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DE427432C - Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten - Google Patents

Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten

Info

Publication number
DE427432C
DE427432C DEP49497D DEP0049497D DE427432C DE 427432 C DE427432 C DE 427432C DE P49497 D DEP49497 D DE P49497D DE P0049497 D DEP0049497 D DE P0049497D DE 427432 C DE427432 C DE 427432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
airways
musical instruments
controlling
slider
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49497D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Popper & Co Fa GmbH
Original Assignee
Popper & Co Fa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Popper & Co Fa GmbH filed Critical Popper & Co Fa GmbH
Priority to DEP49497D priority Critical patent/DE427432C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE427432C publication Critical patent/DE427432C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
    • G10F5/06Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

  • Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten. Die Erfindung betrifft einen Schieber für pneumatische Musikinstrumente, bei denen zum Zweck der Verminderung der Reibung und zur Vermeidung von störenden Luftgeräuschen besondere Einrichtungen vorgesehen sind, durch welche die bisher für das Instrument nachteilig auftretenden Einflüsse vermieden werden.
  • Die Schieherreibung wird durch eine besondere Schieberanordnung und die störenden Luftgeräusche werden durch Anordnung von Luftaustrittskammern über dem Schieber beseitigt.
  • In er Zeichnung ist der Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch den Schieber in Mittelstellung, während Abb.2 denselben in einer Endstellung veranschaulicht und die Abb.3 und .1 Draufsichten von zwei verschieden gestalteten Schiebern in kleinerem Maßstabe darstellen.
  • Der in bekannter Weise durch seine hin und her gehenden Bewegungen die Verbindung mit den Verteilungskanälen a und b herstellende Schieber c gleitet auf dem Schieberkasten d mit Verteilungskanal e. Der vom Schieber ausgeübte Druck wird, soweit er über eine zur Abdichtung der Verteilungskanäle a und b unumgänglich notwendige Stärke hinausgeht, durch einen Gegendruck aufgefangen. Das Gegendruckmittel besteht aus einem Balg f, der durch eine Stange g mit der Unterfläche des Schiebers c in Verbindung steht. Dieser unter dem Einfluß des den Verteilungskanal e passierenden Saugwindes stehende Balg ist in seinen Größenverhältnissen so gehalten, daß er in jeder Stellung des Schiebers :ein auf das richtige Maß abgestimmtes Gegendruckmittel bildet, so daß ein gewisser überschüssiger Druck des Schiebers aufgefangen und damit die Reibung desselben auf den Schieberkasten vermindert wird.
  • Die durch das Freigeben der Schieberöffnungen entstehenden Geräusche werden dadurch aufgehoben, daß sich über dem eigentlichen Schieber c eine Dämpfungseinrichtung befindet, die au:; einem Gehäuse h besteht, das zwei durch eine Zwischenwand i gebildete Kammern k und L besitzt. Die aus den Verteilungskanälen a und b austretende Luft gelangt zunächst in den Raum L und von hier aus durch die in der Zwischenwand i vorgesehene G ff nung uz in den Luftverteilungsraum k, um von dort aus mit geringerer Windgcschwindigkeit durch die öffnungen jz in die atmosphärische Luft zu entweichen. Die bekanntlich beim Hubwechsel des Schiebers auftretenden störenden Geräusche können nach der Abb. 3 dadurch beseitigt werden, daß die Querschnitte der Verteilungskanäle a und b nicht sofort in ihrer ganzen Breite freigelegt werden, sondern durch die Bewegungen des Schiebers sich allmählich vergrößern. Es erfolgt dies in. bekannter Weise dadurch, daß die Breitkanten des Schiebers c nicht rechtwinklig zu den Längskanten, sondern schiefwinklig zu diesen angeordnet sind, derartig, daß sich in der Draufsicht (Abb.3) ein Trapez ergibt. Dadurch erhält der Austrittsquerschnitt der Luftkanäle a und b, sobald diese durch die Bewegungen des Schiebers freigelegt werden, zunächst die Form eines sich- nach und nach mit dem Fortschreiten der Schieberbewegu ngen vergrößernden Dreiecks, so daß die Verbindung zwischen Innen-und Außenluft nach und nach erfolgen muß. Dieselbe Wirkung kann auch nach der in der Abb. 4. dargestellten Ausbildung erreicht erden. Bei dieser Ausbildung wird der Schieber durch einen Luftweg o überbrückt, der auf die Unterfläche des Schiebers mündet und abwechselnd die Verbindung der von den Schöpferr_ kommenden Verteilungskanäle herstellt, bevor der Schieber die Verteilungskanäle selbst öffnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten mit einer Entlastungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendruckmittel als Balg (f) gebildet ist, der mittels Stange (g-) auf dem Schieber 'c zur Wirkung gelangt.
  2. 2. Schieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einer aus Kammern (k, Z) gebildeten Schalldämpfungseinrichtung versehen ist. ;. Schieber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scbieb@er (c) durch einen Luftweg (o) überbrückt ist, der auf die Unterfläche des Schiebers mündet und abwechselnd die Verbindung der vom Schöpfer kommenden Verteilungskanäle herstellt, bevor der Schieber die Verteilungskanäle selbst öffnet.
DEP49497D 1925-01-14 1925-01-14 Schieber zur Steuerung der Luftwege bei pneumatischen Musikinstrumenten Expired DE427432C (de)

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DE427432C true DE427432C (de) 1926-04-09

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