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DE42884C - Feuerbrücke - Google Patents

Feuerbrücke

Info

Publication number
DE42884C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire bridge
rod
fire
bridge
held
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42884D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. W. TUCKER, Ecke der Elften Avenue und Point Lobos in San Francisco, California, V. St. A
Publication of DE42884C publication Critical patent/DE42884C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Feuerbrücke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 37. Juli 1887 ab.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an denjenigen Feuerbrücken, welche hohl hergestellt werden, um der Luft Zutritt zur Verbrennungskammer zu gestatten. Die hauptsächlichste Neuerung besteht in einer derartigen Construction der Feuerbrücke, dafs der Luftaustritt regulirt werden kann und dafs diese aus mehreren Theilen zusammengesetzt ist, so dafs der obere, den Flammen am meisten ausgesetzte Theil leicht erneuert werden kann. Weitere Neuerungen bildet die Construction des den Luftzutritt regelnden Schiebers und der Feuerbrücke selbst.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt der im Ofen befindlichen Feuerbrücke,
Fig. 2 eine obere Ansicht des oberen Theiles derselben,
Fig. 3 eine vordere Ansicht und Schnitt,
Fig. 4 eine hintere Ansicht und
Fig. 5 der Rechen zum Reinigen der Luftausströmungsöffnungen.
Die hohle Feuerbrücke A, Fig. 1 und 5, besteht aus drei Theilen, nämlich dem unteren Theil a, dem hierauf befindlichen mittleren Theil a1 und dem oberen Theil α2, welcher so über α ] passend aufgesetzt ist, dafs er teleskopartig beliebig herauf- oder heruntergeschoben werden kann, wodurch der Raum über der Feuerbrücke genau den Anforderungen des Zuges für jede specielle Art von Oefen entsprechend regulirt wird.
Der obere Theil α2 wird durch Bolzen a3 in jeder beliebigen Höhe gehalten.
X sind die Roststäbe, deren innere Enden durch eine von dem Theil α der Feuerbrücke vorspringende Rippe <z4 getragen werden; die Roststäbe liegen in einer Horizontalebene mit dem oberen Rande des Theiles a. Die Basis der Feuerbrücke α liegt demnach unter der Höhe des Rostes, während die Theile ä1 a2 sich über der Ebene desselben befinden.
Der obere Theil a2 ist mehr wie die anderen den Flammen und der Hitze ausgesetzt, weshalb er auch nicht so lange hält; da er aber leicht abnehmbar ist, so kann jederzeit eine Erneuerung desselben stattfinden, ohne dafs die noch brauchbaren unteren Theile auch erneuert werden.
Die Feuerbrücke wird in dem Ofen mittelst vierkantiger Bolzen c, welche durch die Wandung C und längliche Schlitze b eines Ansatzes B, Fig. ι und 4, hindurchgehen, gehalten; diese Bolzen werden dann innerhalb des Theiles α durch aufgeschraubte Muttern c1 festgehalten.
Durch Lösen der Muttern c1 kann der Ansatz B von oder nach den Bolzen verschoben werden, wobei die länglichen Schlitze ein genaues Reguliren ermöglichen.
In der hinteren Seite des Theiles α befindet sich ein durch eine Kappe D verschlossenes Putzloch. Diese Kappe kann jederzeit leicht abgenommen werden, da dieselbe nur mittelst der an ihr befindlichen keilförmigen Ansätze dl, welche in Eingriff mit den Ansätzen if des Theiles α treten, gehalten wird.
Der Theil α1 ist an dem Theil α durch Bolzen E, Fig. ι und 3, befestigt, welche durch Ansätze e des Theiles al und durch die vorstehenden Enden des Theiles α hindurchgehen und durch aufgeschraubte Muttern e1 gehalten werden.
Die Bolzen E sind mit viereckigen Köpfen versehen. Dieselben können leicht durch die Ansätze e geschoben werden, indem man die Hand durch das mit der Kappe D bedeckte Putzloch einbringt und die Muttern e1 von der Rückseite aufschraubt. An der vortheilhaft rostförmig hergestellten Vorderseite des Theiles a ist ein Schieber F angebracht, welcher durch Zapfen^", die durch einen länglichen Schlitz^/1 in jedem Ende des Schiebers hindurchgehen, an seiner Stelle gehalten und geführt wird.
Der Schieber wird mittelst einer Stange G gehandhabt, deren inneres Ende durch den einen Endschlitz hindurchgeht und in einer in der Verstärkung g der Vorderseite von α angebrachten Tülle sitzt. Die Stange G ist mit einem Zapfen g1 versehen, welcher in eine Vertiefung /2 im oberen Theil des Schiebers eingreift; dreht man die Stange um ihre Achse, so schiebt der Zapfen den Schieber seitwärts, um den Luftzutritt zur Feuerbrücke zu reguliren. Die Stange G reicht bis zum vorderen Theil des Ofens, wo sie mit einem verstellbaren Ring g2 versehen ist, der, gegen die Innenseite der Vorderwand aufgestellt, das innere Ende der Stange in ihrem Sitz festhält.
Das vorspringende Vorderende der Stange geht durch einen auf dem Ansatz hl sitzenden Träger H und wird durch eine Stellschraube festgehalten.
Der Träger wird durch eine Schraubenmutter h2 auf dem Ansatz hl festgehalten; wird dieselbe gelöst, so läfst sich derselbe verschieben, wodurch eine axiale Drehung der Stange ermöglicht wird.
Fig. 2 stellt die Anordnung der Luftausströmungsöffnungen J am oberen Ende des Theiles a1 dar.
Dieselben sind in parallelen Reihen angeordnet und gegen einander versetzt, wodurch ein wirksamer Luftstrom erzeugt wird.
K sind Ansätze an der Vorderseite von α2, welche als Stütze für eine Schutzmauer aus Ziegelsteinen dienen.
L, Fig. 5, ist ein in verticaler Richtung beweglicher Rechen innerhalb der Feuerbrücke. Derselbe ist mit Zinken I zur Reinigung der Schlitze J versehen, wenn dieselben verstopft sein sollten. Der Rechen L wird durch eine Stange /', den drehbaren Kniehebel Z2 und die Tragstange /3 bewegt.
Wie bei M gezeigt, ist die innere Bodenfläche des Theiles α geneigt, wodurch eine Ansammlung von Schmutz verhütet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch.
    Eine in ihrer Höhe verstellbare Feuerbrücke, bestehend aus teleskopisch in einander verschiebbaren Theilen (al a2), deren Luftausströmungsöffnungen (J) von einem durch Stangen (I1I3J und Hebel (P) zu handhabenden Rechen (L) rein gehalten werden können, während sich die zuströmende Luft mit Hülfe eines durch eine Stange (G) zu handhabenden Schiebers (F) reguliren läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42884D Feuerbrücke Expired - Lifetime DE42884C (de)

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