DE428220C - Filmschalteinrichtung fuer Kinoapparate - Google Patents
Filmschalteinrichtung fuer KinoapparateInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kinoapparate und insbesondere Kinofilmbeträchtungsapparate
jener Art, bei welchen auf einer Welle zwei Sperräder angebracht sind, von
denen das eine die absatzweise Auslösung des anderen durch Federwirkung zu drehenden
Rades bewirkt.
Gemäß der Erfindung sind die beiden,
zweckmäßig einander gleichen, gegenständigen Sperräder so nebeneinander angebracht, daß
eine einfache federnde Hebelklinke mit beiden Sperrädern zusammenwirken kann.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise bei einem Kinofilmbetrachtungsapparat
veranschaulicht.
Abb. ι veranschaulicht einen solchen Apparat
mit Sperrad und Auslöserad schematisch in der Seitenansicht. Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht
der Fortschaltvorrichtung- dieses ao Apparates. Abb. 3 zeigt eine Vorrichtung
mit zwei Vierkanten und Fensterverschluß. Auf einer im Sockel α (Abb. 1) gelagerten
Welle c ist eine Filmschaltrolle b, welche mit dem Sperrad d fest verbunden ist, leerlaufend
angebracht. Diese Rolle b ist durch eine geeignete Feder g mit der Welle c verbunden,
auf welcher parallel zum Sperrad d und neben demselben ein festsitzendes Auslöserad f befestigt
ist. Die als einfacher federnder Hebel ausgeführte Sperrklinke e, welche die Sperrung
des Rades d besorgt, wird im geeigneten Zeitpunkt vom Rad f ausgelöst, wodurch das
Sperrad d und die Rolle b durch die Feder g gedreht wird. Die Kurbel h dient zum Antrieb
der Welle c.
Durch das Objektiv k kann man den mittels des Schaltmechanismus durch die Laufbahn I
hindurch bewegten Film τ1 betrachten.
Die Schaltrolle b ist derart auf der Welle c leerlaufend gelagert, daß durch Andrücken des
Verschlußdeckels q ein sicheres Transportieren des Films in der Filmbahn I ermöglicht wird.
In Abb. 3 ist die ruckweise Bewegung des Films mit einem gleichzeitig zu bewegenden
Fensterverschluß t durch zwei zueinander im I rechten Winkel augebrachte, miteinander fest
verbundene Viel-, z. B. Vierkante 0 und ρ in der Weise bewirkt, daß beim jeweiligen Stillstand
des \'ielkantes ρ zwischen den Federn r
der Hebelmechanismus.? die Klappe t beim Fenster ti offen hält und bei einer ruckweisen
Teildrehung das Fenster u für den Moment der Filmbewegung schließt. Diese Vorrichtung
ist für billige Vorführungsapparate gedacht, wo durch Weglassung von Zahnrädern eine Verbilligung ermöglicht wird.
Die ganze Filmschaltvorrichtung ist demnach
auf einer Rolle und deren Welle montiert.
Dadurch, daß die beiden Räder / und d 6a nebeneinander angebracht sind, kann eine
einfache, d. h. als einfacher Hebel ausgeführte.
Federklinke mit beiden Rädern zusammenwirken, auch wird ermöglicht, eine unbedingt
notwendige Begrenzungseinrichtung für die Federspannung und Teildrehung des Auslöserades
unmittelbar an beiden Rädern vorzusehen, die von beliebiger Bauart sein kann, jedoch bewirken muß, daß bei jeder Auslösung
der Feder das mit der Filmschaltrolle b verbundeneRad d nur eine bestimmte Teildrehung
ausführen kann und daher jedes unregelmäßige Fortschalten des Films sowie dessen
Stehenbleiben in einer unerwünschten Zwischenstellung vermieden wird.
Falls die beiden Räder /" und ρ, wie dargestellt, einander gleich sind, werden die Herstellungskosten
des Apparates wesentlich verringert.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Filmschaltvorrichtung für Kino- und Filmbetrachtungsapparate mit einem unter Federwirkung gedrehten, mit der Filmschaltrolle verbundenen Sperrad und einem Auslöserad, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden, vorteilhaft einander gleichen Räder (f und d) auf der Antriebswelle so nebeneinander angebracht sind, daß eine einfache Federklinke mit g0 beiden Rädern zusammenwirken kann.
- 2. Filmschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ~ zwei zueinander verstellte, fest miteinander verbundene Vielkante derart augebracht sind, daß der eine die absatzweise Bewegung des Films bewirkt, während der andere den Fensterverschluß auslöst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47748D DE428220C (de) | Filmschalteinrichtung fuer Kinoapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47748D DE428220C (de) | Filmschalteinrichtung fuer Kinoapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428220C true DE428220C (de) | 1926-04-28 |
Family
ID=7382620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47748D Expired DE428220C (de) | Filmschalteinrichtung fuer Kinoapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428220C (de) |
-
0
- DE DEP47748D patent/DE428220C/de not_active Expired
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