DE427019C - Filmaufwickelvorrichtung - Google Patents
FilmaufwickelvorrichtungInfo
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- DE427019C DE427019C DEK91396D DEK0091396D DE427019C DE 427019 C DE427019 C DE 427019C DE K91396 D DEK91396 D DE K91396D DE K0091396 D DEK0091396 D DE K0091396D DE 427019 C DE427019 C DE 427019C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
1. APRIL 1926
1. APRIL 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JV* 427019 -KLASSE 57a GRUPPE
(K 91396 IX\57cP)
Otto Kinne in Calbe a, S.
Filmaufwickelvorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bändern, insbesondere
von Filmen, bei denen der Bandanfang nach außen zu liegen kommt. Solche Vorrichtungen
sind an sich mehrfach bekannt. Eine Ausführungsform derselben besteht darin, daß von mehreren an den Enden von federnden
Hebeln sitzenden Gleitrollen das Band gegen einen umlaufenden Gleitring gedrückt
wird. Je mehr sich das Band von innen her ι ο auf den Gleitring aufwickelt, desto mehr werden
auch die federnden Hebel zusammengedrückt. Das Band kann nach Beendigung der Aufwicklung mit dem Gleitring aus der
Vorrichtung herausgenommen werden. Nach Abnehmen des Gleitringes liegt der Bandanfang
außen frei.
Weiter sind Vorrichtungen solcher Art bekannt, bei denen die auf den Film abrollenden
Gleitrollen an den Enden von Kniehebeln angebracht sind, welche unter Federdruck stehen.
Je mehr der Film auf seinen Gleitring aufgewickelt wird, desto mehr werden auch
ίο hier die Kniehebel zusammengedrückt.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Ausführungsformen besteht die erfindungsgemäße
Vorrichtung zum Aufwickeln von Bändern mit außenliegendem Bandanfang im wesentliehen
aus einer einzigen Spiralfeder, die an der Antriebswelle befestigt ist und mit ihrer
Außenseite den Film auf dem ganzen Umfang gegen einen mitumlaufenden Gleitring drückt.
Hierdurch werden folgende Vorteile gegen-
ao über dem Bekannten erreicht:
1. Das Bildband liegt auf seinem ganzen Umfang an dem Gleitring an, da auch die
Spiralfeder mit ihrer Außenseite auf den ganzen Umfang des Filmes drückt. Bei bekannten
Vorrichtungen wurde der Film nur an beispielsweise vier Stellen gegen den Umfang
des Gleitringes gedrückt, wodurch ein straffes Aufwickeln nicht gewährleistet wurde.
2. Bei den bekannten Vorrichtungen lauf en die Gleitrollen über den Film hinweg, wodurch
eine stärkere Abnutzung desselben eintritt. Bei der neuen Vorrichtung führt die Spiralfeder keine Relativbewegung gegenüber
dem Film aus, so daß die Abnutzung auf ein geringes Maß herabgesetzt ist.
Trotz dieser Vorzüge ist die Vorrichtung wesentlich einfacher. Um das Einlaufen des
Bandes zwischen den aufgewickelten Windungen und der Spiralfeder zu ermöglichen,
sind an der Einlaufstelle zwei sich in entgegengesetztem Sinne drehende Rollen angebracht,
welche das Einführen des Films, auch wenn er zerrissen ist, sehr erleichtern.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt;
Abb. ι zeigt diese im Längsschnitt und
Abb. 2 von der Seite.
Abb. 2 von der Seite.
Abb. 3 und 4 zeigen eine Trommel zum Aufwickeln des Bandes.
Die Einrichtung zum Aufwickeln des Bandes besteht aus dem zylindrischen Gehäuse a
mit dem seitlich angeordneten Einlauf b für das Band c. In dem zylindrischen Teil liegt
ein Gleitring d, der auf der Innenseite einen Haken g zum Einhängen des Bandes hat. Der
Gleitring dient dazu, eine Abnutzung des Bandes zu verhindern und läuft zusammen
mit dem Band um. Auf der Achse h, die von irgendeinem Antrieb aus in Umdrehung
versetzt wird, sitzt die Nabe k der Scheibe I. An der Nabe ist die Bandfeder m, die in
Form einer Spirale gewickelt ist, befestigt. An der Blattfeder η in dem Einlauf b ist im
unteren Teil ein Halter 0 befestigt, der die beiden Rollen p und r trägt. Die Rolle p
legt sich gegen die Feder m und drückt diese an der einen Stelle von dem aufgewickelten
Band ab, das sich gegen die Rolle r legt. Die Anwendung zweier Rollen ist notwendig,
weil, wenn sich das Band auch gegen die Rolle p legen würde, diese infolge der Drehrichtung,
die sie durch die umlaufende Feder erhält, das Band aufwickeln und nicht abwickeln
würde.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende. Der Anfang des Bandes wird
in das Innere des Gleitringes hineingezogen, über die Rolle r geführt und an dem Haken g
befestigt. Darauf wird die Achse h in Umdrehung versetzt. Die Feder nimmt das Band
und den Gleitring mit, und es beginnt die Aufwicklung. Das neu einlaufende Band legt
sich immer auf die Innenseite des aufgewickelten Teiles. Je mehr Windungen sich hineinlegen, desto mehr drückt sich die Feder
zusammen. Der Halter oben mit den Rollen p und r folgt auch der Aufwicklung. Ist
die Aufwicklung beendet, so zieht man die Scheibe / von der Achse h herunter und legt
den Gleitring d wieder in die Trommel α ein. Die Einrichtung ist also außerordentlich einfach.
Es brauchen nur, z.B. bei Filmapparaten, die bisher verwendeten Rollen mit einer
Bandfeder versehen zu werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufwickeln von Bändern, deren Anfang in einem außenliegenden
Gleitring befestigt ist, gegen den das Band von der Drehachse aus federnd
gedrückt wird, gekennzeichnet durch eine einzige, an der Antriebswelle befestigte
Spiralfeder, welche das Band gegen den Gleitring auf dessen ganzen Umfang drückt und durch Reibung die Bewegung
der Antriebswelle auf Band und Gleitring überträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem federnden Halter zwei Rollen (p, r) angebracht
sind, von denen sich die eine (p) gegen die Feder und die andere (r) gegen
das aufgewickelte Band legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91396D DE427019C (de) | 1924-10-23 | 1924-10-23 | Filmaufwickelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91396D DE427019C (de) | 1924-10-23 | 1924-10-23 | Filmaufwickelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427019C true DE427019C (de) | 1926-04-01 |
Family
ID=7237101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK91396D Expired DE427019C (de) | 1924-10-23 | 1924-10-23 | Filmaufwickelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427019C (de) |
-
1924
- 1924-10-23 DE DEK91396D patent/DE427019C/de not_active Expired
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