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DE4244383C2 - Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger - Google Patents

Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger

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Publication number
DE4244383C2
DE4244383C2 DE19924244383 DE4244383A DE4244383C2 DE 4244383 C2 DE4244383 C2 DE 4244383C2 DE 19924244383 DE19924244383 DE 19924244383 DE 4244383 A DE4244383 A DE 4244383A DE 4244383 C2 DE4244383 C2 DE 4244383C2
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DE
Germany
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roller
sheet
stacking device
auxiliary stacking
auxiliary
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19924244383
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English (en)
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DE4244383A1 (de
Inventor
Michael Koch
Hans Zimmermann
Arndt Jentzsch
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Koenig and Bauer AG
Original Assignee
KBA Planeta AG
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Publication date
Application filed by KBA Planeta AG filed Critical KBA Planeta AG
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Publication of DE4244383A1 publication Critical patent/DE4244383A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4244383C2 publication Critical patent/DE4244383C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/32Auxiliary devices for receiving articles during removal of a completed pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
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Description

Die Erfindung betrifft eine Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger in bogenverarbeiten­ den Maschinen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
Derartige Hilfsstapeleinrichtungen sind seit langem bekannt und z. B. in der DD-PS 93 351 offenbart.
Diese Hilfsstapeleinrichtung in Form eines Rollwagens besteht aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Tragrollen, deren Wellenenden mit Zahnrädern bestückt sind, die in ortsfest angeordneten Zahnstangen während der Ein- und Ausfahrbewegung zwangs­ läufig eingreifen.
Durch ein Spezialantriebsrad wird der Rollwagen in die über dem Stapel angeordneten Führungsschienen mit Zahnstange eingefahren, wodurch die Tragrollen zwangsläufig in Drehung versetzt werden und zwar so, daß zwischen Bogen und Tragrollen keine Rela­ tivbewegung auftrifft.
Durch diese geringe Drehzahl der Tragrollen, bedingt durch den Einfahrvorgang der Zahnräder in die Zahnstange, sollen zwar die während des Einfahrvorganges geforderten Bogen auf die Tragrollen gehoben werden, die Praxis beweist jedoch, daß dies nicht immer der Fall ist und teilweise Bogen beim Stapelwechsel zerknüllt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach in der Schaffung einer Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger, die Makulaturanfall beim Stapelwechsel vermeiden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Hilfsstapeleinrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und dem nachfol­ genden Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen.
Auf diesen zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Hilfsstapeleinrichtung
Fig. 2 Draufsicht gemäß Fig. 1
Fig. 3 Bogenhinterkante im Moment des Einfahrens der Tragrollen
Fig. 4 andere Variante des Antriebs der ersten Tragrolle.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden die bedruckten Bogen 1 von den Greifern 2 der Bogen­ auslageeinrichtung über den Stapel 4 gefördert, mit Hilfe einer Saugwalze 3 abgebremst und auf den Stapel 4 abgelegt.
Wenn der Stapel 4 seine maximale Höhe erreicht hat, wird dieser um ein vorbestimmtes Maß abgesenkt. Gleichzeitig wird der nächstfolgende Bogen 1 an der Hinterkante ergriffen, und danach wird die Hilfsstapeleinrichtung in Form eines aus mehreren Tragrollen 5 beste­ henden Rollwagens 6 in beidseitig angeordnete Führungsschienen 7 eingefahren und die Bogen 1 vorübergehend auf die Tragrollen 5 der Hilfsstapeleinrichtung abgelegt.
Dazu sind auf den Zapfen 8 der Tragrollen 5 (Fig. 2) jeweils beidseitig Kugellager 9 und einseitig Ritzel 10, deren Teilkreisdurchmesser gleich dem Durchmesser der Tragrollen 5 ist, angeordnet.
Eine Ausnahme dieser Anordnung bildet die in Richtung Stapel 4 gesehen erste Tragrolle 5.1. Diese besitzt auf der einen Seite kein Ritzel 10 und auf der anderen Seite ist ein Ket­ tenritzel 18 nach außen versetzt und über eine über eine Umlenkrolle 12 geführte Rol­ lenkette 11 mit einem Antriebsritzel 13 eines stationär befestigten Motors 14 verbunden.
Oberhalb der Ritzel 10 ist eine Zahnstange 15 in den Führungsschienen 7 derart befestigt, daß die Tragrollen 5 über die Ritzel 10 und Wälzlager 9 auf der Stapelunterseite abrollen.
Des weiteren weist die Hilfsstapeleinrichtung ein Antriebsrad 16 auf, welches am Umfang mit Ausnehmungen versehen ist, entsprechend dem Abstand, der Form und der Abmessun­ gen der Tragrollen 5.
Unmittelbar an der Hinterkante des Stapels 4 ist mittig ein Hinterkantengreifer 17 (als Sauggreifer ausgebildet) angeordnet, dessen Aufbau und Funktion allgemein bekannt sind und aus diesem Grund nicht näher beschrieben werden.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Hilfsstapeleinrichtung ist folgende:
Hat der Stapel 4 die erforderliche Bogenanzahl erreicht, wird der Stapel 4 um ein vorbes­ timmtes Maß abgesenkt und der Hinterkantengreifer 17 erfaßt, siehe Fig. 3, an der Stapel­ hinterkantenmitte den folgenden Bogen 1. Der Motor 14 wird gleichzeitig über einen End­ schalter betätigt und treibt die Rollenkette 11 über das Antriebsritzel 13 an.
Dadurch wird die erste Tragrolle 5.1 über das Kettenritzel 18 rotativ angetrieben, und zwar mit einer größeren Umfangsgeschwindigkeit als die nachfolgenden Tragrollen 5 durch die Abwälzbewegung auf der Zahnstange 15.
Gleichzeitig wird der Rollwagen 6 mit Minimalgeschwindigkeit in den Stapelgrundriß auf bekannte Art und Weise eingefahren. Durch die relativ hohe Umfangsgeschwindigkeit der ersten Tragrolle 5.1 werden dabei die an den Außenkanten herunterhängenden bewegungsraumversperrenden Bogenkanten durch Reib- oder Formschluß entsprechend Beschichtung bzw. Formgebung der ersten Tragrolle 5.1 angehoben und auf dieser und den nachfolgenden Tragrollen 5 des Rollwagens 6 plaziert.
Dadurch, daß der Bogen 1 durch den Hinterkantengreifer 17 an einer Stelle fixiert wird und außerdem durch die entsprechend ausgebildete erste Tragrolle 5.1 in Verbindung mit der eine Relativbewegung zwischen Bogen 1 und Tragrolle 5.1 hervorrufenden Drehzahl dieser Rolle 5.1 ist ein makulaturfreies Einfahren des Rollwagens 6 über den Stapel 4 gewährleis­ tet. Die erste Tragrolle 5.1 besitzt aus diesen vorgenannten Gründen eine rauhe Oberfläche durch Plasmieren oder Kordeln, wodurch eine kraftschlüssige Krafteinwirkung auf den Bogen 1 erfolgt, oder die Krafteinwirkung ist formschlüssig (nur bezogen auf das Bogenende), indem die erste Tragrolle 5.1 mit Nuten oder Bürsten versehen ist.
Das Ausfahren des Rollwagens 6 erfolgt auf bekannte Art und Weise, wobei die Rol­ lenkette 11 starr bleibt.
Fig. 4 zeigt eine andere Variante des Antriebs der ersten Tragrolle 5. 1. Dazu ist neben der ersten Tragrolle 5.1 ein Schaufelrad 19 fest, jedoch mit der Tragrolle 5.1 rotativ beweglich angeordnet. Hinter dem Schaufelrad 19 ist eine Düse 20 vorgesehen. Wird nun der Roll­ wagen 6 eingeschoben, bläst die Düse 20 einen Blasluftstrom 21 in das Schaufelrad 19, wobei dieses und damit die erste Tragrolle 5.1 in Rotation versetzt werden.
Bezugszeichenliste
1 Bogen
2 Greifer
3 Saugwalze
4 Stapel
5 Tragrollen
5.1 erste Tragrolle
6 Rollwagen
7 Führungsschienen
8 Zapfen
9 Kugellager
10 Ritzel
11 Rollenkette
12 Umlenkrolle
13 Antriebsritzel
14 Motor
15 Zahnstangen
16 Antriebsrad
17 Hinterkantengreifer
18 Kettenritzel
19 Schaufelrad
20 Düse

Claims (3)

1. Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger in bogenverarbeitenden Maschinen, insbeson­ dere Druckmaschinen, mit einem in den Stapelbereich einschiebbaren und aus dem Stapelbereich rückziehbaren Hilfsstapeltisch, der als Rollwagen aus gelenkig mit­ einander verbundenen, beim Einschieben und Rückziehen zwangsläufig angetriebenen Tragrollen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die vom liegende Tragrolle (5.1) des Rollwagens (6) unabhängig von den übrigen Tragrollen (5) angetrieben ist,
  • - daß ein Hinterkantengreifer (17) zum Erfassen der Bogen (1) im mittleren Bereich ihrer Hinterkante vorgesehen ist.
2. Hilfsstapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorn liegende Tragrolle (5.1) durch eine über eine Umlenkrolle (12) geführte Rollenkette (11) mit einem Antriebsritzel (13) eines Motors (14) verbunden ist.
3. Hilfsstapeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom liegende Tragrolle (5.1) eine reibungserhöhende Oberfläche aufweist.
DE19924244383 1992-12-29 1992-12-29 Hilfsstapeleinrichtung für Bogenausleger Expired - Fee Related DE4244383C2 (de)

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US3703282A (en) * 1971-03-26 1972-11-21 Western Printing Mach Co Planetary sheet slowdown and laydown mechanism
DD93351A1 (de) * 1971-12-28 1972-10-20 Fritz Bensch Hilfsstapeleinrichtung

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