DE424401C - Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzuegen - Google Patents
Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von EisenbahnzuegenInfo
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- DE424401C DE424401C DEB116423D DEB0116423D DE424401C DE 424401 C DE424401 C DE 424401C DE B116423 D DEB116423 D DE B116423D DE B0116423 D DEB0116423 D DE B0116423D DE 424401 C DE424401 C DE 424401C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F9/00—Rail vehicles characterised by means for preventing derailing, e.g. by use of guide wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JANUAR 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 424401 -KLASSE 2Od GRUPPE 28
(B 116423 ll\2oa)
Maurice Bouffioux in Aachen.
Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzügen.
Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzügen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1924 ab.
Zur Verminderung der Gefahr des Ent- ι von einem am Fahrzeug befestigten Führungs-
gleisens von Eisenbahnzügen sind bereits ι stück umklammert wird. In dem einen Fall
Einrichtungen in Vorschlag gebracht worden, ; ist das Führungsstück am Rahmen des Fahr-
bei welchen zwischen den Bahnschienen eine | zeuges befestigt, und in dem anderen Fall ist
Führungsschiene vorgesehen ist, deren Kopf das Führungsstück pendelartig an einer Fahr- ic
zeugachse aufgehängt, so daß es an der Drehung der Achse nicht teilnimmt. Dadurch,
daß bei den erwähnten Einrichtungen das Führungsstück den Kopf der Führungsschiene
von unten her umklammert, entstehen infolge einer nicht genauen Höheneinstellung der
Schienen starke Beanspruchungen in senkrechter Richtung und Zerrungen, die unbedingt
zum Bruch und zur Zerstörung führen müssen. Wenn aber bei den bekannten Einrichtungen
das Führungsstück auch als einfache Gabel ausgeführt wird, welche nur seitlich
an der Führungsschiene angreift, so entstehen infolge der gleitenden Reibung besonig
ders in Bahnkrümmungen erhebliche Zerrungen. Die erwähnten Nachteile sind gemäß
der Erfindung dadurch vermieden, daß das Führungsstück in einem längs der Führungsschiene
sich abwälzenden Drehkörper besteht, der durch zwei an einer Fahrzeugachse zu beiden Seiten der Führungsschiene starr befestigten,
an der Drehung der Achse teilnehmenden Führungsscheiben gebildet ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht. Abb. ι zeigt die
Lage der Führungsschiene zu den Laufschienen, auf welchen eine mit zwei Führungsscheiben verbundene Fahrzeugachse mittels
zweier Laufräder aufruht. Abb. ζ zeigt die der Führungsschiene zugekehrte Fläche einer
Führungsscheibe. Die Abb. 3, 4 und 5 veranschaulichen die Art der Anordnung der
Führungsschienen bei Gleiskurven, Gleisdurchschneidungen und Gleiskreuzungen.
In den Abb. 3 bis 5 sind die Führungsschienen durch strichpunktierte Linien veranschaulicht. t
Gemäß Abb. 1 ist zwischen zwei ein Gleis bildenden Schienensträngen α und gleichlaufend
zu diesen eine Führungsschiene b angeordnet. Die Führungsschiene b ist gegenüber j
den Laufschienen α erhöht. Auf den Lauf- ί schienen ruht die Achse d eines Eisenbahn- ■
fahrzeuges mittels zweier mit ihr verbundener , Laufräder f auf. Die Achse trägt in ihrer ,
Mitte zwei Führungsscheiben c, die fest mit :
der Achse verbunden und seitlich zu beiden Seiten der Führungsschiene b angeordnet :
sind. Bei normalem Lauf eines Eisenbahn- ; zuges auf gerader Strecke befinden sich die
Scheiben c in geringem Abstand von der Führungsschiene b, so daß nicht der geringste
Reibungswiderstand entsteht. Die Angriffsflächen der Scheiben c sind der Krümmung
des Kopfes der Schiene b entsprechend an ihren Rändern etwas nach außen gebördelt.
Die Führungsschienen b sind an ihren freien Enden, an welchen die Scheiben c an- oder
ablaufen, abgeschrägt oder abgerundet.
Sobald ein Eisenbahnzug in eine Gleiskurve gelangt, legt sich entsprechend der jeweiligen
Richtung der Zentrifugalkraft eine der Scheiben c gegen die Führungsschiene b
an. Die neue Vorrichtung ermöglicht es, Gleiskurven mit höherer Geschwindigkeit zit
befahren. Außerdem ergibt sich eine größere Sicherheit dadurch, daß der Lokomotiv-
und Zugführer nicht mehr in dem Maße wie vordem auf das Einfahren in Gleiskrümmungen
zu achten und entsprechende Regelungen der Geschwindigkeit durchzuführen hat. Da
die neue Einrichtung es gestattet, gekrümmte Strecken mit größerer Geschwindigkeit zu befahren,
wird überhaupt die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöht. Wenn z. B. auf eine gekrümmte Strecke eine Steigung folgt, so
ermöglicht es die neue Vorrichtung, infolge des Befahrens der gekrümmten Strecke mit
einer größeren Geschwindigkeit, die nachfolgende Steigung leichter zu nehmen, so
daß die Fahrzeit wesentlich verkürzt und eine bedeutende Ersparnis an Energie oder Brennstoff
erzielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzügen mit einer zwischen den Bahnschienen vorgesehenen Führungsschiene, an welcher die Fahrzeuge .mittels eines Führungsstückes geführt sind, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Führungsstück in einem längs der Führungsschiene sich abwälzenden Drehkörper besteht, der durch zwei an einer Fahrzeugachse (d) zu beiden Seiten der Führungsschiene (b) starr befestigten, an der Drehung der Achse teil·- nehmenden Führungsscheiben (Y) gebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB116423D DE424401C (de) | 1924-11-06 | 1924-11-06 | Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzuegen |
| FR607351D FR607351A (fr) | 1924-11-06 | 1925-11-03 | Système évitant les déraillements de trains |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB116423D DE424401C (de) | 1924-11-06 | 1924-11-06 | Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzuegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424401C true DE424401C (de) | 1926-01-22 |
Family
ID=6994295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB116423D Expired DE424401C (de) | 1924-11-06 | 1924-11-06 | Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzuegen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424401C (de) |
| FR (1) | FR607351A (de) |
-
1924
- 1924-11-06 DE DEB116423D patent/DE424401C/de not_active Expired
-
1925
- 1925-11-03 FR FR607351D patent/FR607351A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR607351A (fr) | 1926-07-01 |
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