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DE426042C - Vorrichtung zum Fangen oder Toeten von Tieren - Google Patents

Vorrichtung zum Fangen oder Toeten von Tieren

Info

Publication number
DE426042C
DE426042C DEST39708D DEST039708D DE426042C DE 426042 C DE426042 C DE 426042C DE ST39708 D DEST39708 D DE ST39708D DE ST039708 D DEST039708 D DE ST039708D DE 426042 C DE426042 C DE 426042C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
rod
container
channel
prong
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST39708D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST39708D priority Critical patent/DE426042C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426042C publication Critical patent/DE426042C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/24Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
    • A01M23/26Spring traps, e.g. jaw or like spring traps of the double-jaw or pincer type
    • A01M23/265Spring traps, e.g. jaw or like spring traps of the double-jaw or pincer type of the pincer type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

{St397o
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einspritzen von Flüssigkeiten in Körper. Sie ist hauptsächlich • dazu bestimmt, entweder als Falle zum Fangen von Tieren verwendet zu werden oder aber durch die Luft geschleudert zu werden, um bei Auftreffen auf dem betreffenden Tiere eine Flüssigkeit unter die Haut einzuspritzen, die das Tier mindestens zeitweise unschädlich ίο macht. Es wird beabsichtigt, durch eine derartige Vorrichtung entweder Tiere zu töten, ohne daß jene Beschädigung des Felles vorgenommen wird, die den Wert des Felles beeinträchtigt, oder aber Tiere für eine gewisse Zeit zu betäuben, falls sie in lebendem Zustande Sammlungen einverleibt werden sollen. Abb. ι ist ein Aufriß der Hauptteile der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein Längsmittelschnitt durch das Gehäuse.
Abb. 3 zeigt die Vorrichtung im Gebrauch.
Abb. 4 ist ein Einzelheitsschnitt nach 4-4 der Abb. 1.
Das Gehäuse 1 wird von dem Deckel 2 (Abb. 2) abgeschlossen und hat bei 3 einen Sockel zur Aufnahme eines Schaftes 4, der in ein beschwertes Ende 5 ausläuft. Es soll dadurch die ganze Vorrichtung geeignet gemacht werden, durch einen Bogen, eine Armbrust oder einen Katapult vorwärts geschleudert zu werden.
In der Umfangswand des Gehäuses ist gegenüber dem Sockel 3 eine Öffnung 6 angeordnet, durch welche die Stange 7 herausragt. Sie trägt an ihrem Ende den Kopf 8, der bei der Schleuderbewegung der ganzen \rorrichtung auf das Tier auftreffen soll. Zu beiden Seiten der Öffnungo sind ösen9 für Schwingzapfen 10 angeordnet, und um die Achsen dieser Zapfen drehen die Zinken oder Arme 11,
die in die scharfen Widerhaken 12 auslaufen. In diesen Zinken befindet sich je ein Längskanal 13, der sich an seinem rückwärtigen Ende in den Rohrstutzen 14 fortsetzt, und an den Rohrstutzen schließt sich ein Schlauch 15 an. Die Endteile 16 der Zinken 11 (Abb. 4) gehen durch entsprechende Bohrungen der Verstärkungen 17 der Bolzen 10 hindurch. Muttern 18 sichern die Zinken gegen Herausfallen. Die Bolzen 10 haben bei 19 je einen Vierkant, auf welchem ein Arm 20 festsitzt. Diese Arme haben an ihren freien Enden die Sperrhaken 21, mittels deren sie in die Kerben 22 der Stange 7 eingreifen (Abb. r). Die Arme 20 werden durch passende Federn 23 in diese Sperrlage gezogen, und die Federn sind bei 24 an der Wand des Gehäuses verankert. An den Armen befinden sich ferner Knöpfe oder Stifte 25, die bei der Ausschwingung der Arme in den Schlitzen 26 reiten, so ' daß die Arme bei ihrer Bewegung geführt werden.
Wird eine derartige Vorrichtung durch die Luft geschleudert und trifft sie mit dem Kopf 8 auf den Körper eines Tieres auf, so wird dadurch die Stange 7 entgegen der Feder 27 (Abb. 2) nach innen gestoßen; es wird demnach die Sperrvorrichtung 21, 22 ausgelöst, und die Federn 23 schwingen, die Arme 20 aus, um die Bolzen 10 zu drehen und die Zinkenspitzen 12 gegeneinander hin zu bewegen, so daß sie in den Körper des Tieres eindringen und infolge ihrer Ausbildung, nach Art eines Widerhakens, nicht abgeschüttelt werden können. Bei dieser Schwingbewegung tritt die Flüssigkeit aus dem Kanal 13 in den Körper des Tieres ein und bringt darin die gewünschte Wirkung hervor.
Die Schläuche 15 sind nach Abb. r an ein Ouerstück 28 angeschlossen, das einen kleinen Trichter 29 besitzt. In diesen Trichter mündet eine Röhre 30, deren oberes Ende an den Behälter 3 r für die betäubende Flüssigkeit ansetzt.
In diesem Behälter ist gleitbar ein Kolben 32 verlegt, und die Kolbenstange 33 wird von einer mit Außengewinde versehenen Röhre 34 umschlossen, die sich lose durch einen Arm 35 erstreckt. Zwischen diesem Arm und dem Kolben ist die Feder 36 angeordnet, welche den Kolben beständig gegen die Oberfläche der Flüssigkeit hält. Die Spannung dieser Feder kann natürlich durch Verstellung der Mutter 37 geregelt werden.
Durch das der Schraubenhülse 34 abgewendete Ende des Armes 35 geht die Schraube 38, und durch die Öffnung 39 erstreckt sich ferner ein Stift 40, so daß eine Drehbewegung der Führung 35 mit Bezug auf die Schrauben 34, ausgeschlossen ist.
Wird die Stange 7, entgegen der Feder 27, nach oben gestoßen, so nimmt sie nach Abb. 2 durch den Stift 42 den Arm 43 eines Hahnes 41 mit und öffnet diesen Hahn. Die Flüssigkeit strömt dann durch die Kanäle 13 rasch in den Körper des getroffenen Tieres ein und hat dadurch eine Betäubung desselben oder andere Erscheinungen zur Folge.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Fangen oder Töten von Tieren, dadurch gekennzeichnet, daß eine beim Wurf der Vorrichtung auf einen Körper auftreffende Stange (7) einen Hahn (41) verstellt, der Flüssigkeit aus einem Behälter (31) in eine mit Widerhaken versehene Zinke (11), die mit einem Kanal (13) ausgerüstet ist, einströmen läßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (31) für die Flüssigkeit, die Führung für die Stange (7) und die Unterstützung der Zinken (11) an einem Gehäuse (1) angebracht ist, das als Wurfkörper für eine Schleuderwaffe benutzt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (7) durch Kerben (22) mit einer Sperrvorrichtung (21) der von der Flüssigkeit durchströmten Zinke (11) zusammenarbeitet, so daß nur bei Verschiebung der Stange (7) nach Auftreffen auf einen Körper eine Auslösung dieser Sperrvorrichtung und damit eine Ausschwingung der Zinken unter Federkraft gegen den Tierkörper hin stattfinden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gewaltsame Ausströmung der Flüssigkeit aus dem Behälter (31) unter Vermittlung eines federbeherrschten Kolbens (32) . stattfindet, der beständig gegen die Oberfläche der Flüssigkeit gedrückt wird und als Abschlußmittel derselben dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flüssigkeitsbehälter (31) und dem Kanal (13) in der Zinke (11) ein Rohrstück (30) eingeschaltet ist, das in einen Trichter (29) eines Querstückes (28) mündet, dessen Arm durch Schlauch (15) mit einem Rohrstutzen (14) verbunden ist, welcher sich an den Kanal (13) ansetzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEST39708D 1925-06-10 1925-06-10 Vorrichtung zum Fangen oder Toeten von Tieren Expired DE426042C (de)

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DEST39708D DE426042C (de) 1925-06-10 1925-06-10 Vorrichtung zum Fangen oder Toeten von Tieren

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DE426042C true DE426042C (de) 1926-03-04

Family

ID=7463515

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DE (1) DE426042C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157926B (de) * 1960-06-03 1963-11-21 Kuno Cohn Mit einem Seil verbundenes Rettungsgeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157926B (de) * 1960-06-03 1963-11-21 Kuno Cohn Mit einem Seil verbundenes Rettungsgeraet

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