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DE426461C - Klebevorrichtung fuer Schuhwerk - Google Patents

Klebevorrichtung fuer Schuhwerk

Info

Publication number
DE426461C
DE426461C DEB119502D DEB0119502D DE426461C DE 426461 C DE426461 C DE 426461C DE B119502 D DEB119502 D DE B119502D DE B0119502 D DEB0119502 D DE B0119502D DE 426461 C DE426461 C DE 426461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pocket
shoe
gluing device
footwear
air cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB119502D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH AUGUST BROCKMANN
Original Assignee
FRIEDRICH AUGUST BROCKMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH AUGUST BROCKMANN filed Critical FRIEDRICH AUGUST BROCKMANN
Priority to DEB119502D priority Critical patent/DE426461C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426461C publication Critical patent/DE426461C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Klebevorrichtung für Schuhwerk, Eine Vorrichtung zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk, bei welcher der Preßdruck durch Aufblasen eines Luftkissens erzeugt wird, ist bereits bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist das Luftkissen mittels eines Flanschennnges an einer eisernen Grundplatte befestigt, an der gleichzeitig zwei Metallbügel zum Niederhalten des zu beklebenden Schuhes angebracht sind. Diese Vorrichtung ist schwer und verhältnismäßig kostspielig; außerdem müssen zur Verhinderung einer Beschädigung des Schuhes zwischen diesem und den Bügeln weiche Zwischenlagen aus Filz o. dgl. angebracht werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk, bei der ebenfalls der Preßdruck durch Aufblasen eines Luftkissens erzeugt wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung unterscheidet sich von -der bekannten Vorrichtung im wesentlichen dadurch, daß sie aus einer über den Vorsehuh zu schiebenden Tasche besteht, deren zur Anlage an der Schuhsohle bestimmte Wandung als aufblasbares Luftkissen. ausgebildet ist. Die neue Vorrichtung zeichnet sich durch Einfachheit und Billigkeit sowie durch geringes. Gewicht und geringe Raumbeansprwchung aus. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Vorrichtung in einfachster Weise für verschiedene Schuhgrößen passend gemacht werden kann, indem ihme Weite mittels einer Verschnürung o. dgl. veränderlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und. zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch die neue Vorrichtung und Abb. a eitre Draufsicht.
  • In der Zeichnung ist a das mit einem Leisten b versehene Werkstück, auf dessen Vorderschuh eine kappenähnliche Tasche c aufgestreift ist. Die Tasche c hat die Form und Gestalt eines Vorschuhes und ist mit einem sohlenähnlichen Boden d und einem dem Oberleder entsprechenden überzug f versehen. In .dem Überzug f ist in der Längsrichtung der Tasche c ein Schlitz g angebracht, der mittels einer Verschnürung m zur Anpassung d -er Tasche c an die verschiedenen Schuhgrößen wahlweise verbreitert oder verengert werden kann.
  • Der unterhalb :dier Schuhsohle liegende, aus gummielastischem Stoff bestehende Boden d der Tasche c ist in der Weise doppelwandig ausgebildet, daß seine Wände i in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind und eine völlig luftdicht geschlossene Kammer k bilden. An dem vorderen Ende der Kammer k ist in. an sich bekannter Weise ein Rückschlagventil o vorgesehen, durch das mittels euer Handpumpe o. dgl. Luft in die Kammei k eingeführt werden kann. Die Tasche c ist auf ihrer gesamten Oberfläche von einem nicht dehnbaren Stoff überzogen, beispielsweise aus Segeltuch p, wodurch die Formveränderung der Kammer k beim Lufteinblasen im wesentlichen in dex Richtung auf die aufzuklebende Sohle h beschränkt ist.
  • Beim Gebrauch der neuen Vorrichtung wird ciie urverschnürte Tasche c über das mit dem Leisten b versehene Werkstück a gestreift, wobei der Boden d unterhalb der mit Kleb stoff versehenen Sohle lt liegt. Nun wird die Verschnürung m angezogen und dadurch die Tasche c, wobei der Leisten b den Gegenhalt bildet, auf dem Werkstück a befestigt. Darauf wird die Kammer k mittels einer Luftpumpe stramm mit Luft gefüllt, wobei sich der Boden d der Tasche c der anzuklebenden Schuhsohle h anschmiegt und diese fest gegen das Werkstück a drückt, so daß ein sicheres Ankleben der Sohle b auf einfache und sichere Weise erreicht ist. Nachdem die Sohle h .auf dem Werkstück a befestigt ist, wird die Tasche in einfacher Weise durch Ablassen der Luft aus der Kammer k auf dem Schuh gelockert und kann danach von diesem entfernt und in der oben beschriebenen Weise bei irgendeinem anderen Schuh. aufs neue verwendet werden, wobei die Verschnürung nur dann gelöst zu werden braucht, wenn eine andere, größere oder kleinere Schuhgröße in Frage kommt.
  • Natürlich ist der Erfindungsgegenstand nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen möglich. Insbesondere könnte in der entsprechend ausgebildeten Kammer k eine besondere Ein. satzblase vorgesehen sein, die mit Luft angefüllt werden könnte. Außerdem könnte der Überzug p statt aus Segeltuch aus einem anderen nicht dehnbaren Stoff bestehen und statt auf der Außenseite auch im Innern der Tasche angebracht sein, ferner könnte die Befestigung der Tasche auch in anderer Weise auf dem Schuh erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klebevorrichtung für Schuhwerk, bei welcher der Preßdruck durch Aufblasen eines Luftkissens erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer über den Vorschuh zu schiebenden Tasche besteht, deren zur Anlage an der Schuhsohle bestimmte Wandung als aufblasbares Luftkissen ausgebildet ist. z. Klebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Vorrichtung an Schuhe verschiediener Größe die Weite der Tasche (beispielsweise mittels einer Verschnürung) verstell-bar ist. 3. Klebevorrichtung nach Anspruch i, dadumch gekennzeichnet, daß die aus Gummi bestehende Tasche eine äußere Umkleidung aus nicht dehnbarem Stoff hat.
DEB119502D 1925-04-24 1925-04-24 Klebevorrichtung fuer Schuhwerk Expired DE426461C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB119502D DE426461C (de) 1925-04-24 1925-04-24 Klebevorrichtung fuer Schuhwerk

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DEB119502D DE426461C (de) 1925-04-24 1925-04-24 Klebevorrichtung fuer Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426461C true DE426461C (de) 1926-03-12

Family

ID=6995069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB119502D Expired DE426461C (de) 1925-04-24 1925-04-24 Klebevorrichtung fuer Schuhwerk

Country Status (1)

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DE (1) DE426461C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2756517A (en) * 1955-11-30 1956-07-31 Philip N Youtz Bouncing attachment for shoes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2756517A (en) * 1955-11-30 1956-07-31 Philip N Youtz Bouncing attachment for shoes

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