DE426615C - Abfederung von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Abfederung von KraftfahrzeugenInfo
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- DE426615C DE426615C DEF56697D DEF0056697D DE426615C DE 426615 C DE426615 C DE 426615C DE F56697 D DEF56697 D DE F56697D DE F0056697 D DEF0056697 D DE F0056697D DE 426615 C DE426615 C DE 426615C
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- springs
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/14—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2204/00—Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
- B60G2204/10—Mounting of suspension elements
- B60G2204/12—Mounting of springs or dampers
- B60G2204/13—Mounting of springs or dampers with the spring, i.e. coil spring, or damper horizontally mounted
- B60G2204/1302—Mounting of springs or dampers with the spring, i.e. coil spring, or damper horizontally mounted inside the vehicle frame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
- Abfederung von Kraftfahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Abfederung von Motorfahrzeugen mittels am Fahrzeugrahmen gelagerter Doppelhebel, deren äußere Schenkel die Radachsen tragen und deren innere Schenkel unter der Einwirkung von Federn stehen. Es ist bereits vorgeschlagen, die inneren Schenkel gegen eine .Druckfeder abzustützen, deren Spannung regelbar ist, so daß die inneren Schenkel der Doppelhebel mit der Feder eine Gerade zu bilden suchen. Will man mit einer derartigen Druckfeder die Schwingungen des Hebels in beiden Richtungen auffangen, so muß man den inneren Schenkel des Doppelhebels an eine Stange anlenken, die verschiebbar und schwingbar am Fahrzeugrahmen gelagert ist und am freien Ende die Druckfeder aufnimmt. In diesem Falle wird aber die Anordnung eines drehbaren Lagers mit zwei Drehzapfen am Fahrzeugrahmen und die Anordnung einer Führung für die Federstange notwendig. Es wird also nicht nur die Baulänge vergrößert, sondern auch die Federarbeit durch die Reibung der Stangen im Lager und der Zapfen des Lagers beeinträchtigt. Diese Reibung kann so groß werden, daß die ganze Federwirkung in Frage gestellt wird, weil eine einwandfreie Schmierung nicht angebracht werden kann. Durch die Einwirkung von Straßenschmutz und Wasser wird die Schieberstange bald festgefressen oder festgerostet sein.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Federn als Zugfedern ausgebildet sind. Die Federn werden unmittelbar am Rahmen aufgehängt und greifen unmittelbar an dem inneren Schenkel der Doppelhebel an. Die Anordnung bietet neben billigster Ausführung die zuverlässigste Wirkung, weil keinerlei Zwischenglieder die Wirkung beeinträchtigen können.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Abfederung nach der Erfindung an einem Motorfahrzeug dargestellt.
- Abb. i ist eine Seitenansicht des Motorfahrzeuges, Abb.2 zeigt in größerem Maßstabe die Lagerung der Achsen in den Doppelhebeln. An dem Rahmen i sind vier Doppelhebel 2 an Zapfen 3 schwingbar gelagert, deren äußere Schenkel die Vorderachse q. und die Hinterradachse 5 tragen. Die inneren Schenkel sind je an eine Schraubenzugfeder 6 angeschlossen, die unter Zwischenschaltung einer Spannvorrichtung 7 an Bolzen 8 des Rahmens i aufgehängt ist. Mittels der Spannvorrichtung wird die Spannung der Zugfeder so geregelt, daß bei unbelastetem Fahrzeug die Schraubenfedern 6 mit den inneren Schenkeln der Doppelhebel 2 eine Gerade zu bilden j suchen.
- Bei glatter Fahrbahn schlagen unter der Belastung des Fahrzeuges die äußeren Schenkel der Doppelhebel nach oben und die mit den Schraubenfedern verbundenen Schenkel nach unten aus, wobei die Federn auf Zug beansprucht werden. Erfahren die Doppelhebel beim Überfahren von Unebenheiten eine entgegengesetzte Schwingung, so wird die Feder ebenfalls auf Zug beansprucht. Diese einseitige Beanspruchung der Feder hat eine allmählich ausklingende Dämpfung der Schwingungen zur Folge, so daß ein angenehmes, stoßfreies Fahren erreicht wird.
- Zweckmäßig wird die Lagerung der Vorder-und der Hinterachse in den Schenkeln der Doppelhebel so ausgebildet, daß die Achsen sich gegenüber den Hebeln in jeder Richtung, i außer um ihre eigene Mittelachse frei bewegen können. In diesem Falle kann jedes Rad unabhängig von dem Rade der gleichen Achse beim Überfahren von Unebenheiten ausschwingen, so daß Verwindungen des Fahrgestells auf das geringste Maß herabgesetzt sind. Eine Ausführungsform einer derartigen Lagerung für einen Hebel an der Vorderachse gibt Abb. z wieder, wobei Einzelheiten konstruktiver Natur fortgelassen sind.
- Die äußeren Schenkel der Doppelhebel 2 umfassen gabelartig die Vorderachse q. bzw. die Hinterachse 5. Zwischen der Gabel und der Achse ist ein Kreuzgelenk eingeschaltet. Der äußere Teil g des Kreuzgelenkes dreht sich um zwei senkrechte Zapfen 1o in dem gabelartigen Schenkel des Doppelhebels 2 und läßt für die Achse Bewegungen in wagerechter Richtung zu. Der innere Teil i i des Kreuzgelenkes bewegt sich um zwei wagerecht angeordnete Zapfen z2 im äußeren Teil g des Kreuzgelenkes, wodurch den Achsen gestattet ist, in senkrechter Richtung Bewegungen auszuführen. Die Vorderachse q. bzw. Hinterachse 5 ist auf der einen Seite mit dem inneren Teil i i fest verbunden. Er verhindert das Drehen der Achsen um ihre eigenen Mittelachsen und das Verschieben der Achsen in seitlicher Richtung. Auf der anderen Seite der Achsen ist der innere Teil i i seitlich verschiebbar gelagert und zweckmäßig als zylindrische Büchse ausgebildet, um zu erreichen, daß die Achsen frei beweglich bleiben. Die Federung ist außerordentlich einfach und billig herzustellen und besitzt sehr geringes Gewicht. Das tote Gewicht des Fahrzeuges wird daher zugunsten der \utzlast verringert.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜczi.G: i. Abfederung von Kraftfahrzeugen mittels am Fahrzeugrahmen gelagerter Doppelhebel, deren äußere Schenkel in Kreuzgelenken die Radachsen tragen und deren innere Schenkel so unter der Einwirkung von in der Spannung regelbaren Schraubenfedern stehen, daß sie mit diesen eine Gerade zu bilden suchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern (6) als Zugfedern ausgebildet sind.
- 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachsen (q., 5) auf einer Seite mit dein inneren Teil des Kreuzgelenkes fest verbunden und auf der anderen Seite in diesem Teil verschiebbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF56697D DE426615C (de) | 1924-08-21 | 1924-08-21 | Abfederung von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF56697D DE426615C (de) | 1924-08-21 | 1924-08-21 | Abfederung von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426615C true DE426615C (de) | 1926-03-15 |
Family
ID=7108054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF56697D Expired DE426615C (de) | 1924-08-21 | 1924-08-21 | Abfederung von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426615C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245765B (de) * | 1960-04-09 | 1967-07-27 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kurbelachse fuer Fahrzeuge, insbesondere Amphibienfahrzeuge |
-
1924
- 1924-08-21 DE DEF56697D patent/DE426615C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245765B (de) * | 1960-04-09 | 1967-07-27 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kurbelachse fuer Fahrzeuge, insbesondere Amphibienfahrzeuge |
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