DE4240809A1 - Sicherungsvorrichtung für eine Munition - Google Patents
Sicherungsvorrichtung für eine MunitionInfo
- Publication number
- DE4240809A1 DE4240809A1 DE4240809A DE4240809A DE4240809A1 DE 4240809 A1 DE4240809 A1 DE 4240809A1 DE 4240809 A DE4240809 A DE 4240809A DE 4240809 A DE4240809 A DE 4240809A DE 4240809 A1 DE4240809 A1 DE 4240809A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- short
- circuit element
- contact
- contact pins
- slide member
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 239000000700 radioactive tracer Substances 0.000 title abstract 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 10
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 claims description 8
- 230000005669 field effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000010304 firing Methods 0.000 abstract 1
- 238000012956 testing procedure Methods 0.000 abstract 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 229910052790 beryllium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 238000011990 functional testing Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/18—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved
- F42C15/184—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved using a slidable carrier
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C19/00—Details of fuzes
- F42C19/06—Electric contact parts specially adapted for use with electric fuzes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
- Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für eine
Munition gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Sicherungsvorrichtung wird zur Sicherung des
Zündmittels in der Sicherstellung benötigt. Üblicherweise
wird bei der Munitionsherstellung am Ende des
Fertigungsvorgangs eine abschließende elektrische
Funktionsprüfung durchgeführt. Ist bei der Munition, d. h.
bei der Sicherungsvorrichtung für die Munition das
Zündmittel bereits mit der Zündelektronikeinrichtung
kontaktiert, so besteht für die Prüfumgebung eine
erhebliche Gefahr. Ist andererseits bei der
Sicherungsvorrichtung für eine Munition das Zündmittel
nicht kontaktiert, so daß die besagte Gefahr für die
Prüfumgebung eliminiert ist, so muß nachträglich zwischen
dem Zündmittel und der Zündelektronikeinrichtung die
entsprechende elektrisch leitende Verbindung hergestellt
werden. Außerdem ist bei der Munitionsprüfung nach der
Herstellung, d. h. bspw. bei der Munitionsüberwachung oder
bei der Munitionslos-Prüfung eine gefahrlose Handhabung
erst nach dem Entfernen des Zündmittels aus der
Sicherungsvorrichtung möglich.
Eine Sicherungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist
aus der CA-PS 1 267 565 bekannt. Bei dieser bekannten
Sicherungsvorrichtung ist das Zündmittel in der
Sicherstellung des Schieberorgans kurzgeschlossen, so daß
eine Überprüfung der mit dem Zündmittel kontaktierten
Zündelektronikeinrichtung infolge des besagten
Kurzschlusses nicht möglich ist.
Die DE 39 34 573 A1 offenbart eine Schaltungseinrichtung
für die Endstellungs-Detektion eines Verlagerungselementes,
bei dem es sich insbes. um ein linear oder rotatorisch
bewegliches Entsicherungselement in einem Munitionsartikel
handelt. Diese Schalteinrichtung soll bei Erreichen eines
Anschlages eine definierte Kontaktgabe ermöglichen. Zu
diesem Zweck wird vom Verlagerungselement ein Kissen aus
plastisch-elastischem, elektrisch leitendem Material gegen
mindestens zwei Kontakte angedrückt, über welche ein
Stromkreis geschlossen wird, aus dem heraus dann
Folgefunktionen des Munitionsartikels angesteuert werden
können.
Eine Zündkreis-Ansteuerschaltung für den Entladekreis eines
elektrischen Zündenergie-Speichers ist aus der DE 37 09 741 C2
bekannt. Diese Ansteuerschaltung soll gegen
Fehlzündungen elektrisch gesichert werden, wie sie
ausgelöst werden können, wenn in eine lange
Zündsteuerleitung zwischen einer Sensor-Zündlogik und einem
Zündkondensator-Entladeschaltglied kapazitiv oder induktiv
Störspannungen eingekoppelt werden. Zu diesem Zweck wird
ein Signal zur Freigabe des Zündspeicher-Entladekreises nur
und erst dann ausgelöst, wenn innerhalb einer Torzeitspanne
ab Einsetzen eines Zündsignals eine vorgegebene Anzahl von
asynchron wirkenden Impulsen auf summiert werden konnte, die
aber nur an einem Zähler erscheinen, wenn das Anstehen des
Zündsignals auch mit den Ausgangsimpulsen eines
freilaufenden Oszillators koinzidiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Sicherungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei welcher für die Prüfumgebung keine Gefahr
besteht, bei welcher nicht erst nachträglich zwischen der
Zündelektronikschaltung und dem Zündmittel die
entsprechende Verbindung hergestellt werden muß, und mit
welcher eine Munitionsüberwachung bzw. Munitionslos-Prüfung
einfach möglich ist, ohne daß das entsprechende Zündmittel
der Sicherungsvorrichtung entfernt werden muß.
Diese Aufgabe wird bei einer Sicherungsvorrichtung der
eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Dadurch, daß das Schieberorgan mit Kontaktstiften
ausgebildet ist, die mit dem Zündmittel kontaktiert und in
der Sicherstellung mittels eines Kurzschlußelementes
elektrisch kurzgeschlossen sind, und die in der
Scharfstellung mit Kontaktelementen kontaktiert sind, die
am Gehäuse vom Kurzschlußelement vorgesehen und mit der
Zündelektronikeinrichtung verbindbar bzw. verbunden sind,
ergeben sich mit der erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung die Vorteile, daß während der Prüfung
der Munition bzw. der Zündelektronikeinrichtung infolge
Kurzschlusses des Zündmittels keine Gefahr besteht, und daß
es nicht erforderlich ist, nachträglich zwischen der
Zündelektronikeinrichtung und dem Zündmittel eine einen
nicht zu vernachlässigenden Aufwand darstellende elektrisch
leitende Verbindung herstellen zu müssen. Desweiteren ist
es möglich, eine mit der erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung ausgestattete ,Munition gefahrlos
überwachen und entsprechende Losprüfungen vornehmen zu
können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung bzw. wesentlicher Teile derselben. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der
Sicherungsvorrichtung in einem Längsschnitt,
die mit einer als Block angedeuteten
Zündelektronikeinrichtung elektrisch leitend
verbunden ist,
Fig. 2 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer
zweiten Ausführungsform der
Sicherungsvorrichtung,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche teilweise
aufgeschnittene Ansicht einer dritten
Ausbildung der Sicherungsvorrichtung,
Fig. 4 eine den Fig. 2 sind 3 ähnliche teilweise
aufgeschnittene Ansicht einer vierten
Ausbildung der Sicherungsvorrichtung,
Fig. 5 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer
fünften Ausführungsform der
Sicherungsvorrichtung,
Fig. 6 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer
sechsten Ausführungsform der
Sicherungsvorrichtung,
Fig. 7 eine den Fig. 2 bis 6 ähnliche teilweise
aufgeschnittene Ansicht einer siebenten
Ausbildung der Sicherungsvorrichtung, wobei in
den Fig. 1 bis 7 das Schieberorgan in der
Sicherstellung gezeichnet ist,
Fig. 8 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht der
Sicherungsvorrichtung in der Scharfstellung,
Fig. 9 eine abschnittweise Ansicht der Kontaktelemente
der Sicherungsvorrichtung in Blickrichtung des
Pfeiles IX in Fig. 8 im Originalzustand, d. h.
vor dem Durchstoßen der Kontaktelemente mit den
Kontaktstiften des Schieberorgans,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Schnittlinie X-X in
Fig. 9 im Originalzustand der Kontaktelemente,
und
Fig. 11 eine der Fig. 10 entsprechende
Schnittdarstellung nach dem Durchstoßen der
Kontaktelemente, d. h. in der Scharfstellung des
Schieberorgans.
Fig. 1 zeigt in einer Schnittdarstellung eine
Sicherungsvorrichtung 10 für eine Munition, insbes. für
eine Suchzündermunition, mit einem Gehäuse 12, in welchem
ein Schieberorgan 14 zwischen einer Sicherstellung und
einer Scharfstellung verstellbeweglich geführt ist. In
Fig. 1 ist die Sicherungsvorrichtung bzw. ihr Schieberorgan
14 in der Sicherstellung gezeichnet. Das Schieberorgan 14
weist ein Zündmittel 16 auf, das in der Scharfstellung (sh.
Fig. 8) mit einer mit der Sicherungsvorrichtung 10
zusammengeschalteten Zündelektronikeinrichtung 18
elektrisch leitend verbunden ist. Die
Zündelektronikeinrichtung 18 ist in Fig. 1 nur als Block
angedeutet.
Das Gehäuse 12 weist Kontaktelemente 20 auf, die weiter
unten in Verbindung mit den Fig. 8 bis 11 ausführlicher
beschrieben werden, und die mittels Verbindungsleitungen 22
mit der Zündelektronikeinrichtung 18 elektrisch leitend
verbunden sind, wie in Fig. 1 angedeutet ist.
Das Schieberorgan 14 ist mit Kontaktstiften 24 ausgebildet,
die in Bewegungsrichtung des Schieberorgans 14 orientiert
und zueinander parallel vorgesehen sind. Die Kontaktstifte
24 sind mittels Kontaktleitungen 26 mit dem Zündmittel 16
kontaktiert.
Bei dem in Fig. 1 gezeichneten Ausführungsbeispiel der
Sicherungsvorrichtung 10 ist das Gehäuse 12 auf der von den
Kontaktelementen abgewandten Seite mit Durchgangslöchern 28
ausgebildet, durch die sich die Kontaktstifte 24 in der
Sicherstellung der Vorrichtung 10 mit Endabschnitten 30
hindurcherstrecken und aus dem Gehäuse 12 vorstehen. Die
besagten Endabschnitte 30 der beiden Kontaktstifte 24 sind
mittels eines Kurzschlußelementes 32 elektrisch leitend
verbunden, d. h. kurzgeschlossen, was bedeutet, daß in der
in Fig. 1 gezeichneten Sicherstellung das Zündmittel 16
ebenfalls kurzgeschlossen ist, so daß von ihm keine Gefahr
ausgehen kann.
Während in Fig. 1 ein Kurzschlußelement 32 angedeutet ist,
das sich außerhalb des Gehäuses 12 der
Sicherungsvorrichtung 10 befindet, zeigt die Fig. 2 eine
Ausbildung der Sicherungsvorrichtung 10, bei der sich das
Kurzschlußelement 32 im Inneren des Gehäuses 12 der
Sicherungsvorrichtung 10 befindet. Das Kurzschlußelement 32
ist bei dem in Fig. 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel der
Sicherungsvorrichtung 10 von einem Kissen 34 gebildet, das
aus einem plastisch nachgiebigen, elektrisch leitfähigen
Material besteht.
Fig. 3 zeigt eine Ausbildung der Sicherungsvorrichtung 10,
bei welcher im Gehäuse 12 Durchgangslöcher 28 ausgebildet
sind, in welchen Kontaktbuchsen 36 fixiert sind, die
miteinander mittels eines Verbindungsdrahtes 38 elektrisch
leitend verbunden und folglich kurzgeschlossen sind. In der
in Fig. 3 gezeichneten Sicherstellung der
Sicherungsvorrichtung 10 stecken die beiden Kontaktstifte
24 mit ihren Endabschnitten 30 in den genannten
Kontaktbuchsen 36, so daß das im Schieberorgan 14
befindliche Zündmittel 16 durch den Verbindungsdraht 38
kurzgeschlossen ist.
Die Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 ähnliche Ausbildung der
Sicherungsvorrichtung 10 in der Sicherstellung, wobei das
Kurzschlußelement 32 jedoch einfach von einem Abreißdraht
40 gebildet ist, der mit den Endabschnitten 30 der beiden
Kontaktstifte 24 kontaktiert ist, welche sich durch
entsprechende Durchgangslöcher 28 im Gehäuse 12 der
Sicherungsvorrichtung 10 hindurcherstrecken. Bei dem
genannten Abreißdraht 40 handelt es sich bspw. um einen
Bonddraht.
Eine Sicherungsvorrichtung 10, bei der das
Kurzschlußelement 32 von einer Abreißfolie 42 gebildet ist,
die im Inneren des Gehäuses 12 der Sicherungsvorrichtung 10
bspw. durch eine Klebeverbindung fixiert und die mit den
Kontaktstiften 24 bzw. deren Endabschnitten 30 kontaktiert
ist, zeigt die Fig. 5.
Fig. 6 zeigt eine Ausbildung der Sicherungsvorrichtung 10,
bei welcher das Kurzschlußelement 32 von einem Reedschalter
44 gebildet ist, der am Schieberorgan 14 vorgesehen und mit
den Kontaktstiften 24 elektrisch leitend verbunden ist. Am
Gehäuse 12 der Sicherungsvorrichtung 10 ist ein zum
Reedschalter 44 zugehöriger Magnet 46 angeordnet. Bei
diesem Magneten handelt es sich zweckmäßigerweise um einen
Permanentmagneten. In der in Fig. 6 gezeichneten
Sicherstellung ist der Reedschalter 44 infolge des vom
Magneten 46 ausgehenden Magnetfeldes geschlossen. Wird die
Sicherungsvorrichtung 10 durch Einwirkung von außen in die
Scharfstellung verstellt, so ergibt sich infolge des
größeren Abstandes zwischen dem Magneten 46 und dem
Reedschalter 44 eine entsprechende Reduktion des auf den
Reedschalter 44 einwirkenden Magnetfeldes, so daß der
Reedschalter 44 geöffnet und hierdurch der Kurzschluß des
Zündmittels 16 im Schieberorgan 14 aufgehoben wird.
Fig. 7 zeigt eine Ausbildung der Sicherungsvorrichtung 10,
bei welcher das Kurzschlußelement 32 von einem
selbstleitenden Feldeffekttransistor 48 gebildet ist, der
am Schieberorgan 14 vorgesehen ist. Der Feldeffekttransistor
48 ist mit seinen entsprechenden Anschlußpolen an die
Kontaktstifte 24 angeschlossen. Die Steuerelektrode 50 des
Feldeffekttransistors 48 ist mit dem Gehäuse 12 der
Sicherungsvorrichtung 10 verbunden bzw. steht aus diesem
heraus.
Fig. 8 zeigt teilweise aufgeschnitten eine
Sicherungsvorrichtung 10 in der Scharfstellung, in welcher
die Kontaktstifte 24 vom entsprechenden Kurzschlußelement
32 entfernt sind, so daß das Zündmittel 16 nicht länger
kurzgeschlossen ist. In der Scharfstellung sind die
Kontaktstifte 24 mit ihren zweiten Endabschnitten 52 mit
den Kontaktelementen 20 elektrisch leitend kontaktiert, die
mittels der Verbindungsleitungen 22 an eine in dieser Figur
nicht gezeichnete Zündelektronikeinrichtung 18
angeschlossen sind. Die Kontaktelemente 20 sind an einer
Kontakteinrichtung 54 vorgesehen, die am Gehäuse 12 der
Sicherungsvorrichtung 10 festgelegt ist. Die
Kontakteinrichtung 54 ist in Fig. 9 abschnittweise in einer
Vorderansicht gezeichnet. Sie weist einen elektrisch
isolierenden Träger 56 auf, der bspw. als Isolierstoffolie
ausgebildet ist. Wie aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich
ist, ist der elektrisch isolierende Träger 56 mit
Durchgangslöchern 58 ausgebildet, die mit Löchern 60 im
Gehäuse 12 (sh. Fig. 8) fluchten. Der elektrisch
isolierende Träger 56 ist mit Leiterbahnen 62 versehen, die
sich mit entsprechenden Flächenabschnitten 64 um die
Durchgangslöcher 58 herum erstrecken. Die besagten
Flächenabschnitte 64 sind jeweils mit einer Folie 66 aus
elektrisch leitendem Material bedeckt, die mit dem
zugehörigen Flächenabschnitt 64 elektrisch leitend
kontaktiert und vom zugehörigen Kontaktstift 24 bzw. dessen
zweiten Endabschnitt 52 in der Scharfstellung durchstoßbar
sind, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist.
Bei den Leiterbahnen 62 kann es sich bspw. um Leiterbahnen
aus Kupfer und bei den mit den Leiterbahnen 62
kontaktierten Folien 66 kann es sich um Kupfer-Beryllium-
Folien handeln. Um die Folien 66 zuverlässig durchstoßen zu
können, können diese mit Sollbruchlinien 68 (sh. Fig. 9)
versehen sein.
Claims (11)
1. Sicherungsvorrichtung für eine Munition, insbes. für
eine Suchzündermunition, mit einem Gehäuse (12), in
dem ein Schieberorgan (14) zwischen einer
Sicherstellung und einer Scharfstellung
verstellbeweglich geführt ist, das mit einem
Zündmittel (16) versehen ist, das in der
Scharfstellung mit einer Zündelektronikeinrichtung
(18) kontaktiert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schieberorgan (14) mit Kontaktstiften (24)
ausgebildet ist, die mit dem Zündmittel (16)
kontaktiert und in der Sicherstellung mittels eines
Kurzschlußelementes (32) elektrisch kurzgeschlossen
sind, und die in der Scharfstellung mit
Kontaktelementen (20) kontaktiert sind, die am
Gehäuse (12) vom Kurzschlußelement (32) entfernt
vorgesehen und mit der Zündelektronikeinrichtung (18)
verbindbar bzw. verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktstifte (24) zur Bewegungsrichtung des
Schieberorgans (14) und zueinander mindestens
annähernd parallel orientiert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Kontaktstift (24) einen dem
Kurzschlußelement (32) zugewandten Endabschnitt (30)
und einen zweiten Endabschnitt (52) aufweist, der aus
einer dem zugehörigen Kontaktelement (20) für die
Zündelektronikeinrichtung (18) zugewandten zweiten
Stirnfläche des Schieberorgans (14) vorsteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Endabschnitt (30) jedes Kontaktstiftes
(24) aus der dem Kurzschlußelement (32) zugewandten
Stirnfläche des Schieberorgans (14) vorsteht.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von einem Kissen (34)
aus einem plastisch nachgiebigen, elektrisch
leitfähigen Material gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von den Kontaktstiften
(24) zugeordneten Buchsen (36) gebildet ist, die im
Gehäuse (12) der Vorrichtung (10) angeordnet und die
miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von einem Abreißdraht
(40) gebildet ist, der an den entsprechenden
Endabschnitten (30) der Kontaktstifte (24) fixiert
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von einer Abreißfolie
(42) gebildet ist, die an den entsprechenden
Endabschnitten (30) der Kontaktstifte (24) fixiert
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von einem Reedschalter
(44) gebildet ist, der am Schieberorgan (14)
vorgesehen und an die entsprechenden Kontaktstifte
(24) angeschlossen ist, und daß das Gehäuse (12) mit
einem zum Reedschalter (44) zugehörigen Magneten (46)
versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kurzschlußelement (32) von einem
selbstleitenden Feldeffekttransistor (48) gebildet
ist, der am Schieberorgan (14) vorgesehen und an die
entsprechenden Kontaktstifte (24) angeschlossen ist,
wobei die Steuerelektrode (50) des
Feldeffekttransistors (48) mit dem Gehäuse (12) der
Vorrichtung (10) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktelemente (20) als von den
Kontaktstiften (24) durchstoßbare Folienabschnitte
(66) aus elektrisch leitendem Material gebildet sind,
die mit Leiterbahnen (62) kontaktiert und mit diesen
auf einem elektrisch isolierenden Träger (56)
vorgesehen sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9219152U DE9219152U1 (de) | 1992-12-04 | 1992-12-04 | Sicherungsvorrichtung für eine Munition |
| DE4240809A DE4240809A1 (de) | 1992-12-04 | 1992-12-04 | Sicherungsvorrichtung für eine Munition |
| FR9314368A FR2698958B1 (fr) | 1992-12-04 | 1993-12-01 | Dispositif de sécurité pour une munition. |
| SE9304009A SE9304009L (sv) | 1992-12-04 | 1993-12-02 | Sökringsanordning för ammunition |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4240809A DE4240809A1 (de) | 1992-12-04 | 1992-12-04 | Sicherungsvorrichtung für eine Munition |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4240809A1 true DE4240809A1 (de) | 1994-06-09 |
Family
ID=6474380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4240809A Ceased DE4240809A1 (de) | 1992-12-04 | 1992-12-04 | Sicherungsvorrichtung für eine Munition |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4240809A1 (de) |
| FR (1) | FR2698958B1 (de) |
| SE (1) | SE9304009L (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19926753A1 (de) * | 1999-06-11 | 2001-01-11 | Buck Neue Technologien Gmbh | Sicherheitseinrichtungen für Munitionen sowie Munition mit einer solchen Sicherheitseinrichtung |
| DE19926754C2 (de) * | 1999-06-11 | 2001-08-23 | Buck Neue Technologien Gmbh | Sicherheitseinrichtung für Munition mit einer elektrochemischen Zelle als Energiequelle |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110873545A (zh) * | 2018-09-02 | 2020-03-10 | 孝感定原电子科技有限公司 | 一种火工作动器 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3709741C2 (de) * | 1987-03-25 | 1989-01-12 | Diehl Gmbh & Co, 8500 Nuernberg, De | |
| DE3824376C1 (de) * | 1988-07-19 | 1989-05-18 | Honeywell Regelsysteme Gmbh, 6050 Offenbach, De | |
| CA1267565A (en) * | 1984-05-19 | 1990-04-10 | Werner Rudenauer | Initiation-safety device |
| DE3934573A1 (de) * | 1989-10-17 | 1991-04-25 | Diehl Gmbh & Co | Schalteinrichtung fuer endstellungs-detektion |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA267565A (en) * | 1927-01-18 | Lindsay William | Light holder | |
| US3001043A (en) * | 1954-06-08 | 1961-09-19 | Harold E Evans | Inertial and centrifugally operated switch |
| US3066605A (en) * | 1961-05-12 | 1962-12-04 | Earl F Jones | Safety and arming mechanism for guided missiles |
| FR2082375A5 (de) * | 1970-03-12 | 1971-12-10 | Aerospatiale |
-
1992
- 1992-12-04 DE DE4240809A patent/DE4240809A1/de not_active Ceased
-
1993
- 1993-12-01 FR FR9314368A patent/FR2698958B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1993-12-02 SE SE9304009A patent/SE9304009L/ not_active Application Discontinuation
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1267565A (en) * | 1984-05-19 | 1990-04-10 | Werner Rudenauer | Initiation-safety device |
| DE3709741C2 (de) * | 1987-03-25 | 1989-01-12 | Diehl Gmbh & Co, 8500 Nuernberg, De | |
| DE3824376C1 (de) * | 1988-07-19 | 1989-05-18 | Honeywell Regelsysteme Gmbh, 6050 Offenbach, De | |
| DE3934573A1 (de) * | 1989-10-17 | 1991-04-25 | Diehl Gmbh & Co | Schalteinrichtung fuer endstellungs-detektion |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19926753A1 (de) * | 1999-06-11 | 2001-01-11 | Buck Neue Technologien Gmbh | Sicherheitseinrichtungen für Munitionen sowie Munition mit einer solchen Sicherheitseinrichtung |
| DE19926753C2 (de) * | 1999-06-11 | 2001-04-19 | Buck Neue Technologien Gmbh | Sicherheitseinrichtungen für Munitionen sowie Munition mit einer solchen Sicherheitseinrichtung |
| DE19926754C2 (de) * | 1999-06-11 | 2001-08-23 | Buck Neue Technologien Gmbh | Sicherheitseinrichtung für Munition mit einer elektrochemischen Zelle als Energiequelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE9304009D0 (sv) | 1993-12-02 |
| FR2698958B1 (fr) | 1995-02-03 |
| FR2698958A1 (fr) | 1994-06-10 |
| SE9304009L (sv) | 1994-06-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2252839A1 (de) | Vorrichtung zum herstellen oder unterbrechen eines staendigen elektrischen kontaktes | |
| DE2730660A1 (de) | Elektrische kupplungsvorrichtung | |
| WO2017167327A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung für steckverbinder | |
| DE102012018271A1 (de) | Steckverbinderanordnung | |
| EP4238189A1 (de) | Elektromotorisch angetriebene verriegelungseinrichtung | |
| DE69404891T2 (de) | Verbinder mit Kurzschlusskontakt | |
| DE3415625C2 (de) | ||
| DE102013005106B3 (de) | Steckervorrichtung zum berührsicheren elektrischen Kontaktieren einer korrepondierenden Buchsenvorrichtung, korrespondierende Buchsenvorrichtung sowie daraus gebildetes Verbindersystem | |
| DE19616993A1 (de) | Pyrotechnisches Sicherungselement für Stromkreise | |
| DE4240809A1 (de) | Sicherungsvorrichtung für eine Munition | |
| DE2551361A1 (de) | Allseitig wirkender elektronischer tastkopf fuer messmaschinen | |
| DE3223775A1 (de) | Zuendkette mit einer sicherungsvorrichtung | |
| DE9219152U1 (de) | Sicherungsvorrichtung für eine Munition | |
| DE2015384B2 (de) | ||
| DE423607C (de) | Steckervorrichtung fuer elektrische Stromanschluesse | |
| DE1765241C2 (de) | Erdungsvorrichtung für Schalt- oder Verteileranlagen | |
| DE3728739C2 (de) | ||
| DE19514325A1 (de) | Airbag-Einrichtung | |
| DE3343427C2 (de) | ||
| DE102020203654A1 (de) | Verriegeln eines Steckers in einer Buchse zum Herstellen einer elektrischen Verbindung | |
| DE3908361A1 (de) | Pruefvorrichtung | |
| DE8303559U1 (de) | Pyrotechnische Kurzschluß-Trennvorrichtung | |
| DE1927519B2 (de) | ||
| DE19961854C1 (de) | Sprengverschraubung | |
| DE2200838A1 (de) | Schaltvorrichtung fuer elektrische Zuender |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DIEHL STIFTUNG & CO., 90478 NUERNBERG, DE |
|
| 8131 | Rejection |