DE42766C - Neuerung an der unter Nr. 38949 patentirten Maschine zum Spannen des Oberleders von Stiefeln und Schuhen über den Leisten - Google Patents
Neuerung an der unter Nr. 38949 patentirten Maschine zum Spannen des Oberleders von Stiefeln und Schuhen über den LeistenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/16—Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
- A43D21/125—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
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- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/18—Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1887 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an der durch P. R.
No. 38949 geschützten Maschine zum Spannen des Oberleders von Stiefeln und Schuhen auf
den Leisten und betrifft die Herstellung der elastischen Verbindung zwischen der Antriebwelle
und den Seitenzangen ohne die Mithülfe von Federn und anderen Zwischenmitteln, so
zwar, dafs eine directe Verbindung zwischen der Welle und dem deren Bewegung auf genannte
Zangen übertragenden Organe hergestellt wird, sowie ferner den Ersatz des Schnurgetriebes
durch ein System von Lenkstangen und Hebeln als Mittel zur Unabhängigmachung der einzelnen Zangen bezüglich ihrer Bewegung
gegen den Leisten hin. Es stellt dar:
Fig. Γ die Oberansicht des den Zangenbewegungsmechanismus enthaltenden mittleren
Theiles der Maschine,
Fig. 2 eine zugehörige Endansicht, sowie
Fig. 3 eine zugehörige Seitenansicht.
In diesen Figuren sind die Zangen als nicht in Betracht kommend weggelassen. Es ist angenommen,
dafs, wie auch bei den in Anwendung befindlichen Maschinen meist der Fall,
auf jeder Seite des Leistens vier Zangen arbeiten.
A ist der Maschinentisch mit der Oeffnung für den Leisten, auf deren Seiten, wie im
obigen Patent, die vier Zangen auf Schlitten R montirt sind, die sich auf Führungen von
Blöcken P rechtwinklig zur Leistenachse bewegen, während die Schlitten O, an welchen
genannte Blöcke drehbar befestigt sind, parallel zur Leistenachse vermittelst Halbmuttern geführt
werden, die von Schrauben mit verschiedener Steigung Antrieb erhalten. Die Zangen bezw. Zangenschlitten R jeder Seite
bilden je zwei Paare von zwei Schlitten. An jeden Schlitten fafst eine. Lenkstange α und
sind die beiden Lenkstangen jeden Schlittenpaares mit den entgegengesetzten Enden eines
Hebels b verbunden. Ihrerseits sind die beiden Hebel b in der Mitte ihrer Länge drehbar an
einen Hebel c angeschlossen, und ist dieser wiederum in seiner Mitte mit einem passenden
Träger verbunden, welcher senkrecht auf den Leisten zu bewegt werden kann. Wird der
Hebel d am unteren Ende nach auswärts gezogen , so bewegt sich sein oberes Ende und
folglich der Hebel c nach einwärts, d. i. auf den Leisten zu, so dafs alle Zangen gleichzeitig
in demselben Sinne Bewegung erhalten. Man erkennt indefs, dafs, wenn eine Zange
eines Paares früher an den ihr gegenüberstehenden Leistentheil gelangt, als die andere
Zange desselben Paares, letztere dennoch bezw. ihr Schlitten R infolge seiner Verbindung mit
dem Hebel b so lange in seiner Bewegung beharren wird, bis auch sie den ihr zugewiesenen
Leistentheil erreicht. Ferner ermöglicht die getroffene Einrichtung, dafs sich ebensowohl auch ein Zangenpaar als Ganzes
genommen weiter vorwärts bewegen kann als das andere, infolge der Verbindung seiner
beiden Hebel b mit dem Hebel c. Also erfüllt diese Einrichtung auch die Aufgabe , die
Zangen desselben Paares zugleich und gleich-
zeitig jede derselben unabhängig von der anderen zu bewegen, wie es die Arbeitsnothwendigkeit
und die Leistenform verlangen.
Der Antrieb der beiden Hebel if erfolgt von
der Welle g aus mittelst der Curvennutheri f,
in welche die Hebelenden mit einem Stift oder Röllchen fassen. Die Curvennuthen sind
so geformt und zu einander angeordnet, dafs beide Hebel d gleichzeitig, je nach der Drehrichtung
der Welle, nach ein- bezw. auswärts bewegt werden. Der Antrieb kann von einer
beliebigen Welle aus erfolgen, z. B. mittelst des Getriebes i j. Soweit besteht zwischen
den Zangen und der Treibwelle keinerlei elastische Verbindung, d. h. eine solche, welche
die Weiterdrehung der Welle gestattet, wenn das eine oder andere Zangenpaar am Leisten
angelangt ist und sich nicht weiter bewegen kann. Um der Welle g diese Fähigkeit mitzutheilen,
ist dieselbe in Lagern in der Achsenrichtung verschiebbar. Diese Verschiebbarkeit
ist in der Praxis immerhin nur gering, etwa bis 5 cm. Es bleibt der Eingriff der Zahn
räder ij dadurch gewahrt, dafs das eine derselben , den Zeichnungen gemäfs das Rad _/,
breiter hergestellt ist als das Maximum der vorzunehmenden Verschiebung. Gesetzt nun,
die Welle drehe sich in solcher Richtung, dafs
beide Zangenpaare auf den Leisten zu bewegt werden, und es komme ein Paar eher zur
Ruhe als das andere, z. B. das rechtsseitige Paar, Fig. 2. Der Hebel d dieses Paares wird
ebenfalls zum Stillstand kommen, und da die Welle sich weiter dreht, verschiebt ersterer
durch seinen Druck gegen die Wand der Curvennuth die Welle nach links mit der
Wirkung, dafs die Bewegung der Hebel bezw. der Zangen auf der linken Seite sich steigert.
Trotzdem also jeder Hebel mit dem beiden gemeinsamen Kraftmechanismus direct verbunden
ist, kann dieser fortfahren, treibend auf den einen Hebel zu wirken , während der
andere stillsteht.
Claims (2)
1. die paarweise Verbindung der die Seitenzangen tragenden Schlitten R jeder Seite
durch Lenkstangen b mit den Enden eines Hebels c, welcher in seiner Mitte an ein
gegen den Leisten hin und her zurück beweglichen Hebel d angeschlossen ist;
2. der Antrieb der Hebel d durch Curvennuthen f, deren Welle in ihren Lagern
axial verschiebbar ist, so dafs der Stillstand eines der Hebel d keinen Stillstand
der' Welle bedingt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen:
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42766C true DE42766C (de) |
Family
ID=318139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42766D Expired - Lifetime DE42766C (de) | Neuerung an der unter Nr. 38949 patentirten Maschine zum Spannen des Oberleders von Stiefeln und Schuhen über den Leisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42766C (de) |
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- DE DENDAT42766D patent/DE42766C/de not_active Expired - Lifetime
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