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DE4240709A1 - Schußfaden-Meßfournisseur - Google Patents

Schußfaden-Meßfournisseur

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Publication number
DE4240709A1
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DE
Germany
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storage drum
expansion body
feeder according
measuring feeder
weft measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4240709A
Other languages
English (en)
Inventor
Paer Josefsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iro AB
Original Assignee
Iro AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Iro AB filed Critical Iro AB
Priority to DE4240709A priority Critical patent/DE4240709A1/de
Priority to DE59306065T priority patent/DE59306065D1/de
Priority to JP51277994A priority patent/JP3462210B2/ja
Priority to US08/454,259 priority patent/US5623973A/en
Priority to PCT/EP1993/003348 priority patent/WO1994012710A1/de
Priority to KR1019950702292A priority patent/KR100335700B1/ko
Priority to EP94901913A priority patent/EP0674727B1/de
Publication of DE4240709A1 publication Critical patent/DE4240709A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/362Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
    • D03D47/363Construction or control of the yarn retaining devices

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  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schußfaden-Meßfournisseur der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Schußfaden-Meßfournisseure sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie unterscheiden sich dadurch, daß die Speichertrommel entweder mit unveränderbarem oder veränderbarem Durchmesser ausgebildet ist, und daß die Speichertrommel entweder stillsteht oder zur Drehung antreibbar ist. Bei einem aus EP-A1-0 264 985 bekannten Fournisseur ist die Stopvorrichtung in Richtung der Trommelachse verstellbar. Aus EP-A1-0 247 225 ist ein Fournisseur mit einer Vielzahl von Stopelementen und einer Speichertrommel mit unveränderbarem Durchmesser bekannt, wobei die Fadenlänge dadurch abgemessen wird, daß nach der Freigabe eines Stopelementes als nächstes ein anderes Stopelement betätigt wird, bei dem die gewünschte Fadenlänge gerade erreicht ist. Allerdings ist damit nur eine stufenweise Einstellung der Fadenlänge möglich. Aus WO92/01101 ist ein Fournisseur mit einem Stopelement und einer Speichertrommel mit variablem Durchmesser und einem in der Speichertrommel angeordneten Antrieb zum Verstellen des Durchmessers bekannt. Bei einer Verstellung des Durchmessers ändert sich die Umfangslänge der Speichertrommel. Dies wird für die Einstellung der freizugebenden Fadenlänge benutzt. Aus CH-B-579 499 sowie aus einem Prospekt der Firma IRO, Nr. 60-8407-04/90.04 IWF 8407 ist ein Fournisseur bekannt, der wenigstens ein taumelnd antreibbares Vorschubelement besitzt. Beim Fournisseur gemäß dem Prospekt ist der Durchmesser der Speichertrommel variabel und deshalb nur ein Stopelement vorgesehen. Die Speichertrommel ist ein Stabkäfig mit axial verlaufenden Fingern. Aus EP-A1-0 060 234 und EP-A1-0 253 59 ist ein Fournisseur bekannt, dessen Speichertrommel aus mehreren in Umfangsrichtung getrennten Segmenten besteht. Einige der Segmente lassen sich asymmetrisch zur Speichertrommelachse verstellen, um die Umfangslänge zu verändern. Das bei dem einzigen Stopelement vorgesehene Segment nimmt an der Radialverstellung nicht teil. Aus EP-A1-0 290 380 ist ein Fournisseur mit im Durchmesser verstellbarer Speichertrommel bekannt. Ein Stellantrieb wird berührungslos von außen angesteuert. Aus EP-A1-0 345 216 ist ein Fournisseur mit einer Speichertrommel mit unveränderbarem Durchmesser bekannt, wobei um den Umfang der Speichertrommel verteilt mehrere Stopelemente vorgesehen sind. Die EP-A1-0 176 987 zeigt einen Fournisseur mit im Durchmesser unveränderbarer Speichertrommel.
Bei Speichertrommeln mit unveränderbarem Durchmesser und bei Speichertrommeln mit verstellbarem Durchmesser wird die Fadenlänge so eingestellt, daß die wegen der in den Windungen gespeicherten Elastizität bei Entspannen des abgezogenen Fadenabschnitts auftretende Verkürzung berücksichtigt ist. In Schußfaden-Meßfournisseuren mit beiden Speichertrommel-Typen tritt beim Mischwechselweben dann ein hohes Geschwindigkeitsniveau und/oder eine hohe Fadenspannung auf, wenn bei Störung eines Fournisseurs (Fadenbruch) ein anderer Fournisseur die Funktion des gestörten Fournisseurs übernimmt. Bei beiden Speichertrommel-Typen kann auch beim Musterweben bei krassen Mustervariationen kurzzeitig ein hohes Geschwindigkeitsniveau auftreten. Ferner ist stets ein Einfluß des Durchmessers der Vorratsspule auf die Abzugsspannung spürbar, d. h., mit abnehmendem Spulendurchmesser steigt die Fadenspannung an. Je höher das Geschwindigkeitsniveau und/oder je stärker der Abzugswiderstand von der Vorratsspule ist, desto stärker ist die Verkürzung im abgezogenen Fadenabschnitt. Deshalb wird die Fadenlänge im Hinblick auf die stärkste zu erwartende Verkürzung eingestellt, um zu kurze Schußfäden (short picks) zu vermeiden, die zu teueren Maschinenstillstandszeiten führen. Dies bedeutet aber einen hohen Ausschuß durch lange, abzuschneidende freie Fadenenden während eines beträchtlichen Teils des Betriebs. Bei einem Schußfaden-Meßfournisseur mit einer Speichertrommel mit unveränderbarem Durchmesser und mehreren Stopelementen läßt sich die Fadenlänge nur in Stufen einstellen, die von den Teilungsabständen der Stopelemente abhängen. Die Teilungsabstände sind aus konstruktiven und aus Kostengründen begrenzt. Es ist deshalb die eingestellte Fadenlänge in manchen Fällen länger als eigentlich erforderlich, was teuren Abfall an Fadenmaterial bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schußfaden-Meßfournisseur der eingangs genannten Art zu schaffen, der baulich einfach und funktionssicher ist, und bei dem sich unabhängig vom Speichertrommeltyp die Fadenlange im Hinblick auf möglichst geringen Abfall an Fadenmaterial und ohne Gefahr zu kurzer Schußfäden optimal kurz und genau einstellen läßt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei beiden Typen (veränderbarer und nicht verstellbarer Speichertrommeldurchmesser) läßt sich die Fadenlänge optimal kurz und genau einstellen. Für ein hohes Geschwindigkeitsniveau und/oder eine hohe Abzugsspannung wird nämlich der Spreizkörper rasch ausgefahren, um die Windungen auf der Speichertrommel zu vergrößern und so die stärkere Verkürzung beim Entspannen des abgezogenen Fadenabschnitts weitgehend auszugleichen. Bei ausgefahrenem Spreizkörper ist nämlich die im abgezogenen Fadenabschnitt enthaltene Länge dann größer als bei eingefahrenem Spreizkörper. Bei einem Schußfaden-Meßfournisseur mit im Durchmesser unveränderbarer Speichertrommel läßt sich selbst bei groben Teilungsabständen zwischen den Stopelementen die Fadenlänge mittels des Spreizkörpers fein abgestuft abstellen, weil dank der nach Ausfahren des Spreizkörpers vergrößerten Umfangslänge sozusagen die Teilungsabstände zumindest zwischen einigen Stopelementen vergrößert wird. Der bauliche Aufwand zum Modifizieren der Speichertrommel ist bei beiden Typen gering. Das konstruktive und steuerungstechnische Konzept des jeweiligen Schußfaden-Meßfournisseurs bleibt im wesentlichen unverändert. Das Ausfahren des Spreizkörpers mittels des Kraftspeichers erfolgt so rasch, daß eine unmittelbare Anpassung an eine sich ändernde Betriebssituation möglich ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 2 läßt sich die Umfangslänge einer an sich mit unveränderbarem Durchmesser ausgebildeten Speichertrommel zumindest in einer Stufe vergrößern bzw. verkleinern. Unter Nutzung der über den Umfang der Speichertrommel verteilten Stopelemente und des ein- oder ausgefahrenen Spreizkörpers läßt sich die Fadenlänge optimal kurz einstellen. Der tatsächliche Hub des Spreizkörpers kann vorab einstellbar sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 3 läßt der Kraftspeicher mit dem Spreizkörper zusätzlich zur an sich gegebenen Durchmesserverstellbarkeit, mittels derer die Fadenlänge zunächst eingestellt worden ist, eine weitere, sehr rasch und deshalb während des Betriebs durchzuführende Vergrößerung der Fadenlänge dann zu, wenn aufgrund - der im Hinblick auf geringen Ausschuß kurz eingestellten Fadenlänge und eines hohen Geschwindigkeitsniveaus und/oder hoher Abzugsspannung die Gefahr zu kurzer Schußfäden besteht.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 4 ist baulich einfach. Da üblicherweise mehrere Windungen für einen Eintrag abgezogen werden, genügt ein kleiner Hub des Spreizkörpers, um die zur Spannungskompensation und/oder feineren Längeneinstellung notwendige Verlängerung zu erzeugen. Der tatsächliche Hub des Spreizkörpers kann vorab einstellbar sein.
Eine baulich einfache Ausführungsform geht aus Anspruch 5 hervor.
Die Bewegungsvarianten gemäß Anspruch 6 führen auf unterschiedlichen Wegen zum gleichen Resultat, nämlich einer Verstellung der Windungslänge im Vorrat.
Eine konkrete, vorteilhafte Ausführungsform, die für beide Speichertrommeltypen brauchbar ist, geht aus Anspruch 7 hervor. Der in der Speichertrommel angeordneten Kraftspeicher bewegt den Spreizkörper fast schlagartig in die Spreizstellung, um einer hinsichtlich der Fadenlänge kritischen Situation entgegenzuwirken. In der Passivstellung kann der Spreizkörper Teil des Speichertrommelumfangs ein oder sogar gegenüber diesem zurückgesetzt liegen. Das Federelement stützt sich am Arm des Speicherkörpers ab und kann relativ kräftig sein.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 8 hervor. Das relativ zur Speichertrommel taumelnd angetriebene Vorschubelement übernimmt eine Doppelfunktion, weil es seine Bewegungsenergie zum Ausfahren und gegebenenfalls Rückstellen des Spreizkörpers einsetzt.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 9 werden Permanent- oder Schaltmagneten oder wird zumindest ein Permanentmagnet als Kraftspeicher eingesetzt. Dadurch sind eine rasche Bewegung des Spreizkörpers in die Spreizstellung und eine feste Halterung des Spreizkörpers in der Spreizstellung gewährleistet.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 10 ist der Spreizkörper eine Klappe, die um eine in etwa zur Trommelachse parallele Achse nach außen geschwenkt wird.
Die Ausführungsform von Anspruch 11 ist vorteilhaft, weil der Auslöser problemlos von außen angesteuert und betätigt werden kann und entweder zwischen den Windungen hindurch oder in einem Bereich außerhalb des Vorrats zur Wirkung gebracht wird. Dies trägt auch dem Umstand Rechnung, daß wegen der Aufwickelbewegung des Fadens, des vorwärtswandernden Fadenvorrats und des umlaufend abgezogenen Fadens von außen kein direkter körperlicher Zugang zur Speichertrommel möglich ist, ausgenommen der Zugriff zwischen zwei Fadendurchgängen oder zwischen den sich relativ langsam vorwärtsbewegenden Fadenwindungen.
Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform gemäß Anspruch 12. Der Rücksteller hat mehr Zeit, den Spreizkörper in die Passivstellung zu bewegen, weil die kritische Betriebssituation vorüber ist und nur einige zu lange Fadenenden keine Rolle spielen.
Bei beiden vorgenannten Ausführungsformen sind die angegebenen Antriebe vorteilhaft, weil sie genau steuerbar sind und rasche und präzise Bewegungen ermöglichen.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 13 ist vorteilhaft, weil der Auslöser eine Doppelfunktion hat und den Spreizkörper auslöst und zurückstellt.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 14 ist besonders vorteilhaft, weil bei einer berührungslosen Signalübertragung bzw. beim berührungslosen Auslösen auf den sich bewegenden Faden keine Rücksicht genommen zu werden braucht.
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 + 2 zwei Typen von Schußfaden- Fournisseuren, jeweils in einer schematischen Seitenansicht,
Fig. 3 ein Detail, im Schnitt, zu Fig. 1 oder Fig. 2.,
Fig. 4, 5, 6 verschiedene Betriebsstellungen zur Fig. 3,
Fig. 7 eine Detailvariante zu Fig. 3,
Fig. 8 eine weitere Detailvariante in einem Längsschnitt durch eine Speichertrommel,
Fig. 9 eine Draufsicht zu Fig. 8,
Fig. 10 + 11 eine weitere Ausführungs­ variante, jeweils in einem Längsschnitt einer Speicher­ trommel und in zwei Betriebs­ stellungen, und
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform in einem Querschnitt einer Speichertrommel.
Ein Schußfaden-Meßfournisseur F gemäß Fig. 1 besitzt ein Gehäuse 1, in dem ein Antriebsmotor 2 für ein zur Drehung antreibbares Aufwickelorgan 3 sowie eine stationäre Speichertrommel D gelagert sind. Die Speichertrommel D, die z. B. nach Art eines Stabkäfigs ausgebildet ist, definiert eine Umfangsfläche 4, der eine Stopvorrichtung 5 mit einem Stopelement 6 zugeordnet ist. Das Stopelement 6 läßt sich zwischen der dargestellten Haltestellung, in der der Faden Y am Abzug gehindert und festgehalten wird, und einer Freigabestellung verstellen, in der ein Abschnitt des Fadens Y in Pfeilrichtung aus einem aus Windungen bestehenden Vorrat 7 überkopf der Speichertrommel D abziehbar ist. In einem in Umfangsrichtung begrenzten Teil der Speichertrommel D ist ein langgestreckter Spreizkörper 9 angeordnet, der mittels eines in der Speichertrommel D angeordneten Kraftspeichers S aus der in ausgezogenen Linien dargestellten Passivstellung 911 in eine über die benachbarte Umfangsfläche 4 vorstehende Spreizposition 91 ausfahrbar ist, um die Windungslänge zu vergrößern. Außerhalb der Speichertrommel D ist ein Auslöser 10 zum Auslösen des Kraftspeichers S oder einer den Spreizkörper 9 haltenden Sperre 18 (Fig. 3) vorgesehen.
Gegebenenfalls ist ferner ein Rücksteller 11 zum Zurückstellen des Spreizkörpers 9 in die Passivstellung 911 vorgesehen. Der Durchmesser der Speichertrommel D ist (Doppelpfeil 12) verstellbar.
Bei dem Schußfaden-Meßfournisseur F gemäß Fig. 2 ist im Gehäuse 1 der Motor 2 für das Aufwickelorgan 3 untergebracht. Die Speichertrommel D definiert mit ihrer Umfangsfläche 4 eine Auflage für die Windungen im Vorrat 7, aus dem der Faden Y überkopf und unter der Stopvorrichtung 5 abziehbar ist. Der Durchmesser der Speichertrommel D ist unveränderbar. In der Stopvorrichtung 5 sind in Umfangsrichtung der Speichertrommel D verteilt mehrere Stopelemente 6 enthalten, die wahlweise betätigbar sind. Der Spreizkörper 9 ist mittels des Kraftspeichers S in der Speichertrommel D in die Spreizstellung 91 ausfahrbar, in der er über die Umfangsfläche 4 vorsteht. Der Spreizkörper 9 läßt sich in die Passivstellung 911 (in ausgezogenen Linien gezeigt) zurückstellen, in der er mit der Umfangsfläche 4 fluchtet oder sogar hinter diese zurücktritt. Z.B., an der Stopvorrichtung 5 sind der Auslöser 10 und der Rücksteller 11 angeordnet.
Bei beiden Meß-Fournisseuren F erstreckt sich der Spreizkörper 9 zweckmäßigerweise in Richtung der Trommelachse nach beiden Seiten über den Vorrat 7 hinaus. Der Auslöser 10 bzw. der Rücksteller 11 greift im Bereich des Vorrates 7 an, oder dort wo sich bei eingerücktem Stopelement 6 der Faden Y nicht bewegt, d. h. in Fig. 1 und 2 nahe dem rechten Ende der Speichertrommel D.
Aus den Fig. 3 bis 12 ist im Detail erkennbar, wie der Spreizkörper 9 in die Speichertrommel D integriert ist.
Gemäß Fig. 3 ist der in seiner Passivstellung 911 in ausgezogenen Linien gezeichnete Spreizkörper 9 ein Finger 13 der als Stabkäfig ausgebildeten Speichertrommel D und um eine in etwa parallel zum Umfang der Speichertrommel D liegende Schwenkachse 14 an einem Arm 15 schwenkbar gelagert. Es können nicht gezeigte Anschläge vorgesehen sein, z. B. am Arm 15, um die Stellungen 91 und 911 des Spreizkörpers 9 zu definieren. Zweckmäßigerweise sind diese Anschläge einstellbar.
Der Arm 15 greift mit einem Fortsatz 16 neben dem Spreizkörper 9 vorbei und enthält eine Sperre 18, mit der der Spreizkörper 9 in der Passivstellung 911 festgelegt ist. Der Kraftspeicher S ist eine Schenkelfeder 17 an der Querachse 14, die den Spreizkörper 9 in Richtung auf seine Spreizstellung 91 beaufschlagt. Die Sperre 18 weist einen durch eine Feder 20 belasteten Schieber 19 auf, der mit einer Sperrnase 23 eine Gegenfläche 22 des Spreizkörpers 9 übergreift und eine Auslöse-Öffnung 21 aufweist, die durch eine Öffnung 24 im Fortsatz 16 und im Spreizkörper 9 von außerhalb zugänglich ist.
Der außerhalb der Speichertrommel angeordnete Auslöser 10, der im gezeigten Ausführungsbeispiel gleichzeitig als Rücksteller 11 dient, weist als Antrieb beispielsweise einen Elektromagneten 25 und als Betätiger einen Stift 26 mit einer Druckfläche 27 auf, die auf die Öffnung 21 ausgerichtet ist und zum Auslösen durch die Öffnung 24 eingeschoben wird, bis daß die Nase 23 von der Gegenfläche 22 abgleitet und der Kraftspeicher S den Spreizkörper 9 in die Spreizstellung 91 verstellt. Beim Stift 26 ist ferner ein Druckkörper 28 vorgesehen, der gemäß den Fig. 4 und 5 einen seitlichen Ansatz 32 aufweist und über einen Hilfsantrieb 30, z. B. einen Elektromagneten, mittels eines Stößels 31 gegen Federkraft verdrehbar ist. In der in Fig. 3 dargestellten Lage läßt sich der Stift 26 ohne den Druckkörper 28 nach unten und oben verschieben, da ein Queransatz 29 des Stifts 26 eine Ausnehmung 33 des Druckkörpers 28 durchfahren kann. Wird der Hilfsantrieb 30 betätigt und der Druckkörper 28 um den Stift 26 verdreht, dann greift der Fortsatz 29 so am Druckkörper 28 an, daß dieser mittels des Stiftes 26 auf den Spreizkörper 9 aufsetzbar ist, um diesen in die Passivstellung 911 zurückzustellen, in der die Sperre 18 selbsttätig wirksam wird (Fig. 6).
In Fig. 7 entspricht die Anbringung und Verriegelung des Spreizkörpers 9 denen von Fig. 3. Der Stift 26 wird durch einen Elektromagneten oder einen Pneumatikzylinder angetrieben. Der Rücksteller 11 ist vom Auslöser 10 getrennt und weist einen Pneumatikzylinder 34 mit einem Stößel 35 und einer Druckplatte 36 auf, die auf den Spreizkörper 9 aufgesetzt wird.
Bei der Ausführungsform der Fig. 8 und 9 ist der Spreizkörper 9 mit der Querachse 17 am Arm 15 der Speichertrommel D schwenkbar gelagert. Es ist erkennbar, daß sich der Arm 15 in radialer Richtung verstellen läßt, um den Trommeldurchmesser zu ändern. Die Speichertrommelachse ist mit 37 bezeichnet. Auf einer nicht näher hervorgehobenen Antriebswelle des Meß-Fournisseurs, die koaxial zur Achse 37 ist, ist ein scheibenförmiges Vorschubelement V drehbar gelagert, dessen Drehachse 38 gegenüber der Achse 37 schräggestellt ist. Das Vorschubelement V ist gegen Mitdrehen abgestützt und führt bei der Drehung der Antriebswelle eine taumelnde Bewegung aus, die auf bekannte Weise zum Vorschieben der bei Drehung der Antriebswelle auf die Speichertrommel D aufgewickelten Fadenwindungen benutzt wird. Das Vorschubelement V wird mit der Axialkomponente ihrer Taumelbewegung als Kraftspeicher S zum Verstellen des Spreizkörpers 9 in die Spreizstellung 9I benutzt. Zu diesem Zweck ist im Spreizkörper 9 ein Kuppelelement 42 nach Art eines zweiarmigen Hebels um eine Querachse 41 gegen Federkraft aus der in ausgezogenen Linien gezeichneten Neutralstellung in die in strichpunktierten Linien gezeichnete Kuppelstellung verschwenkbar, und zwar, z. B., mittels des Stiftes 26 des Auslösers 10. In der Kuppelstellung stößt das Kuppelelement 42 mit einem verbreiterten Endteil 42a gegen die Frontseite 39 des Vorschubelementes, in das ein Ende des Spreizkörpers 9 in eine Ausnehmung 40 eintaucht. Beim Anschlagen des Vorschubelementes V am Kuppelelement 42 wird der Spreizkörper um die Querachse 14 in die Spreizstellung 91 verschwenkt und durch eine nicht dargestellte Sperre gehalten. Der Spreizkörper kehrt später entweder selbsttätig in die Passivstellung 911 zurück, oder er wird durch den nicht dargestellten Rücksteller zurückgestellt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 10 und 11 ist der Spreizkörper 9 in einer Ausnehmung 44 der Speichertrommel D untergebracht. In der Passivstellung 911 gemäß Fig. 10 ist es mit der Umfangsfläche 4 in etwa bündig. Der Spreizkörper 9 ist in einer in etwa in Umfangsrichtung der Speichertrommel liegenden Achse 45 auf einem Hebelmechanismus 46 schwenkbar, der als zweiarmiger Winkelhebel mit einem Arm 46a und einem den zweiten Arm bildenden Ankerteil 46b ausgebildet und um eine stationäre Querachse 46 schwenkbar ist. Der Kraftspeicher S zum Ausfahren des Spreizkörpers 9 ist ein stationär gelagerter Permanentmagnet 48, der auf den Ankerteil 46c ausgerichtet ist. Zum Halten des Spreizkörpers 9 in der Passivstellung 911 dient ein Permanentmagnet 49, der auf einem Löseteil 50, z. B. einem Lösehebel, um eine Querachse 51 schwenkbar gelagert ist. Durch eine Öffnung 52 in der Speichertrommel D kann der Stift 26 ein Ende des Lösesteils 50 beaufschlagen, das zwischen einem Anschlag 54 und einer Vorspannfeder 55 angeordnet ist. Die Vorspannfeder 55 drückt das Löseteil 50 gegen den Anschlag 54. Auf dem Löseteil 50 ist beispielsweise eine Blattfeder 53 verschwenkbar festgehalten, die unter das überstehende Ende des Ankerteils 46b greift und beim Verschwenken des Löseteils 50 durch den Stift 26 mithilft, den Kontakt zwischen dem Ankerteil 46b und dem Permanentmagneten 49 zu lösen, bis der Ankerteil 46b schlagartig vom Permanentmagneten 48 angezogen wird.
In Fig. 11 ist der Spreizkörper 9 in die Spreizstellung 91 ausgefahren, in der er mit Endanschlägen 56 in der Aussparung 44 abgestützt ist und vom Permanentmagneten 48 gehalten wird. Der Löseteil 50 ist durch den Stift 26 noch nach unten gedrückt. Die Blattfeder 53 ist in der angehobenen, und den Ankerteil 46 wegdrückenden Lage. Sobald der Stift 26 zurückgezogen wird, kehrt der Löseteil 50 wieder in die Stellung von Fig. 10 zurück.
Sobald dann der nicht gezeigte Rücksteller den Spreizkörper 9 zurückdrückt, löst sich der Ankerteil 46b vom Permanentmagneten 48, ehe der Permanentmagnet 49 wirksam ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 ist der Spreizkörper 9 eine Klappe 59, die in einer Ausnehmung 57 in der Speichertrommel D um eine parallel zur Speichertrommelachse liegende Achse 58 verschwenkbar ist. Der Federspeicher S ist eine vorgespannte Feder 60. Die Sperre 18 hält den Spreizkörper in der in ausgezogenen Linien gezeigten Passivstellung 911. Sobald über den Auslöser 10 (strichpunktiert angedeutet) ein Element 64 verstellt wird, wird ein eine Nase 63 tragender Schieber 61 gegen die Kraft einer Feder 62 unter dem Spreizkörper 9 weggezogen. Die Feder 60 verschwenkt diesen in die strichlierte Spreizstellung 91, in der er an einem Anschlag 54 gesichert ist. Die Windungen im Vorrat 7 sind in der Spreizstellung 91 verlängert. Der durch einen Pfeil angedeutete Rücksteller 11 stellt die Klappe 59 wieder zurück, wobei sie dann vom Schieber 61 gefangen und verriegelt wird.
Es ist denkbar, den Kraftspeicher auch durch berührungslose Übertragung von Signalen auszulösen, z. B. durch Verwendung eines Senders und Empfängers.

Claims (14)

1. Schußfaden-Meßfournisseur, mit einer Speichertrommel für einen aus tangential aufgewickelten Windungen bestehenden Fadenvorrat, aus dem der Faden überkopf und in Abschnitten einer vorbestimmten Länge abziehbar ist, und mit einer der Speichertrommel zugeordneten ein Stopelement oder eine Vielzahl gleichmäßig um den Trommelumfang verteilter Stopelemente aufweisenden Stopvorrichtung zum Bemessen der Fadenlänge, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (D) einen auslösbaren Kraftspeicher (S) zum temporären Ausfahren eines unter den Windungen im Vorrat (7) liegenden, in Umfangsrichtung begrenzten Spreizkörpers (9) aufweist.
2. Schußfaden-Meßfournisseur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (D) bis auf den ausfahrbaren Spreizkörper (9) mit unveränderbarem Außendurchmesser ausgebildet ist.
3. Schußfaden-Meßfournisseur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (D) zum Verstellen der Umfangslänge mehrere radial verstellbare Segmente und zusätzlich den temporär ausfahrbaren Spreizkörper (9) aufweist.
4. Schußfaden-Meßfournisseur nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) in etwa parallel zur Trommelachse langgestreckt und in Umfangsrichtung der Speichertrommel (D) auf einen Bruchteil des Gesamtumfangs begrenzt ist, und daß der Spreizkörper (9) mittels des Kraftspeichers (S) aus einer eingezogenen Passivstellung (911) in eine über den benachbarten Trommelumfang vorstehende Spreizstellung (91) ausfahrbar ist.
5. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (D) nach Art eines Stabkäfigs mit mehreren axialen, in Umfangsrichtung beabstandeten Fingern (3) ausgebildet ist, und daß der Spreizkörper (9) einer der Finger (13) oder an einem Finger (13) gelagert oder zwischen benachbarten Fingern (13) angeordnet ist.
6. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) in etwa paralleler Lage zur Speichertrommelachse radial oder um eine zu seiner Längsrichtung senkrechte oder um eine zu seiner Längsrichtung parallele Schwenkachse (14; 58) bewegbar ist.
7. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) als ein axialer Finger (13) der Speichertrommel (D) begrenzt schwenkbar an einem speichertrommel-Arm (15) gelagert und von einem den Kraftspeicher (S) bildenden Federelement (17) in Richtung auf die Spreizstellung (9I) vorgespannt ist, und daß zwischen dem Arm (15) und dem Spreizkörper (9) eine gegen Federkraft lösbare, selbsttätig einrastende Sperre (18) vorgesehen ist, die den Spreizkörper (9) in der Passivstellung (911) festlegt.
8. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) als ein axialer Finger (13) der Speichertrommel (D) begrenzt schwenkbar an einem Speichertrommel-Arm (15) gelagert ist, daß der am Spreizkörper (9) zum Angriff bringbare Kraftspeicher (S) ein relativ zur Speichertrommel (D) taumelnd antreibbares Vorschubelement (V) ist, und daß am Spreizkörper (9) ein gegen Federkraft in eine Mitnahmestellung bewegbares Kuppelelement (42) vorgesehen ist, das in der Mitnahmestellung vom Vorschubelement (V) beaufschlagbar ist und den Spreizkörper (9) in die durch eine lösbare Verriegelung definierte Spreizstellung (9I) verschwenkt.
9. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) in einer die Passiv- und die Spreizstellung (91, 911) formschlüssig begrenzenden Ausnehmung (44) der Speichertrommel (D) bzw. eines Fingers (13) im wesentlichen parallel zur Speichertrommelachse bewegbar auf einem Hebelmechanismus (46) gelagert ist, daß der Kraftspeicher (S) zumindest ein mit einem Ankerteil (46b) des Hebelmechanismus (46) zusammenwirkender, ortsfester Permanentmagnet (48) ist, und daß zur Verriegelung des Spreizkörpers (9) in der Passivstellung (911) ein weitere, vorzugsweise bewegbar, an einem von außerhalb der Speichertrommel (D) betätigbaren Löseteil (50) angeordneter Permanentmagnet (49) vorgesehen ist.
10. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkörper (9) eine im Finger (13) bzw. in einer Ausnehmung (57) der Speichertrommel (D) um eine annähernd zur Trommelachse parallele Achse (58) unter der Wirkung des als Federelement (60) ausgebildeten Kraftspeichers (S) begrenzt verschwenkbare Klappe (59) ist, die in der Passivstellung (911) durch eine federbelastete, selbsttätig einrastende, von außen lösbare Sperre (18) sicherbar ist.
11. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Speichertrommel (D) im Abstand von der Umfangsfläche (4) ein, vorzugsweise zwischen Eintragtakten betätigbarer, Auslöser (10) für den Kraftspeicher (S) mit einem elektromagnetischen, elektromotorischen, piezoelektrischen, magnetostriktiven, mechanischen, pneumatischen oder hydraulischen Antrieb (25, 34) vorgesehen ist.
12. Schußfaden-Meßfournisseur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Speichertrommel (D) ein zur Einwirkung zumindest auf den in die Spreizstellung (9I) ausgefahrenen Spreizkörper bringbarer Rücksteller (11) mit einem elektromagnetischen, elektromotorischen, piezoelektrischen, magnetostriktiven, mechanischen, pneumatischen oder hydraulischen Antrieb (34, 25) vorgesehen ist, oder daß der Spreizkörper (9) von Hand rückstellbar ist.
13. Schußfaden-Meßfournisseur nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auslöser (10) ein Hilfsantrieb (30) vorgesehen ist, und daß der Auslöser (10) zusätzlich als Rücksteller (11) ausgebildet und mittels des Hilfsantriebs (30) zwischen einer Auslösefunktion und einer Rückstellfunktion umstellbar ist.
14. Schußfaden-Meßfournisseur nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (S) von außerhalb der Speichertrommel (D) berührungslos auslösbar ist, gegebenenfalls während eines Eintragtaktes, z. B. induktiv, durch ein Funksignal, magnetisch, durch Infrarotlicht oder durch Ultraschall.
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