DE4200034A1 - Abfallbehaeltersystem und deckel hierfuer - Google Patents
Abfallbehaeltersystem und deckel hierfuerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Abfallbehälter bzw.
Müllcontainer und einen einzig- bzw. neuartigen Deckel
hierfür. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf
ein System, bei dem gleichartige Abfallbehälter mitein
ander gekoppelt werden können, um eine Einheit für die
Trennung von Haushaltsmüll bzw. -abfall für Recycling-
bzw. Wiederverwertungszwecke und ähnliche Zwecke zu
bilden.
Fast in jedem Haushalt und Büro werden Abfallbehälter
zur Aufnahme von weggeworfenem Abfall bzw. Müll verwen
det. Seit kurzem wenden Hersteller von Abfallbehältern
hauptsächlich wegen des Wunsches nach Wiederverwertung
bestimmter Abfallarten ihre Aufmerksamkeit darauf, Ty
pen bzw. Einrichtungen bereitzustellen, durch die der
Abfall nach Art oder Größe getrennt werden kann. In
einfachster Weise bringen manche Hersteller lediglich
Farbcodierungen an herkömmlichen Abfallbehältern an,
wodurch der Benutzer gezwungen oder veranlaßt wird, be
stimmte Abfallarten in in bestimmter Weise gefärbte Be
hälter zu plazieren.
Andere Hersteller haben speziell gestaltete Behälter
oder Aufnahmefächer bzw. -eimer entworfen, um die Wie
derverwertungsbemühungen voranzubringen. Derartige Be
hälter, die häufig mehrfarbig sind, sind üblicherweise
so ausgelegt, daß sie übereinander stapelbar sind, um
eine vertikale Anordnung mehrerer Behälter bereitzu
stellen. Während durch derartige Gestaltungen sicher
lich Grundfläche eingespart werden kann, ist die Kipp
stabilität mancher derartiger Gestaltungen ziemlich be
denklich. Weiterhin sind die Zugangsöffnungen der ge
stapelten Container nicht nur begrenzt, sondern es ist
im allgemeinen auch nicht möglich, diese mit einem Dec
kel zu verschließen.
Wenn ein Haushaltsbehälter, sei er für Wiederverwertung
gedacht oder nicht, mit einem Deckel versehen ist, ist
dieser üblicherweise derart, daß er entweder manuell
oder über ein Fußpedal in entweder eine voll offene
oder eine voll geschlossene Position geschwenkt werden
kann. Dies erfordert folglich gewisse Aktivität seitens
des Benutzers, um das Behälterinnere für die Aufnahme
des Abfalls freizugeben.
Manche moderne Behälter sind mit Lidern bzw. lidförmi
gen Verschlüssen ausgestattet, die als oberseitige
Schwingdeckel bekannt sind und normalerweise den Behäl
ter vollständig verschließen, aber bei Drehung durch
die Hand oder unter dem Einfluß des Abfallgewichts aus
dem Weg bzw. der Bahn schwingen, so daß der Abfall in
den Behälter bzw. Container hineinfallen kann. Während
solche Deckel akzeptable Alternativen zu denjenigen
darstellen, die lediglich an Angeln von einer voll
offenen in eine voll offene Stellung bzw. umgekehrt
gedreht bzw. geschwenkt werden können, sind sie bei der
Herstellung und beim Zusammenbau teuerer als die
meisten Abfallbehälterdeckel und insoweit
problemanfällig, als sie dazu tendieren, nicht mehr
vollständig zu schließen, wenn der Behälter sich mit
Abfall füllt, da der Abfall die Rückschwingung in die
voll geschlossene Position behindert.
Es besteht daher nicht nur ein Bedarf für ein
spezielles System aus Behältern für die Trennung von
Abfall, sondern es liegt auch ein kontinuierlicher Be
darf für bequem benutzbare Deckel für Haushalts-Abfall
behälter vor.
Es ist folglich eine primäre Aufgabe vorliegender Er
findung, ein Abfallbehältersystem zu schaffen, bei dem
eine beliebige Anzahl von im übrigen relativ herkömm
lich gestalteten Abfallbehältern miteinander verbunden
und in modularer Weise zu einem integralen System ge
formt bzw. zusammengefaßt werden kann.
Eine weitere Zielsetzung der Erfindung besteht darin,
ein Abfallbehältersystem, wie vorstehend angegeben, be
reitzustellen, das stabil ist, so daß die Behälter
nicht kippen oder fallen bzw. umfallen, wenn der Benut
zer daran stößt.
Darüber hinaus soll mit der Erfindung ein Abfallbehäl
tersystem, wie vorstehend angegeben, geschaffen werden,
das eine Mehrzahl von Behältern umfaßt, die so gestal
tet sind, daß sie herkömmliche Plastiktaschen oder Pa
piertaschen, die typischerweise zur Aufnahme von Abfall
eingesetzt werden, bequem aufnehmen und wirksam halten
können.
Weiterhin soll mit der Erfindung ein Abfallbehältersy
stem, wie vorstehend angegeben, bereitgestellt werden,
bei dem einzelne Behälter in einfacher Weise miteinan
der verschachtelt oder gestapelt werden können, ohne zu
verklemmen.
Ein weiteres Ziel vorliegender Erfindung besteht darin,
ein Abfallbehältersystem, wie vorstehend angegeben, zu
schaffen, das nahe benachbart zu einer Wand angeordnet
werden kann, um Grundfläche einzusparen.
Eine mit der Erfindung verknüpfte Zielsetzung besteht
ferner in der Bereitstellung eines Deckels bzw. einer
Abdeckung für einen Abfallbehälter, der bzw. die leicht
auf dem Behälter derart angeordnet werden kann, daß sie
aus den offenen und geschlossenen Stellungen
verschwenkt werden kann, und der bzw. die dennoch
leicht von Behälter abnehmbar ist.
Darüber hinaus soll mit der Erfindung ein Deckel bzw.
eine Abdeckung, wie zuvor beschrieben, geschaffen
werden, der bzw. die selbst in geschlossener Position
dennoch einen teilweisen Zugang zum durch ihn bzw. sie
verschlossenen Behälter ermöglicht.
Eine zusätzliche Zielsetzung der Erfindung besteht in
der Bereitstellung eines Deckels, wie vorstehend ange
geben, mit integralen Mitteln für den einfachen Trans
port von Abfall durch den Bereich des teilweisen Zu
gangs.
Eine weitere Zielsetzung der Erfindung besteht in der
Schaffung eines Deckels, wie vorstehend angegeben, bei
dem ein visueller Zugang bzw. eine visuelle Betrach
tungsmöglichkeit des manchmal visuell unangenehmen
Abfalls über den Bereich des teilweisen Zugangs verhin
dert wird.
Diese und weitere Zielsetzungen vorliegender Erfindung
sowie die gegenüber herkömmlichen Ausführungsformen er
zielbaren, aus der nachfolgenden Beschreibung ersicht
lichen Vorteile werden durch die nachfolgend beschrie
benen und beanspruchten Mittel erreicht.
Allgemein ist ein Behälter derart gestaltet, daß er an
einem gleichartigen Behälter befestigt werden kann, und
eine Vorderwand, eine Rückwand und zwei Seitenwände um
faßt. Alle diese Wände erstrecken sich von einer Boden
fläche nach oben bis zu einem oberen Rand, der eine of
fene Behälter-Oberseite definiert. Eine erste Verbin
dungsanordnung ist an einer der Seitenwände vorgesehen,
während eine zweite Verbindungsanordnung an der anderen
Seitenwand angeordnet ist. Die erste Verbindungsanord
nung des Behälters ist für den Eingriff mit der zweiten
Verbindungsanordnung des gleichartigen Behälters ausge
legt, während die zweite Verbindungsanordnung des Be
hälters für den Eingriff mit der ersten Verbindungsan
ordnung des gleichartigen Behälters ausgelegt ist, um
das erfindungsgemäße modulare System zu bilden.
Zum Verschließen der offenen Oberseite des Behälters
ist ein Deckel vorgesehen. Der Deckel besitzt einen um
fangsmäßigen Rand mit einer im wesentlichen horizonta
len Öffnung darin. Eine Abfallaufnahme- bzw. Abfallfüh
rungsrampe ist unterhalb der Öffnung angeordnet. Vom
Deckelrand erstreckt sich eine Haube nach oben und de
finiert eine zweite Öffnung, die sich teilweise ober
halb der horizontalen Öffnung erstreckt. Auf der Rampe
abgelegter Abfall durchläuft die zweite Öffnung und ge
langt in den Behälter.
Als Beispiel ist in den beigefügten Zeichnungen ein be
vorzugtes Ausführungsbeispiel des Abfallbehältersystems
sowie eines hierfür ausgelegten Deckels, die das erfin
dungsgemäße Konzept verkörpern, gezeigt, ohne daß ver
sucht wurde, alle unterschiedlichen Formen und Modifi
kationen, in denen die Erfindung ausgeführt werden
kann, darzustellen. Die Erfindung bemißt sich nach den
beigefügten Ansprüchen und nicht nach den Details der
Beschreibung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine etwas schematische perspektivische
Ansicht zweier gleichartiger Behälter, die
das erfindungsgemäße System bilden, wobei
einer der Behälter mit einem erfindungsge
mäßen Deckel in aufgeschwungener Stellung
und der andere Behälter mit seinem Deckel
in geschlossener Stellung dargestellt
sind,
Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht einer Seite
eines Abfallbehälters, der zusammen mit
einem gleichartigen Behälter das erfin
dungsgemäße System bildet,
Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht der der in
Fig. 2 gezeigten Seite gegenüberliegenden
Behälterseite,
Fig. 4 eine teilweise Draufsicht auf eine die in
Fig. 2 gezeigte Seite aufweisenden rück
wärtigen Ecke des Behälters, wobei sich
der Deckel in geschlossener Stellung be
findet,
Fig. 5 eine teilweise Draufsicht auf eine die in
Fig. 3 gezeigte Seite aufweisende rück
wärtige Behälterecke, wobei sich der Dec
kel in geschlossener Stellung befindet,
und
Fig. 6 eine vertikale Schnittansicht im wesentli
chen entlang der Linie 6-6 in Fig. 1, in
der die gleichartigen Behälter benachbart
zu einer Wand angeordnet sind.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung beschrieben. In Fig. 1 ist ein Behälter
gemäß der erfindungsgemäßen Konzeption allgemein mit
dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und als mit einem
gleichartigen, allgemein mit dem Bezugszeichen 10A ver
sehenen Behälter verbunden dargestellt. Die Behälter
bzw. Container 10 und 10A sind identisch, wobei in den
Zeichnungen gezeichnete und unter Bezug auf den Behäl
ter 10 diskutierte gleiche Teile des Behälters 10A mit
denselben Bezugszeichen zuzüglich des Zusatzes A be
zeichnet sind.
Der Behälter 10, der in dem Fachmann bekannter Weise
vorzugsweise aus irgendeinem geeigneten Kunststoffmate
rial gespritzt ist, umfaßt einen allgemein mit dem Be
zugszeichen 11 versehenen Basisbehälterabschnitt und
einen allgemein mit dem Bezugszeichen 12 bezeichneten
Deckel. Wie am besten aus den Fig. 1 und 6 ersicht
lich ist, weist der Basisbehälterabschnitt 11 Seiten
wände 13, 14, eine Vorderwand 15 und eine Rückwand 16
auf, die sich sämtlich von einer Bodenfläche 17A (die
beim Behälter 10 nicht dargestellt ist) im wesentlichen
Vertikal nach oben erstrecken und eine offene Oberseite
18 bilden. Die offene Oberseite 18 ist durch einen all
gemein mit dem Bezugszeichen 19 versehenen oberen Rand
definiert, der an den Oberseiten der Wände 13, 14, 15
und 16 gebildet ist. Der Rand 19 umfaßt eine im wesent
lichen horizontale Schulter oder Auflagefläche 20 und
eine nach unten gewandte, im wesentlichen vertikale
Lippe 21.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist der Basisbehälterabschnitt
11 mit einem Fußaufbau versehen, der einen vorderen
Fußabschnitt 22A und einen rückwärtigen Fußabschnitt
23A (für den Behälter 10 nicht gezeigt) besitzt, die
sich von der Bodenfläche 17A nach unten erstrecken. Der
Fußaufbau kann die Form eines kontinuierlichen, von der
Bodenfläche 17A nach unten verlaufenden Rands oder die
Form mehrerer einzelner Füße besitzen. In jedem Fall
ist es auch den nachfolgend beschriebenen Gründen vor
zuziehen, daß der rückwärtige Fußabschnitt 23A größer
oder länger als der vordere Fußabschnitt 22A ist, so
daß die Bodenfläche 17A leicht von hinten nach vorne
geneigt nach unten verläuft, wie dies gezeigt ist. Der
Basisbehälterabschnitt 11 ist vorzugsweise so dimensio
niert, daß er einen herkömmlichen Plastik-Müllbeutel
oder Plastik-Müllbeutel-Halter bzw. -Liner oder sogar
eine häufig zu Hause vorhandene Papiertüte
herkömmlicher Größe wie etwa eine Einkaufstüte
aufnehmen kann. Wenn eine solche Tüte bzw. ein solcher
Sack im Basisbehälterabschnitt 11 angeordnet ist, führt
die Neigung der Bodenfläche 17A dazu, daß die
eingesetzte Tüte bzw. der eingesetzte Sack nach vorne
in Richtung zur Wand 15 vorgespannt ist bzw.
tendentiell bewegt wird, wodurch unerwünschter Raum an
der Oberseite zwischen der Tüte bzw. dem Sack und der
Vorderwand 15, in dem sich Abfall unabsichtlich
ansammeln bzw. verklemmen könnte oder Abfall dort
abgelegt werden könnte und einen potentiellen
unsauberen Zustand innerhalb des
Basisbehälterabschnitts 11 hervorrufen könnte,
vermieden wird.
Alle Wände der meisten herkömmlichen Behälter sind
leicht nach außen und oben vom Boden zur Oberseite aus
einandergezogen oder konisch verlaufend, um nicht nur
das Spitzgießen zu erleichtern, sondern auch Mittel
bzw. eine Möglichkeit zu schaffen, durch die ein Behäl
ter innerhalb eines gleichartigen Behälters für ökono
mische Verschiffung oder Präsentation bzw. Ausstellung
verschachtelt bzw. gestapelt werden kann. Wie in Fig.
6 gezeigt, ist der Basisbehälterabschnitt 11 jedoch
nicht so gestaltet. Vielmehr verläuft die Rückwand 16
im wesentlichen vertikal, während die Vorderwand 15 in
einem Winkel von ungefähr 6°, d. h. zumindest doppelt so
groß wie der Neigungswinkel herkömmlicher Behälter,
nach außen gezogen bzw. geneigt ist. Folglich kann der
Behälter 10 dennoch innerhalb eines gleichartigen Be
hälters wie etwa des Behälters 10A geschachtelt bzw.
gestapelt und auch näher an einer Wand W (Fig. 6) an
geordnet werden, wobei er von dieser lediglich um die
Breite des Rands bzw. der Schulter 20 beabstandet ist.
Darüber hinaus wirkt eine derartige Gestaltung mit der
Neigung der Bodenfläche 17A zusammen, um die ausklei
dende bzw. eingesetzte Tüte bzw. den Beutel nach vorne
vorzuspannen, wie zuvor beschrieben.
Die Art und Weise, in der der Behälter 10 am gleichar
tigen Behälter 10A angebracht oder mit ihm verbunden
werden kann, ist am besten in den Fig. 2 bis 5 dar
gestellt. Bezug nehmend auf Fig. 2 ist die Seitenwand
14 jedes Behälters mit einer Verbindungsanordnung
versehen, die ein Paar beabstandeter, vom Rand 19 nahe
der Rückwand 16 nach unten verlaufender Auslegerrippen
bzw. nach außen gerichteter Rippen 24 und ein ähnliches
oder gleiches Paar beabstandeter, sich vom Rand 19 nahe
der Vorderwand 15 nach unten erstreckender
Auslegerrippen bzw. nach außen gerichteter Rippen 25
aufweist. Jede Rippe 24 ist mit einer nach innen
gerichteten Sperrippe oder -leiste 26 versehen, die an
deren äußerem Ende angeordnet ist (Fig. 4), wobei die
Rippen bzw. Leisten 26 seitlich aufeinanderzu verlaufen
(Fig. 2). Damit sind die Rippen bzw. Leisten 26 einan
der zugewandt und verringern den Abstand zwischen den
Rippen 24 in diesem Bereich effektiv. Jede Rippe 25 ist
gleichermaßen mit einer nach innen gerichteten Sper
rippe oder -leiste 27 versehen, die an deren äußeren
Ende angeordnet ist und die seitlich aufeinanderzu
verlaufen. Damit verringern die Rippen bzw. Leisten 27
den Abstand zwischen den Rippen 25 in diesem Bereich
effektiv. Zwischen den Oberseiten der Rippen 24
erstreckt sich eine im wesentlichen horizontale
Abstandsleiste 28 im wesentlichen parallel zu und
unterhalb der Randschulter 20, während eine gleich
artige Abstandsleiste 29 sich zwischen den Oberseiten
der Rippen 25 erstreckt.
Bezugnehmend auf Fig. 3 ist die andere Seitenwand 13
jedes Behälters mit einer Verbindungsanordnung verse
hen, die ein Paar von beabstandeten, sich vom Rand 19
nahe der Rückwand 16 nach unten erstreckenden, nach in
nen gerichteten Rippen 30 und ein gleichartiges Paar
beabstandeter, sich vom Rand 19 nahe der Vorderwand 15
nach unten erstreckenden, einwärts gerichteten Rippen
31 aufweist. Wie im folgenden in größeren Einzelheiten
beschrieben, ist der Abstand zwischen den nach außen
gerichteten Rippen 24 und der Abstand zwischen den nach
außen gerichteten Rippen 25 so ausgelegt, daß er größer
als die äußere Distanz zwischen den Rippen 30 und die
äußere Distanz zwischen den Rippen 31 ist, so daß die
Rippen 30 eines Behälters 10 in und zwischen die Rippen
24 eines gleichartigen Behälters wie etwa des Behälters
10A passen und die Rippen 31 eines Behälters 10 in und
zwischen die Rippen 25 eines gleichartigen Behälters
wie etwa des Behälters 10A passen.
Jede Rippe 30 ist mit einer an ihrem äußeren Ende ange
ordneten, nach außen gerichteten Sperrippe oder -leiste
32 versehen (Fig. 5), wobei sich die Rippen bzw.
Leisten 32 seitlich voneinander entfernend erstrecken
(Fig. 3). Damit vergrößern die Rippen bzw. Leisten 32
den Abstand zwischen den äußeren Dimensionen oder
Außenseiten der Rippen 30 in diesem Bereich. Jede Rippe
31 ist gleichermaßen mit einer an ihrem äußeren Ende
angeordneten nach außen gerichteten Sperrippe oder
-leiste 33 versehen, die sich seitlich voneinander ent
fernend erstrecken. Folglich vergrößern die Rippen oder
Leisten 33 den Abstand zwischen den äußeren Dimensionen
bzw. Außenseiten der Rippen 31 in diesem Bereich effek
tiv. Zwischen den Oberseiten der Rippen 30 erstreckt
sich eine im wesentlichen horizontale Abstandsleiste 34
im wesentlichen parallel zu und unterhalb der Rand
schulter 20, während eine gleichartige Abstandsleiste
35 sich zwischen den Oberseiten der Rippen 31 er
streckt.
Wie in den Fig. 2 bis 5 gezeigt, ist der innere oder
seitliche Abstand zwischen den Leisten bzw. Rippen 26
und der innere oder seitliche Abstand zwischen den Lei
sten bzw. Rippen 27 so ausgelegt, daß er geringfügig
kleiner als die seitlich äußere Dimension bzw. der
Abstand zwischen den Leisten 32 und die seitlich äußere
Dimension bzw. der Abstand zwischen den Rippen 33 ist,
wodurch eine leichte seitliche Interferenz bzw.
Überlagerung zwischen den Rippen 26 eines Behälters 10
und den Rippen 32 eines gleichartigen Behälters wie
etwa des Behälters 10A sowie eine leichte seitliche
Interferenz bzw. Überlappung zwischen den Rippen 27
eines Behälters 10 und den Rippen 33 eines
gleichartigen Behälters wie etwa des Behälters 10A
geschaffen wird. Damit kann dann, wenn ein System von
Behältern geschaffen werden soll, ein Behälter 10 mit
seiner Seitenwand 14 benachbart zur Seitenwand 13A
eines gleichartigen Behälters 10A angeordnet und die
Behälter manuell aufeinander zubewegt und unter
Überwindung der leichten Interferenz bzw. Überlappung
oder Hemmung der jeweiligen Rippen zusammengeschnappt
werden, so daß die Rippen 26 des Behälters 10 in die
Rippen 32 des gleichartigen Behälters eingreifen oder
letztere mit ersteren in Eingriff treten, während die
Rippen 27 des Behälters 10 in die Rippen 33 des
gleichartigen Behälters eingreifen oder letztere mit
ersteren in Eingriff treten. Selbstverständlich werden
zu diesem Zeitpunkt die Rippen 30 des gleichartigen Be
hälters zwischen den Rippen 24 des Behälters 10 aufge
nommen, während die Rippen 31 des gleichartigen Behäl
ters zwischen den Rippen 25 des Behälters 10 aufgenom
men werden. Damit kann durch den Benutzer ein modulares
System aus so vielen Behältern, wie vom Benutzer ge
wünscht, aufgebaut werden.
Zur visuellen Hervorhebung und zur taktilen Unterstüt
zung des Benutzers bei Herstellung der Verbindung ist
die Leiste bzw. Schulter 20 des Rands 19 an der Posi
tion der Rippen 24, 25, 30 und 31 unterbrochen oder mit
Ausnehmungen versehen, wie bei 36 veranschaulicht. Die
Schulter 20 ist an jeder Ausnehmung 36 mit einer ge
rippten Oberfläche 37 versehen, die sich, wie in Fig.
1 gezeigt, nach unten in einen bogenförmigen Ausschnitt
38 an der Innenseite der Seitenwände 13 und 14 er
streckt. Dies ermöglicht es dem Benutzer, die Rippen
24, 25, 30 und 31 in einfacher Weise visuell zu lokali
sieren, und stellt darüber hinaus einen Griffbereich
für den Daumen und die Finger zum Zusammenschnappen
zweier Behälter bereit. Wenn es gewünscht ist, die Be
hälter wieder auseinanderzunehmen, können diese selbst
verständlich in einfacher Weise ebenso leicht, wie sie
miteinander verbunden wurden, wieder auseinandergezogen
werden. Weiterhin können trotz der Tatsache, daß die
Rückwand 15 im wesentlichen vertikal verläuft, gleich
artige Container, wie zuvor beschrieben, einfach in den
Behälter 10 eingesetzt bzw. gestapelt werden, wobei die
Unterseiten der Rippen 24, 25, 30 und 31 bei einem sol
chen Einsetzen bzw. Ineinanderstapeln so ausgelegt
sind, daß sie mit der Schulter 20 des darunter befind
lichen Behälters in Eingriff treten, um eine Verkeilung
eines Behälters in einem anderen zu vermeiden.
Obwohl der gerade beschriebene Behälter 10 auch ohne
Deckel oder mit jedem beliebigen herkömmlichen Deckel
benutzt werden kann, ist der gezeigte Deckel 12 für die
Verwendung bei dem System bevorzugt. Der Deckel 12 ist
mit einem allgemein mit dem Bezugszeichen 40 verse
henen, in Draufsicht U-förmigen vorderen Außenrand
geformt bzw. versehen, der eine im wesentlichen
horizontale Verstärkungsrippe, Leiste oder Schulter 41
und eine nach unten gewandte Schürze bzw. Leiste 42
aufweist. Wie in Fig. 6 gezeigt, ruht die Schulter 41
bei Anordnung auf dem Basisbehälterabschnitt 11 auf der
Schulter 20, während die Leiste 42 die Lippe 21 umgibt.
Bei Anordnung auf dem Basisbehälterabschnitt 11 er
streckt sich der Rand 40 umfangsmäßig um die Vorderflä
che 50 und entlang eines Abschnitts von deren Seiten
wänden 13 und 14, wobei er, wie am besten aus den Figu
ren 4 und 5 ersichtlich ist, an einer Stelle endet, die
gerade oberhalb des Beginns der rückwärtigen Ausnehmun
gen 36 im Rand 19 liegt.
Der übrige Teil des Deckelrands an der Rückseite des
Deckels 12 ist durch einen benachbart zur Rückwand 16
angeordneten, in Draufsicht U-förmigen Rand oder eine
solche Umfangsleiste bzw. -schulter 43 definiert. Die
Arme 44 der Leiste 43 laufen parallel mit der Leiste
bzw. Schulter 41 bei deren Erstreckung entlang der Sei
tenwände 13 und 14 des Basisbehälterabschnitts 11 und
sind integral bzw. einstückig mit der Leiste bzw.
Schulter 41 ausgebildet. Wie in den Fig. 4 und 5 ge
zeigt, erstrecken sich Stift- bzw. Bolzentragkonsolen
45, denen durch Verstärkungsteilen oder -rippen 46 un
ter dem Deckel 12 (Fig. 1) strukturelle Festigkeit
verliehen wird, rückseitig von der Schulter 41 und
seitlich nach außen von den Armen 44. Jede Konsole 45
trägt einen Stift bzw. Bolzen 47, wobei die Bolzen bzw.
Stifte 47 in Hülsen oder Buchsen bzw. Lagern 48
aufgenommen sind, die in der Ausnehmung 36 der Schulter
20 des Basisbehälterabschnitts 11 ausgebildet sind. Der
Deckel 12 wird folglich auf dem Basisbehälterabschnitt
11 durch Anordnung der Stifte bzw. Bolzen 47 in die
Buchsen bzw. Hülsen oder Lager 48 angeordnet. Der
Deckel 12 kann dann nach Art eines Scharniers gedreht
werden, um den Behälter 10 zu öffnen, wie in Fig. 1
gezeigt, wobei sich die Stifte bzw. Bolzen 47 in den
Hülsen bzw. Buchsen 48 drehen. In geschlossenem Zustand
und bei Verbindung des Behälters 10 mit einem
gleichartigen Behälter 10A, wie zuvor beschrieben,
Verbleibt Platz für die benachbarten Schürzen bzw.
Leisten 42, 42A der Behälter, da durch die benachbarten
Abstandsrippen 28, 34 und 29, 35 ein Freiraum
geschaffen wird. Somit können die Deckel 12, 12A ohne
Störungen durch einen benachbarten Deckel frei geöffnet
und geschlossen werden.
Wie wohl am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist in
der durch die U-förmige Rippe oder Schulter 43 defi
nierten horizontalen Ebene eine (beim Deckel 12 nicht
gezeigte) Öffnung 49A ausgebildet, die somit innerhalb
der Umgrenzungen der U-Form der Rippe bzw. Leiste 43
liegt. Eine Abfallaufnahmerampe bzw. Abfallführungs
rampe 50 ist direkt unterhalb der Öffnung 49A angeord
net und erstreckt sich in einem Winkel von ungefähr 45°
vom Rücken der Leiste 43 nach unten. Die Rampe 45 endet
im wesentlichen in der Mitte des Deckels 12. Wenn der
Deckel 12 auf dem Basisbehälterabschnitt 11 angeordnet
ist, befindet sich der Boden bzw. die Fußseite der
Rampe 50 deutlich unterhalb des Rands 19 und der offe
nen Oberseite 18 des Basisbehälterabschnitts 11. Im we
sentlichen vertikale Seitenwände 41 erstrecken sich von
den Seiten der Rampe 50 nach oben bis zu den Armen bzw.
Schenkeln 44 der Schulter 43 und definieren zusammen
mit der Rampe 50 eine Abfallaufnahme- oder Abfallfüh
rungsrutsche. Auf der Rampe 50 abgelegter Abfall bzw.
Müll fällt entlang der Rampe 50 innerhalb der Umgren
zungen durch die Seitenwände 51 und läuft durch eine
Öffnung 52 und in den Basisbehälterabschnitt 11. Die
obere Ausdehnung bzw. Erstreckung der Öffnung 52, die
in einer im wesentlichen in einem Winkel von 90° zur
Rampe 50 verlaufenden Ebene liegt, ist in vertikaler
Richtung höher als die Öffnung 49A und durch eine gebo
gene Haube 53 defniert, die sich von der Öffnung 52
nach unten zur Leiste bzw. Schulter 41 erstreckt. Da
die Öffnung 52 dem Ende des Deckels mit den Bolzen bzw.
Stiften 47 zugewandt ist und folglich bei der bevorzug
ten Anordnung des Behälters 10 der Wand W zugewendet
ist, bleibt dem Benutzer aufgrund des Vorhandenseins
der Haube 53 die Ansicht jeglichen unansehlichen Ab
falls erspart.
Es sollte gewürdigt bzw. berücksichtigt werden, daß der
Deckel 12 in jeder beliebigen von drei Arten benutzt
werden kann, um Zugang zum Inhalt bzw. Inneren des Ba
sisbehälterabschnitts 11 zu gewinnen. Als erstes können
die Stifte bzw. Bolzen 47 außer Eingriff mit den Hülsen
bzw. Buchsen 48 gebracht werden, um gesamten Zugang zum
Basisbehälterabschnitt 11 zu bekommen, was beispiels
weise beim Einsetzen einer Müllsammeltüte bzw. eines
Müllbeutels oder beim Entfernen eines vollen Beutels
zweckmäßig sein kann. Zum zweiten kann der Deckel 12
bei Eingriff der Stifte bzw. Bolzen 47 mit den Hülsen
bzw. Buchsen 48 in die offene Position geschwenkt wer
den, wie dies bezüglich des Behälters 10 in Fig. 1 ge
zeigt ist und was beispielsweise beim Einbringen größe
rer Abfallteile in den Basisbehälterabschnitt 11 zweck
mäßig sein kann. Schließlich können bei geschlossenem
Deckel 12, wie dies bezüglich des Behälters 10A in Fig.
1 gezeigt ist, kleinere Abfallteile lediglich bzw.
einfach auf der Rampe 50 äbgelegt werden, um, wie zuvor
beschrieben, in den Basisbehälterabschnitt 11 aufgenom
men zu werden bzw. zu gelangen.
Es ist somit offensichtlich, daß der beschriebene Dec
kel und das beschriebene Abfallbehältersystem die Ziel
setzungen der Erfindung lösen und im übrigen den Stand
der Technik erheblich verbessern.
Claims (29)
1. Behälter, der für die Verbindung mit einem
gleichartigen Behälter ausgelegt ist, mit einer Vorder
wand (15), einer Rückwand (16) und zwei Seitenwänden
(13, 14), die sich von einer Bodenfläche nach oben bis
zu einem eine offene Oberseite (18) definierenden obe
ren Rand (19) erstrecken, einer ersten Verbindungsein
richtung (24 bis 29) an einer Seitenwand und einer
zweiten Verbindungseinrichtung (30 bis 35) an der ande
ren Seitenwand, wobei die erste Verbindungseinrichtung
(24 bis 29) für den Eingriff mit der zweiten Verbin
dungseinrichtung des gleichartigen Behälters (10A) und
die zweite Verbindungseinrichtung für den Eingriff mit
der ersten Verbindungseinrichtung des gleichartigen Be
hälters ausgelegt ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die erste Verbindungseinrichtung (24 bis 29)
beabstandete Leisten- oder Rippenteile (26, 27) und die
zweite Verbindungseinrichtung (30 bis 35) beabstandete
Leisten- bzw. Rippenteile (32, 33) aufweist, wobei die
Leisten- oder Rippenteile (26, 27) der ersten Verbin
dungseinrichtung für den Eingriff mit den Leisten- oder
Rippenteilen (32, 33) der zweiten Verbindungseinrich
tung des gleichartigen Behälters (10A) ausgelegt sind
und die Leisten- oder Rippenteile (32, 33) der zweiten
Verbindungseinrichtung für den Eingriff mit den Lei
sten- oder Rippenteilen der ersten Verbindungseinrich
tung des gleichartigen Behälters ausgebildet sind.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die erste Verbindungseinrichtung beabstandete
Rippenelemente (24, 25), die sich im wesentlichen nahe
vom oberen Rand (19) nach unten erstrecken und die
Leisten- oder Rippenteile (26, 27) der ersten
Verbindungseinrichtung (24 bis 29) tragen, und die
zweite Verbindungseinrichtung (30 bis 35) beabstandete
Rippenelemente (30, 31) aufweist, die sich nahe vom
oberen Rand (19) im wesentlichen nach unten erstrecken
und die Leisten- oder Rippenteile (32, 33) der zweiten
Verbindungseinrichtung tragen.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Rückwand (16) im wesentlichen vertikal
Verläuft und daß die Vorderwand (15) von der Bodenflä
che zum oberen Rand (19) nach außen geneigt verläuft,
so daß der Behälter in den gleichartigen Behälter ein
geschoben werden kann, wobei die beabstandeten
Rippenelemente (24, 25) der ersten
Verbindungseinrichtung (24 bis 29) und die
beabstandeten Rippenelemente (30, 31) der zweiten
Verbindungseinrichtung (30 bis 35) mit dem oberen Rand
(19A) des gleichartigen Behälters in Eingriff treten,
wenn der Behälter in den gleichartigen Behälter
eingeschoben bzw. eingesetzt ist.
5. Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rippenelemente (24, 25) der
ersten Verbindungseinrichtung seitlich weiter
beabstandet sind als der seitliche Abstand zwischen den
Rippenelementen (30, 31) der zweiten
Verbindungseinrichtung, so daß die Rippenelemente der
zweiten Verbindungseinrichtung zwischen den
Rippenelementen der ersten Verbindungseinrichtung des
gleichartigen Behälters aufgenommen sind und die
Rippenelemente der ersten Verbindungseinrichtung die
Rippenelemente der zweiten Verbindungseinrichtung des
gleichartigen Behälters zwischen sich aufnehmen.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Leisten- oder Rippenteile (26, 27) der er
sten Verbindungseinrichtung sich von den Rippenelemen
ten (24, 25) seitlich aufeinander zu erstrecken und
sich die Leisten- oder Rippenteile der zweiten
Verbindungseinrichtung von den Rippenelementen (30, 31)
der zweiten Verbindungseinrichtung seitlich voneinander
entfernend erstrecken, so daß die Leisten- oder
Rippenteile der ersten Verbindungseinrichtung mit den
Leisten- oder Rippenteilen der zweiten
Verbindungseinrichtung des gleichartigen Behälters in
terferieren bzw. in Wechselwirkung treten und ebenso
die Leisten- oder Rippenteile der zweiten Verbindungs
einrichtung mit den Leisten- oder Rippenteilen der er
sten Verbindungseinrichtung des gleichartigen Behälters
interferieren bzw. in Wechselwirkung treten, wenn der
Behälter am gleichartigen Behälter angebracht wird, wo
bei diese Wechselwirkung bzw. Hemmung zur Befestigung
des Behälters am gleichartigen Behälter überwunden
wird.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß zwei erste Verbindungsein
richtungen, von denen eine nahe der Vorderwand und die
andere nahe der Rückwand angeordnet ist, sowie zwei
zweite Verbindungseinrichtungen vorhanden sind, von
denen eine nahe der Vorderwand und die andere nahe der
Rückwand angeordnet ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß oberhalb der ersten Verbin
dungseinrichtung ein Leisten- oder Schulterelement (28,
29) und oberhalb der zweiten Verbindungseinrichtung ein
Leisten- oder Schulterelement (34, 35) vorhanden ist,
und daß die Leisten- oder Schulterelemente der ersten
bzw. zweiten Verbindungseinrichtung mit den Leisten
oder Schulterelementen der zweiten bzw. ersten Verbin
dungseinrichtung des gleichartigen Behälters zusammen
wirken, um den Behälter vom gleichartigen Behälter in
Abstand zu halten, wenn die Behälter miteinander ver
bunden sind.
9. Behälter nach Behälter 8, gekennzeichnet durch
einen Deckel (12) zum Verschließen der offenen Ober
seite (18), der eine nach unten gewandte Leiste (42)
aufweist, die ebenso wie die nach unten gewandte Leiste
des Deckels (12A) des gleichartigen Behälters (10A) in
nerhalb des durch das Leisten- oder Schulterelement des
Behälters und das Leisten- oder Schulterelement des
gleichartigen Behälters gebildeten Raums zwischen den
Behältern aufgenommen sind.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (19)
einen unterbrochenen Bereich (37) oberhalb der ersten
Verbindungseinrichtung (24 bis 29) sowie einen unter
brochenen Bereich (37) oberhalb der zweiten Verbin
dungseinrichtung (30 bis 35) aufweist, und daß in den
unterbrochenen Bereichen des oberen Rands eine gerippte
Oberfläche ausgebildet ist, um die Position der ersten
und der zweiten Verbindungseinrichtung zu identifizie
ren.
11. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch durch ein Fußelement (22A,
23A) mit einem rückwärtigen Fußbereich (23A) an der Bo
denfläche (17A) nahe der Rückwand (16A) und einem vor
deren Fußbereich (22A) an der Bodenfläche nahe der Vor
derwand (15A), wobei der rückwärtige Fußbereich länger
als der vordere Fußbereich ist, so daß die Bodenfläche
(17A) von der Rückwand zur Vorderwand nach unten ge
neigt verläuft.
12. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (16) im
wesentlichen vertikal verläuft und die Vorderwand (15)
von der Bodenfläche bis zum oberen Rand nach außen ge
neigt verläuft.
13. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11) zum Ab
decken der offenen Oberseite (18).
14. Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckungseinrichtung (11) einen
Umfangsrand (42), eine im wesentlichen horizontale
Öffnung innerhalb des Rands (42), eine unterhalb der
Öffnung angeordnete Rampe (50) und eine Haube (53A)
aufweist, die sich vom Rand nach oben erstreckt und
eine zweite Öffnung (52) definiert, die sich teilweise
vertikal oberhalb der horizontalen Öffnung erstreckt,
so daß durch die horizontale Öffnung hindurch gelangte
und auf der Rampe angeordnete Teile durch die zweite
Öffnung hindurchtreten und in den Behälter gelangen.
15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Rampe (50) vom Umfangsrand nach unten ge
neigt bis zu einer Position unterhalb der offenen Ober
seite (18) verläuft.
16. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Ebene der zweiten Rampe im Winkel von un
gefähr 90° mit der Ebene der zweiten Öffnung steht.
17. Behälter nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Öffnung (52) der
Rückwand (16) zugewandt ist.
18. Behälter nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
gekennzeichnet durch eine im oberen Rand (19) nahe der
Rückwand (16) angeordnete Hülsen-, Buchsen- oder Stütz
einrichtung (48) und eine vom Umfangsrand (41, 42) der
Abdeckungseinrichtung getragene Stift- oder
Bolzeneinrichtung (47), wobei die Hülsen-, Buchsen
oder Stützeinrichtung für den Eingriff mit der Stift
oder Bolzeneinrichtung ausgelegt ist, so daß die
Abdeckungseinrichtung bezüglich der Hülsen-, Buchsen-
oder Stützeinrichtung um die Stift- oder
Bolzeneinrichtung drehbar ist.
19. Behälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die zweite Öffnung (52) sich näher bei der
Vorderwand befindet als die Stift- bzw. Bolzeneinrich
tung.
20. Behälter nach einem der Ansprüche 14 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der ersten Verbin
dungseinrichtung ein Leisten- oder Schulterelement und
oberhalb der zweiten Verbindungseinrichtung ein Lei
sten- oder Schulterelement vorhanden ist, wobei die
Leisten- oder Schulterelemente der ersten bzw. der
zweiten Verbindungseinrichtung mit den Leisten- oder
Schulterelementen der zweiten bzw. der ersten Verbin
dungseinrichtung des gleichartigen Behälters zusammen
wirken, um die Behälter von den gleichartigen Behältern
in Abstand zu halten, wenn die Behälter miteinander
verbunden sind, und daß der Umfangsrand der Abdeckungs
einrichtung eine nach unten gekehrte Leiste (42) auf
weist, die zusammen mit der nach unten gekehrten Leiste
der Abdeckungseinrichtung des gleichartigen Behälters
innerhalb des durch die Leisten- oder Schulterelemente
des Behälters und des gleichartigen Behälters gebilde
ten Raum zwischen den Behältern aufgenommen ist.
21. Vorrichtung, die zur Abdeckung der offenen
Oberseite (18) eines Behälters (10) ausgelegt ist, mit
einem peripheren Rand (41, 42), einer im wesentlichen
horizontalen Öffnung innerhalb des Rands, einer unter
halb der Öffnung positionierten Rampe (50) und einer
Haube (53A), die sich vom Rand nach oben erstreckt und
eine zweite Öffnung definiert, die teilweise vertikal
oberhalb der horizontalen Öffnung verläuft, derart, daß
durch die horizontale Öffnung hindurchgelangte und auf
der Rampe (50) positionierte Gegenstände durch die
zweite Öffnung hindurchtreten und in den Behälter ge
langen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rampe (50) vom peripheren Rand (41,
42) geneigt nach unten zu einer Position unterhalb der
offenen Oberseite des Behälters verläuft.
23. Vorrichtung nach Behälter 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ebene der Rampe (50) ungefähr im
Winkel von 90° zur Ebene der zweiten Öffnung liegt.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die offene Oberseite des
Behälters (10) durch einen Rand (19) an der Oberseite
einer Vorderwand, zweier Seitenwände und einer Rückwand
definiert ist, und daß der periphere Rand (41, 42) eine
erste U-förmige Leiste oder Schulter aufweist, die auf
dem Behälterrand entlang der Vorderwand und eines Teils
der Seitenwände positionierbar ist, wobei sich die
Haube von der U-förmigen Schulter nach oben erstreckt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der periphere Rand eine zweite U-förmige
Schulter aufweist, die benachbart zur Rückwand des Be
hälters verläuft und sich entlang eines Abschnitts der
Seitenwände erstreckt und mit der ersten U-förmigen
Schulter verbunden ist, wobei die im wesentlichen hori
zontale Öffnung innerhalb der zweiten U-förmigen Schul
ter liegt.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Öffnung der Rückwand des Be
hälters zugewandt ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch
gekennzeichnet, daß Hülsen oder Buchsen bzw. Lager im
Rand des Behälters oberhalb der Seitenwände nahe der
Behälterrückwand ausgebildet sind, und daß Stift- oder
Bolzenelemente vorhanden sind, die sich von der zweiten
U-förmigen Schulter nach außen erstrecken und für den
Eingriff in die Hülsen oder Buchsen ausgelegt sind.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stift- oder Bolzenelemente sich zwi
schen der zweiten Öffnung und der Rückwand des Behäl
ters befinden.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die offene Oberseite (18)
des Behälters durch einen Rand an der Oberseite einer
Vorderwand, zweier Seitenwände und einer Rückwand defi
niert ist, daß der Behälter eine Einrichtung zur Ver
bindung einer Seitenwand mit der Seitenwand eines
gleichartigen Behälters sowie eine Einrichtung zur Be
abstandung des Behälters vom gleichartigen Behälter
aufweist, und daß weiterhin eine Leiste (42) sich vom
peripheren Rand nach unten erstreckt, wobei die Lippe
bzw. Leiste im Raum zwischen dem Behälter und dem
gleichartigen Behälter aufgenommen ist.
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