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DE4201059A1 - Flammrohr - Google Patents

Flammrohr

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DE4201059A1
DE4201059A1 DE19924201059 DE4201059A DE4201059A1 DE 4201059 A1 DE4201059 A1 DE 4201059A1 DE 19924201059 DE19924201059 DE 19924201059 DE 4201059 A DE4201059 A DE 4201059A DE 4201059 A1 DE4201059 A1 DE 4201059A1
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tube according
air
tubular jacket
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Thomas Dr Ing Lux
Ralf Dipl Ing Gieseler
Andreas Dipl Ing Kandler
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MAN B&W Diesel GmbH
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/40Mixing tubes; Burner heads
    • F23D11/404Flame tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Flammrohr für einen Brenner, insbesondere für flüssige Brennstoffe, mit einem umlau­ fenden Rohrmantel, der einen von hinten mit Brennstoff und Luft beaufschlagbaren, vorne offenen Brennraum be­ grenzt.
Ein Flammrohr dieser Art ist aus der DE 27 00 671 C2 be­ kannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist das Flammrohr als einfaches Rohr ausgebildet, das keine Einrichtungen zur Beaufschlagung des von ihm begrenzten Brennraums mit einem Luftstrom enthält. Hierbei ist es daher praktisch nicht möglich, die Verbrennungsluft in einen von hinten zugeführten Primärluftstrom und einen im Bereich des Rohrmantels des Flammrohrs zugeführten Sekundärluftstrom aufzuteilen. Vielmehr muß hierbei dem Brennraum die ge­ samte Verbrennungsluft in Form eines einheitlichen Luft­ stroms zusammen mit dem Brennstoff von hinten zugeführt werden, was zu einer unzureichenden Vergasung führen kann. Zudem sind infolge dieser Luftführung entlang des Ausbrandweges hohe Wärmestromdichten und Flammtemperatu­ ren zu erwarten, so daß sich eine hohe Flammrohrtempera­ tur ergeben kann. Insgesamt kann es daher zum Verziehen und Verbrennen des Mischrohrs verbunden mit relativ hohen NOx-Emissionen und damit zum Ausfall des Brenners kommen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegen­ den Erfindung, ein Flammrohr gattungsgemäßer Art zu schaffen, das eine rußfreie Verbrennung sowie eine ver­ gleichsweise geringe Schadstoffemission und einen hohen feuerungstechnischen Wirkungsgrad gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Rohrmantel wenigstens eine zum Brennraum hin offene, einen gleichmäßig auf den Umfang verteilten Gesamtquer­ schnitt aufweisende Lufteinmündung vorgesehen ist, der wenigstens ein Versorgungskanal zugeordnet ist.
Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise eine Aufteilung der Verbrennungsluft in einen Primärluftstrom und wenigstens einen unabhängig hiervon dem Brennraum zu­ führbaren Sekundärluftstrom. Dieser kann in vorteilhafter Weise gezielt in einem bestimmten Abschnittsbereich des Flammrohrs in dieses eingeführt werden, so daß sich eine gezielte Beimischung eines Teils der Verbrennungsluft zu dem im Flammrohr sich ausbildenden Flammenstrahl errei­ chen läßt. Da hier nicht die gesamte Verbrennungsluft in der Vergasungszone des Brennstoffs aufgeheizt werden muß, wird die Vergasung des Brennstoffs gewährleistet. Zudem führt der Sekundärluftstrom zu einer Senkung der Flammentemperatur durch kleinere Wärmestromdichten entlang des Ausbrandweges sowie zu einer Kühlung des Flammrohrs. Die vorteilhaften Folgen davon sind eine op­ timale Verbrennung mit einer Minimierung der Schadstoff­ emissionen und Rußfreiheit des Abgases und damit insge­ samt ein verbesserter, feuerungstechnischer Wirkungsgrad.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildun­ gen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprü­ chen angegeben. So können der Versorgungskanal bzw. die Versorgungskanäle im Rohrmantel verlaufen. Hierdurch er­ gibt sich nicht nur eine besonders kompakte Anordnung, sondern die den Rohrmantel durchströmende Sekundärluft führt in vorteilhafter Weise auch zu einer Kühlung des Rohrmantels im der Sekundärlufteinmündung vorgeordneten Bereich. Zudem ermöglichen diese Maßnahmen auf einfache Weise die Speisung des Primärluftstroms und des Sekundär­ luftstroms durch ein und dieselbe Luftquelle.
Gemäß einer weiteren, besonders zu bevorzugenden Fortbil­ dung der übergeordneten Maßnahmen beträgt der Abstand der Lufteinmündung in das Flammrohr vom hinteren Ende des Flammrohrs höchstens die Hälfte, vorzugsweise etwa ein Drittel der Gesamtlänge des Flammrohrs. Hierdurch ist si­ chergestellt, daß vom Sekundärluftstrom keinerlei Störung der Vergasung des Brennstoffs und Ausbildung des Flamm­ strahls ausgeht.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die Lufteinmündung als umlaufender Ringspalt ausge­ bildet ist. Hierbei ergibt sich eine besonders gleich­ mäßige Beaufschlagung des Flammenstrahls auf dem gesamten Umfang, wodurch örtliche Schadstoffnester verhindert werden.
Zweckmäßig kann der Rohrmantel im Bereich der Lufteinmün­ dung stufenförmig abgesetzt sein. Hierdurch ergibt sich eine innere, d. h. dem vorderen Flammrohrende vorgeordne­ te, radiale Stirnfläche, die die erfindungsgemäße Luft­ einmündung enthalten kann. Es läßt sich daher auf einfa­ che Weise eine axiale Richtungskomponente der eingeleite­ ten Sekundärluft erzielen, was zu einem schlanken Flam­ menstrahl führt.
In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, im Bereich der Lufteinmündung eine Leiteinrichtung, vorzugsweise in Form einer trichterförmig umlaufenden Manschette, vorzu­ sehen. Hiermit läßt sich auf einfache Weise eine radiale Ablenkung des Sekundärluftstroms erreichen.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann der Rohrmantel zumindest im Bereich der Lufteinmündung doppelwandig ausgebildet sein und einen von seiner äußeren und inneren Wandung begrenzten, an eine Luftquel­ le anschließbaren Ringraum aufweisen, dessen vorderes Ende die Lufteinmündung bildet. Der Ringraum ergibt auch bei in Umfangsrichtung nicht durchgehender Beaufschlagung eine gute Verteilung des Sekundärluftstroms in Umfangs­ richtung. Gleichzeitig ergibt sich hierbei automatisch eine vielfach erwünschte, axiale Richtungskomponente des Sekundärluftstroms.
Vorteilhaft kann der Rohrmantel zumindest in seinem hin­ teren, von Versorgungskanälen durchsetzten Bereich als eine gewellte Außenkontur aufweisendes Profilrohr ausge­ bildet sein. Dies ermöglicht eine besonders leichte, mas­ searme Ausführung und ergibt dennoch genügend Fleisch im Bereich der Versorgungskanäle, die im Bereich der Wellen­ berge vorgesehen sein können. Gleichzeitig ergibt sich eine zylindrische Innenkontur des Rohrmantels, wodurch Turbulenzen und tote Ecken vermieden werden.
Eine weitere, besonders zu bevorzugende Maßnahme kann darin bestehen, daß der Rohrmantel vorzugsweise gleich­ mäßig am Umfang verteilte, radiale Rezirkulationsausneh­ mungen aufweist. Diese ermöglichen in vorteilhafter Weise eine Rezirkulation von Rauchgasen in den Brennraum hinein, wodurch die Schadstoffproduktion weiter vermindert werden kann. Die Rezirkulationsausnehmungen sind zweckmäßig im Bereich zwischen den axialen Versorgungskanälen positioniert mit diesen nicht verschnitten. Eine Anordnung dieser Art wird durch die Ausbildung der Lufteinmündung zugeordneten Versorgungsrichtung als axiale Bohrungen erleichtert.
Eine weitere, vorteilhafte Ausgestaltung der übergeord­ neten Maßnahmen kann darin bestehen, daß mehrere, zweck­ mäßig axial gestaffelte Lufteinmündungen vorgesehen sind. Hierdurch lassen sich mehrere Sekundärluftströme erzie­ len, wodurch eine besonders feine Anpassung an die Be­ dürfnisse des Einzelfalls gewährleistet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungs­ beispiele anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch ein erfindungsge­ mäßes Flammrohr,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch ein weiteres er­ findungsgemäßes Flammrohr,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Anordnung gemäß Fig. 2 und
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch ein erfindungsge­ mäßes Flammrohr mit mehrteiliger Bauart.
Das der Fig. 1 zugrundeliegende Flammrohr besteht aus einem umlaufenden, beispielsweise als Keramikformling ausgebildeten Rohrmantel 1, der an seinem hinteren Ende mit einem Stützflansch 2 versehen ist, mittels dessen das Flammrohr beim Einbau in einen Brenner etwa an ein Stütz­ rohr angeflanscht werden kann. Der Rohrmantel 1 umgibt einen Brennraum 3, der im Bereich des vorderen Rohrendes offen ist und im Bereich des hinteren Rohrendes durch einen zur Rohrachse koaxialen Primärluftstrom und in die­ sen in Form eines hierzu koaxialen Sprühkegels eingespritzten Brennstoff beaufschlagt werden kann. Im Brennraum 3 erfolgt dementsprechend die Aufbereitung eines Gemisches, das einen Flammenstrahl speist, der über die offene, vordere Stirnseite des Flammrohrs aus diesem herausbrennt.
Das vorliegende Flammrohr ermöglicht gleichzeitig eine umfangsseitige Einleitung eines gleichmäßig auf den Um­ fang verteilten Sekundärluftstroms. Hierzu ist der Rohr­ mantel 1 mit gleichmäßig auf seinen Umfang verteilten, axialen Bohrungen 4 versehen, die von der hinteren Rohr­ stirnseite ausgehen und im Bereich der vorderen Rohrhälf­ te in den Brennraum 3 einmünden. Die Bohrungen 4 können bis zur vorderen Stirnseite des Rohrmantels 1 durchgehen. Im dargestellten Beispiel enden die Bohrungen 4 an einem nach innen gehenden, stufenförmigen Absatz 5 des Rohrman­ tels 1. Die vorderen Endquerschnitte der Bohrungen 4 bil­ den insgesamt eine der genannten Sekundärluft zugeordnete Lufteinmündung 6. Diese befindet sich im dargestellten Beispiel in einer Radialebene, so daß sich eine axiale Strömungsrichtung der hierüber in den Brennraum einströ­ menden Sekundärluft ergibt.
Die der Sekundärluft zugeordnete Lufteinmündung 6 befin­ det sich im Bereich der vorderen Hälfte des Rohrmantels 1. Durch Versuche wurde für den Abstand l der Lufteinmün­ dung 6 vom vorderen Ende des Rohrmantels 1 in Bezug auf die Gesamtlänge L des Rohrmantels 1 folgende Bemessungs­ regel ermittelt:
l/L < = 0,5.
Zweckmäßig befindet sich dabei die Lufteinmündung 6 im hinteren Bereich der vorderen Hälfte der Gesamtlänge, so daß sich für das vorstehend genannte Verhältnis etwa der Wert 0,3 ergibt. Der Eingangsquerschnitt am hinteren Ende der Bohrungen 4 ergibt insgesamt einen Anschlußquer­ schnitt 7, nachdem sich die Sekundärluftmenge bemißt. Diese wird im Verhältnis zur Primärluftmenge von Fall zu Fall so bemessen, daß eine optimale Verbrennung erreicht wird. Der der Sekundärluft zugeordnete Anschlußquer­ schnitt 7 und ein der Primärluft zugeordneter Anschluß­ querschnitt, etwa in Form einer zentralen Ausnehmung einer den Brennraum rückwärtig abdeckelnden Blende, kön­ nen durch dieselbe Luftquelle, etwa in Form eines der Blende vorgeordneten Stauraums, oder durch verschiedene Luftquellen beaufschlagt werden.
Die nachstehend beschriebene Ausführung gemäß Fig. 2 und 3 entspricht vom Grundsatz her der vorstehend be­ schriebenen Flammrohrausführung. Nachstehend wird dement­ sprechend in erster Linie auf die Unterschiede eingegan­ gen, wobei für einander entsprechende Teile gleiche Be­ zugszeichen Verwendung finden.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 und 3 ist der Rohrman­ tel 1 im Bereich der Lufteinmündung 6 doppelwandig ausge­ bildet. Es ergibt sich dementsprechend ein der Luftein­ mündung 6 vorgeordneter, außen und innen durch voneinan­ der distanzierte Rohrwandungen 1a, 1b begrenzter, vorne offener Ringraum 8, in den die Bohrungen 4 einmünden. Die durch das vordere, offene Ende des Ringraums 8 gebildete Lufteinmündung 6 besitzt hier die Form eines umlaufenden Ringspalts. Mit Hilfe des Ringraums 8 wird trotz der um­ fangsseitigen Beabstandung der Bohrungen 4 eine Ver­ gleichmäßigung des über die ringspaltförmige Lufteinmün­ dung 6 in den Brennraum 3 eintretenden Sekundärluftstroms über dem gesamten Umfang erreicht. Hinsichtlich des Ver­ hältnisses des Abstands l der Lufteinmündung 6 vom vorde­ ren Rohrende in Bezug auf die Gesamtrohrlänge L gilt die oben bereits erwähnte Bemessungsregel. Im dargestellten Beispiel ergibt sich für das angegebene Verhältnis der Wert 0,35.
Die in einer Radialebene angeordnete Lufteinmündung 6 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine nachge­ ordnete Leiteinrichtung 9 abgeschirmt, die als trichter­ förmig umlaufende Manschette ausgebildet ist, die an die äußere Rohrwandung 1a angesetzt ist. Die Leiteinrichtung 9 bewirkt eine Ablenkung des aus der Lufteinmündung 6 in axialer Richtung austretenden Sekundärluftstroms nach ra­ dial innen. Im dargestellten Beispiel beträgt der Trich­ terwinkel der Leiteinrichtung 9 etwa 30°. Es wären aber auch kleinere und größere Trichterwinkel im Bereich von 0° bis 180° denkbar. Eine Leiteinrichtung vorliegender Art könnte selbstverständlich auch im Zusammenhang mit der Ausführung gemäß Fig. 1 vorgesehen sein.
Die den Ringraum 8 begrenzenden Rohrwandungen 1a, 1b sind als an einen massiven, hinteren Rohrabschnitt, der von den Bohrungen 4 durchsetzt ist, angesetzte, axiale Krägen ausgebildet, wobei der die innere Rohrwandung 1b bildende Kragen zur Erzielung des Abstands l gegenüber dem die äußere Rohrwandung 1a bildenden Kragen einfach entspre­ chend verkürzt ist. Der hintere, massive Rohrabschnitt kann als Zylindermantel mit zylindrischer Innen- und Außenoberfläche ausgebildet sein. Im dargestellten Aus­ führungsbeispiel ist lediglich eine zylindrische Innen­ oberfläche 10 vorgesehen. Die Außenoberfläche ist zwecks Materialeinsparung und Gewichtserleichterung als Profil­ rohrabschnitt 11 mit einer gewellten Oberfläche ausge­ bildet, die, wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, Wellenberge 11a und Wellentäler 11b enthält. Die axialen Bohrungen 4 können dabei, wie Fig. 3 weiter zeigt, im Bereich der Wellenberge 11a vorgesehen sein, so daß sich genügend, die Bohrungen 4 umgebendes Fleisch ergibt. Die Wellentäler 11b sind stirnseitig, wie Fig. 2 erkennen läßt, durch Stirnwände abgeschlossen. Eine ähnliche Pro­ filrohrausführung im hinteren, von den Bohrungen 4 durch­ setzten Bereich könnte auch im Zusammenhang mit der Aus­ führung gemäß Fig. 1 Anwendung finden.
Im Bereich zwischen den axialen Bohrungen 4 sind radiale Ausnehmungen 12 vorgesehen, die als radiale Rezirkula­ tionsöffnungen fungieren, über die Verbrennungsprodukte bzw. Rauchgas etc. von außerhalb des Flammrohrs in den Brennraum 3 hinein rezirkulieren können. Die als Rezirku­ lationsöffnungen fungierenden Radialausnehmungen 12 sind zweckmäßig gleichmäßig auf den Umfang verteilt. Im darge­ stellten Beispiel befinden sich die Radialausnehmungen 12 im Bereich der Wellentäler 11b und sind dementsprechend so zwischen den Bohrungen 4 positioniert, daß sich hier­ mit keine Verschneidung ergibt. Die Ausbildung der der Lufteinmündung 6 zugeordneten Versorgungseinrichtung als in Umfangsrichtung voneinander distanzierte Bohrungen 4 hier vorliegender Art erleichtert die Anbringung der als Rezirkulationsöffnungen fungierenden Radialausnehmungen 12. Diese sind im Bereich der hinteren Hälfte der Gesamt­ länge L, vorzugsweise im Bereich des hinteren Drittels, positioniert. Rezirkulationsöffnungen vorstehend umrisse­ ner Art könnten selbstverständlich auch bei der Anordnung gemäß Fig. 1 vorgesehen sein, die ebenfalls eine durch axiale Bohrungen gebildete, der Lufteinmündung 5 zugeord­ nete Versorgungseinrichtung enthält.
Das der nachstehend beschriebenen Fig. 4 zugrundeliegen­ de Flammrohr besitzt im Gegensatz zu den vorstehend be­ schriebenen Beispielen einen mehrteilig aufgebauten Rohrmantel 1. Der prinzipielle Aufbau entspricht jedoch den vorstehend beschriebenen Beispielen. Nachstehend wird daher in erster Linie auf die Unterschiede eingegangen, wobei für einander entsprechende Teile gleiche Bezugszei­ chen wie oben Verwendung finden.
Das der Fig. 4 zugrundeliegende Flammrohr besteht aus einem mehrschaligen Rohrmantel 1 mit einer eine äußere Rohrwandung 1a bildenden, äußeren Muffe, in die eine ko­ axial hierzu angeordnete, innere Muffe eingesetzt ist, die eine innere Rohrwandung 1b bildet. Die die beiden Rohrwandungen 1a, 1b bildenden Muffen sind so dimensio­ niert, daß sich zwischen ihnen ein umlaufender Ringraum 8 ergibt, an dessen vorderem Ende eine ringspaltförmige Lufteinmündung 6 vorgesehen ist, über die ein Sekundär­ luftstrom in den Brennraum 3 eingeleitet werden kann. Die die äußere Rohrwandung 1a bildende Muffe ragt über die die innere Rohrwandung 1b bildende Muffe nach vorne hin­ aus, so daß sich ein Abstand l der Lufteinmündung 6 vom vorderen Ende des Rohrmantels 1 ergibt. Für diesen Ab­ stand l gilt im Verhältnis zur Gesamtlänge L die oben im Zusammenhang mit der Fig. 1 angegebene Bemessungsregel.
Der die Lufteinmündung 6 bildende Ringspalt ist hier so angeordnet, daß die hierüber in den Brennraum 3 eintre­ tende Sekundärluft radial gerichtet ist. Hierzu ist die die äußere Rohrwandung 1a bildende Muffe im Bereich der Lufteinmündung 6 stufenförmig nach innen abgesetzt. Die Lufteinmündung 6 wird durch die vordere Stirnseite der die innere Rohrwandung 1b bildenden Muffe und die dieser zugewandten Stirnseite im Bereich der Stufe 5 begrenzt. Der an die Stufe 5 nach vorne sich anschließende Kragen 13 der äußeren Muffe besitzt denselben Durchmesser wie die die innere Rohrwandung 1b bildende, innere Muffe, so daß sich ein absatzfreier, lediglich durch die hier in die Umfangsfläche verlegte Luftmündung 6 unterbrochener Innenumfang des Rohrmantels 1 ergibt.
Der hier bis zum hinteren Ende des Rohrmantels 1 durchge­ hende Ringraum 8 fungiert als der Lufteinmündung 6 zuge­ ordneter Versorgungskanal. Dieser geht hier im Bereich des hinteren Endes in einen erweiterten Ringraum 14 über, der an eine Luftquelle angeschlossen ist. Hierbei kann es sich um dieselbe Luftquelle handeln, die auch zur Speisung des Primärluftstroms dient, oder um eine hiervon unabhängige Luftquelle. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die oben geschilderten Beispiele.
Bei den vorstehend beschriebenen Beispielen ist jeweils lediglich eine Lufteinmündung 6 vorgesehen. Es wäre aber auch denkbar, mehrere derartige Lufteinmündungen 6 in axialer Staffelung vorzusehen, um eine besonders feinfüh­ lige Anpassung an spezielle Verbrennungsbedürfnisse zu ermöglichen. Die im Zusammenhang mit dem ersten Beispiel angegebene Bemessungsregel würde dabei für sämtliche Lufteinmündungen gelten.

Claims (21)

1. Flammrohr für einen Brenner, insbesondere für flüs­ sige Brennstoffe, mit einem umlaufenden Rohrmantel (1), der einen von hinten mit Brennstoff und Luft beaufschlagbaren, vorne offenen Brennraum (3) be­ grenzt, dadurch gekennzeichnet, daß im Rohrmantel (1) wenigstens eine zum Brennraum (3) hin offene, einen gleichmäßig auf den Umfang verteilten Gesamt­ querschnitt aufweisende Lufteinmündung (6) vorgese­ hen ist, der wenigstens ein Versorgungskanal (4, 8) zugeordnet ist.
2. Flammrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Versorgungskanal bzw. die Versorgungskanäle (4, 8) im Bereich des Rohrmantels (1) verläuft bzw. verlaufen.
3. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (l) der Lufteinmündung (6) vom vorderen Ende des Rohrmantels (1) höchstens die Hälfte der Gesamtlänge (L) des Rohrmantels (1) beträgt.
4. Flammrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (l) der Lufteinmündung (6) vom vor­ deren Ende des Rohrmantels (1) höchstens ein Drittel der Gesamtlänge (L) des Rohrmantels (1) beträgt.
5. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteinmündung (6) als umlaufender Ringspalt ausgebildet ist.
6. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) im Bereich der Lufteinmündung (6) stufenförmig abge­ setzt ist.
7. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lufteinmündung (6) in einer Radialebene befindet.
8. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Lufteinmün­ dung (6) in den Brennraum (3) eintretende Sekundär­ luftstrom zumindest eine axiale oder eine radiale Richtungskomponente, vorzugsweise eine axiale und radiale Richtungskomponente, aufweist.
9. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Luftein­ mündung (6) eine Leiteinrichtung (9), vorzugsweise in Form einer trichterförmig umlaufenden Manschette, vorgesehen ist.
10. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) zu­ mindest im Bereich der Lufteinmündung (6) doppelwan­ dig ausgebildet ist und einen von einer äußeren und inneren Rohrwandung (1a, 1b) begrenzten, mit Luft beaufschlagbaren Ringraum (8) aufweist, dessen vor­ deres Ende die Lufteinmündung (6) bildet.
11. Flammrohr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) zweischalig ausgebildet ist und einen von der Lufteinmündung (6) bis zum hinte­ ren Ende durchgehenden Ringraum (8) aufweist.
12. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) zumindest in seinem hinteren Bereich massiv aus­ geführt ist und mit zur Lufteinmündung (6) führenden Bohrungen (4) versehen ist.
13. Flammrohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) zumindest in seinem hinteren, von axialen Bohrungen (4) durchsetzten Bereich als eine gewellte Außenkontur (11a, 11b) aufweisendes Profilrohr (11) ausgebildet ist und daß die axialen Bohrungen (4) im Bereich der Wellenberge (11a) ange­ ordnet sind.
14. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkontur des Rohrmantels (1) zumindest absatzweise zylindrisch ist.
15. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) vor­ zugsweise gleichmäßig am Umfang verteilte Radialaus­ nehmungen (12) als Rezirkulationsöffnungen aufweist.
16. Flammrohr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialausnehmungen (12) im Bereich zwischen den axialen Bohrungen (4) plaziert sind.
17. Flammrohr nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den axialen Bohrungen (4) unverschnitte­ nen Radialausnehmungen (12) im Bereich der Wellen­ täler (11b) plaziert sind.
18. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die als Rezirku­ lationsöffnungen fungierenden Radialausnehmungen (12) im Bereich der hinteren Hälfte der Gesamtlänge des Rohrmantels (1), vorzugsweise im Bereich des hinteren Drittels, vorgesehen sind.
19. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Luftein­ mündung (6) mit einer eigenen, vom Primärluftstrom unabhängigen Luftquelle verbindbar ist.
20. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, axial gestaf­ felte Lufteinmündungen (6) vorgesehen sind.
21. Flammrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) als Keramikformling ausgebildet ist.
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