DE202007006228U1 - Ofen für feste Brennstoffe - Google Patents
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Abstract
Ofen
für feste Brennstoffe, insbesondere Warmluftofen zum Verbrennen
von Holz, mit einem einen Brennraum (2) umschließenden
Gehäuse (3), das über eine mittels einer Feuertür
(13) verschließbare Öffnung (10) zugänglich
ist, wobei das Gehäuse (3) oder die Feuertür (13)
eine von einem Glasfenster (17) verschlossene Öffnung (16)
besitzt und wobei über eine Zuluftöffnung (18) Primärluft
in den Brennraum (2) geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenseite des Gehäuses (3) oder der Feuertür
(13) im Bereich der Zuluftöffnung (18) ein Luftleitelement
(23, 23') angeordnet ist, das den Zuluftstrom Z in einen Primärluftstrom
P und einen Sekundärluftstrom S teilt und das eine Strömungskammer
(33) besitzt, in dem der Sekundärluftstrom S an die Innenseite
des Glasfensters (17) geleitet wird.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Ofen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 sowie ein Luftleitelement gemäß Schutzanspruch 18.
- Ein ähnlicher Ofen, allerdings ohne Glasfenster, ist auch aus der
EP 0 231 424 bekannt. Dieser Ofen in Form eines Warmluftofens dient dem Beheizen von Wohn- und Arbeitsräumen. Der Ofen besitzt ein Gehäuse aus eine zylindrische Brennkammer umschließenden Rohrbögen. Die Stirnseiten des Gehäuses sind durch Abschlussbleche verschlossen, wobei das Abschlussblech der Vorderseite eine mittels einer Feuertür verschließbare Öffnung aufweist. Der für den Brennvorgang notwendige Sauerstoff wird dem Brennraum über einen ebenfalls an der Stirnseite angeordneten Primärluftzufuhrstutzen zugeführt. An der Hinterseite ist für das beim Brennvorgang entstehende Rauchgas ein Rauchgasabzug vorgesehen. - Gattungsgemäße Öfen sind als Abwandlung dieses Ofens bekannt und unterscheiden sich durch eine Feuertür mit einer von einem Glasfenster bedeckten Öffnung oberhalb der Primärluftzufuhr. Auf diese Weise ist es möglich, das Flammenbild in der Brennkammer zu beobachten und auf diese Weise das Feuer zu kontrollieren.
- Es hat sich allerdings vielfach gezeigt, dass die beim Brennvorgang erzeugten Rußteilchen und noch brennenden Holzpartikel zum Glasfenster gelangen, sich dort festsetzen und schließlich einbrennen, so dass nach kurzer Zeit das Glasfenster nicht mehr durchsichtig ist. Das Entfernen des Einbrandes ist nur unter sehr großer Mühe und Aufbringung erheblicher Zeit möglich, wobei das Ergebnis zumeist nicht zufrieden stellt und die Prozedur bereits nach kurzer Brennzeit wiederholt werden muss.
- Es hat daher nicht an Bestrebungen gefehlt, den Einbrand an der Innenseite des Glasfensters zu verhindern oder wenigstens zu vermindern. Eine zu diesem Zweck bekannte Maßnahme besteht darin, einen Luftstrom entlang der der Brennkammer zugewandten Innenseite des Glasfensters zu erzeugen. Dieser Luftstrom verhindert das Anhaften und Einbrennen von Ruß- und Partikelteichen an der Glasscheibe.
- Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, auf eine möglichst einfache und effektive Weise eine Scheibenspülung für Öfen der eingangs genannten Art bereit zu stellen. Insbesondere für Warmluftöfen existieren bis jetzt keine zufriedenstellenden Lösungen.
- Diese Aufgabe wird durch einen Ofen mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 und eines Luftleitelements mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 18 gelöst.
- Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, den Zuluftstrom, der ansonsten vollständig als Primärluftstrom genutzt wird, aufzuteilen in einen Primärluftstrom, der den Sauerstoff für den Brennvorgang bereit stellt und einen Sekundärluftstrom, der als Scheibenspülung an der Innenseite des Glasfensters vorbeistreicht.
- In Umsetzung dieses Gedankens ist die Anordnung eines Luftleitelements an der Innenseite des Gehäuses oder der Feuertür unterhalb des Glasfensters vorgesehen, das eine Strömungskammer umfasst, in der der Sekundärluftstrom aufgenommen, aufgefächert und zum Glasfenster umlenkt wird.
- Die Aufnahme des Sekundärluftstroms erfolgt gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung durch eine Anordnung des Luftleitelements derart, dass dessen Einlassöffnung zur Strömungskammer sich teilweise mit dem Strömungsquerschnitt des Zuluftstroms überschneidet. Im Überschneidungsbereich wird auf diese Weise der Sekundärluftstrom abgezweigt, während der Primärluftstrom wie gewohnt in die Brennkammer gelangt.
- Als vorteilhaft hat sich eine Querschnittsflächenaufteilung herausgestellt, bei der etwa zwei Drittel des Strömungsquerschnitts des Zuluftstroms vom Luftleitelement erfasst werden und ein Drittel dem Primärluftstrom zur Verfügung steht.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung bildet das Luftleitelement zusammen mit der Innenseite der Feuertür die Strömungskammer für den Sekundärluftstrom. Dabei kann die Strömungskammer Einbauten aufweisen, die zur Umlenkung und gleichmäßigen Auffächerung des Sekundärluftstroms über die gesamte Breite des Glasfensters beitragen.
- Das erfindungsgemäße Luftleitelement kann fest mit der Feuertür verbunden sein, beispielsweise durch Punktschweißungen. Auf diese Weise ergibt sich eine stabile und dichte Konstruktionsweise.
- Eine andere Ausführungsform sieht eine lösbare Verbindung, beispielsweise eine Steckverbindung vor, mit der das Luftleitelement an der Innenseite der Feuertür befestigt wird. Ein derartiges Luftleitelement eignet sich daher auch zum Nachrüsten bestehender Öfen. Ferner ergeben sich Vorteile bei der Wartung und Reinigung des Ofens, da zu diesem Zweck das Luftleitelement entnommen werde kann.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
-
1 eine Vorderansicht auf einen erfindungsgemäßen Ofen, -
2 eine Seitenansicht auf den in1 dargestellten Ofen, -
3 eine Vorderansicht auf einen erfindungsgemäßen Ofen bei geöffneter Feuertür, -
4 eine Innenansicht auf die Feuertür, die -
5a bis c verschiedene Ansichten und Schnitte einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Luftleitelements, -
6 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Feuertür, die -
7a bis c verschiedene Ansichten und Schnitt einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Luftleitelements, -
8 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Feuertür und -
9 einen Teilschnitt im Bereich der vorderen Stirnwand und Befüllöffnung eines erfindungsgemäßen Ofens. - Die
1 bis3 zeigen einen erfindungsgemäßen Ofen1 in Form eines Warmluftofens in einer Vorder- und Seitenansicht. Der Ofen besitzt ein einen Brennraum2 umschließendes Gehäuse3 , das im wesentlichen eine zylindrische Gestalt mit horizontaler Achse besitzt. Der Mantel des Gehäuses3 wird von Rohrbögen4 gebildet, die in axialer Richtung des Gehäuses3 deckungsgleich hintereinander liegen und die Brennkammer2 abwechselnd von der einen und von der anderen Seite her über etwa den halben Umfang umgreifen. Der sich auf diese Weise ergebende freie Abstand zwischen den Rohrbögen4 auf der jeweils einem Rohrbogen4 gegenüberliegenden Seite ist durch zwischengesetzte Bleche5 gleicher Krümmung geschlossen. Die sich auf diese Weise kreuzenden unteren Enden der Rohrbögen4 bilden den Fuß des Ofens1 . - Das rückwärtige Ende des Gehäuses
3 ist von einer hinteren Stirnwand6 verschlossen, in die im oberen Bereich ein Rauchgasabzug7 mit integrierter Drossel8 eingesetzt ist. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite begrenzt eine vordere Stirnwand9 die Brennkammer2 . Etwas nach unten aus der Mitte der Stirnwand9 versetzt befindet sich eine kreisrunde Öffnung10 , in die ein axialer Rohransatz11 eingesetzt ist. Über die Öffnung10 ist die Brennkammer zugänglich und kann der Ofen bedient werden. - Das freie Ende des Rohransatzes
11 und damit die Befüllöffnung10 ist über eine um die Achse12 schwenkbare Feuertür13 verschließbar und mit Hilfe des Türverschlusses14 verriegelbar. Dabei umgreift der Rand der Feuertür13 den Rohrstutzen11 formschlüssig, wobei an der Innenseite der Feuertür13 verlaufende feuerfeste Dichtungen15 einen dichten Anschluss an den Rohrstutzen11 gewährleisten. - Die Feuertür
13 besitzt in ihrer oberen Hälfte eine halbkreisförmige Öffnung16 , die von einem feuerfesten Glasfenster17 dicht verschlossen ist, so dass auf diese Weise ein Blick in die Brennkammer2 und gegebenenfalls auf die dort brennenden Flammen möglich ist. - In der unteren Hälfte der Feuertür
13 ist eine Zuluftöffnung18 angeordnet, in die ein sich nach außen axial fortsetzender Rohrstutzen19 eingesetzt ist. Zur Regulierung der Zuluftströmung Z ist in dem Rohrstutzen19 eine über einen Hebel20 betätigbare Schwenkklappe21 angeordnet. Auf der Innenseite der Feuertür13 wird die Öffnung18 von einem sich über die gesamte Öffnung18 erstreckenden vertikalen Winkelprofil22 überbrückt, das mit seiner Mittelkante an der Innenseite der Feuertür13 angeschweißt ist und dessen Schenkel sich schräg in Richtung des Brennraums2 erstrecken. Das Winkelprofil22 hat dabei den Zweck, den ankommenden Zuluftstrom Z zu gleichen Teilen nach links und rechts aufzuteilen. - Bis dahin entspricht der Ofen
1 noch den aus dem Stand der Technik bekannten Öfen, bei denen der über den Rohrstutzen19 und die Öffnung18 in die Brennkammer2 gelangende Zuluftstrom Z vollständig als Primärluft für das Feuer genutzt wird. - Die Erfindung sieht nun vor, diesen Zuluftstrom Z in einen Primärluftstrom P und einen Sekundärluftstrom S zu teilen, wobei der Sekundärluftstrom S zunächst zur Spülung der Innenseite der Glasscheibe
17 verwendet wird, bevor er als Sekundärluft den Brennvorgang in der Brennkammer2 optimiert. - Zu diesem Zweck ist an der Innenseite der Feuertür
13 ein Luftleitblech23 bzw.23' vorgesetzt. Das Luftleitblech23 ist über eine Steckverbindung lösbar mit der Feuertür13 verbunden, so dass eine einfache und schnelle Montage und Demontage möglich ist. Hingegen ist das Luftleitblech23' fest an der Innenseite der Feuertür13 angeschweißt. - Das in den
5a bis c größer dargestellte Luftleitelement23 besteht im wesentlichen aus einer trapezförmigen Rückwand24 , von deren unterem Rand ein streifenförmiger Boden25 und ebenfalls streifenförmige Seitenteile26 rechtwinklig abstehen. Nach oben ist die Rückwand24 von einem ebenfalls streifenförmigen Deckel27 abgeschlossen, der mit seinem einen Rand über die Hinterseite der Rückwand24 hinausragt und mit seinem gegenüberliegenden Rand lediglich teilweise auf den Seitenteilen26 aufliegt, so dass sich ein Längsschlitz28 bildet. Der Deckel27 kann auch um seine Längsachse geneigt sein um den Sekundärluftstrom S auf das Glasfenster17 auszurichten. - Der Boden
25 weist mittig eine dem Querschnitt des Winkelprofils22 entsprechende Ausnehmung29 auf. In deren vertikaler Projektion nach oben sieht man ferner zwei schräg von der Innenseite der Rückwand24 abstehende Führungsnasen30 , die zusammen mit der Ausnehmung29 zur Befestigung des Luftleitelements23 an der Innenseite der Feuertür13 dienen. - Zu diesem Zweck wird das Luftleitelement
23 mit seiner Ausnehmung29 auf das Winkelprofil22 aufgesteckt und nach unten geschoben, wobei schließlich die beiden Befestigungsnasen30 die beiden Schenkel des Winkelprofils22 hintergreifen. Die Einstecktiefe wird durch einen Anschlag begrenzt, der im vorliegenden Beispiel von dem umlaufenden Rand34 der Feuertür13 gebildet wird, an den das Luftleitelement23 mit seinen Seitenteilen26 anstößt. Im fertig montierten Zustand liegen die freien Längsränder des Bodens25 und der Seitenteile26 mit Kontakt an der Innenseite der Feuertür13 an, wobei der Boden25 unterhalb des horizontalen Durchmessers der Öffnung18 zu liegen kommt. In einer axialen Projektion bedeckt somit das Luftleitelement23 etwa zwei Drittel der Zuluftöffnung18 . - Das zur dauerhaften und festen Anbringung bestimmte Luftleitelement
23' besitzt einen ganz ähnlichen Aufbau und ist in den7a bis c näher dargestellt. Im Unterschied zum Luftleitelement23 besitzt der Boden25' eine sich in der Ebene des Bodens25' vorstehende Zunge31 und die Befestigungsnasen30 an der Innenseite der Rückwand24' fehlen. Ansonsten ist das Luftleitelement23' identisch mit dem Luftleitelement23 . - Die Befestigung des Luftleitelements
23' an der Innenseite der Feuertür13 erfolgt im Zuge des axialen Einsteckens der Zunge31 in den Rohrstutzen19 , wobei gleichzeitig die freien Ränder der Seitenteile26' und des Bodens25' in Anlage mit der Innenseite der Feuertür13 gebracht werden. Das Winkelprofil22 ist zu diesem Zweck auf Höhe der Zunge31 unterbrochen. Auch hier liegt die Höhe des Bodens25' bzw. der Zunge31 unterhalb des horizontalen Durchmessers der Zuluftöffnung18 . In dieser Position wird das Luftleitelement23' durch Punktschweißungen dauerhaft mit der Feuertür13 verbunden, was in8 dargestellt ist. - Bei beiden Ausführungsformen der Erfindung bilden das Luftleitelement
23 bzw.23' mit der Innenseite der Feuertür13 eine sich annähernd über die ganze Breite der Feuertür13 erstreckende Strömungskammer33 , die im Überlappungsbereich mit der Öffnung18 einen Einlass und mit dem Längsschlitz28 ,28' , der entlang des unteren Randes der Glasscheibe17 verläuft, einen Auslass hat. - Im Betrieb eines erfindungsgemäßen Ofens
1 findet durch das Luftleitelement23 ,23' eine Aufspaltung des Zuluftstromes Z in einen Primärluftstrom P und einen Sekundärluftstrom S statt. Der oberhalb des Bodens25 ,25' ankommende Teil des Zuluftstromes Z wird in die vom Luftleitelement23 ,23' und der Feuertür13 gebildeten Kammer eingeleitet, wo er seitlich aufgefächert und nach oben umgelenkt wird. Zur seitlichen Auffächerung können an der Innenseite der Rückwand24 ,24' nicht dargestellte schräge Luftleitbleche angeschweißt sein. Der so aufgefächerte Sekundärluftstrom S verlässt die Kammer schließlich durch den Längsschlitz28 ,28' und strömt entlang der Oberfläche der Innenseite der Glasscheibe17 nach oben und dann durch die Öffnung10 ins Innere der Brennkammer2 , wo der ihm inne wohnende Sauerstoff zur Optimierung des Brennvorgangs verwendet wird. -
9 zeigt eine weitere Optimierung des erfindungsgemäßen Ofens1 . Dort sieht man den Bereich der vorderen Stirnwand9 mit Befüllöffnung10 , in die der rohrförmige Ansatz11 eingesetzt ist, auf dem wiederum die Feuertür13 sitzt. Entlang des oberen Umfangs der Öffnung10 ist ein Staublech32 angeschweißt (siehe auch3 ), das den Luftstrom wie aus den6 und8 ersichtlich ist umlenkt und so die Schutzwirkung des Luftpolsters verstärkt. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - EP 0231424 [0002]
Claims (18)
- Ofen für feste Brennstoffe, insbesondere Warmluftofen zum Verbrennen von Holz, mit einem einen Brennraum (
2 ) umschließenden Gehäuse (3 ), das über eine mittels einer Feuertür (13 ) verschließbare Öffnung (10 ) zugänglich ist, wobei das Gehäuse (3 ) oder die Feuertür (13 ) eine von einem Glasfenster (17 ) verschlossene Öffnung (16 ) besitzt und wobei über eine Zuluftöffnung (18 ) Primärluft in den Brennraum (2 ) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Gehäuses (3 ) oder der Feuertür (13 ) im Bereich der Zuluftöffnung (18 ) ein Luftleitelement (23 ,23' ) angeordnet ist, das den Zuluftstrom Z in einen Primärluftstrom P und einen Sekundärluftstrom S teilt und das eine Strömungskammer (33 ) besitzt, in dem der Sekundärluftstrom S an die Innenseite des Glasfensters (17 ) geleitet wird. - Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lufteinlassöffnung der Strömungskammer (
33 ) des Luftleitelements (23 ,23' ) mit dem Strömungsquerschnitt der Zuluftöffnung (18 ) teilweise überschneidet, wobei der Überschneidungsbereich den Strömungsquerschnitt des Sekundärluftstroms S bildet. - Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überschneidungbereich etwa 50% bis 75% des Strömungsquerschnitts des Zuluftstroms ausmacht, vorzugsweise zwei Drittel.
- Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Zuluftöffnung (
18 ) von außen ein Rohrstutzen (19 ) anschließt und im Rohrstutzen (19 ) in der Grenzfläche zwischen Primärluftstrom P und Sekundärluftstrom S eine axiale Luftführungszunge (31 ) angeordnet ist, das an das Luftleitelement (23 ,23' ) anschließt. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (
23 ,23' ) im wesentlichen wannenförmig ausgebildet ist und zur Bildung der Strömungskammer (33 ) mit seiner offenen Seite an der Innenseite des Gehäuses (3 ) oder der Feuertür (13 ) anliegt. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung (
28 ,28' ) des Luftleitelements (23 ,23' ) unterhalb des Glasfensters (17 ) angeordnet ist. - Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Luftauslassöffnung (
28 ,28' ) schlitzförmig über die gesamte untere Breite des Glasfensters (17 ) erstreckt. - Ofen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung (
28 ,28' ) eine maximale Breite von 1 cm besitzt, vorzugsweise von 5 mm. - Ofen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung (
28 ,28' ) im spitzen Winkel auf die Oberfläche des Glasfensters (27 ) ausgerichtet ist. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zuluftöffnung (
18 ) oder der Lufteinlassöffnung des Luftleitelements (23 ,23' ) ein vertikal verlaufender Strömungsteiler (22 ) oder Diffusor angeordnet ist, der eine horizontale Auffächerung des Sekundärluftstroms S bewirkt. - Ofen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsteiler aus einem Winkelprofil (
22 ) besteht, das mit seiner von der Schnittlinie der Schenkel gebildeten Kante entgegen des Sekundärluftstroms S weist und die Schenkel jeweils schräg in den Brennraum (2 ) zeigen. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Strömungskammer (
33 ) des Luftleitelements (23 ,23' ) schräg verlaufende Führungsflächen angeordnet sind, deren tiefster Punkt im Überschneidungsbereich liegt und die nach oben und gleichzeitig außen verlaufen. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (
23 ,23' ) starr mit dem Gehäuse (3 ) oder der Feuertür (13 ) verbunden ist, vorzugsweise durch Schweißen. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (
23 ,23' ) mittels einer Steckverbindung lösbar am Gehäuse (3 ) oder der Feuertür (13 ) befestigt ist. - Ofen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung ein vertikales an dem Gehäuse (
3 ) oder der Feuertür (13 ) befestigtes Profil (22 ) umfasst, das mit einer zum Profilquerschnitt komplementären Ausnehmung (29 ) im Luftleitelement (23 ) und/oder mit das Profil zumindest teilweise umgreifenden Armen (30 ) am Luftleitelement (23 ,23' ) zusammenwirkt. - Ofen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil von dem vertikalen Strömungsteiler (
22 ) gebildet ist. - Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im oberen Randbereich des Glasfensters (
17 ), vorzugsweise auch in dessen seitlichem Randbereich, ein Stauelement (32 ) angeordnet ist, mit einer zur Glasscheibe (17 ) planparallelen und im Abstand angeordneten ersten Staufläche (32 ) und einer das Gehäuse (3 ) oder die Feuertür (13 ) und die erste Staufläche (32 ) verbindenden zweiten Staufläche (11 ). - Luftleitelement für einen Ofen zum Abteilen eines Sekundärluftstroms S aus einem Zuluftstrom Z und Weiterleiten desselben zu einem Glasfenster (
17 ), wobei das Luftleitelement (23 ,23' ) zur Ausbildung einer Strömungskammer (33 ) wannenförmig ausgebildet und mit seinem umlaufenden Rand an der offenen Seite in Anlage mit der Innenseite des Gehäuses (3 ) oder der Feuertür (13 ) des Ofens (1 ) bringbar ist.
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