[go: up one dir, main page]

DE1945462A1 - Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl. - Google Patents

Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl.

Info

Publication number
DE1945462A1
DE1945462A1 DE19691945462 DE1945462A DE1945462A1 DE 1945462 A1 DE1945462 A1 DE 1945462A1 DE 19691945462 DE19691945462 DE 19691945462 DE 1945462 A DE1945462 A DE 1945462A DE 1945462 A1 DE1945462 A1 DE 1945462A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
rail
wheel
rails
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691945462
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIECK KARL DIPL ING
Original Assignee
SCHIECK KARL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHIECK KARL DIPL ING filed Critical SCHIECK KARL DIPL ING
Priority to DE19691945462 priority Critical patent/DE1945462A1/de
Publication of DE1945462A1 publication Critical patent/DE1945462A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • B E S C H R E I B U N G betreffend: "Spurbahn, z.B. Eisen- oder Straßenbahn u.dgl." Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Ausbildung von Spurbahnen, z.B. Eisen- oder Straßenbahnen u.dgl. hinsichtlich Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit, insbesondere aber auch der Breite der verwendeten Fahrzeuge und einer vergrEsserten Spurweite, d.h. damit der Anpassung von Fahrzeugrädern und Gleisschienen an diese Bedingungen. Bei den z.Zt.
  • bekannten Spurbahnen werden Stahlräder verwendet, die zur Führung im Bahngleis einen am Radkranz einseitig angeordneten Spurkranz besitzen und die auf üblichen Stahlschienen mit einem ohienenkopf laufen. Diese Anordnung hat bis heute ihre Brauchbarkeit erwiesen. Wenn nun jedoch die Fahrgeschwindigkeit weit über das heute übliche Maß gesteigert werden soll, und wenn insbesondere Fahrzeuge mit erheblich grösserer Breite und dauit breiterer Spur geplant werden, dann ist es ratsam, wenn nicht sogar notwendig, nicht nur die Entgleisungssicherheit zu erhöhen, sondern auch wegen des Verschleisses von Radreifen und Schiene den Druck der Räder auf die Schienen möglichst gering zu halten. Eine Herabsetzung dieses Druckes hätte aber zur Polge, daß man die Zahl der Räder vermehren mußte.
  • Zur Erhöhung der Entgleisungssicherheit soll die Bedingung erflillt sein, daß die Raddrllcke eines Radsatzes auf beiden Seiten des Fahrzeuges möglichst gleich groß sind. Diese Bedingung ist jedoch bei Verwendung breiterer Wagenkästen und damit einer breiteren Schienenspur deshalb oft schwer zu erfüllen, weil man nicht immer daftir garantieren kann, daß nicht auch einseitig beladene Fahrueuge im Zug eingeatellt werden.
  • Es Ist de alb bereits bei der Planung einer Großeisenbahn mit einer Spurweite von etwa 3 m vorgeschlagen worden, eine zusätzliche Nittelschiene im Gleis anzuordnen, die beiderseitig von Führungsrädern umfaßt, eine Entgleisung verhindern 8011. So gut dieser Vorschlag ist, so schwierig wird die technische Ausführung, besonders wenn es sich um höchste Fahrgeschwindigkeiten handelt.
  • Die Erfindung soll es demgegenüber ermöglichen, die eingangs genannten Zwecke bei Einhaltung an sich geringer Drücke auf die Schienen so Zu erreichen, daß gleichzeitig die Entgleisungssicherheit erhöht ist. Da nun ein relativ möglichst großer Vertikaldruck auf der mit dem spurkranz verbundenen Radlauffläche bekanntlich die wichtigste Größe zur Erhöhung der Entgleisungssicherheit darstellt, wird nach dem Hauptmerkmal der Erfindung vorgeschlagen, eine Spurbahn, z.B. Eisen- oder Straßenbahn u.dgl., bs welcher mit Stahlrädern versehene Fahrzeuge auf Stahlochienen laufen und zur Sicherung der Fahrzeugführung die Pahrzeugräder mit Spurkränzen versehen sind, so auszubilden, daß die Fahrzeugräder einen etwa mittig am Umfang ihrer Lauffläche vorstehenden Spurkranz mit konischem Querschnitt aufweisen, und daß die Lauffläche der diesen Fahrzeugrädern zugeordneten Schienen zur Aufnahme und Fuhrung des Spurkranzes eine in Schienenlängsrichtung verlaufende, ebenfalls etwa mittig angeordnete Unterbrechung aufweist.
  • Die erfindungsgemäß als Doppelräder ausgebildeten PahrZeugräder laufen damit gleichzeitig auf zwei nebeneinanderliegenden Schienenteilflächen, so daß der zwischen diesen beiden Teilflächen in die genannte Unterbrechung eingreifende mittig angeordnete Radspurkranz auf beiden Seiten fUhren kann. Somit ist erfindungsgemäß erreicht, daß nunmehr ein führender Spurkranz mit dem doppelten Raddruck auf das Gleis gedrückt wird. Dadurch, daß die beiden Spurkränze eines Radsatzes an den beiden Seiten des Fahrzeuges an der Führung beteiligt sind, ist eine weitere Sicherheit gegen Entgleisung, insbesondere für den oben angegebenen Fall einer einseitigen Beladung des Pahrzeuges geschaffen.
  • Gemäß der Erfindung kann die Unterbrechung der Schienenlauffläche wahlweise entweder als rinnenartige Vertiefung einer Einzelschiene ausgebildet sein oder durch ein Schienenkopfpaar gebildet werden, so daß die Schienenköpfe dieses Paares mit einem der Spurkranzbreite angepaßten Abstand zueinander parallel verlaufen.
  • Zur weiteren Erhöhung der Entgleisungssicherheit kennzeichnet sich die erfindungsgemäße Spurbahn durch einen gegenüber der Norm üblicher Fahrzeugräder um etwa das Doppelte erhöhten Radspurkranz bei Verwendung von in Fahrzeugquerrichtung paarweise einander zugeordneten Fahrzeugrädern, sowie durch eine Anordnung und Halterung des diesem Radpaar zugeordneten Gleisschienenpaares derart, daß - zur Sicherung der Spurhaltung - die Toleranzen der Schienenspurweite sehr gering gehalten sind, gemessen zwischen den führenden Flanken der äusseren Schienenteil-Lauffläche oder dem äusseren Schienenkopf der einen Gleisschiene und der inneren Schienenteil-Lauffläche oder dem inneren Schienenkopf der anderen Gleisschione. Hierdurch ist gewährleistet, daß unter allen Umständen der zuerst zur Führung gelangte Spurkranz noch nicht auf den Kopf der Schiene aufgestiegen und damit entgleist sein kann, ehe der Spurkranz des anderen Doppeirades zur Mitführung gelangt ist.
  • Die bisher verwendeten Radsätze mit zwei fest an der Radachse gehaltenen Rädern, die konisch abgedrehte Laufflächen aufweisen, bewirken ohne Mitwirkung des Spurkranzes eine gewisse Selbstführung. Um diesen Vorteil auch bei den erfindungsgemäßen Doppelrädern zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß beide beiderseits des Spurkranzes vorgesehene Radlaufflächenteile zur Gleismitte hin gleich innig geneigte Kegelflächen bilden. Die Durchmesser der Laufkreise der beiden Rad seiten sind dann immer etwa gleich groß.
  • Bei Verwendung von sogenannten Losrädern erreicht man erfindungsgemäß die Eigenführung dadurch, daß die beiden beiderseits des Spurkranzes vorgesehenen Radlauff).ächenteile Kegelflächen bilden, die symmetrisch zum Spurkranz gegensinnig geneigt verlaufen. Weiter ist gemaß der Erfindung zu dein Zweck, daß jedes der beiden Losräder eines Satzes - s.B. bei Ungenauigkeiten in der Spurweite -seine eigene ausgeglichene Doppelkeilstellung zwischen den beiden Gleisschienen einnehmen kann, vorgesehen, einem der beiden Losräder eine geringe seitliche Verschiebbarkeit gegenüber dem anderen Losrad zu geben.
  • Man kann jedoch erfindungsgemäß auch z.B. den Ausgleich scitlicher Kräfte, wie Winddruck oder Fliehkraft, vom Wagenkasten auf die beiden Losräder bzw. deren Spurkränze elastisch oder durch Hebelwirkung erreichen. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die Losrader über ein Ausgleichsgetriebe miteinander verbunden sind, welches am Wagenkasten des Fahrzeuges angebrach-t und derart ausgebildet ist, daß auf den Wagenkasten einwirkende Kräfte (Fliehkraft' Winddruck) von beiden Losrädern gleichmäßig aufgenommen werden. Anstelle eines Hebelgetriebes können auch gegenläufige Spindeln oder andere ähnlich wirkende Bauelemente vorgesehen sein.
  • Einen elastischen Ausgleich der Drücke der Laufflächen eines Rades auf die Schienen kann man erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß der Spurkranz fest mit der Felge des Doppelrades verbunden ist, während sich einer oder auch beide Laufreifen in bekannter Weise über elastische Zwischeneinlagen auf der 1elge abstützen.
  • Da die Drücke der bein Laufflächenteile eines erfindungsgemäßen Doppelrades auf die zugeordnete Schiene möglichst gleich groß sein sollen, was nur bei genau gleichen Durchmessern beider Laufkreise und exakt gleicher Höhenlage beider Schienen des Gleises der Fall wäre, ein Zustand, mit dem praktisch nicht immer gerechnet; werden kann, wird noch ein weiteres Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, daß sich die Gleisschienen über eine elastische Unterlage auf dem Schienenunterbau abstützen, wobei diese Unterlagen, z.B. Gummiplatten oder ähnliche elastische Foderkörper sein können, so beide Gleisschienen beim Befahren gleichmässig an den Doppelrädern anliegen. Hierbei ist es wahlweise möglich, daß entweder bei Verwendung einer Doppelschiene in Form von zwei Einzelschienen je Fahrzeugrad beude Einzelschienen auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind, die sich bei üblicher Schragneigung zur Gleismitte hin über eine elastische Unterlage auf dem Schienenunterbau abstützt, oder daß bei Verwendung einer Doppelschiene in Form von zwei Einzelschienen je Pahrzeugrad für jede Einzelschiene eine gesonderte elastische Unterlage vorgesehen ist, mit der sie sich auf einer beiden Einzelschienen gemeinsamen Grundplatte abstützen, die ihrerseits auf dem Schienenunterbau angeordnet ist.
  • Um stets zu erreichen, daß die Laufflächenteile der Doppelräder möglichst gleichmäßig abgenützt werden, wodurch die unangenehmen Einbuchtungen in der Iauffläche der Räder erheblich vermindert werden können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die beiden Iaufflächenteile bzw Schienenköpfe der Gleisschienen mit veränderbarem seitlichen Abstand voneinander verlaufen, so daß die Laufflächen am Schienenkopf gleichmäßig bestrichen werden.
  • Bei einem Gleis mit Doppeischienen gemäß der Erfindung ist es nicht besonders schwierig, beide Schienen bei Weichen oder Kreuzungsstücken mit einer entsprechenden Konstruktion durchzuführen. Diese Weichen oder Kreuzungsstücke werden lediglich etwas aufwendiger. Es ist jedoch bei Verwendung der erfindungsgemäßen Doppelräder such in vorteilhafter Weise möglich, daß man dann, wenn man die beiden Innenschienen des Gleises wegläßt, normale Weichen verwenden kann. In diesem Fall läuft nur jeweils die äussere Radhälfte durch die Weiche oder Uber die Kreuzungsstücke, was bei ermäßigten Geschwindigkeiten keine Schwierigkeiten ergibt.
  • Nachstehend wird die Erfindung für bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand schematischer Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäß ausgebildeten Fahrzeugdoppelrades mit Zugeordneter Doppelgleichsschiene, Fig. 2 ist eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungs form der gleichen Teile, Fig. 3 zeigt für sich allein einen Teilschnitt durch ein Fahrzeudoppelrad der Erfindung für eine weitere abgeänderte Ausführungsform, Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Schnitt einer nochmals abgeänderten Ausführungsform, Fig. 5 erläutert die erfindungsgemäße Ausbildung der Spurbahn mit einem Ausgleichsbetriebe für Losräder, Fig. 6 ist ein Teilschnitt durch eine weiterhin abgeänderte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeugdoppelrades, Fig 7 und 8 sind Schnitte durch besondere Lagerungen der Doppelgleisschiene der Erfindung.
  • Aus Fig. 1 der Zeichnungen ist ZU ersehen, daß das erfindungsgemäße Fahrzeugrad 1 einen etwa mittig auf dem Radkranz vorstehend angeordneten Spurkranz 4 mit konischem Querschnitt aufweist, so daß die Radlauffläche in die beiden beiderseits des Spurkranz 4 angeordnete Teilflächen 2 und 3 aufgeteilt; ist. Diesem Doppelrad 1 ist eine erfindungsgemäße Gleisschiene zugeordnet, die im vorliegenden Fall aus zwei Einzelschienen 5 und 6 besteht, deren Schienenköpfe paarweise mit einem Abstand voneinander angeordnet sind und parallel zueinander verlaufen, so daß die erfindungsgemäße Unterbrechnung der Gleichsschienenlauffläche zur Aufnahme und Führung des Spurkranzes 4 vorlieht.
  • Es ist ohne weiteres möglich, die beiden Einzelschienen 5, 6 zu einer einzigen Schiene zu vereinigen, je daß die lauffläche dieser Gleisschiene als Unterbrechung zur Aufnahme und Führung des Spurkranzes 4 eine etwa mittig angeordnete rinnenartige Vertiefung erhält.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Radkranz des Fahrzeugdoppelrades 1 so ausgebildet, daß dann, wenn Radaätze mit Festrädern gewünscht werden so daß die beiden Fahrzeugräder mit der Radachse fest verbunden sind, beide beiderseits des etwa mittig angeordneten spurkranzes 4 vorgesehenen Radlaufflächenteile 2, 3 je eine zur Gleismitte hin gleichsinnig geneigte Kegelfläche bilden.
  • Demgegenüber ist es jedoch ohne weiteres auch im Rahmen der Erfindung möglich, gemäß Fig. 3 und 4 der Zeichnungen die beiden Radlaufflächenteile 2, 3 als solche Kegelflächen auszubilden, daß dieselben symmetrisch zum Spurkranz 4 gegensinnig geneigt verlaufen.
  • Wenn erfindungsgemäß vorgesehen ist, die Rad sätze so auszubilden, daß Losräder 1, 12 vorliegen, die in bekannter Weise auf den zugeordneten Radachsen 9, 9' drellbar gelagert sind und hierbei eines dieser Losräder nach eiem besonderen Erfindungsmerkmal gegenüber dem andern Losrad eine geringe seitliche Verschiebbarkeit aufweisen soll, dann kann gemäß Fig. 5 in vorteilhafter Weise eine Verbindung dieser Losräder 1, 1' über ein £Lusgleichsgetriebe 11 gewählt werden, welches am Wagenkasten 10 angebracht ist und dazu dient, auf deu Wagenkasten 10 einwirkende Kräfte (Fliehkraft, Winddruck) auf beide Losräder 1,11 gleichmäßig zu übertragen. Bei der Dargestellung gemäß Fig. 5 ist schematisch ein mit Hebelwirkung arbeitendes Ausgleichsgetriebe 11 angedeutet.
  • Anhand der Fig. 5 kann auch ersehen werden, wie die Sicherung der Spurhaltung bei Verwendung von Doppelschienen 5, 6 bzw. 5', 6' erfolgen soll, indem die Toleranzen der Schienenspurweite sehr gering gehalten wird, gemessen zwischen den führenden Blanken des Schienenkopfes der einen äusseren Schiene 5 bzw. 5' und dem Schienenkopf der inneren anderen Schiene 6' bzw. 6.
  • Fig. 6 bis 8 erläutern dann die Verwendung elastischer Zwischeneinlagen für die Fahrzeugräder bzw. Gleichsschienen, wobei diese Zwischeneinlagen aus irgendeinem geeigneten elastisch nachglebigem Werkstoff wie Gummi o.?igl. bestehen können.
  • Gemäß Fig. 5 ist bei einer Ausbildung der Fahrzeugräder 1 mit Radfelgo und Laufreifen der Spurkranz 4 mit der Felge 12 fest, vorzugsweise einteilig verbunden, während zwiochen der Felge 12 und den beiderseits des Spurkranzes 4 befindlichen Laufreifenteilen 13, 14 elastische Zwischeneinlagen 15, 16 eingefügt sind. Bevorzugt stehen die beiden Laufreifenteile 13, 14 mit den seitlichen Blanken des spurkranzes 4 nicht in Berührung.
  • Gemäß Fig. 7 sind bot Verwendung einer Doppelschiene aus Einzelschienen 5, 6 je Fahrzeugrad 1 beide Einzelschienen 5, 6 auf einer gemeinsamen Grundplatte 7 angeordnet, die sich bei einer nicht dargestellten Qbliohen Schrägneigung zur Gleismitte hin über elastische Unterlage 8 der genannten Art auf dem Schienenunterbau abstützt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist zwar wiederum eine gemeinsame Grundplatte '7 vorgesehen, wenn Doppelschienen für die Fahrzeugräder 1 in Porm von zwei Einzelschienen 5, 6 zur Anwendung kommen, so daß jedoch in diese Fall der Fuß beider Einzelschienen sich über elastische Zwischeneinlagen 8', 8" der genannten Art gegen diese gemeinsame Grundplatte 7 abstlltzt.
  • Wenn einleitend als Erfindungsinerkinal herausgeitellt wurde, daß die beiden Laufflächenteile bzw. Schienenköpfe der Gleisschionen mit veränderbarem Abstand voneinander verlaufen sollen, dann ist dieser hinweis so zu verstehen, daß in Schienenlängsrichtung gesehen nach ei gewissen Schienenlänge, die s.B. zwischen 100 und 500 in schwanken kann, der seitliche Abstand der Laufflächenteile bzw.
  • Schienenköpfe voneinander abweicht, um die vorgenannte gleichmäßige Abnützung an den Laufflächenteilen der Doppelräder zu erreichen.
  • PATENTANSPRÜCHE:

Claims (14)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Spurbahn, z.B. Eisen- oder Straßenbahn u.dgl., bei b eher mit Stahlrädern versehene Fahrzeuge wif Stahlschienen laufen und zur Sicherung der Fahrzeugführung die Fahrzeugräder mit Spurkränzen versehen sind, dadurch gezeichnet, daß die Fahrzeugräder (1) einen etwa mittig am Umfang ihrer Lauffläche (2, 3) vorstehenden Spurkranz (4) mit konischem Querschnitt aufweisen, und daß die Lauffläche der diesen Fahrzeugrädern zugeordneten Schienen zur Aufnahme und Führung des Spurkranzes (4) eine in Schienenlängsrichtung verlaufende, ebenfalls etwa mittig angeordnete Unterbrechung aufweist.
  2. 2. Spurbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Schienenlauffläche als rinnenartige Vertiefung einer Einzelschiene ausgebildet ist.
  3. 3. Spurbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Schienenlauffläche durch ein Schienenkopfpaar (5, 6) gebildet wird, so daß die Schienenköpfe dieses Paares mit einem der Spurkranzbreite angepaßten Abstand zueinander parallel verlaufen (Fig. 1).
  4. 4. Spurbahn nach Anspruch 1 bia 3, gekennzeichnet durch einen normalen oder einen, gegenüber der Norm üblicher Fahrzeugräder um etwa das Doppelte erhöhten Radspurkranz (4) bei Verv:endung von in Fahrzeugquerrichtung paarweise einander zugeordneten Fahrzeugräderq (t, 1'), sowie durch eine Anordnung und Halterung des diesem Radpaar zugeordneten Gleisschienenpaares (5, 6) derart, daß - zur Sicherung der Spurhaltung - die Toleranzen der Schienenspurweite sehr gering gehalten sind, gemessen zwischen den führenden Flanken der äusseren Schienenteil-Lauffläche oder dem äusseren Schienenkopf (5) der'einen Gleisschiene (5, 6) und der inneren Schienenteil-Lauffläche oder dem inneren Schienenkopf (6') der anderen Gleisschiene (59, 6') (Fig. 5).
  5. 5. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei aus je zwei fest mit der Radachse verbundenen Rädern (1) bestehenden Radsätzen der Fahrzeuge beide beiderseits des Spurkranzes (4) vorgesehene Radlaufflächenteile (2, 3) zur Gleismitte hin gleichsinnig geneigte Kegelflächen bilden (Fig. 2).
  6. 6. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da;ß bei aus Je zwei lose auf einer feststehenden Radachse umlaufenden Rädern bestehenden Radsätzen die beiden beiderseits des Spurkranzes (4) vorgesehenen Radlaufflächenteile (2, 3) Kegelflächen bilden, die symmetrisch zum Spurkrans (4) gegensinnig geneigt verlaufen (Fig. 3 und 4).
  7. 7. Spurbahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Losräder der Radsätze auf der Radachse gegenüber dem anderen Losrad eine geringe seitliche Verschiebbarkeit aufweist.
  8. 8. Spurbahn nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Losräder (1, 1') über ein Atsgleichsgetriebe (11) miteinander verbunden sind, welches am Wagenkasten (10) des Fahrzeuges angebracht und derart ausgeblldet ist, daß auf den Wagenkasten (10) einwirkende Kräfte (Pliehkraft, Winddruck) von beiden Losrädern (1, 1') gleichmäßig aufgenommen werden (Fig. 5).
  9. 9. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ausbildung der Fahrzeugräder (1) mit Radfelge und laufreifen der Spurkranz (4) fest mit der Belge (12) in Verbindung steht, während zwischen der Felge (12) und den beiderseits des Spurkranzes (4) befindlichen laufreifenteilen (13, 14) Je eine elastische Zwischeneinlage (15, 16) vorgesehen ist (Fig. 6).
  10. 10. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gleisachienen (5, 6) über eine elastische Unterlage (8, 8', 8") auf dem Schienenunterbau abstützen (Fig. 7 und 8).
  11. 11. Spurbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwerdung einer Doppelschiene in Form von zwei Einzelschienen (5, 6) je Fahrzeugrad (1) beide Einæelschienen auf einer gemeinsamen Grundplatte (7) angeordnet sind, die sich bei üblicher Schrägneigung zur Gleismitte hin über eine elastische Unterlage (8) auf dem Schienenunterbau abstützt (Fig. 7).
  12. 12. Spurbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Doppelschiene in Form von zwei Einzelschienen (5, 6) Je Fahrzeugrad (1) für Jede Einzelsohiene eine gesonderte elastische Unterlage (8', 8") vorgesehen ist, mit der sie sich auf einer beiden Einæelsohienen gemeinsamen Grundplatte (7) abstützen, die ihreroeiti auf dem Schienenunterbau angeordnet ist (Fig. 8).
  13. 13. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gskennzeichnet, daß die beiden Laufflächenteile bzw. Schienenköpfe der Gleisschienen mit veränderbarem seitlichen Abstand voneinander verlaufen.
  14. 14. Spurbahn nach Anspruch 1 bis 13, gekennzeichnet durch die Verwendung üblicher Weichen und Kreuzungsteile für die Gleisanlage der Spurbahn wie bei einem Normalgleis bekannter Art.
DE19691945462 1969-09-08 1969-09-08 Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl. Pending DE1945462A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691945462 DE1945462A1 (de) 1969-09-08 1969-09-08 Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691945462 DE1945462A1 (de) 1969-09-08 1969-09-08 Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1945462A1 true DE1945462A1 (de) 1971-03-11

Family

ID=5744905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691945462 Pending DE1945462A1 (de) 1969-09-08 1969-09-08 Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1945462A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4339525A1 (de) * 1993-11-19 1995-05-24 Dambach Ind Anlagen Schienengeführtes Fahrzeug, insbesondere Regalförderzeug
DE10159219A1 (de) * 2001-11-27 2003-06-12 Msa Auer Gmbh Atemschutzmaske für Preßluftatmer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4339525A1 (de) * 1993-11-19 1995-05-24 Dambach Ind Anlagen Schienengeführtes Fahrzeug, insbesondere Regalförderzeug
DE10159219A1 (de) * 2001-11-27 2003-06-12 Msa Auer Gmbh Atemschutzmaske für Preßluftatmer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2558876A1 (de) Einschienenzahnradbahn
DE2353912B2 (de) Spurkranz-schmiereinrichtung an einem schienenfahrzeug
DE550771C (de) Antriebsfahrzeug fuer Schwebebahnen
DE1945462A1 (de) Spurbahn,z.B. Eisen- oder Strassenbahn u.dgl.
EP0838386A1 (de) Schienenfahrzeug mit mindenstens einem Fahrwerk und Fahrwerk für ein derartiges Fahrzeug
DE2337771C3 (de) Laufwerk für Schienenfahrzeuge mit hoher Fahrgeschwindigkeit
DE2901989A1 (de) Drehgestell fuer schienenfahrzeuge wie strassenbahnen o.dgl.
EP1532033A2 (de) Triebgestell für ein schienenfahrzeug
DE1266790B (de) Radsatz fuer Schienenfahrzeuge
EP0142752A2 (de) Radsatz für Schienenfahrzeuge
DE19924463A1 (de) Herzstück
DE4393389C1 (de) Herzstückbereich
DE745912C (de) Radreifen fuer Schienenfahrzeuge
CH685338A5 (de) Reibradantriebsanordnung, insbesondere für Gleistriebfahrzeuge und Einschienenbahnen.
EP1080947A1 (de) Spurführungsrad
EP0941906B1 (de) Laufwerk für Standseil-Pendelbahnen
AT256165B (de) Schienenfahrzeug mit tiefliegender Plattform
DE9214101U1 (de) Aufhängung zur Führung der in einem Drehgestell von Schienenfahrzeugen angeordneten Antriebsaggregate
DE380328C (de) Schwebebahnanlage mit Schleppweiche
DE531521C (de) Einrichtung zur Verhinderung des UEberganges von Fahrzeugen einer Bahnverwaltung aufdie Strecken gleicher Spurweite einer anderen Bahnverwaltung
DE4327697B4 (de) Schienenfahrzeug
DE424401C (de) Einrichtung zur Verminderung der Gefahr des Entgleisens von Eisenbahnzuegen
AT47818B (de) Aufgleiser.
AT79033B (de) Verschleißminderungsvorrichtung für Weichen, Kreuzungen und dgl. Oberbaukonstruktionen.
DE4107807C2 (de) Schienenfahrzeug-Drehgestell mit kleinen Rädern