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DE4244855B4 - Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten - Google Patents

Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten Download PDF

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Publication number
DE4244855B4
DE4244855B4 DE4244855A DE4244855A DE4244855B4 DE 4244855 B4 DE4244855 B4 DE 4244855B4 DE 4244855 A DE4244855 A DE 4244855A DE 4244855 A DE4244855 A DE 4244855A DE 4244855 B4 DE4244855 B4 DE 4244855B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
bed
needle bed
upper needle
board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4244855A
Other languages
English (en)
Inventor
Masahiro Shima
Masahiro Yabuta
Toshinori Nakamori
Minoru Sonomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shima Seiki Mfg Ltd
Original Assignee
Shima Seiki Mfg Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP3173263A external-priority patent/JP2687190B2/ja
Priority claimed from JP23724791A external-priority patent/JPH0796742B2/ja
Application filed by Shima Seiki Mfg Ltd filed Critical Shima Seiki Mfg Ltd
Priority claimed from DE4220191A external-priority patent/DE4220191C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4244855B4 publication Critical patent/DE4244855B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/10Needle beds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Abstract

Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten, die obere Nadelbetten (2, 102) und untere Nadelbetten (1, 101) aufweisen, die winkelig zueinander angebracht sind, deren Nadelköpfe um den Strickbereich der Doppelbett-Strickmaschine angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) jeweils eine im Kopfbereich des oberen Nadelbettes (2, 102) verschieblich angeordnete Abschlagplatine (44, 144), die einen Schleifenhalter (67, 167) hat, sich in Richtung der Masche erstreckt,
b) im Kopfbereich der oberen Nadelbetten (2, 102) befestigt ist, und
c) sich parallel mit der Vorschiebung und Zurückziehung der oberen Nadelbetten (2, 102) bewegt,
d) wobei die Abschlagplatine (44, 144) zur zurückgezogenen Position zurückgeführt wird, um einen Kontakt mit den Nadeln des unteren Nadelbettes (1, 101) beim Anheben der Nadeln des unteren Nadelbettes (1, 101) zu vermeiden, und in die vorgeschobene Position vorrückt, um die obere Nadel (38, 135) des oberen Nadelbettes (2, 102) abzustützen, wenn die obere Nadel (38, 135) des oberen Nadelbettes (2,...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine, die mehrere Nadelbetten, insbesondere Doppel-V-Nadelbetten mit oberen und unteren Nadelbetten gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, aufweist.
  • Das obere und untere Nadelbett einer Flachstrickmaschine, wie etwa einer Flachstrickmaschine mit vier Nadelbetten, sind mit ihren Kanten nahe aneinander angeordnet. Daher stoßen die Nadelhaken oder die Nadelzungen der Nadeln des unteren Nadelbettes gegen den Kopf des oberen Nadelbettes, wenn die Nadeln des unteren Nadelbettes zur Maschenbildung angehoben werden. Um den Zusammenstoß der angehobenen Nadeln des unteren Nadelbettes mit dem Kopf des oberen Nadelbettes zu verhindern, wird das obere Nadelbett zurückgezogen, wenn die Nadeln des unteren Nadelbettes zur Maschenbildung angehoben werden. Das Anheben der Nadeln erfolgt dabei während einer Bewegung der Enden der Zungen auf teilkreisförmigen Bahnen.
  • Das Zurückziehen des oberen Nadelbettes erfordert jedoch eine komplizierte Einrichtung zur Halterung des oberen Nadelbettes. Es ist auch schwierig, das obere Nadelbett zurückzuziehen und wieder vorzufahren und dabei den Kopf des oberen Nadelbettes in der richtigen Position zu halten. Des Weiteren kann die Bewegung des oberen Nadelbettes die Bildung von nicht vorgesehenen Maschen verursachen.
  • Aus der DE 38 29 385 A1 ist eine Flachstrickmaschine bekannt, die ein Paar obere Nadelbetten und ein Paar untere Nadelbetten aufweist. Da bei dieser Flachstrickmaschine nur Schiebernadeln Anwendung finden, ist es nicht notwendig, die oberen Nadelbetten an ihren entsprechenden Kopfbereichen zu kürzen. Dadurch ist eine ausreichende Führung für die oberen Nadeln während des Maschenbildungsvorgangs gegeben.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten zu schaffen, die insbesondere ein Stricken unter Verwendung von Zungennadeln ermöglicht, ohne dass die Notwendigkeit besteht, die oberen Nadelbetten zurückzuziehen, was bedeutet, dass die oberen Nadelbetten stationär gehalten werden können, wenn die Nadeln der unteren Nadelbetten angehoben werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Eine Ausführungsform wird durch den Unteranspruch 2 beschrieben.
  • Erfindungsgemäß wird eine Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten vorgeschlagen, die obere und untere Nadelbetten aufweisen, die winkelig zueinander angebracht sind, deren Nadelköpfe um den Strickbereich der Doppelbett-Strickmaschine angeordnet sind, wobei jeweils im Kopfbereich des oberen Nadelbettes eine Abschlagplatine mit einem Schleifenhalter verschiebbar angeordnet ist, die in Richtung der Masche verläuft, die an der dem unteren Nadelbett gegenüberliegenden Seite des Kopfbereichs des oberen Nadelbettes angeordnet ist, und parallel mit der Vorschiebung und Zurückziehung des oberen Nadelbettes bewegbar ist, wobei die Abschlagplatine zur zurückgezogenen Position zurückgeführt wird, um einen Kontakt mit der Nadel des unteren Nadelbettes beim Austreiben der Nadeln des unteren Nadelbettes zur Maschenbildung zu vermeiden, und in die vorgeschobene Position vorrückt, um die obere Nadel des oberen Nadelbettes abzustützen, wenn die obere Nadel des oberen Nadelbettes ausgetrieben wird, und wobei die Abschlagplatine einen Schaft in Form einer flachen Platte, ein Winkelstück am hinteren Ende des Schaftes und einen rechteckigen Schleifenhalter am vorderen Ende des Schaftes umfasst und die obere Nadel auf eine Oberkante des Schaftes aufgesetzt ist, wobei ein Haken der oberen Nadel über dem Schleifenhalter angeordnet ist.
  • Die erfindungsgemäße Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten kann ein Nadelbett haben, in dem mehrere Reihen von Nadelblechnuten in einer unteren Nadelbettbasis angeordnet sind, wobei untere Nadelbleche in die Nadelblechnuten eingelegt sind und zwischen den unteren Nadelblechen jeweils ein Nadelkanal gebildet ist, ein Teil der unteren Nadelbleche nach oben erweitert ist, dieser sich nach oben erstreckende Bereich als Tragglied für das obere Nadelbett dient, an diesem Tragglied für das obere Nadelbett ein Befestigungsglied zum Halten der oberen Nadelbettbasis vorgesehen ist, und eine obere Nadelbettbasis über dem unteren Nadelbett durch das Tragglied für das obere Nadelbett gehaltert ist.
  • Bei den unteren Nadelblechen, die in die Nadelblechnuten der unteren Nadelbettbasis eingesetzt sind, wird der Nadelkanal des unteren Nadelbettes jeweils zwischen den unteren Nadelblechen gebildet. Das untere Nadelblech bildet eine Seitenwand des Nadelkanals und erstreckt sich nach oben, wobei der sich nach oben erstreckende Bereich als Tragglied für die Ba sis des oberen Nadelbetts dient und die Basis des oberen Nadelbetts an diesem gehaltert und durch ein Fixierglied bzw. Befestigungsglied gehalten wird. Dabei wird ein durch einen keilförmigen Kopf und eine keilförmige Kerbe an der Unterfläche der oberen Nadelbettbasis gebildeter Schwalbenschwanz von einer Kerbe, die in einer Oberkante des Nadelbleches vorgesehen ist, und einem keilartigen Ende eines Halte- bzw. Fixiergliedes, das an der Oberkante des Nadelbleches gehaltert ist, gehalten. Das Halteglied wird durch eine Klemmschraube angezogen, wodurch das Nadelblech und die obere Nadelbettbasis fest miteinander verbunden sind. Durch diese Fixierung wird die obere Nadelbettbasis durch das untere Nadelblech von unten her in vorgegebenen Abständen in Querrichtung zur Strickrichtung gehaltert.
  • Darüber hinaus können Nadelbleche in mehrere Reihen von Nadelblechnuten eingesetzt sein, die in einer unteren Nadelbettbasis vorgesehen sind, die Nadelbleche nach oben fortgesetzt sein und obere Nadelkanalwände bilden, Abstandhalter für die Nadelbleche zwischen den oberen Nadelkanalwänden gehalten sein und ein oberes Nadelbett von den oberen Nadelkanalwänden und den Nadelblechabstandhaltern gebildet werden.
  • Ein Teil der in die Nadelblechnuten, die in der unteren Nadelbettbasis vorgesehen sind, eingesetzten Nadelbleche dient zum Verbinden der Nadelbleche des oberen Nadelbettes mit den Nadelblechen des unteren Nadelbettes. Da die Nadelblechabstandhalter zwischen die Nadelbleche des oberen Bettes eingesetzt sind, ist der Abstand zwischen den einander benachbarten Nadelblechen konstant, und die oberen Flächen der Nadelblechabstandhalter bilden die Unterfläche des Nadelkanals zur Aufnahme einer Nadel. Demgemäß sind die oberen und unteren Nadelbetten in Verbindung miteinander aufgebaut, und der zwischen ihnen gebildete Winkel bleibt immer konstant.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht des an einer Seite einer Mittellinie gelegenen Gesamtaufbaus einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2a u. 2b eine Seitenansicht in Längsrichtung bzw. eine vergrößerte Draufsicht eines Kopfbereiches einer unteren Nadelbettbasis;
  • 3a, 3b u. 3c Seitenansichten und eine Schnittdarstellung eines unteren Nadelbleches, wobei 3a ein Beispiel mit einem Trag- bzw. Stützglied für die obere Nadelbettbasis, 3b ein Beispiel ohne Tragglied für die obere Nadelbettbasis und 3c eine Schnittdarstellung entlang der Linie C-C in 3a ist;
  • 4a u. 4b eine obere Nadelbettbasis in Seiten- bzw. vergrößerter Draufsicht des Kopfbereiches;
  • 5a und 5b eine Seitenansicht und eine Vorderansicht eines oberen Nadelbleches;
  • 6 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VI-VI in 9;
  • 7 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VII-VII in 9;
  • 8 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VIII-VIII in 9;
  • 9 eine Schnittdarstellung entlang der Linie IX-IX in 6;
  • 10a u. 10b eine Seitenansicht und eine Unteransicht einer Stehplatine;
  • 11 eine Seitenansicht einer Abschlagplatine;
  • 12 eine Seitenansicht eines Platinenabstandhalters;
  • 13a, 13b u. 13c Draufsicht, Seitenansicht und Rückansicht einer Abschlagplatine;
  • 14 eine schematische Seitenansicht einer Seite des Gesamtaufbaues einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • 15a u. 15b eine Seitenansicht eines Nadelbleches sowie eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in 15a;
  • 16 die Seitenansicht eines Nadelblechabstandhalters;
  • 17 eine Draufsicht auf einen endlosen U-förmigen Kamm;
  • 18 die Vorderansicht einer Balkenbefestigung;
  • 19 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XIX-XIX in 20;
  • 20 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XX-XX in 19;
  • 21a u. 21b Seitenansicht und Unteransicht einer Stehplatine;
  • 22 die Seitenansicht einer Abschlagplatine; und
  • 23 die Seitenansicht eines Stehplatinenabstandhalters.
  • Bei der erfindungsgemäßen Strickmaschine handelt es sich um eine Strickmaschine mit vier Nadelbetten, bei der ein oberes Nadelbett 2 über einem unteren Nadelbett 1 mit einander in einem Winkel gegenüberliegenden Spitzen angebracht ist. Die Vorrichtung ist links und rechts einer Mittellinie X-X, die durch einen Arbeitsbereich läuft, an dem die Kopfbereiche der Nadelbetten 1 u. 2 konzentriert sind, symmetrisch angeordnet (1).
  • Das obere Nadelbett 2 wird von einem unteren Nadelblech 3A des unteren Nadelbetts 1 getragen. Eine untere Nadelbettbasis 4 ist in ähnlicher Weise wie bei einem herkömmlichen Nadelbett mit mehreren Nadelkanälen 5 versehen. Nadelbleche 3A u. 3B sind in den unteren Bereich des Kanals 5 eingesetzt, und beide werden beispielsweise dadurch fixiert, daß ein Draht 9 durch Kerben 7 u. 8 geführt wird, die in der unteren Nadelbettbasis 4 bzw. in den unteren Nadelblechen 3A u. 3B vorgesehen sind. Das untere Nadelblech 3A ist ein plattenförmiges Bauglied, das aus einem unteren Nadelführungsbereich 10, der sich vom Kopf bis zum Ende des unteren Nadelbetts 1 erstreckt, einem oberen Nadeltragglied 11 an einem vorgezogenen Abschnitt, der sich oberhalb des Kopfes erstreckt, und einem Tragglied 12 für die obere Nadelbettbasis 19 besteht, das am oberen Rand eines hinteren Nadelblechbereiches, wie in 3a gezeigt, positioniert ist und das mit einem Einführloch 15 zum Einführen eines Fixierstabes 14 einer Fixiereinrichtung, die weiter unten beschrieben wird, einem Platinentragloch 16, einer Führungsnut 17 für das Nadelblatt und Drahteinführlöchern 18A, 18B und 18C etc. versehen ist. Eine Tragfläche 20 zum Stützen bzw. Tragen einer oberen Nadelbettbasis 19 ist am Tragglied 12 für die obere Nadelbettbasis 19 schräg vorgesehen, und in Verlängerung der Tragfläche 20 ist eine keilförmige Kerbe 21 angeordnet. Beim Aufbau des unteren Nadelbleches 3B, das in 3b gezeigt ist, ist das Tragglied 12 für die obere Na delbettbasis 19, das beim Nadelblech 3A im Erweiterungsbereich oberhalb des Kopfes angeordnet ist, nicht vorhanden.
  • Die unteren Nadelbleche 3A u. 3B sind in die Nadelkanäle 5 des unteren Nadelbettes 4 abwechselnd oder abwechselnd in dem Verhältnis eingesetzt, daß 3A in einem vielfachen der Anzahl von 3B vorliegt, die untere Nadelbettbasis 4 und die Nadelbleche 3A u. 3B sind wie vorstehend beschrieben befestigt, und zwischen den unteren Nadelblechen 3A u. 3B ist ein unterer Nadelkanal 22 ausgebildet. In den untren Nadelkanal 22 ist eine untere Nadel 23 verschieblich eingeführt.
  • Das obere Nadelbett 2 ist mittels einer Halteeinrichtung 13 auf nachfolgend beschriebene Weise am unteren Nadelbett 1 befestigt. Die Halteeinrichtung 13 umfaßt Verbindungseinrichtungen, die einen keilförmigen Kopf 24 sowie eine keilförmige Kerbe 25 umfassen, die zum Verbinden der oberen Nadelbettbasis 19 mit dem Tragglied 12 des unteren Nadelbleches 3A dienen, sowie Halte- und Fixiereinrichtungen, zu denen ein Halteglied 26 zählt.
  • Die obere Nadelbettbasis 19 wird auf die Tragflächen 20 der Tragglieder 12 an den unteren Nadelblechen 3A aufgesetzt, und der keilförmige Kopf 24 an der Spitze der oberen Nadelbettbasis 19 wird in die keilförmige Kerbe 21 im unteren Nadelblech 3A eingesetzt. Die Kerbe 25 ist an einer, dem Ende des Traggliedes 12 gegenüberliegenden Position an der oberen Nadelbettbasis 19 angeordnet, und ein keilförmiges Ende 27, das an einer Kante des Haltegliedes 26 vorgesehen ist, welches sich quer zur Strickrichtung der Strickmaschine erstreckt, wird mit der Kerbe 25 in Eingriff gebracht, während dessen anderes Ende mit dem Tragglied 12 für die obere Nadelbettbasis 19 am unteren Nadelblech 3A in Berührung steht. In dem Fixierstab 14, der sich in Querrichtung zur Strickrichtung erstreckend in das Einführloch 15 des unteren Nadelbleches 3A eingeführt ist, ist durch das Halteglied 26 ein Bolzen 29 eingeschraubt.
  • Durch das Festziehen des Bolzens 29 ist ein Schwalbenschwanzabschnitt 30 zwischen dem keilförmigen Kopf 24 und der Kerbe 25 zwischen der keilförmigen Kerbe 21 des unteren Nadelbleches 3A und dem keilförmigen Ende 27 des Haltegliedes 26 festgeklemmt, so daß die obere Nadelbettbasis 19 an den unteren Nadelblechen 3A befestigt ist.
  • Die obere Nadelbettbasis 19 und ein oberes Nadelblech 33 sind in 4 bzw. 5 dargestellt. in der oberen Nadelbettbasis 19 sind mit derselben Teilung und derselben Phase wie in der unteren Nadelbettbasis 4 Nadelblechnuten 32 vorgesehen, in die die oberen Nadelbleche 31 eingeführt werden.
  • Sie werden beispielsweise fixiert, indem ein Draht 36 zwischen einer Kerbe 34, die im oberen Bereich des Kopfes der oberen Nadelbettbasis 19 vorgesehen ist, und einer Kerbe 35, die im unteren Bereich des Kopfes des oberen Nadelbleches 33 angeordnet ist, durchgeführt wird. Ein oberer Nadelkanal 37 ist zwischen den jeweils benachbart angeordneten oberen Nadelblechen 33 vorgesehen, in dem eine obere Nadel 38 verschieblich eingeführt ist.
  • Das Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 an den unteren Nadelblechen 3A u. 3B hat exakt dieselbe Form. Am Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 sind ein Platinenabstandhalter 41, eine Platine 42, eine Stehplatine 43, eine Abschlagplatine 44 etc. angeordnet. Die Details dieser Einrichtungen werden nachfolgend unter Bezug auf 2, 3 sowie 6 bis 13 erläutert. Der Platinenabstandhalter 41 ist an einer Schulter 45 angeordnet, die am Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 der unteren Nadelbleche 3A u. 3B vorgesehen ist. Der Platinenabstandhalter 41 (12) hat eine U-förmige Drahteinführkerbe 46 im unteren Abschnitt seines rückwärtigen Bereiches, eine Ausnehmung 48, mit der ein Streifen 47 zum Fixieren eines Nadelblechabstandhalters 69 in Eingriff gebracht werden kann, die an der Oberkante des Platinenabstandhalters 41 vorgesehen ist, sowie einen umgebogenen Bereich 49, der sich von seinem Kopfbereich nach unten erstreckt und zum Halten der unteren Nadel 23 an ihrer Endkante dient. Die Drahteinführkerbe 46 im hinteren Bereich des Platinenabstandhalters 41 wird an einer verbreiterten Schulter 50 (3 u. 6) des Nadeltraggliedes 11 für die obere Nadel 38 angeordnet, so daß die Drahteinführkerbe 46 mit einem, in ein Drahteinführloch 18B in den unteren Nadelblechen 3A u. 3B eingeführten Draht 51 in Eingriff gebracht wird. Eine Ausnehmung 52 im unteren Kopfbereich wird mit einem Draht 53 in ähnlicher Weise, wie vorstehend beschrieben, in Eingriff gebracht und am Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 befestigt.
  • Durch die Befestigung des Platinenabstandhalters 41 an dem Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 ist zwischen dem Platinenabstandhalter 41 und der Oberseite des Nadeltraggliedes 11 durch einen oberen Absatz 54 (3c) am Nadeltragglied 11 ein Abstand gebildet, in den eine Stehplatine 43 eingeführt wird (7). Der obere Absatz 54 erstreckt sich bis zur Spitze des Kopfes der unteren Nadelbleche 3A u. 3B, und die Stehplatine 43 wird im Spitzenbereich des Kopfes eingesetzt. Die Stehplatine 43 hat, wie in 10 gezeigt, die Form einer länglichen Platte, bei der ein verjüngter bzw. dünnerer Bereich in der Nähe des Endabschnittes geringfügig gebogen ist, wodurch die Stehplatine 43 beim Einführen in den, vom oberen Absatz 54 gebildeten Raum durch das Auftreten eines Gleitwiderstandes nicht unvorsichtig bzw. übermäßig leicht zu bewegen ist. An einen Kopf mit einer nach unten gerichteten Eingriffskerbe 56 anschließend ist ein Fuß 55 ausgebildet. Die konkave Eingriffskerbe 56 wird mit einem Eingriffsvorsprung 57, der konvex an der Oberkante der Platine 42 vorgesehen ist, in Eingriff gebracht. In ähnlicher Weise wie die Stehplatine 43 wird auch die Platine 42 in den selben, vom oberen Absatz 54 an der Spitze des Kopfes der unteren Nadelbleche 3A u. 3B gebildeten Freiraum eingeführt, und eine Kippachse 58, die im Endbereich desselben vorgesehen ist, wird in das Platinentragloch 16 eingeführt, das im Kopf der unteren Nadelbleche 3A u. 3B vorgesehen ist und in Berührung mit einem Absatz am äußersten Ende des Kopfes in Fortsetzung des oberen Absatzes 54 gebohrt ist, so daß die Platine 42 kippbar gehaltert ist. Die Platine 42 weist Winkelbereiche 59, 60 und 61 auf, die mit einer Platinenmasche vertikal zum Kopf in Berührung stehen.
  • An der, der Schulter 45 gegenüberliegenden Seite des Nadeltraggliedes 11 für die obere Nadel 38 ist eine Führungsnut 64 vorgesehen, in der ein Maschenübertragungshebel 63 der oberen Nadel 38 verschieblich bewegt wird, und die Abschlagplatine 44 ist verschieblich an der Seite der Führungsnut 64 vorgesehen, wobei sie auf den Drähten 51 und 53 plaziert ist. Am hinteren Ende eines Schaftes 65 in Form einer flachen Platte ist an der Abschlagplatine 44 ein Winkelstück 66 vorgesehen, auf dem die obere Nadel 38 aufgesetzt wird. Am Kopf der Abschlagplatine 44 ist ein rechteckiger Schleifenhalter 67 angeordnet. Ein Exzenter eines nicht dargestellten Schlittens wird mit dem Winkelstück 66 der Abschlagplatine 44 in Berührung gebracht, so daß diese nach vorne bewegt wird und entlang der oberen Nadel 38 wieder zurück bewegt wird. Das Winkelstück 66 der Abschlagplatine 44 und der Fuß 55 der Stehplatine 43 sind in den Spalt am Nadeltragglied 11 für die obere Nadel 38 eingesetzt, wobei kammartige Nadelblechabstandhalter 69 gegenüberliegend angeordnet sind, so daß die Positionen derselben zur Einhaltung eines exakten Abstandes genau aufrechterhalten werden.
  • Während des Strickbetriebes auf der erfindungsgemäßen Strickmaschine werden die Nadeln der Nadelbetten 1 und 2 von nicht dargestellten Exzentern an Schlitten, die dem unteren Nadelbett 1 und dem oberen Nadelbett 2 jeweils zugeordnet sind, betätigt. Im oberen Nadelbett 2 wird die Abschlagplatine 44 gemeinsam mit der oberen Nadel 38 in Übereinstimmung mit dem Betrieb der unteren Nadel 23 vorwärts und rückwärts bewegt, um zu verhindern, daß die untere Nadel 23 in ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung behindert wird.
  • Gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden Nadelbleche in Nadelblechnuten eingesetzt, die in der unteren Nadelbettbasis vorgesehen sind, und der Nadelkanal wird zwischen den Nadelblechen zur Bildung des Nadelbettes gebildet, bei dem ein Abschnitt der unteren Nadelbleche sich nach oben erstreckt, wobei dieser sich nach oben erstreckende Bereich als Halteglied für das obere Nadelbett dient. Die Halteeinrichtung zum Fixieren der oberen Nadelbettbasis ist am Tragglied für das obere Nadelbett vorgesehen, und die obere Nadelbettbasis wird von diesem Tragglied oberhalb des unteren Nadelbettes gehaltert. Mit dieser Anordnung wird das obere Nadelbett an der Nadelbettbasis durch die Nadelbleche des unteren Nadelbettes gehaltert. Da die Nadelbleche des unteren Nadelbettes mit einer Teilung angeordnet sind, deren Abstände groß genug sind, daß genug Raum zum Einführen von Bolzen für die Halteeinrichtung in Querrichtung zur Strickrichtung der Strickmaschine vorhanden ist, wird die obere Nadelbettbasis von unten her mit einer sehr hohen Dichte von Haltepunkten getragen, so daß das Durchhängen des Mittelbereiches aufgrund des Eigengewichtes des Nadelbettes und damit eine Krümmung des Nadelbettes verhindert wird.
  • Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben, bei der der zwischen dem oberen Nadelbett und dem unteren Nadelbett bestehende Winkel immer sicher aufrechterhalten werden kann.
  • 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem links und rechts einer Mittellinie X-X obere Nadelbetten 102 und untere Nadelbetten 101 symmetrisch dachförmig angeordnet sind, wobei in der Figur nur die linke Hälfte dieser Anordnung gezeigt ist.
  • Im unteren Nadelbett 101 sind Nadelbleche 105 in eine Reihe von mehreren Nadelblechnuten 104 eingesetzt, die in einer unteren Na delbettbasis 103 vorgesehen sind, so daß zwischen den Nadelblechen 105 ein unterer Nadelkanal 106 gebildet wird. Die Nadelbleche 105 und die untere Nadelbettbasis 103 werden beispielsweise dadurch miteinander verbunden, daß durch Kerben 107 und 108, die jeweils in der Basis bzw. im Nadelblech vorgesehen sind, ein Draht 109 geführt wird. Das Nadelblech 105 ist ein plattenähnliches Bauteil, das aus einer unteren Nadelkanalwand 110, die sich vom Kopf bis zum Fuß des unteren Nadelbettes 101 erstreckt, einem über dem Kopf angeordneten Winkelbereich 111 und einer oberen Nadelkanalwand 112 zusammengesetzt ist, die, wie in 15 gezeigt, sich nach hinten über die untere Nadelkanalwand 110 erstreckt. Ein Schwalbenschwanz 113 und ein Haken 114 dienen als Halteeinrichtungen, wenn die Nadelbleche 105 nebeneinanderliegend angeordnet werden. Diese Einrichtungen sind im unteren Bereich der oberen Nadelkanalwand 112 nach unten ragend angeordnet. Das Nadelblech 105 ist mit Löchern 116, 117 und 118 zum Einführen von Drähten versehen, die zum Fixieren eines Nadelblechabstandhalters 115 dienen, sowie mit Einführlöchern 119 zum Einführen von Drähten zum Fixieren der oberen und unteren Nadeln, einer Stehplatine etc.
  • In die Nadelblechnuten 104 der unteren Nadelbettbasis 103 wird eine größere Anzahl von Nadelblechen 105 eingeführt, um die untere Nadelbettbasis 103 und die Nadelbleche 105, wie vorstehend erwähnt, zu fixieren und so zwischen den Nadelblechen 105 die unteren Nadelkanäle 106 zu bilden. In den unteren Nadelkanal 106 wird verschieblich eine untere Nadel 120 eingeführt.
  • Das obere Nadelbett 102 wird auf folgende Art und Weise über dem unteren Nadelbett 101 angeordnet. Wie vorstehend beschrieben, werden die Nadelbleche 105 in die Nadelblechnuten 104 eingesetzt, die in einer Reihe in der unteren Nadelbettbasis 103 des unteren Nadelbettes 101 vorgesehen sind, durch den Draht 109 fixiert und an ihrem Fußende mit der unteren Nadelbettbasis 103 verspreizt. Im Spalt zwischen benachbarten oberen Nadelkanal wänden 112 der nebeneinander liegenden Nadelbleche 105 ist ein Nadelblechabstandhalter 115 vorgesehen. Der Nadelblechabstandhalter 115 ist, wie 16 zeigt, an der Spitze eines Kopfes 121 mit einem Haken 123 versehen, der von einem Draht 122 gehalten wird, der in das Loch 116 des Nadelbleches 105 eingeführt wird. Ein am Fußende vorgesehener Haken 123 wird von einem Draht 124 gehalten, der in das Loch 118 des Nadelbleches 105 eingeführt ist, und der Nadelblechabstandhalter 115 wird zwischen den Nadelblechen 105 in einer Stellung gehalten, in der sein Mittelbereich auf einem Draht 125 aufliegt, der in das Loch 117 eingeführt ist. Ein Endloskamm 126 mit rechteckigen Ausnehmungen und Vorsprüngen ist in den Haken 114 am Fußende der Nadelbleche 105 eingesetzt (17). Eine Kante 129 eines Stabes 128 mit einem L-förmigen Querschnitt ist an eine geneigte Fläche 127 des Schwalbenschwanzes 113 angesetzt, der im unteren Bereich der oberen Nadelkanalwand 112 vorragend vorgesehen ist. Die Nadelbleche 105 sind in kammähnliche Spalten 130 eingesetzt, die in einem vertikalen Abschnitt des Stabes 128 vorgesehen sind. Zwischen einer geneigten Fläche 131 des Schwalbenschwanzes 113 und diesem vertikal ansteigenden Abschnitt ist ein Draht 132 eingeführt, der in geeigneten Abständen eingefädelt wird und durch eine Schraube 133 festgeklemmt wird, wodurch der Abstand zwischen den Nadelblechen 105 exakt eingehalten, und somit das obere Nadelbett 102 gebildet wird. Zwischen den Nadelblechen 105 wird jeweils ein oberer Nadelkanal 134 des oberen Nadelbettes 102 gebildet, in den eine obere Nadel 135 eingeführt wird. Das Nadelblech 105 ist mit einer Halteöffnung 136 versehen, die eine weiter unten beschriebene Platine 142 schwenkbar haltert.
  • Im oberen Nadelbett 102 erstrecken sich die Nadelblechabstandhalter 115 nicht bis in die Nähe des Kopfes des Nadelbleches 105. Ein Platinenabstandhalter 141, eine Platine 142, eine Stehplatine 143, eine Abschlagplatine 144 etc. sind von der Spitze des Nadelblechabstandhalters 115 bis zum Kopf des unteren Nadelbettes 101 angeordnet. Die Einzelheiten dieser Einrichtungen werden nachfolgend unter Bezug auf 14 und 18 bis 23 erläutert.
  • Der Platinenabstandhalter 141 ist an einem Absatz 145 (15b) angeordnet, der am Kopf der oberen Nadelkanalwand 112 des Nadelbleches 105 vorgesehen ist. Der Nadelblechabstandhalter 115 (23) ist mit einer U-förmigen Drahteinführkerbe 146 in seinem unteren Fußbereich versehen, einer Eingriffskerbe 148, die an seiner Oberkante einen Streifen 147 aufnimmt, und einem umgebogenen Bereich 149 zum Halten der unteren Nadel 120, der, sich vom Kopf nach unten erstreckend, an seiner Endkante vorgesehen ist. Der Platinenabstandhalter 141 ist an einer erweiterten Schulter 150 angeordnet, wobei die Drahteinführkerbe 146 des Fußes an der oberen Nadelkanalwand 112 angeordnet wird und mit einem Draht 151 in Eingriff gebracht wird, der durch die Löcher 116 in den Nadelblechen 105 geführt wird. Eine Ausnehmung 152 im unteren Bereich des Kopfes steht mit einem Draht 153 entsprechend dem Draht 151 in Eingriff und ist an der oberen Nadelkanalwand 112 befestigt.
  • Durch die Befestigung des Platinenabstandhalters 141 an der oberen Nadelkanalwand 112 ist zwischen diesem und der Oberkante der oberen Nadelkanalwand 112 durch einen oberen Absatz 154 der Nadelkanalwand 112 ein Abstand gebildet, in den die Stehplatine 143 eingeführt wird (19). Der obere Absatz 154 erstreckt sich zur Spitze des Kopfes des Nadelbleches 105, und die weiter unten beschriebene Platine 142 wird an der Spitze dieses Kopfes eingesetzt. Die Stehplatine 143 hat, wie in 21 dargestellt, die Form einer langgestreckten Platte, bei der ein verjüngter bzw. dünnerer Bereich geringfügig winkelförmig abgebogen ist, so daß durch den, beim Einführen der Stehplatine 143 in den vom oberen Absatz 154 gebildeten Spalt, entstehenden Schiebewiderstand ein vorsichtiges Hantieren erforderlich wird. Oben an der Stehplatine 143 ist ein Fuß 155 ausgebildet und am Kopf derselben eine nach unten gerichtete konkave Eingriffskerbe 156. Die Eingriffskerbe 156 wird mit einem konvexen Eingriffsvorsprung 157 in Eingriff gebracht, der an der Oberkante der Platine 142 ausgebildet ist. Ähnlich wie die Stehplatine 143 wird auch die Platine 142 in denselben Spalt eingeführt, der vom oberen Absatz 154 an der Spitze des Kopfes des Nadelbleches 105 gebildet wird, und eine im Fußbereich vorgesehene Schwenkachse 158 wird in die Halteöffnung 136 eingeführt, die im Kopf des Nadelbleches 105 vorgesehen ist und in Kontakt mit einem Absatz an der Spitze des Kopfes steht, der den oberen Absatz 154 fortsetzt, wodurch die Platine 142 schwenkbar bzw. kippbar gehaltert ist. Die Platine 142 verfügt über Winkelbereiche 159, 160 und 161 mit einem Platinenhenkel in vertikaler Richtung des Kopfes.
  • Eine Führungsnut 164, in die ein Maschenübertragungshebel 163 der oberen Nadel 135 verschieblich eingeführt ist, ist an der dem Absatz 145 gegenüberliegenden Seite der oberen Nadelkanalwand 112 vorgesehen, und die Abschlagplatine 144 ist verschieblich an der Seite der Führungsnut 164 in der Stellung angeordnet (15b u. 21), in der, wie in 20 gezeigt, die Drähte 151 und 153 auf dieser angeordnet sind. Die Abschlagplatine 144 hat am Fußende eines flachen plattenförmigen Schaftes 165, auf den die obere Nadel 135 gesetzt wird, ein Winkelstück 166, sowie einen rechteckigen Schleifenhalter 167 an ihrem Kopf. Ein Haken 168 der oberen Nadel 135 ist oberhalb des Schleifenhalters 167 angeordnet. Ein Exzenter eines nicht dargestellten Schlittens kommt mit dem Winkelstück 166 der Abschlagplatine 144 in Berührung und ermöglicht so das Vorwärts- und Rückwärtsbewegen entlang der oberen Nadel 135. Das Winkelstück 166 der Abschlagplatine 144 und der Fuß 155 der Stehplatine 143 sind in den Spalt der oberen Nadelkanalwand 112 mit dazwischen gelegten kammähnlichen Nadelblechabstandhaltern 169 eingesetzt, so daß sie ihre Position und den Abstand jeweils exakt einhalten.
  • Beim Strickvorgang der Strickmaschine gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Nadeln des unteren Nadelbettes 1, 101 und des oberen Nadelbettes 2, 102 von nicht dargestellten Exzentern an Schlitten betätigt, die dem unteren Nadelbett 101 und dem oberen Nadelbett 102 zugeordnet sind. Im oberen Nadelbett 102 wird die Abschlagplatine 144 gemeinsam mit der oberen Nadel 135 in Übereinstimmung mit der Betätigung der unteren Nadel 120 vor und zurück bewegt, um eine Behinderung der Vor- und Zurückbewegung der unteren Nadel 120 durch sie zu verhindern.
  • Die in die Reihe von Nadelblechnuten in der unteren Nadelbettbasis eingesetzten Nadelbleche erstrecken sich nach oben und bilden obere Nadelkanalwände, ein Nadelblechabstandhalter ist zwischen den Nadelblechen der oberen Nadelkanalwände gehalten, und das obere Nadelbett wird durch die oberen Nadelkanalwände und die Nadelblechabstandhalter gebildet. In dieser Anordnung sind das obere Nadelbett und das untere Nadelbett in einem Stück durch Nadelbleche verbunden, die das obere Nadelbett tragen. Daher ist der zwischen dem unteren und dem oberen Nadelbett gebildete Winkel beim Zusammenbau konstant und bedarf keiner Einstellung. Auch verändert sich der Winkel während des Gebrauchs der Vorrichtung nicht. Da das obere Nadelbett mit dem unteren Nadelbett über die gesamte Breite der Strickmaschine in fester Verbindung steht, kann ein Durchbiegen des oberen Nadelbettes durch den Andruck des Schlittens oder ein Durchhängen des Mittelbereiches durch das Eigengewicht des Nadelbettes, das zu einer Krümmung des Nadelbettes führt, verhindert werden.

Claims (2)

  1. Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten, die obere Nadelbetten (2, 102) und untere Nadelbetten (1, 101) aufweisen, die winkelig zueinander angebracht sind, deren Nadelköpfe um den Strickbereich der Doppelbett-Strickmaschine angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass a) jeweils eine im Kopfbereich des oberen Nadelbettes (2, 102) verschieblich angeordnete Abschlagplatine (44, 144), die einen Schleifenhalter (67, 167) hat, sich in Richtung der Masche erstreckt, b) im Kopfbereich der oberen Nadelbetten (2, 102) befestigt ist, und c) sich parallel mit der Vorschiebung und Zurückziehung der oberen Nadelbetten (2, 102) bewegt, d) wobei die Abschlagplatine (44, 144) zur zurückgezogenen Position zurückgeführt wird, um einen Kontakt mit den Nadeln des unteren Nadelbettes (1, 101) beim Anheben der Nadeln des unteren Nadelbettes (1, 101) zu vermeiden, und in die vorgeschobene Position vorrückt, um die obere Nadel (38, 135) des oberen Nadelbettes (2, 102) abzustützen, wenn die obere Nadel (38, 135) des oberen Nadelbettes (2, 102) angehoben wird, und e) die Abschlagplatine (44, 144) einen Schaft (65, 165) in Form einer flachen Platte, ein Winkelstück (66, 166) am hinteren Ende des Schaftes (65, 165) und einen rechteckigen Schleifenhalter (67, 167) am vorderen Ende des Schaftes (65, 165) umfasst und die obere Nadel (38, 135) auf eine Oberkante des Schaftes (65, 165) aufgesetzt ist, wobei ein Haken (68, 168) der oberen Nadel (38, 135) über dem Schleifenhalter (67, 167) angeordnet ist.
  2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlagplatine (44, 144) entlang der zugehörigen oberen Nadel (38, 135) mittels eines an einem oberen Schlitten vorgesehenen Schlossteils vorgeschoben und zurückgezogen wird, der mit dem Winkelstück (66, 166) der Abschlagplatine (44, 144) in Eingriff steht.
DE4244855A 1991-06-18 1992-06-19 Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten Expired - Lifetime DE4244855B4 (de)

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JP173263 1991-06-18
JP3173263A JP2687190B2 (ja) 1991-06-18 1991-06-18 二段ベッド横編機
JP23724791A JPH0796742B2 (ja) 1991-08-23 1991-08-23 二段ベッド横編機
JP237247 1991-08-23
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3829385A1 (de) * 1987-09-04 1989-03-23 Shima Seiki Mfg Flachstrickmaschine

Patent Citations (1)

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