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DE427211C - UEberschuh und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

UEberschuh und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE427211C
DE427211C DED46351D DED0046351D DE427211C DE 427211 C DE427211 C DE 427211C DE D46351 D DED46351 D DE D46351D DE D0046351 D DED0046351 D DE D0046351D DE 427211 C DE427211 C DE 427211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
rubber
insole
overshoe
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED46351D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE427211C publication Critical patent/DE427211C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/16Overshoes
    • A43B3/20Heel-less overshoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Überschuh und Verfahren zu seiner Herstellung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 2g. November igzg beansprucht. 1_,s sind bereits `'erfahren zur Herstellung galoschenartiger Überschuhe bekannt, bei welchen ein gummiertes - Gewebe für den Oberteil gemeinsam mit einer Brandsohle und einer Lage von vulkanisierbarein, -plastischem Material nach dem Zusammenlegen finit der Innenseite nach außen durch sogenanntes Wendeverfahren umgestülpt und dann die Außensohle daran befestigt wird. Durch dieses Verfahren kann eine genügend feste und wasserdichte Befestigung des Oberteiles mit den beiden Sohlen'- -nicht erzielt «-erden, da nur eine verhältnismäßig dünne Gummischicht des Oberteils vorhanden ist, die sich zwar einigermaßen-mit dem plastischen Material, ,jedoch nicht mit der Brandsohle verbinden kann. Ferner ist es nicht. neu, bei Überschuhen überhaupt die Ränder des Oberteiles zwischen die Brandsohle und die Laufsohle zu legen;. die eigentliche Befestigung ist dabei durch Zuführung eines Füllungsmittels zwischen der Brandsohle Lind der Laufsohle bewirkt, wodurch jedoch der Überschuh schwer und trotzdem nicht ranz wasserdicht wird, da die Sohlen durch einfaches Zusammenpressen vereinigt werden, ohne däß die Masse durchvulkanisiert wird.
  • Die vorliegen;Ie Erfindung bezweckt, diese Nachteile bei Anwendung des Wendeverfahrens zu vermeiden, und zwar dadurch, daß fler Überschuh nur aus Kautschuk ohne -Gewebe hergestellt wird und die nach einwärts umgelegten Ränder des Oberteils zwischen der Brandsohle und der Laufsohle ohne Einschaltung eines Füllungsteiles befestigt werden, was in sicherer Weise möglich ist, da sämtliche Teile aus Kautschuk bestehen und die miteinander zu verbindenden Lagen nicht so dünn wie bei gummiertem Gewebe sind. Zur Ausführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäß eine Form nötig, die einen hohlen Vorderteil besitzt, an welchem die Ränder des Oberteils umgelegt und zweckentsprechend befestigt werden können, worauf an den Rändern des so gelegten Oberteils die Brandsohle aus Kautschuk befestigt wird und dann der teilweise gebildete Überschuh von der Form- entfernt, umgestülpt und die Laufsohle aus Kautschuk an der Unterfläche der Brandsohle befestigt wird. Die umgelegten Ränder des Oberteils gelangen so zwischen die Außenränder der Sohle und die Brandsohle und verbinden sich damit während des Vulkanisierens in fester Weise.
  • Die Erfindung ist in, -der Zeichnung .beispielsweise dargestellt.-Abb. r zeigt schaubildlich zur Erläuterung des Verfahreris_den teilweise geformten über-Schuh-vor dem Wenden -oder Umstülpen.
  • Abb: z ist ein teilweiser Querschnitt durch die Sohle zum Veranschaulichen der Weise, wie die Ränder des Oberteiles zwischen der Sohle- und -der Brandsohle befestigt werden. Abb. 3 ist ein Schnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels.
  • Abb. ,4 ist ein Schnitt durch eine Einzelheit.
  • Das Werkstück, bestehend aus einem Blatt von geräuchertem Plantagengummi, wird in die dem Oberteil i zusammen mit Absatzstreifen entsprechende Gestalt ausgeschnitten und, mit der Innenseite nach außen, über eine entsprechende Form 2 (Abb. i) gelegt, deren Vorderteil ausgehöhlt ist, um @lie Ränder 3 des Oberteils nach einwärts umzulegen und durch entsprechende Stifte oder durch Eisen in dieser Lage festzuhalten. Die spitzen Stifte sind sehr kurz und besitzen breite Köpfe, so daß sie nicht sehr festhaften und durch seitlichen Zug leicht herausgezogen werden können. Alsdann wird eine Brandsohle 4 (ebenfalls nur aus Kautschuk bestehehd) in die richtige Gestalt ausgeschnitten und mit ihren Rändern an den Rändern 3 des Oberteils befestigt. Der Absatzstreifen wird vom Teil 2 abgestreift, und zwar nach dem Rande 3 zu, und es wird dann an den Streifen in der Richtung nach der Schutzspitze ein Zug ausgeübt, wobei die Stifte einer nach dem anderen sich von der Form ablösen und etwa steckenbleibende Stifte durch eine Zwickzange durch die nachgiebige Brandsohle hindurch.gegriffen und herausgezogen werclen. Der abgestreifte, teilweise gebildete Überschuh wird dann gewendet und mit der rechten Seite nach außen gestülpt und .auf eine volle an sich bekannte Form aufgelegt. Ein Sohlenstück s aus -Kautschuk wird. dann in die entsprechende Gestalt geschnitten und an der Unterfläche des Überschuhes so befestigt, daß es fest an der Brandsohle 4. anliegt, wobei die umgelegten Ränder 3 des Oberteils zwischen den Außenrändern der Sohle und der Brandsohle eingelegt und dauernd befestigt sind (Abb. 2). Wenn erforderlich, kann das Innere mit Gewebe 40. ausgefüttert werden. Dieses Futtermaterial kann sich über das ganze Innere des Vorderteiles oder nur über die Brandsohle- erstrecken.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 besteht .der Absatzstreifen 7 - nicht aus einem Stück mit dem Oberteil, sondern ist für sich aus Gummi ausgeschnitten und besitzt.an den beiden Enden eine Anzahl von schmalen, bandartigen Streifen 9, deern andere Enden an dem Oberteil i in entsprechenden -Zwischenräumen längs dem Rande befestigt sind. Dadurch wird der Zug. auf den Überschuh verteilt und gleichzeitig einte dekorative Wirkung erzielt. An der Innenfläche der Brandsohle 4 und in der Nähe deren hinteren Randes ist ein Luftkissen io angeordnet, um die Feuchtigkeit abzuschließen. Dieses Luftkissen ist in Abb. 4 im Schnitt gezeigt und besteht aus zwei Gummistreifen oder Scheiben i r, deren Ränder aneinander befestigt sind, so daß eine bestimmte Luftmenge eingeschlossen wird. Dieses Luftkissen wird an der Innenfläche der Sohle 4 in der Nähe des hinteren Randes derselben befestigt und dient ferner zur Ausübung eines nachgiebigen Druckes gegen die Unterseite der Sohle vom Schuhwerk aus. Ein ähnliches Kissen 12 ist hinten an der Innenfläche des hinteren Teiles des Absatzstreifens befestigt, so daß es gegen den Hackenteil des Schuhwerks anliegt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE.' i. Verfahren zur Herstellung von galoschenartigen, nur aus Kautschuk u. dgl. bestehenden Überschuhen, mit Hilfe des Wendens oder Umstülpens, dadurch gekennzeichnet, daß das nur aus Kautschuk bestehende Werkstück für den Oberteil über eine Form gelegt wird, welche einen hohlen Vorderteil besitzt, an welchem die Ränder (3) des Oberteils umgelegt und zweckentsprechend befestigt werden, worauf die Brandsohle aus Kautschuk an den Rändern des so gelegten Oberteils befestigt wird, alsdann der teilweise gebildete Überschuh von der Form entfernt, umgestülpt und die Sohle aus Kautschuk an der Unterfläche der Brandsohle befestigt wird, so daß die umgelegten .Ränder ,des Oberteils zwischen den Außenrändern der Sohle und der Brandsohle befestigt sind.
  2. 2. Überschuh nach Anspruch i, mit einem Absatzstreifen - für das Halten des Überschuhes .am Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Enden des Absatzstreifens: (7) - eine Anzahl von schmalen, bandartigen Streifen (9) befestigt ist, deren ändere Enden mit dein Überschuhrand in Zwischenräumen längs des Einsteckloches verbunden sind.
  3. 3. Überschuh nach den Ansprüchen i und 2, mit. einem Luftkissen, dadurch gekenazeichnet, daß das Luftkissen (io) aus einem @ Paar von Gummistreifen (i i ? gebildet ist, .welche an, ihren Rändern mit-.einander befestigt sind, so daß sie Luft einschließen, wobei das Kissen an der inneren Flächeder Sohle (4) in der Nähe des' hinteren: Randes: derselben oder an der inneren Fläche des hinteren Teiles des Absatzstreifens (7) . angeordnet ist.
DED46351D 1923-11-29 1924-10-17 UEberschuh und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE427211C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB427211X 1923-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE427211C true DE427211C (de) 1926-03-27

Family

ID=10425681

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DED46351D Expired DE427211C (de) 1923-11-29 1924-10-17 UEberschuh und Verfahren zu seiner Herstellung

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