DE427099C - Verladebruecke - Google Patents
VerladebrueckeInfo
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- DE427099C DE427099C DER54559D DER0054559D DE427099C DE 427099 C DE427099 C DE 427099C DE R54559 D DER54559 D DE R54559D DE R0054559 D DER0054559 D DE R0054559D DE 427099 C DE427099 C DE 427099C
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- crane
- rails
- cranes
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- slewing
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Links
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Fahrbare oder feststehende, mit Drehkranen versehene Verladebrücken sind im
allgemeinen derartig eingerichtet, daß die Standsicherheit der dazugehörenden Drehkrane
durch große Eigengewichte erreicht wird.
Wenn der Abstand der Drehkranfahrschienen in praktisch vorteilhaften Grenzen
bleiben soll, muß ein Teil des Lastmomentes
ίο durch Gegengewichte ausgeglichen werden,
die außerhalb der Drehmitte auf der dem Ausleger gegenüberliegenden Seite anzuordnen
sind.
Die Raddrücke sind groß, und neben den Drehkranen werden auch die Brücken schwer. Die außerhalb der Drehkranmitte anzuordnenden Gegengewichte erfordern erhebliche Beschleunigungskräfte für das Schwenken, und der Kraftbedarf für das Fahren des
Die Raddrücke sind groß, und neben den Drehkranen werden auch die Brücken schwer. Die außerhalb der Drehkranmitte anzuordnenden Gegengewichte erfordern erhebliche Beschleunigungskräfte für das Schwenken, und der Kraftbedarf für das Fahren des
ao Drehkranes und der Brücke ist groß.
Es sind nun auch schon Verladebrücken bekannt geworden, bei welchen die Drehmitten
der Krane außerhalb der Kranbahnschienen liegen. Die Ausleger und Lastmornente werden in diesem Falle aufgenommen
durch das Eigengewicht des Drehkranes in Verbindung mit einem am unteren Ende mit
Laufrädern versehenen, am Kranunterwagen befestigten Stützgliede.
ßo Diese Lauf räder lauf en seitlich an Schienen,
die im entsprechenden Abstande unterhalb der Kranbahnschienen am Verladebrückengerüst
befestigt sind.
Bei dieser Bauart kann das Eigengewicht der Krane und damit auch das Gewicht der
Brücke selbst gegenüber den sonst üblichen Ausführungen unter bestimmten Voraussetzungen
geringer sein, aber die Anordnung der Fahrschienen'untereinander bedingt zwei
wagerecht und acht senkrecht angeordnete Laufräder für das Fahren jedes Kranes.
Die Anpassung dieser Laufräder an die in verschiedener Höhe liegenden Schienen erfordert
genaue Arbeit der Krane und Brücken. Vor allem ist aber der Kraftbedarf für das Fahren groß, wenn der Ausleger
senkrecht zu den Krangleisen steht.
Es kommt noch hinzu, daß bei nicht genauer Arbeit den Kraftbedarf erheblich steigernde
Klemmungen zwischen den Schienen und Laufrädern unvermeidlich sind.
Dadurch, daß das Stützglied des Unterwagens seitlich der oberen Kranbahnschienen
angeordnet sein muß, wird durch ihr Eigengewicht ein weiteres den Kraftbedarf des
Kranes steigerndes Kippmoment erzeugt. Auch wird das Gesamtgewicht des Kranes durch die Stützglieder erheblich erhöht.
Die vorstehenden Mangel werden beseitigt, wenn an den" Drehkranen in bekannter Weise
dauernd um die Schienen herumgreifende Schienenzangen zur Verwendung kommgn
bei gleichzeitiger Anordnung der Drehsäuleamitte
außerhalb der Mitte der Drehkranfafcrbahn.
Als besonderer Vorteil kommt hinzu, data nunmehr nur noch das sich aus Festigkeitsgründen ergebende Krangewicht in Betracht
kommt. ι
ίο Bei großen Fahrstrecken der Drehkrane ist es für die Leistungsfähigkeit und Brauch- :
barkeit der Anlage von geringer Bedeutung, wenn das Kranfahren nur möglich ist bei
Auslegerstellungen parallel zur Fahrbahn oder innerhalb des inneren Auslegerhalbkreises.
In manchen Fällen aber kann diese Beschränkung der Fahrmöglichkeit der Krane j
die Leistung verringern, und zum Zwecke der so Beseitigung dieses Übelstandes werden die
Schienenzangen alsdann entweder .mit Rollen versehen, die bei senkrecht zur Fahrtrichtung
eingestelltem Ausleger zur Wirkung kommen, oder sie werden ersetzt durch Schienen, j
die oberhalb der inneren Laufräder angeord- j net sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiele in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt den Querschnitt einer fahrbaren Verladebrücke mit zwei nebeneinander
fahrbaren Drehkranen gemäß der Erfindung dar.
Abb. 2 veranschaulicht die Befestigung des drehbaren Kranteils an dem Unterwagen.
Abb. 3 stellt eine dauernd um die Schienen herumgreifende, pendelnd aufgehängte
Schienenzange dar, und
Abb. 4 zeigt die Führung der.inneren Laufräder in Doppelschienen, die mit der Brücke
in fester Verbindung stehen.
Die Räder 1 der Drehkrane 2 laufen auf Rollkränzen 3. Die Rollkränze 3 sind auf dem
Unterwagen 4 befestigt, die ihrerseits mit den Laufrädern 5 und 6 verbunden sind. Die
Laufräder 5 und 6 laufen auf Schienen 5fl, 6a, i
die mit der Brücke 7 in fester Verbindung stehen.
Die Drehmitte der Krane 2 ist außerhalb der Fahrbahnmitte unmittelbar über der ;
Mitte der Schiene 5a angeordnet. Sie kann j
aber auch weiter nach innen oder außen liegen.
Außer durch einen geringen Teil des Ge- i
wichts des Unterwagens 4 werden die Lauf- ;
räder 6 bei der gewählten Anordnung der ,
Drehmitte über Mitte Schiene 5„ überhaupt j
nicht belastet, wenn der Ausleger parallel zur Fahrbahn steht. Wenn der Ausleger weiter
nach innen geschwenkt wird, erhalten die Laufräder 6 einen nach unten gerichteten
Druck entsprechend dem sich aus Last- und Auslegergewicht ergebenden Momente. Die
Laufräder S werden alsdann erheblich entlastet.
Da aber das Eigengewicht des Kranes in der Hauptsache auf der Schiene 5a liegt,
wirkt ani die Laufräder 5^ eine nach oben
gerichtete Kraft, und die Krane 2 können in jeder beliebigen Stellung des belasteten oder 7„
unbelasteten Auslegers innerhalb des inneren Halbkreises fahren.
Die. Krane 2 werden mit dem Unterwagen 4 in bekannter Weise durch einen
Königsstock 9 verbunden (Abb. 2). Der Königsstock ist Mittelpunkt des Rollkranzes
und sichert den Kran 2 gegen seitliche Verschiebung und Abkippen.
Bei Schwenkung des Auslegers nach außen erhalten die Laufräder 6 nach oben gerichtete
Kräfte, die z. B. durch pendelnde Schienenzangen nach Abb. 3 aufzunehmen sind.
Das Fahren der Krane 2 ist alsdann nur mit großem Kraftaufwand möglich.
Durch Anordnung von Rollen an den Schienenzangen läßt sich der Kraftwiderstand
verringern.
Wenn oberhalb der Laufräder 6 Schienen 8 angeordnet werden (Abb. 4), die ebenfalls an
der Brücke 7 befestigt sind, ist das Fahren go
der Krane 2 in jeder beliebigen Auslegerstellung ohne großen Kraftaufwand möglich.
Claims (3)
1. Fahrbare oder feststehende Verladebrücke für einen oder mehrere Drehkrane
mit zwei oder mehreren in gleicher oder angenähert gleicher Höhe liegenden Fahrschienen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmitte der Drehkrane außerhalb der Mitte der Kranfahrbahn angeordnet ist
und daß die Sicherung gegen Kippen des Kranes durch Schienenzangen erzielt \vird, die dauernd um die Schienen herumgreifen.
2. Verladebrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenzangen
mit Rollen versehen sind, die sich bei Beanspruchung des Kranes auf Kippung von unten an die Schienenköpfe no
legen.
3. Verladebrücke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
der inneren Laufräder mit der Brücke fest verbundene Schienen (8) als Kippsicherung angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER54559D DE427099C (de) | 1921-12-03 | 1921-12-03 | Verladebruecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER54559D DE427099C (de) | 1921-12-03 | 1921-12-03 | Verladebruecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427099C true DE427099C (de) | 1926-03-25 |
Family
ID=7409696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER54559D Expired DE427099C (de) | 1921-12-03 | 1921-12-03 | Verladebruecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427099C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258053B (de) * | 1964-09-11 | 1968-01-04 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Hafenkrananlage |
-
1921
- 1921-12-03 DE DER54559D patent/DE427099C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258053B (de) * | 1964-09-11 | 1968-01-04 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Hafenkrananlage |
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