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DE426779C - Schreibverfahren fuer Bilduebertragungsgeraet - Google Patents

Schreibverfahren fuer Bilduebertragungsgeraet

Info

Publication number
DE426779C
DE426779C DED47453D DED0047453D DE426779C DE 426779 C DE426779 C DE 426779C DE D47453 D DED47453 D DE D47453D DE D0047453 D DED0047453 D DE D0047453D DE 426779 C DE426779 C DE 426779C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
pen
writing method
image transmission
transmission equipment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED47453D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX DIECKMANN DR
Original Assignee
MAX DIECKMANN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX DIECKMANN DR filed Critical MAX DIECKMANN DR
Priority to DED47453D priority Critical patent/DE426779C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426779C publication Critical patent/DE426779C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/23Reproducing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)

Description

Bur.
1925
AUSGEGEBEN AM
18.MÄRZ192S
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 ai GRUPPE 32
.. (D 47453
Dr. Max Dieckmann in Gräfelfing b. München.
Schreibverfahren für Bildübertragungsgerät.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1925 ab.
Wenn es sich, darum handelt, über Leitung oder drahtlos arbeitende Kopiertelegraphen mit einer Schreibvorrichtung im Empfänger zu versehen, so wendete man im allgemeinen elektrochemische Verfahren an; diese haben dea Übelstand, daß das meist mit giftigen Stoffen präparierte Papier während der Übertragung feucht gehalten werden muß. Schreiben mit Bleistift, Farbstift usf. gelingt
ίο nicht zufriedenstellend, da die hierbei erforderlichen spezifischen Drucke größer sind,, als die sehr leichten und wegen der hohen Übertragungsgeschwindigkeit möglichst massearmen elektromagnetisch bewegten Schreibsysteme liefern können. Außerdem besteht bei Verwendung· derartiger Schreibstifte der Übelstand, daß der Schreibstift durch Abgabe seines Materials an die Schreibunterlage verkürzt wird und deshalb dauernd einen Vorschub erhalten muß. Für ein Schreiben mit Füllfederhalter liegen bisher keine Konstruktionen vor, die ein hinreichend zuverlässiges Schreiben ermöglichen. Auch ein neuerdings beschriebenes Verfahren, durch die Stromwärme von Funken leicht schmelzbaren Farbstoff auf die Schreibfläche zu übertragen, befriedigt ihn so weit nicht völlig, als bei ' drahtlosem Betriebe der Anordnungen komplizierte und die Anordnungen verteuernde Maßnahmen erforderlich sind, um zu verhindern, daß die Funken die schvvingungsempfindlichen Teile der Empfangsanordnung beeinflussen.
Das im folgenden beschriebene neue Verfahren bietet gegenüber den obenbeschriebenen Verfahren erhebliche Vorteile, im Gegensatz zu den elektrochemischen Verfahren braucht die Schreibfläche nicht feucht gehalten zu werden. Im Gegensatz zu den Verfahren mit elektromagnetisch bewegten Schreibstiften benötigt das neue Verfahren nur minimale spezifische Drucke, um kräftigste Farbwirkungen auf der Schreibunterlage hervorzurufen, und ist dabei frei von dem Nachteil des Schreibens vermittels Funken und Schmelzfarbe, daß durch die Funken eine Beeinflussung der schwingungsempfindlichen Empfangsanordnung eintritt.
Das Prinzip des neuen Verfahrens ist aus der schematischen Darstellung (Abb. 1) zu
ersehen, α bedeutet die synchron mit der Sendewalze rotierende Empfangswalze des Kopiertelegraphen, b einen um die Walze gelegten Bogen Schreibpapier, auf welchem das Bild entstehen soll, c ist eine darubergelegte dünne Folie, welche auf ihrer unteren, der Schreibfläche b zugekehrten Seite gleichmäßig mit einem leicht schmelzbaren Farbstoff bedeckt ist. Der bei der Drehung der
ίο Empfangswalze durch Spindelführung langsam längs der Walze bewegte Schlitten d trägt die elektromagnetisch bewegte Schreibanordnung-. Ein möglichst massearmer, um die Achse e drehbarer Anker / kann von einem durch den Linienstrom durchflossenen Elektromagneten g angezogen werden, so daß der Schreibstift h die Schreibunterlage c und b mit schwachem Druck berührt. Bei Stromlosigiceit des Magneten hebt die Feder/ den Schreibstift von der Unterlage ab. Um den Schreibstift h ist eine Heizspule k. aus WiderstandsmateriaL gelegt, welche über die leicht beweglichen 'Zuleitungen/ von einer Batterie m Strom erhält, weleher durch einen regelbaren Widerstand ti so eingestellt werden kann, daß. die zum Schmelzen des Farbstoffes erforderliche Temperatur erzielt wird.
Treffen jetzt, während sich die Walze a dreht und der Schlitten d seitlich verschoben wird, Stromstöße vom Sender in der Magnetspule g ein, so wird in deren Rhythmus der Schreibstift auf die Folie c gesenkt. Da er durch die elektrische Heizung auf hinreichende Temperatur gebracht ist, schmilzt die auf der Unterseite der Folie befindliche Farbe und wird bei dem leichten Berührungsdruck auf die Oberfläche des Schreibpapiers b übertragen.
Gemäß der Arbeitsweise der Kopiertelegraphen entsteht so auf· dieser Schreibfläche das fernübertragene Bild.
Eine andere Form des Sehreibstiftes zeigt die schematische Abb. 2. Hier befindet sich gegenüber der Schreibunterlage die Spitze des Schreibstiftes k bildend, eine aus Widerstandsmaterial bestehende Schleife o. weiche wieder über die leicht beweglichen Zuleitungen/ von einer Batterie m über den Widerstand ,/2 mit Strom versorgt und dadurch erwärmt wird.

Claims (3)

PATENT-ANSPRtTCHE: . «
1. Schreibverfahren für über Leitung oder drahtlos arbeitendes Bildübertragungsgerät nach dem System der Kopiertelegraphen, bei welchem ein Schreibstift elektromagnetisch im Rhythmus der ankommenden Stromstöße auf die Schreibunterlage gesenkt und von ihr entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift elektrisch geheizt wird und den auf eine die Schreibfläche bedeckende Zwischenfolie gleichmäßig aufgebrachten, leicht schmelzbaren Farbstoff beim Niedergehen auf die Schreibfläche überträgt.
2. Schreibverfahren nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einer Stromschleife gebildeter metallischer Schreibstift unmittelbar vom durchfließenden Strom geheizt wird.
3. Schreibverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus beliebigem Material bestehender Schreibstift mittelbar durch einen elektrischen Heizkörper auf die zum Schmelzen des Farbstoffes erforderliche Temperatur gebracht wird.
Abb.l.
Abb.2.
DED47453D 1925-03-03 1925-03-03 Schreibverfahren fuer Bilduebertragungsgeraet Expired DE426779C (de)

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Publications (1)

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DE426779C true DE426779C (de) 1926-03-18

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ID=7050440

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DED47453D Expired DE426779C (de) 1925-03-03 1925-03-03 Schreibverfahren fuer Bilduebertragungsgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE426779C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930237C (de) * 1952-01-13 1955-07-11 Licentia Gmbh Anordnung zur Vermeidung des Aussetzens der Aufzeichnung bei Registriervorrichtungen
DE951169C (de) * 1953-05-09 1956-10-25 Fred Liechti A G Schreibarm mit einem an seinem Ende angeordneten elektrischen Heizelement zum Beschreiben von waermeempfindlichem Papier in einem schnell schreibenden Registriergeraet
DE973830C (de) * 1950-07-14 1960-06-15 Int Computers & Tabulators Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines sichtbaren Zeichens auf einem Schrifttraeger
DE1101781B (de) * 1955-01-29 1961-03-09 Atlas Werke Ag Schreibvorrichtung mit hin- und herbewegtem Schreibgriffel zur Erzeugung von Aufzeichnungen auf fuer elektrischen Strom empfindlichem Papier
DE1260171B (de) * 1962-05-11 1968-02-01 Meci Materiel Elect Contr Schreibwerk fuer analoge Registriergeraete

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