrizität und einem
LED-Kopf 41 konstruiert, damit die lichtempfindliche Trommel 47 mit
einem einzeiligen Lichtbild belichtet wird. Dieser LED-Kopf 41 besteht
aus einem LED-Array, in dem LEDs (lichtemittierende Dioden), deren
Anzahl einer Zeile entsprechend eingestellt ist, in einem Array
angeordnet sind.
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Eine Entwicklungseinheit 42 entwickelt
das latente Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 47. Eine
Transferladeeinheit 43 transferiert das entwickelte Bild
auf der lichtempfindlichen Trommel 47 auf die kontinuierliche
Bahn P. Eine Transferführungsrolle 44 presst
die kontinuierliche Bahn P gegen die lichtempfindliche
Trommel 47. Ein Rückholmechanismus 48 zieht
die Transferführungsrolle 44 zurück, wenn
sie sich in einem Nicht-Transferprozess befindet, und verhindert
so, dass die kontinuierliche Bahn P mit der lichtempfindlichen
Trommel 47 in Kontakt gelangt. Ein Reiniger 45 sam melt
zurückbleibenden Toner
auf der lichtempfindlichen Trommel 47. Eine Entelektrisierungslampe 46 entfernt
ein Restpotential aus der lichtempfindlichen Trommel 47.
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Eine Neutralisationsladeeinheit 70 ist
zwischen dem Druckmechanismus 3 für die Rückseite und dem Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite vorgesehen und neutralisiert ein elektrisches Potential auf
der rechten Seite der kontinuierlichen Bahn P, wobei sie
das elektrische Potential durch den Druckmechanismus 3 für die Rückseite
annimmt. Der Transferbetrieb kann dadurch stabil im Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite vorgenommen werden.
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Eine Führungsrolle 71 lenkt
die in der vertikalen Richtung getragene kontinuierliche Bahn P in
einer horizontalen Richtung ab. Die Fixiereinheit 5 ist aus
einem Paar von Blitzfixiereinheiten 50, 51 konstruiert
und fixiert die Tonerbilder auf beiden Seiten der kontinuierlichen
Bahn P. In einem Stapler 6 wird die bedruckte
kontinuierliche Bahn P gestapelt.
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Eine Mechanismussteuereinheit 10 steuert Drucksteuereinheiten 11, 12 in Übereinstimmung
mit einer Druckindikation und Druckdaten, die von einem Hostcomputer
gegeben werden. Die erste Drucksteuereinheit 11 steuert
den Druckmechanismus 4 für die rechte Seite in Übereinstimmung
mit der Indikation von der Mechanismussteuereinheit 10.
Die zweite Drucksteuereinheit 12 steuert den Druckmechanismus 3 für die Rückseite
in Übereinstimmung mit
der Indikation von der Mechanismussteuereinheit 10. Eine
Papiervorschub-Steuereinheit 13 steuert den Vorschubtraktor 2 in Übereinstimmung
mit der Indikation von der Mechanismussteuereinheit 10.
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In dieser Druckvorrichtung startet,
während des
doppelseitigen Druckprozesses, der Druckmechanismus 3 für die Rückseite
den Druck vor dem Druckmechanismus 4 für die rechte Seite. Ferner wird
der Trägerweg
in der vertikalen Richtung eingestellt, und die Druckmechanismen 3, 4 für die Rück- bzw.
rechte Seite sind mit dem Trägerweg
dazwischen angeordnet. Mit dieser Konfiguration kann die Größe der Druckvorrichtung
reduziert werden.
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Als nächstes wird der Rückholmechanismus 38, 48 erläutert. 10 ist eine Ansicht, die
eine Konstruktion des Rückholmechanismus
in 1 zeigt. 11 ist eine erläuternde
Ansicht, die den Rückholmechanismus
in 10 zeigt.
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Ein Transferrahmen 103 ist,
wie in 10 veranschaulicht,
mit einer Transferführungsrolle 34, einer
Transferladeeinheit 33 und Blattführungen 100, 101, 102 versehen.
Der Transferrahmen 103 ist so an einem Staubehandlungsrahmen 105 angepasst, dass
er rund um eine Achse 104 drehbar ist. Der Transferrahmen 103 ist
mit einer Gleitnut 107 versehen, die ungefähr parallel
zur Transferladeeinheit 33 verläuft. Ein Rückholarm 106 ist in
die Gleitnut 107 eingepasst. Der Rückholarm 106 ist drehbar
rund um eine welle 108. Die welle 108 wird von
einem Schrittmotor (nicht gezeigt) gedreht.
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Der Staubehandlungsrahmen 105 ist
rund um die Achse 104 drehbar. Der Staubehandlungsrahmen 105 ist
mit einer Gleitnut 110 ausgebildet. Ein Treibarm 109 ist
in die Gleitnut 110 eingepasst.
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Wenn der Rückholarm 106, wie
in 10 gezeigt, an einem
oberen Rand der Gleitnut 110 positioniert ist, ist der
Transferrahmen 103 in einer Transferposition. Die Transferführungsrolle 34 ist nämlich in
einer Position, um das Blatt gegen die lichtempfindliche Trommel 37 zu
pressen, und die Transferladeeinheit 33 befindet sich sehr
nahe bei der lichtempfindlichen Trommel 37.
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Der Rückholarm 106 wird,
wie in 11 gezeigt, vom
Schrittmotor in einer Pfeilrichtung b in 11 gedreht, und darauf rotiert der Transferrahmen 103 rund
um die Achse 104 in einer Pfeilrichtung c in 11. Demgemäß zieht
sich der Transferrahmen in eine Rückholposition zurück. Das
heißt,
die Transferführungsrolle 34 wird
von der lichtempfindlichen Trommel 37 entfernt, und die
Transferladeeinheit 33 wird auch von der lichtempfindlichen
Trommel 37 entfernt.
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In dieser Rückholposition wird das Blatt
nicht gegen die lichtempfindlichen Trommel 37 gepresst und
befindet sich in einem Nicht-Kontaktzustand mit der lichtempfindlichen
Trommel 37. Daher kann das Blatt während des einseitigen Drucks
glatt getragen werden. Ferner arbeitet der Rückholmechanismus, wobei der
Transferrahmen 103 mit der Transferführungsrolle 34, der
Transferladeeinheit 33 und den Blattführungen 100–102 versehen
ist, und zieht so diesen Transferrahmen 103 zurück. Daher
ist es durchführbar,
alle Komponenten zu entfernen, die sich als Belastung für das Blatt
herausstellen. Darüber
hinaus kann dieser Rückholmechanismus
mit einer einfachen Konstruktion aktualisiert werden.
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Es ist zu beachten, dass der Rückholmechanismus 48 des
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite dieselbe Konstruktion aufweist, wobei daher eine
Erläuterung
dafür weggelassen
wird.
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Als nächstes werden der doppel- und
der einseitige Druckbetrieb beschrieben. während des doppelseitigen Drucks,
wie in 2 gezeigt, bewirkt im
Druclnechanismus 3 für
die Rückseite
der Rückholmechanismus 38,
dass die Transferrolle 34 die kontinuierliche Bahn P gegen
die lichtempfindliche Trommel 37 presst. Ferner bewirkt
im Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite der Rückholmechanismus 48,
dass die Transferrolle 44 die kontinuierliche Bahn P gegen
die lichtempfindliche Trommel 47 presst.
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Die beiden Druckmechanismen 3, 4 arbeiten,
um die Tonerbilder auf beiden Seiten der kontinuierlichen Bahn P abzubilden.
Dann wird die Richtung der kontinuierlichen Bahn P durch
die Führungsrolle 71 abgelenkt,
und danach werden die Tonerbild auf der kontinuierlichen Bahn P von
der Fixiereinheit 5 darauf fixiert.
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Außerdem, wie in 3 gezeigt, involviert der einseitige
Druck die Verwendung des Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite. Im Druckmechanismus 3 für die Rückseite zieht der Rückholmechanismus 38 die
Transferrolle 34 zurück,
um die kontinuierliche Bahn P von der lichtempfindlichen
Trommel 37 zu trennen. Ferner bewirkt im Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite der Rückholmechanismus 48, dass
die Transferrolle 44 die kontinuierliche Bahn P gegen
die lichtempfindliche Trommel 47 presst.
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Das Tonerbild wird nur auf der rechten
Seite der kontinuierlichen Bahn P abgebildet, indem nur der
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite betrieben wird. Dann wird die Richtung der kontinuierlichen Bahn P von
der Führungsrolle 71 abgelenkt,
und danach wird das Tonerbild auf der kontinuierlichen Bahn P von
der Fixiereinheit 5 darauf fixiert.
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Der Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite liegt näher
bei der Fixiereinheit 5 als der Druckmechanismus 3 für die Rückseite,
und daher kann eine Distanz zwischen der Fixiereinheit 5 und
dem Druckmechanismus 4, der arbeitet, reduziert werden.
Daher ist es möglich,
einen verschwendeten Raum zwischen der Fixiereinheit und dem Druckmechanismus 4 zu
minimieren. Wenn die kontinuierliche Bahn P zum Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite beim Start eines einseitigen Drucks rückwärts vorgeschoben wird, kann
ein Rückwärts-Vorschubbetrag
verringert werden. Eine für
den Rückwärts-Vorschub
beim Start des einseitigen Drucks erforderliche Zeit kann daher
verkürzt
werden.
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Außerdem hält, während eines einseitigen Drucks,
der Druckmechanismus 3 für die Rückseite an. Demgemäß kann verhindert
werden, dass der Druckmechanismus 3 für die Rück seite unnötig arbeitet. Da die Transferrolle 34 des
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite
zurückgezogen
bleibt, kann ferner verhindert werden, dass die kontinuierliche Bahn P mit
der lichtemfindlichen Trommel 37 des Druckmechanismus 3 für die Rückseite
in Kontakt gelangt. Daher kann verhindert werden, dass die kontinuierliche
Bahn P während
des einseitigen Drucks verschmutzt wird.
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Außerdem trägt die Führungsrolle 71 die kontinuierliche
Bahn P und verhindert, dass sich die kontinuierliche Bahn P wölbt. Die
Führungsrolle 71 ist an
der Rückseite
der kontinuierlichen Bahn P vorgesehen und wird daher nicht
mit der rechten Seite der kontinuierlichen Bahn P in Kontakt
gebracht. Daher kann verhindert werden, dass die Führungsrolle 71 die Abbildung des Tonerbilds
auf der rechten Seite der kontinuierlichen Bahn P während des
einseitigen Drucks stört.
Das heißt,
die kontinuierliche Bahn P kann ohne Störung der Abbildung des Tonerbilds
getragen werden.
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4 ist
ein Flussdiagramm eines einseitigen Druckschaltprozesses auf der
Basis der Konstruktion in 1. 5 ist eine erläuternde
Darstellung, die einen Rückwärts-Vorschubbetrieb
während des
einseitigen Drucks in 4 zeigt.
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- (S1) Ansprechend auf eine Indikation vom Hostcomputer steuert
die Mechanismussteuereinheit 10 die beiden DruckSteuereinheiten 11, 12,
um sowohl den Druckmechanismus 4 für die rechte Seite als auch den
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite
zu betreiben. Dadurch wird das Drucken auf beide Seiten der kontinuierlichen
Bahn P ausgeführt.
- (S2) Die Mechanismussteuereinheit 10 betreibt, beim Empfang
eines einseitigen Druckbefehls nach den doppelseitigen Druckdaten
auf der letzten Seite vom Hostcomputer, die Druckmechanismen 4, 3 für die rechte
und Rückseite,
um die doppelseitigen Druckdaten für die letzte Seite auf die
kontinuierliche Bahn P zu drucken (zu transferieren), und,
zum Fixieren der Tonerbilder, wird die letzte Druckseite der kontinuierlichen
Bahn P zur Fixiereinheit 5 getragen. Die auf beide
Seiten davon gedruckten Tonerbilder werden dadurch fixiert.
- (S3) Die Mechanismussteuereinheit 10 stoppt, bei der
Fixierung auf beide Seiten der letzten Seite zum Drucken, das Tragen
des Blatts. Dann betreibt die Mechanismussteuereinheit 10,
wie in 5 gezeigt, den
Rückholmechanismus 38 der
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite,
wodurch die Transferrolle 34 von der lichtempfindlichen
Trommel 37 zurückgezogen
wird. Ferner betreibt die Mechanismussteuereinheit 10 den
Rückholmechanismus 48 des
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite, wodurch die Transferrolle 44 von der
lichtempfindlichen Trommel 47 zurückgezogen wird. Dann stoppt
die Mechanismussteuereinheit 10 den Betrieb des Druckmechanismus 3 für die Rückseite.
- (S4) Die Mechanismussteuereinheit 10 steuert, wie in 5 gezeigt, die Blattvorschub-Steuereinheit 13, um
die kontinuierliche Bahn P so rückwärts vorzuschieben, dass eine
Seite (einseitige Druckstartseite) Ps neben einer doppelseitigen
letzten Druckseite Pe der kontinuierlichen Bahn P in
einer Transferposition (einer Schreibstartposition) des Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite angeordnet ist.
- (S5) Als Nächstes
betreibt die Mechanismussteuereinheit 10 den Rückholmechanismus 48 der
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite, um die Transferrolle 44 gegen die lichtempfindliche
Trommel 47 zu pressen. Dann steuert die Mechanismussteuereinheit 10 den
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite durch die Drucksteuereinheit 11, wodurch
ein einseitiger Druck bewirkt wird.
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Nach dem Fixieren der auf diese Weise
auf beide Seiten gedruckten Tonerbilder wird die kontinuierliche
Bahn P rückwärts vorgeschoben,
so dass die Seite (die einseitige Druckstartseite) Ps neben
der letzten doppelseitigen Druckseite Pe in der Transferposition
(der Schreibstartposition) des Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite angeordnet ist. Daher ist es möglich, einen Leerraum auf dem
Blatt sogar im Fall der kontinuierlichen Bahn zu eliminieren.
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Ferner nimmt der stromabwärts in der
Tragrichtung angeordnete Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite einen einseitigen Druck vor, und die Distanz zwischen der
Fixiereinheit 5 und dem Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite kann reduziert werden. Demzufolge kann ein geringer Rückwärts-Vorschubbetrag ausreichen.
Demgemäß kann eine Rückwärts-Vorschubzeit
beim Starten des einseitigen Drucks verringert werden. Dies macht
es durchführbar
zu verhindern, dass die Druckgeschwindigkeit sinkt, auch wenn vom
doppelseitigen Druck zum einseitigen Druck umgeschaltet wird.
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6 ist
ein Flussdiagramm, das einen doppelseitigen Druckschaltprozess auf
der Basis der Konstruktion in 1 zeigt. 7 ist eine erläuternde
Darstellung, die einen Rückwärts-Vorschubbetrieb
während
des doppelseitigen Drucks in 6 zeigt.
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- (S10) Ansprechend auf eine Indikation vom Hostcomputer steuert
die Mechanismussteuereinheit 10 die Drucksteuereinheit 11,
um den Druckmechanismus 4 für die rechte Seite zu betreiben.
Dadurch wird das Drucken auf die eine Seite der kontinuierlichen Bahn P ausgeführt.
- (S11) Die Mechanismussteuereinheit 10 betreibt, beim
Empfang eines doppelseitigen Druckbefehls nach den einseitigen Druckdaten
auf der letzten Seite vom Hostcomputer, den Druckmechanismus 4 für die rechte
Seite, um die einseitigen Druckdaten für die letzte Seite auf die
kontinuierliche Bahn P zu drucken (zu transferieren), und
danach wird, zum Fixie ren dieses Tonerbilds, die letzte Druckseite
der kontinuierlichen Bahn P zur Fixiereinheit 5 getragen.
Das auf die eine Seite davon gedruckte Tonerbild wird dadurch darauf
fixiert. (S12) Die Mechanismussteuereinheit 10 stoppt,
beim Fixieren des Drucks auf die eine Seite der letzten Druckseite,
das Tragen des Blatts. Dann betreibt, wie in 7 gezeigt, die Mechanismussteuereinheit 10 den
Rückholmechanismus 38 des
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite,
wodurch die Transferrolle 34 von der lichtempfindlichen
Trommel 37 entfernt wird. Ferner betreibt die Mechanismussteuereinheit 10 den
Rückholmechanismus 48 des
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite, wodurch die Transferrolle 44 von der
lichtempfindlichen Trommel 47 entfernt wird.
- (S13) Die Mechanismussteuereinheit 10 steuert, wie in 7 gezeigt, die Blattvorschub-Steuereinheit 13, um
die kontinuierliche Bahn P rückwärts vorzuschieben, so dass
eine Seite (die doppelseitige Druckstartseite) Ps neben
der letzten einseitigen Druckseite Pe der kontinuierlichen
Bahn P in einer Transferposition (einer Schreibstartposition)
des Druckmechanismus 3 für die Rückseite angeordnet ist.
- (S14) Als nächstes
betreibt die Mechanismussteuereinheit 10 den Rückholmechanismus 48 des
Druckmechanismus 4 für
die rechte Seite, um die Transferrolle 44 gegen die licht-
empfindliche Trommel 47 zu pressen. Dann betreibt die Mechanismussteuereinheit 10 den
Druckmechanismus 3 für
die Rückseite, um
die Transferrolle 34 gegen die lichtempfindliche Trommel 37 zu
pressen. Dann steuert die Mechanismussteuereinheit 10 die
Druckmechanismen 4, 3 für die rechte und Rückseite
durch die Drucksteuereinheiten 11, 12, wodurch
ein doppelseitiger Druck bewirkt wird.
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Nach dem Fixieren des auf diese Weise
auf die eine Seite gedruckten Tonerbilds wird die kontinuierliche
Bahn P rückwärts vorgeschoben,
so dass die Seite (die doppelseitige Druckstartseite) Ps neben der
letzten einseitigen Druckseite Pe in der Transferposition
(der Schreibstartposition) des Druckmechanismus 3 für die Rückseite
angeordnet ist. Daher ist es möglich,
einen Leerraum auf dem Blatt sogar im Fall der kontinuierlichen
Bahn zu eliminieren.
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8 ist
eine erläuternde
Darstellung, die einen Rückwärts-Vorschubbetrieb
beim doppelseitigen Druck in 7 zeigt. 9 ist eine erläuternde
Ansicht, die ein Vergleichsbeispiel des Rückwärts-Vorschubbetriebs zur Erläuterung
des Betriebs in 8 zeigt.
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Die Fixiereinheit 5 besteht,
wie in 8 gezeigt, aus
einem Paar von Blitzfixiereinheiten 50, 51. Hinsichtlich
der Konstruktion ist es schwierig, diese Blitzfixiereinheiten 50, 51 in
denselben Positionen vorzusehen. Daher werden die Blitzfixiereinheiten 50, 51 in
Positionen angeordnet, die in einer Distanz 4 voneinander
beabstandet sind.
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Hier wird angenommen, dass L3 eine
Distanz zwischen einer Transferposition (einer Position der Transferladeeinheit 43)
des Druckmechanismus 4 für die rechte Seite und einer
Transferposition (einer Position der Transferladeeinheit 33)
des Druckmechanismus 3 für die Rückseite ist. Diese Distanz L3 wird
auf der Basis der Abmessungen der Druckmechanismen 3, 4 festgelegt.
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8 zeigt
den Fall, wo die Distanz L4 zwischen den Fixiereinheiten
kleiner eingestellt ist als die Distanz L3 zwischen den
Transferpositionen. 9 zeigt
ein Vergleichsbeispiel, wo die Distanz L4 zwischen den
Fixiereinheiten größer eingestellt
ist als die Distanz L3 zwischen den Transferpositionen.
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Wenn vom einseitigen Druck zum doppelseitigen
Druck umgeschaltet wird, oder wenn ein Duplex-Druck wiederaufgenommen
wird, wird, wie in 8 gezeigt,
die letzte Druckseite Pe, wenn die Fixierung vollendet ist, zur
Transferposition des Druckmechanismus 3 für die Rückseite
zurück
vorgeschoben. Zu dieser Zeit ist ein Rückwärts-Vorschubbetrag im Fall
von 8 um eine Seite
kleiner als im Fall von 9.
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Wenn L4 ≤ L3, kann daher der
Rückwärts-Vorschubbetrag
reduziert werden. Eine Zeit, bis der Druck gestartet wird, kann
dadurch verringert werden.
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Zusätzlich zur oben diskutierten
Ausführungsform
kann die vorliegende Erfindung wie folgt modifiziert werden.
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- (1) Der elektrophotographische Mechanismus wurde als Beispiel
als Druckmechanismus angegeben, es können jedoch auch andere Druckmechanismen
zur Abbildung der Tonerbilder verwendet werden.
- (2) Die Bitzfixiereinheit wurde als Beispiel als Fixiereinheit
angegeben, es können
jedoch andere Fixiereinheiten wie eine Heizwalzen-Fixiereinheit,
etc., verwendet werden.
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Die vorliegende Erfindung wurde bisher durch
die Ausführungsformen
beschrieben, kann jedoch in verschiedensten Formen innerhalb des
Umfangs der vorliegenden Erfindung, wie beansprucht, modifiziert
werden.
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Die vorliegende Erfindung zeigt,
wie oben diskutiert, die folgenden Effekte.
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- (1) Wenn ein einseitiger Druck ausgeführt wird, ist es durchführbar, da
die erste Abbildungseinheit, die stromabwärts in der Tragrichtung angeordnet
ist, für diesen
Druck verwendet wird, die Anzahl oder Seiten des Aufzeichnungsmediums
zwischen der Fixiereinheit und der Abbildungseinheit zu verringern,
so dass ein verschwendeter Leerraum minimiert werden kann.
- (2) Ferner kann beim Start eines einseitigen Drucks, wenn die
Steuerung des Rückwärts-Vorschubs
des Aufzeichnungsmediums und so die Einstellung der Position der
Startseite des Aufzeichnungsmediums an der ersten Abbildungsein heit
ausgeführt
wird, dieser Rückwärts-Vorschubbetrag
verringert werden. Daher ist es durchführbar, die Zeit zu reduzieren,
bis der einseitige Druck gestartet wird.