DE428689C - Ruebenheber - Google Patents
RuebenheberInfo
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- DE428689C DE428689C DEL61689D DEL0061689D DE428689C DE 428689 C DE428689 C DE 428689C DE L61689 D DEL61689 D DE L61689D DE L0061689 D DEL0061689 D DE L0061689D DE 428689 C DE428689 C DE 428689C
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- knives
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- beets
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- Expired
Links
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 title claims description 19
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 title claims description 19
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D25/00—Lifters for beet or like crops
- A01D25/02—Machines with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. MAI 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c GRUPPE 18
(L 61689 II1145C)
Karl Heinrich Löbbecke in Uefingen und Karl Lehne in Beddingen.
Rübenheber. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1924 ab.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Rübenheber kennzeichnet sich dadurch, daß
die Rübe nicht durch seitlich an ihr vorbeigehende Messer freigeschnitten wird, sondern
daß zwei sich mit ihren schneideartigen Kanten gegen die Rübe legende, aufrechte, nach
oben etwas rückwärts geneigte Messer, die den Boden durchschneiden und ihn sowohl
seitlich wie zwischen sich nach rückwärts entweichen lassen, die Rüben aus der Erde empordrücken
und nach rückwärts umlegen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel schematisch dar. Der Rübenheber a, b, c
ist mit einer Scheibe d vereinigt, die an einer
quer zur Fahrtrichtung verschiebbaren Platte e drehbar ist und infolge dieser Beweglichkeiten
beliebig eingestellt und durch beliebige und bekannte Mittel, die in der Zeichnung nicht
angegeben sind, festgestellt werden kann. Der Rübenheber selbst besteht aus einem oberen,
bügelartig erweiterten Teil α (Abb. 2) und zwei messerartig, in geringem Abstande voneinander
abwärts ragenden, an den Vorder kanten etwas zugeschärften Blechstreifen b,
die nach oben zu etwas rückwärts geneigt sind und sich dadurch der Kegelform der
Rüben anpassen und die an ihren oberen Enden ziemlich plötzlich in wagerechte oder
fast wagerechte Schienen / übergehen. Die * Messer b durchschneiden den Boden, der nicht
nur zu beiden Seiten, sondern auch zwischen ihnen nach hinten entweicht, und legen sich
gegen die Kegelfläche der Rübe, ohne sie zu ao zerschneiden oder zu beschädigen. Die Rübe
wandert an den Schneiden δ aufwärts, kippt, wenn sie die Bügel α erreicht hat, in die wagerechte
Lage um und wird auf den Führungen / (Abb. 1) nach hinten geleitet, wo eine beliebige
Ableitungs- oder Fördervorrichtung, eine Schnecke, Siebtrommel, Förderband, Abwurfschurre
o. dgl., sie aufnimmt. Ein die beiden Messer b an ihren unteren Enden verbindendes,
wagerechtes Stücke dient in bekannter Weise einerseits zur Versteifung der
Messer b gegeneinander, anderseits durch seine nach vorn gesenkte Lage zum Einziehen des
Gerätes in den Erdboden und zur Verhütung des Ausweichens nach oben. Es wird zweckmäßigerweise
an der Vorderkante scharf gemacht.
Die Hauptvorteile der neuen Vorrichtung sind: Erzeugung einer nur schmalen Furche
im Erdboden, Geringfügigkeit der erforderlichen Zugkraft, da die Messer den Erdboden
verhältnismäßig leicht durchschneiden, und leichtes Aufwärtsgleiten der Rüben an den
Metallkanten der Messer, da zwischen diesen und den Rüben keine Erde verbleibt.
Zweckmäßig ist es, um ein Festsetzen von Erde zwischen den beiden Messern b zu verhüten,
diese, wie Abb. 3 zeigt, nach oben etwas auseinanderlaufen zu lassen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Rübenheber mit den Erdboden durchschneidenden Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer in einer Entfernung nebeneinanderstehen, die geringer ist als der Durchmesser einer mittleren Rübe, und daß ihre vordere Schneide, entsprechend der Mantellinie der Rüben, gegenüber der Senkrechten geneigt ist, so daß sich bei der Arbeit die Messer mögliehst mit ihrer ganzen Schneide an die Rüben anlegen und diese im Zusammenarbeiten mit dem Gegendruck des vorn vor der Rübe befindlichen, ungelockerten Erdreiches zum Aufsteigen längs der Messerkanten zwingen.
- 2. Rübenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise um eine senkrechte Achse schwenkbaren Messer mit dieser Schwenkachse zusammen in einem seitlich im Gestell verschiebbaren Schlitten gelagert sind, so daß die Messerträger mit den Messern dem jeweiligen Stand der Rüben durch eine Steuervorrichtung angepaßt werden können.Abb. i.Abb. 2.Abb. 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL61689D DE428689C (de) | 1924-11-14 | 1924-11-14 | Ruebenheber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL61689D DE428689C (de) | 1924-11-14 | 1924-11-14 | Ruebenheber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428689C true DE428689C (de) | 1926-05-12 |
Family
ID=7280409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL61689D Expired DE428689C (de) | 1924-11-14 | 1924-11-14 | Ruebenheber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428689C (de) |
-
1924
- 1924-11-14 DE DEL61689D patent/DE428689C/de not_active Expired
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