DE506006C - Fersenhalter - Google Patents
FersenhalterInfo
- Publication number
- DE506006C DE506006C DES95079D DES0095079D DE506006C DE 506006 C DE506006 C DE 506006C DE S95079 D DES95079 D DE S95079D DE S0095079 D DES0095079 D DE S0095079D DE 506006 C DE506006 C DE 506006C
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- DE
- Germany
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- cushions
- heel
- boot
- heel holder
- elastic
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/28—Devices to put in shoes in order to prevent slipping at the heel or to prevent abrading the stockings
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Fersenhalter Die Erfindung betrifft einen Fersenhalter für Stiefel und ein Verfahren zur Befestigung desselben im Stiefel. Der Halter besteht in bekannter Weise aus zwei zu beiden Seiten der Ferse unterhalb des Knöchelgelenkes und in die Höhlungen der Ferse eingreifenden elastischen Kissen.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, (laß die elastischen Kissen an den gegenüberliegenden Seiten der Kissen in an sich bekannter Weise durch Ankleben befestigt sind. Die Kissen selbst bestehen aus einer nachgiebigen Stofflage und einer Gummilage, deren Enden miteinander verbunden sind, und zwischen diesen Lagen angeordnetem elastischen Stoff.
- Das Ankleben und Anpressen der Kissen in dem Stiefel erfolgt mittels verstellbarer Paßstücke, die gegenüber der Innensohle des Stiefels durch Unterlegen von Zwischenstücken auf verschiedene Höhe eingestellt werden können.
- Durch die vorliegende Anordnung wird gegenüber den bekannten ähnlichen elastischen Kissen der Vorteil erreicht, daß durch die Anbringung der beiden Polster an den gegenüberliegenden Seiten des Schuhes, und zwar an der jeweils günstigsten Stelle, die Gewähr dafür gegeben ist, daß der Schuh nicht auf dem Fuß auf- und abwärts gleiten kann, sondern auch wirklich am Fuß festgehalten wird. Besondere Vorteile bietet diese Anordnung für Schaftstiefel, bei denen der Stiefel ohne besondere Schniirung sich dem Fuß anpassen muß.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Stiefel mit eingelegten Kissen, Abb. a einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb.3 eine schaubildliche Darstellung eines zum Teil abgebrochen gezeichneten Stiefels, um zu zeigen, wie die Kissen in ihrer Lage gehalten werden, während sie an dem Stiefel befestigt werden.
- An einem normalen Stiefel i oder einer anderen Fußbekleidung werden an der Innenseite zwei Kissen 2, 3 entsprechend den Abb. i und 2 befestigt.
- Die Art und Weise, wie die Kissen in ihrer Lage gehalten werden, während sie an dem Stiefel befestigt werden, ist in Abb.3 dargestellt. Die Kissen 2, 3 sind in Höhlungen d. und 5 an Blöcken 6 und 7 angeordnet, die ebenso lang und breit sind wie die Kissen, und werden im Abstand voneinander durch den Mittelblock 8 gehalten. Die drei Blöcke 6, ,^, 8 sind so breit, daß sie die Seiten 9, io der Kissen 2, 3 gegen die Innenfläche des Stiefels i drücken. Die Blöcke 6, 7, 8 werden im senkrechten Abstand von der Sohle i i des Stiefels durch die Blöcke 12, 13 gehalten. Wenn die Kissen 2, 3 in einem bestimmten Abstand von der Sohle i i gehalten werden sollen, werden beide Blöcke 13, 12 benutzt. Sollen die Kissen in einer etwas niedrigeren Stellung gehalten werden, so wird einer der Blöcke herausgezogen. Beide Blöcke 12, 13 kommen in Fortfall, wenn die Ränder der Kissen die Sohle i i berühren sollen.
- Die Blöcke 6, 7, 8 und die Kissen 2, 3 werden durch Bänder 14 zusammengehalten, während die Blöcke 12, 13 mit den Blöcken 6, 7 durch nicht dargestellte Nägel oder ähnliche Mittel verbunden sind.
- Die Seiten 9, io der Kissen 2, 3 werden vor dem Einbringen der Kissen und Blöcke in die Fußbekleidung i mit einem Klebstoff versehen. Ferner kann ein Druck auf die Seite des Stiefels gegen die Flächen 9, io ausgeübt werden, bis der Klebstoff die Kissen zum Anhaften all der Fußbekleidung bringt.
- Die Konstruktion jedes Kissens ist in Abb. i und 2 dargestellt. Zweckmäßig werden die Oberflächen 9, io der Kissen aus Tuch hergestellt, während die Innenflächen 15, 16 aus dehnbarem Gummi bestehen, der sich dem Umriß des Fußes anschmiegt. Die Enden der Streifen 15,- 16 sind an den Enden der Tuchstreifen 9, io befestigt, während die mittleren Teile der Streifen 15, 16 von den Flächen 9, io abgebogen sind und der so gebildete Zwischenraum mit Schwammgummi 17, 18 oder einem anderen schwammigen oder biegsamen Stoff ausgefüllt wird. Dieser Stoff übt in Verbindung mit der Nachgiebigkeit der Wand des Stiefels einen geniigenden Druck auf den Fuß des Trägers aus, um den Stiefel durch den Fuß zu stützen und sich mit dem Fuß zu bewegen. Auf diese Weise wird kein Gleiten zwischen Fuß und Stiefel stattfinden können. Durch die Erfindung ist ein Fersenhalter geschaffen, der nach dem Umriß der Ferse des Fußes gestaltet ist und sich der Einbuchtung der Ferse anschmiegt, wodurch sich ein fester Anschluß der Fußbekleidung an die Ferse ergibt. Der Druck der Kissen gegen die Ferse ist so sanft, daß er den Träger nicht belästigt. Die tatsächliche Berührung mit dem Fuß kann entsprechend dem Gewicht der Fußbekleidung verändert werden.
Claims (3)
- PATENT ANS YRii CFiE r. Fersenhalter, der aus zwei zu beiden Seiten der Ferse unterhalb des Knöchelgelenkes angeordneten und in die Höhlungen der Ferse eingreifenden elastischen Kissen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Kissen an den gegenüberliegenden Seiten der Kappe in an sich bekannter Weise durch Ankleben befestigt sind.
- 2. Fersenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kissen ("2, 3) aus einer nachgiebigen Stofflage (9, i o) und einer Gummilage (15, 1(1), deren Enden miteinander verbunden sind, und zwischen diesen Lagen angeordnetem elastischen Stoff (17, 18) bestehen.
- 3. Verfahren zur Befestigung der Fersenhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankleben und Anpressen der Kissen (2, 3) in dem Stiefel mittels verstellbarer Paßstfcke (6, 7, 8) vorgenommen wird, die gegenüber der Innensohle des Stiefels durch Unterlegen von Zwischenstücken (12, 13) auf verschiedene Hölle eingestellt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95079D DE506006C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Fersenhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95079D DE506006C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Fersenhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506006C true DE506006C (de) | 1930-08-28 |
Family
ID=7519129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES95079D Expired DE506006C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Fersenhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506006C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2300602A1 (de) * | 1967-10-18 | 1974-07-18 | Raimund W Vogel | Schuhinnenauskleidung |
-
1929
- 1929-11-22 DE DES95079D patent/DE506006C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2300602A1 (de) * | 1967-10-18 | 1974-07-18 | Raimund W Vogel | Schuhinnenauskleidung |
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